Ausbeutung im Altersheim: Mobbing, Stress und Doppelschichten
Von Matthias Holland-Letz
| Niedersächsische Werkstatträte fordern den Lebensunterhalt sichernde Bezahlung | | |
| Mittwoch, 23 März 2011 | |
| Hannover - Auf Einladung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, trafen sich am vergangenen Donnerstag mehr als 80 Werkstatträte aus niedersächsischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Hannover. Sie berieten über die Weiterentwicklung der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Anlass dieser Veranstaltung war die UN-Behindertenrechtskonvention, die eine durchgängig inklusive, eine nicht aussondernde Gesellschaft fordert. Frau Simone Bachmann, stellvertretende Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in niedersächsischen Werkstätten, forderte insbesondere eine bessere Bezahlung. „Wir arbeiten 40 Stunden, erbringen beachtenswerte Leistungen in den Werkstätten, aber wir können von unserem Einkommen nicht leben. Das muss sich ändern“, forderte Frau Bachmann mit Nachdruck. Der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen, Detlef Springmann, unterstütze diese Forderung und trat darüber hinaus unter anderem dafür ein, dass die WfbM |