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2012-07-16

Inklusives Wohnen - Interessengemeinschaft formiert sich -- kobinet

16.07.2012 - 08:33

Inklusives Wohnen - Interessengemeinschaft formiert sich.

Aschaffenburg (kobinet) Eine "Interessengemeinschaft Inklusives Wohnen" trifft sich morgen im Rathaus von Aschaffenburg zu ihrer Gründungsveranstaltung. Es geht um eine Wohngemeinschaft (WG) für junge Erwachsene mit unterschiedlicher schwerer Behinderung, die von Pflegern und Helfern ambulant versorgt werden und im Idealfall sogar mit Menschen ohne Behinderung (zum Beispiel Studenten) zusammen leben. Initiatorin ist Inge Rosenberger.

"Die Lebensbedingungen für unsere Kinder sollen so normal wie möglich sein", wurde die Mutter einer 29-jährigen Tochter im Blog der Aktion Mensch zitiert. 20 Eltern, deren Kinder zwischen 20 und 40 Jahre alt sind und noch zuhause leben, haben sich um Inge Rosenberger versammelt.

Inklusives Wohnen - Interessengemeinschaft formiert sich -- kobinet

2012-03-05

Betrüger!? Berliner Pflegedienste am Pranger

Ärzte Zeitung, 05.03.2012 
 

 

Betrüger!? Berliner Pflegedienste am Pranger

Heftige Vorwürfe gegen mobile Pflegedienste in Berlin: Viele betrögen systematisch, heißt es aus dem Senat. Aus Profitgier ließen sie Menschen verwahrlosen oder erfänden Pflegebedarf. Die Branche setzt sich zur Wehr.
Berliner Gesundheitspolitiker nehmen Pflegedienste ins Visier
Die mobilen Pflegedienste in Berlin sehen sich schweren Anschuldigungen ausgesetzt.
© Ralph Peters / imago
BERLIN (af). Ein Drittel der 560 ambulanten Pflegedienste in Berlin rechne falsch ab, hat die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" den Staatssekretär im Berliner Senat Michael Büge (CDU) zitiert.
Der Schaden allein für die Sozialkassen der Hauptstadt betrage 100 Millionen Euro im Jahr. Pflegedienste ließen Menschen aus Profitgier verwahrlosen oder erfänden gemeinsam mit Pflegeversicherten und Ärzten Pflegebedarf, wo keiner sei. Oft spielten sich diese Dinge in "geschlossenen Kulturkreisen" ab.
Beim Verband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) stoßen die Vorwürfe auf Unverständnis. Es lägen keine Erkenntnisse dafür vor, dass gegen Pflegedienste strafrechtlich stärker vorgegangen werde, sagte eine Sprecherin des Verbandes der "Ärzte Zeitung".

aerztezeitung.de

 

Betrugsvorwürfe: Verbände zeigen sich empört

05.03.2012
Verbände aus der Pflegebranche haben die Äußerungen des Berliner Staatssekretärs für Soziales, Michael Büge (CDU), über "mafiöse Strukturen" bei ambulanten Pflegediensten scharf kritisiert. "Es ist eine Unverschämtheit, eine ganze Branche zu kriminalisieren", sagte der stellvertretende Vorsitzende des AnbieterVerbands qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen

(AVG) der Nachrichtenagentur dpa. Die Staatsanwaltschaft ermittle lediglich gegen zwei Pflegedienste. Der Verband wolle jetzt rechtliche Schritte gegen Büge prüfen. Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband wies die Behauptungen des Staatssekretärs zurück.

Büge geht davon aus, dass ein Drittel der 560 ambulanten Pflegedienste in Berlin betrügen und nicht erbrachte Leistungen abrechnen.

Häusliche Pflege Online - Aktuelle Nachrichten

2011-11-06

Gemeinsam sind wir stark -- kobinet

05.11.2011 - 11:04

Gemeinsam sind wir stark.

Berlin (kobinet) Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" hat die Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte (BVWR) diese Woche ihren Internetauftritt gestartet. Darauf weist deren Vorsitzender Andreas Bollmer hin.

"In unserem Internetauftritt finden Sie Informationen über das aktuelle Geschehen sowie nützliche Kontaktadressen zu unseren Mitgliedern und unserer Geschäftsstelle in Berlin", heißt es auf der Startseite der Interessenvertretung der Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten. moh

Link zum Internetauftritt

Gemeinsam sind wir stark -- kobinet

2011-10-15

HWelt - Gemeinsamkeit zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen wird sich durchsetzen

Gemeinsamkeit zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen wird sich durchsetzen Drucken E-Mail
Mittwoch, 12 Oktober 2011
Hannover - „Es sind Verbände, Institutionen und Interessen von Berufsverbänden, die den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft behindern, er wird aber nicht aufzuhalten sein“, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen auf seiner Inklusionstour in Niedersachsen. „Wir brauchen eine durchgängige inklusive Betreuungs- und Bildungskette von der Krippe über die Schule und Arbeitswelt bis hin zur Erwachsenen- und Weiterbildung, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention vorgegeben ist“, so Karl Finke, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen. Veronika Jäger (Direktorin des Landesverbandes der Volkshochschulen) verwies auf die bundesweit vorbildlichen Rahmenbedingungen durch das Niedersächsische Erwachsenenbildungsgesetz und die positive Entwicklung der letzten Jahre. Hier sind die Besucherzahlen von 2005 bis 2011 von 30.000 auf 45.000 Unterrichtsstunden mit behinderten Menschen gestiegen. In ganz Niedersachsen, sowohl in Mittelzentren, z. B. Osterholz wie in großen Städten, z. B. Hannover, wird vorbildliche integrative Bildungsarbeit geleistet und Inklusion von der Weiterbildung in Niedersachsen auch als ihr Auftrag empfunden.

Die Inklusionstour, die über ein integratives Schulprojekt in Oldenburg, das bundesweit vorbildliche Projekt LinaS-Lingen „integriert alle Sportlerinnen und Sportler“, das Büro für leichte Sprache in Osnabrück, welches in den Räumen der Universität arbeitet und ein Freizeit- und Bildungsprojekt in Braunschweig zurück nach Hannover führte, war ein beeindruckender Spannungsbogen des Miteinanders behinderter und nichtbehinderter Menschen in ganz Niedersachsen. Wir warten jetzt auf das für 2011 zugesagte Gesetz zur inklusiven Bildung in Niedersachsen, wie es Herr Minister Althusmann und Herr Ministerpräsident McAllister zugesagt haben, ein Gesetz, das alle behinderten Menschen umfasst, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorschreibt. Deutschland hat sowohl die Konvention, eine Menschenrechtskonvention, wie auch das Fakultativprotokoll unterschrieben und wird alle vier Jahre belegen müssen, was umgesetzt, aber auch was nicht umgesetzt wurde.

Während der abschließenden, von ca. 200 behinderten und nicht behinderten Menschen besuchten Inklusionsparty in Hannover wurde deutlich, wie wichtig die Inklusion den Menschen mit Behinderungen ist. „Wir machen weiter, feiern gemeinsam, und setzen uns zusammen mit Hubert Hüppe und Karl Finke für die Inklusion in allen Lebensbereichen ein“, war eindeutiger Tenor der behinderten Menschen aus ganz Niedersachsen.

Quelle: Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen

HWelt - Gemeinsamkeit zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen wird sich durchsetzen

2011-07-27

"Pflegetransparenz": VDAB und ABVP legen Abschlussbericht der Bonato-Kommission vor

Pflegetransparenz: VDAB und ABVP legen Abschlussbericht der Bonato-Kommission vor

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27.07.2011
Ein Alternativkonzept zum Pflege-TÜV haben jetzt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) und der Arbeitgeber- und Berufsverband Privater Pflege (ABVP) vorgelegt. Die sogenannte Bonato-Kommisson unter der Leitung von Prof. Marcellus Bonato, Fachhochschule Münster, hatte die Pflegetransparenzvereinbarung unter die Lupe genommen und kam zu dem Schluss, dass nur ein neues System Pflegequalität messen kann. "Das aktuelle Prüfsystem ist schon methodisch nicht in der Lage, das zu messen, was es messen soll", so Bonato.

"Unser Konzept setzt auf ein lernfähiges duales Transparenzsystem: Einerseits wird durch die Entwicklung von pflegerelevanten Indikatoren sichergestellt, Ergebnisqualität in der stationären Pflege zu messen; andererseits gelingt es, durch ein bei den Leistungserbringern verankertes Qualitätsmanagement die Prozess- und Strukturqualität der stationären Einrichtungen zu erfassen", so Bonato, der das neue System im Auftrag der beiden Verbände entwickelt hat. Unabhängige Institutionen sammeln die Qualitätsberichte der Leistungserbringer und stellen Nachweise zum Zweck der Veröffentlichung aus, so Bonato weiter.
Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten
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