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2013-04-11

Fachverbände der Behindertenhilfe fordern Ablösung der Eingliederungshilfe von der Sozialhilfe « BAG IF

09. April 2013

Fachverbände der Behindertenhilfe fordern Ablösung der Eingliederungshilfe von der Sozialhilfe

Die Vertreter der Fachverbände für Menschen mit Behinderung haben sich mit Vorstandsmitgliedern der BAG der überörtlichen Sozialhilfeträger zu einem Meinungsaustausch getroffen. Thema des Treffens war die Ausgestaltung eines Bundesleistungsgesetzes.
Lesen Sie HIER mehr.

Fachverbände der Behindertenhilfe fordern Ablösung der Eingliederungshilfe von der Sozialhilfe « BAG IF

2012-08-25

Bethel:Stiftung erwirtschaftet Plus von sechs Millionen Euro


Bethel: Stiftung erwirtschaftet Plus von sechs Millionen Euro

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben im vergangenen Jahr ein Plus von mehr als sechs Millionen Euro erwirtschaftet. Mit rund 958 Millionen Euro lagen die Gesamterträge 2011 damit 5,8 Prozent höher als im Jahr zuvor. Die Bilanz wurde am Dienstag in Bielefeld vorgestellt.
Der Gewinn werde vollständig in die diakonische Arbeit investiert, sagte der Chef des diakonischen Großunternehmens, Ulrich Pohl. Im laufenden Jahr sollen es insgesamt 60 Millionen Euro sein.

 Im Jahr 2011 habe Bethel rund 185.000 Menschen behandelt, betreut, gepflegt oder ausgebildet, berichtete Pohl. Die Zahl der Beschäftigten stieg um etwa 300 gegenüber 2010 auf rund 16.700. Bethel werde auch künftig verstärkt Plätze für behinderte Menschen in den Regionen schaffen und dafür Plätze in großen Einrichtungen abbauen, erläuterte Pohl. Bereits heute erhielten mehr als die Hälfte der von Bethel betreuten Menschen Unterstützung in ambulanten und dezentralisierten Angeboten. Ziel sei es, behinderten Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben und mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Grund für die höheren Erträge sei eine leicht höhere Auslastung der Plätze und Betten sowie gestiegene Umsatzerlöse, erklärte der Bethel-Vorstand und Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses, Rainer Norden. (...)
Mit rund 20.000 Plätzen für behinderte, kranke, alte und sozial schwache Menschen gelten die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel als größtes diakonisches Werk Europas.

Weitere Informationen zu den Stiftungen finden Sie hier.


Bethel:Stiftung erwirtschaftet Plus von sechs Millionen Euro

2012-08-10

Baustelle Eingliederungshilfe – Tagung des Diakonie-Bundesverbandes und des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe am 29.05.2012 in Berlin

Baustelle Eingliederungshilfe – Tagung des Diakonie-Bundesverbandes und des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe am 29.05.2012 in Berlin

Willig: Baustelle Eingliederungshilfe – Tagung des Diakonie-Bundesverbandes und des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe am 29.05.2012 in Berlin; Forum D, Beitrag D13-2012 unter www.reha-recht.de; 08.08.2012

Die Autorin berichtet von der Tagung „Baustelle Eingliederungshilfereform“ des Diakonie-Bundesverbandes und des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe (BeB), die am 29. Mai 2012 in Berlin stattfand. Nach Analysen und Kommentaren zum bisherigen Reformprozess wurde den Tagungsteilnehmern der Entwurf eines Gesetzes zur Sozialen Teilhabe des Forums behinderter Juristinnen und Juristen vorgestellt. Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten statt, die Perspektiven für die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe vorstellten. Sodann wurde im Plenum diskutiert, wie die Hauptanliegen von Menschen mit Behinderungen in den Bundestagswahlkampf eingebracht werden könnten und wie man sich im weiteren Reformprozess positionieren sollte. In einem Ausblick weist die Autorin abschließend auf die neuen Entwicklungen im Bereich der Eingliederungshilfereform hin, die sich wenige Wochen nach der Tagung im Rahmen der politischen Diskussionen um den Fiskalpakt am 24. Juni 2012 ergeben haben.

Leitet Herunterladen der Datei einBeitrag D13-2012 (PDF-Datei, 163 KB)


Reha‐Recht Portal für Rehabilitationsrecht, Teilhaberecht, Schwerbehindertenrecht, Arbeitsrecht: Diskussionsbeitrag D13-2012


Baustelle Eingliederungshilfereform

 „Mehr als vier Jahre hat eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe im Dialog mit Wohlfahrtsverbänden, Selbsthilfeorganisationen und Fachverbänden der Behindertenhilfe an einer grundlegenden Reform der Eingliederungshilfe gearbeitet. Nun droht das Vorhaben an der Uneinigkeit über die Verteilung der finanziellen Lasten zu scheitern“ - so der Beginn der Einladung zur Fachtagung “Baustelle Eingliederungshilfereform“ des Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. und des Bundesverband evangelische Behindertenhilfe in der Katholischen Akademie, Berlin, am 29. Mai.
Keine Reform der Eingliederungshilfe in dieser Legislaturperiode
.mechthild-rawert.de

2012-04-10

Psychiatrie-Opfer: Wien richtet Servicestelle ein - Wien - derStandard.at › Panorama

Unmenschliche Methoden

Psychiatrie-Opfer: Wien richtet Servicestelle ein

10. April 2012 15:16

Verstorbener Kinderarzt Andreas Rett soll behinderte Menschen unwürdig behandelt haben

Wien - Die Kritik an früheren Behandlungsmethoden in der Psychiatrie wird in Wien immer lauter. Darauf reagiert nun auch die Stadt: Beim Krankenanstaltenverbund (KAV) wird ein Servicetelefon für ehemalige Patienten eingerichtet. Das berichtete eine Sprecherin des KAV am Dienstag. Betroffene können sich dort melden und von ihrem Schicksal berichten. (..)Selbstbestimmt Leben sprach sich dafür aus, dass die Geschichte der Behindertenhilfe ähnlich aufgearbeitet werden müsse wie die Geschichte der Gewalt in Kinderheimen. Der Forderung, eine Opferhotline in Wien einzurichten, wurde seitens der Stadt nun nachgekommen.
Psychiatrie-Opfer: Wien richtet Servicestelle ein - Wien - derStandard.at › Panorama

2012-02-08

Behörde warnt vor Verein "Hilfe für behinderte Menschen" | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Urlaub, Mobilität, Alltag

Behörde warnt vor Verein “Hilfe für behinderte Menschen”


(Foto: Thommy-Weiss/pixelio.de)
Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hat vor unberechtigten Spendenabbuchungen durch den Verein “Hilfe für behinderte Menschen” aus Bochum (Kurt-Schumacher-Platz 2) gewarnt.
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2012-02-04

Franka Rößner zur Rolle der Samariterstiftung bei den „Euthanasie“-Morden - Reutlingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

Im Dienste der Schwachen?

Franka Rößner zur Rolle der Samariterstiftung bei den „Euthanasie“-Morden

Historikerin Franka Rößner beleuchtete am Donnerstag in einem Vortrag des Reutlinger Geschichtsvereins vor 50 Zuhörern in der Vhs die Rolle der Samariterstiftung bei den „Euthanasie“-Morden der Nazis in Grafeneck.

Franka Rößner zur Rolle der Samariterstiftung bei den „Euthanasie“-Morden - Reutlingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

Diskussionspapier des GEKO-AK Behindertenhilfe und Psychiatrie zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention

erstellt am 02.02.12 15:50

Diskussionspapier des GEKO-AK Behindertenhilfe und Psychiatrie zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) in Deutschland geltendes Recht. Sie verfolgt das Ziel, die Rechte von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu stärken und die gleichberechtigte Teilhabe von allen Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft zu gewährleisten. Die AWO begrüßt die Ratifizierung der BRK und sieht ihre Umsetzung als einen entscheidenden Meilenstein in der Weiterentwicklung der Behindertenpolitik in Deutschland.
Der GEKO-AK Behindertenhilfe und Psychiatrie hat das anliegende Diskussionspapier zur Umsetzung der UN BRK erarbeitet und sich in diesem Papier intensiv mit 10 ausgewählten Artikeln der UN BRK auseinandergesetzt.
Diskussionspapier des GEKO-AK Behindertenhilfe und Psychiatrie zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention

2012-01-07

Lebenshilfe: Ist Rache das Motiv? - Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach - Rhein-Zeitung

Lebenshilfe: Ist Rache das Motiv?

Bad Kreuznach - Peter Leisenheimer ist wieder Vorsitzender der Kreisvereinigung der Kreuznacher Lebenshilfe. Das stellt die Einrichtung vor eine Zerreißprobe. Der „Neue“ an der Spitze des gemeinnützigen Vereins ist umstritten, er polarisiert und spaltet die Belegschaft. Aus den Reaktionen zumindest eines Teils der Angestellten und Angehörigen spricht das blanke Entsetzen. Die Gründe sind in der Vergangenheit zu finden, liegen in der 30-jährigen Zeit Leisenheimers als Geschäftsführer bis 2007.

Gemeinsame Leistung für den Markt: Rote Kunststoffkästchen - ideal für Heimwerkers Kleinsammelsurium - werden von einem Discounter vertrieben und zu Tausenden bei der Lebenshilfe in Bretzenheim verpackt. Unser Bild entstand 2009 in dieser Werkstatt der Lebenshilfe. Archivfotos: Stefan Munzlinger
Stefan Munzlinger

Lebenshilfe: Ist Rache das Motiv? - Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach - Rhein-Zeitung

2011-11-22

Bundesfamilienministerium legt Studie zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung vor

Di 22.11.2011

Bundesfamilienministerium legt Studie zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung vor

Eine Frau im Rollstuhl blickt aus dem Fenster einer Behinderteneinrichtung. Bildquelle: iStockphoto  
Frauen mit Behinderung vor Gewalt schützen Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster
Auf der Fachtagung "Nein zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung in Einrichtungen" am 22. November in Berlin wurden Ergebnisse der Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung in Deutschland" der Öffentlichkeit vorgestellt. Wenige Tage vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November gibt es durch die vom Bundesfamilienministerium geförderte Studie erstmalig repräsentative Daten über Umfang und Ausmaß von Gewalt bei einer bisher wenig beachteten Gruppe.
"Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen mit Behinderungen viel öfter in ihrem Leben Gewalt erfahren, als andere Frauen und Mädchen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, bei der Eröffnung der Fachtagung. "Besonders alarmierend ist, dass Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung zwei- bis dreimal häufiger sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend ausgesetzt waren als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. Auch im Erwachsenenleben erfahren sie überdurchschnittlich häufig sexuelle Übergriffe und Gewalt. Frauen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben und arbeiten, sind in hohem Maße Gewalt ausgesetzt."

Studie erfasst Gewalterfahrungen von Frauen mit Behinderungen

Mit der Studie konnten erstmals repräsentative Daten zu Lebenssituation, Belastungen, Diskriminierungen und Gewalterfahrungen von Frauen mit Behinderungen erfasst werden. Die Befragung umfasste insgesamt 1.561 Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren, die in Haushalten und in Einrichtungen leben und starke, dauerhafte Beeinträchtigungen und Behinderungen haben.
Wesentliche Ergebnisse sind:
BMFSFJ - Gleichstellung - Bundesfamilienministerium legt Studie zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung vor

2011-10-24

Landschaftsverband: LWL -Direktor Kirsch fordert Teilhabegeld für Behinderte - Politik - DerWesten

Landschaftsverband LWL -Direktor Kirsch fordert Teilhabegeld für Behinderte

Politik, 24.10.2011, Matthias Korfmann
Wolfgang Kirsch beschreibt die Finanznot des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Foto: Gerd Lorenzen
Wolfgang Kirsch beschreibt die Finanznot des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Foto: Gerd Lorenzen
Münster. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in Finanznot. Es droht das größte Defizit in der Geschichte des LWL. Wir sprachen mit dem LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch über die leeren Kassen und über Auswege aus dieser Krise.

Landschaftsverband: LWL -Direktor Kirsch fordert Teilhabegeld für Behinderte - Politik - DerWesten

2011-10-05

Zum Gemeinwesen hin öffnen | Südwest Presse Online

Zum Gemeinwesen hin öffnen

Mariaberg. Zum zweiten Mal fand kürzlich ein Mariaberger Stadtteilforum mit Podiumsdiskussion statt. Norbert Peichl, Bereichsmanager bei der LWV-Eingliederungshilfe referierte zum Thema "Inklusion und Gemeinwesen".
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die rund 60 Gäste des Abends die Möglichkeit, das Thema intensiv mit Bürgermeister Holger Jerg, Mariabergs Vorstandssprecher Thilo Rentschler, Dieter Frech, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, Eberhard Stotz, Geschäftsführer des Mariaberger Geschäftsfeldes Wohnen plus und Dr. Martin Menzel, Chefarzt und Geschäftsführer des Mariaberger Fachkrankenhauses für Kinder- und Jugendpsychiatrie zu diskutieren.
Das Thema behandelte die notwendigen Veränderungen in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und in der Gesellschaft bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Unter anderem werden in diesem Zusammenhang große Teile der stationären Wohnplätze von Menschen mit Behinderung aus den bisherigen, zentralen Standorten der Einrichtungen in die Gemeinden verlagert. Dazu kommt oft ein Wandel von der stationären zur ambulanten Betreuung.
Norbert Peichl mahnte in diesem Zusammenhang eine neue Sozialraumorientierung an. "Die Einrichtungen müssen sich zum Gemeinwesen hin öffnen", forderte er.

Eine enge Vernetzung der Einrichtungsangebote mir ehrenamtlichem und nachbarschaftlichem Engagement müsse geschaffen werden. Die neuen dezentralen Betreuungsangebote seien durch soziale Netze und bürgerschaftliches Miteinander zu verankern. Nicht mehr die Institution sei Ausgangspunkt der Betreuung, sondern der Stadtteil, die Nachbarschaft sowie die Bewältigungsprobleme und Bewältigungsressourcen ihrer Bürger. Die De-Institutionalisierung der Wohnangebote sei unvermeidbar, um nicht Strukturen der Einrichtungen auf die neuen Wohnformen zu übertragen und damit ein normal-nachbarschaftliches Verhältnis unmöglich zu machen.Zum Gemeinwesen hin öffnen | Südwest Presse Online

2011-09-14

HWelt - Mehr als 1.200 Besucher bei Fachkongress zur Behindertenhilfe

Mehr als 1.200 Besucher bei Fachkongress zur Behindertenhilfe Drucken E-Mail
Dienstag, 13 September 2011
Angebote, die genau zu den Menschen passen: Damit lässt sich die in der UN-Behindertenrechtskonvention geforderte Inklusion von Menschen mit Behinderungen schrittweise verwirklichen. Das ist das Fazit des Fachkongresses BGW forum 2011, bei dem sich mehr als 1.200 Teilnehmer aus ganz Deutschland auf Einladung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) vom 5. bis 7. September in Hamburg mit dem Gesundheitsschutz in der Behindertenhilfe befassten. Es zeigte sich, dass die Mitarbeitergesundheit, die Angebote für die betreuten Menschen mit Behinderungen und die Entwicklung der Einrichtungen eng zusammenhängen.

Damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt an allen Lebensbereichen teilhaben können, müssen Barrieren abgebaut werden, die weit über bauliche Fragen hinausgehen. Oft ist zum Beispiel schwer verständliche Sprache ein Hindernis, wie Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der BGW, bei einem Vortrag in Leichter Sprache deutlich machte. Auch die Gesundheit am Arbeitsplatz lasse sich nur sicherstellen, wenn Menschen mit Behinderungen systematisch einbezogen und persönlich angesprochen werden. Dazu müssten sie speziell zugeschnittene Materialien und Angebote erhalten.

Medien in Leichter Sprache

Eine Reihe entsprechender Medien und Veranstaltungen stellte die BGW – die gesetzliche Unfallversicherung für die Behindertenhilfe – auf dem Fachkongress vor. Hautschutzpläne in Leichter Sprache, Unterweisungsunterlagen, die mit spielerischen und visuellen Elementen arbeiten, sowie Fahrrad- und Fußgängertrainings tragen dazu bei, dass Werkstattbeschäftigte bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin gesund bleiben. Als Sicherheitsbeauftragte können sie zudem selbst Verantwortung für den Arbeitsschutz übernehmen. Darüber hinaus lässt sich, wie das BGW forum ebenfalls zeigte, auch die Mobilität von Rollstuhlnutzern gezielt fördern – ebenfalls ein Schritt zur Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben.

Inklusion aktiv gestalten

Das Thema Inklusion spielte eine zentrale Rolle auf dem BGW forum 2011. So plädierte der Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, für den verstärkten Einsatz der Leichten Sprache und forderte, Menschen mit Behinderungen gezielt als Fachleute für ihre eigenen Anliegen wahrzunehmen. Auch den Einrichtungen der Behindertenhilfe eröffneten sich neue Möglichkeiten, wenn sie sich als Akteur und nicht als Opfer der Veränderungen durch den Aufbau einer inklusiven Arbeits- und Lebenswelt verstünden und entsprechend beteiligten.

Hans-Joachim Fuchtel, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, wünschte sich in seinem Vortrag viele Aktionspläne zur Umsetzung der Inklusion in Deutschland, denn allein die Diskussion bewirke schon einiges. In diesem Zusammenhang stellte die BGW auf dem Kongress ein Positionspapier der von ihr einberufenen „Denkwerkstatt: Inklusion und Werkstatt“ vor.

Neues Profil für Werkstätten gefordert

Nach Auffassung der Expertengruppe benötigen die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zukünftig ein neues Profil sowie veränderte rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen. Die Fachleute sprechen sich in ihrem Positionspapier „Empfehlungen zur 'Neuen Werkstatt'" für einen partizipativen Veränderungsprozess aus – hin zur bedarfsgerechten Dienstleistung für Menschen mit Behinderungen. Es gehe darum, innerhalb der Werkstätten die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten für die dort Beschäftigten zu stärken, ihr Wunsch- und Wahlrecht sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

BGW-Gesundheitspreis 2011 verliehen

Das BGW forum 2011 beleuchtete in mehr als 130 Einzelveranstaltungen, wie Unternehmen und Mitarbeitende auch vor dem Hintergrund dieser Veränderungen gemeinsam einen gesunden Arbeitsalltag in der Behindertenhilfe gestalten können. Einen Höhepunkt bildete die Verleihung des BGW-Gesundheitspreises 2011. Die insgesamt vier ausgezeichneten Einrichtungen setzen Maßstäbe in Sachen Gesundheitsförderung. Der 1. Preis wurde zweimal vergeben: An das Wohnhaus Villa Gauhe der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft (CBT) in Eitorf nahe Bonn sowie an das Evangelische Johannesstift Behindertenhilfe gGmbH in Berlin.

Quelle: BGW – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

HWelt - Mehr als 1.200 Besucher bei Fachkongress zur Behindertenhilfe

2011-09-09

News: Sachsen reagiert auf steigende Zahl älterer Menschen mit Behinderung.

Neue Ansätze zur Versorgung älterer Menschen mit Behinderung
Mittwoch, 10. August 2011
Die Zahl pflegebedürftiger älterer Menschen mit Behinderung wird in Deutschland in den kommenden Jahren steigen. Allein im Freistaat Sachsen wird sie sich nach Angaben des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen bis 2025 fast verfünffachen.
Um Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sind stationäre und ambulante Pflegeanbieter sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe vor neue Herausforderungen gestellt. Der Freistaat Sachsen hat ein 'Gesamtkonzept zur Versorgung älterer Menschen mit Behinderung' entwickelt, das am 27. September 2011 auf der "Pflege + Homecare Leipzig" erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Auf dem Managementkongress der Fachveranstaltung wird das Konzept diskutiert und das Thema Pflege und Behinderung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Pflegeanbieter überfordert
"Bis 2025 werden in Sachsen mindestens 5.100 Über-65-jährige pflegebedürftige Menschen mit Behinderung leben. Zurzeit sind es rund 1.100, von denen die meisten stationär betreut werden", erklärt Reiner Henze vom Kommunalen Sozialverband (KSV) Sachsen. Von der wachsenden Zahl älter werdender Menschen mit Behinderung seien die Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Pflegeanbieter in ihrer bisherigen Form überfordert.

News: Sachsen reagiert auf steigende Zahl älterer Menschen mit Behinderung.

2011-09-08

Sparpolitik verunsichert - Weniger Blindengeld und eine Debatte über hohe Kosten - Region - Hamburger Abendblatt


Behinderte im Norden verunsichert: Standards in den Kommunen fehlten. Das Reisen im Tourismusland Schleswig-Holstein wird damit erschwert.

Eine Debatte über hohe Kosten um Einsparungen bei der Behindertenhilfe und beim Blindengeld im Norden haben Behinderte im Norden verunsichert
Foto: dpa/DPA
Kiel. Die Debatte um Einsparungen bei der Behindertenhilfe und beim Blindengeld im Norden hat nach Ansicht des zuständigen Landesbeauftragen zu Verunsicherung geführt. Viele Menschen seien unsicher, ob Leistungen weiter gezahlt würden, sagte Ulrich Hase am Donnerstag in Kiel. Er stellte seinen Tätigkeitsbericht für 2009/2010 vor. „Politik für Menschen mit Behinderungen darf sich nicht durch Sparzwänge lähmen lassen.“
Mit dem Doppelhaushalt für 2011/2012 hatte die schwarz-gelbe Koalition in Kiel gegen heftigen Protest das Landesblindengeld auf 200 Euro pro Erwachsenem halbiert. „Wir sind jetzt in Deutschland am unteren Ende der Fahnenstange angekommen“, sagte Hase.

Sparpolitik verunsichert - Weniger Blindengeld und eine Debatte über hohe Kosten - Region - Hamburger Abendblatt

2011-09-06

Kellners Aufzeichnungen über den Nazi-Mord : "Vernebelt sind alle Hirne!" - taz.de

  • 06.09.2011

Kellners Aufzeichnungen über den Nazi-Mord

"Vernebelt sind alle Hirne!"

Die Tagebücher Friedrich Kellners zeigen, dass vieles über die Verbrechen der Nazis gewusst werden konnte. Bis 1945 füllte er zehn Hefte mit Notizen zum Alltag in der Diktatur.von RUDOLF WALTHER

"Die Heil- und Pflegeanstalten sind zu Mordzentralen geworden." Geistig behinderte Kinder in Schwäbisch Hall, ca. 1930. Bild: dpa
Die Frage, was Deutsche wissen konnten über die Verbrechen des Nazi-Regimes, beschäftigte lange Zeit die Forschung. Mittlerweile ist klar: Jeder aufmerksame Zeitgenosse konnte fast alles wissen. Einen weiteren Beleg dafür bilden die eben veröffentlichten Tagebücher des Gerichtsbeamten Friedrich Kellner (1885-1970).
Der Sozialdemokrat Kellner war von Anfang ein Gegner des Regimes. Am 10. Juni 1941 schrieb er in sein Tagebuch: "In letzter Zeit mehren sich die Anzeigen über Todesfälle in der Heil- und Pflegeanstalt in Hadamar. Es hat den Anschein, dass unheilbare Pflegebefohlene in diese Anstalt gebracht werden.
Auch soll eine Anlage zur Einäscherung eingebaut worden sein." Sieben Wochen später hatte er Gewissheit und notierte: "Die Heil- und Pflegeanstalten sind zu Mordzentralen geworden." Den Mördern war ein Versehen passiert. Ein nach Hause entlassenes Kind wurde nicht von der Liste der Todeskandidaten gestrichen. Die Eltern erhielten eine Todesanzeige, obwohl das Kind bei ihnen lebte.
Hadamar liegt nördlich von Wiesbaden. In dieser Anstalt wurden 1940/41 über 10.000 behinderte Menschen in einer Gaskammer ermordet und in einem Krematorium verbrannt. Das "Euthanasie-Programm" nahm solche Dimensionen an, dass es nicht geheim zu halten war, ihm fielen rund 70.000 Menschen zum Opfer.

Kellners Aufzeichnungen über den Nazi-Mord : "Vernebelt sind alle Hirne!" - taz.de

02.09.2011 - 16:00

Nebulöse Versprechungen für ältere Behinderte im hessischen Herbst.

Calden (kobinet) Neue Akzente in der hessischen Seniorenpolitik für ältere Menschen mit Behinderung kündigte die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper (CDU), an. Angemessene und zukunftsweisende Angebote für ältere Menschen mit Behinderung müssten entwickelt und etabliert werden. "Dies ist eine Herausforderung, der sich die Träger der Rehabilitation gemeinsam stellen müssen", erklärte sie heute in Calden anlässlich der Feier des 40jährigen Bestehens des Vereins "Mittendrin leben-Werk-Hilfe". Konkrete Maßnahmen der hessischen Landesregierung wurden jedoch nicht genannt.

In Deutschland gingen vermehrt Menschen mit Behinderung ins Seniorenalter über und benötigten angemessene Freizeit- und Betreuungsstrukturen bis hin zu Pflegeleistungen. "Bedingt durch die Ermordung von über 200.000 Menschen mit psychischer Erkrankung sowie seelischer oder geistiger Behinderung in der Zeit des Nationalsozialismus fehlen diese Jahrgänge in den Einrichtungen der Behindertenhilfe. Erst heute erreichen die ersten Jahrgänge von Frauen und Männer mit Behinderung das Rentenalter und stellen die Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe vor eine neue Herausforderung: Die Integration älter werdender und alter Menschen in die Angebotsstruktur der Eingliederungshilfe", betonte die Staatssekretärin. 

kobinet-nachrichten.org/

2011-08-23

Landratskandidaten sprechen mit Behinderten - Lokale Nachrichten, Videos, Bilder und mehr aus und für Wallenhorst | noz.de

Diskussion in Wallenhorst

Landratskandidaten sprechen mit Behinderten

Wallenhorst. „Was Menschen mit Behinderung bewegt“ – unter diesem Motto diskutieren am Donnerstag, 25. August, 17 bis 19 Uhr, die fünf Landratskandidaten in der Wallenhorster Werkstatt (Marie-Curie-Straße 6) der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück.



Teilnehmen werden Guido Halfter (parteilos), Michael Lübbersmann (CDU), Andreas Maurer (Linke), Annette Niermann (Grüne) und Frank Stiller (SPD). Sie werden sich den Fragen der Moderatoren Carl-Heinrich Boesling und Joachim Böhmer stellen. Nach HHO-Angaben besteht für Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige die Möglichkeit, mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen und sich über deren sozialpolitische Absichten zu informieren. Die Gäste können zu Themen der Eingliederungshilfe und Behindertenhilfe befragt werden, die für Menschen mit Behinderung große Bedeutung haben.
Menschen mit Behinderung berichten in der Veranstaltung aus ihrem Alltag, Angehörige und Fachleute ergänzen die Themen und bringen konkrete Fragestellungen in einen allgemeinen Kontext. Der Abend wird gemeinsam von den Heilpädagogischen Hilfen Bersenbrück, Bad Rothenfelde und Osnabrück sowie dem Caritasverband organisiert

Landratskandidaten sprechen mit Behinderten - Lokale Nachrichten, Videos, Bilder und mehr aus und für Wallenhorst | noz.de

Experten fordern Umstellung der Behindertenhilfe auf individuelle Unterstützung - Evangelischer Pressedienst (epd) - Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Experten fordern Umstellung der Behindertenhilfe auf individuelle Unterstützung

Osnabrück/Fulda (epd). Die Einrichtungen der Behindertenhilfe müssen nach Ansicht von Experten in Zukunft viel flexibler auf die individuellen Bedürfnisse von behinderten Menschen reagieren. "Wir gehen dem Kollaps entgegen, wenn wir nur stationäre Antworten haben auf die zunehmende Zahl von Hilfsanfragen", warnte Petra Gromann von der Hochschule Fulda am Montag in Osnabrück.

Die Zahl der Menschen mit Behinderung steige zwar nicht an. Aber immer mehr Behinderte hätten keine Familien oder sonstige soziale Bindungen mehr, in denen sie betreut werden könnten, sagte die Professorin für soziale Arbeit am Rande einer Tagung für Fachleute und Mitarbeiter der Behindertenhilfe. Allein in beschützenden Werkstätten oder Wohnheimen könnten diese Aufgaben künftig nicht mehr geleistet werden.
Zudem fordere die Behindertenrechtskonvention die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft. "Wer aber erst einmal drin ist im Sondersystem, kommt so schnell nicht wieder raus", sagte Gromann. Zu einem sogenannten personenzentrierten Ansatz gehörten etwa ein möglichst selbstbestimmtes Wohnen mit Hilfen in der eigenen Wohnung und betreute Arbeitsplätze auch außerhalb der Werkstätten.
Erste Modellprojekte vor allem in Hessen hätten gezeigt, dass angepasste Hilfen sogar ohne Kostensteigerungen möglich seien. Auch führten solche Umstellungen nicht zu Entlassungen beim Betreuungspersonal, unterstrich die Expertin: "Es ändern sich nur die Orte, an denen das Personal eingesetzt wird."
Den meisten caritativen, diakonischen und staatlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe sei bewusst, dass ein solcher Systemwechsel unausweichlich sei. Allerdings müssten auch die Kostenträger und staatliche Stellen den Wandel unterstützen. Denn auch Finanzierungsmodelle könnten sich dann nicht länger ausschließlich an der Unterscheidung zwischen stationären und ambulanten Hilfen orientieren. Es müsse Mischformen geben. (2105/22.8.11)



Evangelischer Pressedienst (epd) - Landesdienst Niedersachsen-Bremen

2011-08-22

Klaus Lachwitz kämpft weltweit für die Rechte behinderter Menschen - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. - lifePR

Firmenlogo Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.

Klaus Lachwitz kämpft weltweit für die Rechte behinderter Menschen

Als Chef-Jurist und Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe verabschiedet er sich jetzt in den Ruhestand - als Präsident von Inclusion International macht er ehrenamtlich weiter

(lifepr) Berlin/Marburg, 22.08.2011, Klaus Lachwitz (65) streitet seit 30 Jahren für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung. Der Chef-Jurist und Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe hat sich nun in den Ruhestand verabschiedet. Als ehrenamtlicher Präsident des Weltverbandes Inclusion International wird er sich jedoch weiter für behinderte Menschen stark machen. "Ich wünsche Herrn Lachwitz so viel Erfolg in seinem internationalen Amt wie in seiner Tätigkeit für die Lebenshilfe. In die Arbeit der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung hat er viele Impulse eingebracht und so Erfolge möglich gemacht", sagte zum Abschied Robert Antretter, der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. "Wir schicken mit Herrn Lachwitz einen Botschafter der Lebenshilfe in eine Welt, die auch im Bereich der Behindertenhilfe immer enger vernetzt ist und mit der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen menschenrechtliche Leitlinien hervorgebracht hat, von denen vor 20 Jahren noch niemand zu träumen wagte."

Mit Klaus Lachwitz steht erstmals ein Deutscher an der Spitze von Inclusion International. Die Organisation hat ihren Sitz in London und vertritt mehr als 200 Mitgliedsverbände in 115 Ländern. In seiner Amtszeit will Lachwitz die globale Umsetzung der UN-Konvention vorantreiben. Der Jurist hat selbst daran mitgearbeitet und sieht in dem internationalen Abkommen eine wahre Schatztruhe, um dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft ohne Barrieren näher zu kommen: "Mit diesem wertvollen Dokument werden Menschen mit Behinderung weltweit wahrgenommen - und es hat den Verbänden und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen Zugang zu den Vereinten Nationen verschafft."

Klaus Lachwitz ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Die Kollegen bescheinigen ihm die besondere Fähigkeit zur verständlichen Darstellung komplexer juristischer Sachverhalte und einen Hang zum Querdenken mit Blick über den Tellerrand. Er selbst sagt über sich: "Meine Triebfeder sind die Anliegen, Sorgen und Wünsche von Menschen mit Behinderung. Die Verbindung von Praxisarbeit und Fachlichkeit hat mich immer gereizt." In Deutschland hat der Lebenshilfe-Mann in den zurückliegenden Jahrzehnten viel bewegt. Er gehört zu den kraftvollen Motoren für mehr Teilhabe von behinderten Menschen. Oft war es Klaus Lachwitz mit seiner juristischen Abteilung, der die Anliegen behinderter Menschen gegenüber den Politikern im Bundestag kraftvoll vertrat. An der Einführung des Benachteiligungsverbots behinderter Menschen im Grundgesetz etwa war die Lebenshilfe maßgeblich beteiligt.

Die neue Doppelspitze in der Bundesgeschäftsführung der Lebenshilfe bilden jetzt Ulrich Bauch und Prof. Dr. med. Jeanne Nicklas-Faust.

Die Lebenshilfe mit deutschlandweit 135.000 Mitgliedern versteht sich als Selbsthilfevereinigung geistig behinderter Menschen und ihrer Angehörigen, als Fachorganisation sowie als Trägerverband für 3200 Einrichtungen und Dienste. Dort engagieren sich rund 60.000 hauptamtliche und etwa 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
(..)

Über Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.

Im Internet finden Sie unter www.lebenshilfe.de (Rubrik: Presse) ein druckfähiges Foto von Klaus Lachwitz - außerdem ein Interview mit ihm und dem Bundesvorsitzenden Robert Antretter, in dem sich der Jurist an seinen ersten Arbeitstag vor 30 Jahren erinnert, an die Aufbruchsstimmung in der Lebenshilfe nach dem Mauerfall und an die Verhandlungen über die UN-Konvention in New York. Darüber hinaus würdigen ihn Weggefährten wie der amtierende Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe oder seine Vorgängerin als Präsidentin von Inclusion International, die Kanadierin Diane Richler.

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D-10117 Berlin
www.lebenshilfe.de

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2011-08-20

Kongress von Behinderten in Rheinsberg - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

20.08.2011

soziales: Kongress von Behinderten in Rheinsberg


RHEINSBERG - Rund 250 geistig und körperlich Behinderte aus ganz Deutschland werden vom 5. bis 8. Februar zum dritten „Einmischen, mitmischen, selbstmachen“-Kongress des Bundesverbands der evangelischen Behindertenhilfe (BEB) im Hotel Haus Rheinsberg erwartet. Auf dem Kongress sollen Behinderte selbst ihre Interessen und Bedürfnisse artikulieren und Wege zu ihrer Umsetzung diskutieren. An der Tagung wird an zwei Tagen auch der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, teilnehmen. Rheinsberg als Tagungsort ist fast zwangsläufig: Nirgendwo anders gibt es ein so großes behindertengerechtes Hotel.
Der Kongress ist aus einer fundamentalen Neuorientierung in der Behindertenhilfe entstanden, erklärt Thomas Schneider vom BEB. Die Betroffenen sollen ihre Interessen selbst in die Hand nehmen. Entsprechend hoch sei das Interesse an der Tagung: „Der Bedarf ist ungeheuer.“ Die Teilnehmerzahl wird deswegen eher durch die Kapazität des Hotels als durch das Interesse begrenzt. Finanziell unterstützt wird der Kongress von der Aktion Mensch: Sie stellt rund 108 500 Euro zur Verfügung. Damit könne man den Teilnehmerbeitrag gering halten, sagt Thomas Schneider. Menschen mit Behinderung hätten häufig keine hohen Einkünfte und könnten sich den Kongress sonst nicht leisten.
Näheres zum Kongress gibt es im Internet, www.beb-einmischen.de. (cas)

Kongress von Behinderten in Rheinsberg - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

2011-08-10

The Durango Herald 08/10/2011 | People with disabilities design services with self-determination

People with disabilities design services with self-determination

Over the last couple of decades, there have been two main streams of thought about disabilities.
One, often termed a medical model, focuses on the physical condition of the person with a disability as something that causes disadvantages to the person. This view is often criticized as promoting an image of people with disabilities as disempowered people who need to be fixed. Systems based on this model often prioritize funding for cures and treatment rather than finding ways for the person with a disability to live an independent and fulfilling life.
A second stream of thought is the social model of disability, which asserts that the impairments faced by people with disabilities are ultimately caused by the barriers and prejudices inflicted by society. The social model uses many of the same theories of social justice used by other marginalized groups. Inequalities between people are seen less as an inherent difference than as inequalities of opportunity.
Basic to social models of disability and the disability-rights movement is the concept that people with disabilities are the best experts in what they need. Since the days of institutionalization, paid professionals have generally been the ones to determine the needs and services for people with disabilities, even adults. The systems that serve people with disabilities have become so absurdly complex that no one except trained professionals has any chance of navigating them.
What if our society was to presume that people with disabilities not only know best what they need but may actually be the ones who know best how those needs could be addressed? What if we understood that our systems are impaired instead of the people they were designed for? What would services look like?
For many disability advocates, what this could look like is a system where people with disabilities receive direct payment to purchase the services they need instead of these payments going to several layers of professionals who may or may not be able to supply what is really needed. As citizens of a democracy, people with disabilities would have the same freedoms of choice and control the rest of us take for granted.
A system where the person with the disability controls his or her services actually has the potential to be far more cost-effective than most of our current models of service delivery. But this service model is still rare, and fear about potential abuses often overrides the many advantages.
As funding grows scarcer, government programs that support services to people with disabilities seem to drift further away from models of consumer-direction and control. Cookie-cutter services are cheap in the short term, and limiting access to services and creating waiting lists allows state and federal programs to control their expenditures. Yet in the long run, inequalities increase, people suffer and it is our society that is disabled.
For more information about self-determination or services in Colorado for people with disabilities, contact Community Connections at 259-2464 or visit www.cci-colorado.org.
Tara Kiene is the director of case management with Community Connections Inc.

The Durango Herald 08/10/2011 | People with disabilities design services with self-determination
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