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2013-12-23

Gleichbehandlung bei HIV: HIV ist kein Kündigungsgrund | Frankfurter Neue Presse

Gleichbehandlung bei HIV  

HIV ist kein Kündigungsgrund

 

 Das Bundesarbeitsgericht hat die Kündigung von HIV-Infizierten erschwert. Foto: Arne DedertDas Bundesarbeitsgericht hat die Kündigung von HIV-Infizierten erschwert. Foto: Arne Dedert

Sind HIV-Infizierte ehrlich und legen ihre Krankheit offen, überstehen sie oft die Probezeit in Unternehmen nicht. Mit einem Urteil des obersten Arbeitsgerichts dürfte sich das jetzt ändern.


Gleichbehandlung bei HIV: HIV ist kein Kündigungsgrund | Frankfurter Neue Presse

2013-07-09

Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde? | kobinet-nachrichten


Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde?

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
© Raul Krauthausen
Berlin (kobinet) "Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde?" So titelt der Gründer der Sozialhelden, Raul Krauthausen aus Berlin, seinen Beitrag für die Kampagne für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe.
Als Beispiel für bestehende Benachteiligungen schildert Raul Krauthausen den Unterschied zwischen dem adeligen Philippe aus dem Film "Ziemlich beste Freunde" und ihm, der aufgrund seines Assistenzbedarfs nicht mehr als 2.600 Euro ansparen darf.

Teilhabegesetz und ich - Ziemlich beste Freunde? | kobinet-nachrichten

2013-05-19

Alles über uns ohne uns in den Parlamenten? | kobinet-nachrichten



Alles über uns ohne uns in den Parlamenten?

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul


Kassel (kobinet) "Nichts über uns ohne uns", dieser Slogan schallte in den letzten beiden Wochen bei den bundesweit über 500 Aktionen zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen über die Plätze und Straßen. Doch das, was dahinter steckt, nämlich die gleichberechtigte Beteiligung behinderter Menschen in sämtlichen gesellschaftlichen Prozessen scheint in den Parteien und Parlamenten noch längst nicht angekommen zu sein. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich Gedanken über den herrschenden Geist in der Behindertenpolitik alla "Alles über uns ohne uns" gemacht.

Alles über uns ohne uns in den Parlamenten? | kobinet-nachrichten

2013-02-21

DVBS | Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (BT-Drs. 17/11473)

 

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (BT-Drs. 17/11473)

(20. Februar 2013)

I. Einleitung

Der Gesetzentwurf zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (nachfolgend Gesetzentwurf) beabsichtigt weitreichende Änderungen zum E-Government. Er soll die Möglichkeit eröffnen, mit jeder Behörde und grundsätzlich in jeder Angelegenheit elektronisch in Kontakt zu treten. Zukünftig soll es möglich werden, alle geeigneten Verwaltungsangelegenheiten über das Internet abschließend elektronisch zu erledigen. Die schon heute vorhandene Präsenz von Behörden und Verwaltungen im Internet soll auf alle öffentlich zugänglichen Netze, einschließlich der mobilen Anwendungen, ausgedehnt werden. Elektronische Dokumente und online ausfüllbare Formulare sollen deutlich zunehmen. Neben der qualifizierten elektronischen Signatur sollen weitere Verfahren, wie beispielsweise die absenderbestätigte De-Mail und die elektronische Identifizierungsfunktion des neuen Personalausweises, die Kommunikation mit Behörden und Verwaltungen erleichtern. Zugleich sollen auf Seiten der Verwaltung elektronische Akten eingeführt werden, um medienbruchfreie Verwaltungsabläufe vom Antrag bis zur Archivierung zu ermöglichen.
Eine zentrale Bedingung für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist die Barrierefreiheit des elektronischen Zugangs zur Verwaltung (so auch BT-Drs.17/11473, Seite 7). Gesetzliche Vorschriften zur Barrierefreiheit enthält der Gesetzentwurf bislang nicht. Entgegen der Begründung des Gesetzentwurfs wird die Barrierefreiheit der durch den Gesetzentwurf geregelten Bereiche des E-Government auch nicht durch die Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder gewährleistet. Der Gesetzentwurf ist daher um die erforderlichen Regelungen zur Barrierefreiheit zu ergänzen. (...)

weiterlesen:
DVBS | Aktuelles

2012-10-01

SPD-Bundestagsfraktion | SPD-Antrag im Bundestag für Barrierefreiheit in Kultur und Medien | Pressemitteilung | Pressemeldung


Pressemitteilung vom 28.09.2012 | 13:42 Pressefach: SPD-Bundestagsfraktion
SPD-Antrag im Bundestag für Barrierefreiheit in Kultur und Medien


Zur abschließenden Lesung des SPD-Antrags „Kultur für Alle - Für einen gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderung zu Kultur, Information und Medien“ (17/8485) erklärt die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Kultur und Medien Ulla Schmidt:

Die SPD will die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in allen Gesellschaftsbereichen umsetzen. Die Konvention begründet einen Rechtsanspruch auf Barrierefreiheit. Barrierefreiheit in den Bereichen Kultur und Medien ist wichtig, weil die SPD ein Umdenken bewirken will - zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle partizipieren. Die SPD meint es ernst mit der Barrierefrieheit und hat den Antrag auch in Leichter Sprache in den Bundestag eingebracht. Um ein Signal zu senden, dass neben Rollstuhlrampen, Gebärdensprache, Audiodeskription und Untertitelung auch Leichte Sprache zur Barrierefreiheit gehört.

Zu einer inklusiven Gesellschaft gehören gleichberechtigt Menschen mit Behinderungen wie Menschen mit besseren Startvorteilen. Lernschwache und lernstarke Menschen. Ältere und Jüngere. Inklusion ist für jede und jeden:
Alle sollen gleichberechtigt überall teilhaben und mitmachen können.
Barrierefreiheit in den Bereichen Kultur und Medien kann wesentlich dazu beitragen, die Vision einer inklusiven Gesellschaft zu verwirklichen.
Besonders die Kultur ist ein Gesellschaftbereich, in dem Visionen entworfen werden, die gesellschaftliche Auswirkungen haben. Menschen mit Behinderungen sollen daran aktiv partizipieren.

Deswegen fordert die SPD in ihrem Antrag „Kultur für Alle“ eine Reihe von Maßnahmen, besonders im öffentlichen Bereich, umzusetzen. Dazu gehört, die öffentliche Kulturförderung oder Filmförderung an Barrierefreiheit zu knüpfen oder bei Ausschreibungen des Bundes immer die Barrierefreiheit mit zu berücksichtigen. Die SPD fordert die Bundesregierung auf, entschlossene und verbindliche gesetzliche Maßnahmen zu treffen, und die Umsetzung der UN-BRK nicht hinauszuzögern. Denn sie erfordert eine enorme Kraftanstrengung mit großen Schritten und vielen Einzelschritten in allen Gesellschaftsbereichen.


Kontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland

Telefon: 030/227-5 22 82
Telefax: 030/227-5 68 69

Mail: presse@spdfraktion.de
URL: http://www.spdfraktion.de

Berlin - Veröffentlicht von pressrelations

Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=509261

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Rollstuhl unerwünscht | Neue Westfälische: Zeitung, Tageszeitung für Enger, Spenge - Neue Westfälische - Enger-Spenge

SPENGE/HERFORD
Rollstuhl unerwünscht
Carmela Kunkel (27) sucht einen Job / Behinderte bewerben sich oft erfolglos

VON MIRIAM SCHARLIBBE


Das private Glück ist perfekt | FOTOS: SCHARLIBBE

Spenge/Herford. Wenn Carmela Kunkel redet, unterstreicht sie ihre Worte mit Gesten, lacht dabei viel und laut. Sie kann rechnen, schreiben, zeichnen, hat einen Schulabschluss und eine Ausbildung vorzuweisen. Nur laufen, das kann die Halbitalienerin so gut wie gar nicht. Die 27-Jährige ist auf den Rollstuhl angewiesen. Ihrem privaten Glück steht die Behinderung nicht im Weg, ihrer Aussicht auf einen Arbeitsplatz scheinbar schon.


SPENGE/HERFORD: Rollstuhl unerwünscht | Neue Westfälische: Zeitung, Tageszeitung für Enger, Spenge - Neue Westfälische - Enger-Spenge

2012-09-23

Wahlrecht für alle gefordert -- kobinet


22.09.2012 - 20:31

Wahlrecht für alle gefordert.

Berlin (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) hat sich heute der Initiative des Instituts für Menschenrechte angeschlossen und fordert die Aufhebung der diskriminierenden Ausschlusskriterien vom allgemeinen Wahlrecht. Nach einer Vorstandssitzung betonte Vorsitzender Ilja Seifert, das Wahlrecht sei Kernbestandteil der Bürgerrechte.

"Es gibt keinen Grund, jemanden wegen einer körperlichen, geistigen, psychischen oder Sinnesbeeinträchtigung vom Wahlrecht, das ein Kernbestandteil der bürgerlichen Rechte ist, auszuschließen", so Seifert. Deshalb fordert der ABiD, im § 13 des Bundeswahlgesetzes die Nr. 2 und 3 ersatzlos zu streichen.

Der Verband stützt sich auf die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit März 2009 geltendes innerstaatliches Recht in der Bundesrepublik ist. "Dieses weltweit gültige Menschenrechts-Dokument stellt ausdrücklich die volle Geschäfts- und Handlungsfähigkeit jedes Menschen (mit und ohne Beeinträchtigungen) fest. Dazu gehört selbstverständlich das Wahlrecht", sagt Seifert. sch
 
Wahlrecht für alle gefordert -- kobinet

2012-09-08

Barrieren entdecken und beseitigen | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen


07. September 2012  | e

Barrieren entdecken und beseitigen

Inklusion – Beirat konstituiert sich und legt Schwerpunkte fest – Bildung und Arbeitsmarkt
Der Inklusionsbeirat bei seiner konstituierenden Sitzung mit Erstem Kreisbeigeordnetem Walter Astheimer (rechts).  Foto: Rolf Heintzenberg
| Vergrößern | Der Inklusionsbeirat bei seiner konstituierenden Sitzung mit Erstem Kreisbeigeordnetem Walter Astheimer (rechts). Foto: Rolf Heintzenberg
KREIS GROSS-GERAU. 

Der Kreis Groß-Gerau soll ein „inklusives“ Gemeinwesen werden. Gemeint ist die Umsetzung der von den Vereinten Nationen 2006 beschlossenen und von der Bundesrepublik 2009 ratifizierten Konvention zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben.
Mit dem Inklusionsbeirat geht der Kreis nun einen weiteren Schritt in diese Richtung:  .Barrieren entdecken und beseitigen | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

2012-08-31

Paralympics in London: Buggenhagen ist auf Augenhöhe | Sport - Frankfurter Rundschau


Paralympics in London Buggenhagen ist auf Augenhöhe

 Von Ronny Blaschke

Marianne Buggenhagen bei den Paralympischen Spielen in Peking, 2008.  Foto: dpa
Aktive und Aktivistin: Die Leichtathletin Marianne Buggenhagen hat alles gewonnen, was sie gewinnen konnte. Und immer auch für die Gleichberechtigung von Behindertensportlern gekämpft. Nun startet sie in London bei ihren sechsten Paralympischen Spielen – ihren letzten wohl.
Paralympics in London: Buggenhagen ist auf Augenhöhe | Sport - Frankfurter Rundschau

2012-08-29

Paralympics: Die Ungleichheit im Sport bleibt | Sport | ZEIT ONLINE

Paralympics  

Die Ungleichheit im Sport bleibt

Die Paralympics in London sollen die größten ihrer Art werden. Doch im Geschrei nach Rekorden gehen die wahren Probleme des Behindertensports unter. 

Die britische Rollstuhl-Athletin Jade Jones
Die britische Rollstuhl-Athletin Jade Jones

Paralympics: Die Ungleichheit im Sport bleibt | Sport | ZEIT ONLINE

2012-08-28

Paralympics: Höhere Sporthilfe-Prämien für Medaillengewinner - mz-web.de


Paralympics 

Höhere Sporthilfe-Prämien für Medaillengewinner

VON MICHAELA WIDDER UND REINHARD SOGL, 27.08.12, 21:06h, aktualisiert 28.08.12, 16:40h
Ilke Wyludda
Ilke Wyludda startet bei den Paralympics im Diskuswerfen. (FOTO: DPA)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
FRANKFURT/LONDON/DAPD. Mit dem Ziel Rückkehr in die Top Ten der Nationenwertung und der Hoffnung auf höhere Sporthilfe-Prämien ist am Montag ein Teil der 150-köpfigen deutschen Mannschaft nach London zu den Paralympics aufgebrochen. Wie der für die Finanzen des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) zuständige Vizepräsident, Michael Rosenbaum, bei der Verabschiedung am Frankfurter Flughafen erklärte, habe es „anscheinend in letzter Sekunde“ eine Einigung zwischen dem DBS und dem Sozialwerk des deutschen Sports gegeben.
Der DBS fordert seit Jahren eine finanzielle Gleichbehandlung von Medaillengewinnern bei Olympischen Spielen und Paralympics. Für Gold bei den Nichtbehinderten gab es in London wie schon vor vier Jahren in Peking 15.000 Euro, ein Paralympicssieg war 2008 nur mit 4.500 Euro belohnt worden. Diese unterschiedlichen Summen standen bislang auch für die zwei Veranstaltungen in London im Raum.
Für diesen Dienstag (11 Uhr) hat die Sporthilfe eine Pressekonferenz angesetzt, an der auch DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher teilnehmen wird.
Paralympics: Höhere Sporthilfe-Prämien für Medaillengewinner - mz-web.de

Bundeswahlgesetz jetzt ändern! -- kobinet

27.08.2012 - 17:15

Bundeswahlgesetz jetzt ändern!.

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat heute ein menschenrechtskonformes Wahlrecht gefordert. “Es ist nicht länger hinzunehmen, dass bestimmte Gruppen von behinderten Menschen pauschal vom Wahlrecht ausgeschlossen werden”, kritisiert ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. Dies betreffe zum einen Personen, bei denen eine Betreuung in allen Angelegenheiten angeordnet ist, zum anderen Personen, die eine Straftat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind.

Da am morgigen Dienstag die fraktionsübergreifenden Gespräche zur Neufassung des Bundeswahlgesetzes beginnen, sollte diese Diskriminierung im Lichte des Artikels 29 der UN-Behindertenrechtskonvention umgehend abgeschafft werden, betont Arnade (...)

Bundeswahlgesetz jetzt ändern! -- kobinet

Paralympics-Prämien: 7.500 statt 4.500 Euro für Gold. Czyz meckert: “Das können sie sich sparen” | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren


Paralympics-Prämien: 

7.500 statt 4.500 Euro für Gold. 

Czyz meckert: “Das können sie sich sparen”


Das ist mehr als bisher geplant – aber immer noch halb so viel, wie die nichtbehinderten Olympiasieger erhalten haben.


Wojtek Czyz bei den IWAS Games im indischen Bangalore 2009 (Archivfoto: Deutsche Sporthochschule Köln)

Wie ROLLINGPLANET bereits am Nachmittag berichtete, sollen die deutschen Medaillengewinner bei den Paralympics höhere Prämien als bisher geplant erhalten. Eigentlich sollte diese Nachricht erst morgen auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Wie die „Sport Bild“ in diesen Stunden vorab meldete, sind für eine Goldmedaille nun 7.500 statt bislang 4.500 Euro vorgesehen, für Silber solle es 5.000 statt 3.000 Euro geben, für Bronze 3.000 statt 1500 Euro. „Das wurde vor allem durch Gelder der Deutschen Fußball-Liga mit der Bundesliga-Stiftung möglich“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Sporthilfe, Michael Ilgner, dem Blatt.
Von Gleichheit kann aber noch lange nicht die Rede sein. Paralympics-Prämien: 7.500 statt 4.500 Euro für Gold. Czyz meckert: “Das können sie sich sparen” | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

2012-08-27

Prämienstreit vor den Paralympics: Wyludda: "Habe nicht mal komplette Ausrüstung"


Prämienstreit vor den Paralympics Wyludda: "Habe nicht mal komplette Ausrüstung"

zuletzt aktualisiert: 27.08.2012 - 15:46
Frankfurt/Main (RPO). Zweieinhalb Wochen nach dem Ende der Olympischen Spiele beginnen in London am Mittwoch die Paralympics. Das deutsche Team will an die Erfolge von Peking anknüpfen, doch im Vorfeld gibt es auch kritische Töne. Vor allem die Diskrepanz bei den Prämien sorgt für Unmut.
Ilke Wyludda schlägt vor den Paralympics kritische Töne an. Foto: dpa
Ilke Wyludda schlägt vor den Paralympics kritische Töne an. Foto: dpa
Als der Lufthansa-Flug 908 am Montagmittag gegen 13.45 Uhr von Frankfurt am Main aus in Richtung London abhob, hatten viele deutsche Behindertensportler auch eine gehörige Portion Wut im Bauch. Denn bei aller Vorfreude auf die an diesem Mittwoch in der britischen Hauptstadt beginnenden Paralympics - dass es nach wie vor keine Gleichbehandlung mit den nichtbehinderten Athleten gibt, sorgt bei den meisten Sportlern mit Handicap für Unmut.
Prämienstreit vor den Paralympics: Wyludda: "Habe nicht mal komplette Ausrüstung"

2012-08-26

Paralympics in London: Deutsche Athleten wütend wegen Prämien - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten


Paralympics in London 

Deutsche Athleten wütend wegen Prämien

Mittwoch, 22.08.2012, 11:57

Wojtek Czyz, London, Paralympics
dpa Bekäme für eine Goldmedaille 10 500 Euro weniger als Angelique Kerber oder Sabine Lisicki bekommen hätten: Petra-Katharina Krüger
Deutschlands Paralympics-Sportler beschweren sich über die ungerechte Prämien-Verteilung. Bei Olympia bekamen deutsche Sportler 15 000 Euro pro Goldmedaille, bei den Paralympics sind es nur 4500 Euro.
...
Paralympics in London: Deutsche Athleten wütend wegen Prämien - weiter lesen auf FOCUS Online: 
Paralympics in London: Deutsche Athleten wütend wegen Prämien - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten

Prämien-Streit! Paralympics-Stars klagen an: Warum ist unser Gold weniger wert? - Sport - Bild.de

PRÄMIEN-STREIT! Paralympics-Stars klagen an Warum ist unser Gold weniger wert?

  • PRÄMIEN-STREIT! Paralympics-Stars klagen an: Warum ist unser Gold weniger wert?

    Paralympics Warum ist unser Gold weniger wert?

    Der beinamputierte Leichtathlet Wojtekczyz holte im Weitsprung Gold bei den Paralympics in Peking 2008 und Athen 2004
    Foto: dpa
21.08.2012 — 23:03 Uhr
Von SEBASTIAN KAYSER Heute in einer Woche beginnen in London die Paralympics (29. August bis 9. September). Doch bei den deutschen Athleten macht sich plötzlich Unmut breit. Der Grund: Die Deutsche Sporthilfe will den Paralympics-Siegern nur 4500 Euro Prämie für eine Goldmedaille zahlen. Bei den Olympischen Spielen gab es noch 15 000 Euro für Gold...
Jetzt klagen die Paralympics-Stars an: Warum ist unser Gold weniger wert? Leichtathlet Wojtek Czyz (32), vierfacher Paralympics-Sieger, sagt: „Es würde uns stolz machen, gleich behandelt zu werden.“ Es gehe ihm dabei nicht nur ums Geld, meint Czyz: „Ich fahre nicht dahin, um reich zu werden. Da geht es nicht um den Betrag, sondern um die Anerkennung.“

Prämien-Streit! Paralympics-Stars klagen an: Warum ist unser Gold weniger wert? - Sport - Bild.de

2012-08-06

Stand der Inklusion in Hessen umstritten | News4teachers

Stand der Inklusion in Hessen umstritten

WIESBADEN. In Hessen gibt es erhebliche Differenzen zum Fortschritt der Inklusion. Bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterstreichen das Kultus- und Sozialministerium in Wiesbaden zwar ihr Bemühen, harsche Kritik kassiert die Landesregierung aber von Verbänden, Gewerkschaften und der Opposition.
Die Inklusion soll zum Beispiel in der Schule gleichwertige Bedingungen für Behinderte und Nicht-Behinderte schaffen, etwa mit gemeinsamen Unterricht. Deutschland will damit eine UN-Regel aus dem Jahr 2009 umsetzen. Am 17. August wird in Wiesbaden ein hessischer Aktionsplan für mehr Teilhabe der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist seit der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 zwar ein Menschenrecht. Aber im Alltag gibt es für Menschen mit Behinderung noch etliche Hindernisse. Das gilt auch für öffentliche Einrichtungen, die eigentlich auch für die erreichbar sein sollten, die keine Treppen steigen oder schlecht sehen können.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gibt dem Land, das sich selbst auf einem guten Weg sieht, miserable Noten für die Inklusion.
Stand der Inklusion in Hessen umstritten | News4teachers

2012-04-28

Ärgerliche Ämterspiele - mz-web.de

Quedlinburg

Ärgerliche Ämterspiele

VON DETLEF HORENBURG, 27.04.12, 15:53h, aktualisiert 27.04.12, 18:51h

QUEDLINBURG/MZ. Die Eltern vom Gesprächskreis "Eltern mit behinderten Kindern" in Quedlinburg sind aufgebracht: Sie sehen sich als Opfer der Kompetenzrangelei von Kreissozialamt und der Familienkasse, sprich Kindergeldkasse. Während Eltern von "normalen" Kindern, die keine Sozialleistungen erhalten, keinen Nachweis für die Verwendung von Kindergeld der Behörde bevorlegen müssen, wird dies von den Empfängern der Grundsicherungsleistungen verlangt.
Keine Almosen
"Das ist traurig, unsere Eltern wollen keine Almosen haben, sie wollen nur eine Gleichbehandlung wie Eltern mit nichtbehinderten Kindern", sagte Barbara Richter, Vorsitzende der Quedlinburger Lebenshilfe.
Doch der Reihe nach:
Ärgerliche Ämterspiele - mz-web.de

2012-04-12

«Schliesslich sind wir punk» | WOZ Die Wochenzeitung

«Schliesslich sind wir punk»

Vier Punkrocker mit geistiger Behinderung: Das ist die finnische Band Pertti Kurikan Nimipäivät. Eine Dokumentation über sie hat am Festival Visions du Réel, das am 20. April in Nyon beginnt, ihre internationale Premiere.


«Ich will etwas Respekt und Gleichheit in meinem Leben», fordert Gitarrist Pertti Kurikka (links) in einem seiner Lieder. Kurikka hat der Band den Namen gegeben; zur Band gehören auch Schlagzeuger Toni Välitalo und Bassist Sami Helle. Foto: Marianne Heikkinen
Der Manager mahnt zur Eile. «Toni, es ist Zeit, auf die Bühne zu gehen!» In der offenen Toilettentür erscheint das grinsende Gesicht des Drummers. «Wasch dir die Hände und zieh ab», ermahnt ihn der Betreuer. Toni Väli­talo lacht noch immer und drückt die Spülung. Nichts wird ihm heute die Laune verderben, und das Hände­waschen schenkt er sich zur Feier des Tages. Mit erhobenen Armen tritt er wieder in den Backstage­raum. «Ich war auf Toilette! Und jetzt werden Pertti Kurikan Nimipäivät spielen!» Er zeigt auf das Logo auf seiner Brust. «Auf meinem Shirt steht ‹Perkele› (Gottverdammt)!»
Selbstverständlich ­haben Pertti Kurikan Nimipäivät (Pertti Kurikkas Namenstag) den Mittelfinger im Gepäck! Die Adressaten: «Politiker, die betrügen», das langweilig-bürgerliche Viertel Helsinkis, in dem Sänger Kari Aalto aufwuchs, und nicht zuletzt: das Behindertenwohnheim! «Ich will etwas Respekt und Gleichheit in meinem Leben», heisst es in einem ihrer Lieder. «Ich will nicht in einer Einrichtung wohnen!» Warum sollten sie auch? Nur weil sie mit einer geistigen Behinderung geboren wurden? Das sehen Schlagzeuger Välitalo, Sänger Kari Aalto, Bassist Sami Helle und Gitarrist Pertti Kurikka, zwischen Ende zwanzig und Mitte fünfzig, ganz anders.
«Schliesslich sind wir punk» | WOZ Die Wochenzeitung
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