Zeitgeschichte
Die versteckten Cousinen der Queen Elizabeth II.
Nerissa und Katherine Bowes-Lyon, geistig behindert, mussten in Heimen vegetieren. Seit 1961 galten sie offiziell als "verstorben". Eine lebt noch heute.
Heile Welt 1937: Prinzessin Elizabeth (heutige Königin Elizabeth II..2.v.l.), König George IV., Königin Elizabeth und Margaret
Foto: picture-alliance
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Unter dem Titel "The Queen's Hidden Cousins" (Die versteckten Cousinen der Queen) ging die Sendung in erster Linie dem Schicksal der Schwestern Nerissa und Katherine Bowes-Lyon nach - zwei Nichten der 2002 gestorbenen Königinmutter und damit Cousinen 1. Grades der heutigen Queen. Ihr Vater war John Herbert Bowes-Lyon, ein Bruder Queen Mums, ihr Großvater ein schottischer Graf, der Earl of Strathmore and Kinghorn, und ihr Elternhaus das Familienschloss Glamis Castle.
In früher Kindheit wurde deutlich, dass Nerissa und Katherine - im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern - an etwas litten, das man im heutigen Großbritannien "Lernschwierigkeiten" nennt. Mit anderen Worten: Sie waren geistig behindert, lernten niemals richtig sprechen, konnten weder lesen noch schreiben und sollten auch bis ins hohe Alter nie über das Begriffsvermögen eines sechsjährigen Kindes hinauskommen. Um die vermeintliche Familienschande zu vertuschen, durften sich die beiden Mädchen nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Zunächst wurden sie von Personal im Schloss betreut, aber im Jahr 1941 wurden sie heimlich in ein staatliches Irrenhaus südlich von London eingewiesen.
Zeitgeschichte - Die versteckten Cousinen der Queen Elizabeth II. - Aus aller Welt - Hamburger Abendblatt