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2013-07-19

Wer trägt denn hier ein BIZEPS T-Shirt? - BIZEPS-INFO


Text: BIZEPS · 18. Juli 2013 11:59 Uhr

Wer trägt denn hier ein BIZEPS T-Shirt?

Nun erhältlich: T-Shirts von BIZEPS mit aussagekräftigen Motiven.
BIZEPS T-Shirts bestellenT-Shirts ~ Männer Standard T-Shirt ~ Inklusionsfuzzi
Ab sofort bietet BIZEPS eine eigene T-Shirt-Kollektion an. Gleichstellung oder Inklusion auf lockere Art zum Gesprächsthema machen, war ein Grundgedanke beim Entwerfen der T-Shirts. Zur Auswahl stehen Motive wie "Inklusionsfuzzi", "Gleichstellungsfan", "Selbstbestimmungsjunkie" und ein "BIZEPS-Herz".
Das BIZEPS-Logo ist dezent auf der Hinterseite jedes Shirts zu sehen.
Über unseren Webshop bei Spreadshirt können die kleidsamen Gewänder direkt bezogen und das gesamte Sortiment durchstöbert werden.
Wer trägt denn hier ein BIZEPS T-Shirt? - BIZEPS-INFO

2013-06-14

Aktion für Menschenrecht Gebärdensprache | kobinet-nachrichten



Aktion für Menschenrecht Gebärdensprache

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Aktion Gebärdensprache heute in Berlin begann vor dem Reichstag
Aktion Gebärdensprache heute in Berlin begann vor dem Reichstag
© kobinet/sch
Berlin (kobinet) Eine selbstverständliche und uneingeschränkte Nutzung der Deutschen Gebärdensprache haben heute in Berlin weit über 5.000 Demonstranten gefordert. Die Aktion des Deutschen Gehörlosen-Bundes begann auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude, wo der Bundestag mit dem Behindertengleichstellungsgesetz von 2002 und der Ratifikation der nun seit mehr als vier Jahren in Deutschland geltenden Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen Gebärdensprache als Menschenrecht festgeschrieben hat. Doch die alltägliche Wirklichkeit sieht anders aus.
Aktion für Menschenrecht Gebärdensprache | kobinet-nachrichten

2013-04-28

Behindertengleichstellungsgesetz wird evaluiert | kobinet-nachrichten



Behindertengleichstellungsgesetz wird evaluiert

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Professor Dr. Felix Welti
Professor Dr. Felix Welti
© Prof. Dr. Felix Welti
Kassel (kobinet) Professor Dr. Felix Welti ist dafür bekannt, dass er sich in behindertenpolitische Themen einmischt. Seit über zwei Jahren lehrt und forscht der Jurist an der Universität Kassel im Fachbereich Humanwissenschaften. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Felix Welti über die von ihm und seinem Team derzeit durchgeführte Evaluation des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes, das u.a. darauf hin überprüft wird, ob es den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention entspricht.
Behindertengleichstellungsgesetz wird evaluiert | kobinet-nachrichten

2012-12-14

Menschen mit Behinderung: Immer noch zu viel Diskriminierung | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Menschen mit Behinderung: 

Immer noch zu viel Diskriminierung

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention drängt auf entschlossene Novellierung der Behindertengleichstellungsgesetze.


Da wird jemand ausgeschlossen… (Foto: jurec/pixelio.de)

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention empfiehlt die Überarbeitung der Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder. „Wenn man will, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen ihre Menschenrechte wahrnehmen können, ist eine Fortentwicklung der Gleichstellungsgesetze auf Basis der UN-Behindertenrechtskonvention unumgänglich“, erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, anlässlich der Veröffentlichung der „Vorschläge zur Reform des Behindertengleichstellungsrechts in Bund und Ländern“.
Menschen mit Behinderung: Immer noch zu viel Diskriminierung | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

2012-07-18

Kein Luxus, aber Gleichstellung -- kobinet

18.07.2012 - 00:05

Kein Luxus, aber Gleichstellung.

Berlin (kobinet) Eine gestern gegründete Interessengemeinschaft ist fest entschlossen, inklusives Wohnen in Unterfranken möglich zu machen. Bei ihrer geplanten Wohngemeinschaft (WG) gehe es nicht um Sonderrechte oder um Luxus, sondern um die Gleichstellung behinderter Menschen, betont die Initiatorin Inge Rosenberger heute im kobinet-Interview. Kein Luxus, aber Gleichstellung -- kobinet

2012-04-28

Berliner Auftakt für Aktionen zum europäischen Protesttag - BIZEPS-INFO

Berliner Auftakt für Aktionen zum europäischen Protesttag

Eine große Demonstration im Berliner Regierungsviertel war am 27. April 2012 Auftakt für die bundesweiten Aktionen zum europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.
Berliner Auftakt für Aktionen zum europäischen Protesttag - BIZEPS-INFO

2012-04-23

Vielfältiger Protest für Gleichstellung

Vielfältiger Protest für Gleichstellung
Bild: Bitter
Die Mitglieder des Aktionsbündnisses Inklusion im Kreis Gütersloh haben den vielfältigen Aktionstag am 5. Mai vorbereitet.
Bild: Bitter
Vielfältiger Protest für Gleichstellung

Altmärkischer Verein beteiligt sich an Protesttag in Magdeburg am 5. Mai: Damit auch Gehörlose gehört werden | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Stendal

Altmärkischer Verein beteiligt sich an Protesttag in Magdeburg am 5. Mai


Damit auch Gehörlose gehört werden

24.04.2012 04:19 Uhr 
Von Nora Knappe


Auf die Belange von Hörbehinderten aufmerksam machen will auch Ingo Spaleck aus Magdeburg.


Auf die Belange von Hörbehinderten aufmerksam machen will auch Ingo Spaleck aus Magdeburg. | Foto: Nora Knappe
Am 5. Mai ist der Protesttag zur Gleichstellung Behinderter. Der Altmärkische Gehörlosenverein beteiligt sich am Programm in Magdeburg.
Altmärkischer Verein beteiligt sich an Protesttag in Magdeburg am 5. Mai: Damit auch Gehörlose gehört werden | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Stendal

2012-04-22

Aktion Mensch: Aktionstag 5. Mai: Möglich machen!: Inklusion

Aktionstag 5. Mai

Der 5. Mai: viele Aktionen, ein Ziel

Junge und alte Menschen an einem Aktionsstand
Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit fast 20 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.
Aktion Mensch: Aktionstag 5. Mai: Möglich machen!: Inklusion

2012-02-16

Mehr Rechte für die Betroffenen | Südwest Presse Online

Mehr Rechte für die Betroffenen

Landesbehinderten-Beauftragter Gerd Weimer setzt sich für mehr Rechte der Betroffenen ein. Er fordert eine rasche Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes. Das alte Gesetz hält er für "wachsweich".

Mehr Rechte für die Betroffenen | Südwest Presse Online

2012-01-12

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – FHH - Stadt Hamburg

Inklusion für alle

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und Landesschulbeirat: gemeinsamer Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern an Hamburger Schulen.

12.01.2012
Erfreut zeigt sich die Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner, über den jüngsten einstimmigen Beschluss des Landesschulbeirates zum Thema Inklusion in den Hamburger Schulen.Das Gremium hat ein zweiseitiges Positionspapier mit dem Titel „Gelingensbedingungen der Inklusion“ einstimmig beschlossen.

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – FHH - Stadt Hamburg

2012-01-09

Kampf um gleiche Rechte - ZDF.de

Raúl Krauthausen vor der Türschwelle eines Geschäfts. Quelle: ZDF

Kampf um gleiche Rechte

Inklusion ist immer noch nicht selbstverständlich

Gleiche Rechte für alle - ein Satz, der vielen so selbstverständlich über die Lippen geht, verursacht bei Menschen mit Behinderung häufig nur Kopfschütteln. Im Alltag müssen sie noch immer um eine Gleichstellung mit Nichtbehinderten kämpfen - trotz Antidiskriminierungsverbot im Grundgesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention. Michaela Weiher und Raúl Krauthausen erleben das auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Kampf um gleiche Rechte - ZDF.de

2012-01-06

Kampf um gleiche Rechte - Menschen - das Magazin - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

Menschen - das Magazin, 07.01.2012 17:35
Kampf um gleiche Rechte
Im Alltag müssen Behinderte noch immer um eine Gleichstellung mit Nichtbehinderten kämpfen. Michaela Weiher und Raúl Krauthausen erleben das auf ganz unterschiedliche Art und Weise.
VIDEO, 10:12

Kampf um gleiche Rechte - Menschen - das Magazin - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

2011-11-02

Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaften in Mainz - LAG Hamburg

Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaften in Mainz

21.10.2011 von LAG Redaktion

Landesarbeitsgemeinschaften der Selbsthilfe fordern nachhaltige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Die LAG´en fordern, dass die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in allen Artikeln umgesetzt wird, damit Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung von behinderten Menschen gelebte Realität werden. So sollen beispielsweise das gesamte Erziehungs- und Bildungssystem inklusiv aus- und aufgebaut werden. Weiterhin sollen Menschen mit Behinderungen beim Übergang Schule beziehungsweise Studium zum Beruf verstärkt unterstützt werden, damit die Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt selbstverständlich wird. Nicht das Wohnen behinderter Menschen in voll- oder teilstationären Einrichtungen, sondern das Wohnen in barrierefreiem, bezahlbarem und gemeindenahem Wohnraum wird von den LAG´en konsequent verlangt. Dem Ausbau der ambulanten Pflege und Begleitung kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu.
Auch im Bereich „Mobilität und Barrierefreiheit“ sind sich die LAG´en einig: Das Ziel muss lauten, umfassende, das heißt weit über die physische Erreichbarkeit von Gebäuden hinaus gehende Barrierefreiheit herzustellen. Denn nur, wenn diese gegeben ist, kann die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erst realisiert und ein gleichbe-rechtigtes Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen ermöglicht werden. „Erst wenn wir die Barrieren in den Köpfen der Menschen abbauen, kann auch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft erfolgreich sein. Bis dahin ist allerdings noch ein langer Weg, den wir gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen der anderen Landesarbeitsgemeinschaften gehen müssen“, erklärte Anna Schädler, Geschäftsführerin der LAG Selbsthilfe in Rheinland-Pfalz. Viele gute Beispiele gebe es bereits, die zeigen, dass das Ziel „Inklusion“ keine leere Hülle bleibe.

Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaften in Mainz - LAG Hamburg

2011-10-26

Missbrauch von Behinderten: Geringere Strafe für Täter - news.ORF.at

Missbrauch von Behinderten: Geringere Strafe für Täter

Wer eine geistig behinderte Person vergewaltigt, wird weniger streng bestraft, als wenn das Opfer eine Person ist, die sich wehren kann und die Tragweite der Handlung erfasst. Die Grünen haben laut ORF- und „Kurier“-Informationen diese Ungleichbehandlung nun aufgezeigt und verlangen Änderungen. Nach ZIB-Angaben will das Justizministerium die Vorwürfe prüfen.
Die Aufdeckung von sexuellem Missbrauch in Heimen habe den Angaben zufolge die genannte Diskriminierung im Strafrecht ans Tageslicht gebracht. „Für den Gesetzgeber ist der Unrechtsgehalt geringer, wenn es sich beim Opfer um eine behinderte oder wehrlose Person handelt. In solchen Fällen wird angenommen, dass mangels Widerstandsfähigkeit des Opfers vom Täter gar keine Gewalt eingesetzt werden musste - weshalb das Delikt mit höchstens fünf Jahren Haft bedroht ist“, schreibt dazu der „Kurier“ in seiner Mittwoch-Ausgabe. Die „normale“ Vergewaltigung ist hingegen mit bis zu zehn Jahren zu bestrafen.
Deutschland und die Schweiz hätten für sexuellen Missbrauch einen einheitlichen Strafrahmen, unabhängig davon, ob die Tat durch Gewalt oder Ausnutzung der schutzlosen Lage des Opfers verübt wurde. Helene Jarmer von den Grünen forderte den Angaben zufolge Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) auf, auch für Österreich eine Gleichstellung von behinderten und nicht behinderten Menschen im Strafrecht als Verwirklichung der Selbstbestimmung herbeizuführen.
Publiziert am 25.10.2011

Missbrauch von Behinderten: Geringere Strafe für Täter - news.ORF.at

2011-10-11

Behindertenbeauftragte(r) gesucht - Lippe Blatt

Behindertenbeauftragte(r) gesucht

Augustdorf (Kreis Lippe) - Mit der Satzung über die Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderungen möchte der Rat und die Verwaltung der Gemeinde Augustdorf die jeweils verschiedenen Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung verbessern und Benachteiligungen verhindern. Ziel ist die Gleichstellung aller Einwohnerinnen und Einwohner in Augustdorf zu verwirklichen. Zu diesem Zweck bestellt der Rat eine /einen Behindertenbeauftragte(n).

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die diese Aufgabe übernehmen möchten, werden gebeten, sich formlos bei der Gemeinde Augustdorf, Der Bürgermeister, Pivitsheider Straße 16, 32832 Augustdorf, zu bewerben.
_____

Der/dem Behindertenbeauftragten werden im Wesentlichen folgende Aufgaben übertragen:
  • Ansprechpartnerin/Ansprechpartner für die Belange behinderter Menschen in Augustdorf zu sein.
  • Die Bewahrung und die Vertretung der Belange von Menschen mit Behinderungen, insbesondere der Grundsatz für die Gleichbehandlung von Menschen mit und ohne Behinderung.
  • Die Anregung von Maßnahmen, die darauf gerichtet sind, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung abzubauen oder deren Entstehen entgegen zu wirken.
  • Das Engagement dafür, dass besondere Benachteiligungen von Frauen mit Behinderung beseitigt und unterschiedliche Lebensbedingungen von Frauen und Männern mit Behinderung berücksichtigt werden.
  • Die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften des Behindertengleichstellungsgesetzes sowie anderer Vorschriften, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen.
  • Information über die Gesetzeslage, geben von Praxistipps und Aufzeigen von Möglichkeiten der Eingliederung behinderter Menschen in Gesellschaft und Beruf.
  • Mitgestaltung der politischen und sozialen Rahmenbedingungen für behinderte Menschen.
  • Werben um Solidarität und Verständnis für die Situation und Bedürfnisse behinderter Mitmenschen in allen Teilen der Gesellschaft.

Die/der Behindertenbeauftragte kann Räumlichkeiten und Sachmittel der Gemeinde Augustdorf nutzen. Ein Anspruch auf sonstige Vergütung oder Aufwandsentschädigung besteht nicht.
Behindertenbeauftragte(r) gesucht - Lippe Blatt

2011-10-07

Barrierefrei zum Gynäkologen - Bremen - Lokales - Kreiszeitung

Barrierefrei zum Gynäkologen

Erste Praxis öffnet / Gemeinschaftsprojekt

Barrierefrei zum Gynäkologen

07.10.11|Bremen|
Bremen - Heute ist es soweit: Bremens erste barrierefreie gynäkologische Praxis geht an den Start. Die Praxis ist ein gemeinschaftliches Projekt des Klinikums Mitte, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Gesundheitssenatorin. Anmeldungen sind möglich sonntags bis donnerstags in der Zeit von 20 bis 22 Uhr unter 0421/34 04 415.
Die Initiative für die Praxis ging 2008 von der Beratungsstelle „Selbstbestimmt leben“, dem Bremer Netzwerk behinderter Frauen und der Gleichstellungsstelle aus. Sie wiesen darauf hin, dass es im Land Bremen keine gynäkologische Praxis gibt, die für Frauen im Rollstuhl uneingeschränkt barrierefrei zugänglich und nutzbar ist. Die Folge sei, dass es für behinderte Frauen nicht selbstverständlich sei, regelmäßige gynäkologische Untersuchungen in Anspruch zu nehmen. Im schlimmsten Fall sei dies mit fatalen gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Frauen verbunden.
Die neue Praxis im Klinikum Mitte schafft Abhilfe. Sie wird von mehreren niedergelassenen Frauenärztinnen gemeinsam genutzt. Sie bieten abwechselnd Sprechstunden an. Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe ist froh, dass es in Bremen endlich dieses Angebot gibt: „Es kann nicht sein, dass Frauen aufgrund ihres Handicaps selbstverständliche medizinische Angebote vorenthalten werden. Gemäß der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen muss nach Artikel 25 gewährleistet werden, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu geschlechtsspezifischen Gesundheitsdiensten haben. Für die behinderten Frauen im Land Bremen ist die Eröffnung der gynäkologischen Ambulanz ein echter Meilenstein.“

Barrierefrei zum Gynäkologen - Bremen - Lokales - Kreiszeitung

Ärzte Zeitung, 07.10.2011

KV Bremen eröffnet Gynäkologiepraxis für Behinderte

KV Bremen eröffnet Gynäkologiepraxis für Behinderte
Hebelift, verstellbarer gynäkologischer Stuhl: Die Praxis für behinderte Frauen ist hierzulande fast einzigartig.
BREMEN (cben). In Bremen hat Norddeutschlands erste gynäkologische Praxis für mobilitätseingeschränkte Frauen und Mädchen eröffnet.
In Räumen am Klinikum Mitte werden niedergelassene Gynäkologen Patientinnen mit körperlichen Beeinträchtigungen behandeln. Das teilte die KV Bremen (KVHB) mit.
Die Spezialpraxis ist barrierefrei zu erreichen. Durch Türen und Räume können sich die Patientinnen bequem mit dem Rollstuhl bewegen.
aerztezeitung.de

2011-09-09

Schwarz: "Bericht legt Stillstand offen" - Nachrichten - Deutschland Today

MdL Uwe Schwarz (SPD) zum Behindertengleichstellungsgese

Schwarz: "Bericht legt Stillstand offen"

Northeim/Hannover (usj) - Der am Donnerstag im Sozialausschuss des Landtages behandelte Evaluationsbericht des Sozialministeriums zu den Auswirkungen des Niedersächsischen Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (NBGG) von 2008 dokumentiert nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion den Stillstand in der niedersächsischen Behindertengleichstellungspolitik. „Die Landesregierung blendet die seit März 2009 in Deutschland geltende UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gänzlich aus. Dadurch ist eine völlig neue Situation entstanden, die eine Überarbeitung des NBGG zwingend notwendig macht", kritisierte der stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uwe Schwarz, in Hannover.
„Vor diesem Hintergrund ist die Einschätzung der Landesregierung, das Gesetz habe sich bewährt, ein unverschämtes Selbstlob", so Schwarz. Die Änderungsnotwendigkeiten, die sich aus der UN-Konvention ergeben würden, würden von der schwarz-gelben Landesregierung negiert und verschleppt. „Das beste Beispiel ist das Thema Inklusion, das diese Landesregierung nur mit äußerst spitzen Finger anfasst. So hat etwa die Bertelsmann Studie zur Inklusion in der Bildung, die vor einer Woche herauskam, wieder einmal festgestellt, das Niedersachsen dort die rote Laterne hat", so der SPD-Sozialexperte.
Als „unverfroren" bezeichnete Schwarz das Verhalten des Sozialministeriums, die Stellungnahmen der Verbände und Institutionen zu grundsätzlichen Anforderungen an ein NBGG im Revisionsbericht zu unterschlagen: „Der SPD-Fraktion liegt beispielsweise eine sehr fundierte Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten vor, die offenbar von der Landesregierung ignoriert wird."

Schwarz: "Bericht legt Stillstand offen" - Nachrichten - Deutschland Today

2011-08-29

Behindertenbeirat wird am 8. Oktober gewählt | WESER-KURIER

29.08.2011

Behindertenbeirat wird am 8. Oktober gewählt

Von FR FR
Delmenhorst (fr). Zum zweiten Mal wird der Beirat für Menschen mit Behinderungen gewählt - und zwar am Sonnabend, 8. Oktober, im City-Center an der Langen Straße 1a (Multifunktionsraum). Das in Kurzform als Behindertenbeirat bezeichnete Gremium kann im Zeitraum von 10 bis 14 Uhr gewählt werden.

Wie die Stadtverwaltung jetzt erklärte, bereitet der Wahlvorstand - bestehend aus Peter Betten (Fachbereichsleiter Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr), Peter Bollhagen (Fachdienst Bürgerservice) und dem Behindertenbeauftragten Ulrich Gödel - derzeit die Beiratswahl vor. Zuvor wurde der Vorstand von Oberbürgermeister Patrick de La Lanne benannt.
In einer Vollversammlung werden maximal neun Bürgerinnen und Bürger gewählt, die sich in den kommenden fünf Jahren (analog der Wahlperiode des Stadtrates) für die Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen stark machen wollen. "Nach Möglichkeit sollen im Beirat alle Behinderungsarten vertreten sein, um ein breit gefächertes Spektrum abbilden zu können", teilte die Verwaltung mit.
Die Arbeit der Mitglieder ist ehrenamtlich. Der Behindertenbeirat wirkt unter anderem bei der Verwirklichung der behindertenpolitischen Ziele zu den Themen Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe mit.
Wahlberechtigt und als Kandidaten wählbar sind alle anerkannt behinderten Bürger, die mindestens 16 Jahre alt sind und ihren Erstwohnsitz in Delmenhorst haben. Als Nachweis, der zusammen mit dem gültigen Personalausweis bei der Wahl vorzulegen ist, gilt der Behindertenausweis oder der versorgungsamtliche Feststellungsbescheid.
Eine Vertretung zur Stimmabgabe ist durch Vorlage einer Vollmacht und des Behindertenausweises des zu Vertretenden möglich. Es kann nur jeweils eine Vertretung übernommen werden. Die Urkunde eines Betreuers steht der Vollmacht gleich. Gewählt wird in einem Wahlgang, wobei maximal neun Stimmen vergeben werden können. Gewählt sind die Menschen mit der höchsten Stimmenzahl. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Wahlvorschläge sind schriftlich bis zum 30. September beim Wahlvorstand einzureichen.
Wer selbst kandidieren oder sich informieren möchte, kann sich beim Behindertenbeauftragten Ulrich Gödel, unter Telefon 04221/ 992625. Weitere Infos sind der Satzung des Beirates zu entnehmen.

Behindertenbeirat wird am 8. Oktober gewählt | WESER-KURIER

2011-08-22

Nicht reden, sondern machen - Nürnberg & Region - nordbayern.de

Nicht reden, sondern machen

Lebenshilfe integriert im Vorstand drei Mitglieder mit Behinderungen - 22.08. 18:14 Uhr

Nürnberg - Nicht reden, sondern machen - so könnte das Motto der Lebenshilfe Nürnberg lauten. Der Sozialverein, der 1500 Menschen mit Behinderung betreut, hat seit Ende Juli in seinem ehrenamtlichen Vorstand nun drei neue Mitglieder. Sie haben alle eine Behinderung und leben oder arbeiten in den Lebenshilfe-Einrichtungen.
Der am 22. Juli gewählte Vorstand der Lebenshilfe Nürnberg hat erstmals drei Mitglieder mit Behinderungen in seinen Reihen (von links): Gela Trapp, Edith Mazilescu, Marcus Richter, Beate Lechner, Ingrid Bielke (vordere Reihe), Vorstandsvorsitzender Horst Schmidbauer, Gerhard Fischer und Thomas Burger (hinten).
Der am 22. Juli gewählte Vorstand der Lebenshilfe Nürnberg hat erstmals drei Mitglieder mit Behinderungen in seinen Reihen (von links): Gela Trapp, Edith Mazilescu, Marcus Richter, Beate Lechner, Ingrid Bielke (vordere Reihe), Vorstandsvorsitzender Horst Schmidbauer, Gerhard Fischer und Thomas Burger (hinten).
Foto: Lebenshilfe
Die Lebenshilfe will mit diesem – für bayerische Verhältnisse – revolutionären Vorgang einen Schritt in Richtung Inklusion gehen, also einen Schritt in Richtung Gleichstellung Behinderter und Nichtbehinderter.

Das sei ein totaler Strukturwandel, sagt der Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzende Horst Schmidbauer. Viel Überzeugungsarbeit sei in der Mitgliedschaft notwendig gewesen, denn 50 Jahre lang war die Lebenshilfe ein reiner Elternverband. Nun bestimmen die Menschen mit, um die es in der Lebenshilfe geht – die Behinderten. Drei der neun Vorstandsmitglieder haben eine Behinderung. Sie sind voll geschäftsfähig und entscheiden zukünftig mit über Personal, Finanzen und Vereinsziele.

Gerd Fischer ist einer von ihnen. Der 52-Jährige arbeitet seit 14 Jahren im Lager der Lebenshilfe-Werkstätten. In seiner Kandidatur um den Vorstandsposten sieht er ein „kleines Dankeschön“. „Bevor ich zur Lebenshilfe kam, hatte ich keine Arbeit und kein Geld.“ Nach seiner Anstellung änderte sich sein Leben grundlegend.

Das zweite Vorstandsmitglied mit einer Behinderung ist Gela Trapp. Die 27-Jährige lebt bei der Lebenshilfe Ansbach, arbeitet in der Trafofertigung und ist über die Sportgruppe der Nürnberger Lebenshilfe verbunden. Ihr ist es wichtig, mitzugestalten, sagt sie. Deswegen habe sie sich in den Vorstand wählen lassen.

Keine endlosen Vorstands-Debatten mehr

Der 31-jährige Marcus Richter ist der Dritte im Bunde. Auch er hat eine Behinderung und arbeitet derzeit im Zeltnerschloß für das Bayerische Rote Kreuz. Ja, die monatlichen Sitzungen des Vorstandes seien schon eine Herausforderung, sagt er. Nicht alles in der Tagesordnung verstehe er auf Anhieb. In solchen Fällen können sich die Vorstände Rat bei ihren – von der Lebenshilfe unabhängigen – Assistenten holen.

Die neue Struktur hat zudem den Nebeneffekt, dass auch der übrige Vorstand sich nicht in endlosen Debatten verlieren und theoretische Vorlagen in klarerer und einfacher Sprache zu Papier bringen muss.

Die Lebenshilfe Nürnberg ist in Bayern die einzige Behinderten-Einrichtung, die in ihrem Vorstand Behinderte integriert. In Baden-Württemberg und im Norden Deutschlands ist das längst gängige Praxis. Deswegen hatte sich der Nürnberger Vorstand auch in Tübingen beraten lassen, wie er bei der Wahl am besten vorgehen sollte.
Nicht reden, sondern machen - Nürnberg & Region - nordbayern.de
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