BATHINDA: At first sight, a mobile phone may appear a cruel joke with the hearing impaired
but it is not. The National Association of the Deaf (NAD) is expecting
the government to provide 3G services in mobile phones at cheaper prices
to help people with hearing disabilities communicate in a better way.
This demand came to light during the two-day conference of the NAD that
kicked off here on Monday. A DJ party going on in the adjacent hall was
no disturbance to for the participants of the conference. An activist
made the participants aware about the international treaty on the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UNCRPD) through the sign language.
Normales Deutsch ist schweres Deutsch. Deshalb gibt
es für Ausländer und Lern- oder Lesebehinderte Texte in "Leichter
Sprache": Mietverträge, Bibeltexte, Parteiprogramme
Anlässlich des Brailletags 2014 am 4. Januar möchte ich einen Blick auf die Entwicklung der Blindenschrift werfen. Braille hat eine turbulente Entwicklung durchgemacht. In der Zeit vor dem Personalcomputer war sie die einzige Möglichkeit Blinder zur Teilhabe. Zum Braille-Tag 2014 – Braille wird Kult | Blind-Text
Heidi Steffen über den Umgang der Job-Center mit hörgeschädigten Menschen. Teil 1
Heidi Steffen, die mit ihrem Verein Durchblick Hörgeschädigte betreut, ist der Meinung, dass in deutschen Job-Centern auf die Kommunikationsschwierigkeiten von arbeitslosen Hörgeschädigten zu wenig Rücksicht genommen wird und dass sie von Fallmanagern rüde behandelt und diskriminiert werden. Im Telepolis-Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen.
Keine Sozialhilfe für Gebärdensprachkurs der Eltern eines gehörlosen Kindes
Leistungen der Eingliederungshilfe umfassen nur Unterrichtung des behinderten Kindes selbst
Eltern gehörloser Kinder können vom Sozialhilfeträger nicht die Übernahme der Kosten für das Erlernen der Gebärdensprache verlangen. Die zu gewährenden Leistungen der Eingliederungshilfe umfassen zwar die Unterrichtung des behinderten Kindes selbst, nicht aber die Finanzierung eines Gebärdensprachkurses für dessen Eltern. Dies entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg.
Deutscher Gehörlosenbund e.V.:
Kommunikative Barrieren, mit denen hörbehinderte Menschen tagtäglich
konfrontiert sind, verschwinden in der Gemeinschaft der
GebärdensprachnutzerInnen.
weiterlesen: Was ist Gebärdensprache?
Einen Wunsch hatte ich schon als kleines Kind: Mit einem gehörlosen Nachbarn sprechen zu können. Mir war klar: Sprechen klappte zwar – er konnte ganz gut Lippenlesen – aber da musste es doch mehr geben. Rückwirkens betrachtet kann ich nicht einmal sagen ob ich damals Anfang der 80er Jahre schon wusste dass es eine Gebärdensprache gibt. Das tat aber auf keinen Fall meinem Wunsch mit den Nachbarn kommunizieren zu wollen einen Abbruch.
Die Jahre vergingen und immer wieder kam in mir der Gedanke hoch: Gebärdensprache möchtest Du gerne mal lernen. Wie es im Leben aber so ist: Gedanken kommen, Gedanken gehen. Und durch die immer mehr zunehmende Be- und Überlastung, spätestens ab der Abiturzeit, rückte auch der Wunsch nach dem erlernen einer neuen Sprache immer in weitere Ferne.
Vor einem Jahr jedoch nahm ich das Vorhaben die Deutsche Gebärdensprache (DGS) zu lernen zusammen mit meiner Frau in Angriff. Wir buchten einen einwöchigen Bildungsurlaub in der örtlichen Volkshochschule. Gebärdensprache: Harte Schule, tolle Wirkung! | Quergedachtes | Ein Blog über Autismus
In Berlin haben am 14. Juni 2013 zirka 8000 überwiegend gehörlose Menschen aus der ganzen Bundesrepublik für Ihre Rechte und Barrierefreiheit durch Gebärdensprache demonstriert. Die Demonstrationsroute führte vom Reichstag bis in die Nähe des Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße. Mel Riot berichtet.
Vor 25 Jahren, am 17. Juni 1988, beschloss das Europäische Parlament, dass die jeweilige nationale Gebärdensprache als vollwertige Sprache in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft anerkannt werden soll. Durch den lang anhaltenden Kampf der Gehörlosengemeinschaft und die Unterstützung vieler PolitikerInnen ist die jeweilige Gebärdensprache heute in den meisten Ländern der Europäischen Union anerkannt und die gehörlosen MitbürgerInnen haben das Recht auf Informationszugang in ihrer Muttersprache. Allerdings gibt es immer noch Staaten, in denen die nationale Gebärdensprache nicht anerkannt ist, und auch in Deutschland gibt es nach wie vor viele Situationen, in denen gehörlosen Menschen, trotz der Anerkennung der Gebärdensprache, ein gleichberechtigter Zugang zu Einrichtungen des öffentlichen Lebens verwehrt bleibt.
Mit der Demonstration „Aktion Gebärdensprache" greifen die Betroffenen genau dieses Thema auf und möchten damit zeigen, dass die Deutsche Gebärdensprache, obwohl sie seit 11 Jahren in Deutschland offiziell anerkannt ist, noch nicht in allen Bereichen als selbstverständlich angesehen wird. Gehörlose Menschen stoßen noch immer auf viele Barrieren und es bestehen große Qualitätsunterschiede bei den Angeboten für hörbehinderte Menschen.
Ein Beispiel dafür ist die schulische Bildung, in der der Grundstein für die weitere Entwicklung und Chancen hörbehinderter Kinder gelegt wird. Für die Schule ist es von großer Bedeutung für Kinder und Jugendliche, dass sie von Lehrkräften unterrichtet werden, deren gebärdensprachliche Fähigkeiten auf einem ausreichend hohen Niveau sind. Dies können bislang leider nur die wenigsten Bildungseinrichtungen gewährleisten. Fakt ist: Gehörlose Kinder und Jugendliche werden noch immer nicht selbstverständlich in Gebärdensprache unterrichtet.
Ebenso wenig ist in der vorschulischen Bildung der Zugang zu Gebärdensprache und einer bilingualen Frühförderung selbstverständlich.
Auch in den Bereichen Kommunikation und Informationszugang, in denen Menschen mit Hörbehinderung auch heute noch an Barrieren stoßen, muss die Qualität der GebärdensprachdolmetscherInnen, die Auswahl von Personal in Einrichtungen und Stellen, die für hörbehinderte Menschen tätig werden, gesichert und im besten Falle von Muttersprachlern überprüft werden. Nur so kann gewährleistet sein, dass die Barrieren abgebaut werden und gehörlose Menschen in einer inklusiven Gesellschaft leben können.
Weitere Informationen: http://www.gehoerlosen-bund.de/dgb/
Konstruktion und Bau öffentlicher Gebäude sind zunehmend auf die Bedürfnisse von behinderten Menschen ausgerichtet. Die Anpassung von Kommunikations- und Sicherheitstechnologien geht aber nur schleppend voran, dabei mangelt es nicht an geeigneten Lösungen.
Bei der Telekom hat Vielfalt die Form eines schwarzen Handschuhs, auf dem kleine Silberplättchen angebracht sind. Er hilft Menschen, die gleichzeitig blind und taub sind, mit anderen zu kommunizieren. Die Plättchen funktionieren wie eine Tastatur, jedes steht für einen Buchstaben. Indem der Behinderte sie berührt, kann er einen Text schreiben, der als SMS oder E-Mai versendet wird. Texte empfangen kann er über ähnliche Sensoren auf dem Handrücken.
Die Technik ist eine Erfindung der Forschungsgruppe Design Research Lab, die 2005 von den Telekom Innovation Laboratories und der TU Berlin gegründet wurde. Der Handschuh könne auch in anderen Bereichen eingesetzt werden, sagt Designforscher Tom Bieling.
Während des Workshops zum Thema „Mensch“ beim Diversity-Kongress des Tagesspiegels erklärt der Forscher am Beispiel des „Mobile Lorm Glove“, wie Vielfalt Innovationen hervorbringen kann. (...)
kein guter Tag für blinde und sehbehinderte Menschen?
Der Bundesrat berät in seiner heutigen Sitzung
unter Tagesordnungspunkt 17 einen Gesetzentwurf zum elektronischen
Rechtsverkehr bei den Gerichten. Der Vorsitzende des Deutschen
Vereins Blinder und Sehbehinderter in Studium und Beruf e.V. (DVBS) ,
Uwe Boysen, lange Jahre Vorsitzender Richter einer Zivilkammer am LG
Bremen und selbst blind, erklärt hierzu:
Dieser Entwurf enthält keine Vorschriften zur Barrierefreiheit für
blinde und sehbehinderte Menschen. Wenn entsprechende Vorkehrungen
frühzeitig getroffen werden, so können auch wir als blinde und
sehbehinderte Juristinnen und Juristen problemlos mit elektronischer
Datenverarbeitung umgehen und so auch am elektronischen Rechtsverkehr
teilnehmen. Leider hat der Gesetzentwurf auf diese berechtigten
Belange keinerlei Rücksicht genommen. Die uns hierfür gegebenen
Begründungen schwankten zwischen der nachweislich falschen Angabe,
das Problem sei bereits in anderen Gesetzen ausreichend geregelt, bis
zu dem offenen Eingeständnis, Justizprogramme könnten auf absehbare
Zeit nicht barrierefrei gestaltet werden. Das überzeugt uns nicht:
Andere Regelungen zur Barrierefreiheit wie diejenigen im
Bundesbehindertengleichstellungsgesetz oder den
Gleichstellungsgesetzen der Länder beziehen sich ausdrücklich nicht
auf die Justiz. Dass Programme nicht barrierefrei erstellbar seien,
halten wir für einen nicht hinnehmbaren Offenbarungseid der
Justizverwaltungen.
Bei aller Kritik sehen wir gleichwohl noch Chancen, dass den
Belangen blinder und sehbehinderter Menschen, die mit der Justiz
kommunizieren müssen, Rechnung getragen wird. Es gibt nämlich im
Bundesjustizministerium gleichfalls Entwürfe zur Ausweitung des
elektronischen Rechtsverkehrs, und hier ist uns vorsichtig
signalisiert worden, dass man sich die Aufnahme einer Vorschrift zur
Gewährleistung der Barrierefreiheit elektronischer Akten und
Dokumente durchaus vorstellen könne. Wir hoffen und rechnen hierfür
auch mit der Unterstützung einiger Bundesländer sowie der
juristischen Standesorganisationen und nicht zuletzt der Abgeordneten
des Deutschen Bundestages.
Pressekontakt:
DVBS Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und
Beruf e.V., Michael Herbst, Geschäftsführer, Frauenbergstr. 8, 35039
Marburg, Telefon: 06421 94 888 0, Mobil: 0176 304 50 171,
E-Mail: herbst@dvbs-online.de
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Das Pflege- und Betreuungszentrum im ehemaligen Spital Oberdiessbach wird 2013 auf den neusten Stand gebracht. Dazu gehört schnelles Internet im ganzen Haus – aber auch ein Garten, in dem sich Demente ohne Betreuung bewegen können.
Gestern veröffentlichte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Bericht über Meinungsfreiheit und den freien Informationsfluss im Internet. Demnach soll jeder Bürger ein Recht darauf haben, an der „Informationsgesellschaft teilzunehmen“. Das Papier nimmt direkten Bezug auf den UN-Bericht über die Förderung und den Schutz der Meinungs- und Redefreiheit im Netz. politik-digital.de
UN-Bericht nennt Zugang zu Internet Menschenrecht
7. Juni 2011, 10:27
Sowohl zu Inhalten als auch zur technischen Infrastruktur
Ein Bericht des UN-Rats für Menschenrechte zum Schutz der Meinungsfreiheit nennt Internetzugang - sowohl zu Inhalten als auch zur technischen Infrastruktur - ein grundlegendes Menschenrecht.
(...)
Das Netz ist das mächtigste je von Menschen geschaffene Werkzeug
der Aufklärung. Es ist essenziell, sich bewusst zu machen, dass Zugang
zum Internet – und vor allem auch Breitbandzugang – für soziales und
wirtschaftliches Wachstum mitverantwortlich ist.
Ich glaube an das Recht auf Kommunikation, sowohl als Privatmensch
als auch als Generalsekretär der UN-Organisation für Informations- und
Kommunikationstechnologien. Im 21. Jahrhundert kann dieses Recht ohne
Berücksichtigung des Internets nicht realisiert werden. Einfach gesagt,
ist das Internet das mächtigste Werkzeug der Aufklärung aller Zeiten.
Wir haben die Möglichkeit geschaffen, uns mit anderen quer über den
Globus auszutauschen und auf das kollektive Archiv von Informationen und
Wissen zuzugreifen.
Die Vorstellung, dass der Zugriff auf diese Ressource das Privileg
einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe sein dürfte, ist
offensichtlich falsch. Nicht nur die Reichen, die Gesunden oder die
Jugend haben ein Recht auf Kommunikation. Eine so wichtige Entwicklung
wie das Internet muss also in der Reichweite aller liegen – und
vielleicht sogar besonders für die armen, alten und benachteiligten
Gesellschaftsschichten verfügbar gemacht werden. All diese Gruppen sehen
sich mit besonderen Hürden konfrontiert und das Internet kann helfen,
diese zu überwinden. Ich glaube daher, dass wir das Internet als
fundamentales Recht für alle Menschen wahrnehmen sollten, unabhängig von
ihrer Herkunft oder ihrer sozialen Lage.
„Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“
27.07.2012 | 18:57 Uhr
Ralf Gersthagen.
Meschede. Ralf Gersthagen organisiert sein Leben vom Rollstuhl aus. Assistenten helfen ihm dabei
Ralf Gersthagen leidet an fortschreitender Muskel-Dystrophie. Er kann nicht laufen und nicht stehen, die rechte Hand nutzt er um den E-Rolli zusteuern. Auch seine Armmuskeln funktionieren kaum. Einen Keks kann er essen, eine Tasse halten - unmöglich. „Aber ich kann denken und kommunizieren“, betont der gelernte technische Zeichner, der seit Dezember 2011 mit Assistenz in einer eigenen Wohnung in Meschede lebt. „Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“ | WAZ.de
Mit ein wenig Übung gelang es fünf von sieben Probanden kurze Wörter durch die Bewegung der Augen darzustellen.
Augenbewegungen wurden aufgezeichnet und am Bildschirm als Schreibschrift dargestellt
Menschen können lernen, mit den Augen in Schreibschrift zu kommunizieren. Wie der französischer Wissenschafter Jean Lorenceau im Fachblatt "Current Biology" berichtet, ist es mit ein wenig Übung möglich, die Augen kontrolliert und fließend in alle Richtungen zu bewegen. Die Technik sei vor allem für gelähmte Menschen interessant, die sich über die "Augenschrift" schnell und auf persönliche Weise mitteilen könnten, ist der Forscher überzeugt. Mit den Augen schreiben - Muskeln und Skelett - derStandard.at › Gesundheit
In einer Gesellschaft, die bereits so „spirituell“ erwacht ist wie unsere, sollte es doch möglich sein, sich endlich vom Blickpunkt der psychiatrischen Kategorisierung zu distanzieren, um andere Alternativen zu finden, als es bisher durch die Stigmatisierung in die Schubladen der psychiatrischen Diagnosen geschieht.
Ein Mensch, der einmal aus dem Rahmen gefallen ist,
ein Mensch, den die Gesellschaft „ausgestoßen“ hat, hat keine Freunde mehr, oft keine Angehörigen, keine Unterstützung. Ihm wird weisgemacht, an einer unheilbaren Krankheit zu leiden, sich selbst folglich als das Problem zu betrachten. Es wird viel über den Menschen gesprochen und viel zu wenig mit dem Menschen selbst. Kaum jemand kommuniziert mit ihm auf gleicher Ebene. Er wird zu einem degradierten Wesen, ohne Rechte und ohne Schutz. Denn die Psychiatrie in die diese Menschen regelmäßig geraten, ist ein rechtsloser Raum, in dem sie häufig gegen ihren Willen eingesperrt, entmündigt und mit psychiatrischen Drogen „medikamentiert“ werden.
Eine Möglichkeit, den PC nur über die Augen zu steuern und sich so auch mitzuteilen, könnte für kranke und behinderte Menschen schon bald extrem günstig sein. Möglich wird das laut britischen Forschern durch Kameras, die eigentlich für Spielekonsolen produziert werden und daher besonders billig sind.
Das Sommersemester ist ihr 6. Semester im Studiengang Druck- und Medientechnologie. Vor drei Jahren war sie die erste gehörlose Studentin, die sich an der Uni Wuppertal immatrikulierte. Foto: Willi Haentjes
Die gehörlose Stefanie Müller studiert an der Uni Wuppertal.
Die Blicke der Studenten schweifen durch den Hörsaal: Vom Informatik-Professor zur halb beschriebenen Tafel hin zu den eigenen Notizen. Zentral in der ersten Reihe sitzt Stefanie Müller – sie sitzt immer hier. Und sie ist nicht allein. Einen Meter vor ihr, den Rücken zum Professor gewandt, hocken zwei Personen, ohne die sie den Uni-Alltag nicht bewältigen könnte. Die Beiden kommunizieren pausenlos mit Stefanie, ohne ein Wort zu verlieren. Stefanie ist gehörlos, ihre Begleiterinnen übersetzen alles in die Gebärdensprache.
Das Sommersemester ist ihr 6. Semester im Studiengang Druck- und Medientechnologie. Vor drei Jahren war sie die erste gehörlose Studentin, die sich an der Uni Wuppertal immatrikulierte – bis heute ist sie die einzige geblieben. „Keiner hier hatte Erfahrung mit Gehörlosen“, schildert die 33-Jährige die neue Situation für Dozenten und Kommilitonen.Ein steiniger Weg | WAZ.de
Ich muss es mal schreiben. Es ist undiplomatisch, ruppig und nicht gerade etwas, das man von einem Menschen hören will, der Kommunikation zum Beruf gemacht hat. Und in der Tat verstehe ich meine Arbeit als PR’ler für die Sache der blinden und sehbehinderten Menschen so, dass ich auch den Kontakt zu Mitbürgern suche, die Vorurteile gegenüber Behinderten haben. Ich habe die Hoffnung nicht verloren, ihre Vorurteile abbauen zu können. Und das werde ich auch weiter versuchen. Dennoch gibt es auch eine Wahrheit, die ich mal so klar hier formulieren muss: Euer Mitleid kotzt mich an! Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an! | Blind-PR
Auch wenn die Verständigung mit Demenzkranken manchmal sehr schwierig ist: Nichts, was diese Patienten sagen, ist unsinnig. Solange Demenzkranke sprechen, wollen sie verstanden werden. Von Karlheinz Schneider-Janessen
Was will sie nur von mir? Verstörend ist, Demenzkranke wörtlich zu nehmen.
Der Sprachverfall Dementer hat zumindest über eine längere Krankheitsphase hinweg vor allem zwei Gründe: zum einen die dem Kranken bewusste Wortfindungsstörung, die manche Demente resignieren lässt, und zum anderen die Reaktion der Menschen, denen die Kranken etwas mitteilen wollen.
Denn oft reagieren die Mitmenschen verständnislos auf den Sinn der Sätze von Demenzkranken.
Statt dieser Sichtweise wird das allmähliche Verstummen Dementer oft zu früh auf ein Übergreifen der Erkrankung auf die Sprachzentren des Gehirns gedeutet, was in der Regel zu einer fatalistischen Einstellung im sprachlichen Umgang mit Demenzkranken führt.
• Applikationen als Hilfswerkzeug für ältere und behinderte Mitbürger
• “Smart Accessibility Award” der Vodafone Foundation und des European Disability Forum (EDF)
• Vodafone unterstützt Verbreitung der prämierten Applikationen
Düsseldorf/Brüssel, 7. Dezember 2011. EU-Kommissarin Neelie Kroes und Vodafone Konzernchef Vittorio Colao haben in Brüssel die Sieger des mit 200.000 Euro dotierten Wettbewerbs „Smart Accessibility Award“ ausgezeichnet. Diese Initiative der Vodafone Foundation zeichnet Applikationen (Apps) für mobile Endgeräte aus, die die Lebensqualität von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung verbessern und ihnen die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern sollen. Unterstützt wurde der EU-weite Wettbewerb unter anderem vom European Disability Forum (EDF). Diese gemeinnützige Organisation vertritt die Interessen von 80 Millionen europäischen Bürgern mit Behinderung. Unter den vier europaweiten Preisträgern findet sich auch Wheelmap, eine Entwicklung des Berliner Vereins „Sozialhelden e.V.“
"Vodafone verpflichtet sich, alles in seiner Macht stehende zu tun, um Menschen jeden Alters und jeden Behinderungsgrades zu unterstützen: Wir wollen die Smartphone-Revolution auf möglichst viele Personengruppen ausweiten", sagte Konzernchef Vittorio Colao bei der Preisverleihung. EU-Kommissarin Neelie Kroes zeigte sich davon überzeugt, dass jeder von der digitalen Revolution profitieren kann. "Wir brauchen entsprechende Smartphone Apps für alle Bevölkerungsgruppen. Ich gratuliere den Gewinnern des Smart Accessibility Awards und der Vodafone Foundation. Sie tragen dazu bei, dass die Vorteile des Smartphones allen Europäern zugute kommen."
Aus Deutschland stammt die App Wheelmap - eine Onlinekarte für Rollstuhlfahrer. Ausgezeichnet in der Kategorie „Mobilität“ zeigt Wheelmap in einer Karte die Rollstuhltauglichkeit und Zugänglichkeit von öffentlichen Bereichen wie Cafés, Museen, Hotels und Geschäften. Über 170.000 Plätze - zumeist in deutschen Städten - wurden bislang von Nutzern markiert, etwa zwei Drittel davon sind für barrierefrei befunden worden. Für Raul Krauthausen, Vorstand der Sozialhelden, ist der Award eine richtungweisende Verpflichtung: "Das ist unser erster europäischer Preis - wir sind überwältigt und froh. Das unterstützt uns bei der Internationalisierung des Projektes. Unsere App in andere Länder zu erweitern, ist unser nächstes Anliegen", so der 31jährige. Er ist durch eine Glasknochenkrankheit Rollstuhlnutzer und einer der Ideengeber für die Applikation. Erste Einträge in Wheelmap gibt es bereits für Kanada, Japan und der Türkei. Die Onlinekarte ist in 13 Sprachen verfügbar. Die rund 20 Sozialhelden engagieren sich weitgehend ehrenamtlich, der Verein hat nur vier angestellte Mitarbeiter.
Die weiteren Preisträger:
Die Help Talk (Kategorie Wohlbefinden) ist für Menschen konzipiert, die auf Dauer oder zeitweise nicht in der Lage sind, durch Sprache zu kommunizieren, etwa nach einem Schlaganfall. Die Applikation enthält eine Reihe von Aussagen, die durch Symbole dargestellt sind. Werden diese Symbole gedrückt, werden Grundbedürfnisse oder Wünsche wie „Ich habe Durst“ oder „Ich habe Schmerzen“ vom Gerät „gesprochen“.
Der Zoom Plus Magnifier (Kategorie Leben in Unabhängigkeit) bietet Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit, bei Farbblindheit, Kurz-und Weitsichtigkeit sowie bei Lese-Rechtschreibschwäche, die Möglichkeit, mittels des Magnifiers die Bildschärfe bei Texten zu erhöhen und die Schrift- und Hintergrundfarben anzupassen.
Der BIG Launcher (Kategorie Gesellschaftliche Teilhabe) ist ein anpassbarer Android Home-Bildschirm für ältere oder sehbehinderte Menschen. Für alle grundlegenden Funktionen des Telefons - wie Telefonie, SMS, Kamera, Galerie, SOS-Taste und installierte Anwendungen - werden extra große Tasten und Schriftarten genutzt.
Die ausgezeichneten Applikationen werden Vodafone-Kunden mit Android Smartphones zur Verfügung gestellt.
Vodafone Deutschland
ist mit 12.000 Mitarbeitern und rund neun Milliarden Euro Umsatz einer der größten und modernsten Telekommunikationsanbieter in Europa. Als innovativer und integrierter Technologie- und Dienstleistungskonzern mit Hauptsitz in Düsseldorf steht Vodafone Deutschland für Kommunikation aus einer Hand: Mobilfunk und Festnetz sowie Internet und Breitband-Datendienste für Geschäfts- und Privatkunden. Kontinuierliche Entwicklungen, zahlreiche Patente sowie Investitionen in neue Produkte, Services und das moderne Netz haben Vodafone zum Innovationsführer im deutschen Telekommunikationsmarkt werden lassen. Im Juli 2011 untersuchte die Stiftung Warentest die Netze aller vier deutschen Netzbetreiber und zeichnete das Netz von Vodafone mit dem Qualitätsurteil „Gut (2,4)“ aus. Vodafone stellt sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Die Vodafone Stiftung Deutschland initiiert und fördert als gesellschaftspolitischer Think-Tank zahlreiche Programme auf den Feldern Bildung, Integration und soziale Mobilität. Das Unternehmen gehört zur Vodafone Group. Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.
Der Fachausschuss Seniorenarbeit der DAFEG (=Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge) hat sich zwei Jahre lang mit dem Thema "Gehörlosigkeit und Demenz" beschäftigt.
Als Demenz versteht man einen zunehmenden Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit vor allem von Gedächtnisleistungen und Denkvermögen. Demenz kann gehörlose Menschen besonders treffen und eine doppelten Sprachlosigkeit auslösen. Die schon bestehende kommunikative Barriere wird durch die eigene Vergesslichkeit verstärkt. Oft fehlt auch das Wissen über die Erkrankung und man findet keinen Zugang zu den Betroffenen.
Wie begegnet man diesen Menschen und wie kann man ihnen ein würdiges Leben mit einem Maß an Lebensqualität ermöglich? Diese Fragen stellte sich der Fachausschuss Seniorenarbeit und erarbeitete eine Broschüre. Sie gibt Überblick über die Krankheit Demenz, hilfreiche und praktische Tipps für die Kommunikation mit gehörlosen dementiell veränderten Menschen, sowie Internetadressen und Hinweise zu kostenlosem Informationsmaterial.
Ein zusammenfassendes Ergebnis des Fachausschusses Seniorenarbeit liest sich so: "Denn nur, wenn man sich auf die eigene Welt der Demenzbetroffenen einlässt, neue Wege in der (gebärdensprachlichen) Kommunikation ausprobiert und versteht, wie die Demenz einen Menschen verändern kann - erst dann kann man dementiell veränderten Gehörlosen mit Respekt begegnen und ihnen ein zufriedenes Leben ermöglichen."
Die Broschüre kann weiter unten als PDF-Datei heruntergeladen werden und beim Link gelang man auf die Seite von DAFEG.
Als Demenz versteht man einen zunehmenden Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit vor allem von Gedächtnisleistungen und Denkvermögen. Demenz kann gehörlose Menschen besonders treffen und eine doppelten Sprachlosigkeit auslösen. Die schon bestehende kommunikative Barriere wird durch die eigene Vergesslichkeit verstärkt. Oft fehlt auch das Wissen über die Erkrankung und man findet keinen Zugang zu den Betroffenen.
Wie begegnet man diesen Menschen und wie kann man ihnen ein würdiges Leben mit einem Maß an Lebensqualität ermöglich? Diese Fragen stellte sich der Fachausschuss Seniorenarbeit und erarbeitete eine Broschüre. Sie gibt Überblick über die Krankheit Demenz, hilfreiche und praktische Tipps für die Kommunikation mit gehörlosen dementiell veränderten Menschen, sowie Internetadressen und Hinweise zu kostenlosem Informationsmaterial.
Ein zusammenfassendes Ergebnis des Fachausschusses Seniorenarbeit liest sich so: "Denn nur, wenn man sich auf die eigene Welt der Demenzbetroffenen einlässt, neue Wege in der (gebärdensprachlichen) Kommunikation ausprobiert und versteht, wie die Demenz einen Menschen verändern kann - erst dann kann man dementiell veränderten Gehörlosen mit Respekt begegnen und ihnen ein zufriedenes Leben ermöglichen."
Die Broschüre kann weiter unten als PDF-Datei heruntergeladen werden und beim Link gelang man auf die Seite von DAFEG.