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2011-05-11

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Alle Hilfsangebote unter einer professionellen Führung gebündelt - badische-zeitung.de

Alle Hilfsangebote unter einer professionellen Führung gebündelt

Lebenshilfevereine Freiburg und Emmendingen gründen die Lebenshilfe Breisgau / Informations- und Festveranstaltung am Sonntag in der Festhalle Bötzingen.
FREIBURG/BÖTZINGEN (BZ). Seit 1. Januar 2011 haben viele Menschen mit Behinderungen und für ihre Angehörigen einen neuen Ansprech- und Geschäftspartner: die Lebenshilfe Breisgau gemeinnützige GmbH. Nach über zweijährigen Verhandlungen haben sich die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Freiburg und Umgebung e.V. und die Lebenshilfe Kreisvereinigung Emmendingen e.V. zusammengeschlossen.

Durch den Zusammenschluss deckt die neue Lebenshilfe Breisgau nahezu den gesamten Breisgau ab. Die beiden Ursprungsvereine behalten aber ihre rechtliche Selbständigkeit und stehen ihren Mitgliedern vor Ort nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Neu ist, dass alle Leistungs-, Betreuungs- und Hilfsangebote in der Lebenshilfe Breisgau unter einer professionellen Geschäftsführung gebündelt werden.

Das gemeinsame Angebot umfasst nun eine Frühförderung, zwei Kindergärten, einen heilpädagogischen Dienst und den Bereich der Offenen Hilfen mit dem Familienunterstützenden Dienst, dem ambulanten unterstützten Wohnen, Reise‐ und Urlaubsangeboten, Gruppen-, Kurs- und Clubangeboten zur Freizeitgestaltung und der Erwachsenenbildung. Die neue Firma beschäftigt insgesamt 70 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und koordiniert rund 1000 ehrenamtlich Tätige. Insgesamt 1000 Menschen mit Behinderungen und ihre Familien nehmen die Angebote der Lebenshilfe Breisgau wahr.

Mit der Gründung der Lebenshilfe Breisgau möchten die verantwortlichen Vereinsvorstände eine schlagkräftige Organisationseinheit bilden, die sich in knapper werdender Haushaltskassen und zunehmender Konkurrenz auf dem Markt der sozialen Dienstleistungen besser behaupten kann. Weiterhin ist das Ziel, die Hilfs- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderungen vor Ort zu erweitern und die Belange der Menschen mit einer Behinderung und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben noch effektiver zu vertreten.
Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Alle Hilfsangebote unter einer professionellen Führung gebündelt - badische-zeitung.de

2011-04-17

Diakonie baut Zentrum für Behinderte | Südwest Presse Online

Diakonie baut Zentrum für Behinderte

Main-Tauber-Kreis. Ein Betreuungszentrum soll Menschen mit geistiger Behinderung im Raum Wertheim als Anlaufstelle dienen. Projektführer ist die Johannes-Diakonie.
Es war eine regelrechte Kampfabstimmung in der Kreistagssitzung. Vorausgegangen war eine Bedarfsstudie der Kreisverwaltung, welche die passgenaue ambulante und stationäre Versorgung für diese Personengruppe abklären sollte und einen Bedarf für den Bereich Wertheim feststellte. "Zwei fachlich absolut kompetente Bewerber, die in ihrem Bereich für Qualität stehen", hatten sich mit der Johannes-Diakonie aus Mosbach und dem Caritasverband im Tauberkreis um das Projekt beworben, wie Landrat Reinhard Frank festhielt.
In zwei Ausschusssitzungen waren die Bewerbungen diskutiert und seitens der Verwaltung in einem Punktesystem verglichen worden. Nach dieser Bewertung kam der Bewerber aus dem benachbarten Neckar-Odenwald-Kreis den gewünschten Anforderungen näher.
Mit der einfachen Mehrheit wurde die weitere Projektbetreuung der Diakonie zugesprochen. Sie plant die Einrichtung von 24 stationären Wohnheimplätzen. mn

Diakonie baut Zentrum für Behinderte | Südwest Presse Online

2011-04-12

Stopp ohne Stillstand in Greifswald - Nordkurier.de

Artikel vom 12.04.2011

Stopp ohne Stillstand in Greifswald

Bildung. Ministerpräsident Erwin Sellering bremst die integrative Grundschule in seinem Wahlkreis. Jetzt sollen die selbstständigen Schulen entscheiden.

Von Marlis Tautz
(...)
Nach Vorgabe des Bildungsministeriums und der UN-Behindertenrechtskonvention hatten 2010 alle Grundschulen im Land Kinder mit Förderbedarf im Lernen aufgenommen. Im kommenden Schuljahr sollte das Schulamt Greifswald den nächsten Schritt gehen und nach dem Vorbild der "Präventiven und integrativen Schule auf Rügen" (Pisar) Schulanfänger mit zwei weiteren Förderschwerpunkten - Sprache sowie der emotionale und soziale Entwicklung - einschulen. Greifswalder Elternvertreter gingen dagegen an und zu Erwin Sellering, der seinen Wahlkreis in der Hansestadt hat, in die Bürgersprechstunde. Ihre Forderung: Vor einer Ausweitung müsse Pisar ausgewertet werden. Dem Vernehmen nach konzentrierte sich der Unmut ausgerechnet bei freien Trägern, die fünf von neun Grundschulen in Greifswald betreiben. Da dort Integration längst Alltag ist, gilt ihr Protest womöglich auch der Konkurrenz durch staatliche integrative Grundschulen.
Nordkurier.de
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