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2012-11-10

Prüfliste für Arbeitgebermodell-Zielvereinbarungen veröffentlicht -- kobinet

10.11.2012 - 14:24

Prüfliste für Arbeitgebermodell-Zielvereinbarungen veröffentlicht.

Hollenbach (kobinet) Der Bundesverband ForseA teilt mit, dass er sämtliche Musterzielvereinbarungen zum Persönlichen Budget von seiner Homepage entfernt hat. Grund hierfür sei, dass man eigentlich noch keine durchgängig gute Zielvereinbarung gesehen habe. Als ein Beispiel nennt ForseA die Definition der Ziele. Es werden Leben in Tabellen gepresst, jeder weiß, dass das alles nicht so stimmen kann, dennoch widmet man sich seitens der Budgetgeber hingebungsvoll der Definition von Zielen. Solange das Hauptziel, die Behinderung hinter sich zu lassen, nicht verbindlich vereinbart werden kann, bezeichnet ForseA alles andere als Makulatur. 

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Prüfliste für Arbeitgebermodell-Zielvereinbarungen veröffentlicht -- kobinet

2011-10-26

Barrierefreiheit wichtiger Schlüssel zur Enthinderung der Gesellschaft “Anreize zur Willensbildung und Hilfen zur Ausgestaltung der Barrierefreiheit werden gebraucht” | PolitikExpress

Barrierefreiheit wichtiger Schlüssel zur Enthinderung der Gesellschaft “Anreize zur Willensbildung und Hilfen zur Ausgestaltung der Barrierefreiheit werden gebraucht”


Das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit und die
Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention haben jetzt
Politik und Gesellschaft aufgefordert, Barrieren systematisch aus den
unterschiedlichen Perspektiven von Menschen mit Behinderungen für
alle Lebensbereiche zu erfassen und schrittweise abzubauen.
“Barrierefreiheit ist für alle Menschen eine entscheidende
Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können,
sie ist ein Schlüssel zur Enthinderung der Gesellschaft”, erklärte
Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur
UN-Behindertenrechtskonvention, anlässlich der Tagung “Die
UN-Behindertenrechtskonvention: Deutschland auf dem Weg zur
barrierefreien Gesellschaft” heute in Berlin. In den
Behindertengleichstellungsgesetzen von Bund und Ländern sei die
Barrierefreiheit zentral verortet. Im Sinne der
UN-Behindertenrechtskonvention müssten die Gleichstellungsgesetze
Barrierefreiheit auf alle Zielgruppen beziehen, den Anwendungsbereich
auf den privaten Bereich stärker ausweiten und die
Durchsetzungsinstrumente schärfen.
Andreas Bethke, Vorsitzender des BKB Bundeskompetenzzentrum
Barrierefreiheit und Geschäftsführer des Deutschen Blinden- und
Sehbehindertenverbandes sagte, behinderungsübergreifend erarbeitete
Standards und Praxishilfen sowie darauf aufbauend verhandelte
Ausbildungsleitfäden, Zielvereinbarungen und Bahnprogramme könnten
dazu beitragen, im privaten Bereich Barrierefreiheit als
grundlegendes Prinzip zu verankern. Um Wirksamkeit zu entfalten,
seien diese Elemente aber auf den allseitigen Willen zur
Problemlösung angewiesen. Notwendig seien deshalb ebenfalls
Förderinstrumente, die die Schaffung von Barrierefreiheit
unterstützten. So könne beispielsweise das öffentliche
Beschaffungswesen die Gewährleistung von Barrierefreiheit
grundsätzlich zur Anforderung erheben. Auch Barrierefreiheit in
Zulassungskriterien und finanziellen Förderprogramme seien sinnvoll.
“In jedem Fall”, so Bethke, “werden Anreize zur Willensbildung und
Hilfen zur Ausgestaltung der Barrierefreiheit gebraucht”.
Das BKB Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. ist ein
privater Zweckverband von derzeit 15 bundesweit tätigen Sozial- und
Behindertenverbänden. Sein Ziel ist die Umsetzung des
Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG), insbesondere die
Herstellung von Barrierefreiheit. www.barrierefreiheit.de
Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention,
eingerichtet im unabhängigen Deutschen Institut für Menschenrechte in
Berlin, hat gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention den Auftrag, die
Rechte von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Konvention zu
fördern und zu schützen sowie die Umsetzung der BRK in Deutschland zu
überwachen.
www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/monitoring-stelle.html
Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Tel.: 030 25 93 59 – 14 , Mobil: 0160 966 500 83
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Barrierefreiheit wichtiger Schlüssel zur Enthinderung der Gesellschaft “Anreize zur Willensbildung und Hilfen zur Ausgestaltung der Barrierefreiheit werden gebraucht” | PolitikExpress

2011-07-28

Behindertenbeauftragte beklagt bürokratische Hindernisse | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Behindertenbeauftragte beklagt bürokratische Hindernisse

Kritik am Richtlinien-Dschungel
Im Mittelpunkt der Bezirkstagssitzung standen am Donnerstag der Bericht der Behindertenbeauftragten Karin Renner sowie der Antrag des Bündnis 90/Die Grünen zur Schaffung eines Behindertenbeirates. Die Begründung lautete, dass in zwei bereits vorhandenen Gremien zwar Vertreter von Behinderten sitzen, aber keine direkt Betroffenen. Über diesen Antrag diskutieren nun der Arbeitskreis Behindertenarbeit und der Planungs- und Koordinierungsausschuss.
Die Behindertenbeauftragte machte aufmerksam, dass „meine stete Erreichbarkeit fleißig genutzt wird, hauptsächlich von Betroffenen, die nicht mehr weiter wissen“. Die meisten Ratsuchenden seien verzweifelt, „weil sie von dem Wust von Vorschriften und Zuständigkeiten überfordert sind“. Sogar für Fachleute sei es nicht leicht, sich in dem Dschungel an gesetzlichen Vorgaben und bürokratischen Hindernissen zurechtzufinden.
„Bei aller Wichtigkeit der Prüfung der Fälle würde ich mir wünschen, dass manchmal unbürokratischer, flexibler und schneller gehandelt werden könnte“, sagte Karin Renner. Einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildete in den vergangenen zwei Jahren die Zusammenfassung der ambulanten und stationären Eingliederungshilfe und deren Übertragung an den Bezirk. Sie wies darauf hin, dass psychisch Kranke nicht in Werkstätten gehörten und dann für das eigentliche Klientel – die Menschen mit geistiger Behinderung – „oft kein Platz mehr ist“.

Eine Stimme für psychisch Kranke

Für sehr wichtig hielt sie auch ein Konzept zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) sowie mehr Arbeitsplätze für psychisch Kranke, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance hätten.
Mit nur einer Gegenstimme verlängerten die Bezirksräte die Tätigkeit der Behindertenbeauftragten um drei Jahre.
„Wir wollen betroffenen Menschen – auch psychisch Kranken – eine Stimme geben“, begründete Michael Gerr den Antrag des Bündnis 90/Die Grünen. Zunächst sollte eine „Kommission zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ nach dem Kräfteverhältnis im Bezirkstag eingerichtet werden. Diese Gruppe sollte die Weichen für die Gründung eines Behindertenbeirats stellen und einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeiten.
Die Fraktionen der CSU, SPD und Freie Wähler waren jedoch der Meinung, dass die bereits existierenden Gremien, die Arbeitsgruppe Behindertenarbeit und der Planungs- und Koordinierungsausschuss, kompetent die Interessen von Menschen mit Behinderung wahrnehmen. Einstimmig verwiesen die Räte den Antrag zur Beratung in diese beiden Gremien.

Behindertenbeauftragte beklagt bürokratische Hindernisse | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2011-05-26

Tauber EU-Abgeordneter: Ich bin nicht behindert, die Gesellschaft behindert mich

Tauber EU-Abgeordneter: Ich bin nicht behindert, die Gesellschaft behindert mich

Sozialpolitik − 25-05-2011 - 15:51
  • 1 von 4 EU-Bürgern hat einen behinderten Angehörigen
  • 40 % der EU-Bevölkerung sind eingeschränkt mobil
  • Arbeitslosenquote von Behinderten 2-3 mal so hoch wie im Durchschnitt
  • 50 % weniger Behinderte mit akademischer Ausbildung als im Durchschnitt
Interview auf EuroParlTV mit Ádám Kósa
In der EU leben 80 Millionen Menschen mit Behinderungen, ein Sechstel der Gesamtbevölkerung. Doch immer noch sind viele alltägliche Dienstleistungen für sie unzugänglich, und ihre Mobilität stark eingeschränkt. Wir sprachen mit dem tauben Abgeordneten Ádám Kósa über das Leben und die Chancen von Behinderten in Europa und die Reformpläne des EU-Parlaments.
Sie haben für das Parlament einen Bericht über die Situation Behinderter in der EU geschrieben. Warum?

Mein Bericht befasst sich mit der Situation der 80 Millionen Behinderten, die in der EU leben. Es handelt sich um die größte Minderheit, die es in Europa gibt. Ihr größtes Problem ist der Zugang zu bestimmten Dienstleistungen wie Ausbildung, Arbeit oder medizinischer Versorgung. Das ist ein riesiges Problem für unsere Gesellschaft als Ganze.

Wie kann das geändert werden?

Tauber EU-Abgeordneter: Ich bin nicht behindert, die Gesellschaft behindert mich

2011-04-22

Un-behindert leben-Osthessen-News

Un-behindert leben - Vortragsreihe von Antoniusheim, Hochschule und Bonihaus

21.04.11 - Fulda - Unter dem Motto „un-behindert Leben“ haben die Hochschule Fulda, das Antoniusheim Fulda und das Bonifatiushaus eine Fortsetzung der im vergangenen Jahr gestarteten wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe für 2011 angekündigt. Interessante und aktuelle Entwicklungen aus dem Themenbereich der „Inklusion“ werden von internationalen Referenten vorgetragen.
Osthessen-News

2011-04-13

Was ist Glück? Franz-Joseph Huainigg im kobinet-Gespräch -- kobinet

Wenn wir ehrlich sind, ist es für 90 Prozent der Bevölkerung selbstverständlich, wofür behinderte Menschen tagtäglich kämpfen müssen: Besuch des Kindergartens und der Schule, mit Bus und Bahn zu fahren, einer Arbeit nach zu gehen und eine Familie zu gründen. Aber ein selbstbestimmtes Leben ist für die europäische Behindertenbewegung das politische Programm. Die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen gibt hier die Zielsetzung vor: Gleichberechtigte Teilhabe in Kindergarten, Schule und Beruf. Persönliche Assistenz zur Umsetzung eines selbstbestimmten Lebens. Und beispielsweise das Recht auf Leben – auch schon vor der Geburt! Das sind Rahmenbedingungen, die Menschen mit Behinderung zurecht einfordern und deren Umsetzung nur in Zusammenarbeit mit Betroffenen auf gleicher Augenhöhe gelingen kann! Das Bild vom bemitleidenswerten behinderten Menschen, dem man vor allem helfen muss, seinem „untragbaren“ Leben ein Ende zu setzen, ist komplett zu revidieren. Erlösung sieht anders aus. Nicht der Mensch ist behindert, er wird behindert.
Was ist Glück? Franz-Joseph Huainigg im kobinet-Gespräch -- kobinet

2011-03-04

Enthinderungsselbsthilfe von Autisten für Autisten (und Angehörige) Die Enthinderungsselbsthilfe (ESH) | & Auties e.V.

Die Enthinderungsselbsthilfe (ESH)


Die Enthinderungsselbsthilfe versteht sich als gesamtgesellschaftliche Interessenvertretung aller Autisten. Sie bietet als zuverlässiger Ansprechpartner für Autisten, gesellschaftliche Gruppen, Angehörige (z.B. Eltern oder auch Freunde) oder sonstwie Interessierten von Autisten Beratung, Hilfe und Unterstützung zu praktischen Themen und zum Thema Autismus und dessen Verstehen an sich, sowie einen Ratgeber zur Selbsthilfe an.
Inhaltliche Positionen der Enthinderungsselbsthilfe finden sich z.B. hier. Insbesondere wird die Einstufung von Autismus als "krank" entschieden als diskriminierend abgelehnt. Enthinderung verstehen wir als Recht und nicht als "Hilfe", für die man dankbar sein muß....


Enthinderungsselbsthilfe von Autisten für Autisten (und Angehörige) Die Enthinderungsselbsthilfe (ESH) | & Auties e.V.

2011-03-02

Enthinderung: Behinderung in der Sprache

Bei der Arbeit am Luzerner "Behindertenkonzept" gestern, gemeinsam mit anderen Menschen mit Behinderung, wird uns einmal mehr schmerzlich klar, wie tief verwurzelt - vielleicht unausrottbar - die Vorurteile gegen uns in den Köpfen sogar der Leute verankert sind, die von Staates wegen beauftragt sind, für uns "zu sorgen". Es sind gedankliche Gefängnisse, die uns ausgrenzen aber gleichzeitig auch diese Leute fest ummauern! Wir sehen und empfinden die Mauern, können dagegen kämpfen mit mehr oder weniger Erfolg. SIE, unsere Versorger, tragen die Mauern in sich und sind oft schlicht nicht in der Lage, die eine Wirklichkeit ausserhalb ihrer gedanklichen Barrieren zu erkennen....

Enthinderung: Behinderung in der Sprache
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