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2013-11-03

GEW Landesverband Hessen: GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

Vom: 23.09.13

Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – UN-BRK) am 26. März 2009 ist in Deutschland eine neue Entwicklung eingeleitet worden. Die Ansprüche von Menschen mit Behinderungen auf umfassende Teilhabe werden als allgemeines Menschenrecht begriffen und lösen unmittelbar staatliche Verpflichtungen aus.

Es geht um den Abbau von Barrieren zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen, vor allem an Bildung, Erziehung und Betreuung. Die UN-BRK fußt auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
>> Die gesamte GEW-Position als PDF zum Download

GEW Landesverband Hessen: GEW-Forderungen zur Inklusion in Tageseinrichtungen

2013-07-18

Kastellaun: Kita setzt von Anfang an auf Inklusion - Rhein-Hunsrück-Zeitung - Rhein-Zeitung



Kastellaun: Kita setzt von Anfang an auf Inklusion



Kastellaun -  Gemeinsam spielen, lernen, Spaß haben und Freunde finden - so definiert sich die inte-grative Kindertagesstätte Castellino der Kastellauner Lebenshilfe. Im Rahmen der Inklusion wurde bereits im vergangen Jahr das Angebot der Kita um eine integrative Gruppe erweitert. Zum Beginn des neuen Kindergartenjahrs am 18. August kommt noch eine Krippengruppe dazu.

Kastellaun: Kita setzt von Anfang an auf Inklusion - Rhein-Hunsrück-Zeitung - Rhein-Zeitung

2013-06-14

Chance zur Inklusion nutzen: Projektsoll behinderte Menschen zu "Helfern in der Kita" machen | GA-Bonn

Chance zur Inklusion nutzen

Projektsoll behinderte Menschen zu "Helfern in der Kita" machen

Sinzig.  Vielleicht ist das vielversprechende Projekt "Helfer in Kindertagesstätten", das Beschäftigten der Werkstätten für behinderte Menschen eine dauerhafte Anstellung ermöglichen soll, auf dem Weg zur Basis stecken geblieben. Vielleicht steckt die Inklusion auch noch nicht in allen Köpfen

Chance zur Inklusion nutzen: Projektsoll behinderte Menschen zu "Helfern in der Kita" machen | GA-Bonn

2012-12-03

Wiesbadener Tagblatt - Inklusion läuft in den Kitas noch nicht optimal

 Wiesbaden 

Inklusion läuft in den Kitas noch nicht optimal

03.12.2012 - WIESBADEN
Von Thomas Karschny
Behinderte Kinder genießen in Deutschland das Recht, in einer ganz normalen Regelschule oder Kindertagesstätte erzogen und unterrichtet zu werden. So schreibt es die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung vor. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Welche Fortschritte wurden in den vergangenen Jahren beim Thema „Inklusion“ - also der Einbindung behinderter Kinder in reguläre Erziehungseinrichtungen - gemacht? Wo gibt es Handlungsbedarf? Fragen, die am Freitag im Zentrum einer Vortrags- und Diskussionsrunde im Georg-Buch-Haus standen.
Eingeladen hatte das Amt für Soziale Arbeit zusammen mit der Initiative „Gemeinsam-Lernen-in-Wiesbaden“ und dem Arbeitskreis Inklusion. Gemessen an der Zuhörerzahl, etwa 50, war das öffentliche Interesse eher gering.
Wiesbadener Tagblatt - Inklusion läuft in den Kitas noch nicht optimal

2012-07-19

Anstrengungen für mehr Personal und gelungene Inklusion in Kitas notwendig - Parteien - Deutschland Today

Astrid Rothe-Beinlich fordert konsequente Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung im Freistaat

Anstrengungen für mehr Personal und gelungene Inklusion in Kitas notwendig

Erfurt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN THL) - „Die Bertelsmann-Stiftung kritisiert in ihrem aktuellen ‚Ländermonitor frühkindliche Bildung‘ die Thüringer Personalsituation in den Kitas vollkommen zu Recht. Wir dürfen uns einfach nicht auf den bisher erreichten Standards ausruhen, wie sie im Zuge des neuen Kitagesetzes und der Einstellung von zusätzlichen 2500 Erzieherinnen und Erziehern erreicht wurden.

 
Anstrengungen für mehr Personal und gelungene Inklusion in Kitas notwendig © B90GR
  (..)

Aus Sicht der bündnisgrünen Landtagsfraktion muss zudem der Anspruch aus der UN-Behindertenrechtskonvention auf gemeinsame Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen konsequent umgesetzt und dafür die sächlichen und räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif.Anstrengungen für mehr Personal und gelungene Inklusion in Kitas notwendig - Parteien - Deutschland Today

2012-07-14

Protest für behinderte Kinder Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Kinderbetreuung

Protest für behinderte Kinder

Von Bärbel Hilbig

Eine ausgesprochen bunte und liebenswürdige Protestgruppe fand sich am Freitag trotz Regen unter dem Portikus des Landtags ein: Mehrere Dutzend Kinder hatten Luftballons, Seifenblasen und Spielzeug mitgebracht, weil ihre Eltern und Erzieher wünschen, dass behinderte Kinder endlich auch in der Krippe zum Normalfall werden.
Foto: Trotz des Regenwetters haben Kinder vor dem Landtag gegen eine Ausgrenzung von Behinderten protestiert.
Trotz des Regenwetters haben Kinder vor dem Landtag gegen eine Ausgrenzung von Behinderten protestiert.
© Rainer Surrey

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Hannover. Anders als im Kindergarten tritt das Land bisher finanziell noch nicht für die zusätzlichen Kosten ein, die durch verkleinerte Gruppen und den zusätzlichen Einsatz von Heilerziehern entstehen.
Protest für behinderte Kinder Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

2012-06-29

25 Jahre Inklusion in den Kitas

 2012-06-27 21:45

25 Jahre Inklusion in den Kitas

Mit dem bisher Erreichten und der Zukunft der gemeinsamen Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern beschäftigt sich ein Fachtag am 7. September auf Gut Varrel.
Von Dirk Hamm
Stuhr. Mit Beginn des Kindergartenjahres 2012/13 blickt die Gemeinde Stuhr auf 25 Jahre gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung in ihren Kindertageseinrichtungen zurück. Dieses Jubiläum bildet den Anlass für die Ausrichtung eines Fachtages, zu dem die Gemeinde am 7. September auf Gut Varrel einlädt.
25 Jahre Inklusion in den Kitas

2012-01-09

Antrag: Kitas barrierefrei bauen | ELF Piraten Fraktion

Antrag: Kitas barrierefrei bauen

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt:
Neu- und Umbauten von städtischen Kindertagesstätten sind barrierefrei nach DIN 18040-1 zu realisieren.
Begründung:

Antrag: Kitas barrierefrei bauen | ELF Piraten Fraktion

2011-12-04

Hessen- GEW: Infos zur Inklusion

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Kreisverbände Kassel-Stadt und Kassel-Land

Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen im neuen Hessischen Schulgesetz
Inklusive Beschulung ALLER Kinder

Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Kindertagesstätten,
wir möchten Sie über Neuregelungen im Hessischen Schulgesetz informieren, die für die Einschulung zum kommendem Schuljahr
gelten, da es in einigen Einrichtungen zu Irritationen über die bestehende Rechtslage gekommen ist.
Im § 54 des neuen Hessischen Schulgesetzes ist geregelt, dass alle Kinder an der allgemeinen Schule angemeldet werden.
„Inklusive Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung und ohne diesen
Förderanspruch findet als Regelform in der allgemeinen Schule...statt“ (§ 51) ...

Infos zur Inklusion

2011-11-20

Mehr Geld für Integration behinderter Kinder - Eßlinger Zeitung ONLINE

Mehr Geld für Integration behinderter Kinder

KREIS ESSLINGEN: Helfer in Kindertagesstätten erhalten höhere Pauschale - Harsche Töne im Ausschuss
Immer mehr Eltern und Einrichtungen entscheiden sich für die gemeinsame Betreuung von behinderten und nicht behinderten Kindern. Für die Integrationshilfe gewährt der Landkreis einen Zuschuss, der nun vorgezogen erhöht wird.Foto: dpa

Immer mehr Eltern und Einrichtungen entscheiden sich für die gemeinsame Betreuung von behinderten und nicht behinderten Kindern. Für die Integrationshilfe gewährt der Landkreis einen Zuschuss, der nun vorgezogen erhöht wird. Foto: dpa
Der Kreis Esslingen wird ab Anfang 2012 eine höhere Pauschale für die Integrationshelfer in Kindertageseinrichtungen zahlen. Der Sozialausschuss hat die Erhöhung, die erst im Juli vorgesehen war, vorgezogen. 150 behinderte Kinder erhalten die zusätzliche Hilfe. Der Kreis unterstützt dies mit 1,18 Millionen Euro.

Mehr Geld für Integration behinderter Kinder - Eßlinger Zeitung ONLINE

Streit über Integrationshilfe in Kitas - Stadt und Kreis - Teckbote

19.11.2011

Streit über Integrationshilfe in Kitas


Integrationshelfer sorgen in Kindertageseinrichtungen dafür, dass geistig, körperlich oder seelisch behinderte Kinder am Alltag teilhaben können. Im Sozialausschuss des Kreistags gab es eine hitzige Diskussion darüber, wer für die Einstellung der Kräfte zuständig ist – und wann die Kitas mehr Geld bekommen.

Antje Dörr
Kreis Esslingen. Gesunde Kinder und Kinder mit Handicaps gemeinsam fördern – dieser Gedanke setzt sich in Schulen und Kindertageseinrichtungen mehr und mehr durch. Die Folge: Der Bedarf an Integrationshelfern steigt auch im Landkreis Esslingen stetig an. 1997 betreuten Integrationshelfer sechs Kinder im Landkreis Esslingen, Ende 2010 waren es schon 148.
Grundsätzlich wird unterschieden zwischen pädagogischer Hilfe, begleitender Hilfe oder einer Kombination aus beidem. Im ersten Fall unterstützt der Helfer das Kind in seiner Sozialkompetenz und bei Dingen wie Sprache und Motorik. Die begleitenden Helfer kümmern sich um Assis­tenzleistungen wie Wickeln, Ankleiden, Nahrungsaufnahme und Fortbewegung. Die kombinierte Hilfe wird bei Kindern mit ausgeprägten Beeinträchtigungen eingesetzt.
Im Jahr 2010 hat der Landkreis 1,112 Millionen Euro dafür ausgegeben, dass Integrationshelfer in Kindertageseinrichtungen tätig sein können. Gezahlt wird eine monatliche Pauschale, die derzeit 460 Euro für die pädagogische Hilfe, 308 Euro für die begleitende Hilfe und 768 Euro für die Kombination beträgt. Diese sogenannte Teilhabepauschale wird dem Träger der Kindertageseinrichtung zur Verfügung gestellt. Er bezahlt damit die Integrationshilfe und sorgt für die organisatorischen Voraussetzungen. Allerdings ist die Teilhabepauschale lediglich ein Zuschuss. Die Gesamtkosten deckt er nicht.
Streit über Integrationshilfe in Kitas - Stadt und Kreis - Teckbote

2011-11-19

Behinderte Kinder sind keine Sorgenkinder - Einmalige Initiative für Integration in Kindertagesstätten - Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach - Rhein-Zeitung

Behinderte Kinder sind keine Sorgenkinder - Einmalige Initiative für Integration in Kindertagesstätten

Kreis Bad Kreuznach - Kindertagesstätten in der Stadt und Region Bad Kreuznach sind in den vergangenen Jahren offener geworden, wenn es um die Integration von Kindern mit Behinderung geht. Das war eine der Kernaussagen gestern im Rahmen einer Fachtagung mit knapp 120 Erzieherinnen, Trägervertretern und Mitarbeitern unterschiedlicher Fachinstitutionen im Bad Kreuznacher Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Eingeladen hatte der runde Tisch „Integration in Kitas“ – eine einmalige Initiative zu diesem Thema in Rheinland-Pfalz.

Kindern mit Behinderung einen wohnortnahen Kita-Platz zu ermöglichen: Darum kämpft der runde Tisch „Integration in Kitas“.
Kreuznacher Diakonie
Gabi Kloep-Weber spricht aus Erfahrung. Sie hat eine behinderte Tochter und bekam vor fünf Jahren hautnah mit, wie schwierig es ist, für ihre Tochter einen Platz in einer Kindertagesstätte zu finden. „Keine Institution konnte mir so richtig helfen“, erinnert sich Gabi Kloep-Weber, die zusammen mit Esther Braun-Kinnen für die pastorale Begleitung im Dekanat Bad Kreuznach zuständig ist, sich derzeit aber in Elternzeit befindet.
„Da müssen wir doch etwas tun“, sagte sie damals zu ihrer Kollegin – und erzählte auch Christiane Börnke-Zischke, Fachberaterin für evangelische Kitas, davon. Die Idee des Trios: Wir laden zu einem runden Tisch ein. Gesagt, getan. Heute ist daraus ein hochkarätiges Gremium geworden, mit Experten aus der Region und nahezu allen Bereichen – von Sozial- und Jugendamt über Kita-Vertreter bis hin zum Landesamt für Soziales in Mainz oder Einrichtungen wie dem Kinderhaus Arche der Kreuznacher Diakonie.
Behinderte Kinder sind keine Sorgenkinder - Einmalige Initiative für Integration in Kindertagesstätten - Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach - Rhein-Zeitung

2011-11-17

Fachberatung für Kitas

Stadt Bad Kreuznach

Fachberatung für Kitas

17.11.2011 - BAD KREUZNACH
(red). Die Teilhabe von Kindern mit Behinderungen am Bildungsangebot von Kindertagesstätten steht im Mittelpunkt einer Fachtagung am heutigen Donnerstag, 17. November, von 9 bis 16.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Kurhausstraße. Auf Einladung des Runden Tisches Integration in Kitas werden sich circa 100 Erzieherinnen und Trägervertreter, Mitarbeiter verschiedener Fachinstitutionen und Politiker mit diesem Thema befassen.
„Inklusion ist in unserer Gesellschaft ein brisantes Thema“, erklärt Christiane Börnke-Zischke, Fachberaterin für Kindertagesstätten im evangelischen Kirchenkreis An Nahe und Glan. Zusammen mit Esther Braun-Kinnen von der Pastoralen Begleitung im Dekanat Bad Kreuznach organisiert sie die Tagung. Das Recht jedes Kindes, unabhängig von individuellen Merkmalen eine Bildungseinrichtung in der Nähe seines Wohnortes zu besuchen, ohne ausgesondert zu werden, steht als Grundsatz über dem Thema der Fachtagung.
Allgemeine Zeitung - Fachberatung für Kitas

2011-11-13

Wenn das "Anderssein" zur Normalität wird - Landkreis - Schaumburger Zeitung

Landkreis

Wenn das „Anderssein“ zur Normalität wird

In integrativen Gruppen werden behinderte Kinder mit anderen zusammen betreut. Derzeit gibt es 60 Plätze im Landkreis. Foto: Archiv
Landkreis (par). Das Bewusstsein, dass Menschen mit Behinderungen ein Recht auf volle Integration in das gesellschaftliche Leben haben, ist in den vergangenen Jahren stetig größer geworden. Das ist nicht zuletzt in der Kinderbetreuung erkennbar.

Auch im Landkreis Schaumburg wird die Anzahl der Kitaplätze für behinderte Kinder, die zusammen mit gesunden Kindern betreut werden, immer mehr. Von der positiven Wirkung von integrativen Angeboten sind die Experten überzeugt. 15 Gruppen gibt es alleine in Schaumburg, wobei an insgesamt acht Orten das regionale Konzept des Landkreises, das zur Förderung der Integration und der Betreuung von Kindern mit einer Behinderung dient, umgesetzt wird.

Die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderungen soll einer sozialen Isolierung vorbeugen und allen Kindern die Möglichkeit geben, Verhaltensweisen für ein besseres Miteinander zu entwickeln, erklärt Jugendamtsleiter Rolf May.
Wenn das "Anderssein" zur Normalität wird - Landkreis - Schaumburger Zeitung

2011-10-26

"Inklusive Bildung" ist ein Menschenrecht - Lokalgeschehen - Torgauer Zeitung

LokalgeschehenMittwoch, 26. Oktober 2011

"Inklusive Bildung" ist ein Menschenrecht

Dr. Irene Demmer-Dieckmann arbeitet an der technischen Universität Berlin unter anderem zum Thema Inklusion.
Foto: TU Berlin


von unserem Redakteur Christian Wendt

Vorlesen


Arzberg/Berlin (TZ). Die Arzberger Grundschule ist drauf und dran, neue Wege zu beschreiten: Die Einrichtung will künftig auch jenen Schülern das Lernen ermöglichen, die einen erhöhten Förderbedarf haben. Fachleute sprechen hierbei von Inklusion. TZ kam darüber mit Dr. Irene Demmer-Dieckmann vom Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Berlin ins Gespräch.

TZ: Viele dürften speziell aus dem Bereich der Kindertagesstätten den Begriff des integrativen Konzepts kennen. Was ist am inklusiven Konzept anders?
Dr. Irene Demmer-Diekmann:
Inklusion wird oft als neues, modernes, internationales Wort für Integration gebraucht. Aber Inklusion geht über die Integration von Schülern mit Förderbedarf hinaus. In einem inklusiven Bildungssystem geht es um den vorbehaltlosen Einbezug aller Kinder in einer Schule für ALLE. In der inklusiven Schule sind alle verschieden, nicht nur die behinderten Kinder. Inklusion umfasst alle Dimensionen der Verschiedenheit, nämlich Migrationshintergrund, Geschlecht, Religion, besonders begabte Schüler und solche mit Behinderung. Eine inklusive Schule fordert und fördert alle Kinder.
Welche Bedeutung messen Sie der Inklusion bei?
Seit März 2009 gilt in Deutschland die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Alle Kinder haben unabhängig von einer Behinderung das Recht, gemeinsam dieselbe wohnortnahe Schule zu besuchen, in die Geschwister- oder Nachbarkinder gehen. Es ist auf keinen Fall mit der Behindertenrechtskonvention vereinbar, wenn Kinder gegen den Wunsch der Eltern in eine Förderschule gezwungen werden. Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht geworden. Sie ist keine bildungspolitische Modeerscheinung. Die Bildungsverwaltungen aller Bundesländer müssen unter anderem Schulgesetze verändern, Aktionspläne entwickeln und das Thema systematisch in die Lehrerbildung aufnehmen.
Wie weit ist man in Deutschland bei der Umsetzung von Inklusionskonzepten?
Europaweit haben wir eine Integrationsquote von etwa 80 Prozent, in Deutschland liegt sie bei 20 Prozent. Das ist europaweit der drittletzte Platz. Deutschland ist diesbezüglich ein Entwicklungsland.

"Inklusive Bildung" ist ein Menschenrecht - Lokalgeschehen - Torgauer Zeitung

2011-10-14

Kita-Fachtagung: Inklusion in die Herzen bringen - HL-live.de

Kita-Fachtagung: Inklusion in die Herzen bringen

Gut 140 Teilnehmende - überwiegend Kita-Mitarbeitende verschiedener Träger - waren gekommen, um unter dem Motto "Es ist normal, verschieden zu sein" Expertenvorträge zu hören und sich Gedanken über das Thema Inklusion zu machen.

Die vierjährige Lena ist spastisch gelähmt, aber geistig fast ihrem Alter entsprechend entwickelt. Im Kindergarten helfen ihr die anderen Kinder, wenn sie etwas nicht kann. Zum Beispiel mit dem Puppenhaus spielen: Ein anderes Mädchen bewegt für sie die Figuren. Das ist nur ein Beispiel für gelungene Inklusion, erzählt von der Bremer Erziehungswissenschaftlerin Kathrin Effenberger auf dem Fachtag des Evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenwerks (Kitawerk) Lübeck in den Media Docks.

"Das Ziel ist eine Gesellschaft, an der alle teilhaben und in die sich alle einbringen können" - dieses Zitat der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, verwendeten sowohl Diplom-Heilpädagogin Daniela Kobelt-Neuhaus als auch Dr. Timm Albers, Juniorprofessor für Frühkindliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, in ihren Vorträgen. Mehrfach wurde deutlich: Die Bundesregierung hat Absichtserklärungen gemacht, in diesem Jahr sogar einen nationalen Aktionsplan zur Durchsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention veröffentlicht. Die praktische Umsetzung von Inklusion - also dem "Einschluss" von beeinträchtigten Menschen in die Gesellschaft - ist aus Sicht der Refrenten bislang aber nur eine Vision. Nach den Worten von Daniela Kobelt-Neuhaus hierzulande gar eine Illusion: "Das deutsche Bildungssystem ist von Selektion und Separation geprägt", so die vierfache Mutter, die auch einen behinderten Sohn hat.
Kita-Fachtagung: Inklusion in die Herzen bringen - HL-live.de

2011-10-02

Einfach nur dazu gehören - Diepholz - Lkr. Diepholz - Lokales - Kreiszeitung

Grundschule mit behinderten Kindern: Diepholzer Familie kämpft für Inklusion

Einfach nur dazu gehören

01.10.11|Diepholz|
Diepholz - Von Eberhard JansenIn der Kita gehörte Smilla wie selbstverständlich dazu, obwohl sie anders ist. Doch als die siebenjährige Diepholzerin, die das Down-Syndrom hat, nun schulpflichtig wurde, konnte sie mit ihren nicht behinderten Freundinnen aus der Lebenshilfe-Kindertagesstätte „Lütke Lüe“ nicht in dieselbe Schule wechseln. In Diep holz fehlt die Möglichkeit zur Inklusion. Smillas Eltern Sabine und Piet Hirtler kämpfen darum, dass sich das ändert.
„Wir wollen einfach dazugehören“: Sabine und Piet Hirtler kämpfen mit ihrer behinderten Tochter Smilla für Inklusion an Grundschulen. ·
© Foto: Jansen
„Wir wollen einfach dazugehören“: Sabine und Piet Hirtler kämpfen mit ihrer behinderten Tochter Smilla für Inklusion an Grundschulen. ·
Unter dem Begriff „Inklusion“ ist die „Wertschätzung der Vielfalt“, das Berücksichtigen von Bildungs- und Erziehungsbedürfnissen aller Schüler – auch von Behinderten – zu verstehen.
„Zwei Jahre war unsere Tochter in die Gesellschaft integriert, ging mit anderen Kindern in eine Gruppe. Wir lernten die Beteiligten kennen, es entstanden Freundschaften, die noch heute Bestand haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren professionell, machten einen guten Job, es wurde das Rüstzeug für den weiteren Lebensweg vermittelt, Bildung hat stattgefunden“, zieht das Ehepaar Hirtler eine Bilanz von Smillas Zeit in der Diep holzer integrativen Kindertagesstätte „Lütke Lüe“.
„Unsere Tochter wie auch wir als Eltern nahmen an allen Veranstaltungen – Sommerfest, Laternenfest, Veranstaltungen für Eltern – selbstverständlich teil. Wir gehörten dazu“, danken die Hirtlers dem Kindertagesstätten-Team. Doch dann kam die Enttäuschung.
„Wir durften zwar unsere Tochter Smilla noch an der zuständigen Grundschule anmelden, doch nach langer Wartezeit und kurzem Gespräch wurden wir von der Rektorin mit der Frage konfrontiert: Sie wollen ihre Tochter doch wohl nicht hier anmelden?“.

Einfach nur dazu gehören - Diepholz - Lkr. Diepholz - Lokales - Kreiszeitung

2011-09-14

Freudenstadt: Barrierefrei als ein Marktvorteil - Freudenstadt - Schwarzwälder Bote

Freudenstadt Barrierefrei als ein Marktvorteil

Schwarzwälder-Bote, vom 14.09.2011 10:01 Uhr
hubert_hueppe
Hubert Hüppe. Foto: Schwarzwälder Bote
Kreis Freudenstadt - Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, führt am morgigen Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr ein Gespräch mit der LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald über die Barrierefreiheit in der Region.
Die Urlaubsregion Schwarzwald für alle erlebbar machen – darauf zielt die Kooperation der LEADER-Regionen Mittlerer Schwarzwald und Nordschwarzwald ab. 30 Schwarzwaldgemeinden werben mit dem Pilotprojekt für einen barrierefreien Urlaub. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der für einen noch höheren Anteil mobilitäts- und aktivitätseingeschränkter Menschen verantwortlich zeichnet, soll ein besonderer Marktvorteil gegenüber anderen Regionen geschaffen werden.
Nach der Gesprächsrunde zum Thema "Schwarzwald barrierefrei" steht die "Inklusion in Kindertagesstätten" mit den Themen "Teilhabe von Anfang an" und "Erfahrungen aus der Arbeit der Interdisziplinären Frühförder- und Koordinierungsstelle des Landkreises" auf der Tagesordnung.

Freudenstadt: Barrierefrei als ein Marktvorteil - Freudenstadt - Schwarzwälder Bote

2011-08-25

NRW will Förderschulen möglichst abschaffen | RP ONLINE

Düsseldorf

NRW will Förderschulen möglichst abschaffen

VON GERHARD VOOGT - zuletzt aktualisiert: 25.08.2011 - 02:30
Düsseldorf (RP). In den nächsten zehn Jahren sollen 85 Prozent der rund 105 000 Schüler, die derzeit landesweit an Förderschulen unterrichtet werden, Regelschulen besuchen. "Da, wo es möglich ist, sollen die Förderschulen abgeschafft werden", sagte Heike Gebhard, Vize-Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Nach der Sommerpause will NRW-Sozialminister Guntram Schneider (SPD) einen Aktionsplan zur Inklusion vorlegen. Ziel ist ein gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern. Das Land setzt damit Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention um, die eine volle und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben anstrebt. Deutschland hatte die UN-Konvention 2009 ratifiziert.
Bislang gibt es in NRW 724 Förderschulen mit einem ausdifferenzierten System an Schwerpunkten. So fördern unter anderem 317 Schulen den Schwerpunkt "Lernen", 115 "Geistige Entwicklung", 103 "Emotionale und soziale Entwicklung", 71 "Sprache", 35 "Körperliche und motorische Entwicklung", 14 "Hören und Kommunikation" sowie 12 "Sehen". Experten schätzen, dass rund 100 Einrichtungen erhalten bleiben. Eine Pflicht zum gemeinsamen Lernen ist ausdrücklich nicht vorgesehen.
Ralf Witzel, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, sieht die Inklusionspläne der rot-grünen Landesregierung kritisch. "Nicht prozentuale Vorgaben, sondern das Wohl des behinderten Kindes muss im Zentrum stehen", sagte der Liberale. Viele Eltern sähen in den Förderschulen auch einen Schutzraum, an dem die Schüler optimal unterstützt werden. "Ich habe erhebliche fachliche Zweifel, ob es in jedem Fall zum Vorteil eines mehrfach schwerbehinderten Kindes ist, gemeinsam mit anderen Kindern unterrichtet zu werden", so Witzel. Wenn die Ziele umgesetzt würden, werde es künftig kein flächendeckendes Angebot mehr geben. Die Wahlfreiheit der Eltern werde damit faktisch aufgehoben.
Bislang ist unklar, wie die Kosten für zusätzliches Lehrpersonal und notwendige Umbauten bezahlt werden sollen. Josef Neumann, behindertenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, betonte, Inklusion dürfe nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten betrachtet werden. Einsparungen im bisherigen System (zum Beispiel wegfallende Transportkosten) stünden für Umschichtungen zur Verfügung. Sven Lehmann, Parteichef der Grünen, forderte, auch heilpädagogische Kitas sollten in inklusive Kitas umgewandelt werden. "Klug organisiert muss Inklusion nicht teurer sein als Sonderwege", sagte Lehmann.
Quelle: RP

NRW will Förderschulen möglichst abschaffen | RP ONLINE

2011-07-28

Ende der Ausgrenzung - Frechen - Sonntags Post

Ende der Ausgrenzung

Behinderte und nicht behinderte Kinder sollen gemeinsam betreut werden

Rhein-Erft-Kreis (lk). Es hört sich erstmal schön an: Kinder, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen sowie ihrer ethnischen, kulturellen oder sozialen Herkunft, werden gemeinsam unterrichtet oder betreut. In Italien, Norwegen und Dänemark gibt es seit Jahren nur noch wenige Spezialschulen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Fast alle Kinder mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen besuchen in diesen Ländern die gleiche Schule wie Regelschüler. In der 2006 beschlossenen UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich auch Deutschland verpflichtet ein 'inklusives Ausbildungssystem' zu entwickeln, in dem der gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung der Regelfall ist.
Ende der Ausgrenzung - Frechen - Sonntags Post
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