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2014-02-22

Denn sie wissen, wovon sie sprechen - Modellprojekt in Kiel bildet Behinderte zu Lehrenden aus - nordkirche.de

Denn sie wissen, wovon sie sprechen

Modellprojekt in Kiel bildet Behinderte zu Lehrenden aus


21.02.2014 | Kiel. Es wird viel über Inklusion geredet. Doch
diejenigen, die am meisten zu sagen hätten zur Einbeziehung von
Behinderten in die Gesellschaft, werden selten gehört. Das will ein
Hochschulprojekt ändern: Behinderte halten an Unis Vorlesungen zum
Thema.

Denn sie wissen, wovon sie sprechen - Modellprojekt in Kiel bildet Behinderte zu Lehrenden aus - nordkirche.de

2013-06-05

Gutach: Bürger Experten in eigener Sache - Gutach - Schwarzwälder Bote

Gutach Bürger "Experten in eigener Sache"

Schwarzwälder-Bote, 04.06.2013 11:00 Uhr
Gutach (eg). Es hat den Anschein, als wollten die Gutacher ihre Pflegezukunft selbst in die Hand nehmen: Der Planungs-Workshop zum Thema "Pflegemix" im Gutacher Rathaus stieß jedenfalls auf großes Interesse bei den Einwohnern. Anfangs noch etwas skeptisch, waren sie am Schluss bereit, als "Experten in eigener Sache" künftig an der Pflegezukunft in Gutach mitzuwirken. In rotierenden Tischgruppen diskutierten die rund 40 Teilnehmer zusammen mit Projektleiterin Cornelia Kricheldorff und ihren Mitarbeitern Angelina Robitschko, Michael Adam und Letizia Maurath von der Katholischen Hochschule Freiburg über die Themen Wohnen und Pflege zu Hause, 24-Stunden-Pflege, Mehrgenerationenwohnen und Barrierefreie Wohnformen beziehungsweise Betreutes Wohnen.

Gutach: Bürger Experten in eigener Sache - Gutach - Schwarzwälder Bote

2013-02-07

Umfrage zum Thema Mobilitätsverbesserung: DBSV ruft zu Beteiligung auf - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit (BKB)

Umfrage zum Thema Mobilitätsverbesserung: 

DBSV ruft zu Beteiligung auf

01.02.2013
InMoBS (www.inmobs.de) ist ein dreijähriges Forschungs- und Entwicklungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Es strebt die Entwicklung eines barrierefreien und zuverlässigen Fußgänger-Navigationssystems für blinde und sehbehinderte Menschen an. Dabei wird von Anfang an besonderer Wert auf das Expertenwissen von Betroffenen gelegt. Auf handelsüblichen Smartphones installiert, soll das InMoBS-System blinde und sehbehinderte Menschen sicher und bequem durch den Straßenverkehr lotsen. Es soll Informationen über die Umgebung liefern und über die Wegfindung hinaus als Hilfe zum Überqueren von Kreuzungen und Straßen dienen. So gibt es Betroffenen die Möglichkeit, ihr Umfeld weiträumiger zu erkunden und Routen spontaner und unabhängiger von der Unterstützung anderer Personen planen und zurücklegen zu können.
Umfrage zum Thema Mobilitätsverbesserung: DBSV ruft zu Beteiligung auf - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit (BKB)

2012-12-23

Minister Schneider: Mit behinderten Menschen auf Augenhöhe reden „Inklusionsbeirat NRW“ mit mehr als 40 Organisationen konstituiert

Minister Schneider: 

Mit behinderten Menschen auf Augenhöhe reden

„Inklusionsbeirat NRW“ mit mehr als 40 Organisationen konstituiert
Düsseldorf, 20.12.2012
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
NRW-Sozialminister Guntram Schneider hat erstmals den „Inklusionsbeirat NRW“ einberufen. Dieser berät die Landesregierung künftig bei ihren Vorhaben zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen. „Damit bekommen die behinderten Menschen in unserem Land eine gewichtige Stimme – und ihre Beteiligung in allen sie betreffenden Fragen erhält ein solides Fundament“, sagte der Minister heute (20. Dezember 2012) bei der Konstituierung. „Wir wollen mit den Betroffenen auf Augenhöhe reden. Dies sind zentrale Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, die wir in NRW sehr ernst nehmen“, so Schneider weiter.
„Menschen mit Behinderungen sind Experten in eigener Sache“, so der Minister. „Deshalb unterstützt und berät der Inklusionsbeirat die Landesregierung bei der Umsetzung, Evaluierung und Fortschreibung des Aktionsplans ‚Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv’.“ Beispiele sind die Bestandserhebung zur Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden, Stellungnahmen gegenüber der Landesregierung zu aktuellen Themen aus der Behindertenpolitik oder auch Vorschläge zu neuen Projekten.
Geesken Wörmann, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V. von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung: „Eine inklusive Gesellschaft soll auf allen Ebenen gestaltet werden. Die Barrieren in den Köpfen der Menschen sind die hartnäckigsten, sie müssen konsequent beseitigt werden. Der Inklusionsbeirat wird die Landesregierung bei diesen Aufgaben konstruktiv und kritisch begleiten und den großen Erfahrungsschatz seiner Mitglieder einbringen.“
Horst Ladenberger, Vorsitzender des Landesverbandes „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben“ NRW e.V.: „Mit dem Aktionsplan bekennt sich die Landesregierung eindeutig zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Im Inklusionsbeirat sind Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen breit vertreten. Das spiegelt die Breite der Themen wider, die für eine inklusivere Gesellschaft von Bedeutung sind.“
Norbert Killewald, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen: „Die Landesregierung will die direkte Abstimmung und einen intensiveren Austausch mit den Behinderten in NRW. Dies hat sie ab sofort. Für uns Behinderte gilt nun: wir werden nun früher beteiligt und das ist gut!“
Im Inklusionsbeirat sind mehr als 40 Organisationen vertreten, die Einfluss auf die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen haben, darunter die Selbsthilfeorganisationen, Verbände zur Vertretung der Interessen Behinderter auf Landesebene, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, Kirchen und viele mehr. Vier Fachbeiräte werden dem Inklusionsbeirat zu bestimmten Themenfeldern zuarbeiten: Barrierefreiheit, Bildung, Arbeit und Qualifizierung sowie Partizipation. Die Geschäftsstelle des Beirats ist beim nordrhein-westfälischen Sozialministerium angesiedelt.
Mehr zum Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gibt es auch im Internet: www.mais.nrw.de

Ministerium | Service | Presse | | |

2012-11-10

Patientenrechte: Demonstration gegen ärztliche Zwangsbehandlung, Berlin 15.11.2012

Wenn Euch Eure körperliche Unversehrtheit wichtig ist,

kommt am Donnerstag,
15.11.2012, um 8.15 Uhr

zur DEMONSTRATION

vor die 
Hessische Landesvertretung,
In den Ministergärten 5, 
  10117 Berlin

(zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz)




 In den Ministergärten 5, D-10117 Berlin

Dort treffen sich ohne TV-Kameras die Justizminister der Länder, um in einem Eilverfahren faktisch die 4 neuesten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes und Bundesgerichtshofes zur Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka (an jedem Bürger!!!) außer Kraft zu setzen!

Psychopharmaka haben für die betroffenen Menschen schreckliche Folgen. Sie verändern Persönlichkeit und Körper, bewirken Bewusstseins-, Mimik- und andere -Veränderungen, was höchstrichterlich Körperverletzung genannt wurde. Eben daraufhin hat der Bundesgerichtshof die gesetzliche Grundlage zur Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka abgeschafft! Noch nie davon gehört? Ist ja klar! Sowas wird nicht rumposaunt, eher vor uns geheim gehalten!

Nun wollen die Minister im Eilverfahren (also ohne wenn und aber) quasi heimlich ein Gesetz durchwinken, das so eine Zwangsbehandlung wieder ermöglicht! Das Gesetz ist reiner Horror für uns Alle! Es reicht, dass ein Psychiater bescheinigt, dass wir „einwilligungsunfähig“ sind und schon ist jede/r dran!!!

Das bedeutet für uns alle: Tyrannei!

Am Donnerstag, dem 15.11.2012 um 8:15 Uhr muss es unsererseits donnern! Oder willst Du, dass auch an Dir zwangsweise Psychopharmaka eingesetzt werden dürfen?
 
Die Demo wird organisiert von: 
Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener: die-bpe.de
 IAAPA Polska: anty-psychiatria.info
Irren-Offensive: antipsychiatrie.de
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg: psychiatrie-erfahren.de
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW: psychiatrie-erfahrene-nrw.de
Verein zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt: weglaufhaus.de
Werner-Fuß-Zentrum: psychiatrie-erfahrene.de

Infotelefon: 0152 / 34 112 007. Ruf an, wenn Du Fragen hast.


Dies ist eine Nachricht des
Werner-Fuß-Zentrum
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
psychiatrie-erfahrene.de



Zwangsbehandlung durch die Hintertür? | Telepolis



Nichts über uns ohne uns! - Allianz der Nichtregierungsorganisationen zur UN-Behindertenrechtskonvention - BRK-Allianz

78 Verbände der deutschen Zivilgesellschaft, die in der BRK-Allianz zusammenarbeiten, haben fristgemäß einen 16-seitigen Kurzbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland beim UN-Menschenrechtsrat Plenum des Rates in Genf eingereicht.
Ein Auszug: 



"Gleiche Anerkennung vor dem Recht (Artikel 12)

18. Im deutschen Betreuungsrecht ist der/die Betreuer/in den Wünschen, dem subjektiven Wohl und der Rehabilitation des/der Betreuten verpflichtet (§ 1901 Abs. 2-4 BGB). Gleichzeitig vertritt der/die Betreuer/in in seinem/ihrem Aufgabenkreis die betreute Person gerichtlich und außergerichtlich (§ 1902 BGB). Das deutsche Betreuungsrecht enthält zwar Elemente der Unterstützung, ist aber vom Grundsatz der ersetzten Entscheidung („substituted decision making“) geprägt. Zur Umsetzung von Art. 12 Abs. 3 UN-BRK, demzufolge die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen treffen, um Menschen mit Behinderungen Zugang zu der Unterstützung zu verschaffen, die sie bei der Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit gegebenenfalls benötigen („supported decision making“) sind deshalb weitere gesetzliche Änderungen erforderlich. Eine Weiterentwicklung des Betreuungsrechts ist insbesondere auch deshalb notwendig, weil die Zahl der Betreuungen stetig ansteigt (1.200.000 am Jahresende 2005, 1.300.000 am Jahresende 20101).

19. Die Regelungen zur Geschäftsunfähigkeit im deutschen bürgerlichen Recht gehen davon aus, dass Personen sich dauerhaft in einem „die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit“ befinden können. Diese Personen sind von der Teilnahme am Rechtsverkehr ausgeschlossen, ihre Willenserklärungen sind nichtig (§§ 104 f. BGB). Dem steht das Fähigkeitskonzept des Art. 12 Abs. 2 und 3 UN-BRK entgegen, das verlangt, die Frage nach der Fähigkeit zur freien Willensbestimmung in jedem Einzelfall situationsbezogen zu prüfen und die ggf. notwendige Unterstützung zur Herstellung der rechtlichen Handlungsfähigkeit zu leisten.

Empfehlungen:
  • Das deutsche Betreuungsrecht ist entsprechend dem Konzept des „supported decision making“ weiterzuentwickeln. Menschen mit Behinderungen ist ohne Eingriff in ihr Selbstbestimmungsrecht Zugang zur unterstützten Entscheidung zu verschaffen.
  • Die Regelungen zur Geschäftsunfähigkeit im deutschen bürgerlichen Recht sind entsprechend anzupassen. Dies ist auch deshalb notwendig, weil diese Regelungen nicht nur dem Schutz der Person dienen sollen, sondern auch dem Schutz des allgemeinen Rechtsverkehrs.

Freiheit und Sicherheit der Person (Artikel 14) / Schutz der Unversehrtheit der Person (Artikel 17) 
 
20. Die Unterbringung von Menschen gegen ihren geäußerten Willen ist in Deutschland auf der Rechtsgrundlage von verschiedenen Gesetzen gegeben. In der öffentlich-rechtlichen Unterbringung, die in den Bundesländern unterschiedlich geregelt ist, ist eine Unterbringung zum Schutz vor Selbst- oder Fremdgefährdung angelegt. In der zivilrechtlichen Unterbringung nach dem BGB ist die Unterbringung zum Schutz der untergebrachten Person vor einer Selbstschädigung möglich. Im Jahr 2005 gab es in Deutschland 193.373 Zwangseinweisungen, im Jahr 2009 bereits 236.377 Zwangseinweisungen. Die Gesamtzahl ist seit 1992 stets ansteigend2
 
21. Vielfach wird die Rechtspraxis den Vorschriften nicht gerecht. Unterbringungen erfolgen zu schnell und ohne umfassende Prüfung, ob alle anderen Möglichkeiten zur Hilfe hinreichend ausgeschöpft wurden. In manchen Unterbringungsverfahren werden die untergebrachten Personen von RichterInnen erst dann gesehen, wenn sie schon vorläufig untergebracht wurden und auch bereits eine medikamentöse Behandlung erhalten haben.

22. Eine Neuregelung der rechtlichen Vorschriften nach Vorgabe von Artikel 14 UN-BRK muss sicherstellen, dass die Unterbringung als Ausnahme nur dann erfolgt, wenn alle anderen Möglichkeiten zur Hilfestellung und Unterstützung geprüft wurden und sich als nicht hinreichend geeignet erwiesen haben. Gesetzgeber, Leistungsträger und staatliche Stellen müssen gewährleisten, dass in allen Regionen Deutschlands die Hilfen wohnortnah, in ausreichendem Umfang und in fachlicher Qualität zur Verfügung stehen, um Unterbringungen zu vermeiden.

23. Behandlungen gegen den geäußerten Willen einer psychisch erkrankten Person / einer Person mit Behinderung (Zwangsbehandlungen, Zwangsmedikationen) verstoßen gegen Artikel 17 UN-BRK. 

Das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof haben dazu in den Jahren 2011/12 eindeutige Grundsätze aufgestellt3. Danach müssen erst noch die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden, auf deren Grundlagen eine Behandlung gegen den erklärten Willen möglich sein kann. Zugleich müssen aber auch wirksame rechtliche Vorkehrungen geschaffen werden, die die Einhaltung der bestehenden Gesetze gewährleisten.

Empfehlungen:
  • Das Recht der Unterbringung nach dem Betreuungsrecht ist grundlegend insoweit zu überarbeiten, dass das Vorliegen einer Behinderung in keinem Fall eine Freiheitsentziehung rechtfertigt und auch im Übrigen die Voraussetzungen von Artikel 14 UN-BRK berücksichtigt werden müssen.
  • Die Unterbringungsgesetze der Länder4 sind nach Vorgaben von Artikel 14 der UN-BRK grundlegend zu überarbeiten.
  • Die Zulässigkeit und Voraussetzungen von Zwangsbehandlungen bedürfen der dringenden Überarbeitung durch die Gesetzgeber in Bund und Ländern nach den Vorgaben der obersten deutschen Gerichte und des Artikels 17 UN-BRK.
     
  • Zu allen gesetzlichen Neuregelungen sind mit den Verbänden der Psychiatrieerfahrenen und der Menschen mit Behinderungen gemeinsam Kriterien zu erarbeiten.
1 Quelle: Bundesamt für Justiz, Auswertung: Deinert in http://www.bdb-ev.de/220_Basisinformationen.php –3Fakten.pdf
2 Quelle: Bundesministerium für Justiz, Sondererhebung „Verfahren nach dem Betreuungsgesetz 1998 – 2005“
3 Bundesverfassungsgericht, Beschlüsse vom 23.03.2011 (Az. 2 BvR 882/09) sowie vom 12.10.2011 (Az. 2 BvR 633/11) sowie Bundesgerichtshof, Beschlüsse vom 20.06.2012, Az. XII ZB 99/12 sowie Az. XII ZB 130/12
4 zum Beispiel die Psychisch-Kranken-Gesetze (PsychKGs)"



2012-10-24

Pressemitteilungen - Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Pressemitteilung der behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen
Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 24.10.2012
Am 26. und 27. Oktober werden 299 Menschen mit Behinderungen auf Einladung aller Fraktionen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Regierungsvertreterinnen und -vertretern über Schwerpunkte in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention debattieren. Die Gäste haben die Möglichkeit, die Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die ihnen wichtig sind. In 12 Arbeitsgruppen, die in ihrer inhaltlichen Schwerpunktsetzung an die Ausschüsse des Bundestages angelehnt sind, erhalten die Gäste Einblick in die parlamentarische Arbeit. Die Fraktionen können in den Gesprächen auf die Expertise von Menschen mit Behinderungen als „Expertinnen und Experten in eigener Sache“ zurückgreifen.
Mit diesem Forum leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Die politische Beteiligung und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Menschen mit Behinderung können die Politik auf Probleme hinweisen und gemeinsam Änderungsvorschläge erarbeiten. Am Ende der zweitägigen Veranstaltung werden die Ergebnisse der Arbeit vorgestellt und Handlungsempfehlungen für das Parlament zusammengefasst.
Eröffnet wird die Veranstaltung am 26. Oktober um 14 Uhr von Bundestagspräsident Prof. Dr. Nobert Lammert. Das Abschlussplenum und die Vorstellung der Arbeitsergebnisse finden am 27. Oktober ab 13 Uhr im Paul-Löbe-Haus statt. Neben der inhaltlichen Arbeit werden im Deutschen Bundestag zwei Ausstellungen eröffnet: Die Ausstellung „Gestaltung für alle“ und die Foto-Dokumentation „Deutscher Bundestag barrierefrei“ können nach dem kommenden Wochenende auch von den Besuchern des Reichstags besichtigt werden.
Hintergrund:
Die Initiatoren der Veranstaltung sind die behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen: Maria Michalk (CDU/CSU), Silvia Schmidt (SPD), Gabriele Molitor (FDP), Dr. Ilja Seifert (Die Linke), Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.

Pressemitteilungen - Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2012-10-01

Nicht nachvollziehbar: Niedersächsischer Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention ist nicht barrierefrei! -Paritätischer Wohlfahrtsverband

PMS 29/12 v. 25.09.2012


Nicht nachvollziehbar: Niedersächsischer Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention ist nicht barrierefrei!

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. kritisiert das für die unmittelbar Betroffenen völlig ungeeignete Vorgehen des Landes Niedersachsen in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Das Land will möglichst viele Menschen mit Behinderungen zur Diskussion einladen – doch die dazu gehörigen Internetseiten und Vorlagen sind weder barrierefrei noch leicht verständlich, sodass die Einladung zum Dialog vorgeschoben und alibimäßig erscheint“, sagt Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen.

Mehr als drei Jahre nach Inkraftttreten der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 hat das Land Niedersachsen nun einen Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention vorgelegt. Bis zum 15. November sollen sich „möglichst viele Menschen mit Behinderungen selbst zu Wort melden und als Experten in eigener Sache ihre Vorstellungen, Vorschläge und Wünsche vortragen“, so die Aufforderung auf der Internetseite des Sozialministeriums.

Diese Aufforderung wird durch die Bereitstellung der Inhalte allerdings ad absurdum geführt: Der Paritätische Niedersachsen bemängelt, dass weder die Internetseite noch das Kontaktformular oder gar der 45-seitige Entwurf des Aktionsplan barrierefrei sind. Menschen mit Behinderungen können somit – wenn überhaupt – nur unter erschwerten Bedingungen oder mit zusätzlicher Hilfe von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen. Da der Aktionsplan bislang auch nicht in einfacher Sprache vorliegt, bleiben Zugriff und Verständnis so weiteren Menschengruppen vorenthalten. „In Anbetracht des Themas, mit dem sich das fragliche Papier befasst, sind diese Versäumnisse seitens des Landes eine beinahe zynische und in keinster Weise nachvollziehbare Vernachlässigung“, kritisiert Sebastian Böstel.

Auch die drei(!)tägige Anhörung zum Aktionsplan, die die Landesregierung vom 10. bis 12. Oktober plant, wirft Fragen auf. Etwa, wie Menschen mit Behinderungen diese drei Tage ununterbrochen an der Anhörung teilnehmen sollen, oder warum weder der Paritätische Niedersachsen noch andere Verbände der Wohlfahrtspflege an dieser Anhörung beteiligt werden.

Der Paritätische Niedersachsen fordert das Land dringend auf, alle Materialien bezüglich des Aktionsplans so zügig wie möglich barrierefrei und in einfacher Sprache zur Verfügung zu stellen. „Menschen mit Behinderungen dürfen nicht nur alibimäßig in freundlichen Grußworten um ihre Meinung gebeten werden, sie müssen dann auch eine echte Chance haben, diese tatsächlich abgeben zu können“, sagt Sebastian Böstel.

Paritätischer Wohlfahrtsverband

2012-09-02

Und sie tut es doch: Julia Probst kandidiert für den Bundestag | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Und sie tut es doch: Julia Probst kandidiert für den Bundestag


Noch vor einigen Wochen erteilte sie auf twitter diesbezüglichen Spekulationen eine Absage. Jetzt darf man sie grillen.
Julia Probst
Julia Probst (Foto: privat)
Sie beherrscht bereits perfekt Konrad Adenauer: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Kurz nachdem Julia Probst vor einigen Wochen bekannt gegeben hatte, dass sie in die Piratenpartei eingetreten ist, versicherte sie, dass sie für nichts kandidieren werde. Ihre Meinung hat sie schnell geändert:
Probst, gehörloser Twitter-Star (über 22.000 Follower), Inklusions-Kämpferin, Untertitel-Kämpferin, Fußball-Lippenleserin für Sky, Oscar-Pistorius-Fan, Barack-Obama-Fan und derzeit für das Münchner Unternehmen VerbaVoice tätig, will in den Bundestag:
Und sie tut es doch: Julia Probst kandidiert für den Bundestag | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren



Twitter / EinAugenschmaus:
So sieht es aus, wenn ich für und eintrete:




2012-08-18

Gast im Studio: Helga Rohra, Stimme der Demenzbetroffenen - YouTube

Die Münchnerin Helga Rohra bekam vor drei Jahren die Diagnose Lewy-Body-Demenz gestellt. Die Dolmetscherin stürzte in eine Depression, doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Helga Rohra wurde zu einer Aktivistin, die sich einmischt, um die Interessen der Menschen mit Demenz zu vertreten.

Gast im Studio: Helga Rohra, Stimme der Demenzbetroffenen - YouTube

Demenz: "Ich kämpfe wie ein Widder" - taz.de

  • 07.01.2012

"Ich kämpfe wie ein Widder"

KRAFT In der Mitte des Lebens wurde bei Helga Rohra Demenz diagnostiziert. Jetzt ist sie Lobbyisten für Betroffene
INTERVIEW WALTRAUD SCHWAB

- taz.de

2012-08-13

RHEINPFALZ.DE: "Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"

XXPress: Die Jugendseite
"Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"
Maria Langstroff ist 25 Jahre alt, unheilbar krank und komplett gelähmt - Ihr Buch "Mundtot!?" fordert zum respektvollen Umgang auf
Von Anne Kirchberg Während andere im Alter von 25 Jahren eifrig ihre private und berufliche Zukunft planen, kommt für Maria Langstroff bereits das Ende. Unheilbar krank liegt sie als Pflegefall in einem Heim bei Gießen.

Trotzdem gibt Maria nicht auf, sondern kämpft - sowohl für sich als auch für die gerechte Behandlung aller Behinderten und Kranken. Mit diesem bewundernswerten Kampfgeist hat Maria trotz der Lähmung ihres gesamten Körpers und beginnender Blindheit ein Buch geschrieben.

In "Mundtot!? Wie ich lernte, meine Stimme zu erheben" fordert die junge Frau, bei der 2010 eine Muskelkrankheit festgestellt worden ist, einen respektvolleren Umgang mit Krankheit und Behinderung.

RHEINPFALZ.DE: "Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"

2012-08-11

Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen  // Mayen · Mayen · Mayen-Koblenz · Städte & Gemeinden · Eifel · Wochenspiegel


Mayen, Mayen-Koblenz

Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen

stp | 10.08.2012
Über 70 Teilnehmer sprechen am Samstag, 18. August, in Mayen auf dem Inklusions-Auftakt über die Umsetzung der UN- Behindertenkonvention in der Region Mayen-Koblenz
Auf Initiative der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mayen-Koblenz kommen am 18. August Menschen mit Behinderungen, Heim- und Einrichtungsträger, Vereine und Selbsthilfegruppen, Unternehmen und Vertreter der Stadt Mayen und des Landkreises Mayen-Koblenz zusammen, um das erste gemeinsame Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Region Mayen zu gründen. Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechts-Konvention in ganz Deutschland geltendes Recht. Sie beschreibt, dass Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen ganz selbstverständlich dazu gehören sollen. Die Realität sieht bisher meist anders aus. Behinderte Kinder gehen immer noch überwiegend in Sonderschulen, sie lernen vielfach Berufe in besonderen Berufsbildungswerken oder sie gehen in geschützte Werkstätten für behinderte Menschen, sie leben vielfach in Heimen. (...)
Informationen unter 0 26 51 / 96 91 17.

Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen  // Mayen · Mayen · Mayen-Koblenz · Städte & Gemeinden · Eifel · Wochenspiegel

2012-05-31

Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen -- kobinet

31.05.2012 - 14:28

Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen.

Wetter (kobinet) Am 19. und 20. September wird in Berlin darüber beraten, wie Internet-Seiten jeder verstehen und die Arbeit am Computer leichter werden kann. Das Thema des Kongresses lautet "Verständlich informiert - im Job integriert". Leichte Sprache und Gebärdensprache werden behandelt. Fachleute sind dazu eingeladen ebenso wie Menschen mit Behinderungen als die Expertinnen und Experten in eigener Sache.

(...)

Anmeldungen bis zum 31. August sind auf der Webseite des Kongresses möglich. sch
 
Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen -- kobinet

2012-04-25

Bezirk Schwaben: Experten durch Erfahrung: Bezirk Schwaben startet neues Projekt für Psychiatrie-Erfahrene

Pressemeldung des Bezirks Schwaben

Montag, 23.04.2012

Experten durch Erfahrung: Bezirk Schwaben startet neues Projekt für Psychiatrie-Erfahrene

In England ist es bereits Realität: Dort gibt es beispielsweise in Birmingham Krisenhäuser für psychisch belastete Menschen, in denen als Mitarbeiter ausschließlich Psychiatrie-Erfahrene tätig sind. Hintergrund ist: Als Experten können sie anderen Menschen in seelischen Krisen durch ihr eigenes Wissen wirksam helfen. Durch das Projekt EX-IN (EX-IN steht für Experienced Involvement, und heißt soviel wie die Einbeziehung der Psychiatrie-Erfahrenen) soll dieses Expertenwissen gefördert werden und in Forschung, Ausbildung und der psychiatrischen Arbeit Eingang finden. EX-IN ging aus einem Projekt der Europäischen Union hervor und ist mittlerweile bereits an vielen Orten in Europa verankert.
Nun wird die Initiative auch im Bezirk Schwaben aufgegriffen:
Bezirk Schwaben: Experten durch Erfahrung: Bezirk Schwaben startet neues Projekt für Psychiatrie-Erfahrene

2012-04-19

Das eigene Krankheitserleben als Genesungshilfe für andere |

Das eigene Krankheitserleben als Genesungshilfe für andere

aktualisiert am 18.04.2012 um 08:55:18
Bernburg (red). In Sachsen-Anhalt soll - beginnend im August 2012 - erstmals ein Kurs zur Qualifizierung von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung für genesungsbegleitende und andere sozialpsychiatrische Tätigkeiten gestartet werden. Grundlage dafür ist das so genannte EX-IN (Experienced Involvement, auf deutsch „Erfahrung einbeziehen“). Dies wurde im Salus-Fachklinikum Bernburg vorgestellt. Zu der in Kooperation mit der Selbsthilfe-Initiative „Stimme für Psychiatrie-Erfahrene“ organisierten Veranstaltung fanden sich rund 60 Interessenten ein, um sich über das Projekt zu informieren.
Das eigene Krankheitserleben als Genesungshilfe für andere |

2012-04-05

Gießener Anzeiger - Diskussionsveranstaltung des Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen im...

Diskussionsveranstaltung des Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen im Konzertsaal des Rathauses

02.04.2012 - GIESSEN
(fod). Behinderten soll sie eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und Staaten dazu bringen, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen. Doch in der Realität sind diese in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen stehenden Grundsätze noch weit von einer vollständigen Umsetzung entfernt. Werden Behinderte im Alltag immer wieder mit unüberwindbaren Hürden konfrontiert, obwohl etwa Deutschland die Konvention 2009 unterschrieben und ihr damit Gesetzeskraft verliehen hat. Vor fünf Monaten ist mit dem Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Gießen e.V. ein neuer Akteur angetreten, für Veränderungen zu sorgen. Mit seiner Kampagne „Behindern ist heilbar - auch in Gießen!“ und einigen Aktionen haben die Mitglieder bereits für Aufsehen gesorgt. Zum Abschluss kam es am Wochenende nun zur Diskussionsveranstaltung „Selbstbestimmt behindert… das geht!“ im Konzertsaal des Rathauses.
„Wir sind gekommen, um zu bleiben. Und eigentlich waren wir alle schon da“, machte Alexander Busam vom ZsL zu Beginn deutlich, dass Veränderungen längst überfällig sind. Denn wie seine Kollegin Elisabeth Adam zu berichten wusste, passiere es immer wieder, dass sich geweigert werde, Häuser behindertengerecht umzubauen, oder das laut Sozialgesetzbuch zustehende Persönliche Budget für eine selbstbestimmte Lebensweise für Betroffene eingeklagt werden müsse. „Behindert ist man nicht, man wird nur behindert“, stellte sie fest.Gießener Anzeiger - Diskussionsveranstaltung des Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen im...

2012-02-27

Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe | OTS-Meldungen | Meine Abgeordneten

Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe

Aussender: SPÖ-Parlamentsklub
2012-02-27 12:44:51
Wien (OTS/SK) - Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Behinderung (NAP) wird die Leitlinien der österreichischen Behindertenpolitik für die kommenden Jahre festlegen. Der vorliegende Entwurf wird heute in einer öffentlichen Veranstaltung diskutiert und die Inputs werden in die Erstellung des NAP einfließen. Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, betont dazu: "Der NAP wird alle Gesellschaftsbereiche umfassen, die Rechte von Menschen mit Behinderung stärken und so für mehr Teilhabe sorgen. Darum ist es umso wichtiger, dass auch die Betroffenen selbst - die Menschen mit Behinderung - umfassend in den Entstehungsprozess des Aktionsplans eingebunden werden."
Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe | OTS-Meldungen | Meine Abgeordneten

2012-02-18

Gießener Anzeiger - Kampf um Selbstvertretungsanspruch

Kampf um Selbstvertretungsanspruch

17.02.2012
Gießener „Zentrum selbstbestimmt Leben“ stellt Linkem Bündnis seine Arbeit vor
GIESSEN (red). Das „Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen“ hat auf Einladung des Linken Bündnisses seine aktuelle behindertenpolitische Vereinsarbeit vorgestellt. Im Rahmen des Plenums der Wählervereinigung ging Projektmitarbeiter Alexander Busam auf die wichtigsten Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention ein, die auch im Hinblick auf die Kommunen relevant seien. In der Konvention, so Busam, seien die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens - Wohnen, Arbeit, Schule und Bildung, Barrierefreiheit und das selbstbestimmte Leben berücksichtigt worden - für die Behindertenbewegung „ein Meilenstein in der Arbeit als Interessenvertretung“.
Wichtiger Bestandteil der Konvention sei es, dass Betroffene sich und ihre Interessen selbst gegenüber Institutionen, staatlichen Einrichtungen, der Wirtschaft und anderen vertreten vertreten können. „Nicht über uns ohne uns“ sei zwar schon vor rund 30 Jahren als Slogan der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung geboren, gelte aber immer noch und werde immer noch nicht gänzlich umgesetzt, kritisiert Busam laut einer Pressemitteilung.
Gießener Anzeiger - Kampf um Selbstvertretungsanspruch

2012-02-15

Bad Homburg: Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt - Pressemeldungen und Nachrichten aus Hessen

Bad Homburg: Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt

Pressemeldung vom 14. Februar, 2012. Veröffentlicht um 12:27 Uhr.
Die Behindertenberatung der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe wird künftig bei allen städtischen Hochbau-Vorhaben beteiligt. “Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am Leben teilnehmen können, und dazu gehört die Chance, sich gerade in öffentlichen Gebäuden grundsätzlich ohne fremde Hilfe bewegen zu können”, erklärt Oberbürgermeister Michael Korwisi das Ziel dieser von ihm verfügten Zusammenarbeit.Barrierefreiheit bei baulichen Anlagen wird in Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert. Als barrierefrei gelten Gebäude, wenn sie für alle Menschen in der allgemein üblichen Weise zugänglich sind. Die Forderung ist in Deutschland in verschiedenen DIN-Normen umgesetzt.”Unsere Hochbau-Abteilung wird nicht nur eine Stellungnahme einholen, sondern der Fachdienst, zu dem die Behindertenberatung gehört, begleitet Bauprojekte von den ersten Planungen bis zum Abschluss”, erläutert Korwisi. Mit dem Vorgehen hat die Stadt bereits in anderen Bereichen Erfahrungen gesammelt.
Bad Homburg: Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt - Pressemeldungen und Nachrichten aus Hessen

2012-01-31

"EX-IN" - ein etwas anderer Weg: Die Krise als Chance für psychiatrie-erfahrene Menschen -  Münsterland Zeitung

29.01.2012 19:07 Uhr

"EX-IN" - ein etwas anderer WegDie Krise als Chance für psychiatrie-erfahrene Menschen

MÜNSTER Heute kann Anika Sievers ganz unbefangen über ihre Krankheit sprechen. Selbstbewusst erzählt die junge Frau über ihre Erfahrungen mit dem Krankheitsbild Borderline. Grenzerfahrungen, die sich in unbändiger Wut gegen sich selbst äußern
 Von Christoph Ueberfeld



(...)
Zahlreiche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass die Beteiligung Psychiatrie-Erfahrener Menschen in Forschung, Ausbildung und psychiatrischen Diensten einen großen Einfluss auf die Verbesserung der Angebote hat.(..)
Häufig genug würden Menschen mit psychischen Erkrankungen in einen Sonderbereich der Gesellschaft abgeschoben, ohne es selbst zu wollen. Die meisten sind aber nicht in der Lage, sich dagegen zu wehren. Sie erlernen die Hilflosigkeit. Die klassischen Therapiemöglichkeiten wollen die beiden Trainerinnen in keinster Weise abwerten, doch sie gehen eben einen anderen Weg.(..)
 „EX-IN“ hat in NRW eine Vorreiterrolle übernommen, doch noch immer muss Gudrun Tönnes viele dicke Bretter bohren.
"EX-IN" - ein etwas anderer Weg: Die Krise als Chance für psychiatrie-erfahrene Menschen - Münsterland Zeitung
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