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2013-12-23

Gleichbehandlung bei HIV: HIV ist kein Kündigungsgrund | Frankfurter Neue Presse

Gleichbehandlung bei HIV  

HIV ist kein Kündigungsgrund

 

 Das Bundesarbeitsgericht hat die Kündigung von HIV-Infizierten erschwert. Foto: Arne DedertDas Bundesarbeitsgericht hat die Kündigung von HIV-Infizierten erschwert. Foto: Arne Dedert

Sind HIV-Infizierte ehrlich und legen ihre Krankheit offen, überstehen sie oft die Probezeit in Unternehmen nicht. Mit einem Urteil des obersten Arbeitsgerichts dürfte sich das jetzt ändern.


Gleichbehandlung bei HIV: HIV ist kein Kündigungsgrund | Frankfurter Neue Presse

2013-12-08

Ein Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit | Hintergründe zu HIV | Aids | STI | Hepatitis | Aidshilfe – d@h_blog


Ein Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit

6. Dezember 2013 von Axel Schock 
Nelson Mandela
Nelson Mandela 18.7.1918-5.12. 2013 (Foto: South Africa The Good News / www.sagoodnews.co.za)


Nelson Mandela war mehr als nur der erste schwarze Staatspräsident Südafrikas, er war zugleich Idol, Stimme und Gewissen eines ganzen Kontinents. Mit dem Tod des Friedensnobelpreisträgers verliert die Welt einen wichtigen Mitstreiter im Kampf gegen Aids. Von Axel Schock
Ein Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit | Hintergründe zu HIV | Aids | STI | Hepatitis | Aidshilfe – d@h_blog

 UN Enable - Disability and HIV/AIDS

2013-12-06

How Nelson Mandela changed the Aids agenda in South Africa | World news | The Guardian

How Nelson Mandela changed the Aids agenda in South Africa

Mandela's intervention at the international conference in Durban in 2000 was a watershed moment that marked the beginning of his total commitment to the fight against HIV/Aids

  • The Guardian,
Nelson Mandel and Bill Clinton
One of Nelson Mandela's staunchest allies in his battle against HIV/Aids was Bill Clinton. Photograph: Albert Olive/AP
In his last years, increasingly frail though he was, Nelson Mandela became one of the world's most important and effective campaigners against HIV/Aids. It was a difficult issue to take on because it pitched him into opposition with his own government. Believing that public confrontation would be unhelpful, he chose his words carefully; they were no less powerful for that.

How Nelson Mandela changed the Aids agenda in South Africa | World news | The Guardian

Nelson #Mandela † : Engagement gegen Aids - news.ORF.at

„Bildung ist die mächtigste Waffe“

Nach seinem Kampf gegen die Apartheid hat sich Nelson Mandela einem zweiten wichtigen Thema verschrieben. „Aids ist nicht länger eine Krankheit, sondern ein Menschenrechtsthema“, sagte Mandela 2003 beim ersten 46664-Festival, das weltweit das Bewusstsein für das HI-Virus schärfen sollte. Internationale Stars unterstützten ihn bei seinem Engagement.

Engagement gegen Aids - news.ORF.at

Südafrikas Nationalheld Nelson Mandela ist tot | tagesschau.de


 http://www.unaids.org/en/media/unaids/styleassets/images/logos/unaids.png
UNAIDS and the entire AIDS community are heartbroken by the passing of the global statesman Nelson Mandela

AIDS campaigners mourn death of Mandela | News | GMA News Online

Turning off the Tap: Understanding and Overcoming the HIV Epidemic in Southern Africa. – Nelson Mandela Foundation

How Nelson Mandela changed the Aids agenda in South Africa | World news | The Guardian


 Vorschaubild der Version vom 26. Februar 2012, 01:06 Uhr
 „46664 war 18 Jahre lang meine Häftlingsnummer, als ich Gefangener auf Robben Island war. Ich war nur als Nummer bekannt. Heute sind Millionen (HIV-)infizierter Menschen genau das: eine Nummer!“
46664 (Nelson Mandela) – Wikipedia

46664.biz Nelson Mandela Südafrika - HIV AIDS in Südafrika

46664 - Nelson Mandela’s HIV/AIDS Global Awareness Organization Success Story: Sybase 365 - Sybase Inc

South Africa's HIV/Aids battle plan

2013-11-29

Pressemitteilung - Welt-Aids-Tag 2013: Deutschland muss mehr gegen Aids tun und Beitrag an Globalen Fonds verdoppeln!: Aktionsbündnis gegen AIDS

Pressemitteilung - Welt-Aids-Tag 2013: Deutschland muss mehr gegen Aids tun und Beitrag an Globalen Fonds verdoppeln!

 

Berlin, 27.11.2013: Knapp 48.000 Menschen fordern mit ihrer Unterschrift „Versprechen halten. Aids besiegen!“. Kurz vor dem Weltaidstag am 1.Dezember rufen sie die Bundesregierung dazu auf, den Beitrag an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf mindestens 400 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. Das Aktionsbündnis gegen AIDS und die Kindernothilfe werden die Unterschriften am 29.11.2013 an das Bundeskanzleramt übergeben. Vorher wird zusammen mit Ärzte ohne Grenzen und dem Stop-TB Forum in einem kurzen Theaterstück ebenfalls an die Bundeskanzlerin appelliert, den Beitrag an den Fonds zu verdoppeln.


Pressemitteilung - Welt-Aids-Tag 2013: Deutschland muss mehr gegen Aids tun und Beitrag an Globalen Fonds verdoppeln!: Aktionsbündnis gegen AIDS

Alarmierende Zahlen der Unicef: Immer mehr Jugendliche sterben an Aids - Diverses - FOCUS Online - Nachrichten


Alarmierende Zahlen der UnicefImmer mehr Jugendliche sterben an Aids

Freitag, 29.11.2013, 10:22

Afrika, Jugendliche, Unicef, HIV, Aids
dpa Die Zahl der mit Aids infizierten Kindern ist in vielen afrikanischen Ländern zurückgegangen. Dafür stieg die Anzahl der Jugendlichen in ärmeren Ländern, die an Aids starben.
Für immer mehr Jugendliche endet eine HIV-Infektion tödlich. Das geht aus einem Unicef-Bericht hervor. Demnach starben im Vorjahr 110 000 Jugendliche an Aids. Dem Kinderhilfswerk zufolge könnten höhere Investitionen die Todesrate senken.
Alarmierende Zahlen der Unicef: Immer mehr Jugendliche sterben an Aids - Diverses - FOCUS Online - Nachrichten

2013-10-31

Aids / HIV: Neue Kampagne wirbt um Solidarität


Ärzte Zeitung online, 31.10.2013

 

Aids / HIV

Neue Kampagne wirbt um Solidarität

Neue Kampagne wirbt um Solidarität
Solidarität mit Betroffenen zeigen: Aktuelles Plakatmotiv der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
© BZgA

 

HIV-positive Menschen werden weiterhin diskriminiert und stigmatisiert. Eine neue Kampagne will das ändern: Sie zeigt Menschen, die das HI-Virus in sich tragen gemeinsam mit nicht infizierten Menschen, die sich mit ihnen solidarisieren.
Von Ilse Schlingensiepen
Aids / HIV: Neue Kampagne wirbt um Solidarität

 Welt-Aids-Tag.de: Seite an Seite mit mehr als 13.000 anderen Menschen - Aids Botschafter - Weltaidstag

 Welt Aids Tag – Botschafter Angelika und Peter | Selbsthilfe für Menschen mit Behinderten

2012-03-17

Aids: In fünf Jahren heilbar? - Wissenschaft - Augsburger Allgemeine

18. März 2012 00:06 Uhr

Aids: In fünf Jahren heilbar?

Ist Aids bald heilbar? Nach Ansicht von Experten hat die Forschung zuletzt mehr Fortschritt gemacht als je zuvor.
Ist Aids in einigen Jahren heilbar? Aids-Experten sehen neue Ansätze für eine Heilung der Immunschwäche-Krankheit Aids. "Die Heilungsforschung hat in den letzten zwölf Monaten mehr Fortschritte gemacht als je zuvor", sagte der Münchner Internist und Leiter der 14. Münchner Aids- und Hepatitis-Tage, Hans Jäger.

Aids-Heilung: "Realistischer Zeitraum"

"Ich glaube, dass ein realistischer Zeitraum, in dem wir heilen können, fünf Jahre sind." Aids: In fünf Jahren heilbar? - Wissenschaft - Augsburger Allgemeine

2011-11-30

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen am Welt-AIDS-Tag zur Solidarität auf

Mecklenburg-Vorpommern | 30.11.2011 - 13:15:03
Schwerin/MVticker. Der Internationale Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert seit 1988 an die Immunschwächekrankheit AIDS. Unter dem diesjährigen Motto „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ nutzen weltweit wieder verschiedenste Organisationen die Gelegenheit, um Solidarität mit Erkrankten, HIV-Infizierten und betroffenen Angehörigen oder Familien zu zeigen und einzufordern. „Es ist leider traurige Realität, dass Betroffene immer noch Ausgrenzung und Ablehnung erfahren müssen “, so Andreas Katz, Landesvorsitzender der Bündnisgrünen M-V. „Es ist nicht tragbar, dass Menschen aufgrund von Krankheit diskriminiert oder ausgeschlossen werden und so ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, mit allem was dazu gehört, einbüßen. Darauf müssen wir aufmerksam machen.“
MVticker.de: Nachrichtenportal Mecklenburg-Vorpommern » Aktuelle News: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen am Welt-AIDS-Tag zur Solidarität auf

Zahl der HIV-Fälle in Europa steigt weiter: Europäische Region der WHO verkündet neuen Aktionsplan zur Eindämmung der Epidemie

Mittwoch, 30. November 2011, 17:42 Uhr
WHO-Regionalbüro für Europa
PRESSEMITTEILUNG
Zahl der HIV-Fälle in Europa steigt weiter: Europäische Region der WHO verkündet neuen Aktionsplan zur Eindämmung der Epidemie
Kopenhagen - Nach einem heute veröffentlichten Surveillance-Bericht ist die HIV-Epidemie immer noch nicht unter Kontrolle. So wurden im Jahr 2010 in der Europäischen Region 118 000 HIV-Fälle diagnostiziert; dies geht aus neuen Daten aus 51 der 53 Mitgliedstaaten der WHO in der Europäischen Region hervor, die heute vom WHO-Regionalbüro für Europa und dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) veröffentlicht wurden. Über drei Viertel der neu gemeldeten Infektionen entfielen auf den östlichen Teil der Region.

Seit 2001 hat sich die Gesamtzahl der gemeldeten HIV-Infektionen in der Europäischen Region um den Faktor 2,5 erhöht. Laut dem Bericht „HIV/Aids-Surveillance in der Europäischen Region 2010“ wurden dem WHO-Regionalbüro für Europa und dem ECDC bis Ende 2010 insgesamt 712 477 HIV-Infektionen gemeldet. Darüber hinaus wurden in der Russischen Föderation mindestens 500 000 HIV-Fälle, und in Ländern, die für HIV über keine älteren epidemiologischen Daten als aus dem Zeitraum 2002–2004 verfügen (Frankreich, Italien, Spanien), knapp 180 000 Aids-Fälle diagnostiziert. Somit muss die kumulative Gesamtzahl der HIV-Diagnosen in der Europäischen Region auf über 1,4 Mio. korrigiert werden.

Angesichts dieses besorgniserregenden Anstiegs nahmen die 53 Mitgliedstaaten den neuen Europäischen Aktionsplan HIV/Aids (2012–2015) an, der ebenfalls heute veröffentlicht wird.

"Die bisherigen Maßnahmen zur Senkung der HIV-Neuinfektionsrate reichen nicht aus, um die HIV-Epidemie in der Region wirksam zu bekämpfen und eine Trendumkehr herbeizuführen. In Zukunft gilt es vor allem diejenigen zu erreichen, die am stärksten gefährdet sind, da sie oft stigmatisiert und von der Gesundheitsversorgung und anderen sozialen Angeboten ausgeschlossen sind und somit keinen Zugang zur HIV-Therapie haben. Deshalb freue ich mich außerordentlich, dass die Länder der Europäischen Region sich zu dem Europäischen Aktionsplan HIV/Aids bekennen, in dem diese Probleme thematisiert und umfassende Lösungen aufgezeigt werden. Jetzt ist es an der Zeit, alle maßgeblichen Akteure inner- wie auch außerhalb des Gesundheitssektors, und insbesondere die Regierungen und die Zivilgesellschaft, zum Handeln zu veranlassen", erklärt Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa.

Auch wenn die Hauptübertragungswege für HIV von Land zu Land verschieden sind, so sind doch in allen Ländern der Europäischen Region bestimmte soziale Randgruppen (z. B. Migranten), aber auch Personen, deren Verhalten gesellschaftlich stigmatisiert wird (z. B. Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten) oder gesetzeswidrig ist (z. B. injizierende Drogenkonsumenten), unverhältnismäßig stark betroffen. Die neuen Daten bestätigen, dass die HIV-Epidemie in der Europäischen Region weiterhin in diesen Bevölkerungsgruppen gehäuft auftritt.

In den Ländern Osteuropas und Zentralasiens entfielen 43% der im Jahr 2010 gemeldeten Fälle auf injizierende Drogenkonsumenten – knapp weniger als die 48%, die sich durch heterosexuellen Kontakt infizierten. In den letzten Jahren haben die Länder im östlichen Teil der Region einen Anstieg des Anteils heterosexuell übertragener HIV-Infektionen erlebt, der wahrscheinlich auf sexuelle Übertragung durch injizierende Drogenkonsumenten zurückzuführen ist. Der Anteil der Fälle unter Männern mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten ist gering und weist vermutlich erhebliche Meldelücken auf.

Im westlichen Teil der Region tritt die Epidemie nach wie vor unter Männern mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten (39% der neu diagnostizierten Fälle im Jahr 2010) sowie unter Migranten aus Ländern mit einer generalisierten HIV-Epidemie (mindestens ein Drittel der heterosexuell übertragenen Infektionen) gehäuft auf.

"Gemeinsame Maßnahmen des Regionalbüros und des ECDC zur Erfassung und Analyse von Daten über die HIV-Epidemie in Europa haben einmal mehr zu entscheidend wichtigen Erkenntnissen für Gegenmaßnahmen in den Ländern und in der Region insgesamt geführt. Die Kooperation, wie wir sie seit 2008 fördern, wurde Jahr für Jahr intensiviert, und die Tatsache, dass wir von mehr Ländern als je zuvor Berichte erhalten, verdeutlicht diesen Erfolg", sagt Marc Sprenger, der Leiter des ECDC.

Meldelücken bei HIV

Aufgrund des mangelnden Zugangs zu HIV-Tests und dazugehörigen Beratungsangeboten und deren geringer Inanspruchnahme, insbesondere in den Hauptrisikogruppen in Bezug auf Infektion und Übertragung, werden nicht alle Fälle in der Europäischen Region diagnostiziert. In den Ländern Osteuropas und Zentralasiens, die der WHO im Zeitraum 2008-2010 Daten über Fortschritte bei der Verwirklichung eines allgemeinen Zugangs zur Prävention von HIV/Aids und zur Behandlung bzw. Betreuung der Betroffenen übermittelten, hatten sich weniger als die Hälfte aller Prostituierten und nur ein Drittel der Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten und der injizierenden Drogenkonsumenten in den vorausgegangenen zwölf Monaten einem HIV-Test unterzogen und kannten dessen Resultat.

Aus dem Fortschrittsbericht 2011 mit dem Titel "Globale Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV/Aids - Lagebericht zur Epidemie und Fortschritte im Gesundheitswesen bei der Verwirklichung eines allgemeinen Zugangs“, der heute von der WHO, dem Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) veröffentlicht wird, geht hervor, dass die gemeldeten Fälle wahrscheinlich weniger als die Hälfte aller mit HIV lebenden Menschen in der Region sind. Diese Gruppe wurde für 2010 auf 1,5 Mio. Menschen (Bandbreite: 1,3–1,7 Mio.) in Osteuropa und Zentralasien geschätzt, darunter 160 000 (Bandbreite: 110 000–200 000), die sich während des Jahres infiziert haben. Während die HIV-Epidemie in anderen Regionen, wie etwa Afrika südlich der Sahara, Karibik und Südostasien, offenbar stagniert bzw. rückläufig ist, breitet sie sich in der Europäischen Region weiterhin mit alarmierender und zunehmender Geschwindigkeit aus.

In Osteuropa und Zentralasien stieg die geschätzte Zahl der Personen, die an HIV-bedingten Ursachen starben, zwischen 2001 und 2010 um mehr als den Faktor 11: von 7800 (Bandbreite: 6000–11 000) auf 90 000 (Bandbreite: 74 000–110 000). Anders als in den meisten anderen Regionen nimmt die Zahl der durch Aids bedingten Todesfälle in diesen Ländern weiter zu.

Begrenzter Zugang zur Therapie

Die größte Herausforderung bei der Bekämpfung von HIV in der Europäischen Region besteht darin, den Zugang zu einer lebensrettenden Therapie zu verbessern. Dies gilt insbesondere für die Länder Osteuropas und Zentralasiens, wo im Jahr 2010 nach Schätzungen nur 23% der Behandlungsbedürftigen eine antiretrovirale Therapie erhielten. Damit lagen sie deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt von 47% für die Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Die neuen Daten aus dem Fortschrittsbericht 2011 enthüllen schreiende Ungleichheiten in Bezug auf den Zugang zur Therapie, insbesondere für die am stärksten Betroffenen. So waren 62% der insgesamt gemeldeten HIV-Fälle mit bekanntem Übertragungsweg injizierende Drogenkonsumenten, doch machte diese Gruppe nur 22% derjenigen aus, die eine antiretrovirale Therapie erhielten.

Mutter-Kind-Übertragung

Auch wenn sich die HIV-Epidemie in der Europäischen Region weiter mit alarmierender Geschwindigkeit ausbreitet und die Behandlung nicht mit den Neuinfektionen Schritt hält, so gibt es doch auch Gründe zur Zuversicht. Bei der Verringerung der Mutter-Kind-Übertragung konnte die Europäische Region im Jahr 2010 für HIV-positive Schwangere eine Versorgungsrate von 88% vorweisen, die die Zielvorgabe der Vereinten Nationen (1) (80%) und den weltweiten Durchschnitt für Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen (59%) übertraf.

Europäischer Aktionsplan

Der neue Europäische Aktionsplan HIV/Aids (2012–2015), der im September 2011 von den 53 Ländern der Europäischen Region der WHO angenommen wurde und heute offiziell verkündet wird, ist ein dringender Handlungsappell in Bezug auf diese Herausforderung für die Gesundheitspolitik.

"Diese dramatische Zunahme der HIV-Fälle wäre weniger beunruhigend, wenn wir wüssten, dass die Länder ihre Gegenmaßnahmen intensivieren“, kommentiert Martin Donoghoe, Leiter des Programms für HIV/Aids, sexuell übertragene Infektionen und virale Hepatitis beim WHO-Regionalbüro für Europa. „In einigen Ländern, insbesondere im östlichen Teil der Europäischen Region, müssen evidenzbasierte Maßnahmen zur Zurückdrängung der Epidemie erst noch eingeführt bzw. verstärkt werden. Der Europäische Aktionsplan enthält einen ausgezeichneten Fahrplan für nationale Strategien und Handlungskonzepte."
Kontakt
Martin Donoghoe
Programmleiter, HIV/Aids, sexuell übertragbare Infektionen und virale Hepatitis
WHO-Regionalbüro für Europa
Tel.: +45 39 17 12 07
E-Mail: MDO@euro.who.int

Liuba Negru
Kommunikationsreferentin
WHO-Regionalbüro für Europa
Tel.: +45 39 17 13 44, +45 20 45 92 74 (Mobiltel.)
E-Mail: LNE@euro.who.int
http://www.euro.who.int/de/home

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