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2014-03-01

Jobcenter behandeln Arbeitslose wie Schulkinder | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



Jobcenter behandeln Arbeitslose wie Schulkinder

Ein Sozialpädagoge hat für seine Doktorarbeit die Situation von
Langzeit-Arbeitslosen untersucht. Statt die benötigten Hilfen zu
erhalten, müssen sie sich sinnlosen Maßnahmen unterziehen. Die Jobcenter
fügen den Arbeitslosen psychologischen Schaden zu, so der
Wissenschaftler. 

Aus Sicht der Jobcenter sind Langzeitarbeitslose oft selber schuld an ihrer Situation – dabei richten die Ämter großen Schaden an, so ein Sozialpädagoge. (Foto: dpa)
Aus Sicht der Jobcenter sind Langzeitarbeitslose oft selber schuld an ihrer
Situation – dabei richten die Ämter großen Schaden an, so ein
Sozialpädagoge. (Foto: dpa)

So wie die Hilfen derzeit angelegt sind, richteten die Jobcenter großen Schaden an – sie machten mehr kaputt, als dass sie helfen. Das ist das Fazit eines Sozialpädagogen in seiner Doktorarbeit „Entfremdete Hilfe“, welche die Situation von Langzeit-Arbeitslosen untersucht.(...)
Das Problem liege im Konzept: (...)Wenn jemand keine Arbeit findet, dann liegt das daran,
dass ihm bestimmte Fähigkeiten fehlen – somit sei aus Sicht der
Jobcenter die Arbeitslosen selbst schuld an ihrer Situation.

Jobcenter behandeln Arbeitslose wie Schulkinder | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

2014-01-14

Eigeninitiative lohnt sich nicht - taz.de


  • 11.01.2014

Eigeninitiative lohnt sich nicht

BÜROKRATIE 
Ein gehörloser Langzeitarbeitsloser will raus aus dem Schlamassel und sucht sich einen Ausbildungsplatz. Doch der Behördendschungel macht ihm einen Strich durch die Rechnung: Die Absicherung des Lebensunterhalts hat er verloren
VON SUSANNE MEMARNIA

- taz.de

2013-12-04

DGB - Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

http://www.dgb.de/++resource++dgb/img/logo-dgb.png
03.12.2012
Arbeitsmarkt auf den Punkt gebracht 04/2012

Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland 2009 verpflichtet, den Arbeitsmarkt komplett barrierefrei zu gestalten. Das bedeutet: Gleiches Recht auf Arbeit für behinderte Menschen. Doch drei Jahre später ist die Arbeitslosenquote bei diesen unverändert hoch.
DGB - Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

Arbeitslosigkeit unter Schwerbehinderten steigt

2013-07-27

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde"

Reinhard Jellen 27.07.2013

Heidi Steffen über den Umgang der Job-Center mit hörgeschädigten Menschen. Teil 1

Heidi Steffen, die mit ihrem Verein Durchblick Hörgeschädigte betreut, ist der Meinung, dass in deutschen Job-Centern auf die Kommunikationsschwierigkeiten von arbeitslosen Hörgeschädigten zu wenig Rücksicht genommen wird und dass sie von Fallmanagern rüde behandelt und diskriminiert werden. Im Telepolis-Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen.

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

2013-07-10

Arbeitslosenquote: Behinderte finden nur schwer Jobs | Politik - Kölner Stadt-Anzeiger

Arbeitslosenquote: Behinderte finden nur schwer Jobs


Demonstranten beim Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin. Foto: obs
Menschen mit einem Handicap haben schlechte Jobchancen. An fehlender Qualifikation kann es nicht liegen. Arbeitslose mit Behinderung sind sogar überdurchschnittlich gut ausgebildet, sagt die Bundesagentur für Arbeit.  Von

Arbeitslosenquote: Behinderte finden nur schwer Jobs | Politik - Kölner Stadt-Anzeiger

2013-07-05

Arbeitsmarkt: Unternehmer sollen mehr Menschen mit Behinderung einstellen - Augsburg - FOCUS Online - Nachrichten


Arbeitsmarkt: Unternehmer sollen mehr Menschen mit Behinderung einstellen

Donnerstag, 04.07.2013, 10:51
Unternehmen sollten nach Ansicht des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe, vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels stärker als bisher Behinderte beschäftigen.
Arbeitsmarkt: Unternehmer sollen mehr Menschen mit Behinderung einstellen - Augsburg - FOCUS Online - Nachrichten

2013-07-02

Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV | WAZ.de

Hartz IV

Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV

01.07.2013 | 08:19 Uhr
Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV
Viele Menschen beantragen kein Hartz IV, obwohl sie darauf Anspruch hätten. Als Gründe vermuten Forscher Unwissenheit, Scham und eine voraussichtlich geringe Leistungshöhe und -dauer.Foto: Joachim Kleine-Büning/WAZ FotoPool
 
Berlin.  Millionen sozial schwache Menschen beantragen keine Hartz-IV-Leistungen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Das haben Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet. Die Forscher gehen laut Medienberichten von 3,1 bis 4,9 Millionen Betroffenen in verdeckter Armut aus.

Mehr als jeder dritte Berechtigte verzichtet auf Hartz IV | WAZ.de

 Arbeitslose ǀ Hartz IV: Behinderte zahlen drauf — der Freitag

 Amt verweigert Schwerstbehinderten Grundsicherung

 Arbeitslosengeld II Rechner | hartz 4 Rechner für Behinderte, Hartz 4 | Berechnen Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV - Rechner)

2013-05-02

Behinderte Arbeitslose: SoVD fordert Beschäftigungspakt | Pressemitteilung SoVD Sozialverband Deutschland


Behinderte Arbeitslose: SoVD fordert Beschäftigungspakt

Berlin (ots) - "Die hohe Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland wurde viel zu lange unterschätzt. Aktuelle Daten zeigen den enormen Handlungsbedarf deutlich auf." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Donnerstag aus Anlass des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2013. Nach Informationen des SoVD stiegen die Arbeitslosenzahlen schwerbehinderter Menschen in den letzten vier Monaten im Vorjahresvergleich weiter an. Bauer betonte die Notwendigkeit gezielter Maßnahmen für eine Trendwende. "Um die anhaltend hohe Sockelarbeitslosigkeit zu drücken, müssen Unternehmen und Politik an einen Tisch. Denn ohne eine schlagkräftige Allianz sind die anstehenden Aufgaben kaum zu meistern. Neben verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen und mehr qualifizierter Beratung müssen behinderte Arbeitslose besser vermittelt werden. Der Verbandspräsident forderte zudem eine umfassende Informationskampagne über bereits bestehende Fördermöglichkeiten behinderter Menschen am Arbeitsleben. "Nicht zuletzt muss der Zugang zur Rehabilitation deutlich verbessert werden", unterstrich Bauer.
V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs
Pressekontakt:
Kontakt:
Benedikt Dederichs
SoVD-Bundesverband 
Pressestelle
Stralauer Str. 63 
10179 Berlin 
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax:  030/72 62 22 328 
E-Mail: pressestelle@sovd.de 
Behinderte Arbeitslose: SoVD fordert Beschäftigungspakt | Pressemitteilung SoVD Sozialverband Deutschland

2013-02-27

Deutscher Bundestag: Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen

Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen


Ausschuss für Arbeit und Soziales (Anhörung) - 25.02.2013

Berlin: (hib/VER) Experten wollen die Situation für Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Das ist das Ergebnis einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montagnachmittag. Grundlage waren jeweils ein Antrag der Koalitionsfraktionen, der SPD- sowie der Linksfraktion. Erstere wollen die Leistungspotenziale von Behinderten im Arbeitsleben ausschöpfen. In ihrem Antrag (17/12180) fordern sie die Bundesregierung unter anderem dazu auf, „zeitnah differenzierte Daten zur Situation von Behinderten auf dem Arbeitsmarkt vorzulegen, um passgenaue Strategien zur Förderung der Teilhabechancen erarbeiten zu können“.
Die SPD-Fraktion möchte die Ausgleichsabgabe je unbesetzten Pflichtplatz erhöhen und Menschen mit Behinderung so einen fairen Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen. In ihrem Antrag (17/9931) sprechen sie sich außerdem dafür aus, der besonderen Situation von klein- und mittelständischen Unternehmen durch eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten Rechnung zu tragen.
Die Fraktion Die Linke möchte die Teilhabe von Behinderten am Arbeitsleben verbessern. Sie fordern in ihrem Antrag (17/9758) die Bundesregierung unter anderem auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen mit dem Ziel, die gesetzlichen Beschränkungen zu beseitigen, die die Teilhabe durch Arbeit für Behinderte erschweren. Zudem sprechen sie sich dafür aus, Barrierefreiheit im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu sichern und Beratung und Vermittlung für Menschen mit Behinderung zu garantieren.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin, sprach sich gegen weitere Förderungen von Behinderten aus. Sie teilte bereits im Vorfeld der Expertenanhörung in ihrer schriftlichen Stellungnahme mit, dass es zuerst „mehr Transparenz über das bestehende sehr komplexe Leistungssystem mit seiner Vielzahl von unterschiedlichen Trägern“ bedürfe. Zudem müsse genau analysiert werden, „welche Förderansätze nachweislich wirksam sind und ob ein Bedarf für weitere Instrumente beziehungsweise deren Ausweitung besteht“. Erst dann sollten neue Förderinstrumente für Menschen mit Behinderung geschaffen werden.
Der Einzelsachverständige Franz-Josef Düwell aus Weimar erklärte, dass der SPD-Antrag „einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung des Rechts auf tatsächlichen gleichberechtigten Zugang von Behinderten zur Arbeit und Beschäftigung“: die Forderung nach der Weiterentwicklung der Schwerbehindertenvertretung zu einer Behindertenvertretung. Der Vorlage zufolge so die ehrenamtliche Tätigkeit der gewählten Vertrauensperson ein „Motor für die behinderungsgerechte Beschäftigung“.
Heinz Wille Bach aus Marburg sagte, dass aus Sicht schwerbehinderter Menschen die SPD-Initiative zur Erhöhung der Ausgleichsabgabe sowie auch die Heraufsetzung der Pflichtquote auf sechs Prozent zu begrüßen sei. Vor allem angesichts der Tatsache, dass etwa eine Million schwerbehinderter Menschen in Beschäftigung stehen, „diesen aber mehr als drei Millionen schwerbehinderter Menschen im erwerbsfähigen Alter gegeüber stehen“.
Der Sozialverband VdK aus Bonn begrüßte, dass sich alle drei Anträge mit der Arbeitsmarktsituation für Behinderte befassen. Auch sei eine Änderung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch „im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention notwendig“, hieß es seitens des VdK. Der Verband forderte aber eine „deutliche Anhebung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen, die nicht oder in völlig unzureichendem Maße (unter ein Prozent) ihrer Beschäftigungspflicht nachkommen.

Deutscher Bundestag: Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen

2013-02-07

Viele Behinderte finden keine Arbeit - Wirtschaft - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

07.02.2013

Jenseits der Sonderwelt

Viele Behinderte finden keine Arbeit


Viele Schwerbehinderte sind arbeitslos. In manchen deutschen Firmen bekommen einige jedoch eine Chance. Andere Firmen müssen Ausgleichsabgaben zahlen, weil sie nicht genug Behinderte einstellen.

Viele Behinderte finden keine Arbeit - Wirtschaft - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

2012-12-29

Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse


Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

Arbeitslosenquote doppelt so hoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung / Schere klafft weiter auseinander / Besonders Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012 im Vergleich der Gesamtbevölkerung und der Menschen mit Schwerbehinderung
Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012.
Das sogenannte "German Jobwunder" geht an Menschen mit Behinderung weitgehend vorbei. Anlässlich der Präsentation der Arbeitsmarktzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag weist die Aktion Mensch darauf hin, dass die Zahl der Arbeitslosen in der Gesamtbevölkerung seit 2005 um fast 40 Prozent zurückging, bezogen auf Menschen mit Schwerbehinderung jedoch nur um knapp acht Prozent. In den vergangenen drei Jahren ist diese Tendenz noch deutlicher: Von Oktober 2009 bis Oktober 2012 stieg die Zahl der Arbeitslosen bei Menschen mit Behinderung um 5,6 Prozent (von 163 900 auf 173 005). Im gleichen Zeitraum ging die Arbeitslosenzahl in der Gesamtbevölkerung um 14,5 Prozent zurück (von 3 220 862 auf 2 753 354). 2010 lag die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung mit 14,8 Prozent fast doppelt so hoch wie die der Gesamtbevölkerung (7,7 Prozent). "Angesichts des demografischen Wandels und auch des Fachkräftemangels sollten sich Unternehmen jetzt um jede potenzielle Arbeitskraft bemühen. Bei Menschen mit Behinderung sind Unternehmen aber häufig zögerlich, weil nicht die Stärken eines Bewerbers im Vordergrund stehen, sondern seine vermeintlichen Schwächen", so Aktion Mensch-Vorstand Martin Georgi.

Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Jugendlichen mit Behinderung. Bei den 15 bis 24-Jährigen sank die Arbeitslosenzahl von Oktober 2009 bis Oktober 2012 insgesamt um knapp 25 Prozent, bei Jugendlichen mit Behinderung dagegen nur um fünf Prozent. Alarmierend ist zudem die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Schul- oder Berufsausbildung: Diese stieg in den letzten drei Jahren um elf Prozent an.

Förderung für mehr Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt

Die Aktion Mensch unterstützt seit Jahren Projekte, die Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt bringen. Allein 2011 förderte sie bundesweit 67 Projekte mit 7,5 Millionen Euro. Viele davon zeigen, dass Inklusion am Arbeitsplatz funktionieren kann. "Oft genügen schon wenige technische Hilfen, um Arbeitsplätze behindertengerecht zu gestalten. Das sind lohnende Investitionen, denn Menschen mit Behinderung verfügen vielfach über gute Qualifikationen und eine hohe Leistungsbereitschaft. In Deutschland gibt es außerdem zahlreiche Unterstützungsangebote, auch für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung", so Martin Georgi.

Über die Aktion Mensch e.V.

Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Die Soziallotterie wurde 1964 als Aktion Sorgenkind gegründet und 2000 in Aktion Mensch umbenannt. Zu ihren Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Der Verein unterstützt mit seinen Erlösen jeden Monat bis zu 1.000 soziale Vorhaben der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Möglich machen dies etwa 4,6 Millionen Loskäufer der Aktion Mensch-Lotterie. Seit Anfang 2012 ist Jörg Pilawa ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.

Dokumente zum Herunterladen:

    Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse

    2012-12-17

    Abgehängt!: Jobwunder geht an Behinderten vorbei | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

    Abgehängt! 

    Jobwunder geht an Behinderten vorbei

    Ein Beitrag von: Elisabeth Veh, Sarah Schmidt Stand: 13.12.2012
     
    Nie war die Beschäftigung in der Bundesrepublik höher als in den vergangenen zwei Jahren, und fast alle gesellschaftlichen Gruppen haben vom Boom am deutschen Arbeitsmarkt profitiert - außer die Schwerbehinderten.
    Abgehängt!: Jobwunder geht an Behinderten vorbei | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

    2012-12-12

    Arbeitsagentur: Vor allem die Wirtschaft beschäftigt zu wenig behinderte Arbeitnehmer | Kempten

    "Die Quote wird nicht erreicht"

    Kempten – Von einer „relativ stabilen Situation“ auf dem Allgäuer Arbeitsmarkt berichtete der stellvertretende Leiter der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Horst Holas; aber auch von einer konstant hohen Zahl von Arbeit suchenden Menschen mit Behinderung.


    © Christine Tröger

    Nicht jeder Arbeitsuchende mit Behinderung hat so viel Glück wie Sylvia Huber (Mitte). Sie hat ihren Traumjob als Arbeitsberaterin bei der Agentur für Arbeit schon lange gefunden und fühlt sich auch im Kreis ihrer Kollegen – hier mit dem stellvertretenden Leiter Horst Holas und Pressesprecher Reinhold Huber – ausgesprochen wohl.
    „Behinderte Menschen haben es schwerer Fuß zu fassen“, auch bei insgesamt so günstigen Zahlen wie derzeit, bedauerte er.

    Arbeitsagentur: Vor allem die Wirtschaft beschäftigt zu wenig behinderte Arbeitnehmer | Kempten

    2012-12-10

    DGB - Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

    Arbeitsmarkt auf den Punkt gebracht 04/2012

    Arbeitsmarktstudie: 

    Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

    Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland 2009 verpflichtet, den Arbeitsmarkt komplett barrierefrei zu gestalten. Das bedeutet: Gleiches Recht auf Arbeit für behinderte Menschen. Doch drei Jahre später ist die Arbeitslosenquote bei diesen unverändert hoch.
    Die Gesellschaft altert und damit stehen immer mehr schwerbehinderte Menschen zwischen 15 und 65 Jahre dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. 2006 waren circa 1,1 Millionen Menschen mit Handicap beschäftigt oder arbeitslos gemeldet, 2010 rund 1,2 Millionen. Dabei ist die Zahl derjenigen mit Beschäftigung in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen - von 934.000 im Jahr 2006 auf über eine Million Erwerbstätige in 2010.
    Nach einer Phase des Rückgangs steigt die Arbeitslosigkeit seit 2009 wieder an. Die Arbeitslosenquote nahm seitdem ebenfalls zu - obwohl in den Jahren 2010 und 2011 ein Aufschwung mit allgemein sinkender Arbeitslosigkeit den Arbeitsmarkt bestimmte.

    Übersicht: Schwerbehinderte Beschäftigte und Arbeitslose im Zeitverlauf





    DGB-Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

    2012-12-02

    Arbeitslosenzahlen - Behinderte pofitieren nicht vom Aufschwung - Wirtschaft -Karriere - Hamburger Abendblatt

     30.11.12

    Arbeitslosenzahlen

    Behinderte pofitieren nicht vom Aufschwung

    Das Jobwunder in Deutschland geht an Menschen mit Behinderung weitgehend vorbei, kritisiert die Aktion Mensch. Sie verweist auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur:Arbeitslosenzahlen - Behinderte pofitieren nicht vom Aufschwung - Wirtschaft -Karriere - Hamburger Abendblatt

    2012-10-01

    Geringqualifizierte in Behindertenwerkstätten? - SR-online: Nachrichten / Panorama

    Saarländischer Rundfunk
    Behindertenwerkstatt (Foto: dpa)
    Behindertenwerkstatt
    (Foto: dpa)

    Geringqualifizierte in Behindertenwerkstätten?

    Die Behindertenwerkstätten im Saarland wollen künftig auch nicht-behinderte, gering qualifizierte Arbeitslose beschäftigen. Das Sozialministerium zeigt sich kritisch. Geht das Vorhaben möglicherweise zu Lasten der Behinderten?
    (26.09.2012) Der Bundesverband der Behindertenwerkstätten möchte seine Einrichtungen künftig auch gering qualifizierten Arbeitslosen öffnen. Das Argument:

    SR-online: Nachrichten / Panorama

    Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose kriegen seltener Reha - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

    30.09.12

    Arbeitsmarkt

    Langzeitarbeitslose kriegen seltener Reha

    Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Problemen erhalten laut dem DGB viel seltener als Kurzzeitarbeitslose eine angemessene berufliche Reha-Maßnahme. Der Förderbedarf werde oft nicht erkannt.

    Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose kriegen seltener Reha - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

    2012-06-19

    RehaTreff | Bundesregierung unterschlägt behinderte Fachkräfte

    Bundesregierung unterschlägt behinderte Fachkräfte

    ISL_Logo-jpeg_Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat die gestern vorgestellte Fachkräftekampagne von Bundesregierung und Bundesagentur für Arbeit (BA) scharf kritisiert: “Es ist unglaublich, mit welcher Ignoranz die Qualifikationen von Fachkräften mit Behinderung in dieser Kampagne geleugnet werden”, stellt die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade fest. “Als Fachkräftepotenzial in den neuen Internetportalen werden lediglich Frauen, Migranten, die Generation 50 plus, Schul- und Hochschulabsolventen und internationale Fachkräfte benannt!”
    Dies sei schwer nachzuvollziehen, so Arnade, da die Bundesagentur für Arbeit sogar selber in einer aktuellen Statistik vom Juni 2012 veröffentlichte, dass der Fachkräfteanteil bei schwerbehinderten Arbeitslosen höher ist als bei nicht schwerbehinderten Arbeitslosen! So würden schwerbehinderte Arbeitslose zu 56 Prozent eine betriebliche oder schulische Ausbildung aufweisen, ohne Abschluss seien 40 Prozent. In der Vergleichsgruppe der nicht schwerbehinderten Arbeitslosen hätten nur 49 Prozent eine betriebliche oder schulische Ausbildung und ohne Abschluss seien 45 Prozent.
    RehaTreff | Bundesregierung unterschlägt behinderte Fachkräfte

    2012-06-18

    Hartz IV: Ohne Arme Bewerbungen schreiben?

    Hartz IV: Ohne Arme Bewerbungen schreiben?

    Jobcenter sanktionierte Schwerbehinderte


    16.06.2012

    Eine Hartz-IV-Bezieherin aus dem Kreis Karlsruhe konnte aus gesundheitlichen Gründen keine Bewerbungen schreiben. Der Betroffenen wurde aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung der linke Unterarm amputiert. Auch der zweite verbliebene Arm erkrankte und machte somit das Schreiben von Bewerbungen unmöglich. Dennoch beharrte das zuständige Jobcenter auf eine getroffene Eingliederungsvereinbarung und kürzte trotz ärztlichen Gutachten die gesamten Hartz IV-Leistungen erst um 30, dann um 60 und zum Schluss um 100 Prozent. Lediglich Lebensmittelgutscheine verblieben am Ende der nachgewiesenermaßen schwerbehinderten Arbeitslosengeld II-Empfängerin.
    Hartz IV: Ohne Arme Bewerbungen schreiben?

    2012-06-03

    Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg - Jobwunder findet ohne Behinderte statt

    Jobwunder findet ohne Behinderte statt

    Themenfoto: Drei Leute, davon ein Mann im Rollstuhl, sitzen bei einer Beratung zusammen.
    [06/2012] Zu Recht geißelt Ulrike Mascher - Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland und derzeitige Sprecherin des Deutschen Behindertenrates - die Situation schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt. Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im April ist im Vergleich zum Vormonat von 178 048 auf 178 533 gestiegen.
    Ein Beleg dafür, dass der derzeitige Aufschwung am Arbeitsmarkt ohne die Menschen mit Behinderungen stattfindet. Und das trotz staatlicher Hilfen zur Integration Schwerbehinderter. Denn nach Jahren, in denen immer mehr Schwerbehinderte Arbeit hatten, steigt die Arbeitslosenquote derzeit wieder an. Noch 2005 lag die Quote unter den Schwerbehinderten bei knapp 17 Prozent, 2009 waren es unter 15 Prozent.
    Man muss dabei jedoch wissen, dass zwei Drittel aller Schwerbehinderten im erwerbsfähigen Alter nicht in der Statistik auftauchen, weil sie beispielsweise frühverrentet sind oder sich in Arbeitsförderungs- und Reha-Maßnahmen befinden. Während die Arbeitslosenzahl dank der Konjunkturerholung seit November 2009 um 16 Prozent zurückging, erhöhte sich die Quote arbeitsloser Schwerbehinderter um fünf Prozent. Woran liegt der Anstieg arbeitsloser Schwerbehinderter trotz Jobwunder?

    Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg - Jobwunder findet ohne Behinderte statt
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