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2013-10-29

Schwerbehinderung: „Ich würde mein Kind keinem anderen gönnen“ - Menschen - FAZ

Schwerbehinderung „Ich würde mein Kind keinem anderen gönnen“

 ·  Lotta, drei Jahre alt, ist schwerbehindert. Ihre Mutter Sandra Roth beschreibt in einem Buch ihr gemeinsames Leben. Ein Gespräch über mitleidige Blicke, Befangenheit und über das Feuerwerk der Freude, das jeder kleine Fortschritt bedeutet.

© Lucas Wahl Vergrößern Autorin Sandra Roth: „Es liegt auch an mir, ob ihr Leben lebenswert ist“.
 
„Hauptsache, gesund“ sagen werdende Eltern gerne, wenn sie gefragt werden, ob sie sich einen Jungen oder ein Mädchen wünschen. Sehen Sie das auch so?

Schwerbehinderung: „Ich würde mein Kind keinem anderen gönnen“ - Menschen - FAZ

2012-10-22

Supertalent 2012: Casting-Show mit einer Botschaft für Integration | news.de


«Supertalent 2012»  

«Tanzen, Rollstuhl, das passt überhaupt nicht»

Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann


Behinderung behindert nicht - das zeigt die Nummer von Christian und Michelle beim Supertalent eindrucksvoll.
Behinderung behindert nicht - das zeigt die Nummer von Christian und Michelle beim Supertalent eindrucksvoll. Foto: RTL

Beim Supertalent tanzen sie, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Michelle Dziony und Christian Grothe stechen aus der Masse der Casting-Kandidaten heraus. Ja, Das Supertalent hat endlich mal eine Botschaft. Auch wenn Dieter Bohlen dafür ins dickste Fettnäpfchen treten muss.
Supertalent 2012: Casting-Show mit einer Botschaft für Integration | news.de

2012-06-27

Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

  http://www.mainpost.de/storage/pic/mpnlneu/swland/4511965_0_1CPQIX.jpg?version=1340715549

RÖTHLEIN
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft

Gerold Schäfer beschreibt seinen Mutmacherlauf – Lesungen geplant
zurück vergrößern weiter
Ein schwerer Verkehrsunfall im November 1979 hat das Leben von Gerold Schäfer radikal verändert. Er verlor ein Bein, einen Arm konnte er nicht mehr benutzen. Im Mai 2008 mussten nochmals zehn Zentimeter vom linken Beinstumpf entfernt werden. Statt der erhofften Besserung schien es so, als werde er nie wieder richtig laufen können. Der Schwerbehinderte biss sich aber – wieder einmal – durch, lernte wieder gehen, wenn auch nicht weit. In dieser Phase entstand die verrückte Idee zu einem Mutmacherlauf durch Deutschland.
 Über die 600 Kilometer in vier Monaten, die der heute 49-Jährige von Juni bis September 2010 von Dresden nach Köln unter seinen einen Fuß und die Prothese genommen hat, ist jetzt das Buch „Der Mutmacherlauf – etwas geht immer“ erschienen.(...)
Als Schäfer losgelaufen ist mit seinem Handwagen und dem Terriermischling Andy als treuem Wegbegleiter, da hat er seine ungewöhnliche Aktion so begründet: „Ich will auf die Lage Behinderter aufmerksam machen“. Er fordere für sie kein Mitleid, sondern mehr Respekt ein. Schäfer ist während und nach dem Marsch vielen Behinderten begegnet, die nun ihm gesagt und geschrieben haben: „Du hast mir Mut gemacht.“ Aber auch etliche Nichtbehinderte haben ihm diesen Respekt gezollt. (...)
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2012-02-24

Voller Körpereinsatz ZiSH Nachrichten / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Sledge-Eishockey in Hannover

Voller Körpereinsatz


Dominik Rautenberg kam mit verkürzten 
Unterschenkeln zur Welt. Im Alltag ist 
der 22-Jährige auf seine Prothesen 
angewiesen. Doch 
auf dem Eis ist er in seinem Element. 
Beim Sledge-Eishockey will er Siege – und kein Mitleid.
Siege statt Mitleid: Dominik beim Training.
Siege statt Mitleid: Dominik beim Training.
© Simon Peters

Voller Körpereinsatz ZiSH Nachrichten / HAZ - Hannoversche Allgemeine

2012-01-29

Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an! | Blind-PR

Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an!

Ich muss es mal schreiben. Es ist undiplomatisch, ruppig und nicht gerade etwas, das man von einem Menschen hören will, der Kommunikation zum Beruf gemacht hat. Und in der Tat verstehe ich meine Arbeit als PR’ler für die Sache der blinden und sehbehinderten Menschen so, dass ich auch den Kontakt zu Mitbürgern suche, die Vorurteile gegenüber Behinderten haben. Ich habe die Hoffnung nicht verloren, ihre Vorurteile abbauen zu können. Und das werde ich auch weiter versuchen. Dennoch gibt es auch eine Wahrheit, die ich mal so klar hier formulieren muss: Euer Mitleid kotzt mich an!
Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an! | Blind-PR

2011-11-19

Teilhabe ist wichtig | SÜDKURIER Online

Bad Saulgau
19.11.2011 .

Teilhabe ist wichtig


Behinderte müssen dabei sein.
(...)Auch UN-Konventionen bleiben nur Buchstaben auf dem Papier, wenn nicht die Herzen der Menschen sich öffnen, wenn nicht das zur Normalität wird, was eigentlich normal sein sollte. Nicht um Mitleid wird geworben, sondern um Gleichberechtigung.(...)

Teilhabe ist wichtig | SÜDKURIER Online

2011-10-15

HWelt - Stefan Göthling zu Besuch beim Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Stefan Göthling zu Besuch beim Netzwerk Selbstvertretung Österreich Drucken E-Mail
Samstag, 15 Oktober 2011
Unter dem Motto "Kein Mitleid - gleiche Rechte!" machte das Netzwerk Selbstvertretung Österreich wieder eine Demonstration in Innsbruck.

Ziel der Demonstration war das Landhaus.
Dort haben die Menschen mit Lernschwierigkeiten und ihre UnterstützerInnen lautstark ihre Rechte eingefordert.
Nach mehrmaliger Aufforderung ist der Soziallandesrat Herr Reheis zu den Menschen mit Lernschwierigkeiten herunter gekommen.

"Langes Warten sind wir Menschen mit Lernschwierigkeiten ja gewohnt", sind sich die SelbstvertreterInnen einig.

Die Leiterin des Netzwerkes Selbstvertretung Österreich, Monika Rauchberger, wollte vom Soziallandesrat wissen:
"Was ist aus unseren Forderungen vom letzten Jahr geworden?"

Und Stefan Göthling, Geschäftsführer von Mensch zuerst-Netzwerk People First Deutschland, fragt:
"Was tun Sie, Herr Reheis, als nächstes für die Menschen mit Lernschwierigkeiten?"

Herr Reheis hat versprochen, die Forderungen von den SelbstvertreterInnen im neuen Tiroler Chancengerechtigkeits-Gesetz zu berücksichtigen.

Die SelbstvertreterInnen vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich sind sich einig: "Wir kämpfen weiter für unsere Rechte!"

Auch Stefan Göthling wird sich weiter stark machen für das Netzwerk Selbstvertretung Österreich.

Es ist wichtig, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten in Europa und der ganzen Welt sich unterstützen und stärken.

Damit die Forderungen von Menschen mit Lernschwierigkeiten an die Politik und die Gesellschaft wahr werden.

Mehr Informationen über das Netzwerk Selbstvertretung Österreich unter: www.wibs-tirol.at

Bei Fragen können Sie dort gerne anrufen.
Telefonnummer: 0650 25 79 898
Quelle: Mensch zuerst

HWelt - Stefan Göthling zu Besuch beim Netzwerk Selbstvertretung Österreich

2011-08-15

Teilnehmer gesucht: Mitglieder der Spastikerhilfe organisieren Berlins ersten Rollstuhl-Parcours : Wer rollt mit uns um die Wette? - B.Z. Berlin - Berlin

Teilnehmer gesucht: Mitglieder der Spastikerhilfe organisieren Berlins ersten Rollstuhl-Parcours

Wer rollt mit uns um die Wette?

15. August 2011 07.00 Uhr, BZ

Es reichte ihnen. Die Vorurteile, Rollstuhlfahrer wären lahm, ungelenk, hätten Mitleid verdient. "Jetzt zeigen wird, dass wir wunderbar zurechtkommen", sagt Matthias Winkler (53) - einer der Organisatoren des ersten offenen Rollstuhl-Parcours in Berlin.

Er und vier weitere Mitglieder der Spastikerhilfe haben die Meisterschaft ins Leben gerufen. "Die Idee entstand, als wir auf unserem Hinterhof fuhren", sagt er.In diesem Hinterhof in Hohenschönhausen (Schöneicher Str. 10) wird der Parcours für Gehbehinderte am 10. September stattfinden. Vier Disziplinen müssen die Teilnehmer dann ab 15 Uhr bewältigen: Auch einen Geschwindigkeitswettbewerb und Eierlaufen."Uns geht es eher um Spaß als um Sport", sagt Hans-Werner Fuhlroth (55), "vergleichbar sind die Teilnehmer sowieso nicht, schließlich unterscheiden sich alle Behinderungen."Trotzdem kriegt der Sieger einen Preis - und jeder Teilnehmer ein T-Shirt für seine fünf Euro Startgeld.Der Parcours wird in das Sommerfest der Spastikerhilfe eingebunden sein. Das bedeutet: Auch für Nicht-Behinderte gibt es jede Menge Musik, Essen und Spiele. Mit-Organisatorin Heidi Schulze (68) hofft deswegen, dass viele Zuschauer kommen."Wir wollen Berührungsängste abbauen", sagt sie, "außerdem brauchen wir Schiedsrichter für unseren Parcours. Am liebsten einen Sportleistungskurs aus dem Kiez."Die Schiedsrichter können sich dann auch mal in einen Rollstuhl setzen und ausprobieren, wie es sich damit fährt - wenn ihnen die Profi-Fahrer nicht vor der Nase wegdüsen.Wer an der Rolli-Meisterschaft teilnehmen möchte, meldet sich per E-Mail bei Maik Eimertenbrink (buergertreff@spastikerhilfe.de) oder ruft an: Tel. 0176-203 629 31.
Teilnehmer gesucht: Mitglieder der Spastikerhilfe organisieren Berlins ersten Rollstuhl-Parcours : Wer rollt mit uns um die Wette? - B.Z. Berlin - Berlin

2011-06-26

Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung | ZsL Gießen

Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung

Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung hat ihre Wurzeln in der Krüppelbewegung der 1970er Jahre in Deutschland (West) und verbindet diese Grundgedanken mit Erfahrungen der Independent-Living-Bewegung der USA. In Deutschland (West) gab es Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre zwei parallele Behindertenbewegungen: die Krüppelgruppen und die Clubs Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeFs). Während bei den "CeBeeF`s" die Verständigung und Freizeitgestaltung von Behinderten und Nichtbehinderten im Vordergrund stand, ging es bei den "Krüppelgruppen" darum, dass behinderte Menschen ihre persönliche Einstellung zu ihrer eigenen Behinderung klärten und sich gegen bestehende Missstände wehrten. Die Zusammenarbeit mit Nichtbehinderten wurde abgelehnt. Menschen mit Behinderungen erfahren - auch heute noch - sehr oft in ihrem Leben Entmündigung, Bevormundung, Aussonderung, Mitleid und Missachtung. Ihnen wird keine eigene Meinung, keine Verantwortung und kein Lebensrecht zugestanden. Gegen dieses in der Gesellschaft verbreitete Bild von Menschen mit Behinderungen wehrte sich zunächst massiv die Krüppelbewegung. Später kämpfte die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung - und sie tut es heute noch - für eine andere Sichtweise gegenüber Menschen mit Behinderungen und somit für deren gesellschaftliche Mitwirkung sowie Teilhabe und rechtliche Gleichstellung im Sinne gleichberechtigter Lebenschancen in allen Lebensbereichen, unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung. Seit Mitte der 1980er Jahren entstehen immer mehr Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen von Menschen mit Behinderungen, die nach diesen Grundgedanken arbeiten.
Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung | ZsL Gießen

2011-06-09

ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - Unsere Meinung - Behinderte - Rohstoff für Wohltätigkeit

Behinderte - Rohstoff für Wohltätigkeit

09.12.2008 | ZSL Schweiz | Peter Wehrli | Schweiz
Ist es bodenlose ökonomische Naivität oder geheuchelte Scheinblindheit welche WohltäterInnen und PolitikerInnen befällt, sobald es um Dienstleistungen für Behinderte geht?
Auch diese funktionieren nämlich nach den üblichen Grundgesetzen der Wirtschaft. Z.B. dass Kunde ist, wer bezahlt. Bei von Spenden und Freiwilligenarbeit alimentierten Behindertentransportdiensten, sind die freiwilligen Helfer und die Spender die Kunden. Sie bezahlen bzw. arbeiten solange ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Die Notlage der vom öffentlichen Verkehr ausgeschlossenen Behinderten ist der Rohstoff mit dem gewirtschaftet wird. Der wahre Grund für das grosse Malaise im Behindertentransportwesen ist, dass alle – ganz nach den üblichen Regeln der Ökonomie – darauf erpicht sind, „ihre Behinderten“ im Monopol zu bewirtschaften. Ein solches sichert seinem Betreiber höchste Erträge bei kleinstem Leistungsdruck.
Weil Spenden nicht leistungs- sondern mitleids-orientiert verteilt werden, haben diese Fahrdienste kein Interesse an möglichst vielen KlientInnen-Fahrkilometern. Im Gegenteil: je weniger Klientenfahrkilometer, desto länger reichen globale Spenden und Subventionen, desto glücklicher die SpenderInnen. Je kürzer die Fahrdistanzen, desto weniger Aufwand pro milde Gabe für die freiwilligen FahrerInnen, ohne dass dies ihrer Befriedigung als WohltäterInnen abträglich wäre. Und Hand aufs Herz: wer würde schon spenden, wenn kein Leidensdruck da ist, der sich im hart umkämpften Spendenmarkt Mitleid erregend vermarkten lässt?

ZSL - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben - Unsere Meinung - Behinderte - Rohstoff für Wohltätigkeit
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