Mit dem Bericht zu Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Sachsen wird in Ergänzung, vielleicht auch an manchen Stellen im Widerspruch zum Kinder- und Jugendbericht des Freistaates Sachen eine Studie vorgestellt, die Einblick gibt in den Alltag von jungen Menschen und ihren Familien, die infolge einer physischen, psychischen, geistigen oder Sinnesbehinderung einen anderen, meist schwierigeren Start in das Leben haben. In gängigen Berichterstattungen werden diese Kinder meist in einem kurzen Kapitel abgehandelt, konstatierend, dass in Ermangelung eindeutiger Daten über das Ausmaß der Behinderung von Kindern und Jugendlichen auf die offizielle Behindertenstatistik zurückgegriffen wird (Elfter Kinder- und Jugendbericht 2003, 220). In diesem Bericht stehen die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen im Mittelpunkt.
Das Statistische Bundesamt Wiesbaden stellt einen
Kurzbericht, veröffentlicht im März 2005, und die Arbeitsunterlage von 2001, zum Download zur Verfügung. Die elektronische Publikation gibt einen Überblick über die Ergebnisse der Schwerbehindertenstatistik. Durch die Statistik werden u.a. folgende Informationen über die behinderten Menschen gewonnen: Altersgruppen, Geschlecht, Art und Ursache sowie Grad der Behinderung. Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und Mehr zuerkannt wurde.
Die Statistik erfasst Daten über die schwerbehinderten Menschen mit gültigem Ausweis, dazu gehören persönliche Merkmale wie Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Wohnort, sowie Art, Ursache und Grad der Behinderung. Zweck der Erhebung ist es, Grundsatzinformationen für die sozialpolitischen Planungen bereitzustellen sowie Beurteilungsgrundlagen für die Durchführung von Maßnahmen und die Gewährung von Leistungen zugunsten des betroffenen Personenkreise zu liefern.
Nach § 66 SGB IX unterrichtet die Bundesregierung in einem Bericht über die Lage behinderter Frauen und Männer sowie die Entwicklung ihrer Teilhabe und schlägt unter Berücksichtigung und Bewertung der mit dem SGB IX getroffenen Regelungen die zu treffenden Maßnahmen vor. Erstmals wird ebenfalls die Entwicklung der Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft dargestellt. (Stand Dezember 2004)
Diese Veröffentlichung gibt einen statistischen Überblick über die sonderpädagogische Förderung an Schulen in Deutschland. Ab dem Jahr 1999 werden erstmals neben den Daten über Schüler an Sonderschulen auch Daten über die Schüler ausgewiesen, die in allgemeinen Schulen integriert unterrichtet werden. Die Veröffentlichung steht im pdf-Format zur Ansicht in Acrobat Reader und als gepackte zip-Datei zum download zur Verfügung.
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
Mit der vorliegenden Dokumentation wird die jährliche Berichterstattung der Kultusministerkonferenz über die zahlenmäßige Entwicklung im Bereich der Sonderschulen für die Jahre 1993 bis 2002 fortgesetzt. Der Berichtskreis wurde dabei auf alle Schularten des allgemein bildenden Schulwesens ausgeweitet. Enthalten sind zusammenfassende Texte und Tabellen der Bundes- und Länderergebnisse zum Nachweis sonderpädagogischer Förderung unter den Aspekten Schulart, Förderschwerpunkt, Schüler, Klassen, Lehrer, Schüler je Klasse, Schüler je Lehrer, Sonderschulbesuchsquoten, Absolventen und ausländische Schüler. (DIPF/Kie.)
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
Mit dieser Dokumentation wird die im Turnus von 2 Jahren erfolgende Berichterstattung der Kultusministerkonferenz über die zahlenmäßige Entwicklung im Bereich der Förderschulen fortgesetzt. Die Nachweisungen beziehen sich auf die Jahre 1997 bis 2006. Der Berichtskreis bezieht sich auf alle Schularten des allgemein bildenden Schulwesens. Im Vordergrund steht der Nachweis der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, unabhängig davon, ob sie eine Förderschule oder eine der allgemeinen Schulen besuchen.
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
Blinde Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter haben im Vergleich zu anderen Behindertengruppen eine weit unterdurchschnittliche Erwerbsquote. Über Hintergründe und die Art der Erwerbsbeteiligung informiert eine empirische Untersuchung bei Blinden und bei Unternehmen, die Blinde beschäftigen.
Durch den Mikrozensus im Mai 2003 wurden unter anderem Strukturdaten über die Lebenssituation von behinderten Menschen gewonnen. Der Beitrag befasst sich neben der Darstellung der wichtigsten Grunddaten zu den Behinderten auch mit der Teilhabe der Behinderten am Erwerbsleben, ihrer Ausbildung, der Einkommensstruktur sowie ihrer Gesundheit.
Anhand des Ergebnisses des Mikrozensus 2003 wird die Einkommenssituation der behinderten Menschen in Deutschland dargestellt. Zum Vergleich werden dabei die entsprechenden Einkommensdaten nichtbehinderter Menschen herangezogen.
HTML-Version - Ausgewählte Analysen der Schwerbehindertenstatistik, des Mikrozensus und der Statistiken der Bundesagentur für Arbeit.
Daten zur sozialen Lage behinderter Menschen in der Bundesrepublik Deutschland liefern beispielsweise amtliche Statistiken. Hier sind die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, der Mikrozensus sowie die Schwerbehindertenstatistik zu nennen. Die geringeren Erwerbsquoten und die hohen Erwerbslosenquoten behinderter Frauen können als Argumente für die These der doppelten Benachteiligung behinderter Frauen herangezogen werden.
Informationsmaterial des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für das Jahr 2004
Fortschreibung der Statistiken über Schüler, Klassen, Lehrer und Schulabsolventen. Es werden für jede Schulart und Schulstufe Verhältniszahlen nachgewiesen: Relationen Schüler je Klasse, Schüler je Lehrer, die erteilten Unterrichtsstunden je Schüler und je Klasse sowie bei den Absolventenzahlen die Quoten der Studienberechtigten, d.h. die Schulabsolventen mit Hochschul- und Fachhochschulreife bezogen auf die gleichaltrige Wohnbevölkerung.
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
Die Datenbank enthält ausführliche Volltexte zu den Bildungssystemen der meisten europäischen Länder. Die Texte sind in der Regel sowohl in Englisch als auch der jeweiligen Landessprache vorhanden.
Deutscher Bildungsserver: Statistiken zu Themen des Behindertenwesens