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2013-11-06

Erinnerung : Drei neue Stolpersteine in Sangerhausen | Sangerhausen - Mitteldeutsche Zeitung

Erinnerung : Drei neue Stolpersteine in Sangerhausen

Uhr | Aktualisiert 06.11.2013 12:08 Uhr

Der Stolperstein für Adele Hampel war einer der ersten, der im vergangenen November in Sangerhausen verlegt wurde.  (BILD: Archiv/mz)
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Drei neue Stolpersteine werden am Freitag zum Gedenken an jüdische Mitbürger in der Sangerhäuser Innenstadt verlegt. Eine Forscherin an der Universität in Rostock ist den Schicksalen der Betroffenen aus Sangerhausen und Umgebung nachgegangen. (...)
Der dritte Stolperstein ist für Edith Große gedacht: Sie wurde mit 14 Jahren in einer Euthanasie-Anstalt getötet. (...)
Auf das Schicksal des Mädchens stieß Kathleen Haack, gebürtige Sangerhäuserin und Forscherin an der Universität in Rostock, bei ihren Recherchen auf dem Gebiet der „Euthanasie“, also der systematischen Ermordung von psychisch kranken und behinderten Menschen während der Nazizeit.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Ekkehardt Kumbier ist sie den Schicksalen der Betroffenen aus Sangerhausen und Umgebung nachgegangen. „Es gibt bisher keine spezifischen Untersuchungen zu Zwangssterilisationen und sogenannter ’Euthanasie’ im Sangerhäuser Raum. Die Forschung für den Landkreis steht noch am Anfang“, sagt Haack.

Erinnerung : Drei neue Stolpersteine in Sangerhausen | Sangerhausen - Mitteldeutsche Zeitung

2011-11-13

Gedenken Oldenburg: Stolpersteine erinnern an Nazi-Opfer - NWZonline.de

Stolpersteine erinnern an Nazi-Opfer

Gedenken Schüler-Initiative für Opfer der Euthanasie – Gertrudenheim und Kloster Blankenburg



Bild
Besondere Pflastersteine: der Kölner Künstler Gunter Demnig legt hier die drei Steine am Gertrudenheim. BILD: Tobias Frick Bild vergr��ern
Erstmals wurden „Stolpersteine“ in Oldenburg verlegt. Damit wird einzelnen Opfern gedacht.

von Karsten Röhr

Oldenburg - Zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Krankenmordes im Gertrudenheim und Kloster Blankenburg wurden am Dienstag vier Stolpersteine gesetzt. Mit dieser Schülerinitiative hält in Oldenburg eine Erinnerungskultur Einzug, die sich dem Gedenken Einzelner widmet.

Schüler der IGS Flötenteich hatten vor zwei Jahren mit diesem Vorhaben begonnen, das von Schülern der Helene-Lange-Schule fortgesetzt wurde und nun mit Unterstützung des Bezirksverbandes Oldenburg realisiert werden kann.


Forschungen über die NS-Euthanasie in Oldenburgischen Heimen und Anstalten hatten die Aufmerksamkeit der Schüler auf das Schicksal der Bewohner des Gertrudenheims und Kloster Blankenburgs gelenkt. Von der unmenschlichen Behandlung und der hohen Sterblichkeit während der 1930er- und 1940er-Jahre erschüttert, forschten sie dem Schicksal einzelner Bewohner nach, um ihnen ein Zeichen des Gedenkens zu setzen. Mit viel Enthusiasmus, aber nicht ohne Widerstände und Rückschläge, setzen sie ihre Pläne für die „Stolpersteine“ durch.
 Grundlage ihrer Arbeit waren die Forschungen des Historikers und Lehrers Ingo Harms über den Mord an Behinderten und Geisteskranken, die unter dem Titel „Biologismus“ veröffentlicht worden sind.
Gedenken Oldenburg: Stolpersteine erinnern an Nazi-Opfer - NWZonline.de

2011-08-27

In Koblenz erinnern Pflasterstein-Gedenktafeln an Opfer des Holocausts - Rhein-Zeitung Koblenz - Rhein-Zeitung

In Koblenz erinnern Pflasterstein-Gedenktafeln an Opfer des Holocausts

Koblenz – Sie sollen Steine des Anstoßes sein, bewusste Stolperfallen, die den Finger legen in eine schmerzhafte Wunde deutscher Geschichte, die niemals heilen wird und als Mahnung vor erneuter „Infektion“ mit dem nationalsozialistischen Bazillus auch bewusst niemals heilen soll: Die Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Bundesweit verbaut Demnig seit einigen Jahren solche Stolpersteine vor Gebäuden, aus denen die Hitler-Schergen Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle, Behinderte und politisch Andersdenkende in die Vernichtungslager deportierten. In Koblenz gibt es seit Samstag 78 solcher Stolpersteine, solcher Gedenkplatten, die Namen, Geburts- und Todestag der Nazi-Opfer zeigen.
2007 hatte Demnig in der Rhein-Mosel-Stadt die ersten 45 seiner Gedenkplatten verlegt, weitere Aktionen folgten in den Jahren 2009 und 2010, die Zahl der Stolpersteine war so bis zu diesem Jahr bereits auf 66 Gedenktafeln angewachsen.

In Koblenz erinnern Pflasterstein-Gedenktafeln an Opfer des Holocausts - Rhein-Zeitung Koblenz - Rhein-Zeitung

2011-03-15

Stolperstein: Leben mit Behinderung | Bayerisches Fernsehen | BR

Stolperstein Leben mit Behinderung

Die Sendereihe STOLPERSTEIN, die seit 1995 im Programm ist, will mehr Verständnis für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wecken. Jeder zehnte Bundesbürger muss mit einem Handicap zurechtkommen.


Stolperstein: Leben mit Behinderung | Bayerisches Fernsehen | BR
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