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2012-10-31

Krankenkasse KKH Allianz soll Schwerkranke rausgeekelt haben - SPIEGEL ONLINE


30.10.2012
 

Krankenkasse KKH Allianz soll Schwerkranke rausgeekelt haben

Arztbesuch: Die Krankenkassen müssen laut Gesetz alle Mitglieder gleichbehandeln
dapd
Arztbesuch: Die Krankenkassen müssen laut Gesetz alle Mitglieder gleichbehandeln

Schwere Vorwürfe gegen die KKH Allianz: Die Krankenkasse soll schwerkranke und damit teure Versicherte zur Kündigung gedrängt haben. Das geht laut ZDF-Magazin "Frontal 21" aus internen Telefonprotokollen hervor. Die Kasse kündigt eine Überprüfung an.
Hamburg - "Kundin ist blind; Kassenwechsel als Möglichkeit aufgezeigt." Dieser Vermerk steht laut "Frontal 21" in einem Telefonprotokoll der KKH Allianz. In einem weiteren Fall wird das Gespräch mit einer schwerkranken Diabetikerin geschildert. Weil sie für die Kasse hohe Kosten bedeute, sei auch sie aufgefordert worden, ihre Mitgliedschaft zu kündigen. Der zynische Kommentar des Mitarbeiters: "Hat am Telefon geweint; Kündigung liegt vor."
Nach Recherchen des ZDF-Magazins sind dies keine Einzelfälle.

Krankenkasse KKH Allianz soll Schwerkranke rausgeekelt haben - SPIEGEL ONLINE
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Freiheitskämpfer für Selbstbestimmung und Menschlichkeit -- kobinet


31.10.2012 - 10:33

Freiheitskämpfer für Selbstbestimmung und Menschlichkeit.

Foto zeigt Marcel Nuss auf der Konferenz in Luxemburg
Marcel Nuss referiert in Hesperange
Von Sascha Lang

Hesperange/Luxemburg (kobinet) „Da beim ersten Mal meine Bemühungen nicht ausreichten, beschloss ich zum zweiten Mal in den Hungerstreik zu treten. Dort sind mir dann etwa 10 Mitstreiter gefolgt.“

Diese Worte kommen nicht etwa von einem historisch allseits bekannten Freiheitskämpfer wie Mahatma Gandhi oder Nelson Mandela, sondern von Marcel Nuss, 57, der in Frankreich nun seit Jahrzehnten mit schwersten Beeinträchtigungen samt Pflegebett und Beatmungsgerät lebt und am letzten Samstag auf Einladung der Organisation Nëmme Mat Eis! und der Abteilung Behinderter Arbeitnehmer des OGB-L im Centre Culturel Nicolas Braun in Hesperange referierte.

„Als 2001 nach 23 Jahren Ehe meine Frau beschloss, sich von mir scheiden zu lassen, hatte ich die Wahl: Entweder würde ich bis ans Ende meiner Tage in einer Einrichtung verkommen, oder ich musste von der Regierung ein grundlegendes Umdenken erkämpfen.“
Freiheitskämpfer für Selbstbestimmung und Menschlichkeit -- kobinet
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Dolmetscherin des Wirbelsturms „Sandy“: Die gestenreiche Lydia lindert den Schmerz der USA - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten


Dolmetscherin des Wirbelsturms „Sandy“ 

Die gestenreiche Lydia lindert den Schmerz der USA

Mittwoch, 31.10.2012, 12:01 · von FOCUS-Online-Autor Julian Rohrer


Youtube Lydia Callis übersetzt für die schwerhörigen Zuschauer im Fernsehen
Lydia Callis, Gebärdensprachdolmetscherin, Katastrophe, New York, Sandy, USA, Wirbelsturm
REUTERS Während der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg am Rednerpult spricht, übersetzt Lydia Callis (links) das Gesagte in die Gebärdensprache


Eigentlich sollte sie nur informieren: Lydia Callis ist die Gebärdensprach-Dolmetscherin an der Seite des New Yorker Bürgermeisters. Doch über Nacht avancierte Callis durch ihre ausdrucksstarke Art zum Star. Und mehr als das.
...
Dolmetscherin des Wirbelsturms „Sandy“: Die gestenreiche Lydia lindert den Schmerz der USA - weiter lesen auf FOCUS Online:
Dolmetscherin des Wirbelsturms „Sandy“: Die gestenreiche Lydia lindert den Schmerz der USA - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten

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2012-10-30

Deutscher Bundestag: 27. Oktober 2012 Veranstaltung "Menschen mit Behinderung" - Mediathek des Deutschen Bundestages

27. Oktober 2012
Veranstaltung "Menschen mit Behinderung"

Menschen mit Behinderung waren am Freitag, 26. Oktober, und Sonnabend, 27. Oktober, zu Gast im Deutschen Bundestag. Die 299 Teilnehmer suchten den Dialog mit der Politik und sprachen mit Abgeordneten über Barrierefreiheit und Inklusion.

Deutscher Bundestag: Mediathek des Deutschen Bundestages








zum Artikel

 Diese Diskussion war ursprünglich gemeinsam mit dem Deutschen Behindertenrat für den 2./3. Dezember 2011 zum Welttag der Behinderten geplant worden. Die Veranstaltung "Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag" wurde damals abgesagt, weil unter den 300 eingeladenen Gästen der Parlamentarier mehr als 100 im Rollstuhl waren. Die peinliche Ausladung war als Realsatire im Web und im Fernsehen diskutiert worden (extra 3 am 26.10.11).
Behinderte im Bundestag -- kobinet
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2012-10-28

Zahl der Sozialhilfeempfängern steigt auf Rekordwert - Zwei Drittel der Sozialhilfeempfänger leben in Wohn- und Pflegeheimen

Zahl der Sozialhilfeempfängern steigt auf Rekordwert


29.10.2012 – Die Zahl der Menschen, die in Deutschland Hilfen zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bezogen haben, ist Ende des vergangenen Jahres nach Angaben von Destatis um fast vier Prozent auf rund 332.000 Personen angestiegen. Dies ist der höchste Stand seit dem Jahr 2005, als die Sozialsysteme umgestellt wurden. Knapp die Hälfte der Betroffenen waren Frauen.
Zum Jahresende 2011 haben 331.758 Personen (rund 158.000 Frauen und 174.000 Männer) in Deutschland Hilfen zum Lebensunterhalt („Sozialhilfe“ nach SGB XII) in Anspruch genommen, wie aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervorgeht.
Dies waren 3,9 Prozent mehr als zum Ende des Vorjahres. Zugleich ist die Zahl der Sozialhilfeempfänger auf den höchsten Wert angestiegen, seit die Sozialsysteme umgestellt wurden. Zum Vergleich: 2005 waren es lediglich knapp über 273.000.
Zahl der Sozialhilfeempfänger (Quelle: Destatis)
Die Hilfe zum Lebensunterhalt richtet sich unter anderem an Menschen mit Behinderung und pflegebedürftige Personen, die in Einrichtungen leben und dort Eingliederungshilfe für behinderte Menschen oder Hilfe zur Pflege beziehen.

Zwei Drittel der Sozialhilfeempfänger leben in Wohn- und Pflegeheimen

In Wohn- und Pflegeheimen lebten Ende 2011 rund zwei Drittel der Sozialhilfeempfänger. Von den gut 223.000 Betroffenen waren rund 106.000 Frauen und rund 117.000 Männer.
Überwiegend in Einzelhaushalten lebten rund 108.000 Personen (Frauen: 52.000, Männer 56.000), die Hilfen zum Lebensunterhalt bezogen. Nach den Angaben von Destatis waren die Leistungsbezieher außerhalb von Heimen mit knapp 41 Jahren deutlich jünger als die Heimbewohner mit durchschnittlich 53 Jahren.

Zahl der Sozialhilfeempfängern steigt auf Rekordwert - VersicherungsJournal Deutschland
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Bundespräsident Joachim Gauck kündigt Engagement für behinderte Menschen an - Pressebilder unter | Pressemitteilung Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband DBSV

26.10.2012 | 16:07 Uhr

Bundespräsident Joachim Gauck kündigt Engagement für behinderte Menschen an - Pressebilder unter www.2012.dbsv.org

Berlin (ots) - Anlässlich des einhundertjährigen Bestehens des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat Bundespräsident Joachim Gauck angekündigt, sich zukünftig verstärkt für behinderte Menschen einzusetzen. In seiner Festrede sagte das Staatsoberhaupt: "Ich möchte mein Amt nutzen für das Thema Inklusion, ich möchte ihm Gehör verschaffen."
"Inklusion" ist der zentrale Begriff der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und bezeichnet die selbstverständliche Beteiligung behinderter Menschen an allen gesellschaftlichen Prozessen. Der völkerrechtliche Vertrag wurde von Deutschland im Jahr 2009 ratifiziert.
DBSV-Präsidentin Renate Reymann begrüßt die Ankündigung Gaucks: "Wir hoffen, dass die Situation behinderter Menschen durch das Engagement des Bundespräsidenten nun auch in der deutschen Politik die breite Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient."
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) ist die älteste bundesweite Selbsthilfevereinigung. Am 26. Oktober 2012 wurde mit einem Festakt im Berliner Humboldt Carré das einhundertjährige Jubiläum des Verbandes begangen. Zu den Gästen zählten der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, Berlins Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja, sowie blinde Persönlichkeiten wie die Fahnenträgerin des deutschen Paralympischen Teams, Daniela Schulte.
Pressebilder und Hintergrundinfos unter www.2012.dbsv.org
Pressekontakt:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) 
Volker Lenk, Pressesprecher
E-Mail: v.lenk@dbsv.org 
Tel.: (030) 28 53 87-140 
Fax:  (030) 28 53 87-200 

Bundespräsident Joachim Gauck kündigt Engagement für behinderte Menschen an - Pressebilder unter | Pressemitteilung Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband DBSV
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Nur sieben Prozent der Menschen wollen ins Altenheim – Alten-WGs beliebt | Sozialpolitik | Pressemitteilung || ddp direct themenportal


25.10.2012 14:42 Uhr

Nur sieben Prozent der Menschen wollen ins Altenheim – Alten-WGs beliebt

(ddp direct) Keine andere Form der Pflege ist so unbeliebt wie das Altenheim: Nur sieben Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter wollen im Falle der Pflegebedürftigkeit in ein Altenheim ziehen. Über die Hälfte der Menschen fühlt sich zudem im Pflegefall finanziell nicht genug abgesichert, vor allem in den östlichen Bundesländern. Das ergab eine repräsentative Umfrage der DKV Deutsche Krankenversicherung bei Menschen unter 66 Jahren.

Keine andere Form der Pflege ist so unbeliebt wie das Altenheim: Nur sieben Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter wollen im Falle der Pflegebedürftigkeit in ein Altenheim ziehen. Über die Hälfte der Menschen fühlt sich zudem im Pflegefall finanziell nicht genug abgesichert, vor allem in den östlichen Bundesländern. Das ergab eine repräsentative Umfrage der DKV Deutsche Krankenversicherung bei Menschen unter 66 Jahren. (...)
Die DKV ließ im Rahmen des DKV-Reports „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2012 die Menschen ergänzend zum Thema Pflege befragen. Die Zahlen beruhen auf den Antworten von 2.309 Menschen unter 66 Jahren, die im März und April 2012 von der GfK befragt wurden, und sind repräsentativ für die entsprechende Bevölkerung in Deutschland.

Nur sieben Prozent der Menschen wollen ins Altenheim – Alten-WGs beliebt | Sozialpolitik | Pressemitteilung || ddp direct themenportal
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2012-10-26

Contergan - Parlament - Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Bundestagsrede von Markus Kurth | 25.10.2012

Contergan

Markus Kurth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Die Firma Grünenthal produzierte und vertrieb Ende der 50er-Jahre insgesamt 22 thalidomidhaltige Medikamente, darunter das als ungiftig beworbene Contergan. Innerhalb weniger Jahre machten diese Medikamente insgesamt 50 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus. Obwohl es bereits in dieser Zeit eine politische und fachliche Diskussion über schädigende Auswirkungen von Medikamenten bei Einnahme während der Schwangerschaft gab, hatte der Staat zu Beginn der Debatte um mögliche schädliche Auswirkungen von Contergan in diesem Zusammenhang keine Interven-tionsbefugnis. Erst durch öffentlichen Druck konnte Grünenthal dazu gezwungen werden, das Medikament vom Markt zu nehmen.
Der Conterganskandal hat unsere Gesellschaft verändert. Er hatte, wenn auch zeitlich verzögert, erst in den 70er-Jahren Konsequenzen für das Arzneimittelrecht. Die Vorgaben zur Arzneimittelsicherheit wurden verbessert.
Während Grünenthal erhebliche Gewinne machte, wurde und wird den Geschädigten in mehrfacher Hinsicht Unrecht getan: Zeit ihres Lebens wurden sie von medizinischer Forschung objektiviert, sie wurden als „Missgeburten“ bezeichnet und wahrgenommen. Für den Verlust an Lebensqualität, den sie erleben, sind sie bis heute nicht angemessen entschädigt worden. Sie müssen bis heute mit Krankenkassen um die Finanzierung ihrer Heil- und Hilfsmittel kämpfen. Mit zuneh-menden Alter nehmen auch ihre Schmerzen zu, während gleichzeitig soziale Unterstützungsnetzwerke, etwa durch den Tod der Eltern, wegbrechen.
Als wir hier das letzte Mal über die Situation Contergangeschädigter gesprochen haben, war uns klar, dass die Zahlungen, die sie zur Deckung ihrer Bedarfe erhalten, nicht ausreichend sind. Im Wissen um die unangemessene Versorgungssituation der Betroffenen wurden damals unter anderem die sogenannten Contergan-renten verdoppelt. Die Forderung der Grünen-Fraktion, im Rahmen einer Studie die Bedarfe genau zu ermitteln, damit auf dieser Grundlage über weitere Verbesserungen entschieden werden kann, wurde von der damaligen Bundesregierung aufgegriffen und eine Studie an der Universität Heidelberg in Auftrag gegeben.
Die Ergebnisse, die uns aus dieser Studie vorliegen, sind zwar erst vorläufig, dafür aber um so deutlicher: Ungedeckte Bedarfe belasten Contergangeschädigte in einem Ausmaß, das fast nicht vorstellbar ist, wenn man nicht täglich damit lebt. Fast 85 Prozent der Befragten leiden an Schmerzen, ihre Bedarfe an Medikamenten, Hilfsmitteln, rehabilitativen Maßnahmen und physikalischer Therapie sind in großen Teilen nicht gedeckt. Nur wenige sind finanziell in der Lage, sie in Eigenleistung zu finanzieren. Der Bedarf an Assistenz im Alltag wird zunehmen, er ist bereits jetzt nicht ausreichend gedeckt. Ein bemerkenswerter Teil der Geschädigten kann aufgrund der Schädigung und mangelnder Versorgung nicht mehr arbeiten, entsprechend bestehen Verdienstausfälle.
Für uns kann das nur eins bedeuten: Wir müssen handeln, und zwar jetzt! Die Betroffenen werden immer älter, ihre Schmerzen nehmen zu. Ihre Bedarfe werden steigen. Deswegen müssen wir jetzt den Schadensausgleich verbessern und regelmäßig überprüfen.
Es wurde bereits diskutiert, inwiefern die Versorgung der Contergangeschädigten über das System der Sozialversicherungen geleistet werden kann. Ich habe schon von den Kämpfen gesprochen, die sich die Geschädigten mit den Krankenkassen immer wieder liefern müssen. Die Kassen weigern sich hartnäckig, Kosten für nötige Heil- und Hilfsmittel zu übernehmen. Zahnimplantate werden nicht gezahlt, selbst wenn Geschädigte sich aufgrund verkürzter Arme Prothesen nicht selbstständig einsetzen können. Das ist nicht das einzige Beispiel, es gibt zahlreiche. Auch die explizite Aufforderung des Ministeriums an die Krankenversicherungen, im Falle Contergangeschädigter unbürokratisch zu agieren, konnte daran nichts ändern. Auch wenn nachvollziehbar ist, dass die Kassen Leistungen zum Ausgleich der Folgen einer Schädigung nicht aus Versicherungsbeiträgen finanzieren möchten, hätte ich mir angesichts der Situation Contergangeschädigter eine konstruktivere Zusammenarbeit und weniger Rücksichtslosigkeit gewünscht. Für uns ist die Konsequenz aus diesen Erfahrungen allerdings eindeutig: Wir müssen die Finanzierung anders absichern als über die gesetzliche Krankenversicherung. Die Frage, wie man grundsätzlich damit umgeht, dass Krankenkassen scheinbar unbeeindruckt von politischen Entscheidungen ihre eigenen Ziele verfolgen, ist eine, die wir dringend angehen müssen, aber nicht im Rahmen der Entschädigung von Conterganopfern regeln können.
Ich habe es schon gesagt: Wir müssen schnell handeln. Aus meiner Sicht ist es bereits jetzt möglich, auf der Grundlage der Ergebnisse der Heidelberger Studie die Conterganrenten zu erhöhen. Selbst wenn bisher keine detaillierten Zahlen vorliegen: Sollte bei der Berechnung eine Unschärfe zugunsten der Betroffenen entstehen, so ist das vor dem Hintergrund der vergangenen Jahre ohne Frage hinnehmbar.
Die Bundesrepublik Deutschland steht in der Haftungsnachfolge der Firma Grünenthal. Die Finanzierung von notwendiger Assistenz und von Hilfen im Alltag, von Pflege, von rehabilitativen und therapeutischen Maßnahmen, von Umbaumaßnahmen zur Steigerung der Barrierefreiheit im Wohnbereich und die Finanzierung eines Kraftfahrzeugs über die „Rente“ ist systematisch gerechtfertigt. Das sollte uns nicht davon abhalten, weiterhin auf Grünenthal einzuwirken, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Dass die Firma moralisch in der Pflicht steht, ist wohl schwerlich zu widerlegen.
Natürlich ist eine Nachbefragung durch die Universität Heidelberg zur Ermittlung der tatsächlichen Verluste, die den Betroffenen durch die Conterganschädigung entstanden sind, weiterhin geboten. Ich halte es weiterhin für nötig, auch nach der jetzt durchzuführenden Erhöhung der Renten weiter darüber zu sprechen, in welcher Höhe den Geschädigten eine finanzielle Kompensation für den Verlust an Lebensqualität geleistet werden kann. Wie hoch eine solche zusätzliche Zahlung ausfallen sollte, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ich bin der Überzeugung, dass wir darüber mit Blick auf die Entschädigungszahlungen, die Opfer von Medikamentenskandalen heute bekommen, weiter diskutieren müssen.
Abschließend möchte ich mich bei allen Betroffenen bedanken, die uns noch immer konstruktiv darin unterstützen, die Situation zu verbessern. Ich kann Ihren Ärger darüber, wie lange nichts oder zu wenig getan wurde, verstehen: Er ist gerechtfertigt – genau wie das Ende der Geduld. Es ist nun Aufgabe dieses Parlaments, zügig einen Beschluss zu fassen, der Ihnen ein Leben in Würde ermöglicht.
Markus Kurth

Contergan - Parlament - Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
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Labels: Arzneimittel, Bundestag, Conterganopfer, Parteien

Paralympics 2016: Feierliche Bootstaufe mit Ziel „Paralympics Rio 2016“ Prominente Paten | Behindertensport News - Sport - Gehörlosensport - Rollstuhlsport

Paralympics 2016: 

Feierliche Bootstaufe mit Ziel „Paralympics Rio 2016“ 

Prominente Paten

24/10/2012 09:07:00
Schriftgroesse: Decrease font Enlarge font
Am Samstag, den 27. Oktober feiert der Bayerische Kanu-Verband (BKV) um 13 Uhr vor der Bootshalle 19 an der Olympia-Regattastrecke Oberschleißheim die Taufe seiner ersten Rennkajaks, die der internationalen paralympischen Wettkampfnorm entsprechen.
Oberschleißheim (Behindertensport-News.de) - Es könnte der Startschuss werden für große internationale Erfolge – die Voraussetzungen dafür sind jetzt gegeben. Das ehrgeizige Ziel heißt „Paralympics Rio 2016“.


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Hartz-IV-Schicksal: Ausgemustert vom Amt - Freie Presse - Seite 1

Hartz-IV-Schicksal: 

Ausgemustert vom Amt

Erklärt das Jobcenter Betroffene aus Kostengründen für psychisch krank?

Chemnitz. Mehrere Hundert Hartz-IV-Bezieher müssen sich pro Jahr allein in Chemnitz dem Psychologischen Dienst der Arbeitsagentur vorstellen. Mit bisweilen fatalen Folgen, wie der Fall eines 32-jährigen Qualifizierungswilligen zeigt. Mehrere Bildungsträger attestierten ihm eine hervorragende Eignung und Motivation für eine Umschulung. Da erklärte ihn die Behörde kurzerhand für psychisch behindert.

Hartz-IV-Schicksal: Ausgemustert vom Amt - Freie Presse - Seite 1
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Urteile zur Zwangsbehandlung in der Psychiatrie - Politische Forderungen der Diakonie | Diakonie-Fachinformationsdienst

Urteile zur Zwangsbehandlung in der Psychiatrie - Politische Forderungen der Diakonie

Durch die zwei Urteile des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2011 und die Beschlüsse des Bundesgerichtshofes zur Zwangsbehandlung aus dem Jahr 2012 hat die Debatte um die Grundrechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen deutlich an Relevanz gewonnen.
Auch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stellt das psychiatrische Hilfesystem aber auch das deutsche Betreuungswesen vor die Herausforderung, noch einmal neu über Selbstbestimmung und Autonomie versus Unterstützung, Schutz und Fürsorge nachzudenken. (...)
Anbei finden Sie das  aktuelle politische Positionspapier: „Freiheit, Sicherheit und Schutz der Unversehrtheit der Person – Konsequenzen der Artikel 14 und 17 der UN-Behindertenrechtskonvention für die Psychiatrie“, mit dem die Diakonie auf den gesetzgeberische Handlungsbedarf aufmerksam macht.
Das Papier wurde im Rahmen der Projektarbeit des Diakonie Bundesverbandes erarbeitet. (...)
19.10.2012

Urteile zur Zwangsbehandlung in der Psychiatrie - Politische Forderungen der Diakonie | Diakonie-Fachinformationsdienst


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 25 - Gesundheit

Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung. Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu geschlechtsspezifischen Gesundheitsdiensten, einschließlich gesundheitlicher Rehabilitation, haben. Insbesondere

d) erlegen die Vertragsstaaten den Angehörigen der Gesundheitsberufe die Verpflichtung auf, Menschen mit Behinderungen eine Versorgung von gleicher Qualität wie anderen Menschen angedeihen zu lassen, namentlich auf der Grundlage der freien Einwilligung nach vorheriger Aufklärung, indem sie unter anderem durch Schulungen und den Erlass ethischer Normen für die staatliche und private Gesundheitsversorgung das Bewusstsein für die Menschenrechte, die Würde, die Autonomie und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen schärfen;

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 25 - Gesundheit

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Labels: Diakonie, Freiheit, Gesundheit, Patientenrechte, Psychopharmaka, UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, Zwangsbehandlung

2012-10-25

Deutscher Bundestag: Linken-Vorstoß zu mehr Inklusion in Bildung

Linken-Vorstoß zu mehr Inklusion in Bildung


Bildung und Forschung/Antrag - 25.10.2012

Berlin: (hib/ROL) Die Verschiedenheit der Menschen birgt einen großen Reichtum. Diese Vielfalt zu nutzen, bereichert die ganze Gesellschaft. Die Linke fordert in ihrem Antrag „Gemeinsam lernen – Inklusion in der Bildung umsetzen“ (17/11143) die Bundesregierung auf, die Initiative zu ergreifen, um das Verbot der Bildungszusammenarbeit zwischen Bund und Ländern (Kooperationsverbot) ohne Einschränkungen aufzuheben. Deutschland hat sich mit der Unterzeichnung zur UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), die seit dem 26. März 2009 in Kraft ist, zur Inklusion verpflichtet. Inklusion gewährleistet allen Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, das Recht auf volle gesellschaftliche Teilhabe. Die Linke tritt in einem 19-Punkte-Plan dafür ein, in Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen ein Investitionsprogramm „inklusive Bildung“ zu initiieren, um die Bildungseinrichtungen möglichst schnell barrierefrei umzubauen und auszustatten. Auch soll gemeinsam mit den Ländern eine Qualitätsoffensive für inklusive Bildung in der Ausbildung von Erziehern, Lehrern und Ausbildern auf den Weg gebracht werden, damit inklusive Lernprozesse in heterogenen Lerngruppen auch gewährleistet werden können. Zudem will die Linke, dass ein Rechtsanspruch des Kindes auf einen gebührenfreien, inklusiven Betreuungsplatz in Kindertageseinrichtungen und Schulen unabhängig vom sozialen Status der Eltern festgeschrieben wird und vergleichbare Mindeststandards erarbeitet werden.
Mit dem Artikel 24 BRK hat sich Deutschland dazu verpflichtet, jedem Menschen Chancengleichheit in der Bildung zu ermöglichen. Doch vielen jungen Menschen werde derzeit die gleiche Teilhabe an Bildung verwehrt. Das derzeitige gegliederte Schulsystem etwa stehe einer konsequenten Inklusion entgegen. Kinder im Alter von zehn oder zwölf Jahren auf unterschiedliche Schulformen aufzuteilen, sei mit dem Konzept der Inklusion nicht vereinbar. Derzeit würden etwa eine halbe Million Förderschüler in Deutschland separat unterrichtet. 75 Prozent von ihnen erreichten nicht einmal einen Hauptschulabschluss, bemängelt die Linke in ihrem Antrag. Diese Spirale der Ausgrenzung setze sich in der beruflichen Bildung fort. Der Anteil von Jugendlichen mit Behinderung im dualen System liege bei weniger als einem Prozent und verdeutliche ihre sehr geringen Chancen auf einen anerkannten Berufsabschluss.

Deutscher Bundestag: Linken-Vorstoß zu mehr Inklusion in Bildung
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Labels: Bildung, Bund, Bundesregierung, Inklusion, Länder, Parteien, UN-Behindertenrechtskonvention

AWO:Bonner Erklaerung: UN-Behindertenrechtskonvention jetzt umsetzen

Arbeiterwohlfahrt Bundeskonferenz 2012
23.11. – 25.11.2012 in Bonn


Antrags-Nr.: 1.1.-020

Thema: Bonner Erklärung - UN-Behindertenrechtskonvention jetzt umsetzen
Antragsteller: Be Westliches Westfalen

Die Bundeskonferenz möge beschließen:

Seit März 2009 ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) auch in Deutschland geltendes Recht. Die Konvention stellt den Grundsatz der Inklusion in den Mittelpunkt: Als selbstverständliche gemeinsame Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft, unabhängig von ihren Fähigkeiten und ihrem Lebensalter.Inklusion muss darauf zielen, die Rechte behinderter Menschen, insbesondere in der Kinderbetreuung und frühkindlichen Bildung, in der Teilhabe am Arbeitsleben undbeim Wohnen zu gewährleisten.Die AWO als Erbringerin professioneller Dienstleistungen in diesen Bereichen und auch mit ihrer ehrenamtlichen Verwurzelung in der Gesellschaft erfüllt die UN-Konvention mit Leben und verpflichtet sich auf deren Grundsätze.
Die AWO fordert deshalb nach innen und nach außen:

Bonner_Erklaerung_UN-Behindertenrechtskonvention_jetzt_umsetzen.pdf
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Labels: AWO, Umsetzung, UN-Behindertenrechtskonvention

2012-10-24

Verkehr: Behindertenbeauftragter kritisiert mangelnde Barrierefreiheit im Nahverkehr - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

07:07

Verkehr

Behindertenbeauftragter kritisiert mangelnde Barrierefreiheit im Nahverkehr

"Bis alle Züge umgerüstet sind, dauert es wohl 40 Jahre"

Düsseldorf (dapd-nrw). Der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald kritisiert die mangelnde Barrierefreiheit bei Bussen und Bahnen. "Mit einem Rollstuhl sind Sie nicht frei, überall einzusteigen und überall auszusteigen. Sie werden behindert", sagte er der Nachrichtenagentur dapd in Düsseldorf. Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen könnten sich im öffentlichen Personennahverkehr nicht frei bewegen. (...)
Nicht nur Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte sind jedoch Killewald zufolge von zu hohen Gleisen oder fehlenden Aufzügen in Bahnhöfen betroffen. "Das Thema Barrierefreiheit ist nicht auf Behinderte beschränkt." Es gebe 300.000 Babys und Kleinkinder, die in Wagen und Buggys transportiert würden.(...)

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Dreyer: Bund muss Kosten der Behinderten-Integration mittragen | Boulevard Baden


Dreyer: Bund muss Kosten der Behinderten-Integration mittragen

21. Oktober 2012 | 15:45 Uhr

Foto: dapd
Mainz (dapd). Die designierte rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) forder von der Bundesregierung mehr Engagement für Behinderte. Der Bund müsse einen Teil der Kosten zur Integration von Menschen mit Beeinträchtigung übernehmen, sagte Dreyer dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Als Beispiel nannte die derzeitige Sozialministerin eine Förderung von Integrationsunternehmen, in denen Behinderte mit öffentlichen Zuschüssen eine normale Anstellung bekommen könnten.
Beeinträchtige Menschen dürften nicht mehr wie früher in Wohnheimen oder Behindertenwerkstätten an den Rand gedrängt werden, forderte sie. (...)
Dreyer: Bund muss Kosten der Behinderten-Integration mittragen | Boulevard Baden
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Labels: Arbeit, Bund, Engagement, Heim, Inklusion, Kosten, Länder, Parteien, Politik, Werkstätten, Wohnheim

Assistenzpflegebedarfsgesetz oder die Geschichte von Hase und Igel -- kobinet

22.10.2012 - 08:29

Assistenzpflegebedarfsgesetz oder die Geschichte von Hase und Igel.

Banner der ForseA-Kampagne
© ForseA e.V.
Eine Betrachtung von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz

Berlin (kobinet) Am kommenden Mittwoch findet in Berlin eine Anhörung zum Assistenzpflegegesetz statt. Es werden Experten im Wesentlichen zu zwei Papieren befragt. Einerseits der Vorschlag der Koalition, nur die Kur für behinderte Arbeitgeber in das Gesetz aufzunehmen. Damit würde dem Ziel, der Forderung von ForseA e.V., ein weiterer Tippel-Schritt entgegengekommen. Auf der anderen Seite ein Antrag der LINKEN, der die volle Umsetzung der ForseA-Forderung zum Inhalt hat. Nun steht die Koalition vor einem Dilemma:

Assistenzpflegebedarfsgesetz oder die Geschichte von Hase und Igel -- kobinet
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Labels: Assistenz, ForseA, Gesetze und Urteile, Parteien, Pflege, Politik

Pressemitteilungen - Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Pressemitteilung der behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen
Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 24.10.2012
Am 26. und 27. Oktober werden 299 Menschen mit Behinderungen auf Einladung aller Fraktionen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Regierungsvertreterinnen und -vertretern über Schwerpunkte in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention debattieren. Die Gäste haben die Möglichkeit, die Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die ihnen wichtig sind. In 12 Arbeitsgruppen, die in ihrer inhaltlichen Schwerpunktsetzung an die Ausschüsse des Bundestages angelehnt sind, erhalten die Gäste Einblick in die parlamentarische Arbeit. Die Fraktionen können in den Gesprächen auf die Expertise von Menschen mit Behinderungen als „Expertinnen und Experten in eigener Sache“ zurückgreifen.
Mit diesem Forum leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Die politische Beteiligung und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Menschen mit Behinderung können die Politik auf Probleme hinweisen und gemeinsam Änderungsvorschläge erarbeiten. Am Ende der zweitägigen Veranstaltung werden die Ergebnisse der Arbeit vorgestellt und Handlungsempfehlungen für das Parlament zusammengefasst.
Eröffnet wird die Veranstaltung am 26. Oktober um 14 Uhr von Bundestagspräsident Prof. Dr. Nobert Lammert. Das Abschlussplenum und die Vorstellung der Arbeitsergebnisse finden am 27. Oktober ab 13 Uhr im Paul-Löbe-Haus statt. Neben der inhaltlichen Arbeit werden im Deutschen Bundestag zwei Ausstellungen eröffnet: Die Ausstellung „Gestaltung für alle“ und die Foto-Dokumentation „Deutscher Bundestag barrierefrei“ können nach dem kommenden Wochenende auch von den Besuchern des Reichstags besichtigt werden.
Hintergrund:
Die Initiatoren der Veranstaltung sind die behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen: Maria Michalk (CDU/CSU), Silvia Schmidt (SPD), Gabriele Molitor (FDP), Dr. Ilja Seifert (Die Linke), Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.

Pressemitteilungen - Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
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Labels: Behindertenpolitik, Bundestag, Experten-in-eigener-Sache, Parteien, UN-Behindertenrechtskonvention, Veranstaltung

2012-10-22

Behinderte bewegen sich und die Gesellschaft: BSV Rheinland-Pfalz

Behinderte bewegen sich und die Gesellschaft


erstellt am: 20. Oktober 2012
BSV Rheinland-Pfalz feierte sein 60-jähriges Bestehen.

Koblenz. Selten trifft ein Buchtitel es so auf den Kopf: „Behinderte bewegen…“ heißt die Chronik, die der  Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz beim Festakt zu seinem 60-jährigen Bestehen vorstellte. Wenn Behinderte Sport treiben, dann bewegen sie nicht nur sich – sie bewegen auch viel für sich und viel in der Gesellschaft.

Behinderte bewegen sich und die Gesellschaft: BSV Rheinland-Pfalz
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Labels: Sport

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE

20.10.2012
 

Querschnittsgelähmte Rentner wider Willen

Von Ramona Weise und Elena Weidt
Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
DPA
Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
Viele Querschnittsgelähmte könnten nach ihrem Unfall wieder arbeiten. Doch Krankenkassen und Rentenversicherungen erklären sie oft vorschnell zu Frührentnern. Der Verdacht: Die Behinderten werden vor allem aus Kostengründen für arbeitsunfähig erklärt.

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE
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Labels: Arbeit, Krankenkasse, Querschnittslähmung, Rente, Unfallopfer

Podcast zum Jour fixe Arbeit -- kobinet

21.10.2012 - 10:59

Podcast zum Jour fixe Arbeit.

Foto zeigt Unternehmer Keune und Azubi Abasov
© FDST
Berlin (kobinet) Ein Bürokratiemarathon bis zum Job-Beginn, keine Arbeitsassistenz bei Praktika, skeptische Arbeitgeber, niedrige Werkstattlöhne - Die Liste der Hürden ist lang für Menschen mit Behinderung auf dem 1. und 2. Arbeitsmarkt. So die Kurzinformation über den Jour fixe in der Berliner Villa Donnersmarck.

In einem ausführlichen Bericht zum Hören, Lesen und Anschauen ist auch von Erfolgsgeschichten die Rede. Wie mühselig sie erkämpft werden müssen zeigt das Beispiel des Auszubildenden Alexander Abasov und von Martin Keune, Inhaber einer Berliner Werbeagentur. Keune wollte im vergangenen Jahr dem Spastiker Alexander Abasov einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter geben. Schon im Frühjahr nahm er erste Kontakte auf:

Podcast zum Jour fixe Arbeit -- kobinet
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Labels: Arbeit, Arbeitsmarkt, Ausbildung, Behördenkampf, Billiglohn, Geld

Ottmar Miles-Paul: Menschen müssen von Anfang an willkommen sein - Regionales - Rhein-Zeitung


Ottmar Miles-Paul: Menschen müssen von Anfang an willkommen sein

Stellen Sie sich vor, Sie hätten trotz eines schwierigen Starts ins Leben und einiger Herausforderungen Ihren Platz in der Gesellschaft gefunden. Nun kommen Forscher, die Ihnen erklären, dass sie einen Bluttest entwickelt haben, durch den Menschen wie Sie bereits während der Schwangerschaft erkannt werden können.

iris schröder / www.dieth
Von Ottmar Miles-Paul
Dabei erfahren Sie, dass circa 90 Prozent derjenigen, die bisher mit Ihren Merkmalen während der Schwangerschaft erkannt wurden, jetzt schon abgetrieben werden. Wie würden Sie sich fühlen? Welche Konsequenzen könnte das eventuell für Ihr Leben haben?
Ottmar Miles-Paul: Menschen müssen von Anfang an willkommen sein - Regionales - Rhein-Zeitung
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Labels: Abtreibung, lebensunwert, Pränatal-Diagnostik

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern - Freie Presse

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern

Krankenkasse verweigerte Alleinerziehender zunächst dringend nötige Haushaltshilfe

Plauen. Letztes Jahr eine Gallen-OP, jetzt die Operation im Unterleib: Maria Siems, eine junge Mutter aus Plauen, macht eine schwere Zeit durch. "Eigentlich gehöre ich ins Bett, um mich von der Operation zu erholen. Aber das kann ich nicht, weil ich seit zwei Wochen meiner Krankenkasse hinterherrenne", sagt Maria Siems. Sie ist alleinerziehend und könnte während der Genesung eine Haushaltshilfe bezahlt bekommen - so steht es in der Satzung ihrer Kasse, der DAK.
Die kann sie gebrauchen. Emma, 7, und Pascal, 8, ihre beiden Kinder, sind schwer behindert und haben Pflegestufe 3. Emma sitzt im Rollstuhl, muss getragen und ins Bett gehoben werden. Nach ihrer OP soll sich Maria Siems mindestens sechs Wochen schonen und nicht schwer heben, damit die Wunde heilen kann. Das empfehlen ihre Ärzte.
Eine Schonfrist, die nicht in die Satzung der Kasse passt. Maria Siems ist innerhalb zu kurzer Zeit zu oft operiert worden. Denn nach der DAK-Satzung besteht der Anspruch auf Haushaltshilfe binnen Drei-Jahres-Frist für zwölf Wochen. Da die junge Mutter vergangenes Jahr eine Gallen-OP hatte und zuvor wegen eines Traumas in Behandlung war, hat sie einen großen Teil des Kontingents bereits aufgebraucht. Statt für sechs Wochen bewilligte ihr die DAK die Hauswirtschafterin nur für zwei Tage, je zwei Stunden. "Das klingt wie ein Witz. Wer kocht den Kindern Essen? Wer macht sie für die Schule fertig, wenn ich es nicht kann?" sagt Maria Siems, 28.

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern - Freie Presse
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Labels: Behördenkampf, Frauen, Kinder, Krankenhaus, Krankenkasse

Nettetal: Gemeinsamer Unterricht tut allen gut

Nettetal Gemeinsamer Unterricht tut allen gut

VON INGE VON DEN BRUCK - zuletzt aktualisiert: 22.10.2012
Nettetal (RP). "Die Kinder lernen voneinander und miteinander", sagt Roland Schiefelbein, Direktor an der Gesamtschule Nettetal. Seine Schule unterrichtet seit zwölf Jahren behinderte und nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Unterricht (GU). "Wir müssen aber zu jedem neuem Schuljahr Kinder mit erhöhtem Förderbedarf ablehnen", ergänzt er.

Nettetal: Gemeinsamer Unterricht tut allen gut
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Labels: Inklusion, Schule, SchülerInnen

22.10.2012: Reisefreiheit für Behinderte (neues-deutschland.de)


Brandenburg

Reisefreiheit für Behinderte

Brandenburg gilt als Musterland des barrierefreien Tourismus

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Behindert reisen ist überall schwierig – in Brandenburg geht es.
Foto: dpa/Stefan Puchner
Seine ganze Leidenschaft habe dem Turnen gehört, erzählt Ronny Ziesmer. Der Cottbuser siegte 2003 bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin Mehrkampf und qualifizierte sich im Jahr darauf für die Olympischen Spiele in Athen. Er gehörte zu den Favoriten. Doch dann beendete ein tragischer Sportunfall seine Karriere. Beim Training am Pferd scheiterte er an einem Doppelsalto rückwärts, schlug mit dem Kopf auf den Boden und brach sich die Halswirbelsäule. Seitdem ist Ziesmer querschnittsgelähmt.
Doch er gab nicht auf, treibt weiterhin Sport, fährt jetzt Handbike, einen tiefergelegten Rennrollstuhl. Auf diese Weise ist er viel in Brandenburg unterwegs, und er ist Botschafter für einen barrierefreien Tourismus im Bundesland. »Ich möchte Menschen mit Behinderungen Mut machen und ihnen zeigen, was es hier für tolle Möglichkeiten gibt, die Landschaft aktiv kennenzulernen und sich zu erholen.«
Es gibt eine Menge Angebote, die auf die jeweiligen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern, Blinden und Sehschwachen oder geistig Behinderten eingehen. Selbst an Menschen mit verschiedenen Lebensmittelallergien ist gedacht. Brandenburg gilt in dieser Hinsicht als Musterland.22.10.2012: Reisefreiheit für Behinderte (neues-deutschland.de)
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Labels: Barrierefreiheit, Blindheit, Länder, reisen, Rollstuhl, Sport, Tourismus, Unfallopfer

Tuningen: Behinderte kommen nicht ins Rathaus - Tuningen - Schwarzwälder Bote


Tuningen Behinderte kommen nicht ins Rathaus

Schwarzwälder-Bote, 22.10.2012 00:00 Uhr
Inge Wenzler, Behindertenbeauftrage der Gemeinde Tuningen, verdeutlichte dem Gemeinderat die Problematik für Rollstuhlfahrer, die mit den Rädern in den Zwischenspalten des Kopfsteinpflasters hängen bleiben und kaum ins Rathaus können.  
Foto: Bieberstein Foto: Schwarzwälder-Bote
Inge Wenzler, Behindertenbeauftrage der Gemeinde Tuningen, verdeutlichte dem Gemeinderat die Problematik für Rollstuhlfahrer, die mit den Rädern in den Zwischenspalten des Kopfsteinpflasters hängen bleiben und kaum ins Rathaus können. Foto: BiebersteinFoto: Schwarzwälder-Bote

Von Erich Bieberstein Tuningen. Für 2013 stehen bei den kommunalen Gebäuden und Einrichtungen etliche größere Projekte an. Im Vorfeld waren die Tuninger Gemeinderäte auf einer Innerortstour, um diese vor Ort zu besichtigen.Miteingeladen war die Tuninger Behindertenbeauftragte Inge Wenzler. Und gleich beim Treffpunkt am Rathaus konnte sie verdeutlichen, dass Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte mit Rollatoren schlechte Karten haben. Vor der Rathaustüre befindet sich grobes Kopfsteinpflaster mit Spalten bis zu zwei Zentimeter in den Zwischenräumen. Rollstuhlfahrer haben so fast keine Chance, in das Rathaus zu gelangen, denn die Räder verschwinden in den Spalten und blockieren.

Tuningen: Behinderte kommen nicht ins Rathaus - Tuningen - Schwarzwälder Bote
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Labels: Barrierefreiheit, Kommunen, Mitwirkung, Zugänglichkeit

Supertalent 2012: Casting-Show mit einer Botschaft für Integration | news.de


«Supertalent 2012»  

«Tanzen, Rollstuhl, das passt überhaupt nicht»

Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann


Behinderung behindert nicht - das zeigt die Nummer von Christian und Michelle beim Supertalent eindrucksvoll.
Behinderung behindert nicht - das zeigt die Nummer von Christian und Michelle beim Supertalent eindrucksvoll. Foto: RTL

Beim Supertalent tanzen sie, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Michelle Dziony und Christian Grothe stechen aus der Masse der Casting-Kandidaten heraus. Ja, Das Supertalent hat endlich mal eine Botschaft. Auch wenn Dieter Bohlen dafür ins dickste Fettnäpfchen treten muss.
Supertalent 2012: Casting-Show mit einer Botschaft für Integration | news.de
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Labels: Mitleid, Rollstuhl, Tanz, Vorurteil

Landesrechnungshof will Amtsgerichte prüfen - MECKLENBURGVORPOMMERN - OSTSEE ZEITUNG

dpa vom 17.10.2012 15:09
Landesrechnungshof will Amtsgerichte prüfen

Schwerin (dpa/mv) - Der Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern nimmt die gestiegene Zahl von Betreuungsverfahren für hilflose Menschen an den Amtsgerichten des Landes unter die Lupe. Die Linke kritisierte das Vorhaben am Mittwoch. Die Prüfung von Betreuungsverfahren und deren Vermeidbarkeit sei ein unzulässiger Eingriff in die richterliche Unabhängigkeit, sagte die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Barbara Borchardt.
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Labels: Betreuungsrecht, Geld, Gericht, Parteien, Rechnungshof, Rechtliche Betreuung

Hilfe oder Entmündigung? - Wiener Zeitung Online

  • Artikel vom 17.10.2012, 17:59 Uhr

Die Zahl der Personen mit Sachwalter steigt - und die Beschwerden der Betroffenen häufen sich

Hilfe oder Entmündigung?


Von Petra Tempfer

  • Rechtsanwaltkanzleien übernehmen mehrere 100 Sachwalterschaften.

Wien. Stellen Sie sich vor, Sie wohnen in einer Wohnung ohne Strom und Möbel, weil Sie nicht mehr über Ihr Einkommen und Vermögen entscheiden dürfen. Liegt es doch in den Händen eines Sachwalters, den Ihnen das Gericht zur Seite gestellt hat. Und der weder Strom beantragt, noch Möbel organisiert hat. Einen Fall wie diesen gibt es tatsächlich. Er betrifft einen Mann aus Wien - und dieser ist nicht der Einzige in einer solchen Situation. Laut Georg Psota, Obmann von "pro mente" Wien, Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit, ist derzeit in der Sachwalterschaft ein Rück- statt Fortschritt zu bemerken. "Die Sachwalterschaft verkommt zur Entmündigung", bemängelt er. Vielleicht deshalb, weil die Zahl der besachwalteten Personen stetig steigt: Von österreichweit 34.874 im Jahr 2002 wuchs sie auf heuer 55.560 an.
Mit diesem Anstieg häufen sich auch die Beschwerden von Betroffenen (...)

Hilfe oder Entmündigung? - Wiener Zeitung Online
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Labels: Beschwerden, Entmündigung, Geld, Sachwalterschaft, Statistik, wohnen

Experten fordern Novellierung von Sachwalterschaft > Kleine Zeitung

Zuletzt aktualisiert: 17.10.2012 um 14:44 Uhr

Experten fordern Novellierung von Sachwalterschaft

Eine steigende Anzahl von Personen mit psychischen Erkrankungen oder intellektuellen Beeinträchtigungen braucht Unterstützung bei konkreten Entscheidungen. Sachwalter sollen ihnen beim Umgang mit Behörden, finanziellen Angelegenheiten oder auch der Sicherstellung einer angemessenen Wohnsituation helfen – oft komme dies allerdings der Entmündigung gleich, warnten Experten am Mittwoch in Wien.


Experten fordern Novellierung von Sachwalterschaft > Kleine Zeitung
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Labels: Behörden, Entmündigung, geistige Behinderung, Geld, Psychiatrie, Sachwalterschaft, wohnen

IG Metall NRW: Minister: "Behinderte nicht in Werkstätten abschieben"

11. Oktober 2012Politik 

IG Metall NRW unterstützt Aktionsplan "NRW Inklusiv"

Minister: "Behinderte nicht in Werkstätten abschieben"

Landesarbeitsminister Guntram Schneider hat die Absicht der Landesregierung bekräftigt, die Job-Chancen Behinderter zu verbessern. Auf der Fachmesse Rehacare in Düsseldorf sagte der SPD-Politiker vor 100 Schwerbehinderten-Vertreter der IG Metall, möglichst viele Menschen mit Behinderung sollten auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt werden, "statt sie in Werkstätten abzuschieben".



IG Metall NRW: Minister: "Behinderte nicht in Werkstätten abschieben"
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Labels: Arbeit, Arbeitsmarkt, Aussonderung, Gewerkschaften, Inklusion, Länder, Ministerium, Parteien, Werkstätten

"Ich fühle mich hier sauwohl!“ - Inklusion: Inge Ehrhorn ist aus den Rotenburger Werken in eine eigene Wohnung gezogen - Zeitung im Landkreis Rotenburg - Rotenburger Rundschau

"Ich fühle mich hier sauwohl!“

Inklusion: Inge Ehrhorn ist aus den Rotenburger Werken in eine eigene Wohnung gezogen


Landkreis Rotenburg.  Sie ist ein ordentlicher Mensch. Wer Inge Ehrhorn in ihrer Zweizimmerwohnung besucht, findet kein Staubkörnchen auf den Schränken und jedes Detail steht an seinem Platz: Pflanzen, Platzdeckchen, Kerzen. Die vielen Schlager-CDs sind sorgfältig in den Ständer sortiert. In ihrem Schlafzimmer – einem Traum in Weinrot – liegt sorgfältig eine Tagesdecke über dem Bett, Stofftiere und Puppen sitzen geordnet auf dem roten Sofa.


Mit dieser Wohnung hat sich die 57-Jährige einen langgehegten Wunsch erfüllt. Fast 48 Jahre hat die kleine Frau mit dem runden Gesicht und den kurzen Haaren in den Rotenburger Werken gelebt. Als Neunjährige kam sie aus einem Dorf in der Lüneburger Heide in die Großeinrichtung, in der rund 1.100 Menschen wohnen, lernen und arbeiten.
 "Ich fühle mich hier sauwohl!“ - Inklusion: Inge Ehrhorn ist aus den Rotenburger Werken in eine eigene Wohnung gezogen - Zeitung im Landkreis Rotenburg - Rotenburger Rundschau
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Labels: Ausgrenzung, Aussonderung, Einrichtungen, Inklusion, wohnen

Zwangsbehandlung in der Psychiatrie: Das Dilemma der Ärzte - taz.de


  • 19.10.2012

Zwangsbehandlung in der Psychiatrie

Das Dilemma der Ärzte

Eine UN-Konvention und Gerichtsurteile haben die Rechte psychisch Kranker gestärkt. Ärzte sind verunsichert, was sie jetzt noch dürfen.von Barbara Dribbusch



Zwangsbehandlung in der Psychiatrie: Das Dilemma der Ärzte - taz.de
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Labels: Ärzte, Psychiatrie, UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, Zwangsbehandlung

Österreich: Forscher untersuchen Verbrechen von NS-Psychiatrie - Nachrichten Wissenschaft - DIE WELT

16:48

Österreich

Forscher untersuchen Verbrechen von NS-Psychiatrie

Quelle: dapd Im Nazi-Krankenhaus in Hall wurden psychisch kranke Menschen behandelt. Was das bedeutet, zeigen nun neue Forschungsergebnisse von Forensiker, die die sterblichen Überresten von Patienten untersuchen.
Österreich: Forscher untersuchen Verbrechen von NS-Psychiatrie - Nachrichten Wissenschaft - DIE WELT
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Labels: Misshandlung, Nationalsozialismus, Psychiatrie, Tod

Kinderlachen im Altenheim - Schiffdorf - Nordsee-Zeitung

Kinderlachen im Altenheim


Schiffdorf. Bosse ist der heimliche Star. Der Beagle-Mops-Mischling, der zur Rettungshundestaffel Elbe-Weser gehört, begeistert nicht nur die alten Leute im Seniorenzentrum Osterfeld, sondern auch Niedersachsens CDU-Sozialministerin Aygül Özkan. Sie ist nach Schiffdorf gekommen, um sich das ungewöhnliche Altenheim anzuschauen. Ein Heim, in dem nicht nur Hunde eine große Rolle spielen, sondern auch Kinder. Von Inga Hansen




Kinderlachen im Altenheim - Schiffdorf - Nordsee-Zeitung
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Labels: Altenheim, Heim, Kinder, Normalität, Tiere

Roncalli-Chef Paul: „Lachen ist gesund“ - Niedersachsen - Lokales - Kreiszeitung

  • 21.10.12
  • Niedersachsen
Medaille der Medizinischen Hochschule Hannover

Roncalli-Chef Paul: „Lachen ist gesund“

Hannover - „Lachen ist die beste Medizin“: Mit viel Witz und Humor hat Bernhard Paul, Direktor des Circus Roncalli, am Samstag eine Medaille der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entgegen genommen. Paul engagiert sich seit vielen Jahren für die Entstigmatisierung von psychisch kranken Menschen.

© dpa
Bernhard Paul, Direktor des Circus Roncalli (M), steht zwischen den Klinikclowns im Hörsaal der Medizinische Hochschule in Hannover. Paul wird als Gastredner im Symposium "Lachen ist die beste Medizin" zur Bedeutung von Humor in der Psychotherapie sprechen.


Roncalli-Chef Paul: „Lachen ist gesund“ - Niedersachsen - Lokales - Kreiszeitung
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Labels: Humor, Psychiatrie, Stigmatisierung

Auch die Helfer lernen noch | Welt-Sichten

Auch die Helfer lernen noch

Behinderte Menschen in Entwicklungsländern sind häufiger arm als andere. Schon deshalb kommen Hilfswerke eigentlich gar nicht an ihnen vorbei. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die in Deutschland seit 2009 in Kraft ist, hat das Thema zwar vorangebracht. Doch viele Entwicklungsorganisationen tun sich weiter schwer damit, vor allem nichtstaatliche.
Tillmann Elliesen
Der Verband der nichtstaatlichen Entwicklungsorganisationen in Deutschland (VENRO) hat im Dezember ein neues Strategiepapier für die künftige Politik verabschiedet. Im Vorfeld gab es hitzige Debatten darüber, ob das Thema Behinderung ausdrücklich genannt werden soll oder nicht, berichten Teilnehmer. Am Ende einigte man sich auf einen Kompromiss:

Auch die Helfer lernen noch | Welt-Sichten
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Labels: Armut, Entwicklungszusammenarbeit, international, UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Schulen: Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

 20.10.12

Schulen

Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion

VdK: Regelschulen nicht zu "Bildungsstätten zweiter Klasse" werden lassen

Erfurt (dapd-lth). Die Einführung des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung wird Behinderten- und Lehrerverbänden zufolge in Thüringen derzeit zu schnell vorangetrieben. "Die Idee ist gut, aber das Ministerium darf nicht mit der Brechstange vorgehen und Eltern und Lehrer gegen sich aufbringen", sagte der Vorsitzende des Thüringer Lehrerverbands, Rolf Busch, der Nachrichtenagentur dapd in Erfurt. Die Bedingungen müssten langsam geschaffen werden, ohne zu viel Druck aufzubauen.
Letzte Nachrichten
Vor allem Grund- und Regelschulen seien teils überfordert.
Schulen: Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT
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Labels: Inklusion, Kinder, Länder, Lehrer, Schule, VDK

Spendenaufruf für Inklusion... - Institutionen - Deutschland Today


Zur Inklusion ein Treppensteiggerät für Legefelds Grundschule

Spendenaufruf für einen guten sozialen Zweck...

Legefeld (Buergermeister Legefeld) - Barrierefreiheit in allen Schulen, sollte normaler Weise inzwischen zur Grundregel Nummer 1 gehören. Allerdings, sieht es im Alltag leider etwas anders aus. Viele Schulobjekte sind noch im Baustil alter Zeiten errichtet worden, zu welchen man an solche Dinge gar nicht dachte. Nun aber, gehört „Barrierefreiheit“ tag täglich immer mehr zum Wortschatz, und das ist auch gut und richtig so, denn Barrieren gibt es viele und überall.
Spendenaufruf für einen guten sozialen Zweck... - zur Inklusion einTreppensteiggerät für Legefelds Grundschule © Clip Art von Microsoft - Barrierefreiheit auch für mich...
 
Auch Legefelds Grundschule soll barrierefrei werden, und deshalb rufe ich auf, zu spenden.
Anlass dazu gab mir der kleine Junge, der seit diesem Schuljahr mit seinem Handicap (ein Hüftleiden) in unsere Grundschule eingeschult wurde. (...)
buergermeister - 99438 Weimar-Legefeld
Spendenaufruf für einen guten sozialen Zweck... - Institutionen - Deutschland Today
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Labels: Barrierefreiheit, Geld, Inklusion, Kinder, Kommunen, Spenden

Mainz: Sterbehilfe-Initiative von Rheinland-Pfalz gescheitert - Nachrichten :: Rheinland-Pfalz | SWR.de

Mainz 

Sterbehilfe-Initiative von Rheinland-Pfalz gescheitert

Rheinland-Pfalz ist im Bundesrat mit seiner Sterbehilfe-Initiative gescheitert. Danach sollte nicht die Suizidbeihilfe selbst, sondern ausschließlich die Werbung für Sterbehilfe unter Strafe gestellt werden. In der Länderkammer gab es keine Mehrheit dafür.

Mainz: Sterbehilfe-Initiative von Rheinland-Pfalz gescheitert - Nachrichten :: Rheinland-Pfalz | SWR.de
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Labels: Gesetze und Urteile, Länder, Sterbehilfe

Bundesrat legt sich beim Thema Sterbehilfe quer – Epoch Times Deutschland

Aktuelle Nachrichten – Deutschland

Bundesrat legt sich beim Thema Sterbehilfe quer

Epoch Times Deutschland
12.10.2012

Bundesrat legt sich beim Thema Sterbehilfe quer Foto: dapd/Joerg Koch
Bundesrat legt sich beim Thema Sterbehilfe quer
Foto: dapd/Joerg Koch
Berlin – Die Länder sind sich beim Thema Sterbehilfe noch immer nicht einig. Das SPD-geführte Rheinland-Pfalz scheiterte am Freitag mit dem Vorstoß, nur die Werbung für Suizidbeihilfe unter Strafe zu stellen. Die Länder fanden aber auch keine gemeinsame Haltung zu einem Entwurf der Bundesregierung.
Nach intensiver Debatte über die Sommermonate hatte das Bundeskabinett vorgeschlagen, die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung zu verbieten. Strafbar wäre danach künftig, Betroffenen das tödlich wirkende Mittel mit Gewinnabsicht zu verschaffen oder gewerbsmäßig Sterbezimmer anzubieten. Aber auch die organisierte Vermittlung von Sterbehilfe im Ausland würde bestraft.
Dem niedersächsischen Justizminister Bernd Busemann (CDU) geht der Entwurf der Bundesregierung nicht weit genug.

Bundesrat legt sich beim Thema Sterbehilfe quer – Epoch Times Deutschland
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Labels: Bundesregierung, Gesetze und Urteile, Länder, Parteien, Sterbehilfe

Verkehrt herum: Wenn Kinder ihre Eltern pflegen « DiePresse.com


Verkehrt herum: Wenn Kinder ihre Eltern pflegen

20.10.2012 | 18:02 |  von Eva Winroither (Die Presse)
Sie wechseln Windeln, verabreichen Medikamente, waschen Rücken, Füße, Haare und sind da, wenn es Probleme gibt. Rund 25.000 Kinder in Österreich pflegen ihre Familienangehörigen.


Verkehrt herum: Wenn Kinder ihre Eltern pflegen « DiePresse.com
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Labels: häusliche Pflege, Kinder, Pflege, Pflegende Angehörige

Ein Thema, das jeden berührt . Kreis Tirschenreuth - Oberpfalznetz

20.10.2012  | Netzcode: 3433541  |  156 Mal gelesen.
Tirschenreuth

Ein Thema, das jeden berührt

Pflege wird immer wichtiger - Vortragsabend der Frauen Union mit Referentin Ute Böhm

Tirschenreuth. "Pflegen kann jeder" lautete der Titel eines Vortragsabends der Frauen Union (FU) im Café Rieß. Ute Böhm, langjährige Leiterin an der Krankenpflegeschule Tirschenreuth, sorgte mit ihren Erfahrungen für einen interessanten, aber auch kurzweiligen Abend.
Mit dem Thema "Pflege" müsste sie jeder früher oder später einmal befassen, ob er nun selbst pflegebedürftig wird oder sich um Angehörige kümmern muss, betonte Olga Luft in ihren einleitenden Worten. Es sei daher wichtig, sich rechtzeitig Gedanken darüber zu machen. Die Referentin stellte heraus, dass die Anzahl pflegebedürftiger Menschen jährlich um etwa 91 000 zunehmen würde. 2030 würden mindestens 3,5 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland zu erwarten seien.
Ein Thema, das jeden berührt . Kreis Tirschenreuth - Oberpfalznetz
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Labels: Alter, Angehörige, Parteien, Pflege, Statistik

Schwerpunkt-Grundschule: Wiesch für Bruchhausen-Vilsen - Zeitungen - WESER-KURIER

Inklusion Thema im Ausschuss / Start im August 2013- 22.10.2012

Schwerpunkt-Grundschule: Wiesch für Bruchhausen-Vilsen

Von Karin Neukirchen-stratmann
Bruchhausen-Vilsen. Während der jüngsten Sitzung des Schulausschusses berichtete Bruchhausen-Vilsens Samtgemeindebürgermeister Horst Wiesch über das Thema Inklusion und deren Auswirkung auf die Schulen in der Samtgemeinde. Für den Grundschulbereich riet Wiesch zur Bildung einer Schwerpunktschule im Flecken, während man sich für weiterführende Schulen den Schwerpunktschulen des Landkreises anschließen könnte.

Schwerpunkt-Grundschule: Wiesch für Bruchhausen-Vilsen - Zeitungen - WESER-KURIER
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Labels: Inklusion, Kinder, Kommunen, Schule

2012-10-21

Anforderungen an die alltägliche Umsetzung einer gesetzlichen Betreuung nach UN-Behindertenrechtskonvention - Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.

DGPPN-Symposium am 18.10.2012 in Berlin (Betreuungsrecht)

Ich habe mal Anforderungen an die alltägliche Umsetzung einer gesetzlichen
Betreuung nach UN-Behindertenrechtskonvention wie folgt zusammengefasst:

Das Betreuungsrecht muss eine ganz andere Bedeutung bekommen:
Betreuungsrecht bedeutet erst mal, dass Jeder das Recht auf eine Betreuung hat, wenn bestimmte Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
Jeder hat aber auch das Recht auf Verzicht, bzw. Verweigerung einer gesetzlichen
Betreuung.genau wie bei der Grundsicherung. Denn Grundsicherung wird auch
keinem auf gezwängt - im Gegenteil.
Jeder Betreuer muss einen Eignungstest durchlaufen, um bestimmte Voraussetzungen für solche verantwortungsvollen Aufgaben zu erfüllen. Sogar der Bundesverband der Berufsbetreuer hat sich mit Eignungskriterien bzw. Anforderungen für die Zulassung von Betreuern auseinander gesetzt.
Jeder Betreuer sollte eine Ausbildung mit anschließender Prüfung absolvieren
müssen.
Nur zertifizierte Personen mit abgeschlossener Prüfung dürfen gesetzliche
Betreuungen übernehmen - wie bei jedem anderen Beruf auch.
Es muss auch gesetzlich festgelegt werden, wie viele Betreute ein Betreuer betreuen
darf. (1 Betreuer = höchstens 30 Betreute)
Am Anfang der Betreuung muss es ein Vertragsgespräch mit folgenden
Zielvereinbarungen geben:
> Festlegung der Bedürfnisse des Betreuten
> Festlegung der Verpflichtungen beiderseits
> Festlegung von evtl. Zwangseinweisungen, Zwangsmaßnahmen und/oder
Medikationen oder sonstigen Behandlungen und medizinischen Eingriffen.
> Umsetzung einer Patientenverfügung
All diese Vereinbarungen müssen in einem Vertrag schriftlich festgehalten und von
beiden Seiten unterschrieben werden.
Dieser Vertrag kann in einer bestimmten Frist (Kündigungsfrist) geändert,
zurückgezogen, widerrufen oder gekündigt werden - wie bei einer
Patientenverfügung.
Zur Qualitätssicherung und Vorbeugung von Missbrauch muss eine unabhängige
Beschwerdestelle installiert werden, die nicht nur auf Beschwerden reagiert, sondern, wie bei Besuchskommissionen, Betreuer kontrolliert bzw. überprüft.
 Immer wieder wird von Seiten der Profis mit Extremfällen die ihr ganzes
Vermögen verschleudern oder ihr Leben aufs Spiel setzen und, und, und,
argumentiert, aber z.B.:
>Aktienkäufer, Spekulanten, Spielhallen- und Kasino-Besucher usw....dürfen auch ihr
Eigentum „verschleudern“. Also muss auch ein als psychisch krank Diagnostizierter
das Recht haben, mit z.B. 27 Handyverträgen sein Eigentum zu verschleudern.
> Autoraser leben auch selbst- und fremdgefährdend
> Drogenabhängige und sonstige Süchtige werden auch nicht gegen ihren Willen
behandelt oder eingesperrt.
In Härtefällen, wie bei Fremdgefährdung, gilt das Strafgesetzbuch.
Bei extrem akuter Selbstgefährdung wie Suizidgefahr gelten die PsychKGs der
Länder. Damit ist nicht die Zwangsbehandlung sondern die geschlossene
Unterbringung zur Gefahrenabwehr gemeint.
In diesem Zusammenhang, laut UN-BRK und den aktuellen Gerichtsurteilen ist eine
Abschaffung des § 1906 BGB dringend notwendig.
Ansonsten darf Betreuung nur eine Dienstleistung bzw. ein Angebot sein,
wie bei ambulanter Assistenz oder ein Anwalt mit Mandanten.

Laut UN-Behindertenrechtskonvention ist und bleibt jeder Mensch geschäftsfähig,
somit darf es den „Einwilligungsvorbehalt“ überhaupt nicht mehr geben.
Eine Aufgabe des Betreuers sollte es auch sein, die Rechte des Betreuten gegenüber
Ärzten und Klinken zu schützen. Somit muss der Betreuer den Betroffenen auch vor
psychiatrischer Gewalt schützen.
Psychiatrie darf seit der UN-Konvention nicht per Gesetz, sondern nur noch
vom Arzt mit Einvernehmen des Patienten verordnet werden !!!

Doris Steenken, Vorstandsmitglied im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.


2013-04-19-btr.pdf (application/pdf Object)
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Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege

16.10.2012
Termin: 16.11.2012
Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Freiburg
Veranstalter: Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Freiburg, der Stiftungsverwaltung Freiburg, der Evangelischen und Katholischen Hochschule Freiburg.


Seit 2010 – ausgelöst durch die Aufdeckung und vor allem Veröffentlichung von Fällen sexuellen Missbrauchs in dem Berliner Canisius-Kolleg – geht eine Welle der Auseinandersetzung mit Gewalt in Erziehungseinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe durch die Presse und Fachöffentlichkeit. In der Altenpflege wird dagegen schon länger über Gewalt diskutiert, z.B. im Zusammenhang mit selbstschädigendem Verhalten von Bewohnern und Bewohnerinnen oder Ruhigstellen durch Fixierung und Psychopharmaka.
Die Tagung geht den Möglichkeiten und Grenzen der Gewaltprävention in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege nach.

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de
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Das Pflege-TÜV-Märchen: Gute Noten für schlechte Versorgung | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

Das Pflege-TÜV-Märchen 

Gute Noten für schlechte Versorgung

Ein Beitrag von: quer Stand: 18.10.2012
Eigentlich soll der Pflege-TÜV prüfen, wie gut Heim-Bewohner versorgt und betreut werden. Doch in der Praxis führen absurde Prüfkriterien dazu, dass auch Heime mit schlechter Pflege Bestnoten erhalten. So können Mängel, wie etwa wundliegende Patienten, damit ausgeglichen werden, dass Speisepläne in Schriftgröße 14 aushängen. Der Leiter eines Augsburger Pflegeheims stellt dem Pflege-TÜV nun ein schlechtes Zeugnis aus. Er prangert an, dass auch seine Einrichtung eine 1,0 bekommen hat, obwohl sie die Note gar nicht verdient hätte.

Das Pflege-TÜV-Märchen: Gute Noten für schlechte Versorgung | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de
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Merkels Behindertenbeauftragter fordert Abkehr von Förderschule - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Merkels Behindertenbeauftragter fordert Abkehr von Förderschule

dapd – Sa., 20. Okt 2012

Berlin (dapd). Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, sieht "Rückschritte" bei der Förderung behinderter Kinder in Deutschland. Die Bundesrepublik sei nach wie vor "Weltmeister im Aussortieren", sagte Hüppe der Nachrichtenagentur dapd. "Trotz einer sinkenden Gesamtzahl an Schülern steigt sogar in vielen Bundesländern die Zahl der Schüler an Förderschulen."
Dreieinhalb Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtekonvention stehe Deutschland beim Ausbau des gemeinsamen Lernens von Behinderten und Nichtbehinderten - der sogenannten Inklusion - immer noch "ganz am Anfang des Weges", sagte Hüppe. Teils seien gar Rückschritte erkennbar. "Was in den Bundesländern passiert, ist in vielen Fällen nicht ermutigend", fügte er hinzu.
"Auch einmal eine Förderschule schließen"
Konkret sprach sich Hüppe dafür aus, Lehrer und Gelder künftig verstärkt an Regel- statt an Förderschulen einzusetzen, um dort einen inklusiven Unterricht der Schüler zu ermöglichen. Gerade viele Schüler von Schulen für geistig und körperlich Behinderte fänden "nie den Weg in ein normales Berufsleben", kritisierte der Behindertenbeauftragte. Um diesen Zustand zu verbessern, müsse man aber "auch einmal bereit sein, eine Förderschule zu schließen".

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Conterganopfer erwarten Taten jetzt -- kobinet


16.10.2012 - 16:50

Conterganopfer erwarten Taten jetzt.

Foto zeigt Ilja Seifert
Seifert © Linke
Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Linken verabschiedete heute einen Antrag, der die Lebenssituation der durch Contergan geschädigten Menschen mit einem 3. Conterganstiftungsänderungsgesetz und weiteren Maßnahmen spürbar verbessern würde. Der Antrag soll in der kommenden Woche - auch mit Blick auf den 40. Jahrestag der Conterganstiftung - im Bundestag in 1. Lesung diskutiert werden.

Dazu erklärte der behindertenpolitische Sprecher der Fraktion, Ilja Seifert:
Conterganopfer erwarten Taten jetzt -- kobinet
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Labels: Bundestag, Conterganopfer, Parteien

"Geschichtsstunde par excellence" für BGV-Mitglieder | AK-Kurier.de


"Geschichtsstunde par excellence" für BGV-Mitglieder

Im Rahmen ihrer 25. Informationsfahrt besuchten die Mitglieder des Betzdorfer Geschichte e.V. kürzlich die Euthanasie-Gedenkstätte in Hadamar, wo die Gruppe einer Führung durch die ehemalige Tötungsanlage der Nazis beiwohnte und ein Bild vom Ablauf der damaligen Taten gewann.

Betzdorf/Hadamar. Die 25. Informationsfahrt des Betzdorfer Geschichte e.V. führte jüngst zur Euthanasie-Gedenkstätte in Hadamar. Nach einstündiger Busfahrt erhielt die Gruppe eine fundierte Führung durch die ehemalige Tötungsanlage der Nazis, die deren Existenz seinerzeit lange geheim halten konnten. Unter dem Deckmantel einer Heilanstalt wurden hier ab 1940 geistig behinderte und psychisch kranke Menschen systematisch ermordet. Die Teilnehmer der Informationsfahrt erhielten detaillierte Einblicke in die Organisation und den Ablauf der Taten.
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Labels: Anstalten, Euthanasie, Mord, Nationalsozialismus

Lebenshilfe erhält 1,4 Mio. € aus Arbeit ihrer Schützlinge - Tiroler Tageszeitung Online

20.10.2012

Tirol

Lebenshilfe erhält 1,4 Mio. € aus Arbeit ihrer Schützlinge

Geschäftsführer Willeit und LHStv. Reheis möchten künftig Menschen mit Behinderung gerecht entlohnen und fordern Sozialversicherungspflicht.









Von Peter Nindler
Innsbruck – Es ist ein sensibles Thema. Das weiß Lebenshilfe-Geschäftsführer Georg Willeit nur allzu gut. Durch das Bekanntwerden von Heimarbeit in den Tiroler Erziehungsheimen bis Ende der 1980er-Jahre erhielt es zusätzliche Brisanz. Schließlich arbeiten auch viele der 1600 betreuten Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten der Lebenshilfe und in ihren Tagesstrukturen. „Sie erbringen außerdem Dienstleistungen für Firmen und kommunale Einrichtungen, werden dabei aber auch betreut“, betont Willeit. Arbeitsbereiche sind u. a. das Sammeln der Ökoboxen, Mithilfe bei der Altholzaufbereitung sowie beim Dosenrecycling und bei der Pflege von Gemeindegrünanlagen.
Laut Willeit sei der Arbeitsbegriff in der Lebenshilfe jedoch breit gefasst. „Die Arbeit ist ein wertvoller Beitrag als Training, als Arbeitserprobung und für die Praxis am ersten Arbeitsmarkt.“ Dafür erhalten die Klienten der Lebenshilfe aber lediglich ein Taschengeld oder eine Arbeitsprämie von rund 75 Euro im Monat. Auch wenn Willeit erklärt, dass die Erlöse der Lebenshilfe aus den Tätigkeiten ihrer Schützlinge nicht gegenzurechnen seien, so betragen diese unterm Strich jährlich rund 1,4 Mio. Euro.
Lebenshilfe erhält 1,4 Mio. € aus Arbeit ihrer Schützlinge - Tiroler Tageszeitung Online
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Labels: Arbeit, Arbeitsmarkt, Billiglohn, Geld, Lebenshilfe, Taschengeld, Werkstätten

2012-10-17

Einseitige Empfindungen unserer Gesellschaft -- kobinet

14.10.2012 - 14:14

Einseitige Empfindungen unserer Gesellschaft.

Weißes Ausrufezeichen auf schwarzem Grund
von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz

Hollenbach (kobinet) Dem verurteilten Kindermörder Magnus Gäfgen sprach das Oberlandesgericht Frankfurt vor wenigen Tagen eine Entschädigung zu. Er wurde von den Vernehmungsbeamten mit Schmerzen bedroht, falls er das Versteck des von ihm entführten Kindes nicht offenbare. Dieses Kind hatte Gäfgen zu diesem Zeitpunkt schon ermordet. Selbstverständlich ist dieses Urteil richtig. Niemand darf in Deutschland foltern, auch nicht damit drohen. Wie schaut es jedoch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft aus? Beispielsweise in der Lebenssituation von behinderten Menschen mit Assistenzbedarf? Hier werden Menschen von Amts wegen genötigt, belogen, betrogen, erpresst und mit Körperverletzung durch unterlassene Hilfeleistungen bedroht. Die Liste der Straftatbestände erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. ForseA hat sich bei der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erkundigt, wie sie die Strafbarkeit des Behördenhandelns einschätzt. Die Antwort lautete lapidar: „Ich bitte Sie um Verständnis, dass es mir als Bundesministerin der Justiz nicht möglich ist, zu der von Ihnen vorgebrachten Frage der strafrechtlichen Relevanz behördlicher Handlungen Stellung zu nehmen. Es ist Aufgabe der Ermittlungsbehörden zu prüfen, ob der Verdacht einer Straftat begründet ist oder nicht.“ ForseA hatte nicht in einem konkreten Einzelfall gefragt. Dennoch sah sich die Ministerin nicht imstande, eine juristische Bewertung abzugeben. Welch‘ ein Kontrast zur Entschädigung Gäfgens! Ebenfalls in Hessen wird William Geier gegen seinen Willen in einer Behindertenanstalt festgehalten. Man will ein Exempel statuieren. So etwas gab es früher mal. In der heutigen Zeit der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen eine Bankrotterklärung der hessischen Sozialpolitik.

Einseitige Empfindungen unserer Gesellschaft -- kobinet
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Labels: Behörden, BMJ, Entschädigung, Folter, Körperverletzung, Staatsanwaltschaft, Strafe, Zwang

2012-10-16

Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen wichtiger Schritt zur Wahrung der Würde alt und gebrechlich gewordener Menschen bei der Betreuung

16.10.2012 - Pressemitteilung
Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums der Justiz, für Integration und Europa für gemeinsame Veranstaltung des Amtsgerichts Wetzlar und der Betreuungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises

Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen wichtiger Schritt zur Wahrung der Würde alt und gebrechlich gewordener Menschen bei der Betreuung
Das Amtsgericht Wetzlar und die Betreuungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises richteten heute in Kooperation mit der Betreuungs- und Pflegeaufsicht eine Veranstaltung aus, in der das Modellprojekt „Werdenfelser Weg“ und Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen bei der Betreuung vorgestellt wurden. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Heim-, Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen sowie fachärztliche Gutachter.
Die Schirmherrschaft hatte das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa übernommen.
In ihrem Grußwort dankte für das Justizministerium Frau Richterin am Oberlandesgericht Gabriele Slutzky den Veranstaltern und betonte: „Am Amtsgericht Wetzlar haben Sie sich ganz aktuell zusammen mit der Betreuungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises und der Betreuungs- und Pflegeaufsicht einem Thema zugewandt, dass die Grundrechte der Betroffenen besonders in den Blick nimmt: Die freiheitsentziehenden Maßnahmen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich heute bei den Richterinnen und Richtern der Betreuungsabteilung, die diese Veranstaltung nun seit etwa einem halben Jahr zusammen mit der Betreuungsbehörde vorbereiten, ganz herzlich zu bedanken. Was sie in Wetzlar begonnen haben, wirkt über Ihren Amtsgerichtsbezirk hinaus. Auch in anderen Teilen Hessens wird derzeit intensiv über Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflegepraxis nachgedacht.“
Slutzky verwies auf den „Werdenfelser Weg“. Dieser ist bereits Modellprojekt für gleichartige Initiativen in anderen Landkreisen in Deutschland und zu einem Synonym geworden für berufsübergreifende Ansätze zur Verringerung der Fixierung von alten Menschen. Das Projekt macht deutschlandweit Schule. In immer mehr Landkreisen und Städten bundesweit gehen die Gerichte mittlerweile diesen Weg. Dazu gehört auch das Betreuungsgericht (Amtsgericht) Wetzlar.
Ziel ist es dabei, alte Menschen weniger zu fixieren, denn auch die Fixierung birgt Verletzungsgefahr, da die Muskelmasse abnimmt und dadurch die alten Menschen noch schwächer, noch gebrechlicher und noch sturzgefährdeter werden. Selbst beim Anlegen von Bauchgurten oder beim Hochziehen von Bettgittern kommt es immer wieder mal zu schweren Verletzungen oder alte Menschen strangulieren sich gar zu Tode.
„Die Bandbreite pflegerischer Maßnahmen, die eine Fixierung entbehrlich machen, ist größer als je zuvor“, so Richterin am Oberlandesgericht Slutzky, die dazu erläuterte: „Moderne Niedrigflurbetten machen eine bodennahe Lagerung sturzgefährdender Menschen möglich. Der Einsatz von Bettgittern kann so in geeigneten Fällen entbehrlich werden. Protektorenhüftgurte, Frakturenschutzmatten und ähnliches können sturzbedingte schwere Verletzungen verhindern. Manchmal kann es auch schlicht helfen, an den Wänden von Heimen einfache Geländer anzubringen, wo sich die Bewohner festhalten können, wenn sie unsicher laufen. Regelmäßige altersgerechte Angebote für Gymnastik und Gleichgewichtsübungen halten Menschen mobil, die ohne solche Anreize rasch dauerhaft ans Bett oder den Rollstuhl gefesselt sind.“
Letztlich müsse eine an den Problemen des Betroffenen orientierte konkrete Vermeidungsalternative für die beim Gericht beantragte freiheitsentziehende Maßnahme entwickelt werden, die von allen Beteiligten auch als umsetzbar akzeptiert werde. Dabei sollten die Maßnahmen neben höchstmöglicher Sicherheit auch Bewegungsfreiheit und Lebensqualität bieten. Das gerichtliche Verfahren nach dem Vorbild des „Werdenfelser Weges“ habe deshalb gar nicht so stark das Gericht im Blick. Es solle vielmehr die in den Einrichtungen vorhandene Kreativität und das Einfühlungsvermögen der einzelnen Pflegekräfte für den Einzelfall herausfordern und fördern. Die bestehenden und auch nachvollziehbaren Ängste vor Haftungsrisiken sollten nicht mehr länger wesentliche Entscheidungsfaktoren sein. Eine der Grundängste der Heimbetreiber und Pflegeverantwortlichen werde dabei ernst genommen, nämlich, dass eine zunächst gewissenhafte Abwägung Monate später nach einem Sturzereignis rückblickend als unverantwortlich dargestellt werde. Der gerichtliche Beschluss diene deshalb hier vor allem der Dokumentation der konkreten Risikobewertung und Güterabwägung aller Beteiligten für die Zukunft, um so späteren Regressforderungen die Tatsachengrundlage zu entziehen.
„Alle Beteiligten des Verfahrens einzubinden und gemeinsam nach Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen zu suchen, ist insoweit der entscheidende Ansatz. Deshalb unterstützt das Hessische Justizministerium sehr gern diese wichtige Veranstaltung für die weiteren Beteiligten am Betreuungsverfahren durch die Übernahme der Schirmherrschaft“, so Gabriele Slutzky abschließend.  

Pressestelle: Ministerium der Justiz, für Integration und Europa
Pressesprecher: Dr. Hans Liedel
Telefon: (0611) 32 2695, Fax: (0611) 32 2691
E-Mail: pressestelle@hmdj.hessen.de

Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen wichtiger Schritt zur Wahrung der Würde alt und gebrechlich gewordener Menschen bei der Betreuung
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Committee on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities
Originaltext CRPD (englisch)

Informationen zur Behindertenrechts - Konvention (CRPD)
Was ist die UN-Konvention?

Menschen mit Behinderungen sind weltweit massiven Menschenrechts - verletzungen ausgesetzt.
Diese Tatsache wurde 1993 durch den Bericht des UN-Sonderbericht - erstatters Leandro Despouys zu den Menschenrechten behinderter Menschen bestätigt.
Genannt werden unter anderem das Verbot von Heirat und Familiengründung, Zwangs-Sterilisation, sexualisierte Gewalt, zwangsweise Heim-Unterbringung, das Verbot zu wählen, zwangsweise Sonder-Beschulung, nicht barrierefreie Verkehrsmittel und Wohnungen.

behindertenbeauftragter.de

Seit 26.März 2009 in Deutschland in Kraft

UN-Behindertenrechts - Konvention seit 26. März 2009 in Deutschland in Kraft

behindertenbeauftragter.de

Völkerrecht in Deutschland

Völkerrecht in Deutschland
"Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes." Artikel 25 Grundgesetz

Die UN - Behindertenrechts - Konvention: ihre Bedeutung für Ämter, Gerichte und staatliche Stellen

Die UN - Behindertenrechts - Konvention: ihre Bedeutung für Ämter, Gerichte und staatliche Stellen
Seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechts - Konvention wird in Deutschland kontrovers über ihre rechtliche Bedeutung diskutiert. Die zögerliche Anwendung der UN-Konvention durch deutsche Behörden und Gerichte ist nach Ansicht der Monitoring-Stelle zur UN- Behinderten¬rechts - Konvention juristisch nicht haltbar. Zudem sind menschenrechtliche Weiterbildungen für Mitarbeitende in der Verwaltung, Richter- und Anwaltschaft dringend notwendig.

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge
Die UN-Konvention verpflichtet den Gesetzgeber zum Handeln. Für Politik, Verwaltung und für die Gerichte in Deutschland ist die Konvention bindend

Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen

Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen
Handbuch für Abgeordnete zu dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seinem Fakultativprotokoll. Deutsche Übersetzung des Handbuches der Vereinten Nationen und der Interparlamentarischen Union.

Mitwirkung

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/
Artikel 33
Innerstaatliche Durchführung und Überwachung


(3) Die Zivilgesellschaft, insbesondere Menschen mit Behinderungen und die sie vertretenden Organisationen, wird in den Überwachungsprozess einbezogen und nimmt in vollem Umfang daran teil.

Originaltext:

The full participation of civil society, in particular persons with disabilities and their representative organizations is essential in the national monitoring and implementation process.
www.un.org

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.
Eine „Fall“-Sammlung aus dem Deutschland unserer Tage oder die etwas andere "Inklusionslandkarte" (in jedem Bundesland, das in der Karte grau dargestellt ist, werden behinderte Menschen diskriminiert).

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention
Pflegeverantwortung

Statistik – Fast 10 Millionen behinderte Menschen in Deutschland

Publiziert am 12. Mai 2011 von Behindertenbeirat der Stadt Cottbus

Im Jahr 2009 lebten in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Dies teilte heute das Statistische Bundesamt (Destatis) nach den Ergebnissen des Mikrozensus mit.

barrierefreies-cottbus.de

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY
WHO Weltbehindertenreport (pdf)

Fakten zu Behinderung

10 facts on disability

WHO World Health Organisation


WORLD REPORT ON DISABILITY
Fact sheet (pdf)


mehr: (u.a. Übersetzungen u. leichte Sprache)

WHO

Deutsche Übersetzung Weltbericht über Behinderung



Dr. Ilja Seifert

Wie die
UN-
Behindertenrechts-
Konvention
die Welt verändert

Inclusion ist Menschenrecht!

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In dem Buch "Inclusion ist ein Menschenrecht" von Rebecca Klein kommen Menschen mit Behinderungen zu Wort.Es soll für Wohninklusion sensibilisieren und wurde durch die Aktion Mensch gefördert.

UN - Bericht über Missbrauch in Gesundheits-Einrichtungen

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UN - Sonderberichterstatter: Absolutes Verbot von jeglichen Zwangsbehandlungen im Zusammenhang der psychiatrischen Versorgung

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Behinderte zwischen Vernichtung und Widerstand

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Wir machen den Weg frei... komm` mit! BusReisen in der Komfortklasse auch für Rollifahrer

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  • Einstellung und Verhalten gegenüber Behinderten
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  • European Network on Independent Living
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  • ForseA -Forum selbstbestimmte Assistenz
  • Forum für Unfallopfer
    (M)ein Schleudertrauma
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  • Gebärdenwelt
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  • Kinder Pflege Netzwerk
    Stellungnahme des Berliner Landesbeirats für Menschen mit Behinderung
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  • Seelische Belastungen im Pflegealltag
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