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2014-02-11

Bericht zur Situation behinderter Frauen in der Schweiz - www.humanrights.ch

Bericht zur Situation behinderter Frauen in der Schweiz

Fast 1,2 Millionen behinderte Menschen leben in der Schweiz,
davon sind 700'000 weiblich. Die besondere Situation dieser Frauen und
Mädchen steht im Zentrum eines neues Themendossiers, welches die
Kontaktstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung «Avanti donne» im
Auftrag des Eidg. Büros für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderungen (EBGB) erstellt hat.


Bericht zur Situation behinderter Frauen in der Schweiz - www.humanrights.ch

2012-12-19

Schweiz ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - Bundesrat verabschiedet UNO Behindertenrechtskonvention

Bundesrat verabschiedet UNO Behindertenrechtskonvention

19.12.2012 | Egalité Handicap | (Egalité Handicap) | Schweiz
Logo der UNO 

Es handelt sich dabei um einen logischen Schritt, welcher der Tradition der Schweiz bei der Verteidigung der Menschenrechte und beim Schutz der Minderheiten entspricht. Der Bundesrat bekräftigt somit, dass er die autonome Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in der Schweiz verstärken will. Das Parlament wird sich ab Frühjahr 2013 mit der UNO-BRK befassen.
Weiterführender Link zum Artikel:
ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News - Bundesrat verabschiedet UNO Behindertenrechtskonvention

2012-01-13

Niederbipp: Behindertenheim Haus Tobias: Kommt es zum Prozess? - News Region: Emmental & Oberaargau - bernerzeitung.ch

Behindertenheim Haus Tobias: Kommt es zum Prozess?

Von Dominik Balmer. Aktualisiert um 08:18
Die Staatsanwaltschaft untersucht die mutmasslichen Misshandlungen von behinderten Bewohnern im Haus Tobias immer noch. Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass ein Prozess oder ein Strafbefehl auf den Ex-Heimleiter zukommen.
Das frühere Behindertenheim Haus Tobias heisst jetzt «Haus der Zukunft»: Der Besitzer und Ex-Heimleiter möchte die Liegenschaft verkaufen.
Das frühere Behindertenheim Haus Tobias heisst jetzt «Haus der Zukunft»: Der Besitzer und Ex-Heimleiter möchte die Liegenschaft verkaufen.
Bild: Thomas Peter

Haus der Zukunft

Seit der Schliessung durch die Behörden wird das Haus Tobias in Niederbipp nicht mehr als Heim genutzt. Laut den Gemeindebehörden wohnt der frühere Heimleiter immer noch dort. Allem Anschein nach möchte dieser das Dorf aber verlassen – zumindest steht sein Haus zum Verkauf. Als «Haus der Zukunft» wird es in einem Inserat der Immobilien-Zentrale Solothurn angepriesen. Gemäss einem Inserat auf der Internetseite Comparis.ch beträgt der Kaufpreis 1,625 Millionen Franken. Darin enthalten sind ein 250 Jahre altes Bauernhaus, das um- und ausgebaut worden ist, und ein zweites Gebäude. Hinzu kommen 1200 Quadratmeter Land.
Das Verfahren gegen den früheren Leiter des Behindertenheims Haus Tobias in Niederbipp läuft seit rund einem Jahr. Dem Mann wird von früheren Mitarbeitern vorgeworfen, er habe behinderte Bewohner misshandelt. So sollen diese unter anderem geschlagen, getreten und zum Essen gezwungen worden sein. Nach einer Strafanzeige Anfang 2011 hatte die Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau eine Untersuchung eröffnet.
Niederbipp: Behindertenheim Haus Tobias: Kommt es zum Prozess? - News Region: Emmental & Oberaargau - bernerzeitung.ch

2011-12-19

Die Fachstelle Égalité Handicap für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und Diskriminierungsschutz in der Schweiz-BKZ-Info: Schwerpunkt UNO-Behindertenrechtskonvention

BKZ-Info: Schwerpunkt UNO-Behindertenrechtskonvention

15.12.2011 11:12 von Tarek Naguib
In der letzten Ausgabe der BKZ-Info im 2011 wird die potentielle Bedeutung der UNO-Behindertenrechtskonvention aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Pierre Margot-Cattin nähert sich der Konvention als Betroffener und Vizepräsident des Gleichstellungsrates. Die Fachstelle Égalité Handicap informiert über Zweck, Inhalt und Bedeutung des Übereinkommens für die Schweiz. Angie Hagmann, Leiterin von avanti donne, thematisiert die Pflicht zur verstärkten Berücksichtigung der mehrdimensionalen Diskriminierung von Frauen mit Behinderung. Andreas Rieder vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB orientiert über den Stand des Ratifizierungsprozesses.

Die Fachstelle Égalité Handicap für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und Diskriminierungsschutz in der Schweiz-BKZ-Info: Schwerpunkt UNO-Behindertenrechtskonvention

2011-12-14

ZSL - Rede Peter Wehrli am Festival Handicap 14.09.2011

Rede Peter Wehrli am Festival Handicap 14.09.2011

12.12.2011 | CripplePride | David Siems | Schweiz
Am Festival Handicap 2011 im Kocherpark in Bern feierten die Behinderten und ihre Freunde den siegreichen Abschluss des 15 jährigen Kampfes für die Einführung einer Assistenzfinanzierung in der Schweiz. In seiner Rede blickt P. Wehrli (ZSL Schweiz) auf diese langen Jahre, die Arbeit von Kat Kanka und den jetz errungenen Etappensieg zurück.

ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News - Rede Peter Wehrli am Festival Handicap 14.09.2011

2011-12-04

Basel - Arbeitsplätze für behinderte Menschen - Basel

Basel

01. Dezember 2011 22:57; Akt: 01.12.2011 22:14 Print

Arbeitsplätze für behinderte MenschenArbeitsplätze für behinderte Menschen

von Susan Pedrazzi - Die Stadt Basel geht in Sachen Arbeitsintegration behinderter Menschen voraus: Bis Ende 2012 will das Projekt Charta hundert zusätzliche Arbeitsplätze auf dem freien Markt schaffen.


20 Minuten Online - Arbeitsplätze für behinderte Menschen - Basel

2011-10-21

Immer mehr Behinderte in Heimen - News Region: Kanton Bern - bernerzeitung.ch

Immer mehr Behinderte in Heimen

Von Fabian Ruch. Aktualisiert um 08:03 Uhr
Menschen mit Behinderung werden immer älter. Deshalb steigt ihre Anzahl in Berner Heimen viel stärker als angenommen. Der Kanton Bern will nun ihre Autonomie stärken.
Die Anzahl der Behinderten in Heimen nimmt zu.
Die Anzahl der Behinderten in Heimen nimmt zu.
Bild: Colourbox
Nach den Spitälern und Pflegeeinrichtungen ist jetzt der Behindertenbereich an der Reihe: Der Kanton will die Finanzierung der Heime, Tagesstätten und geschützten Werkstätten, die de facto immer noch einer Defizitdeckung entspricht, umbauen. Künftig sollen die Beiträge nicht mehr an die Institutionen gehen, sondern an die Behinderten und gezielt deren jeweiligen Bedarf abdecken. Im Fachjargon nennt sich dies Subjektfinanzierung. Die Behinderten sollen selbst entscheiden, wo sie welche Leistungen «einkaufen». Damit will der Kanton die Selbstbestimmung der Betroffenen verbessern sowie die Effizienz der Betreuung erhöhen, indem er die Heime zumindest einem gewissen Wettbewerb aussetzt.

Immer mehr Behinderte in Heimen - News Region: Kanton Bern - bernerzeitung.ch

2011-10-11

Der Erhalt von Strukturen ist ein Ziel für sich - und das ist eine große Gefahr - BIZEPS-INFO

ext: Martin Ladstätter · 10. Oktober 2011 06:25 Uhr

Der Erhalt von Strukturen ist ein Ziel für sich - und das ist eine große Gefahr

Anlässlich der landesweiten Einführung eines Assistenzbeitrages in der Schweiz fand am 14. September 2011 im Berner Kocherpark ein Fest statt, bei dem Reden mitgefilmt wurden.
CripplePride
"Yves Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV hielt am 14. September 2011 am Festival Handicap im Kocherpark in Bern anlässlich der Einführung des Assistenzbudgets eine eindrückliche Rede, die zum Nachdenken anregt", ist der Videobeschreibung von CripplePride zu entnehmen.
Er erzählt, welche fünf Sachen er als BSV-Direktor gelernt hat - nicht zuletzt auch Dank des Assistenz-Budgets.
CripplePride hat übrigens auch im Auftrag der Fachstelle Assistenz Schweiz (FAssiS) jenes Video erstellt, das den 15-jährigen Kampf für die Persönliche Assistenz in der Schweiz noch einmal Revue passieren lässt.
bizeps.or.at

Der Erhalt von Strukturen ist ein Ziel für sich - und das ist eine große Gefahr - BIZEPS-INFO

2011-10-10

Behinderte wollen bessere Rollstuhlabteile | Radio Basel

Behinderte wollen bessere Rollstuhlabteile

Bern. Behinderte verlangen in den neuen SBB-Zügen bessere Rollstuhlabteile. Zwei Behindertenorganisationen haben beim Bundesverwaltungsgericht deshalb eine Beschwerde wegen den neuen Doppelstockzügen eingereicht. Diese haben laut Plänen ein zu isoliertes Rollstuhlabteil und einen schlechten Zugang zum Speisewagen, so die Organisationen. Die SBB wollten mit Blick auf das hängige Verfahren gegenüber der Nachrichtenagentur sda keine Stellung nehmen.
AGENTURMELDUNG:
Bern (sda) Zwei Behindertenorganisationen haben beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die neuen Doppelstockzüge
der SBB eingereicht. Sie fordern ein weniger is
Behinderte wollen bessere Rollstuhlabteile | Radio Basel

2011-09-18

ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News - Festival „Handicap im Kocherpark“ grosser Erfolg

Festival „Handicap im Kocherpark“ grosser Erfolg

14.09.2011 | ZSL | Peter Wehrli | Schweiz
Feiernde im Festzelt im KocherparkRund 200 Menschen mit Behinderung. Angehörige, AssistentInnen, Freunde und Politprominenz feierten heute im Kocherpark in Bern den erfolgreichen Abschluss des 15 Jahre dauernden politischen Kampfes für die Einführung einer Finanzierung der Persönlichen Assistenz.
Am 1. Januar 2012 tritt die IV-Revision 6a in Kraft. Darin enthalten ist eine neue Leistung für welche Menschen mit Behinderung seit 15 Jahren angestrengt gekämpft haben: die Finanzierung von Persönlicher Assistenz. Personen, welche wegen ihrer Behinderung auf zusätzliche tägliche Unterstützung angewiesen sind, können damit nun auch in der Schweiz wählen, ob sie diese Hilfe in einem Heim, oder in der freien Wildbahn lebend empfangen wollen. Sie können entscheiden, wen sie mit der Aufgabe beauftragen wollen – wo, wie und wann sie welche Hilfe bekommen möchten. Sie dürfen selbstbestimmt Leben, auch mit einer (schweren) Behinderung, wie es die allgemeinen Menschenrechte für jedermann vorsehen, und wie es die weltweit als Norm anerkannte UNO Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ausdeutscht.
Dass die Schweiz den Menschen mit Behinderung dieses Recht nun endlich auch zugesteht – Jahrzehnte nach vielen anderen Ländern in Skandinavien und weltweit – ist dem unermüdlichen, hartnäckigen und äusserst geschickten Einsatz vor allem einer Person zu verdanken: Katharina Kanka.
ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News - Festival „Handicap im Kocherpark“ grosser Erfolg

ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News - Der Schlüssel zur Freiheit

Der Schlüssel zur Freiheit

17.09.2011 | youtube | David Siems | Schweiz
Der mit Comic-Sequencen angereicherte Kurzfilm von David Siems fasst den 15 Jahre dauernden Kampf von Schweizer Behinderten für die Einführung einer Finanzierung der Persönlichen Assistenz zusammen.

ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - News - Der Schlüssel zur Freiheit

2011-09-13

Rückendeckung für behinderte Jugendliche - Bieler Tagblatt online

Rückendeckung für behinderte Jugendliche

Behindertenverbände wehren sich dagegen, dass die IV bei der Berufsausbildung von behinderten Jugendlichen spart. Sie haben am Montag eine Petition mit über 100'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.


Reklame
(sda) Stein des Anstosses sind die Pläne des Bundesrats, rund die Hälfte der Kosten für IV-Anlehre oder praktische Ausbildung einzusparen. Die Massnahme war ursprünglich in der geplanten IV-Revision vorgesehen. Noch bevor diese überhaupt vom Parlament diskutiert wurde, hat das Bundesamt für Sozialversicherungen die neuen Einschränkungen schon per Kreisschreiben eingeführt.

Die Behindertenverbände stören sich an der fehlenden öffentlichen Diskussion, mehr aber noch aber den Auswirkungen der neuen Praxis: Neu werden nicht mehr zweijährige, sondern praktisch nur noch einjährige Anlehren oder praktische Ausbildungen genehmigt. Beiträge für ein zweites Jahr gibt es nur noch, wenn eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt erwartet werden kann.

Mit der Petition fordern die Behindertenorganisationen insieme, Vereinigung Cerebral und Procap vom Bundesrat, auch Jugendlichen mit einer schwereren Behinderung eine Berufsausbildung zu garantieren.

Bieler Tagblatt online

Nachfrage nach Spitex steigt im 2012 - Neue Schwyzer Zeitung Online

Neue Luzerner Zeitung Online, 12. September 2011, 05:04

Nachfrage nach Spitex steigt im 2012

Margrit Trachsel Lustenberger von der Spitex Reiden und Umgebung macht der 84-jährigen Elisabeth König in Wikon die Medikamente für die kommende Woche bereit. Zoom
Margrit Trachsel Lustenberger von der Spitex Reiden und Umgebung macht der 84-jährigen Elisabeth König in Wikon die Medikamente bereit. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Braucht ein Patient nach dem Spitalaufenthalt Pflege, springt die Spitex ein. Bald muss sie noch flexibler einsatzbereit sein als heute.


Nachfrage nach Spitex steigt im 2012 - Neue Schwyzer Zeitung Online

2011-08-30

Hohe Mieten treiben Senioren in die Armut | Radio Basel

Hohe Mieten treiben Senioren in die Armut

Bern. Hohe Mieten treibt viele Senioren und Behinderte in die Armut. Dies erklärten Senioren- und Behindertenverbände in Bern. Sie fordern, dass der Bundesrat den Höchstbetrag der Mietzinszuschüsse für Ergänzungsleistungsbezüger anhebt, und zwar um knapp 2000 Franken pro Jahr. Zuletzt hatte der Bundesrat die Mietzuschüsse vor zehn Jahren erhöht. In dieser Zeit seien die Mieten um 15 Prozent gestiegen, hiess es.
AGENTURMELDUNG:
Bern (sda) Hohe Mieten treibt viele Senioren und Behinderte in
die Armut: Dies erklärten Senioren- und Behindertenverbände am
Montag in Bern. Sie fordern, dass der Bundesrat den Höchstbetrag der
Mietzinszuschüsse für Ergänzungsleistungsbezüger um 1980 Franken pro
Jahr anhebt.
Zuletzt hatte der Bundesrat die Mietzuschüsse 2001 erhöht. In
dieser Zeit seien die Mieten um 15 Prozent gestiegen, erklärten die
Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfe-Organisationen der
Schweiz (VASOS) und die Selbsthilfeorganisation für Menschen mit
Handicap, Procap, vor den Medien.

Hohe Mieten treiben Senioren in die Armut | Radio Basel

2011-08-29

news.ch - Rollstuhlgängige Wohnungen sind zu teuer - Gesellschaft, Inland

Rollstuhlgängige Wohnungen sind zu teuer
publiziert: Dienstag, 19. Jan 2010 / 15:38 Uhr
Bern - Unabhängig Wohnen: Für viele Menschen im Rollstuhl bleibt das allzu oft ein Traum. Rollstuhlgängige Wohnungen nämlich sind in der Schweiz viel zu teuer. Die Ergänzungsleistungen an die IV-Renten reichen fürs eigenständige Wohnen hinten und vorne nicht aus.
In nicht-behindertengerechten Wohnungen sind Rollstuhlfahrer häufig auf Hilfe angewiesen.
Über die Hälfte der angebotenen rollstuhlgängigen Wohnungen in der Schweiz kosten über 2000 Franken Miete im Monat, wie die Behindertenorganisation Procap vor den Medien in Bern bekanntgab. Procap unterhält seit einigen Jahren ein spezialisiertes Immobilienportal für behindertengerechte Wohnungen.
news.ch - Rollstuhlgängige Wohnungen sind zu teuer - Gesellschaft, Inland

2011-08-26

Schweiz: Nein: Wir lassen uns nicht behindern! - behindert-barrierefrei e. V. | Blog

26.08.2011 09:18 Uhr

Schweiz: Nein: Wir lassen uns nicht behindern!

Vorgeburtliche Untersuchungen und daraus resultierende Abtreibungen sind nichts anderes als Rassenhygiene. Von Dr. Daniel Regli, Zürich.

(kreuz.net) „Wir lassen uns nicht behindern!“

Mit diesem Slogan wirbt die Schweizer Fachorganisation ‘Pro Infirmis’ für die gesellschaftliche Anerkennung behinderter Menschen.

Auf mutigen Bildern beanspruchen Behinderte ihren Platz im Leben.

Warum aber wehren sich die Behinderten-Organisationen nicht dagegen, daß die Geburt behinderter Kinder zunehmend verunmöglicht wird?

Erst kürzlich wurde bekannt, daß Eltern, die sich für die Geburt eines bekanntlich behinderten Kindes entscheiden, keine Zulagen für die Betreuung zuhause mehr erhalten sollen.

Man setzt vorgeburtliche Untersuchungen ein, um die Geburt invalider Kinder möglichst zu verhindern.

Behinderte stellen in einer sozial und moralisch überforderten Gesellschaft nur noch einen Kostenfaktor dar.

Das ist Rassenhygiene

Am 17. September wird der Zweite ‘Marsch für s’Läbe’ in Zürich gegen die gesellschaftliche Ausmerzung behinderter Menschen protestieren.

Wer die Behinderten nicht schon im Mutterleib schützt und ihnen das Leben ermöglicht, betreibt keine ganzheitliche Förderung behinderter Menschen.

Vorgeburtliche Untersuchungen und daraus resultierende Abtreibungen sind nichts anderes als Rassenhygiene.

Solche Entwicklungen erschüttern die moralischen Fundamente eines Volkes und ziehen fatale Folgen nach sich.

Lebensrecht nicht nur für Übermenschen

Der ‘Marsch für s’Läbe’ ermutigt unter dem Motto „Auch Behinderte wollen leben!“ dazu, behindertes Leben von A-Z anzunehmen und zu fördern.
behindert-barrierefrei e. V. | Blog

2011-08-24

Wie der Bundesrat Millionen von unten nach oben umverteilt - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

Wie der Bundesrat Millionen von unten nach oben umverteilt

Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 24.08.2011 161 Kommentare
Die Regierung will der Wirtschaft mit 2 Milliarden Franken helfen. Dafür wurden in den vergangenen Jahren Arbeitslose, Invalide, ÖV-Benutzer und das Bundespersonal zur Kasse gebeten.
Invalidenversicherung
Die 5. IV-Sanierung soll pro Jahr über 320 Millionen Franken Einsparungen bringen. Mit der 6. Revision hat man die Renten von rund 17'000 Schmerzpatienten gestrichen. Im Bild: Plakat der IV-Kampagne, Luzern, 5. November 2009.
Bild: Keystone
Das 2-Milliarden-Paket von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann stösst zwar auf grossen Widerstand, doch am Montag verteidigte der Bundesrat bei einem Anlass des Basler Gewerbeverbandes tapfer seinen Massnahmenplan gegen den starken Franken. Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt brachte gegenüber dem «Tages-Anzeiger» die ganze Übung auf den Punkt: Es sei nicht eine Staatsaufgabe, Unternehmen für entgangene Gewinne zu entschädigen, sagte er.
Tatsächlich handelt es sich wohl um eine direkte Umverteilung der Gelder von unten nach oben. Das Terrain dafür wurde durch eine rigorose Streich- und Sparhysterie von Bundesrat und Parlament vorbereitet. Ein Sparpaket nach dem anderen wurde von den Alt-Bundesräten Kaspar Villiger (FDP) und, ab 2003, von Hans-Rudolf Merz (FDP) aufgelegt – stets mit dem Hinweis, man müsse mit grossen Defiziten rechnen. Stattdessen resultierten jedes Mal grosse Überschüsse. Allein in der Ära Merz drifteten Budgets und Ergebnis total um 20 Milliarden Franken auseinander. Die angeblich schlechte Finanzsituation des Bundes bildete die Grundlage für das Zusammenstreichen von Leistungen.
Massive Leistungskürzungen bei IV und ALV
Unter Druck kam besonders die soziale Wohlfahrt. Der damalige Sozialminister Pascal Couchepin (FDP) verkündete 2007 stolz, dass beispielsweise die mit der 5. IV-Revision verbundenen Sparmassnahmen in der Höhe von jährlich durchschnittlich 321 Millionen Franken einen ersten Schritt in die richtige Richtung darstellten. Die darauffolgende Revision 6a im Jahr 2010 sah noch drastischere Einschränkungen vor: Mit ihr wurden 17'000 Schmerzpatienten (z. B. mit Schleudertrauma) ausgegliedert. Das soll bis 2025 gegen 700 Millionen Franken sparen. Gegen 500 Millionen will der neue Sozialminister Didier Burkhalter (FDP) mit der IV-Revision 6b realisieren – indem Tausenden von Invaliden die Renten gekürzt werden.

Wie der Bundesrat Millionen von unten nach oben umverteilt - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

2011-08-06

Zürcher Theater Spektakel - Staff Benda Bilili

Dr Kongo

Staff Benda Bilili

Très très fort

Très très fort
Staff Benda Bilili, die Band aus Kinshasa, spielt diese wunderbare zentalafrikanische Musik mit den flirrenden Gitarremelodien, dem mehrstimmigen Gesang, diese Mischung aus Blues, Soul, Reggae und Soukous, der kongolesischen Rumba-Art. Ihre Musik ist so voll ansteckender Lebensfreude, dass man fast vergisst, dass Staff Benda Bilili in der Demokratischen Republik Kongo, einem der ärmsten Länder der Welt, leben, sich mit Gelegenheitsjobs durchbringen – und fünf der acht Musiker durch Kinderlähmung stark behindert sind. Über die Musikszene hinaus bekannt geworden durch den gleichnamigen Film, sind sie jetzt live auf der Seebühne zu erleben und eröffnen das Theater Spektakel mit einem musikalischen Fest. (ron)

  • Dauer
    1:30 Std.


  • DANK
    Die Aufführungen am Theater Spektakel werden unterstützt von der DEZA, Fachstelle des Bundes für Entwicklung und Zusammenarbeit.



  • SEEBÜHNE
    Die Tribüne ist überdacht. Bei sehr schlechter Witterung muss das Konzert abgesagt werden. Auskunft über die Durchführung spätestens zwei Stunden vor Beginn: Telefon 0848 000 414, www.theaterspektakel.ch oder www.facebook.com/theaterspektakel


Produktion - Zürcher Theater Spektakel

2011-06-03

Agile Behinderten-Selbsthilfe Schweiz | | UNO-Behindertenrechtskonvention als Diskussionsstoff |

UNO-Behindertenrechtskonvention als Diskussionsstoff

Eine erste Auswertung der Vernehmlassungsantworten zur UNO-Behindertenrechts-Konvention zeigt: Betroffene, Kirchen und Links-Grün unterstützen den Beitritt zur Konvention, Arbeitgeber, Gewerbe und Rechtsparteien lehnen ihn ab.
Von Eva Aeschimann, Bereichsleitung Gleichstellung
Mitte April ist das Vernehmlassungsverfahren zum Beitritt der Schweiz zum UNO-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu Ende gegangen. Ein erster Blick auf einige der Stellungnahmen macht deutlich: Die Beitrittsfrage zum Menschenrechts-Übereinkommen bietet Diskussionsstoff.

Agile Behinderten-Selbsthilfe Schweiz | | UNO-Behindertenrechtskonvention als Diskussionsstoff |
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