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2012-07-31

Zahl der Beschäftigten in Behindertenwerkstätten steigt seit Jahren

Zahl der Beschäftigten in Behindertenwerkstätten steigt seit Jahren

28.07.2012, 12:58 Uhr | dapd
Die Zahl der Beschäftigten in den sächsischen Werkstätten für Behinderte steigt seit Jahren. Derzeit seien 16.430 Frauen und Männer dort tätig, sagte der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen in Sachsen, Andreas Heinz, in Chemnitz der Nachrichtenagentur dapd.

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Die Beschäftigten in den Werkstätten arbeiten mindestens 35 und höchsten 40 Stunden in der Woche. Dafür steht ihnen laut Gesetz ein Arbeitsentgelt zu, das ihrer Leistung und dem Arbeitsergebnis angemessen ist. In Sachsen betrug dies im Jahr 2010 im Durchschnitt rund 120 Euro und war im bundesdeutschen Vergleich am niedrigsten. Das durchschnittliche Entgelt lag in der Bundesrepublik bei knapp 180 Euro.
Zahl der Beschäftigten in Behindertenwerkstätten steigt seit Jahren

2011-03-23

HWelt - Niedersächsische Werkstatträte fordern den Lebensunterhalt sichernde Bezahlung

Niedersächsische Werkstatträte fordern den Lebensunterhalt sichernde Bezahlung Drucken E-Mail
Mittwoch, 23 März 2011
Hannover - Auf Einladung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, trafen sich am vergangenen Donnerstag mehr als 80 Werkstatträte aus niedersächsischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Hannover. Sie berieten über die Weiterentwicklung der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Anlass dieser Veranstaltung war die UN-Behindertenrechtskonvention, die eine durchgängig inklusive, eine nicht aussondernde Gesellschaft fordert.

Frau Simone Bachmann, stellvertretende Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in niedersächsischen Werkstätten, forderte insbesondere eine bessere Bezahlung. „Wir arbeiten 40 Stunden, erbringen beachtenswerte Leistungen in den Werkstätten, aber wir können von unserem Einkommen nicht leben. Das muss sich ändern“, forderte Frau Bachmann mit Nachdruck.

Der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen, Detlef Springmann, unterstütze diese Forderung und trat darüber hinaus unter anderem dafür ein, dass die WfbM in die Lage versetzt werden, Ausbildungen für ihre Beschäftigten anzubieten, die den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern.

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