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2014-01-27

Mollath: Kampf gegen Fixierung : Vip-Raum

Mollath: Kampf gegen Fixierung

Veröffentlicht von vip


“Allein schon die Schreie, da sitzt du ohnmächig da und kannst nichts machen”,
erzählt Gustl Mollath (links). Sieben Jahre saß er in der Psychiatrie.
Jetzt, wieder in Freiheit, will er etwas tun gegen die unmenschlichen
Fixierungen, die in deutschen Krankenhäusern noch Gang und Gäbe sind.

Mollath: Kampf gegen Fixierung : Vip-Raum

2013-11-12

Dringender Reformbedarf? Die Diskussion über Zwangsunterbringungen in der Psychiatrie - Deutschlandfunk - Programmtipp - Länderzeit 13.11.2013 · 10:10 Uhr

Länderzeit  13.11.2013 · 10:10 Uhr
Der  Zwangsbehandlung im Maßregelvollzug wurde engere Grenzen gesetzt.   (Bild: picture alliance / dpa Foto: Arne Dedert)  
Der Zwangsbehandlung im Maßregelvollzug wurde engere Grenzen gesetzt. (Bild: picture alliance / dpa Foto: Arne Dedert)

Dringender Reformbedarf?

Die Diskussion über Zwangsunterbringungen in der Psychiatrie

Moderation: Judith Grümmer

Es ist ein alltäglicher Alptraum, der in vielen von uns Urängste weckt: weggesperrt, mit Medikamenten zwangsbehandelt, ans Bett fixiert. Über Tage, Monate, Jahre als "verrückt" begutachtet und in einer Psychiatrischen Klinik untergebracht. Gegen den eigenen Willen.

Für etwa 120.000 Menschen jährlich wird dieser Alptraum in Deutschland Realität, so die Schätzungen (...) Diskutieren Sie mit, rufen Sie kostenfrei an oder schreiben Sie uns: Tel: 00 800 4464 4464
E-Mail: laenderzeit@dradio.de
Deutschlandfunk - Programmtipp

2013-07-09

Techniker-Krankenkasse: Zahl der Fixierungen in Heimen zu hoch - Baden-Württemberg - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

09.07.2013 
Pflege mit Gitter und Gurt

Techniker-Krankenkasse: 

Zahl der Fixierungen in Heimen zu hoch

Eingesperrt im Gitterbett oder gar mit angelegtem Gurt: Vor allem demente Pflegeheimbewohner sollen so vor Verletzungen bewahrt werden. Zwei Drittel der Südwest-Heime verzichten nicht auf Fixierungen.

Techniker-Krankenkasse: Zahl der Fixierungen in Heimen zu hoch - Baden-Württemberg - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

2013-06-17

Brand in Psychiatrie: Getötete Patientin war am Bett fixiert - Nachrichten :: Rheinland-Pfalz | SWR.de

Brand in Psychiatrie 

Getötete Patientin war am Bett fixiert

Die Patientin, die vor gut einer Woche beim Brand der psychiatrischen Klinik in Wissen im Westerwald ums Leben kam, war am Bett fixiert. Das hat die Staatsanwaltschaft Koblenz am Montag mitgeteilt. Ob die Maßnahme gerechtfertigt war, wird nun geprüft.

Brand in Psychiatrie: Getötete Patientin war am Bett fixiert - Nachrichten :: Rheinland-Pfalz | SWR.de

 Brände: Ermittler: Psychiatrie-Patientin bei Brand in Bett fixiert - Rheinland-Pfalz - FOCUS Online - Nachrichten




News

16.01.2013

Pressemitteilung: Monitoring-Stelle fordert Enquete-Kommission zu Psychiatrie-Reform

Berlin - Anlässlich der 2./3. Lesung des Gesetzes zur Wiedereinführung der ärztlichen Zwangsmaßnahme im Betreuungsrecht am 17.01.2013 im Deutschen Bundestag bekräftigt die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention ihre Kritik an dem Gesetzentwurf.
"Es bestehen nach wie vor große Zweifel, ob der Entwurf im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention steht", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention. Menschenrechtlich fragwürdig sei, ob eine psychiatrische Behandlung ohne freie Zustimmung der betroffenen Person vorgenommen werden dürfe, so Aichele weiter. Vor dem Hintergrund der aktuellen menschenrechtlichen Diskussion und der Entwicklung des internationalen Rechts gebe es schwerwiegende Bedenken gegen eine solche Regelung.
"Mit der Verabschiedung der Gesetzesvorlage verpasst Deutschland eine historische Chance, aus den Erfahrungen einer Psychiatrie ohne Zwang zu lernen und das System der psychiatrischen Versorgung weiterzuentwickeln", sagte Aichele. Bevor über eine gesetzliche Neuregelung der Zwangsbehandlung nachgedacht werde, seien eine umfassende Überprüfung der Psychiatrie und strukturelle Verbesserungen der psychiatrischen Versorgung auf der Basis der Menschenrechte unabdingbar.
Die Monitoring-Stelle empfiehlt dem Deutschen Bundestag, mittels einer parlamentarischen Enquete-Kommission Maßnahmen für die notwendige menschenrechtsbasierte Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung in Deutschland vorzubereiten. Die menschenrechtlichen Anforderungen, etwa die Freiwilligkeit in allen Fällen zu gewährleisten, sollten auch die Bundesländer bei der anstehenden Überarbeitung der sogenannten Psychisch-Kranken-Gesetze beachten.

Die Monitoring-Stelle hat sich anlässlich der öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag am 10.12.2012 in einer Stellungnahme gegen den Gesetzentwurf ausgesprochen.

Stellungnahme der Monitoring-Stelle anlässlich der Öffentlichen Anhörung am 10. Dezember 2012 im Rahmen der 105. Sitzung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, eingerichtet im unabhängigen Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin, hat gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention den Auftrag, die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Konvention zu fördern und zu schützen sowie die Umsetzung der Konvention in Deutschland zu überwachen.

Pressekontakt:
Anja Viohl, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030 25 93 59 - 453
Mobil: 0170 33 400 15
E-Mail: viohl@institut-fuer-menschenrechte.de

 Deutsches Institut für Menschenrechte - Meldung

2013-05-20

Personalpolitik in der Altenpflege | Pflege-SHV

"Wir sehen den Fachkräftemangel in der Pflege in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der kalkulierten Unterbesetzung in den Einrichtungen. Jedoch die eigentlich leidtragenden sind die Pflegebedürftigen. So werden in Deutschland  schätzungsweise 400.000 Menschen in Heimen fixiert, weil die Pflegekräfte nicht wissen, wie sie bei der geringen Besetzung sonst deren Sicherheit gewährleisten können. Dennoch kommt es häufig zu Stürzen und Verletzungen. Etwa jeder dritte Demenzkranke bekommt Neuroleptika zur Ruhigstellung, obwohl die Nebenwirkungen und das Risiko eines frühen Todes bekannt sind, heißt es im jüngsten Arzneimittelbericht der Barmer. Gäbe es eine bessere Pflege, könnte die Arzneigabe um bis zu 30 Prozent verringert werden. Es handelt sich um eine "Entwicklung, die mit einer Menschenwürde und einer vernünftigen Patientenversorgung nicht in Verbindung zu bringen ist", kommentiert Glaeske, Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung, diesen Bericht.
Warum ist das so?  Wer hat das (mit) zu verantworten? Wonach werden die Stellenschlüssel berechnet? Und wie könnte die Alternative aussehen. (...)"
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Personalpolitik in der Altenpflege | Pflege-SHV

2013-04-01

MMB e. V. | Alarmierender Bericht zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Alarmierender Bericht zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Meldung vom 25.03.2013

Vor vier Jahren wurde die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen durch ein eigens dazu erlassenes Gesetz der damaligen Großen Koalition zu Deutschem Recht - Einem Bundesgesetz, an das sich auch Länder und Kommunen zu halten haben. Was inzwischen geschah, um diese Konvention auch in Deutschland umzusetzen, oder besser nicht geschah, zeigt die BRK-Allianz in einem alarmierenden Bericht.
Dr. Sigrid Arnade, Sprecherin der aus rund 80 zivilen Organisationen bestehenden Allianz fasst es in einem Satz zusammen:
"Wenn einer unbekannten Zahl von Menschen mit Behinderungen pauschal das Wahlrecht verweigert wird, wenn Menschen gegen ihren Willen zwangsbehandelt und zwangseingewiesen werden, wenn Frauen und Mädchen mit Behinderungen zwei bis drei mal häufiger von sexueller Gewalt betroffen sind und mehr als 140.000 pflegebedürftige Menschen ans Bett fixiert werden, dann sind das gravierende Menschenrechtsverletzungen."
Das geschieht wohlgemerkt in keiner exotischen Bananenrepublik, sondern tagtäglich hier in unserem Land.

MMB e. V. | Alarmierender Bericht zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

2012-12-06

Pflegeheim-Streit: Gefesselt und ruhiggestellt | Politik - Berliner Zeitung


Pflegeheim-Streit 

Gefesselt und ruhiggestellt

Von Mira Gajevic

Begleitung durch den Tag: Weil in manchen Pflegeheimen zu wenige Pflegekräfte im Einsatz sind, werden alte Menschen mitunter ruhig gestellt statt betreut.
Begleitung durch den Tag: Weil in manchen Pflegeheimen zu wenige Pflegekräfte im Einsatz sind, werden alte Menschen mitunter ruhig gestellt statt betreut.
Foto: dpa
Eine Pflegerin zeigt die Leitung eines Heimes wegen nicht genehmigter Fixierungen an. Patienten würden dort ohne Absprache an ihr Bett gefesselt - einige wohl schon seit Jahren. Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren jedoch ein.
Pflegeheim-Streit: Gefesselt und ruhiggestellt | Politik - Berliner Zeitung

2012-11-10

Kampf gegen Fixierung in Pflegeheimen - Pressemitteilung zur Verleihung des Förderpreises des Betreuungsgerichtstag e.V. 05.11.2012








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Pressemitteilung zur Verleihung des Förderpreises des Betreuungsgerichtstag e.V. 05.11.2012

Kampf gegen Fixierung in Pflegeheimen

Vom 12.-14.November 2012 findet in Erkner bei Berlin der 13. bundesweite Betreuungsgerichtstag statt. Zum Abschluss dieser Veranstaltung wird zum ersten Mal der Förderpreis des Betreuungsgerichtstags vergeben.

Der Betreuungsgerichtstag hat sich in diesem Jahr entschlossen, zwei Projekte zu prämieren, welche sich der Vermeidung bzw. Reduzierung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen in Pflegeheimen widmen.
Margot von Renesse, eines der Jurymitglieder sagt dazu:
„Bei der körpernahen Fixierung von Menschen in Pflegeheimen handelt es sich um eine elementare Einschränkung von Menschenrechten. Der Kampf dagegen hat hohe Priorität!“

Pressemitteilung_Kampf_Fixierung121105.pdf (application/pdf Object)

2012-10-21

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege

16.10.2012
Termin: 16.11.2012
Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Freiburg
Veranstalter: Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Freiburg, der Stiftungsverwaltung Freiburg, der Evangelischen und Katholischen Hochschule Freiburg.


Seit 2010 – ausgelöst durch die Aufdeckung und vor allem Veröffentlichung von Fällen sexuellen Missbrauchs in dem Berliner Canisius-Kolleg – geht eine Welle der Auseinandersetzung mit Gewalt in Erziehungseinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe durch die Presse und Fachöffentlichkeit. In der Altenpflege wird dagegen schon länger über Gewalt diskutiert, z.B. im Zusammenhang mit selbstschädigendem Verhalten von Bewohnern und Bewohnerinnen oder Ruhigstellen durch Fixierung und Psychopharmaka.
Die Tagung geht den Möglichkeiten und Grenzen der Gewaltprävention in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege nach.

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de

2012-10-16

Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen wichtiger Schritt zur Wahrung der Würde alt und gebrechlich gewordener Menschen bei der Betreuung

16.10.2012 - Pressemitteilung
Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums der Justiz, für Integration und Europa für gemeinsame Veranstaltung des Amtsgerichts Wetzlar und der Betreuungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises

Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen wichtiger Schritt zur Wahrung der Würde alt und gebrechlich gewordener Menschen bei der Betreuung
Das Amtsgericht Wetzlar und die Betreuungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises richteten heute in Kooperation mit der Betreuungs- und Pflegeaufsicht eine Veranstaltung aus, in der das Modellprojekt „Werdenfelser Weg“ und Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen bei der Betreuung vorgestellt wurden. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Heim-, Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen sowie fachärztliche Gutachter.
Die Schirmherrschaft hatte das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa übernommen.
In ihrem Grußwort dankte für das Justizministerium Frau Richterin am Oberlandesgericht Gabriele Slutzky den Veranstaltern und betonte: „Am Amtsgericht Wetzlar haben Sie sich ganz aktuell zusammen mit der Betreuungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises und der Betreuungs- und Pflegeaufsicht einem Thema zugewandt, dass die Grundrechte der Betroffenen besonders in den Blick nimmt: Die freiheitsentziehenden Maßnahmen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich heute bei den Richterinnen und Richtern der Betreuungsabteilung, die diese Veranstaltung nun seit etwa einem halben Jahr zusammen mit der Betreuungsbehörde vorbereiten, ganz herzlich zu bedanken. Was sie in Wetzlar begonnen haben, wirkt über Ihren Amtsgerichtsbezirk hinaus. Auch in anderen Teilen Hessens wird derzeit intensiv über Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflegepraxis nachgedacht.“
Slutzky verwies auf den „Werdenfelser Weg“. Dieser ist bereits Modellprojekt für gleichartige Initiativen in anderen Landkreisen in Deutschland und zu einem Synonym geworden für berufsübergreifende Ansätze zur Verringerung der Fixierung von alten Menschen. Das Projekt macht deutschlandweit Schule. In immer mehr Landkreisen und Städten bundesweit gehen die Gerichte mittlerweile diesen Weg. Dazu gehört auch das Betreuungsgericht (Amtsgericht) Wetzlar.
Ziel ist es dabei, alte Menschen weniger zu fixieren, denn auch die Fixierung birgt Verletzungsgefahr, da die Muskelmasse abnimmt und dadurch die alten Menschen noch schwächer, noch gebrechlicher und noch sturzgefährdeter werden. Selbst beim Anlegen von Bauchgurten oder beim Hochziehen von Bettgittern kommt es immer wieder mal zu schweren Verletzungen oder alte Menschen strangulieren sich gar zu Tode.
„Die Bandbreite pflegerischer Maßnahmen, die eine Fixierung entbehrlich machen, ist größer als je zuvor“, so Richterin am Oberlandesgericht Slutzky, die dazu erläuterte: „Moderne Niedrigflurbetten machen eine bodennahe Lagerung sturzgefährdender Menschen möglich. Der Einsatz von Bettgittern kann so in geeigneten Fällen entbehrlich werden. Protektorenhüftgurte, Frakturenschutzmatten und ähnliches können sturzbedingte schwere Verletzungen verhindern. Manchmal kann es auch schlicht helfen, an den Wänden von Heimen einfache Geländer anzubringen, wo sich die Bewohner festhalten können, wenn sie unsicher laufen. Regelmäßige altersgerechte Angebote für Gymnastik und Gleichgewichtsübungen halten Menschen mobil, die ohne solche Anreize rasch dauerhaft ans Bett oder den Rollstuhl gefesselt sind.“
Letztlich müsse eine an den Problemen des Betroffenen orientierte konkrete Vermeidungsalternative für die beim Gericht beantragte freiheitsentziehende Maßnahme entwickelt werden, die von allen Beteiligten auch als umsetzbar akzeptiert werde. Dabei sollten die Maßnahmen neben höchstmöglicher Sicherheit auch Bewegungsfreiheit und Lebensqualität bieten. Das gerichtliche Verfahren nach dem Vorbild des „Werdenfelser Weges“ habe deshalb gar nicht so stark das Gericht im Blick. Es solle vielmehr die in den Einrichtungen vorhandene Kreativität und das Einfühlungsvermögen der einzelnen Pflegekräfte für den Einzelfall herausfordern und fördern. Die bestehenden und auch nachvollziehbaren Ängste vor Haftungsrisiken sollten nicht mehr länger wesentliche Entscheidungsfaktoren sein. Eine der Grundängste der Heimbetreiber und Pflegeverantwortlichen werde dabei ernst genommen, nämlich, dass eine zunächst gewissenhafte Abwägung Monate später nach einem Sturzereignis rückblickend als unverantwortlich dargestellt werde. Der gerichtliche Beschluss diene deshalb hier vor allem der Dokumentation der konkreten Risikobewertung und Güterabwägung aller Beteiligten für die Zukunft, um so späteren Regressforderungen die Tatsachengrundlage zu entziehen.
„Alle Beteiligten des Verfahrens einzubinden und gemeinsam nach Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen zu suchen, ist insoweit der entscheidende Ansatz. Deshalb unterstützt das Hessische Justizministerium sehr gern diese wichtige Veranstaltung für die weiteren Beteiligten am Betreuungsverfahren durch die Übernahme der Schirmherrschaft“, so Gabriele Slutzky abschließend.  

Pressestelle: Ministerium der Justiz, für Integration und Europa
Pressesprecher: Dr. Hans Liedel
Telefon: (0611) 32 2695, Fax: (0611) 32 2691
E-Mail: pressestelle@hmdj.hessen.de

Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen wichtiger Schritt zur Wahrung der Würde alt und gebrechlich gewordener Menschen bei der Betreuung

2012-10-13

Gefesselt im Heim - ZDF.de


Gefesselt im Heim

Ein Film von Jens Hahne

Freiheitsentzug im Pflegeheim: Täglich werden in deutschen Heimen Menschen zwangsfixiert, mit Medikamenten, Bettgittern, Gurten und anderen Methoden. Schätzungsweise 140.000 alte Menschen sind betroffen, Experten zufolge ist die Dunkelziffer noch weit höher. 


Gefesselt im Heim - ZDF.de

2012-10-09

Zwangsfixierung in Altersheimen/ ZDFzoom zeigt Auswirkungen und Alternativen


08.10.2012 | 12:10 

Zwangsfixierung in Altersheimen/ "ZDFzoom" zeigt Auswirkungen und Alternativen

Mainz (ots) - Freiheitsentzug im Pflegeheim: Täglich werden in deutschen Einrichtungen schätzungsweise 140 000 alte Menschen zwangsfixiert und ruhiggestellt - mit Hilfe von Medikamenten, Bettgittern, Gurten und anderen Methoden. "ZDFzoom" beschäftigt sich in seiner Ausgabe "Gefesselt im Heim" am Mittwoch, 10. Oktober 2012, 23.00 Uhr, mit den Gründen für die Zwangsfixierung und zeigt mögliche Alternativen.

"ZDFzoom"-Autor Jens Hahne hat recherchiert, dass die Dunkelziffer noch weit höher liegt. Fixiert wird angeblich zur eigenen Sicherheit, weil die Bewohner ohne freiheitsentziehende Maßnahmen Gefahr laufen würden, sich zu verletzen. Das zumindest sagen viele Pfleger. Doch ist das wirklich so?
Zwangsfixierung in Altersheimen/ ZDFzoom zeigt Auswirkungen und Alternativen

44 Todesfälle in Zusammenhang mit Bauchgurten - Medizintechnikportal


44 Todesfälle in Zusammenhang mit Bauchgurten

28.09.2012 20:45 von Rudi Wuttke

Altenheimbewohner und Klinikpatienten werden hängen gelassen

Bereits im Jahre 2003 sah sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veranlasst, eine Empfehlung zu Bauchgurten für die Patientenfixierung im Bett herausgegeben. Kürzlich hat die Bonner Bundesoberbehörde eine aktuelle Auswertung von Vorkommnissen in Zusammenhang mit solchen Produkten veröffentlicht.

Es wurden insgesamt 44 Vorkommnisse einbezogen, bei denen mit einem Bauchgurt im Bett fixierte Patienten tot an oder vor ihren Betten aufgefunden wurden und bei denen der Verdacht auf einen Zusammenhang mit dem Fixiersystem nicht ausgeschlossen werden kann. Die Vorkommnisse traten zwischen Januar 1999 und Februar 2012 auf und sind dem BfArM zum überwiegenden Teil aus polizeiinternen oder staatsanwaltschaftlichen Unterlagen bekannt geworden.
(...)
Überwiegend sind die Fälle in professionellen Einrichtungen wie Kliniken und Krankenhäusern (16) sowie Alten- bzw. Pflegeheimen (27) aufgetreten, lediglich ein Fall stammt aus einem Privathaushalt. In 27 Fällen lag eine ärztliche Verordnung oder richterliche Anordnung zur Fixierung vor oder die Patienten hatten in die Fixierung eingewilligt. Die Zeitspanne zwischen dem Auffinden der verstorbenen Patienten und der letzten Kontrolle betrug, soweit ermittelbar, im Durchschnitt bei etwa 2 ½ Stunden.
44 Todesfälle in Zusammenhang mit Bauchgurten - Medizintechnikportal

2012-10-02

Psychiariereform angemahnt: Flexibilität statt Fixierung - taz.de


  • 26.09.2012

Psychiariereform angemahnt

Flexibilität statt Fixierung

Bremen braucht eine Psychiatriereform, sagen Koalitions- und Oppositionspolitiker - die Experten sowieso. Regional-Budgets sollen die Ambulantisierung erleichtern.von Henning Bleyl

"Bremen-Ost wird zur Verwahranstalt", sagt Patienten-Fürsprecher Detlef Tintelott.  Bild:  Jürgen Howaldt

Die UNO macht’s möglich: In Bremen gibt es, nach längerer Stagnation, wieder Bewegung in Sachen Psychiatrie. Im April beschloss die Bürgerschaft, die neue UN-Behindertenrechtskonvention vor Ort durchzudeklinieren – mit erheblichen Folgen für den Psychiatrie-Bereich. Zwangsmedikationen würden jetzt kaum noch genehmigt, sagt Detlef Tintelott, selbst Psychiatrie-erfahren und nun offizieller „Patientenfürsprecher“ im Klinikum Ost. Auch „Fixierungen“, das Fesseln der Patienten ans Bett, seien deutlich seltener.
Weitere Struktur-Verbesserungen müssen angepackt werden – einig sind sich CDU und Koalition etwa in
Psychiariereform angemahnt: Flexibilität statt Fixierung - taz.de

2012-10-01

Gute pflege ist ein Menschenrecht - Interview mit Claus Fussek- Die Schwester Juni 2012.pdf (application/pdf Object)

 Interview mit Claus Fussek

Gute Pflege ist ein Menschenrecht

Interview mit Claus Fussek
Gute Pflege ist ein Menschenrecht
In einem Interview über Missstände in der Pflege im Magazin “Die Schwester”, Juni 2012, formuliert Claus Fussek, der sich seit Jahren für menschenwürdige Verhältnisse in der Altenpflege einsetzt: “Gute Pflege ist ein Menschenrecht”

“Fixierungen, Psychopharmaka und Magensonden sind in vielen Pflegeheimen Realität. Was können Pflegekräfte tun, wenn sie Missstände erleben und sich dagegen zur Wehr setzen möchten? Wir sprachen mit Claus Fussek, der sich seit Jahren für menschenwürdige Verhältnisse in der Altenpflege einsetzt.”

Die Schwester Juni 2012.pdf (application/pdf Object)

2012-08-30

Psychiatrie: Ans Bett fixierter Patient stirbt durch Feuer/Sexueller Missbrauch in Bezirksklinikum: Pfleger angeklagt

 04.07.2012 16:17

Ans Bett fixierter Patient stirbt durch Feuer

 

Zimmerbrand im Bezirksklinikum 
Ein Psychiatriepatient stirbt bei einem Feuer im Bezirksklinikum Mainkofen in Deggendorf in seinem verschlossenen Zimmer. Doch er kann es nicht gelegt haben. Der Mann war an seinem Bett fixiert. Der Fall gibt den Ermittlern Rätsel auf.
Ans Bett fixierter Patient stirbt durch Feuer



LANDESVERBAND BAYERN DER ANGEHÖRIGENPSYCHISCH KRANKER E.V.
Mitglied im Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V.
München, den 15. Juli 2012

Pressemitteilung
Tod eines fixierten Psychiatriepatienten in der Klinik Mainkofen

Mit großer Bestürzung nehmen wir den Tod eines Psychiatriepatienten im Bezirksklinikum Mainkofen zur Kenntnis. Der Patient war fixiert, das heißt er konnte sich nicht bewegen, Hilfe holen oder flüchten, als Feuer in seinem Zimmer ausbrach. Offenbar muss die pflegerische Aufsicht unzureichend gewesen sein.
Einen übererregten Menschen mit Bauchgurt und an Händen und Füßen ans Bett zu fixieren, und ihn dann allein ohne menschlichen Beistand liegen zu lassen, grenzt an Folter. Der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. schließt sich der Forderung des Bayerischen Landesverbandes Psychiatrieerfahrener e.V. an, Fixierungen wenn möglich zu vermeiden. (..)
LANDESVERBAND BAYERN DER ANGEHÖRIGEN PSYCHISCH KRANKER E.V.


Sexueller Missbrauch in Bezirksklinikum: Pfleger angeklagt

 31.07.2012


news.feed-reader.net/mainkofen




2012-08-29

ZfP Emmendingen: Ein Patient berichtet

August 2012

ZfP Emmendingen: Ein Patient berichtet

Radio Deyeckland 102.3 mhz
Herr K ist 33 Jahre alt und hat seit seiner Jugend schon einige Psychiatrie-Aufenthalte durchgemacht. Er möchte seine Geschichte öffentlich machen, denn sie ist bei weitem kein Einzelfall…

weiterlesen:
Meinungsverbrechen.de

2012-08-18

Stoppersocken statt Bettgitter | WAZ.de

Bündnis gegen Fixierung

Stoppersocken statt Bettgitter

16.08.2012 | 17:37 Uhr
Stoppersocken statt Bettgitter
Sie gehören dem Bündnis gegen unnötige Fixierung an: Jörg Rademacher, Christiane Wendt, Ingrid Wüllscheid und Silke Capani (von links).Foto: Thomas Schmidtke
 
Gelsenkirchen-Erle. Ab ins Bett, an beiden Seiten das Gitter hoch gestellt und vielleicht auch noch Bauch- oder Beckengurt angelegt: Gegen dieses Bild vom Umgang mit pflegebedürftigen Menschen will das „Bündnis gegen unnötige Fixierung“ ankämpfen und dabei für Aufklärung sorgen, bei Betroffenen ebenso wie bei Angehörigen, Heimmitarbeitern, Ärzten und Richtern. Das Bündnis ist hervorgegangen aus dem Arbeitskreis Altenarbeit innerhalb der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft. Auch wenn eine Fixierung nur auf eine richterliche Entscheidung hin vorgenommen werden kann: Sie stellt immer einen Eingriff in das individuelle Freiheitsrecht eines Menschen dar. Aus diesem Grund setzt sich das Bündnis für alternative, schonendere Maßnahmen und vor allem auch für einheitliche Verfahrensabläufe ein.
Stoppersocken statt Bettgitter | WAZ.de

2012-07-28

"Wir fixieren die Senioren nicht" - Waldkraiburg: Vorstellung der neuen Leiterin des AWO-Seniorenzentrums - Waldkraiburg - Mühldorf - Innsalzach - InnSalzach24.de

Oster: "Wir fixieren die Senioren nicht"

Waldkraiburg - Seit dem 1. Juli hat das AWO-Seniorenzentrum eine neue Einrichtungsleiterin: Nanni Oster. Die Unterreiterin hat den Pflegebetrieb "von der Pieke auf gelernt".
OVB
© kla
Sie ist die neue Einrichtungsleiterin des AWO-Seniorenzentrums: Nanni Oster. Den Pflegebetrieb hat die Unterreiterin "von der Pieke auf gelernt", wie sie selbst sagt.
Ganz wichtig sei ihr, dass im Heim keine Senioren ans Bett fixiert werden. Sie ist stolz, dass ihre Mitarbeiter den Pflegealltag ohne freiheitsentziehende Maßnahmen meistern.
 Wenn es nach Nanni Oster ginge, sollten Bewohner im Altenheim nicht ans Bett fixiert werden müssen. Dass das Pflegepersonal im AWO-Seniorenzentrum ohne freiheitsentziehende Maßnahmen auskommt, macht die neue Einrichtungsleiterin stolz.

Waldkraiburg: Vorstellung der neuen Leiterin des AWO-Seniorenzentrums - Waldkraiburg - Mühldorf - Innsalzach - InnSalzach24.de
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