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2012-06-09

Umfassende Sachwalterreform gefordert - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

Umfassende Sachwalterreform gefordert

5. Juni 2012, 18:36

Das Sachwaltersystem braucht dringend Reformen - Behindertenvertreter fordern mehr Selbstbestimmung, der Seniorenbund eine Alterswohlfahrt

Wien - Mit der massiven Kritik am heimischen Sachwalterschaftssystem hat der Monitoringausschuss im Sozialministerium eine Welle von Forderungen nach einer grundlegenden Neuregelung losgetreten. Alle Parlamentsparteien sowie Vertreter von Behinderten- und Pensionistenorganisationen sind für eine Reform. Letztere plädieren analog zur Jugendwohlfahrt für eine Art Alterswohlfahrt. Den Grünen ist eine bundesweite Regelung wichtig.
Der unabhängige Monitoringausschuss - zuständig für die Überwachung der Einhaltung der UN-Konvention "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" - bezeichnet das geltende Gesetz als "nicht menschenrechtskonform". Die Bestimmung des Willens durch eine dritte Person stehe in einem unauflöslichen Spannungsverhältnis zum Menschenrecht auf Selbstbestimmung. Die meisten beeinträchtigten Menschen seien sehr wohl in der Lage, Entscheidungen zu treffen.

Umfassende Sachwalterreform gefordert - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

2011-11-22

Rückblick: Sitzung des MoitoringAusschusses zum Thema Sachwalterschaft am 17.11.2011 in Wien – behindertenarbeit.at

Rückblick: Sitzung des MonitoringAusschusses zum Thema Sachwalterschaft am 17.11.2011 in Wien

Am 17. November 2011 fand in den Räumlichkeiten des Justizministeriums die 5. öffentliche Sitzung des Monitoringausschusses zum Thema „Unterstützte Selbstbestimmte Entscheidungsfindung – Jetzt entscheide ich!“ statt. Ein Rückblick auf einen diskussionsreichen, informativen Tag an dem auch der ein oder andere emotionale Wortbeitrag Raum fand. behindertenarbeit.at war dabei.

Rückblick: Sitzung des MoitoringAusschusses zum Thema Sachwalterschaft am 17.11.2011 in Wien – behindertenarbeit.at

2011-11-19

Experten fordern Reform der Sachwalterschaft - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

Menschen mit Behinderung

Experten fordern Reform der Sachwalterschaft

18. November 2011 11:24
  • Artikelbild: Es gibt gute und schlechter Sachwalter. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben. - Foto: APA/Pleul
    Es gibt gute und schlechter Sachwalter. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben.

Monitoring-Ausschuss: Ziel ist mehr Selbstbestimmung - "Der Großteil weiß, was er will"

60.000 Menschen dürfen in Österreich Entscheidungen nicht selbst treffen - sie haben einen Sachwalter oder eine Sachwalterin. Das widerspricht (teilweise) der UN-Menschenrechtskonvention.
Der "Unabhängige Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung" (monitoringausschuss.at) hat bei seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag das Thema aufgegriffen und Alternativen diskutiert.
Selbstbestimmung ist Menschenrecht

"Eine persönliche Assistenz würde viele Sachwalterschaften überflüssig machen oder zumindest die Zahl dramatisch reduzieren", sagt Marianne Schulze, Vorsitzende des Monitoring-Ausschusses im Gespräch mit derStandard.at.
Die Funktion des Sachwalters können Angehörige, aber auch Sachwaltervereine oder ein juristischer Vormund erfüllen. Die UN-Menschenrechtskonvention besagt, dass "alle Menschen das Recht haben selbst zu entscheiden". Ein Sachwalter soll helfen Entscheidungen zu treffen. Die Praxis sieht oft anders aus, berichten Menschen mit Lernschwierigkeiten bei der öffentlichen Sitzung über die Probleme.
Experten fordern Reform der Sachwalterschaft - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

2011-10-24

Der Monitoringausschuss lädt zur vierten öffentlichen Sitzung / Inklusion / Themen / Startseite - Lebenshilfe Österreich

Der Monitoringausschuss lädt zur vierten öffentlichen Sitzung

21.10.2011, Thema: "Unterstützte selbstbestimmte Entscheidungsfindung - Jetzt entscheide ich!"
Sachwalterschaft ist nicht nur eine rechtliche, sondern vor allem eine gesellschaftliche und soziale Herausforderung mit weitreichenden praktischen Konsequenzen.
Monitoringsausschuss Nr.
Der Unabhängige Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen lädt zu diesem herausfordernden Thema zu seiner vierten öffentlichen Sitzung ein. Als Experte mit dabei wird außerdem Michael Bach, aus Kanada, referieren.
Datum: Donnerstag, 17. November 2011 von 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Palais Trautson, 1070 Wien, Museumstraße 7
Einladung in Leichter Sprache: hier
Als Menschenrechtsgremium ist der Unabhängige Monitoringausschuss menschenrechtlichen Prinzipien verpflichtet, sowohl der Partizipation und der damit verbundenen Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft als auch der Transparenz und Nachvollziehbarkeit seiner Arbeit. Aus diesem Grund sieht der Monitoringausschuss in seiner Geschäftsordnung die regelmäßige Abhaltung von öffentlichen Sitzungen vor.

Der Monitoringausschuss lädt zur vierten öffentlichen Sitzung / Inklusion / Themen / Startseite - Lebenshilfe Österreich

2011-08-08

Sommercamp fuer ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen: Klaus Tolliner

Sommercamp Resolution 2011: Teilhabe an der Gesellschaft

Die TeilnehmerInnen des Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen aus Deutschland und Österreich zeigten in Graz in eindrucksvoller Weise, wie selbstbestimmtes Leben funktioniert.
Eine Erkenntnis des Erfahrungsaustausches war, dass sowohl in Deutschland als auch in Österreich wenige Fortschritte in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erzielt wurden. Der im Mai vorgelegte Aktionsplan der deutschen Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wurde von den deutschen Behindertenverbänden mit verheerender Kritik zur Kenntnis genommen. In Österreich gibt es zwar noch keine Aktionspläne der Bundesregierung, aber es ist zu hoffen, dass die österreichischen PolitikerInnen aus den vernichtenden Rückmeldungen in Deutschland lernen.
Wie dringend für behinderte Menschen die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist, zeigt die jüngst veröffentlichte Stellungnahme des unabhängigen österreichischen Monitoringausschusses, in der die Versäumnisse der Politik und Verwaltung bei der Finanzierung der Persönlichen Assistenz aufgezeigt werden.
Kernforderungen des von der deutschen Behindertenbewegung vorgelegten Gesetzesentwurfs zur sozialen Teilhabe sind die bedarfsgerechte einkommens- und vermögensunabhängige Persönliche Assistenz und Persönliches Budget.
Deshalb fordern die TeilnehmerInnen des Sommercamps die Regierungen und zuständigen Verwaltungen auf, sofort für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu sorgen und Menschen mit Behinderung als ExpertInnen an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen.
Graz, 4. August 2011

Sommercamp Resolution 2011: Teilhabe an der Gesellschaft (Leichte Sprache)


Sommercamp fuer ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen: Klaus Tolliner

2011-08-03

Sommercamp: Diskriminierung nicht mit uns! -- kobinet

03.08.2011 - 09:51

Sommercamp: Diskriminierung nicht mit uns!.

Von Karin Ofenbeck

Graz (kobinet) Beim Sommercamp „Selbstbestimmt leben“, das heuer bereits zum sechsten Mal stattfindet, konnte Martin Ladstädter wieder zahlreiche Teilnehmer zu seinem Vortrag locken. Martin Ladstädter, der selbst Teil des unabhängigen Monitoringausschusses in Österreich ist, präsentierte den Anwesenden die Funktion des Monitoringsausschuss, dessen Installation im Artikel 33 der UN-Konvention festgeschrieben ist.

Der Monitoringausschuss ist ein Kontrollorgan, das überwacht, ob und wie die von den einzelnen Staaten unterzeichneten Ziele der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung umgesetzt werden. Der Monitoringausschuss gibt zu diesem Zweck regelmäßig Stellungnahmen heraus, zuletzt etwa zur persönlichen Assistenz, holt Stellungnahmen ein und berichtet dem Bundesbehindertenbeirat und der Öffentlichkeit von den Fortschritten.

Die Politik erkennt die Tragweite der UN-Konvention, die ein internationaler Staatvertrag ist, nur teilweise. So gab es in Österreich beispielsweise ein Bundesland welches behauptete, dass in seinem Bundesland die UN-Konvention keine Wirkung hat.

Sommercamp: Diskriminierung nicht mit uns! -- kobinet

2011-07-20

ots.at: Monitoringausschuss fordert Umsetzung des Rechts auf Persönliche Assistenz

Monitoringausschuss fordert Umsetzung des Rechts auf Persönliche Assistenz

Utl.: Stellungnahme des Überwachungsgremiums zeigt Versäumnisse bei Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen in Österreich auf =


Wien (OTS/BMASK) - Der für die Überwachung der Einhaltung der 
UN Konvention "Übereinkommen über die Rechte von 
Menschen mit Behinderungen" (BGBl. III Nr. 155/2008) 
zuständige unabhängige Monitoringausschuss fordert in 
seiner jüngsten Stellungnahme den Ausbau von 
Persönlicher Assistenz in Österreich.**** 
Die Unterstützungsmaßnahme Persönliche Assistenz 
"ist ein Schlüssel in der Gewährleistung von Unterstützung, 
die Selbstbestimmung im Sinne der Konvention möglich macht", 
hält die Vorsitzende, Marianne Schulze, anlässlich der 
Veröffentlichung der Stellungnahme "Modelle Persönlicher Assistenz" 
fest und ergänzt: "Persönliche Assistenz ist auch ein Teil des 
Menschenrechts auf Inklusion." 
In der nun vorgelegten Stellungnahme werden die Mängel 
in der Umsetzung der völkerrechtlichen Verpflichtung aufgezeigt.

ots.at: Monitoringausschuss fordert Umsetzung des Rechts auf Persönliche Assistenz

2011-07-19

Persönliche Assistenz statt Behinderteneinrichtungen – behindertenarbeit.at

Datum: 19.07.2011
Quelle: APA
AutorIn: Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ)


Persönliche Assistenz statt Behinderteneinrichtungen

Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ) begrüßt die jüngste Stellungnahme des unabhängigen Monitoringausschusses zur Überwachung der UN-Konvention in Österreich, die sich mit Persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderungen befasst.

"Diese Stellungnahme unterstützt unsere langjährige Forderung nach einer bundeseinheitlichen Regelung für Persönliche Assistenz", meint Mag. Hubert Stockner, stellvertretender Vorsitzender von SLIÖ.
Persönliche Assistenz ist eine an den individuellen Bedürfnissen der AssistenznehmerInnen ausgerichtete Form der Unterstützung für Menschen mit Behinderung. Sie ist an Gleichstellung, Selbstbestimmung und Inklusion orientiert und wurde international von Selbstbestimmt Leben Initiativen entwickelt.
Auf Basis einer von SLIÖ kürzlich durchgeführten Bestandsaufnahme muss davon ausgegangen werden, dass derzeit nur ca. 1.000 behinderte Menschen in Österreich ihren Alltag mit Persönlicher Assistenz selbstbestimmt gestalten können. Hingegen werden ca. 20.000 behinderte Frauen, Männer und Kinder in mehr oder weniger großen Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe bzw. in Alten- und Pflegeheimen betreut.
Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Maßnahmen dieser institutionellen Segregation übersteigen jene für betreutes Wohnen bzw. Persönliche Assistenz um ein Vielfaches. Bislang fehlt in Österreich ein konsequenter und verbindlicher Plan zur Deinstitutionalisierung von Menschen mit Behinderungen.
"Der erste Schritt müsste die Grundsatzentscheidung sein, nicht weiter in Betreuungseinrichtungen zu investieren, sondern stattdessen den flächendeckenden Ausbau von gemeindenahen Unterstützungssystemen wie Persönlicher Assistenz zu beginnen," erläutert Stockner, "dafür gibt es international bereits viele erfolgreiche Beispiel".
Die Stellungnahme des Monitoringausschusses ist ein wichtiges Signal, in welche Richtung die österreichische Behindertenpolitik zukünftig gehen muss. Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen muss diesbezüglich eindeutige und verbindliche Maßnahmen enthalten.

Persönliche Assistenz statt Behinderteneinrichtungen – behindertenarbeit.at

2011-06-22

Noch ein langer Weg zur Abschaffung der Sonderschulen - Schule & Soziales - derStandard.at › Bildung

Noch ein langer Weg zur Abschaffung der Sonderschulen

22. Juni 2011, 12:45

Unabhängiger Monitoringausschuss kritisiert Untätigkeit des Unterrichtsministeriums - Integration in neunter Schulstufe "nur Bruchteil dessen, was getan werden muss"

Wien - Drei Jahre sind vergangen, seit sich Österreich mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung dazu verpflichtet hat, Kinder "nicht aufgrund von Behinderung" vom Schulbesuch auszuschließen. Ein Jahr ist es her, seitdem der Monitoringausschuss, der die Umsetzung dieser Konvention überwacht, in einer Stellungnahme die Abschaffung der "menschenrechtswidrigen" Sonderschulen forderte. Getan hat das Unterrichtsministerium bis heute nichts, kritisiert nun die Vorsitzende des Ausschusses, Marianne Schulze, gegenüber der APA. In einem Gespräch kündigte ihr das Ministerium einen "Stufenplan" an - für Schulze ist dieser jedoch "kein großer Wurf".

Noch ein langer Weg zur Abschaffung der Sonderschulen - Schule & Soziales - derStandard.at › Bildung

2011-05-25

UNO fordert Umdenken bei Behindertenarbeit - oesterreich.ORF.at









Rollstuhl (Bild: ORF)
LIFESTYLE



UNO fordert Umdenken bei Behindertenarbeit
Eine Konvention der Vereinten Nationen bedeutet ein radikales Umdenken in der Behindertenarbeit. Am Dienstagabend wurde im Innsbrucker Management Center über neue Wege in der Behindertenarbeit diskutiert.














Keine Separation von normaler Gesellschaft
Wer bislang unter Behindertenarbeit verstanden hat, dass man Menschen mit Handikap betreuen, versorgen und unterbringen muss, kommt beim Lesen der UN-Konvention aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Marianne Schulze, die Vorsitzende des Monitoring-Ausschusses zur Umsetzung der Konvention, sieht die Rechte von Behinderten nämlich ganz anders. Selbstständig, selbstbestimmt und vor allem nicht separiert von der sogenannten normalen Gesellschaft. Das sind die Eckpfeiler der Konvention.














Widerspruch zu internationalen Standards
Das bedeutet laut Schulze, dass Beschäftigungstherapien, Sonderschulen, Sachwalterschaft, die Verweigerung des Rechts, Kinder zu adoptieren, kein Zugang zu Berufen wie dem Richteramt und alle diese Dinge den international verbindlichen Standards widersprechen.

Sonderschulen dürfte es nach dieser Sichtweise nicht mehr geben, denn Menschen mit Behinderung sollen nicht mehr unterschiedlich behandelt werden, sondern mit Unterstützung Teil der Gesellschaft sein. Noch ist das Zukunftsmusik, sagt Marianne Schulze und nennt das Beispiel Arbeitsmarkt. Behinderte Menschen seien überwiegend in Werkstätten tätig, sie bekommen ein Taschengeld und sind separiert von einem Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt.














Kritik an mangelnder Umsetzung
Am Dienstagabend haben viele Betroffene aber auch Vertreter von Behindertenorganisationen moniert, dass es an der Umsetzung hapert. Wer würde, fragte etwa Hubert Stockner vom Verein "Selbstbestimmt Leben", als Nichtbehinderter freiwillig in der Wohngemeinschaft mit zehn anderen leben. Behinderte haben oft keine andere Chance.














Reheis: Es braucht Illusionen
Mitdiskutiert hat am Dienstag auch Soziallandesrat Gerhard Reheis (SPÖ). Zu den neuen Wegen, die die UN-Konvention vorgibt sagte er, wenn man keine Ideen und Illusionen zulasse, werde man sich auch kaum weiter entwickeln. Das Land Tirol war immer bereit, sich weiterzuentwickeln. Besonders im Bildungsbereich müsse man mit Menschen mit Behinderung entsprechend arbeiten um Integration zu ermöglichen.

Bis zur Umsetzung der UN-Konvention für ein selbstbestimmtes Leben der Behinderten ist es noch ein weiter Weg. Nicht nur in Tirol aber eben auch hier - da waren sich alle einig.

UNO fordert Umdenken bei Behindertenarbeit - oesterreich.ORF.at

2011-05-02

Bild der 18. Woche 2011 - BIZEPS-INFO

Bild der 18. Woche 2011

17. Woche 2011

Öffentlicher Monitoringausschuss


Bildautor: BIZEPS
Die ausführliche Bildbeschreibung finden Sie unter dem Bild.
[ Rege Beteiligung bei der 4. öffentlichen Sitzung des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
In den Räumlichkeiten der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck fanden sich 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, um drei Stunden über ein im Vorfeld vom Monitoringausschuss veröffentlichtes Diskussionspapier zu "Modellen Persönlicher Assistenz" zu beraten. (Artikel) ]

Bild der 18. Woche 2011 - BIZEPS-INFO

2011-04-27

Österreich Monitoringausschuss Modelle Persönlicher Assistenz - BIZEPS-INFO

Diskussionspapier: Modelle Persönlicher Assistenz

Monitoringausschuss stellt im Vorfeld der öffentlichen Sitzung Diskussionspapier online.
Monitoringausschuss.at
Am 28. April 2011 findet in Innsbruck die vierte öffentliche Sitzung des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zum Thema Persönlicher Assistenz statt.
Seit 31. März 2011 steht nun die Diskussionsgrundlage "Modelle Persönlicher Assistenz" für die Sitzung unter www.monitoringausschuss.at online zur Verfügung. Der Text ist auch in einer Leichter-Lesen-Version erhältlich.
Der Monitoringausschuss nimmt bis 30. Mai 2011 Kommentare und Ergänzungsvorschläge entgegen (buero@monitoringausschuss.at); danach wird voraussichtlich eine Stellungnahme zum Thema beschlossen werden.

Diskussionspapier: Modelle Persönlicher Assistenz - BIZEPS-INFO

2011-04-15

ots.at: Öffentliche Sitzung des Monitoringausschusses zur Behindertenrechtskonvention

Öffentliche Sitzung des Monitoringausschusses zur Behindertenrechtskonvention

Utl.: Diskussion zu Modellen persönlicher Assistenz =

Öffentliche Sitzung des Monitoringausschusses zur Behindertenrechtskonvention

Ort: Universitätsstraße, Karl-Rahner-Platz Nr. 3 6020, Innsbruck
Datum: 28.04.2011
Zeit: 13:00:00
Wien (OTS/BMASK) - Der für die Überwachung der Einhaltung der
UN-Konvention "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit 
Behinderungen" (BGBl. III Nr. 155/2008) zuständige unabhängige 
Monitoring-ausschuss hält seine vierte öffentliche Sitzung am 
28. April von 13:00 - 16:00 in der Theologischen Fakultät der 
Universität Innsbruck, "Kaiser-Leopold-Saal" (1. Stock), 
Universitätsstraße, Karl-Rahner-Platz Nr. 3, ab.**** 
Der weisungsfreie Ausschuss ist das Überwachungsorgan zur 
UN-Konvention in Angelegenheiten, die in Gesetzgebung und 
Vollziehung Bundessache sind, und hat seine Grundlage in 
§ 13 des Bundesbehindertengesetzes. Der Monitoringausschuss 
kann unter anderem Beschwerden zu Verletzungen der 
UN-Konvention bearbeiten, Stellungnahmen zu Gesetzen 
(Gesetzesentwürfen) abgeben sowie zur grundsätzlichen 
Einhaltung der UN-Konvention durch den Bund Stellung nehmen. 
Als Menschenrechtsgremium ist der unabhängige Monitoringausschuss 
menschenrechtlichen Prinzipien verpflichtet, sowohl der 
Partizipation und der damit verbundenen Zusammenarbeit mit
der Zivilgesellschaft als auch der Transparenz und 
Nachvollziehbarkeit seiner Arbeit. 
Aus diesem Grund sieht die Geschäftsordnung 
die regelmäßige Abhaltung von öffentlichen Sitzungen vor. 

ots.at: Öffentliche Sitzung des Monitoringausschusses zur Behindertenrechtskonvention

2011-04-12

ÖAAB - Huainigg: Behinderte Menschen als Opfer von Gewalt und Missbrauch schützen

Huainigg: Behinderte Menschen als Opfer von Gewalt und Missbrauch schützen

Die vom Monitoring-Ausschuss für die Rechte behinderter Menschen geforderten Maßnahmen im NAP umsetzen

"Behinderte Menschen haben ein signifikant höheres Risiko, Gewalt und Missbrauch ausgesetzt zu werden. Ich halte es daher für ein wichtiges Signal, dass sich der Monitoring-Ausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in seiner heutigen Sitzung mit diesem Thema auseinandersetzt. Dabei geht es nicht nur um Bewusstseinsbildung, sondern auch um die Erarbeitung konkreter Maßnahmen, wie Missbrauch in Zukunft verhindert und vorgebeugt werden kann", sagt Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen heute, Donnerstag.

Behinderte Menschen werden in wesentlichen Gesellschaftsbereichen wie Bildung oft benachteiligt und haben deshalb vielfach ein schlecht ausgebildetes Bewusstsein für ihre eigenen Rechte. Die Möglichkeit, Grenzen zu setzen, wird nicht zuletzt dadurch erschwert, dass sie oft in Abhängigkeit von anderen Personen leben. "Gerade in Wohnheimen und betreuten Einrichtungen erhöht sich das Risiko, Opfer struktureller Gewalt zu werden", sagt Huainigg und weist darauf hin, dass große Wohneinrichtungen potentiell gewaltfördernd wirken, während kleinere Strukturen von Experten als gewaltsenkend eingestuft werden. "In jedem Fall ist Kontrolle das zentrale Element, denn Menschen mit Behinderungen leben oft in so genannten geschlossenen Systemen", erklärt der Abgeordnete zum Nationalrat. Er betont, dass nach wie vor Statistiken und Forschung über das Ausmaß, die Ursachen und die Auswirkungen von Gewalt und über wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt fehlen.
Abschließend weist Huainigg darauf hin, dass die UN-Konvention das Verständnis von Rechten behinderter Menschen als Menschenrechte fördert. "Zentral ist hier jedoch, dass die Betroffenen ihre Rechte kennen und einfordern. Ich fordere daher Sozialminister Hundstorfer auf, im Nationalen Aktionsplan vorbeugende Maßnahmen und Kontrollmechanismen zum sexuellen Missbrauch von behinderten Menschen aufzunehmen". ÖAAB - Huainigg: Behinderte Menschen als Opfer von Gewalt und Missbrauch schützen

2011-04-03

2011-03-25

ots.at: Gewalt an Menschen mit Behinderungen: Regierung und Länder gefordert

Gewalt an Menschen mit Behinderungen: Regierung und Länder gefordert

Utl.: Unabhängiger Monitoringausschuss sieht dringenden Handlungsbedarf =


Wien (OTS/BMASK) - Der für die Überwachung der Einhaltung der 
UN Konvention "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit 
Behinderungen" (BGBl. III Nr. 155/2008) zuständige unabhängige 
Monitoringausschuss fordert in seiner jüngsten Stellungnahme verstärkte 
Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt an Menschen mit Behinderungen.
"Die Diskussion über Gewalt und Missbrauch ist mit einem gesellschaftlichen 
Tabu belegt, das die Thematisierung prinzipiell schwierig macht. 
Bei Gewalt und Missbrauch an Menschen mit Behinderungen wird 
der Meinungsaustauch durch das weitere Tabu - Beeinträchtigung 
und Behinderung - dramatisch erschwert," so der Ausschuss in seiner 
neuesten Stellungnahme.****
ots.at: Gewalt an Menschen mit Behinderungen: Regierung und Länder gefordert
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