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2013-11-11

Behindertentheater in S-Mitte: Von Amt zu Amt und zurück - Stuttgart-Mitte - Stuttgarter Zeitung

Behindertentheater in S-Mitte Von Amt zu Amt und zurück

Marc Schieferecke, 11.11.2013 09:00 Uhr
S-Mitte - Womöglich endet mit dem Jahr 2013 für Axel Clesle ein scheinbar endloser Fußweg. „Das Kulturamt schickt mich zum Jugendamt, das Jugendamt schickt mich zurück“, sagt er – bei dem Versuch, einen dauerhaften Zuschuss für seine Theatergruppe der Kulturinitiative Bohnenviertel zugesprochen zu bekommen. In der spielen behinderte und nichtbehinderte Jugendliche gemeinsam mit professionellen Musikern. Letztere verlangen für die Auftritte zwar kaum mehr als das Fahrtgeld, aber das verlangen sie.
Dafür wünscht sich Clesle einen Zuschuss der Stadt – gleiches gilt für den Bezirksbeirat Mitte. Nur: Schon die Frage, bei wem er dafür einen Antrag abgeben soll, kann Clesle auch nach zehn Jahren des Bemühens nicht recht beantworten.

Behindertentheater in S-Mitte: Von Amt zu Amt und zurück - Stuttgart-Mitte - Stuttgarter Zeitung

2013-11-09

Theater mit Audiodeskription erstmals in Hamburg - DBSV - dbsv-direkt Nr. 50-13


dbsv-direkt Nr. 50-13 Theater mit Audiodeskription erstmals in Hamburg

Von: Irene Klein
07.11.13
Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg hat ein Pilotprojekt beschlossen, bei dem an zwei Hamburger Theatern Aufführungen mit Audiodeskription erprobt werden. Die beiden Häuser, die sich hieran beteiligen, sind das Ohnsorg Theater und das Thalia Theater, der erste Termin geht an diesem Wochenende über die Bühne (siehe unten). Gefördert wird die Audiodeskription von dem Referat für integrative Projekte der Kulturbehörde Hamburg. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e. V. hat den Antrag zu Beginn des Jahres angeregt.
„Das ist eine Initiative mit Signalcharakter“, freut sich DBSV-Präsidentin Renate Reymann. „Wenn sich Institutionen wie das Ohnsorg Theater und das Thalia Theater der Audiodeskription öffnen, sind wir einen großen Schritt mitten in die Gesellschaft vorangekommen. Ich kann nur hoffen, dass das Hamburger Beispiel Schule macht und die Politik auch in anderen Städten erkennt, wie sie Verantwortung für mehr kulturelle Teilhabe übernehmen kann.“
Der DBSV setzt sich seit vielen Jahren für mehr Audiodeskription in Film und Fernsehen ein. Seitdem die Filmförderungsanstalt ihre Richtlinien geändert hat, sind alle Filme, die mit öffentlichen Geldern gefördert werden, mit Audiodeskription auszustatten. Auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat sein Angebot an Hörfilmen seit Anfang dieses Jahres deutlich ausgeweitet. Im Theater dagegen ist Audiodeskription nach wie vor eine Seltenheit und geht meist auf private Initiativen zurück.
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DBSV - dbsv-direkt Nr. 50-13 Theater mit Audiodeskription erstmals in Hamburg

2013-06-09

Nur scheinbar weit weg - Bremen-Mitte - WESER-KURIER

 

Kulturambulanz: Theaterstück „Fridas Weg“ thematisiert Medizinverbrechen 

Nur scheinbar weit weg

Von
Nur scheinbar weit weg - Bremen-Mitte - WESER-KURIER

2013-06-05

Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung - Mitreißender Protesttag in der Weberei - Startseite - Güterslohtv das Internetfernsehen, News, Infotainment und Imagefilme



Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung - Mitreißender Protesttag in der Weberei
Unter dem Motto „Mit flammenden Herzen für Frauen mit Behinderung“ machte das Aktionsbündnis Inklusion Kreis Gütersloh mit zahlreichen Veranstaltungen in der Weberei auf die Lebenssituation von Frauen mit Behinderung aufmerksam. Die Besucher erwartete eine Flut an Unterhaltung: Neben Vorlesungen, oder einer Kunstaustellung und Theater, wurde vor allem eine richtige Party gefeiert!
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2013-05-18

Theater: Störenfriede aus dem Abseits - badische-zeitung.de


Störenfriede aus dem Abseits

Das Basler Wildwuchsfestival erweitert in der 6. Ausgabe und mit dem Abschied von Sibylle Ott den Fokus auf Themen wie Demenz. 

 
 „Sul Concetto di Volto nel Figlio di Dio“, das umstrittene Stück des italienischen Regisseurs Romeo Castellucci um die Begegnung eines Sohnes mit seinem inkontinenten Vater kommt zum Wildwuchs-Festival.
Theater: Störenfriede aus dem Abseits - badische-zeitung.de

2012-07-19

Bei integrativem Theaterprojekt spielen Handicaps die Hauptrolle | WAZ.de

Kultur

Bei integrativem Theaterprojekt spielen Handicaps die Hauptrolle

10.07.2012 | 19:51 Uhr
Bei integrativem Theaterprojekt spielen Handicaps die Hauptrolle
Foto: Kerstin Kokoska
Essen.   Beim integrativen Theaterprojekt vom Verein „Integrationsmodell Essen“ spielen Handicaps die Hauptrolle. Was passiert, wenn sich vier Musiker, eine Schlagzeugerin und zwölf höchst individuelle Menschen in Begleitung von zwei professionellen Theatermacherinnen auf den Weg begeben – das wollen sie auf die Bühne bringen.
Bei integrativem Theaterprojekt spielen Handicaps die Hauptrolle | WAZ.de

2012-07-01

Weltweit einzigartig - und ausverkauft: Taubblinde spielen Theater - n-tv.de

Bunt und schillernd geht es auf der Bühne zu: Taubblinde bei einer Theateraufführung im April 2012 im Nalaga'at-Theater in Tel Aviv.
Bunt und schillernd geht es auf der Bühne zu: Taubblinde bei einer Theateraufführung im April 2012 im Nalaga'at-Theater in Tel Aviv.(Foto: dpa)
Dienstag, 19. Juni 2012

Weltweit einzigartig - und ausverkauft 

Taubblinde spielen Theater

Ihre Welt ist dunkel, und sie ist still. Trotzdem ist ihre Aufführung schillernd: Seit 2007 gibt es in Tel Aviv ein Theater, das von Taub-Blinden bespielt wird. Das Projekt gilt als weltweit einzigartig und feiert auch Erfolge im Ausland.
Weltweit einzigartig - und ausverkauft: Taubblinde spielen Theater - n-tv.de

2012-06-29

Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten - Kultur - Westfälische Nachrichten

Hier wird Klartext geredet

Fr., 29.06.2012

Theaterstück über Umgang mit Behinderten

Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten
Einige Szenen von „Im toten Winkel“ halten dem Zuschauer den Spiegel vor, zeigen ihm seine eigene Unbedachtheit im Umgang mit gehandicapten Menschen. Foto: Peter Leßmann
Münster - 
„Ich bin auf einer Party, und meine Begleitung wird gefragt, ob ich ein Bier trinken darf – da schämt man sich für die Anderen fast schon mit!“. Mit Erfahrungsberichten wie diesem beginnt das Theaterstück „Im toten Winkel“, das am Donnerstagabend im Pumpenhaus Premiere feierte.
Von Karen Piontek

Das Publikum hört gebannt zu, denn die, die da reden, kommen sonst seltener zu Wort. Es sind Menschen mit Behinderungen. Sie sind gehörlos, blind, sitzen im Rollstuhl – und haben jede Menge zu sagen.
 Die jüngste Inszenierung des Schrägstrichtheaters gewährt einen schonungslos ehrlichen Einblick in die wenig beleuchtete Welt derer, die sich viel zu oft „im toten Winkel“ der Gesellschaft bewegen müssen.
Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten - Kultur - Westfälische Nachrichten

2012-04-23

Leidenschaft und VIP-Kick : Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer - Münster - Westfälische Nachrichten

Leidenschaft und VIP-Kick

Mo., 23.04.2012

Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer

Leidenschaft und VIP-Kick : Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer
Die Musical-Crew auf der „MS Dreamboat“: 230 Tänzer, Schauspieler und Sänger werfen den Anker am 3. Mai in der Halle Münsterland. Foto: privat
münster - 
Im Foyer stehen Matrosen und Touristen mit Koffern. Mitten unter ihnen befinden sich die Besucher. Sie halten ihre Boarding Card in der Hand – startbereit für die magische Fahrt mit der „MS Dreamboat“. Rettungswesten werden verteilt. Jetzt kann es losgehen: Das integrative Musical „Magic Journey“ gibt am 3. Mai seine letzte Vorstellung in der Halle Münsterland.
Von Stefan Hoof

Das Besondere: Hier kommen behinderte und nicht behinderte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen. Sie entführen die Zuschauer in die Welt der Seefahrt. Dort werden sie Zeuge einer Kriminal- und Liebesgeschichte, an der sie interaktiv teilhaben. „Wir wollen eine richtig gute Show zeigen. Darin liegt unser Anspruch und unser Ansporn“, sagt Hanno Liesner, Vorstandsvorsitzender des Vereins Funky e.V. und Choreograf des Tanzensembles „Funky Movements“.
Ein Jahr Vorbereitung
Viele Akteure stehen im Alltag häufig im Schatten. Wenn sie mit ihren maßgeschneiderten Kostümen die Bühne betreten und die Zuschauer begeistern, fühlen sie sich als etwas Besonderes. „Dann verspüren sie den VIP-Kick!“, so Liesner. Ein Jahr lang bereiteten sich die 230 Teilnehmer zwischen 14 und 60 Jahren aus Niedersachsen, Hessen und Nordrhein Westfalen vor.
Geschult wurden sie unter anderem von dem gehörlosen Tänzer Tobias Kramer, bekannt aus RTL „Das Supertalent“ 2010.
Leidenschaft und VIP-Kick : Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer - Münster - Westfälische Nachrichten

2011-11-16

Kulturtipps der Woche (#22) – Prenzlauer Berg Nachrichten

Kulturtipp

Kulturtipps der Woche (#22)

Kulturtipps der Woche (#22)

16.11.2011 | Brigitte Preissler
Im Ballhaus Ost wird diese Woche eine Papp-Version von Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ installiert. Und in der Galerie Mikael Andersen ist zu erfahren, wie man seine Freizeit überlebt.
Es läuft ja schon ein paar Tage: Das Internationale Theaterfestival „No Limits“, an dem mehr als 200 behinderte und nicht behinderte Künstler aus aller Welt beteiligt sind. Das ein oder andere Ticket ist derzeit aber noch zu haben, und bis einschließlich Sonntag sind auch noch eine ganze Reihe spannender Events angekündigt.
Kulturtipps der Woche (#22) – Prenzlauer Berg Nachrichten

2011-11-05

"Warum dürfen die Behinderten nicht leben?"

"Theater Augenblick" mit neuem Stück: Schauspieler mit Behinderung beziehen in "Himmel, Hölle und die Lust am Leben" Stellung zum Thema Abtreibung

"Warum dürfen die Behinderten nicht leben?"

Von unserer Mitarbeiterin Pat Christ
Würzburg. Unendlicher Seelenfriede und tiefe Freundschaften, so stellt sich Lotte Brückl den Himmel vor. Doch jetzt möchte die Frau mit geistiger Behinderung erst einmal leben. "Das Leben ist für mich und alle meine Freunde das Wichtigste auf der Welt", betont sie.
Was sie und ihre Freunde sonst noch bewegt, ist in Kürze im Begleitheft zur aktuellen Produktion des "Theater Augenblick" zu lesen. Das Würzburger Ensemble behinderter Künstler spielt ab Dienstag, 15. November, das Stück "Himmel, Hölle und die Lust am Leben". Dabei macht das Theater in den temporeichen Zeiten auf Themen aufmerksam, die Menschen mit und ohne Behinderung bewegen.

Glücklich trotz Handicap

Nicht alles fällt den mitwirkenden Schauspielern leicht. Sport kann Lotte Brückl nur bedingt treiben: "Ich habe kein gutes Gleichgewicht." Auch andere Dinge fallen ihr schwer: "Zum Beispiel, mich auszudrücken." Oft macht die 48-Jährige die Erfahrung, dass ihre Gegenüber das, was sie zu erklären versucht, "nicht kapiert".
Ob sie ihr Leben deswegen schlecht findet? "Nein! Ich fühl mich wohl. Ich habe sehr viele nette Freunde, die wirklich sehr lieb zu mir sind und die mich nehmen, wie ich bin. Und das finde ich schön."

Brisante Thematik

In der aktuellen Produktion des "Theater Augenblick" geht es um diese Lebensfreude. In wohl einem der brisantesten Theaterstücke der letzten Zeit setzten sich die Schauspieler mit der Frage auseinander, warum Eltern ihre ungeborenen Kinder nach der Diagnose "behindert" abtreiben. Ein Film, in dem eine Mutter die Abtreibung ihres Kindes versucht, führte das Ensemble zu Beginn der langen Probenphase in die Thematik ein.
Für die geistig behinderten Schauspieler ist das Verhalten der Mutter aus dem Film unentschuldbar. "Was denken sich Nichtbehinderte dabei, wenn sie sagen, behinderte Kinder sollen nicht zur Welt kommen?", empört sich Lotte Brückl. "Die kamen ja auch zur Welt. Warum dürfen die Behinderten nicht leben?"

"Warum dürfen die Behinderten nicht leben?"
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