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2014-02-21

Schlimmste Barriere für Behinderte ist in Köpfen - Freie Presse

Schlimmste Barriere für Behinderte ist in Köpfen

Sozialverbandschef Horst Wehner: Auf Worte folgen keine Taten

Flöha.
Die schlimmsten Barrieren für Rollstuhlfahrer sind immer noch die
Barrieren in den Köpfen von Menschen. Diese Einschätzung hat Horst
Wehner (Die Linke), Vizepräsident des Sächsischen Landtags und
Landesvorsitzender im Sozialverband VdK Sachsen, getroffen. Er reagierte
damit auf die Forderungen von Rollstuhlfahrern, die Barrierefreiheit im
Altkreis Flöha auszubauen. Trotz einiger Fortschritte etwa bei
Gaststätten haben es beeinträchtigte Menschen im öffentlichen Raum nach
wie vor schwer - etwa am Bahnhof und im Ärztehaus in Flöha.

Wehner, der selbst im Rollstuhl sitzt, verwies darauf, dass Menschen
mit Behinderungen dieselben Rechte haben wie Menschen ohne
Beeinträchtigungen. "Gesagt wird das inzwischen von vielen Menschen in
Deutschland, aber an den entsprechenden Handlungen fehlt es noch allzu
oft."
Schlimmste Barriere für Behinderte ist in Köpfen - Freie Presse

2014-02-17

Pflege: VdK schlägt Alarm | Politik

Immer mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen – Verband fordert Sozialausgleich

Pflege: VdK schlägt Alarm

Wiesbaden.
Immer mehr Menschen in Hessen und Niedersachsen sind auf Sozialhilfe
angewiesen, wenn sie zum Pflegefall geworden sind. 2012 sind die Zahlen
nach Auskunft des VdK Hessen-Thüringen in Hessen um 3,5 Prozent und in
Niedersachsen um 2,6 Prozent gestiegen.

Hessens VdK-Chef Karl-Winfried Seif nennt die Zahlen alarmierend. In Thüringen
liege der Anstieg sogar bei neun Prozent. Die Kosten seien um vier bzw.
sieben Prozent gestiegen.
Seif fordert daher, die Leistungen der Pflegeversicherung an die steigenden
Kosten anzupassen. Die Forderung nach mehr privater Vorsorge sei falsch,
viele Menschen könnten sich das nicht leisten: „Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
Eine umfassende Pflegereform wird von den Sozialverbänden und Krankenkassen
zwar seit Langem gefordert, doch selbst der erste Schritt lässt auf sich
warten:

Pflege: VdK schlägt Alarm | Politik

2014-01-11

Sozialverband VdK prüft weiterhin Verfassungsbeschwerde für eine bessere Pflege | epd

Sozialverband VdK prüft weiterhin Verfassungsbeschwerde für eine bessere Pflege
München (epd). Der Sozialverband VdK will bei einer Verfassungsbeschwerde zur Verbesserung der Pflege nicht locker lassen. Der Verband prüfe "weiterhin intensiv" die juristischen Möglichkeiten, in einem Musterverfahren Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht einzulegen, erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Marscher am Donnerstag in einer Pressemitteilung des VdK-Bayern. Im Moment verfestige sich der Eindruck, dass eine Verfassungsbeschwerde "gute Chancen zur Durchführung" habe, sagte Mascher, die auch die bayerische VdK-Vorsitzende ist.
Sozialverband VdK prüft weiterhin Verfassungsbeschwerde für eine bessere Pflege | epd

2013-12-06

Schulden bei der Krankenversicherung: Sozialverbände schlagen Alarm | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

VdK-Pressemeldung

Sozialverbände schlagen Alarm: Über 100.000 Menschen drohen trotz Beitragsschuldenerlass auf ihren Krankenversicherungsschulden sitzen zu bleiben

Noch über 100.000 Menschen in Deutschland haben keinen Krankenversicherungsschutz und sind dennoch von erheblichen Beitragsschulden betroffen, befürchten die großen Sozial- und Wohlfahrtsverbände.

Symbolfoto: Krankenkassenkarten und Euro-Scheine
© Imago
Gemeinsam appellieren der Sozialverband VdK, der Paritätische Gesamtverband und der Volkssolidarität Bundesverband an alle Menschen, die sich bislang nicht krankenversichert haben, dies unbedingt bis zum 31. Dezember 2013 nachzuholen, um noch von der bestehenden Regelung zum Beitragsschuldenerlass profitieren zu können.

"Alle Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf eine bezahlbare Krankenversicherung. Noch bis zum 31.12. können bisher Nichtversicherte vom befristeten Schulderlass profitieren. Wir raten den Betroffenen dringend: Melden sie sich bei ihrer letzten Krankenversicherung", so Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.

"Das Beitragsschuldengesetz bietet die Möglichkeit, in die Krankenversicherung einzutreten, ohne sich neu zu verschulden. Auch Familien, Freunde und Bekannte von Nichtversicherten werden deshalb gebeten, Betroffene auf diese Möglichkeit hinzuweisen", so Dr. Frank-Michael Pietsch, amtierender Präsident des Volkssolidarität Bundesverbandes.

Gleichzeitig wird dazu aufgerufen, die Regelung für den Beitragsschuldenerlass zu entfristen.  

"Die geringe Beteiligung hat gezeigt, dass die Befristung keine Anreizwirkung hat. Wir brauchen deshalb eine Entfristung der Regelung, um das absurde Anhäufen von Beitragsschulden durch Nichtversicherte ein für allemal zu beenden", so Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes.


Hintergrund des gemeinsamen Appells ist die zum 31. Dezember 2013 auslaufende Regelung zum Beitragsschuldenerlass für Nichtversicherte. Seit 2007 besteht eine Versicherungspflicht in Deutschland.
Menschen, die bisher ohne Krankenversicherung waren, müssen in der Regel alle seit Einführung der Versicherungspflicht aufgelaufenen Beiträge nachbezahlen, selbst wenn sie bis heute keine Leistungen in Anspruch genommen haben.
Mit dem so genannten Beitragsschuldengesetz, das zum 1. August 2013 in Kraft getreten ist, wurde eine befristete Regelung zum Erlass dieser Schulden getroffen. Diese können Betroffene jedoch nur noch bis zum 31. Dezember 2013 in Anspruch nehmen.

Nach Schätzungen der Verbände haben nur wenige tausend Menschen die Regelung bisher in Anspruch genommen, über 100.000 Menschen sind dagegen noch immer ohne Krankenversicherung.

gemeinsame Pressemeldung Sozialverband VdK, Paritätischer Gesamtverband und Volkssolidarität

Schulden bei der Krankenversicherung: Sozialverbände schlagen Alarm | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

2013-10-25

Ältere werden zu wenig berücksichtigt | Sozialverband VdK Deutschland e.V.


VdK-Zeitung

VdK sieht strukturelle Benachteiligung von Senioren im Gesundheitssystem

Obwohl Ältere häufiger als andere Bevölkerungsgruppen Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen müssen, werden sie im Gesundheitssystem strukturell benachteiligt.
Ältere werden zu wenig berücksichtigt | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

2013-06-14

Inklusion statt Fürsorge | kobinet-nachrichten



Inklusion statt Fürsorge

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Karl-Heinz Fries
Karl-Heinz Fries
© VdK NRW
Düsseldorf (kobinet) Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen hat heute nach dem Treffen der Behindertenbeauftragten in Düsseldorf das Vorhaben begrüßt, die rechtlichen Vorschriften der Eingliederungshilfe zu reformieren und in ein Bundesleistungsgesetz zu überführen. Dessen Vorsitzender Karl-Heinz Fries erklärte: „Angesichts des signifikanten Anstiegs der Unterstützungsbedarfe von Menschen mit Behinderung in den letzten Jahren und der schlechten Kassenlage vieler Kommunen in NRW halten wir die weitgehende Übernahme der Kosten für diese Leistungen durch den Bund für den richtigen Ansatz.“  Mit Sorge werde allerdings beobachtet, "dass die Bundesratsinitiative zur Einführung des Bundesleistungsgesetzes an erster Stelle das Ziel der finanziellen Entlastung nennt und die Finanzierung neuer Leistungen durch erzielte Einspareffekte sogar ausdrücklich ausschließt“.
Inklusion statt Fürsorge | kobinet-nachrichten

„Menschenwürdige Pflege muss Priorität haben“ - LVK 2013 | Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V.


Der VdK

„Menschenwürdige Pflege muss Priorität haben“

“Die demografische Entwicklung wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern. Längere Lebensspannen und damit mehr ältere und hochbetagte Menschen werden voraussichtlich die Zahl der Pflegebedürftigen stark ansteigen lassen. Die Pflegeversicherung muss deshalb verbessert werden“. Das hat die Landesverbandskonferenz (LVK) 2013 Mitte Juni in Bremen in einer sozialpolitischen Resolution gefordert.
Einstimmig verabschiedeten die Delegierten der Landesverbandskonferenz 2013 eine sozialpolitische Resolution, in der Verbesserungen der Pflegeversicherung gefordert werden. | © Hans-Gerd Finke
(...)Weil die Umsetzung von menschenwürdiger Pflege in unserer Gesellschaft Priorität haben müsse und weil die vorderste Aufgabe von Politik und Staat sei, die Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen, fordern die Delegierten der Landesverbandskonferenz des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker auf, diese Aufgabe zum Wohle der betroffenen Menschen wahrzunehmen.
LVK 2013 | Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V.

2013-06-12

VdK sieht Rentner-Minijobs als Indiz für zunehmende Altersarmut | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

VdK-Pressemeldung

VdK sieht Rentner-Minijobs als Indiz für zunehmende Altersarmut

"Die Bundesregierung darf das Problem der Altersarmut nicht länger kleinreden und die Tatsache ignorieren, dass immer mehr älteren Menschen ihre Rente nicht zum Leben reicht".

Symbolfoto: Ein älteres Paar steht vor einem Schaufenster
Was kann ich mir in Zukunft noch leisten? Finanzielle Sorgen nehmen unter den Rentnern zu. Viele müssen ihre Rente mit Minijobs aufstocken. | © imago
Mit diesen Worten kommentierte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die steigende Zahl an Minijobbern unter den Rentnern. Demnach zählte die Bundesagentur für Arbeit Ende 2012 812.000 Minijobber über 65 Jahre. "Wenn so viele Rentner einen Job ausüben, um ihre Alterseinkünfte aufzubessern, dann ist dies ein klarer Beleg dafür, dass die Altersarmut weiter wächst", so die VdK-Präsidentin.

VdK sieht Rentner-Minijobs als Indiz für zunehmende Altersarmut | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

2013-05-28

Bayerischer Aktionsplan „kein großer Wurf“ | Sozialverband VdK Bayern e.V.

Bayerischer Aktionsplan „kein großer Wurf“

VdK: Die Ziele hin zu einer inklusiven Gesellschaft müssen klarer benannt werden

Menschen mit Behinderung sollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben, die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie Menschen ohne Behinderung haben und über ihr Leben selbst bestimmen können. Das nennt man Inklusion. Am 12. März hat das bayerische Sozialministerium nun die Schwerpunkte der bayerischen Politik für Menschen mit Behinderung im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention in einem 100-seitigen bayerischen Aktionsplan beschlossen. Der Aktionsplan ist kein verbindliches Gesetz, sondern dient als Leitbild.

Symbolfoto: Eine Schultafel mit der Aufschrift
© Dieter Schütz / pixelio.de

Kritik des VdK

„Der Aktionsplan der Staatsregierung soll ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft in Bayern sein“, heißt es in einer Mitteilung der Staatsregierung. Doch der VdK Bayern ist kritisch: Der bayerische Aktionsplan sei „kein großer Wurf“ und auch „keine große Reform“. Er sei eher eine Zusammenfassung von bereits bestehenden Projekten. „Allgemein werden viele Themen im Aktionsplan angesprochen und gelobt, die im Umgang mit allen Menschen selbstverständlich sein müssten. Das nun als großes Ereignis zu deklarieren, geht an den Anforderungen eines Aktionsplanes vorbei“, sagt Marian Indlekofer, Referent für die Belange von Menschen mit Behinderung beim VdK Bayern.
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Bayerischer Aktionsplan „kein großer Wurf“ | Sozialverband VdK Bayern e.V.

2012-12-17

Neue Bauantragsformulare beachten Barrierefreiheit - Sozialblatt

Neue Bauantragsformulare beachten Barrierefreiheit

Sachsen. Das Sächsische Staatsministerium hat auf Anregung des Sozialverbands VdK Sachsen e.V. die Bauantragsformulare für den Freistaat Sachsen ergänzt. Demnach muss zukünftig für jedes Bauvorhaben in Sachsen im Bauantrag ein Formular zum barrierefreien Bauen ausgefüllt werden. Die entsprechende Verordnung wurde am 6. Dezember 2012 im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht.

Neue Bauantragsformulare beachten Barrierefreiheit - Sozialblatt

2012-12-02

VdK Hessen-Thüringen zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember - Fehlende Jobs für Behinderte : 01.12.2012, 10.01 Uhr

Fehlende Jobs für Behinderte

Sonnabend, 01. Dezember 2012, 10:01 Uhr
Wortmeldung des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember fordert der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen eine bessere Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt. "Immer mehr Menschen mit Behinderungen sind arbeitslos", sagt der VdK-Landesvorsitzende Udo Schlitt. "Diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden." Nach Angaben der Bundesarbeitsagentur waren im Oktober 2012 in Hessen 13.231 und in Thüringen 6.487 Schwerbehinderte arbeitslos gemeldet.

Schlitt verweist darauf, dass nach den neuesten vorliegenden Zahlen der Bundesagentur für Arbeit 2.330 Arbeitgeber in Hessen und in Thüringen: 1.042 keinen einzigen schwerbehinderten Menschen beschäftigen. "Das ist ein Skandal, weil all diese Arbeitgeber laut Gesetz dazu verpflichtet sind, auf wenigstens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Sie zahlen lieber eine Ausgleichsabgabe, anstatt die gesellschaftlich gewünschte Inklusion von Menschen mit Behinderungen voranzutreiben", so Schlitt. Die von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände vor Kurzem veröffentlichte Forderung, die Ausgleichsabgabe zu streichen, weist der VdK-Landesvorsitzende zurück.

Stattdessen schlägt Schlitt vor, Arbeitgebern, die Menschen mit besonders schweren Behinderungen beschäftigen, einen dauerhaften Lohnkostenzuschuss zu gewähren. Für Menschen, die behinderungsbedingt trotz einer barrierefreien Ausstattung des Arbeitsplatzes und Arbeitsplatzassistenz auf Dauer eine verminderte Arbeitsleistung erbringen, müsse die Möglichkeit eines unbefristeten Lohnkostenzuschusses geschaffen werden. "Es gibt Menschen mit schwersten Behinderungen, deren Arbeitsleistung auch nach einer Einarbeitung dauerhaft gemindert ist", sagt Schlitt. "Eine Eingliederung dieser Menschen in den Arbeitsmarkt kann deshalb nur durch unbefristete Zuschüsse zum Arbeitsentgelt gelingen."
Philipp Stielow
VdK Hessen Thüringen
Fehlende Jobs für Behinderte : 01.12.2012, 10.01 Uhr

2012-11-29

Schwarz-Gelbe Pflegepolitik am Pranger | WAZ.de

Politik

Schwarz-Gelbe Pflegepolitik am Pranger

28.11.2012 | 17:25 Uhr
Die Pflegepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung gerät erneut unter Beschuss.
Die Pflegepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung gerät erneut unter Beschuss.

Der Sozialverband VdK hält die Pläne von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zur Förderung privater Pflegevorsorge für unzureichend. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte eine Erhöhung des Beitragssatzes für die Pflegeversicherung. Rückenwind bekam Bahr dagegen von den Privatversicherungen.

Schwarz-Gelbe Pflegepolitik am Pranger | WAZ.de

2012-10-22

Schulen: Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

 20.10.12

Schulen

Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion

VdK: Regelschulen nicht zu "Bildungsstätten zweiter Klasse" werden lassen

Erfurt (dapd-lth). Die Einführung des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung wird Behinderten- und Lehrerverbänden zufolge in Thüringen derzeit zu schnell vorangetrieben. "Die Idee ist gut, aber das Ministerium darf nicht mit der Brechstange vorgehen und Eltern und Lehrer gegen sich aufbringen", sagte der Vorsitzende des Thüringer Lehrerverbands, Rolf Busch, der Nachrichtenagentur dapd in Erfurt. Die Bedingungen müssten langsam geschaffen werden, ohne zu viel Druck aufzubauen.
Letzte Nachrichten
Vor allem Grund- und Regelschulen seien teils überfordert.
Schulen: Lehrerverband warnt vor zu schneller Inklusion - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

2012-08-11

Starkes Echo auf Regierungspläne zur Behindertenkonvention

 Saarbrücken

Starkes Echo auf Regierungspläne zur Behindertenkonvention

Die Aussagen von Sozialminister Andreas Storm (CDU) zum Aktionsplan in Sachen UN-Behindertenrechtskonvention haben ein starkes Echo ausgelöst. Der Minister will, dass mehr behinderte Schüler Regelschulen besuchen. (Veröffentlicht am 10.08.2012)

    Saarbrücken. Kritik hat es jetzt vom Verband der Sonderpädagogik im Saarland zur Ankündigung von Sozialminister Andreas Storm (CDU) gehagelt, bis 2016 die Inklusionsquote von derzeit 41 auf „deutlich über 50 Prozent“ zu erhöhen. Der Sozialverband VdK begrüßt zwar generell Storms Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, sieht aber seitens der Landesregierung kein „neues Denken“. Und der Verein Miteinander Leben Lernen (MLL) vermisst wichtige Aspekte bei der frühkindlichen Förderung.

    Starkes Echo auf Regierungspläne zur Behindertenkonvention

    2012-07-26

    Sozialverband VdK Bayern - Inklusion ist Menschenrecht und kein Haushaltsposten

    Dienstag, 24.07.2012

    Inklusion ist Menschenrecht und kein Haushaltsposten

    VdK Bayern: Kosten von Schulbegleitern von Kindern mit Behinderung müssen übernommen werden
    24.07.2012 - "Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung darf keine Frage des Geldes sein", so die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Bayern, Ulrike Mascher, zum Rechtsstreit um die Übernahme der Kosten für einen Gebärdensprachdolmetscher im Unterricht an einer Regelgrundschule für die siebenjährige Melissa aus Neu-Ulm. Da der Bezirk Schwaben es bisher ablehnt zu zahlen, führen die Eltern eine Klage vor dem Augsburger Sozialgericht, über die am morgigen Mittwoch entschieden wird.
    Der Fall des kleinen Mädchens sei symptomatisch dafür, wie Eltern derzeit in Bayern noch um die Umsetzung des Inklusionsrechts streiten müssten. Bevor ein Kind mit Behinderung in die Regelschule darf, ist ein Hindernislauf bei Behörden und Kostenträger notwendig: "Es ist unzumutbar, welch hohen Energie- und Zeitaufwand Eltern in Kauf nehmen müssen, um das zu erreichen, was in der UN-Behindertenrechtskonvention eindeutig festgeschrieben ist und auch in Deutschland geltendes Recht ist."
    Demnach sollte jedem Kind mit Behinderung an seinem Wohnort eine inklusive Grundschule und weiterführende Schule offen stehen. Die zusätzlichen Kosten, etwa für Umbauten oder - wie im Falle der kleinen Melissa - für zusätzliches Personal, können nach Auffassung des VdK Bayern kein Gegenargument sein: "Inklusion ist ein Menschenrecht und kein Haushaltsposten", macht Mascher deutlich. "Ich erhoffe mir vom Sozialgericht Augsburg hier eine deutliche und wegweisende Entscheidung für Inklusion an Bayerns Schulen." (Michael Pausder)

    Sozialverband VdK Bayern - Inklusion ist Menschenrecht und kein Haushaltsposten

    2012-06-29

    Sozialverband VdK Deutschland - Pflegereform greift viel zu kurz

    Freitag, 29.06.2012

    Pflegereform greift viel zu kurz

    Sozialverband VdK bezeichnet die Pflegereform als "enttäuschend und unzureichend"
    Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, bezeichnete die heute vom Bundestag verabschiedete Pflegereform als "enttäuschend und völlig unzureichend."
    "Pflege braucht mehr als gute Worte. Pflege braucht Geld. Die menschenwürdige Versorgung von Pflegebedürftigen darf nicht unter Kostenvorbehalt stehen. Nicht nur die Rettung des Euro ist wichtig. Die gute Versorgung der hilfsbedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft darf keine geringere Priorität haben", betonte die VdK-Präsidentin.
    "Bescheidene 120 bis 225 Euro an Pflegegeld im Monat soll es für Menschen mit psychischen und seelischen Defiziten ab 1. Januar 2013 geben. Das sind 4 bis maximal 7,50 Euro am Tag für die Angehörigen, um die Betreuung zu organisieren. Das ist bestenfalls eine Geste guten Willens", erklärte Mascher.
    Insbesondere für die 1,2 Millionen Demenzkranken und deren pflegende Angehörige werde sich die Situation nicht wesentlich verbessern. Die zusätzlichen Leistungen für Demenzkranke seien "allenfalls ein Trostpflaster angesichts dessen, was eigentlich geschehen müsste", so Mascher. Längst überfällig sei eine wirkliche Neuordnung der Pflegeversicherung. Der VdK fordert einen neuen ganzheitlichen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der nicht nur körperliche Defizite berücksichtigt, sondern auch seelische und psychische Einschränkungen.
    Mascher: "Alleine für die längst überfällige Umsetzung des bereits erarbeiteten neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs müssten drei bis vier Milliarden Euro bereitgestellt werden. Die 1,1 Milliarden Mehreinnahmen durch die beschlossene Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags um 0,1 Prozent reichen hinten und vorne nicht. Die Vermutung liegt nahe, dass damit die Arbeitgeber geschont werden sollen, die sich bereits gegen die Erhöhung um 0,1 Prozent heftig gewehrt haben."
    Kritisiert wird vom VdK auch die Einführung einer freiwilligen zusätzlichen privaten Pflegeversicherung. "Gerade diejenigen, die zusätzliche Leistungen am dringendsten nötig haben, wie Geringverdiener, chronisch Kranke, ältere und behinderte Menschen, werden sich eine solche Versicherung nicht leisten können. 5 Euro staatlicher Zuschuss werden niemandem mit geringem Einkommen in die Lage versetzen, eine Versicherung in der für ausreichende Leistungen notwendigen Höhe abschließen zu können."
    Der VdK fordert stattdessen einen Solidarausgleich zwischen privater und gesetzlicher Pflegeversicherung. Die jährlichen Milliardenüberschüsse in der privaten Pflegeversicherung könnten zur Finanzierung von Leistungen für gesetzlich und privat versicherte Demenzkranke verwendet werden. (Michael Pausder, Pressesprecher)
    Sozialverband VdK Deutschland - Pflegereform greift viel zu kurz

    2012-06-03

    Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg - Jobwunder findet ohne Behinderte statt

    Jobwunder findet ohne Behinderte statt

    Themenfoto: Drei Leute, davon ein Mann im Rollstuhl, sitzen bei einer Beratung zusammen.
    [06/2012] Zu Recht geißelt Ulrike Mascher - Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland und derzeitige Sprecherin des Deutschen Behindertenrates - die Situation schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt. Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im April ist im Vergleich zum Vormonat von 178 048 auf 178 533 gestiegen.
    Ein Beleg dafür, dass der derzeitige Aufschwung am Arbeitsmarkt ohne die Menschen mit Behinderungen stattfindet. Und das trotz staatlicher Hilfen zur Integration Schwerbehinderter. Denn nach Jahren, in denen immer mehr Schwerbehinderte Arbeit hatten, steigt die Arbeitslosenquote derzeit wieder an. Noch 2005 lag die Quote unter den Schwerbehinderten bei knapp 17 Prozent, 2009 waren es unter 15 Prozent.
    Man muss dabei jedoch wissen, dass zwei Drittel aller Schwerbehinderten im erwerbsfähigen Alter nicht in der Statistik auftauchen, weil sie beispielsweise frühverrentet sind oder sich in Arbeitsförderungs- und Reha-Maßnahmen befinden. Während die Arbeitslosenzahl dank der Konjunkturerholung seit November 2009 um 16 Prozent zurückging, erhöhte sich die Quote arbeitsloser Schwerbehinderter um fünf Prozent. Woran liegt der Anstieg arbeitsloser Schwerbehinderter trotz Jobwunder?

    Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg - Jobwunder findet ohne Behinderte statt

    2012-04-26

    Barrierefreiheit ist UN-Forderung : 26.04.2012, 19.41 Uhr

    Barrierefreiheit ist UN-Forderung

    Donnerstag, 26.April 2012, 19:41 Uhr
    Der 5. Mai tritt wieder in greifbare Nähe, seit Jahren der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Auch der VdK Nordthüringen weist auf den bevorstehenden Tag hin...


    Entstanden ist der Protesttag 1992 auf Initiative des Vereins Selbstbestimmt Leben, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung. Die Aktion Mensch hat es sich vor mittlerweile 14 Jahren zur Aufgabe gemacht, das Engagement rund um den 5. Mai zu bündeln. Seit dem Jahr 2001 gehört auch der VdK-Kreisverband Nordthüringen zu den Unterstützern dieser Aktionen.
    Barrierefreiheit ist UN-Forderung : 26.04.2012, 19.41 Uhr

    2012-01-11

    Pflege geht jeden an | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

    STRAHLUNGEN
    Pflege geht jeden an

    Das Thema Pflege ist schon lange aktuell, die Probleme und Entwicklungen in diesem Bereich beherrschen immer wieder die Schlagzeilen, stell die Pflege von Angehörigen doch enorme familiäre und soziale Herausforderungen dar.
    „Pflege geht jeden an“ lautet entsprechend der Titel einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion, zu der der VdK-Kreisverband Rhön-Grabfeld am Samstag, 14. Januar, ab 11 Uhr in die Mehrzweckhalle von Strahlungen einlädt.

    Pflege geht jeden an | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

    2012-01-07

    Sozialverband warnt vor Altersarmut - Duisburg | DerWesten

    Sozialverband warnt vor Altersarmut

    05.01.2012 | 17:50 Uhr
    Sozialverband warnt vor Altersarmut
    Mit der Rente wird das Leben nicht immer leichter.Foto: Matthias Graben
    Duisburg. Immer mehr Senioren müssen ihre Rente durch Mini-Jobs aufbessern, weil die Altersarmut steigt. Zur Zeit liegt der Anteil derjenigen, die im Alter von der Grundsicherung abhängig sind, in Duisburg bei zwei bis drei Prozent.
    Experten rechnen nach Angaben des Sozialverbandes VdK damit, dass es in zehn Jahren etwa 20 Prozent der Menschen über 65 sein werden. Am stärksten betroffen: alleinerziehende Frauen, die zunächst wegen der Kinderbetreuung und später wegen der Pflege von Angehörigen keine ausreichende Rente erarbeiten konnten.

    Soziales : Sozialverband warnt vor Altersarmut - Duisburg | DerWesten
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