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2013-11-29

Studie : Millionen Krebspatienten ohne Schmerzmittel - Nachrichten Gesundheit - DIE WELT

28.11.13

Studie

Millionen Krebspatienten ohne Schmerzmittel

Laut einer Studie hat die Hälfte der Bevölkerung weltweit keinen angemessenen Zugang zu schmerzlindernden Medikamenten. Grund dafür sind die Anti-Drogengesetze - vor allem in Entwicklungsländern.

Studie : Millionen Krebspatienten ohne Schmerzmittel - Nachrichten Gesundheit - DIE WELT

2013-07-09

Leitartikel: Psychisch Kranke - diskriminiert mit tödlichen Konsequenzen

Ärzte Zeitung, 11.06.2013

 

 

Leitartikel

Psychisch Kranke - diskriminiert mit tödlichen Konsequenzen

Psychisch Kranke leben kürzer als die Allgemeinbevölkerung. Was in Nordeuropa festgestellt wurde, bestätigt nun eine australische Studie. Ein erhöhtes Suizidrisiko ist nicht der Grund, eher die schlechte Versorgung bei körperlichen Leiden.
Von Peter Leiner

Leitartikel: Psychisch Kranke - diskriminiert mit tödlichen Konsequenzen

2012-04-19

Demenzkranke brauchen bessere Versorgungstrukturen

 Donnerstag, 19. April 2012, 15:00 Uhr
SPD-Bundestagsfraktion
PRESSEMITTEILUNG
Demenzkranke brauchen bessere Versorgungstrukturen
Berlin  -  Zu den aktuellen Studienergebnissen des Zentrums für Sozialpolitik "zur Ruhigstellung von Demenzkranken mit Psychopharmaka" der Universität Bremen erklärt die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis:

Die aktuellen Studienergebnisse der Universität Bremen sind erschreckend. Die Verordnung von beruhigenden Psychopharmaka bei Patientinnen und Patienten mit Demenz kann physische und psychische Schäden verursachen und sogar das Sterblichkeits- und Schlaganfallrisiko erhöhen.

Die Versorgung von Demenzkranken muss dringend verbessert werden. Zuzahlungen beim Pflegegeld, wie es die Regierung in ihrem aktuellen Gesetzesentwurf vorsieht, reichen dazu bei weitem nicht aus. "Geldleistungen bedeuten nicht automatisch eine Versorgungsverbesserung
für Demenzkranke.

Das Ziel der Versorgung von Demenzkranken muss es hingegen sein, ihre Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhöhen. Dazu brauchen sie umfassende bedürfnisorientierte Versorgungsstrukturen. Die fachärztliche Versorgung in Pflegeeinrichtungen muss verbessert werden. Pflegefachkräfte müssen die Möglichkeit zur regelmäßigen Fort- und Weiterbildung erhalten. Rehabilitation und Prävention muss ausgebaut und Angehörige müssen besser unterstützt werden. "Studienergebnisse zeigen, dass durch eine gute Betreuung von Demenzkranken deren Selbstständigkeit im Alltag verbessert werden kann.
Kontakt
Herausgeber Thomas Oppermann MdB
Redaktion Hannes Schwarz
Telefon (030) 227-522 82 / (030) 227-511 18
Telefax (030) 227-568 69
E-mail presse@spdfraktion.de
http://www.spdfraktion.de
GESUNDHEIT ADHOC -- Demenzkranke brauchen bessere Versorgungstrukturen


Mehr dazu:


25.03.12

Psychopharmaka

Chemische Gewalt setzt Demenzkranke außer Gefecht

Der vollständige Artikel steht hier zum Herunterladen als PDF-Datei bereit

 

 

18.04.2012

Pillen-Cocktail in der Pflege

 

 

  

Von Ulrike Viegener / Dass der Einsatz von Neuroleptika bei Demenzkranken zu einer erhöhten Sterblichkeit führt, ist seit Jahren bekannt. Eine kürzlich veröffentlichte amerikanische Studie unterstreicht die Problematik des Off-Label-Use und weist auf relevante Unterschiede im Gefahrenpotenzial unterschiedlicher Neuroleptika hin

Neuroleptika bei Demenz 

Lebensgefahr durch Haloperidol

 

 

  10 | 6 | 2009

Demenzkranke
"Chemische Gewalt" statt Pflege

 

2012-02-10

Pflege: Kassen: Patienten in Heimen werden von Ärzten vernachlässigt - Politik - Tagesspiegel

10.02.2012 00:00 UhrVon Rainer Woratschka

Pflege Kassen: Patienten in Heimen werden von Ärzten vernachlässigt

800000 Menschen leben in Deutschland bereits in Pflegeheimen. Ihre medizinische Betreuung sei unzureichend, kritisieren die gesetzlichen Krankenversicherungen. Die Mediziner kämen ihrem Auftrag nicht nach.

Pflege: Kassen: Patienten in Heimen werden von Ärzten vernachlässigt - Politik - Tagesspiegel

2011-12-26

Behinderte werden in Paderborn behindert « Der Sparschweintankwart…

Behinderte werden in Paderborn behindert

Heute morgen wurde meine Frau der Notfallambulanz in Paderborn verwiesen. Vorgeblich wegen des Allergiepotenzials des mitgeführten Behindertenbegleithundes. Ein Gespräch mit dem Leiter der Einrichtung war nicht möglich, den Träger der Einrichtung haben wir inzwischen schriftlich um Stellungnahme gebeten.
Meine Frau hat Epilepsie und wir haben seit fünf Jahren einen Hund, der Anfälle sehr pünktlich eine halbe Stunde vorher anzeigt. Seine Trefferquote liegt bei einhundert Prozent. Die einzige Voraussetzung ist, dass er permanent anwesend ist.
Ich wundere mich immer wieder, wie unterschiedlich Behinderte mit Begleithund in verschiedenen Kreisen und Städten behandelt werden. Insbesondere im medizinischen Bereich ist das sehr auffallend.
Behinderte werden in Paderborn behindert « Der Sparschweintankwart…

2011-10-28

Unfallopfer profitieren von Hamburger Kliniknetz

Ärzte Zeitung, 20.10.2011
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Unfallopfer profitieren von Hamburger Kliniknetz

Das Traumanetz zieht Bilanz: Standards, Schulungen und Absprachen verbessern die Versorgung von Unfallopfern.
HAMBURG (di). Das 2009 gegründete Hamburger Traumanetz hat eine positive Bilanz der Zusammenarbeit der zwölf Kliniken gezogen. Die Standards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) helfen bei der Versorgung.
"Durch das Netzwerk können wir die flächendeckende Versorgungsqualität von Schwerverletzten erhalten und verbessern", sagte Netz-Sprecher Dr. Wolfgang Lehmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Die verbesserte Versorgung führen die Mitglieder des Netzes unter anderem auf bessere Kommunikation, bessere Nutzung der Kapazitäten, die Einrichtung von Versorgungsstandards und regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für ärztliches und pflegerisches Personal zurück.

Unfallopfer profitieren von Hamburger Kliniknetz

2011-08-12

Kinder mit Beatmung -- kobinet

12.08.2011 - 08:20

Kinder mit Beatmung.

München (kobinet) Die Pflege von Säuglingen und Kindern, die mit einer operativen Eröffnung der Luftröhre (Tracheostoma) leben, ist ein Themenschwerpunkt des Münchner außerklinischen Intensiv Kongresses MAIK am 28. bis 29. Oktober 2011.

In Vorträgen und Workshops wird über die vielfältigen Möglichkeiten, Lebensqualität für beatmete Kinder zu schaffen, informiert. Die Referentinnen und Referenten aus Politik, Wissenschaft, Medizin, Therapie, Pflege und Selbsthilfe kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Beispielsweise wird das Modellprojekt Lufthafen in Hamburg-Altona vorgestellt, und Referenten aus dem hohen Norden berichten über die Möglichkeit der Phrenicusnervstimulation als einer Alternative zur Beatmung bei Kindern. Die Geschäftsführer des Naturheilzentrums Bottrop in Nordrhein-Westfalen zeigen Erfolge ihrer Spezialtherapie gemäß dem nabomed® concept und von der Leiterin der Kölner Kinderoper werden die Kongressteilnehmer erfahren, wie glücklich gerade auch Kinder mit Behinderungen mit Musik und Theater sind.

Kinder mit Beatmung -- kobinet

2011-07-30

Häusliche Pflege Online - Aktuelle Nachrichten

Versorgung von Krebspatienten: Patientenkongress thematisiert Mangelernährung

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30.07.2011
Berlin. Krebspatienten leiden oft an krankheitsbedingter Mangelernährung. Auf dem Patientenkongress des Patientenbeirats der Deutschen Krebshilfe werden Krebspatienten, Angehörige und Interessierte mit Experten, Vertretern der Selbsthilfe und Ansprechpartnern der regionalen Beratungsstellen zusammenkommen, um sich über die aktuelle Versorgungssituation von Krebspatienten auszutauschen. Der Kongress findet am 17. September 2011 in Dresden statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hilfreich ist, die Patienten regelmäßig zu wiegen, um die Gewichtveränderung systematisch zu erfassen. In der Regel lässt sich der ungewollte Gewichtsverlust mit einfachen Mitteln verhindern oder rückgängig machen, wenn er frühzeitig erkannt wird. Ein schlechter Ernährungszustand erhöht das Risiko für einen ungünstigen Verlauf der Krebserkrankung.

weiterführende Links »

Häusliche Pflege Online - Aktuelle Nachrichten

2011-07-12

Medizin: Dramatische Hygienemängel in Krankenhäusern - WirtschaftsWoche

Medizin Dramatische Hygienemängel in Krankenhäusern


Zigtausende Deutsche sterben jedes Jahr, weil sie sich in Krankenhaus mit hochaggressiven Krankheitserregern angesteckt haben. Jetzt verschärft Deutschland sein Infektionsschutzgesetz, um zusammen mit neuen Medikamenten und Keim-Schnelltests die Plage zu stoppen. Kann das gelingen?
Krankenhaushygiene Bild vergrößern Hände waschen! Schlechte Handhygiene ist eine der Hauptursachen für Krankenhausinfekte LAIF/Stephan Wieland
Lennart Wolters* war ein gesunder, sportlicher 14-Jähriger. Dann verletzte er sich vor drei Jahren beim Schulsport am rechten Knie, die Außenbänder waren gerissen. An sich keine große Sache, dachten die Eltern – und brachten den Jungen zu einem Orthopäden und dann ins örtliche Krankenhaus ihres Wohnorts Haan, einem 30.000-Einwohner-Städtchen bei Düsseldorf.
Doch Lennarts Geschichte endete tragisch: Mangelnde Hygiene im Krankenhaus hatte dazu geführt, dass er sechs Tage nach der Operation mit einem ballonartig angeschwollenen Knie aufwachte. Aggressive Keime waren in die Wunde eingedrungen und hatten zu einer Blutvergiftung, der gefürchteten Sepsis, geführt. Lennart schwebte zwischen Leben und Tod, wurde von Klinik zu Klinik verlegt. In Duisburg waren die Ärzte kurz davor, Lennarts Bein zu amputieren, um sein Leben zu retten. Erst nach 15 Folgeoperationen war das Knie wieder frei von tödlichen Erregern. Seither ist es aber steif, er wird es nie wieder beugen können.
Was Lennart in dem jahrzehntealten Ortskrankenhaus widerfahren ist, hätte ihm auch in nahezu jeder anderen deutschen Klinik passieren können. Überall entwickeln sich Krankenhäuser von einem Ort des Heilens zu einem Paradies für Keime. Die Situation ist so dramatisch, dass Hygieneforscher strikt von Klinikbesuchen abraten.
Medizin: Dramatische Hygienemängel in Krankenhäusern - WirtschaftsWoche

2011-07-01

Entwurf zum Versorgungsgesetz kritisiert -- kobinet

01.07.2011 - 12:36

Entwurf zum Versorgungsgesetz kritisiert.

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat bei einer Verbändeanhörung in Berlin den Entwurf für ein Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung als “unzureichend, nicht an der UN-Behindertenrechtskonvention orientiert und als Verstoß gegen geltendes Recht” kritisiert.

“Ich finde ich es absolut unverständlich, dass in einem brandneuen Gesetzesvorhaben keinerlei Bezug zur UN-Konvention hergestellt wird!”, betonte ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. “Im Prinzip begrüßen wir die Absicht des Gesetzgebers, die Versorgungssituation spürbar zu verbessern und eine flächendeckende bedarfsgerechte und wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen – aber so geht es nicht!”

In ihrer Stellungnahme vermisst die ISL vor allem die mangelnde Beteiligung behinderter Menschen und ihrer Organisationen sowie die Berücksichtigung von Barrierefreiheit als unabdingbarem Bestandteil einer Versorgungsplanung.

Die ISL fordert das Bundesministerium für Gesundheit daher auf, den Entwurf des Versorgungsstrukturgesetzes unter Einbezug des Sachverstandes der Betroffenen und der Vorgaben der UN-Konvention zu überarbeiten. sch

Entwurf zum Versorgungsgesetz kritisiert -- kobinet

2011-06-29

Arme Menschen können Arztbesuche nicht bezahlen

Arme Menschen können Arztbesuche nicht bezahlen


Kein Arztversorgung für arme Menschen

Immer mehr Menschen können Arztbesuche nicht bezahlen

29.06.2011

Die Kosten durch Praxisgebühren und Zuzahlungen für Medikamente und Heilmittel halten viele Menschen davon ab zum Arzt zu gehen. Oft können sich Betroffenen die notwendigen Arztbesuche schlichtweg nicht leisten und suchen daher Hilfe bei Sozialprojekte, die eine kostenlose medizinische Versorgung anbieten, so das Ergebnis einer Begleitstudie zu einem entsprechenden Projekt in Hannover.

Immer Menschen in Deutschland können sich die benötigten Arztbesuche und medizinischen Behandlungen nicht leisten. Praxisgebühren und Zuzahlungen sind laut Aussage der Ärztekammer-Vorsitzenden der Bezirksstelle Hannover, Cornelia Goesmann, der Grund dafür, dass immer mehr Personen die ursprünglich für Obdachlose eingerichteten, kostenlosen ärztlichen Sprechstunde aufsuchen. Goesmann bezieht sich bei ihren Angaben auf eine bundesweit einmaligen Begleitstudie, welche seit zehn Jahren die Patienten-Behandlungen eines Sozialprojektes in Hannover auswertet.
Arme Menschen können Arztbesuche nicht bezahlen

Heimbewohner erhalten jeden Monat ein Taschengeld, das sie für ihre persönlichen Bedürfnisse (Körperpflege, Geschenke, Hobbys etc.) ausgeben können. Der Betrag beläuft sich bei volljährigen Bewohnern auf 89,70 Euro (West) bzw. 86,06 Euro (Ost). Von diesem Geld müssen auch die Zuzahlungen zu den Leistungen der Krankenversicherung sowie Gesundheitsleistungen finanziert werden, die die Krankenkasse nicht übernimmt (wie zum Beispiel Brillen und nicht verschreibungspflichtige Medikamente). Für Minderjährige wird das Taschengeld von der zuständigen Landesbehörde festgesetzt.
sovd-nds.de 


An:   Deutschen Bundestag in Deutschland
Die Petentin möchte erreichen, dass Heimbewohner von Zuzahlungen für Medikamente und Hilfsmittel befreit werden. Dies sollte auch nicht verschreibungspflichtige, aber nötige Medikamente und Hilfsmittel umfassen.Begründung:Heimbewohner erhalten einen Barbetrag von z.Z. 89,70 ? im Monat. Bei Zuzahlungen in Höhe von 41,40 ? jährlich. Dafür kann ein Darlehen in Anspruch genommen werden, dass zurückzuzahlen ist. Der Barbetrag wird dann monatlich um 3,45 ? gekürzt, wenn die Menschen chronisch krank sind, ansonsten entstehen Zuzahlungen in Höhe von 82,80 ? mit einer monatlichen Kürzung des Barbetrages von 6,90 ?. Sofern ein Heimbewohner zusätzlich noch nicht verschreibungspflichtige Medikamente und Hilfsmittel benötigt, entstehen weitere Kosten, die den Barbetrag schmälern. Die Praxis zeigt, dass es inzwischen Heimbewohner gibt, die auf die Nutzung von Medikamenten verzichten, weil sie diese nicht mehr finanzieren können. Das halte ich für eine problematische Entwicklung in einem Sozialstaat. Auch verursacht die jährlich erforderliche Antragstellung auf Befreiung von Zuzahlungen erhebliche Verwaltungsvorgänge und damit Kosten.
openpetition.de 

Ein Leben lang gearbeitet, ein Taschengeld bleibt . . .


Schicksal: Hamburg wieder aufgebaut, jetzt im Heim - wie alte Menschen knapsen müssen.
abendblatt.de


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 28 - Angemessener Lebensstandard und sozialer Schutz

(1) Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf einen angemessenen Lebensstandard für sich selbst und ihre Familien, einschließlich angemessener Ernährung, Bekleidung und Wohnung, sowie auf eine stetige Verbesserung der Lebensbedingungen und unternehmen geeignete Schritte zum Schutz und zur Förderung der Verwirklichung dieses Rechts ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung.
(2) Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf sozialen Schutz und den Genuss dieses Rechts ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung und unternehmen geeignete Schritte zum Schutz und zur Förderung der Verwirklichung dieses Rechts, einschließlich Maßnahmen, um
a) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigten Zugang zur Versorgung mit sauberem Wasser und den Zugang zu geeigneten und erschwinglichen Dienstleistungen, Geräten und anderen Hilfen für Bedürfnisse im Zusammenhang mit ihrer Behinderung zu sichern;
b) Menschen mit Behinderungen, insbesondere Frauen und Mädchen sowie älteren Menschen mit Behinderungen, den Zugang zu Programmen für sozialen Schutz und Programmen zur Armutsbekämpfung zu sichern;
c) in Armut lebenden Menschen mit Behinderungen und ihren Familien den Zugang zu staatlicher Hilfe bei behinderungsbedingten Aufwendungen, einschließlich ausreichender Schulung, Beratung, finanzieller Unterstützung sowie Kurzzeitbetreuung, zu sichern;
d) Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Programmen des sozialen Wohnungsbaus zu sichern;
e) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigten Zugang zu Leistungen und Programmen der Altersversorgung zu sichern.
inclusion.cc 

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 25 - Gesundheit

Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung. Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu geschlechtsspezifischen Gesundheitsdiensten, einschließlich gesundheitlicher Rehabilitation, haben. Insbesondere
a) stellen die Vertragsparteien Menschen mit Behinderungen eine unentgeltliche oder erschwingliche Gesundheitsversorgung in derselben Bandbreite, von derselben Qualität und auf demselben Standard zur Verfügung wie anderen Menschen, einschließlich sexual- und fortpflanzungsmedizinischer Gesundheitsleistungen und der Gesamtbevölkerung zur Verfügung stehender Programme des öffentlichen Gesundheitswesens;
b) bieten die Vertragsstaaten die Gesundheitsleistungen an, die von Menschen mit Behinderungen speziell wegen ihrer Behinderungen benötigt werden, soweit angebracht, einschließlich Früherkennung und Frühintervention, sowie Leistungen, durch die, auch bei Kindern und älteren Menschen, weitere Behinderungen möglichst gering gehalten oder vermieden werden sollen;
c) bieten die Vertragsstaaten diese Gesundheitsleistungen so gemeindenah wie möglich an, auch in ländlichen Gebieten;
d) erlegen die Vertragsstaaten den Angehörigen der Gesundheitsberufe die Verpflichtung auf, Menschen mit Behinderungen eine Versorgung von gleicher Qualität wie anderen Menschen angedeihen zu lassen, namentlich auf der Grundlage der freien Einwilligung nach vorheriger Aufklärung, indem sie unter anderem durch Schulungen und den Erlass ethischer Normen für die staatliche und private Gesundheitsversorgung das Bewusstsein für die Menschenrechte, die Würde, die Autonomie und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen schärfen;
e) verbieten die Vertragsstaaten die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen in der Krankenversicherung und in der Lebensversicherung, soweit eine solche Versicherung nach innerstaatlichem Recht zulässig ist; solche Versicherungen sind zu fairen und angemessenen Bedingungen anzubieten;
f) verhindern die Vertragsstaaten die diskriminierende Vorenthaltung von Gesundheitsversorgung oder -leistungen oder von Nahrungsmitteln und Flüssigkeiten aufgrund von Behinderung.
 .inclusion.cc

2011-03-11

Friedberg : Karl-Sommer-Stift bekommt die Pflege-Note mangelhaft - Nachrichten Friedberg - Augsburger Allgemeine

Friedberg

Karl-Sommer-Stift bekommt die Pflege-Note mangelhaft

Der Medizinische Dienst verpasste der Pflegestation während des Umbaus eine schlechte Bewertung. Der Träger spricht von einer „Momentaufnahme“, hat aber bereits Konsequenzen gezogen. von Andreas Schmidt
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat die Pflegestation des Karl-Sommer-Stifts während des Umbaus kritisch benotet. Nicht bewertet wurde der größere Wohnbereich.
Erst eine Senioren-Demo wegen der Abberufung eines Heimleiters, später ein Brand im Wohnbereich und nun eine ungewöhnlich schlechte Benotung durch den „Pflege-TÜV“: Das Karl-Sommer-Stift in Friedberg – eine Altenhilfeeinrichtung des Diakonischen Werkes Augsburg (DWA) – scheint Schlagzeilen gepachtet zu haben. Nun geht es um ein „Ausreichend“, das der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) speziell dem stationären Pflegebereich verpasst hat. Und zwar in dem dort zentralen Bereich „Pflege und medizinische Versorgung“.

Friedberg : Karl-Sommer-Stift bekommt die Pflege-Note mangelhaft - Nachrichten Friedberg - Augsburger Allgemeine
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