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2014-02-25

Blindengeld darf nicht mit Hartz IV verrechnet werden | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Blindengeld darf nicht mit Hartz IV verrechnet werden

Veröffentlicht am von
 

35-Jähriger setzt sich vor Gericht gegen Jobcenter durch.


Angespartes Blindengeld darf bei der Prüfung eines Hartz-IV-Anspruchs
nicht angerechnet werden. Das hat das Sozialgericht Düsseldorf
rechtskräftig entschieden. Damit setzte sich ein 35-jähriger Blinder
gegen das Solinger Jobcenter (Werbeslogan: „Wir eröffnen Perspektiven
für Arbeit und Lebensunterhalt“) durch, wie das Gericht am Dienstag
mitteilte.



Blindengeld darf nicht mit Hartz IV verrechnet werden | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

2014-02-22

Verena Bentele bei der NDR Talk Show | kobinet-nachrichten


Verena Bentele bei der NDR Talk Show

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Verena Bentele

Verena Bentele
© Irina Tischer


Hannover
(kobinet) Die neue Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena
Bentele, war gestern Abend Gast bei der NDR Talk Show. Dort sprach sie
u.a. über ihre sportlichen Erfahrungen und ging auf einige Punkte ein,
wie man sich als blinder Mensch zurecht finden und Sport treiben kann.

Im Gespräch machte sie deutlich, wie wichtig es ist, Menschen vertrauen zu können und eine gute Unterstützung zu haben.

Link zum Gespräch mit Verena Bentele in der NDR Talk Show


Verena Bentele bei der NDR Talk Show | kobinet-nachrichten

Reportage der Woche: Wenn die Blinden Fußball hören | Nachrichten - Hamburger Morgenpost

Reportage der Woche: Wenn die Blinden Fußball hören



Reportage der Woche: Wenn die Blinden Fußball hören | Nachrichten - Hamburger Morgenpost

Wenn Blinde Polizisten führen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Wenn Blinde Polizisten führen

Fortbildung: Wie ist es eigentlich, nichts zu
sehen? Was bereitet blinden Menschen im Alltag die größten Probleme?
Eine Abteilung der Bundespolizei hat das in einem Seminar am eigenen Leib erprobt.



Oft ist es ein schleichender Prozess – mit möglicherweise fatalen
Folgen. „Viele geben nicht zu, dass sie nichts mehr sehen. Oder dass sie
farbenblind sind oder in der Dunkelheit weniger sehen“, sagt Karl
Deppner. Doch stark Sehbehinderte oder gar Blinde finden sich zwar meist
noch in den eigenen vier Wänden zurecht, draußen brauchen sie aber die
Hilfe der Sehenden. Selbst wenn sie gelernt haben, Hilfsmittel optimal
einzusetzen, gibt es immer wieder Situationen, in denen die Hilfe
Sehender gut tut.


Deshalb lud der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund
Bundespolizisten zu einem Seminar ein, sich nicht nur über
Sehbehinderung und Blindheit zu informieren, sondern selbst auch mit
verbundenen Augen oder Simulationsbrillen Blindheit und Sehbehinderung
zu erleben. Bundespolizisten in blauer Uniform sind üblicherweise am
Bahnhof und in den Zügen tätig.

Wenn Blinde Polizisten führen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Landesmuseum Darmstadt: Gemälde zum Anfassen | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

Landesmuseum Darmstadt  

Gemälde zum Anfassen


 Von 




Im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt können Blinde Kunst an tastbaren Reliefs ertasten. Foto: dpa

Ein neues Projekt macht es möglich: Im Landesmuseum Darmstadt können
Blinde Kunst an tastbaren Reliefs erfühlen. Bedeutende Gemälde der
Sammlung wurden eigens ins Dreidimensionale übersetzt.
Darmstadt –  
Für Michael Müller vom Club der Behinderten und ihrer
Freunde ist das Projekt ein wichtiger Schritt zur Inklusion: Tastbare
Reliefs sollen Blinden im Landesmuseum Darmstadt einen individuellen
Besuch ermöglichen. Bisher hatten etwa Familien mit einem blinden und
einem sehenden Kind nur die Möglichkeit, an speziellen Führungen für
Sehbehinderte teilzunehmen, wie sie inzwischen schon in vielen
Kultureinrichtungen angeboten werden. Im neuen Landesmuseum, das im
Frühsommer eröffnen soll, werden fühlbare Exponate in die
Dauerausstellung integriert. "Damit wird endlich ein gemeinsames
Kulturerlebnis möglich", sagt Müller. "Man kann gemeinsam über das Werk
sprechen, das jeder mit seinen Fähigkeiten erfahren hat."


Landesmuseum Darmstadt: Gemälde zum Anfassen | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

12. SightCity informiert über Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde



Barrierefreiheit gestalten: 12. SightCity informiert über die besten Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde

Veröffentlicht am:Februar 17, 2014

Vom 14. bis 16. Mai 2014 steht die SightCity in
Frankfurt wieder ganz im Zeichen der Barrierefreiheit. Europas größte
Hilfsmittelmesse für Sehbehinderte und Blinde präsentiert an drei
Messetagen neueste Lösungen und Hilfsangebote für einen barrierefreien
Alltag. Neben einer großen Ausstellung informiert ein umfangreiches
Vortrags- und Diskussionsprogramm über wichtige Entwicklungen.


Bereits zum zwölften Mal ist die SightCity Treffpunkt für Experten
aus vielen wichtigen Versorgungsbereichen, für Betroffene, Angehörige
und Interessierte. Bis zu 130 Aussteller aus mehr als 20 Ländern werden
erwartet. Die Messebesucher können verschiedene Systeme und Produkte aus
Europa, den USA und Asien testen, sich über neueste medizinische
Erkenntnisse informieren und Beratungsangebote kennenlernen. „Damit
Menschen mit einer Sehbehinderung die passende Unterstützung bekommen,
ist der Austausch zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Betroffen
enorm wichtig“, erklärt Ingrid Merkl von der Firma Metec AG, Leiterin
des Organisationsteams der Messe. „Die SightCity bietet dazu ideale
Möglichkeiten. Darauf sind wir stolz.“

12. SightCity informiert über Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde

Wissen, wo es lang geht | kobinet-nachrichten



Wissen, wo es lang geht

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Symbol: Mensch mit Blindenstock


Symbol: Mensch mit Blindenstock
© kobinet/omp


Bamberg
(kobinet) Vor kurzem hat das Baureferat der Stadt Bamberg einen
technischen Leitfaden für den Ausbau von Bodenindikatoren im
öffentlichen Raum herausgegeben. Bauherren und Planern steht damit ab
sofort ein Ratgeber für mehr Barrierefreiheit bei Baumaßnahmen zur
Verfügung. Die Landesverkehrsbeauftragte des Bayerischen Blinden- und
Sehbehindertenbundes (BBSB) Erika Mühlthaler gratulierte Bambergs
Oberbürgermeister Andreas Starke zu diesem neuen Ratgeber mit
Vorbildcharakter.


Seit 2011 regelt die überarbeitete DIN 32984:2011-10 den Einsatz von
Bodenindikatoren für blinde und sehbehinderte Menschen im öffentlichen
Raum. Bodenindikatoren sind fühlbare Elemente im Bodenbelag wie Rippen
und Noppen, die mit dem Blindenstock und den Füßen wahrgenommen werden
können. Weil die DIN bei Neuplanungen und auch beim Bauen im Bestand
leider viele Fragen offen lässt, hat sich die Stadt Bamberg
entschlossen, einen Leitfaden für Planer und alle am Bau Beteiligten mit
klar verständlichen Zeichnungen und Systemskizzen zu veröffentlichen.

Wissen, wo es lang geht | kobinet-nachrichten

2014-02-12

Blind Massage & The Way He Looks - Filme über Blinde bei der Berlinale

"Blind Massage", "The Way He Looks" und "Blind"  

Die Berlinale entdeckt Filme über Blinde

10.02.2014 16:45 Uhrvon

Lei Zhang in "Blind Massage" Foto: Travis Wei
Lei Zhang in "Blind Massage" - Foto: Travis Wei
Mit
Bildern begreiflich machen, wie Blinde ganz ohne Bilder leben - gleich
drei Berlinale-Filme versuchen, das Nicht-Sehen sichtbar zu machen. Das
geschieht mal als brasilianische Pubertätsgeschichte - mal als Besuch in
einem chinesischen Massage-Salon.


Blind Massage & The Way He Looks - Filme über Blinde bei der Berlinale

2014-02-05

Mit den Augen tasten - Jüdische Allgemeine / KULTUR / Medizintechnik -

Medizintechnik

Mit den Augen tasten

Der Physiker Zeev Zalevsky hat Kontaktlinsen für Blinde entwickelt

23.01.2014 – von Ralf Balke


Blinden das Sehen zu ermöglichen, gehört zu den großen Menschheitsträumen.
Der Graue Star wird etwa schon seit sehr langer Zeit operativ zu heilen versucht. In
einer rund 4000 Jahre alten Gesetzessammlung aus dem antiken Babylon ist
das Honorar festgelegt, das ein Arzt erhielt, der mit einem Messer »das
Auge öffnete« und, ganz wichtig, heilte: Zehn Silberschekel bekam ein
erfolgreicher Operateur. Wie viele Eingriffe scheiterten, ist jedoch
nicht überliefert.

Erblindete mithilfe moderner Technik wieder sehen zu lassen, ist bislang jedoch noch nicht gelungen.
In den vergangenen Jahrzehnten hat es zwar einige technische Lösungen gegeben –
dies waren jedoch Implantate, die entweder auf sehr wenige Bildpunkte
beschränkt oder deutlich größer als ein normales Auge waren.

Der israelische Physiker Zeev Zalevsky hat nun eine wesentlich praktikablere Lösung vorgestellt:

Jüdische Allgemeine / KULTUR / Medizintechnik - Mit den Augen tasten

2014-01-22

Düsseldorf: Blinder Fußgänger stößt mit Bahn zusammen - schwer verletzt




| 16.10 Uhr
Düsseldorf
Blinder Fußgänger stößt mit Bahn zusammen - schwer verletzt

Blinder Mann bei Bahnunfall verletzt

Blinder Mann bei Bahnunfall verletzt

Düsseldorf.

Ein Fußgänger hat sich am Mittwochnachmittag bei einer Kollision mit einer Straßenbahn in
Friedrichstadt schwer verletzt. Der blinde Mann wollte mit seinem Hund die Straße überqueren. 

Laut Polizeiangaben war gegen 11.45 Uhr ein Rheinbahnfahrer mit seiner
Tram der Linie 712 auf der Elisabethstraße in Richtung Bilker Bahnhof
unterwegs. Nach ersten Ermittlungen ging an der Kreuzung
Elisabethstraße/Herzogstraße plötzlich ein Mann mit Hund auf die
Fahrbahn, obwohl die Fußgängerampel für ihn Rot zeigte.

Düsseldorf: Blinder Fußgänger stößt mit Bahn zusammen - schwer verletzt

Koblenz nicht barrierefrei: Blindenampeln sind Mangelware - Rhein-Zeitung Koblenz - Rhein-Zeitung

Blinder bezahlt Nachrüstung einer Ampel in Essen selbst | WAZ.de

Der Bund hat mit dem Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz)
vom 27. April 2002 wichtige Grundlagen für eine umfassende barrierefreie Gestaltung der verkehrlichen
und baulichen Infrastruktur in Deutschland geschaffen. Bauliche und sonstige Anlagen sowie Verkehrsmittel
sind danach barrierefrei, wenn sie für behinderte oder mobilitätseingeschränkte Menschen in der allge­
mein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und
nutzbar sind.
Dass diese Voraussetzungen nicht immer erfüllt sind, zeigen die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt
„Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum für seh- und hörgeschädigte Menschen“, das das Bundes­
ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Auftrag gegeben hat. Ziel des Forschungsvorhabens
war es, die vorhandenen Barrieren im öffentlichen Verkehrsraum insbesondere für seh- und hörgeschädigte
Menschen zu erfassen und Lösungsvorschläge zum Abbau dieser Barrieren aufzuzeigen.
Die Untersuchung hat ergeben, dass die subjektiven Anforderungen sensorisch geschädigter Menschen an die Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum nur eingeschränkt erfüllt sind.

Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum

 

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Artikel 9
Zugänglichkeit

(1) Um Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, zu gewährleisten. Diese Maßnahmen, welche die Feststellung und Beseitigung von Zugangshindernissen und -barrieren einschließen, gelten unter anderem für
a) Gebäude, Straßen, Transportmittel sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäusern, medizinischer Einrichtungen und Arbeitsstätten;
b) Informations-, Kommunikations- und andere Dienste, einschließlich elektronischer Dienste und Notdienste.
(2) Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen,
a) um Mindeststandards und Leitlinien für die Zugänglichkeit von Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, auszuarbeiten und zu erlassen und ihre Anwendung zu überwachen;
b) um sicherzustellen, dass private Rechtsträger, die Einrichtungen und Dienste, die der Öffentlichkeit offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, anbieten, alle Aspekte der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen berücksichtigen;
c) um betroffenen Kreisen Schulungen zu Fragen der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen anzubieten;
d) um in Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, Beschilderungen in Brailleschrift und in leicht lesbarer und verständlicher Form anzubringen;
e) um menschliche und tierische Hilfe sowie Mittelspersonen, unter anderem Personen zum Führen und Vorlesen sowie professionelle Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen, zur Verfügung zu stellen mit dem Ziel, den Zugang zu Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, zu erleichtern;
f) um andere geeignete Formen der Hilfe und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu fördern, damit ihr Zugang zu Informationen gewährleistet wird;
g) um den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, einschließlich des Internets, zu fördern;
h) um die Gestaltung, die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb zugänglicher Informations- und Kommunikationstechnologien und -systeme in einem frühen Stadium zu fördern, sodass deren Zugänglichkeit mit möglichst geringem Kostenaufwand erreicht wird.

2014-01-10

Zum Braille-Tag 2014 – Braille wird Kult | Blind-Text


Zum Braille-Tag 2014 – Braille wird Kult



Anlässlich des Brailletags 2014 am 4. Januar möchte ich einen Blick auf die Entwicklung der Blindenschrift werfen. Braille hat eine turbulente Entwicklung durchgemacht. In der Zeit vor dem Personalcomputer war sie die einzige Möglichkeit Blinder zur Teilhabe.
Zum Braille-Tag 2014 – Braille wird Kult | Blind-Text

Verena Bentele : Blinde Biathletin soll Behindertenbeauftragte werden - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

08.01.14

Verena Bentele

Blinde Biathletin soll Behindertenbeauftragte werden


Die 31-jährige Verena Bentele gehörte von 1995 bis 2011 zur Nationalmannschaft im Skilanglauf und Biathlon und hat allein bei Paralympischen Spielen zwölf Mal Gold gewonnen
Foto: dpa Die 31-jährige Verena Bentele gehörte von 1995 bis 2011 zur Nationalmannschaft im Skilanglauf und Biathlon und hat allein bei Paralympischen Spielen zwölf Mal Gold gewonnen
Die ehemalige Langläuferin und Biathletin Verena Bentele soll Behindertenbeauftragte der Bundesregierung werden. Arbeitsministerin Andrea Nahles hatte die 31-Jährige vorgeschlagen.

Verena Bentele : Blinde Biathletin soll Behindertenbeauftragte werden - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

 Verena Bentele soll Behindertenbeauftragte werden - SPIEGEL ONLINE

 Abschied vom Sport: Die neue Karriere der Verena Bentele | Nachrichten | BR.de

2013-11-15

Blinde Menschen erwarten gerechte Blindengeldlösung | kobinet-nachrichten


Blinde Menschen erwarten gerechte Blindengeldlösung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Button: Person mit Blindenstock
Button: Person mit Blindenstock
© kobinet/omp
Berlin (kobinet) Die Verbände blinder und sehbehinderter Menschen erwarten im Vorfeld der morgen stattfindenden Koalitionsverhandlung zum Bundesteilhabegesetz, dass mit diesem Gesetz die bisherigen Landesblindengelder zu einem Bundesteilhabegeld weiterentwickelt werden.
Derzeit zahlen alle Bundesländer ein Blindengeld. Doch die Höhe dieser Leistung ist nach zahlreichen Sparrunden mittlerweile höchst unterschiedlich.
Blinde Menschen erwarten gerechte Blindengeldlösung | kobinet-nachrichten

2013-11-09

Theater mit Audiodeskription erstmals in Hamburg - DBSV - dbsv-direkt Nr. 50-13


dbsv-direkt Nr. 50-13 Theater mit Audiodeskription erstmals in Hamburg

Von: Irene Klein
07.11.13
Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg hat ein Pilotprojekt beschlossen, bei dem an zwei Hamburger Theatern Aufführungen mit Audiodeskription erprobt werden. Die beiden Häuser, die sich hieran beteiligen, sind das Ohnsorg Theater und das Thalia Theater, der erste Termin geht an diesem Wochenende über die Bühne (siehe unten). Gefördert wird die Audiodeskription von dem Referat für integrative Projekte der Kulturbehörde Hamburg. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e. V. hat den Antrag zu Beginn des Jahres angeregt.
„Das ist eine Initiative mit Signalcharakter“, freut sich DBSV-Präsidentin Renate Reymann. „Wenn sich Institutionen wie das Ohnsorg Theater und das Thalia Theater der Audiodeskription öffnen, sind wir einen großen Schritt mitten in die Gesellschaft vorangekommen. Ich kann nur hoffen, dass das Hamburger Beispiel Schule macht und die Politik auch in anderen Städten erkennt, wie sie Verantwortung für mehr kulturelle Teilhabe übernehmen kann.“
Der DBSV setzt sich seit vielen Jahren für mehr Audiodeskription in Film und Fernsehen ein. Seitdem die Filmförderungsanstalt ihre Richtlinien geändert hat, sind alle Filme, die mit öffentlichen Geldern gefördert werden, mit Audiodeskription auszustatten. Auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat sein Angebot an Hörfilmen seit Anfang dieses Jahres deutlich ausgeweitet. Im Theater dagegen ist Audiodeskription nach wie vor eine Seltenheit und geht meist auf private Initiativen zurück.
weiterlesen:
DBSV - dbsv-direkt Nr. 50-13 Theater mit Audiodeskription erstmals in Hamburg

2013-10-30

DBSV - dbsv-direkt Nr. 49-13 DBSV nutzt Gunst der Koalitionsverhandlungen

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dbsv-direkt Nr. 49-13 DBSV nutzt Gunst der Koalitionsverhandlungen

Von: Irene Klein
29.10.13

Wenn in Berlin die politischen Karten neu gemischt werden, sind Lobbyaktivitäten gefragt. Der DBSV nutzt die Gelegenheit und wirbt dafür, drei grundlegende Themen auf die Agenda der Behindertenpolitik zu setzen. Lesen Sie hier das Schreiben, das Anfang dieser Woche an die Mitglieder der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales ging:


Sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen Tagen hat der Verwaltungsrat – das höchste Organ zwischen den Verbandstagen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes – getagt. Im Ergebnis möchten wir uns heute mit den folgenden drei Anliegen für die aktuellen Koalitionsverhandlungen und die bevorstehende Legislatur an Sie wenden:

1. Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes
Der DBSV hat zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention die Entwicklung eines Teilhabegesetzes durch das Forum der behinderten Juristen und Juristinnen (FBJJ) unterstützt. Der DBSV trägt folglich den im Mai präsentierten Entwurf eines Gesetzes für soziale Teilhabe des FBJJ mit. Es ist der einzige Lösungsansatz, der über Eckpunkte hinausgeht und bereits ausgearbeitet ist, und es ist der einzige Lösungsansatz, der von Selbstbetroffenen vorgelegt wurde. Im September wurden nun auch Eckpunkte der Länder-AG der Arbeits- und Sozialministerkonferenz zur Schaffung eines Bundesleistungsgesetzes veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund spricht sich der DBSV dafür aus, in Zusammenarbeit mit den Ländern zu Beginn der Legislaturperiode ein Bundesteilhabegesetz zu erarbeiten, das sich an der UN-BRK orientiert. Dabei sollen die Hilfen für behinderte Menschen einkommens- und vermögensunabhängig sowie bedarfsdeckend gestaltet, ein Bundesteilhabegeld eingeführt und Expertinnen und Experten behinderter Menschen und ihrer Verbände intensiv und frühzeitig am Gesetzgebungsprozess beteiligt werden.
(siehe auch  Externer Link www.teilhabegesetz.org)

2. Initiativen für mehr Barrierefreiheit
Es ist eine Herausforderung des demografischen Wandels wie auch ein Erfordernis der UN-BRK, die Schaffung weitgehender Barrierefreiheit zu einem strategischen Ziel zu machen. Zur Erreichung dieses Ziels sprechen wir uns für die Schaffung einer unabhängigen Fachstelle für Barrierefreiheit aus. Der Deutsche Behindertenrat hat dafür bereits einen Umsetzungsvorschlag zur Erweiterung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) formuliert, dem wir uns anschließen. Darüber hinaus halten wir es für erforderlich, das BGG nach 12 Jahren insgesamt zu überarbeiten und zu aktualisieren. Ziele der Überarbeitung müssen u. a. sein: Sicherung der Barrierefreiheit im Zusammenhang mit der digitalen Revolution und der „digitalen Agenda“ der neuen Bundesregierung, Vorgaben für mehr Barrierefreiheit im privatrechtlichen Bereich, Stärkung der Position betroffener Personen und ihrer Verbände bei den Verfahren zur Erlangung von mehr Barrierefreiheit.

3. Schaffung des Merkzeichens TBL
Taubblinde Menschen brauchen
• Dolmetschleistungen für die Kommunikation mit Lormen, Abtasten von Gebärden oder Schrift;
• persönliche Assistenz, um sich außer Haus bewegen und den Alltag bewältigen zu können;
• Hilfsmittel, die beispielsweise Uhrzeit, Türklingel, Internetseiten und Briefe vermitteln;
• ein Merkzeichen „Tbl“ im Schwerbehindertenausweis als Nachweis ihrer speziellen Behinderung.
Wir regen an, als Basis für alle weiteren Aktivitäten, im Koalitionsvertrag die Schaffung eines Merkzeichens TBL im Schwerbehindertenausweis als Nachweis der speziellen Behinderung taubblinder Menschen zu verankern.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bethke
Geschäftsführer des DBSV
DBSV - dbsv-direkt Nr. 49-13 DBSV nutzt Gunst der Koalitionsverhandlungen

2013-07-24

Blind Golfen: "Golf bedeutet die Herausforderung anzunehmen"-Dick Pomo

Blind Golfen: Für Dick Pomo eine Selbstverständlichkeit

In den USA lebt und golft ein besonderes Pärchen. Dick Pomo golft seit 20 Jahren – blind. Seine Frau hilft ihm dabei.
Köln, Deutschland 
 Dick Pomo spielt seit über 20 Jahren Golf. Trotzdem hat er noch nie in seinem Leben einen Golfball gesehen. Noch nie eine Abschlagmarkierung. Noch kein Grün und auch kein Break in Augenschein genommen. Allenfalls hat er diese Sachen gefühlt, gerochen, gehört und, wenn’s ganz merkwürdig wurde, vielleicht auch mal geschmeckt. Sehen kann er sie nicht, denn Dick Pomo ist blind.
Blind Golfen: "Golf bedeutet die Heruasforderung anzunehmen"-Dick Pomo

2013-07-23

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe - Panorama - Rhein-Zeitung

22.07.2013

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe

St. Goar - Noah ist vier Jahre alt. Und blind. Obwohl er bei seinen Pflegeeltern bestens versorgt ist, will ihn sein Vormund ohne Angabe von Gründen in ein Heim für mehrfach Behinderte stecken. Am Montag spitzte sich die Lage zu.

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe - Panorama - Rhein-Zeitung

2013-07-22

Aktion Mensch: Apps für blinde Menschen: Überraschend viel Eigenständigkeit: Inklusionsblog: Inklusion erfahren: Inklusion


Apps für blinde Menschen: Überraschend viel Eigenständigkeit

Autor: Heiko Kunert, am 20.07.2013 um 09:18 Uhr
Was ist Inklusion?
Überall hört man vom Zeitungssterben. Das Internet sei schuld daran, dass niemand mehr Zeitungen lese. Bei mir ist es anders herum. Die moderne Technik ist schuld, dass ich neuerdings die Welt der Zeitungen und Zeitschriften für mich entdecke.
Aktion Mensch: Apps für blinde Menschen: Überraschend viel Eigenständigkeit: Inklusionsblog: Inklusion erfahren: Inklusion

Allgemeine Blinden und Sehbehindertenhilfe e.V. (ABSH e.V.) | Fast blind und doch Fußballtrainer


Heuberger Bote | 9. Juli 2013



Fast blind und doch Fußballtrainer


Alfred Weggel betreut die C-Jugend des TV Wehingen und einen autistischen Jungen

Alfred Weggel am Computer
Alfred Weggel kann am Computer nur arbeiten, wenn er die Schrift stark vergrößert. (Foto: Michael Hochheuser)
Von Michael Hochheuser
Wehingen. Ein Blinder, der Schulbegleiter für einen autistischen Jungen ist und zudem als Fußballtrainer die C-Jugend des TV Wehingen betreut – manch einer dürfte diese Geschichte ins Reich der Fabel verweisen. Aber sie stimmt.
Alfred Weggel ist der Mann, der sich vergangenes Jahr sagte, „dass ich irgendetwas machen muss“. Die Sehkraft des Wehingers hat in den vergangenen Jahren immer mehr nachgelassen. Die ersten Symptome habe er mit Ende 20 gespürt, erzählt er. Damals spielte er in der Nähe von Ingolstadt noch Fußball. In der Verbandsliga, fügt der 55-Jährige hinzu. „Es fing damit an, dass ich meine Mitspieler nicht mehr erkannte.“
Allgemeine Blinden und Sehbehindertenhilfe e.V. (ABSH e.V.) | Fast blind und doch Fußballtrainer

Dialogmuseum "Der blinde Passagier". - WELT KOMPAKT - Frankfurt - DIE WELT

Die Welt kompakt 22.07.13

 

Ausstellung

Blind unterwegs

"Viele haben große Angst. Nach zehn Minuten legt sich das aber meist", sagt Andi, einer der Blindenführer. Er selbst ist blind. Im Dialogmuseum ist es stockdunkel. Mit dem bloßen Auge lässt sich nichts erkennen. Keine Bewegung, keine Gegenstände, nichts. Der Besucher muss sich auf seine anderen Sinne verlassen. Als Hilfsmittel gibt es nur einen Blindenstock, um die Umgebung zu ertasten. Am vergangenen Samstag gab es zum ersten Mal die Möglichkeit, ohne den Blindenführer an der Hand die Räume zu erkunden. Die Blindenführer greifen nur ab und zu ein. Sie bringen einen bei Angst ins Licht und helfen beim Überqueren einer Autostraße. Jedes Jahr zur Sommerzeit veranstaltet das Dialogmuseum die Aktion "Der blinde Passagier".
Ausstellung - Nachrichten Print - WELT KOMPAKT - Frankfurt - DIE WELT
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