Posts mit dem Label Vorurteil werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vorurteil werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2014-02-11

Die Darstellung von Menschen mit psychischen Krisen im Film entspricht häufig negativen Klischees: Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit bietet Drehbuchautoren fachliche Beratung.


Die Darstellung von Menschen mit psychischen Krisen im Film entspricht häufig negativen Klischees: 

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
bietet Drehbuchautoren fachliche Beratung.



Pressemitteilung 02/2014 vom 10. Februar 2014


Mit der Eröffnung der 64. Berlinale steht die Hauptstadt wieder im Zentrum
der internationalen Kinowelt. Unter den mehr als 400 Filmen des Festivals finden
sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Produktionen, die psychische
Erkrankungen thematisieren. Einer der Höhepunkte im Programm war in dieser
Woche die Weltpremiere von A Long Way Down mit Pierce Brosnan und Toni Collette
nach dem Roman von Nick Hornby. Der Film erzählt die Geschichte von vier
lebensmüden Menschen, die sich in der Silvesternacht auf einem Hochhausdach
begegnen und beschließen, den geplanten Selbstmord bis zum Valentinstag zu
verschieben.

icon pm14-02-film-stigma.pdf (131.37 KB) 


Nick Hornby zeichnet seine depressiven Hauptfiguren aus einem humoristischen
Blickwinkel und schafft dadurch viel Sympathie. Im Gegensatz dazu werden
Filmcharaktere mit psychischen Erkrankungen in deutschen TV-Krimis und Serien
häufig als aggressiv, unberechenbar und schuldig dargestellt. Diese negativen
Klischees verstärken beim Zuschauer Angst und Unsicherheit gegenüber den
Betroffenen und erschweren den offenen Umgang mit der Erkrankung. „Filme
beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung von psychischen Störungen deshalb so
stark, weil ein großer Teil der Menschen seine Informationen über diese
Krankheiten ausschließlich aus den Massenmedien bezieht,“ so Professor Dr.
Wolfgang Gaebel, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, „aus
diesem Grund stehen die Filmemacher hier in einer besonderen Verantwortung.“


Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit möchte neben fachlicher Aufklärung
auch eine Diskussion darüber anstoßen, was Filme und Fernsehbilder bei den
Zuschauern auslösen können und wie sie damit zur Stigmatisierung von Menschen
mit psychischen Erkrankungen beitragen. Um Berührungsängste abzubauen,
müssen Themen wie erfolgreiche Behandlungsmethoden, Lebensbewältigung im
Alltag und die unterstützende Rolle der Umwelt stärker in den Fokus rücken.
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierten
Medienprojekts ist für 2014 eine Schulungsreihe für Drehbuchautoren und
Dramaturgen geplant. Bei den Workshops können sich Betroffene, Angehörige,
Behandelnde und Filmemacher über die Wahrnehmung und Wirkung psychischer
Krankheiten im Film austauschen. Der erste Drehbuch-Workshop findet im April
2014 in Berlin statt.


Einige Mitglieder des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit nutzen das
Medium Film bereits, um die öffentliche Diskussion über psychische
Erkrankungen zu fördern:


Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine
Initiative zur Förderung der Seelischen Gesundheit. Über 70 Bündnispartner
beteiligen sich an dem bundesweiten Netzwerk, darunter Experten der Psychiatrie
und Gesundheitsförderung, Betroffene und ihre Angehörigen. Gemeinsam setzen
sie sich für die Belange von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihrer
Familien ein. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist unabhängig.
Initiiert wurde es von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und
Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und dem Antistigma -
Verein Open the doors. Es kooperiert mit dem Bundesministerium für Gesundheit
und der Arbeitsgruppe Psychiatrie der Arbeitsgemeinschaft der Obersten
Landesgesundheitsbehörden.



Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

Astrid Ramge

Reinhardtstr. 27 B; 10117 Berlin

Tel.: 030-2404 77 213; Fax: 030-240 77 228

E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Pressemitteilungen 2014 | Die Darstellung von Menschen mit psychischen Krisen im Film entspricht häufig negativen Klischees: Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit bietet Drehbuchautoren fachliche Beratung.

2013-10-29

Schwerbehinderung: „Ich würde mein Kind keinem anderen gönnen“ - Menschen - FAZ

Schwerbehinderung „Ich würde mein Kind keinem anderen gönnen“

 ·  Lotta, drei Jahre alt, ist schwerbehindert. Ihre Mutter Sandra Roth beschreibt in einem Buch ihr gemeinsames Leben. Ein Gespräch über mitleidige Blicke, Befangenheit und über das Feuerwerk der Freude, das jeder kleine Fortschritt bedeutet.

© Lucas Wahl Vergrößern Autorin Sandra Roth: „Es liegt auch an mir, ob ihr Leben lebenswert ist“.
 
„Hauptsache, gesund“ sagen werdende Eltern gerne, wenn sie gefragt werden, ob sie sich einen Jungen oder ein Mädchen wünschen. Sehen Sie das auch so?

Schwerbehinderung: „Ich würde mein Kind keinem anderen gönnen“ - Menschen - FAZ

2013-02-15

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln - Nordstarter-Hamburg

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln 

anderStark ist ein Fotoprojekt, bei dem Frauen mit einer Muskelerkrankung außergewöhnlich fotografiert werden. Das Projekt besteht seit knapp zwei Jahren und nun sollen die Werke in Hamburg ausgestellt werden!
Die Bilder werden vom 12. - 21. Juli in Hamburg-Altona auf über 300qm präsentiert.
Das Ziel ist es, durch diese Ausstellung die Berührungsängste und Vorurteile gegenüber behinderten Menschen zu vermindern und neue Facetten aufzuzeigen.

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln - Nordstarter-Hamburg

2012-10-22

Supertalent 2012: Casting-Show mit einer Botschaft für Integration | news.de


«Supertalent 2012»  

«Tanzen, Rollstuhl, das passt überhaupt nicht»

Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann


Behinderung behindert nicht - das zeigt die Nummer von Christian und Michelle beim Supertalent eindrucksvoll.
Behinderung behindert nicht - das zeigt die Nummer von Christian und Michelle beim Supertalent eindrucksvoll. Foto: RTL

Beim Supertalent tanzen sie, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Michelle Dziony und Christian Grothe stechen aus der Masse der Casting-Kandidaten heraus. Ja, Das Supertalent hat endlich mal eine Botschaft. Auch wenn Dieter Bohlen dafür ins dickste Fettnäpfchen treten muss.
Supertalent 2012: Casting-Show mit einer Botschaft für Integration | news.de

2012-06-03

INVALID STREET – Invalidenstraße Wien | …celebrate diversity … and make the streets yours!

 

VALID 2 – Die Kampagne rund um die „Invalidenstraße“ –

Sprache schafft Realität, Realität schafft Sprache

>> Find us on Facebook: https://www.facebook.com/pages/Invalidenstrasse-Invalidstreet/272831192764692
.
Vor diesem Hintergrund organisieren das Theater der Unterdrückten – Wien (TdU-Wien) und DanceAbility eine Kampagne zum Thema: „Kunst im öffentlichen Raum – Barrierefreiheit – sensible Sprache“ mit dem Titel „VALID 2“.
Namensgebend und Grund für diese Kampagne ist die „Invalidenstraße“ im dritten Wiener Gemeindebezirk. Wenn Sprache Realität und Realität Sprache schafft, dann bedeutet eine kritische Auseinandersetzung mit Begriffen, wie „valide“, „gültig“, „wert“ und „wertvoll“ schlussendlich die Frage, welche Wertigkeit so genannte behinderte Menschen in unserer Gesellschaft einnehmen.
Wollen wir tatsächlich eine Straße, welche behinderte Menschen an gesellschaftliche Ränder drängt und sie doch auch in einen negativen Mittelpunkt stellt? Schafft diese Sprache nicht vielmehr eine Realität, die der unsrigen längst nicht mehr entspricht? Wollen wir uns auf dieser Realität ausruhen, anstatt an einer neuen zu bauen?
Die Kampagne soll Anstoß und Beitrag sein, genau diese neue Realität zu schaffen, in der Menschen keine Begriffe mehr brauchen, um damit verinnerlichte und veräußerlichte Gefängnisse für „die Anderen“, „die Fremden“, „die Unbekannten“ zu bauen.
Ob als Selbst- oder Fremdwahrnehmung- diese Begriffe fragmentieren Gesellschaften, schüren Ängste und Abwehrhaltungen und verhindern damit Dialog, Empowerment und Zusammenhalt. Wir wollen sowohl eine Sprache, als auch eine Realität mitgestalten, in denen Menschen und Vielfalt Platz und Wertigkeit haben!
Petition zur Umbenennung der Invalidenstraße
http://www.petitiononline.at/petition/invalidenstrasse/257

INVALID STREET – Invalidenstraße Wien | …celebrate diversity … and make the streets yours!


Schlagzeilen, die Ängste schüren - Stattzeitung-Plus.in | Ihre Ingolstädter Online-Zeitung für Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft, eben Ihre Nachrichten, News, Meldungen, Reportagen, Berichte und Interviews aus der Region Ingolstadt

Schlagzeilen, die Ängste schüren

(ma) Der Ingolstädter Verein "insel" kritisiert die reißerische Berichterstattung um Amokläufe und Co.
„Schwangere getötet – Täter in Psychiatrie“. Diese Schlagzeile konnte man unlängst in einem deutschen Boulevardblatt lesen. Genau solche Meldungen sind es, die die Verantwortlichen beim Förderverein für psychisch Kranke in Ingolstadt („insel“) ärgern. Mehr noch. Sie machen mit einem Schlag das kaputt, wofür der Verein seit Jahrzehnten kämpft, nämlich einen vorurteilsfreien Umgang von „normalen“ Menschen und solchen mit psychischen Erkrankungen. „Eine einzige Nachricht in dieser Art verlängert die soziale Distanz und schürt Ängste“, meint Eva Straub, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Zusammen mit reißerischen Schlagzeilen um Amokläufer, Mörder, Stalker und Kinderschänder taucht regelmäßig das Wort Psychiatrie auf. Und das setzt sich in den Köpfen der Leser fest: „Die Presse ist hier in der Verantwortung,“ meint Eva Straub.

(ma) Der Ingolstädter Verein "insel" kritisiert die reißerische Berichterstattung um Amokläufe und Co.
„Schwangere getötet – Täter in Psychiatrie“. Diese Schlagzeile konnte man unlängst in einem deutschen Boulevardblatt lesen. Genau solche Meldungen sind es, die die Verantwortlichen beim Förderverein für psychisch Kranke in Ingolstadt („insel“) ärgern. Mehr noch. Sie machen mit einem Schlag das kaputt, wofür der Verein seit Jahrzehnten kämpft, nämlich einen vorurteilsfreien Umgang von „normalen“ Menschen und solchen mit psychischen Erkrankungen. „Eine einzige Nachricht in dieser Art verlängert die soziale Distanz und schürt Ängste“, meint Eva Straub, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Zusammen mit reißerischen Schlagzeilen um Amokläufer, Mörder, Stalker und Kinderschänder taucht regelmäßig das Wort Psychiatrie auf. Und das setzt sich in den Köpfen der Leser fest: „Die Presse ist hier in der Verantwortung,“ meint Eva Straub.
Schlagzeilen, die Ängste schüren - Stattzeitung-Plus.in | Ihre Ingolstädter Online-Zeitung für Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft, eben Ihre Nachrichten, News, Meldungen, Reportagen, Berichte und Interviews aus der Region Ingolstadt

2012-06-01

Pressemitteilungen - ARD-Film „Inklusion - Gemeinsam anders“ - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

ARD-Film „Inklusion - Gemeinsam anders“

öffentlich-rechtliches Fernsehen bedient Vorurteile
Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 01.06.2012
„Was heißt Inklusion, für Mitschüler, Lehrer, Eltern und für die Menschen selbst?“ Mit diesem Satz wurde der in der vergangenen Woche Mittwoch zur besten Sendezeit ausgestrahlte Film „Inklusion - Gemeinsam anders“ von der ARD angekündigt. „Statt eine Antwort zu geben, bedienten die Filmemacher reihenweise Vorurteile und Klischees. Wer schon immer der Meinung war, dass Lehrer an Regelschulen behinderte Schüler nicht unterrichten wollen, Eltern um die Noten ihrer nicht behinderten Kinder fürchten müssen und Schüler mit Lernschwierigkeiten sowieso auf Regelschulen nichts zu suchen haben, musste sich nach diesem Film bestätigt fühlen. Mit Inklusion und inklusiver Beschulung hatte das Gezeigte jedenfalls nichts zu tun, allenfalls mit einem Beispiel schlecht gemachter Umsetzung von Inklusion“, kritisiert der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.
„Weitere Klischees, die der schlecht gelaunten Rollstuhlfahrerin und des aggressiven Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten, werden dann mit den Hauptfiguren Steffi und Paul bedient. Fatal ist auch die Botschaft, die von der Darstellung des Paul ausgeht. Bei Eltern nicht behinderter Kinder muss der Eindruck entstehen, dass sie ihr Kind vor Kindern mit Lernschwierigkeiten schützen müssten. Und die vom Film inszenierte Rückkehr Pauls an die Förderschule hinterlässt den Beigeschmack, dass es weniger schlimm ist, wenn er gegenüber den Kindern und Jugendlichen in der Förderschule aggressiv auftritt“, so Hubert Hüppe.
„Zwischendurch verkehren die Filmemacher die tatsächlichen Verhältnisse um, als die gehbehinderte minderjährige Steffi dann auch noch ihren Lehrer zu einem intimen Verhältnis drängen will“, so Hubert Hüppe. Die Tatsache, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung in unterschiedlichen Lebensbereichen besonders häufig Opfer sexueller Gewalt sind, werde hier anscheinend völlig ignoriert, betont der Beauftragte.
„Was aus Sicht der Filmemacher noch als künstlerische Freiheit durchgehen kann, wirft gegenüber der ARD die Frage auf, warum ein Verbund öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten meint, das Thema „Inklusion“ mit einem solch einseitigen und vorurteilsbeladenen Film aufgreifen zu müssen. Schließlich wirkt auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit. Ebenso gehört zum Bildungsauftrag öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, Bewusstsein in der Bevölkerung für das Recht behinderter Menschen auf Teilhabe mitten in der Gesellschaft zu schaffen. Stattdessen wird ein solcher Film von Teilen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens auch noch im Zusammenhang mit den Special Olympics angepriesen. Den Teilnehmern der Special Olympics wird mit dem Film die Botschaft mit auf den Weg gegeben: ‚Ihr gehört nicht dazu‘“, kritisiert Hubert Hüppe.
Der Beauftragte hat sich deshalb an die Vorsitzende der ARD und Intendantin des Westdeutschen Rundfunks, Monika Piel, gewandt und um eine Erklärung gebeten. Gleichzeitig hat er auf bereits bestehende Filme zum Thema Inklusion verwiesen, wie etwa auf den Dokumentarfilm „Berg Fidel“ und dazu aufgefordert, das Thema „Inklusion“ noch einmal gelungener an prominenter Stelle aufzugreifen.

Pressemitteilungen - ARD-Film „Inklusion - Gemeinsam anders“ - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2012-05-30

Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012 am 30. Mai

Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012 am 30. Mai

30.05.2012 - 14:23
Ein Leben mit Multipler Sklerose ist machbar© APA (dpa/Jens Schierenbeck)Ein Leben mit Multipler Sklerose ist machbar
Wer erstmals mit der chronischen Erkrankung Multiple Sklerose (MS) konfrontiert ist, assoziiert damit oft einen zwangsläufig schlechten Krankheitsverlauf, keine Behandlungsmöglichkeit, ein Leben im Rollstuhl und die unausweichliche Arbeitsunfähigkeit.
Tatsächlich meistert die Mehrheit der Patienten ohne gröbere Probleme ihr weiteres Leben, hieß es seitens der Österreichischen Multiple Sklerose Gesellschaft (ÖMSG) heute, Mittwoch, dem Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012, in Wien. Vorgestellt wurde eine Infokampagne zum Abbau von Vorurteilen und für die Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit gegenüber MS.
Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012 am 30. Mai

2012-03-17

Blinder Läufer in Kenia: Er rennt gegen Vorurteile an - Gesellschaft - FAZ

Blinder Läufer in Kenia 

Er rennt gegen Vorurteile an

08.03.2012 ·  Vom ehemaligen Staatschef bekam er den Titel „Grand Warrior“ verliehen. Henry Wanyoike ist blind, Läufer und in Kenia eine Berühmtheit. Das nutzt er, um die Lage der Behinderten in seiner Heimat zu verbessern.
Von Thomas Veser, Nairobi
© Thomas Einberger Im Lauf: Henry Wanyoike (links) mit seinem Freund und Begleitläufer Joseph Kibunja beim Training
Blinder Läufer in Kenia: Er rennt gegen Vorurteile an - Gesellschaft - FAZ

2012-02-01

Er kann wieder zeigen, was er kann - Bremerhaven - Nordsee-Zeitung

Er kann wieder zeigen, was er kann


Bremerhaven. Tadeusz Georg Kuzniar mag nicht zu Hause sein. Zumindest nicht zu seiner gewohnten Arbeitszeit. „Dann laufe ich von einer Ecke in die andere“, sagt der 56-Jährige. Zwei Jahre lang während seiner Arbeitslosigkeit war das so. Jetzt ist das vorbei. Seit einem Monat hat der gelernte Dreher wieder Arbeit. Seine Behinderung, Folge einer Kinderlähmung, ist kein Hindernis. Von Yvonne Gotthardt

Wilfried Gassmann ist Geschäftsführer der Firma Rocon Seilverbindungen und weiß, dass engagierte Mitarbeiter angesichts des Facharbeitermangels nicht leicht zu finden sind. Die Leher Firma, die Klemmen produziert und weltweit vertreibt, suchte seit längerem eine Arbeitskraft für die Produktion. Dass der Bewerber schon die 50 überschritten hatte und auf Grund seiner Behinderung Einschränkungen mitbrachte, hinderte Gassmann nicht, ihn einzustellen. Im Gegenteil. „Jüngere Menschen haben häufig eine andere Arbeitsauffassung als Ältere“, sagt der Geschäftsführer . Er hat beobachtet, dass das Engagement und Wissen gestandener Arbeitskräfte junges Lebensalter häufig aufwiegt.(..)
Er kann wieder zeigen, was er kann - Bremerhaven - Nordsee-Zeitung

2012-01-29

Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an! | Blind-PR

Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an!

Ich muss es mal schreiben. Es ist undiplomatisch, ruppig und nicht gerade etwas, das man von einem Menschen hören will, der Kommunikation zum Beruf gemacht hat. Und in der Tat verstehe ich meine Arbeit als PR’ler für die Sache der blinden und sehbehinderten Menschen so, dass ich auch den Kontakt zu Mitbürgern suche, die Vorurteile gegenüber Behinderten haben. Ich habe die Hoffnung nicht verloren, ihre Vorurteile abbauen zu können. Und das werde ich auch weiter versuchen. Dennoch gibt es auch eine Wahrheit, die ich mal so klar hier formulieren muss: Euer Mitleid kotzt mich an!
Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an! | Blind-PR

2012-01-04

"Ziemlich beste Freunde": Keine Arme, keine Schokolade - n-tv.de

Musik und Film
Der Schauspieler François  Cluzet (M) mit den Regisseuren Olivier Nakache (r) und Eric Toledano beim Beginn der 11. Französischen Filmwoche im Kino International in Berlin - "Ziemlich beste Freunde" war der Eröffnungsfilm.
Der Schauspieler François Cluzet (M) mit den Regisseuren Olivier Nakache (r) und Eric Toledano beim Beginn der 11. Französischen Filmwoche im Kino International in Berlin - "Ziemlich beste Freunde" war der Eröffnungsfilm.
(Foto: dpa)
Mittwoch, 04. Januar 2012

"Ziemlich beste Freunde"Keine Arme, keine Schokolade

von Andrea Beu
Dieser Film schafft ein besonderes Kunststück: Man kommt aus ihm lachend und weinend heraus. Und er ist viel besser, als das Kinoplakat vermuten lässt, mit reichlich politisch nicht korrektem Humor. Mit "Ohren-Sex" und Earth, Wind and Fire contra Klassik. In Frankreich sorgt er seit Wochen für Furore und schlägt (fast) alle Rekorde. (..)
Der Streifen bietet keine Sozialkritik und obwohl er auf einer wahren Geschichte beruht, ist er nicht wirklich realistisch – dennoch zeigt er, dass es mit Toleranz und Offenheit statt Engstirnigkeit auch anders geht, wie viel man gewinnen und erleben kann, wenn man seine Vorurteile über Bord wirft – und das alles mit umwerfendem Witz, Charme und einer großen Lockerheit. Eine warme Wohltat im grauen Krisenwinter.
"Ziemlich beste Freunde" startet am 5. Januar in den deutschen Kinos.

Wie im Märchen, aber aus dem Leben gegriffen. Zwei Männer aus zwei Welten, in unbeschwertem Lachen vereint. 

Wie im Märchen, aber aus dem Leben gegriffen. Zwei Männer aus zwei Welten, in unbeschwertem Lachen vereint.
(Foto: ©Senator Film)
(..)
"Ziemlich beste Freunde": Keine Arme, keine Schokolade - n-tv.de

2011-12-26

Christoph Meier: «Ich bin nur taub, nicht dumm» (suedostschweiz.ch)

Christoph Meier: «Ich bin nur taub, nicht dumm»

Christoph Meier ist gehörlos: Er möchte Töffmechaniker lernen. Die «Südostschweiz» hat einen jungen Mann besucht, den Vorurteile und Ängste mehr behindern als seine tauben Ohren.
Ein Mann kämpft sich durchs Leben: Christoph Meier liebt Tiere, mit ihnen versteht er sich auch ohne grosse Worte.

Ein Mann kämpft sich durchs Leben: Christoph Meier liebt Tiere, mit ihnen versteht er sich auch ohne grosse Worte.

Bild: Olivia Item
Vermischtes: Christoph Meier: «Ich bin nur taub, nicht dumm» (suedostschweiz.ch)

2011-12-11

Handicap hindert Handwerk nicht - Werdohl | DerWesten

Menschen mit Behinderung

Handicap hindert Handwerk nicht

10.12.2011 | 00:00 Uhr
Handicap hindert Handwerk nicht
Torsten Viereck ist Tischlergeselle bei der Tischlerei Lengelsen.
Werdohl. „Arbeit finden für Menschen mit Behinderung“ – unter dieses Motto stellte die Agentur für Arbeit ihre gestern beendete Aktionswoche. Denn Vorbehalte bei Arbeitgebern gegen ein Handicap bei ihren Beschäftigten gibt es nach wie vor, oft pauschal und ungerechtfertigt. In einer Tischlerei in Altenmühle gibt es ein positives Gegenbeispiel.
Torsten Viereck ist sprachbehindert. Nach seiner Ausbildung zum Tischler beim Berufsbildungswerk für Sprach- und Hörgeschädigte in Nürnberg schrieb er fast 50 Stellenbewerbungen. Es hagelte Absagen, viele Arbeitgeber antworteten überhaupt nicht.
Acht Monate war Viereck arbeitslos. Regina Schnettker von der Agentur schickte Vermittlungsangebote an Arbeitgeber. Sein allererstes Vorstellungsgespräch bei Tischlermeister Klaus Lengelsen war dann ein Volltreffer:
Handicap hindert Handwerk nicht - Werdohl | DerWesten

2011-11-13

Wettbewerb 2011/2012: "Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit"

26. Wettbewerb 2011/2012: "Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit"

Design: Jan Lorenz


Aufgabe



Wir als Deutsches Studentenwerk wollen, dass Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit selbstverständlich und mit gleichen Chancen studieren können. Wir wollen mit diesem Plakatwettbewerb Vorurteile entlarven und die Öffentlichkeit für Probleme wie Potenziale Studierender mit Behinderung oder chronischer Krankheit sensibilisieren. Genau hier brauchen wir eure Kompetenz als Designerinnen und Designer: Gestalten heißt auch, die Wahrnehmung schärfen, eingefahrene Denkweisen über Bord werfen, neue Blickwinkel eröffnen.

Konkret
Stellt die sichtbaren oder unsichtbaren Barrieren dar: bauliche, strukturelle, institutionelle und solche in den Köpfen von Lehrenden und Studierenden.
Oder
Entlarvt die kleinen oder großen Vorurteile, die hartnäckigen Klischees über behinderte und chronisch kranke Studierende im Hochschulalltag.
Oder
Zeigt uns, wie Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit die Hochschule bereichern. Weil sie zum Beispiel entschleunigen, einen anderen Zugang zu wissenschaftlichen Fragestellungen haben oder Selbstverständlichkeiten hinterfragen.


Teilnahme



Teilnahmeberechtigt sind Studierende mit den Fächern Grafik-Design, Visuelle Kommunikation oder Kommunikationsdesign, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind.

Preisgeld insgesamt 5.500 Euro
Abgabe bis zum 22. Februar 2012

Alles Weitere findet ihr hier:
Deutsches Studentenwerk - Dachverband der 58 Studentenwerke

2011-11-06

Mit Behinderten in einem Klassenzimmer | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

MÜNCHEN
Mit Behinderten in einem Klassenzimmer

Praxisbeispiele zeigen, dass Inklusion funktionieren kann – doch es gibt noch viele Vorbehalte und Ängste
Seit Schuljahresbeginn haben behinderte Kinder in Bayern das Recht, eine Regelschule zu besuchen. „Inklusion“ heißt das Zauberwort – die gleichberechtigte Teilhabe Behinderter in allen Lebensbereichen, auch in der Bildung. Doch kann das klappen, Behinderte und nicht-behinderte Schüler in einem Klassenzimmer zu unterrichten?
„Ich kann aus Überzeugung und Erfahrung sagen, dass es funktioniert“, sagt Heribert Riedhammer. Der Schulleiter der Montessori-Schule an der Heiglhofstraße in München weiß, wovon er spricht – schließlich hat knapp mehr als die Hälfte seiner 560 Schüler das, was im Schuldeutsch „sonderpädagogischer Förderbedarf“ heißt. Seit über vierzig Jahren bietet die Schule integrativen Unterricht an. Und natürlich gebe es immer wieder auch Skepsis der Eltern. „Die Bedenken lassen sich aber durch Fakten leicht abbauen“, erzählt Riedhammer. So lägen etwa die Übertrittsquoten der nicht-behinderten Schüler in Realschule und Gymnasium auf gleichem Niveau, wie bei vergleichbaren Grundschulen in der Umgebung. „Eltern müssen sich keine Sorgen machen: Alle Kinder profitieren von der Inklusion“, beteuert der Schulleiter.
Das klingt gut. Doch im Landtag ist man sich wohl bewusst, dass die Widerstände bei Eltern, Lehrern und auch den Schulbehörden gegen die Inklusion enorm sind:

Mit Behinderten in einem Klassenzimmer | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2011-10-30

Das Handwerk boomt | Südwest Presse Online

Rechenberg.  
Gut gefüllte Auftragsbücher sind in den Handwerksbetrieben zurzeit keine Seltenheit. Das Handwerk boomt. Das wurde jetzt bei der Obermeisterversammlung der Kreishandwerkerschaft Hall deutlich.
Die gute Konjunktur, so Kreishandwerksmeister Ulrich Stein bei der Versammlung in Rechenberg, trägt zu einer optimalen Auslastung fast aller Branchen bei. Rosig seien aber die Zeiten deswegen noch lange nicht: Der Fachkräftemangel schlägt immer mehr zu Buche, so der Kreishandwerksmeister. Vor einigen Jahren noch, meinte Stein, hätte das Handwerk über zu viele Auszubildende und zu wenig Ausbildungsbetriebe geklagt. Nun aber habe sich das Blatt gewendet: Den richtigen, motivierten Azubi zu finden, gleiche heute eher einem Glücksspiel, so Stein.
Neue und unbürokratische Wege, schlägt Birgit Kwasniok, Teamleiterin Rehabilitation in der Bundesagentur für Arbeit, vor, seien die richtige Antwort auf das Ausbildungsproblem. Der Arbeitsmarkt habe sich grundlegend geändert, konstatierte Kwasniok: "Jeder elfte Arbeitsloser in meinem Zuständigkeitsbereich ist schwerbehindert. Viele Jugendliche mit Behinderungen hätten es schwer, eine Ausbildung zu finden. Den Mut zu haben, Messlatten herunterzusetzen und Anforderungen zu überdenken, würde vielen der Betroffenen helfen, am Arbeitsalltag teilzunehmen.
Aus eigener Erfahrung wisse sie aber, so Kwasinok, dass bei vielen Arbeitgebern das Visier runtergehe, wenn es um Behinderte gehe. Die Hemmschwellen und Vorurteile seien zu groß. Dabei sehe man vielen die Behinderung nicht an.
Kwasniok schlug eine Bresche für schwer vermittelbare Jugendliche.
Das Handwerk boomt | Südwest Presse Online

2011-10-20

ZDFheute | Nachrichten - Gemeinsam lernen wird nur langsam selbstverständlich

Gemeinsam lernen wird nur langsam selbstverständlich

Umsetzung der Inklusion in Schulen: Schritt für Schritt weiter

von Christian Busse
Sollen Kinder mit Behinderungen eine normale Regelschule besuchen? Für die Menschenrechtkonvention keine Frage, sondern ein Muss. Inklusion ist das Stichwort. Auch in Deutschland - seit Kanzlerin Merkel vor zwei Jahren die Konvention unterzeichnete.
  • 18.10.2011
Inklusion, das bedeutet: Jeder Mensch ist gleichberechtigter Teil der Gesellschaft. Ausgrenzungen dürfen nicht stattfinden. Ein kleiner Teilbereich der Inklusion ist der Schulbesuch. "Früher nannte man es Integration, aber das meinte nicht dasselbe", sagt Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. "Integration heißt, dass Distanz geschaffen wird und vereinzelte Menschen wieder in die Gesellschaft hineingelassen werden. Inklusion bedeutet viel mehr und ist eigentlich auch nicht auf Menschen mit Behinderungen beschränkt."
Eine offene Gesellschaft, tolerant, verständnisvoll und frei von Vorurteilen und Diskriminierung: Das kann mit Einbindung aller Menschen von Kleinkindesbeinen an gelingen. Aber in einem Land wie Deutschland mit einem Schulsystem, das für jede Besonderheit und Behinderung eine passende Förderschule vorhält?
ZDFheute | Nachrichten - Gemeinsam lernen wird nur langsam selbstverständlich

2011-10-05

Lahr: Vorurteile und Intoleranz sollen abgebaut werden - badische-zeitung.de

Vorurteile und Intoleranz sollen abgebaut werden

Zum Welttag für seelische Gesundheit gibt es Angebote in Lahr.
  1. Psychisch erkranken kann jeder. Foto: DDP
LAHR (cjz). In der Psychologischen Beratungsstelle Lahr sitzt eine Gruppe beisammen, die Lobbyarbeit für psychisch kranke Menschen betreiben möchte. Psychisch erkranken kann jeder, so das Credo. Mit einer Veranstaltung zum Welttag für seelische Gesundheit am 10. Oktober und einer Ausstellung will sie Ressentiments in der Gesellschaft abbauen und psychische Erkrankungen entstigmatisieren. Hinter den Aktionen steht der Arbeitskreis Soziale Psychiatrie, ein Zusammenschluss aus Lahrer Institutionen, die psychisch kranke Menschen versorgen.

Dieses Jahr steht der Welttag für seelische Gesundheit in Lahr unter dem Motto: Wie die Seele gesundet. Psychisch krank zu sein, heiße nicht, ausschließlich und für immer krank zu sein, betont Michael Goetz-Kluth von der Psychologischen Beratungsstelle. Man wolle sich daher auf Genesungsprozesse konzentrieren und zeigen, wie psychisch kranke Menschen integriert werden können und lernen können, mit ihrer Krankheit umzugehen. Zu diesem Thema wird am 10. Oktober um 19 Uhr der Film Recovery in der Volkshochschule Lahr gezeigt. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Angehörigen und professionellen Betreuern statt.
Lahr: Vorurteile und Intoleranz sollen abgebaut werden - badische-zeitung.de

2011-09-13

Jobkampagne startet / Initiator Huainigg appelliert an Unternehmer/innen: Traut behinderten Menschen etwas zu! | Career Moves

Jobkampagne startet / Initiator Huainigg appelliert an Unternehmer/innen: Traut behinderten Menschen etwas zu!



Schluss mit dem Vorurteil, dass behinderte Menschen nichts leisten können


“Es geht darum, behinderten Menschen etwas zuzutrauen”, sagt Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen und Initiator der Jobkampagne “Meine Chance – Ihr Nutzen”. Im Mittelpunkt der Kampagne, die übermorgen, Montag, startet, steht das Thema “Arbeit und Behinderung”.

Die breit angelegte Initiative, die von ORF, Sozialpartnern, AMS und Bundessozialamt unterstützt wird, zielt darauf ab, die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu forcieren und bestehende Informationsdefizite abzubauen. “Oft sind es unbegründete Vorurteile, die Unternehmer/innen davon abhalten, einen behinderten Menschen einzustellen: Einen solchen Mitarbeiter wird man nicht mehr los, er leistet weniger und ist häufig im Krankenstand. Wir möchten mit solchen Vorurteilen aufräumen und die veränderten Rahmenbedingungen aufzeigen: Zum Beispiel wurde Anfang des Jahres der Kündigungsschutz für die ersten vier Jahre eines Arbeitsverhältnisses aufgehoben. Dadurch fällt die Benachteiligung für behinderte Arbeitnehmer, einen Job am Arbeitsmarkt zu bekommen, weg – ein wichtiger Schritt in Richtung Chancengleichheit beim Zugang zum Arbeitsmarkt”, betont Huainigg.

Jobkampagne startet / Initiator Huainigg appelliert an Unternehmer/innen: Traut behinderten Menschen etwas zu! | Career Moves
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...