"Altersgerecht Bauen und Wohnen – barrierefrei, quartiersbezogen, integrativ" – unter diesem Titel hatten das Bundesfamilienministerium, die Bundesarchitektenkammer und die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen einen bundesweiten Wettbewerb für Studierende der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur ausgeschrieben. Der zweite Platz ging nach Detmold an die Architektur-Studentinnen Christina Klass, Kerstin Kramme und Lena Wilke für ihr Konzept zu einem barrierefreien Oerlinghausen. Lemgo: Studierendenpreis “Altersgerecht Bauen und Wohnen” – Zweiter Platz geht an die Hochschule OWL
Konstruktion und Bau öffentlicher Gebäude sind zunehmend auf die Bedürfnisse von behinderten Menschen ausgerichtet. Die Anpassung von Kommunikations- und Sicherheitstechnologien geht aber nur schleppend voran, dabei mangelt es nicht an geeigneten Lösungen.
Seminar Planung barrierefreier Verkehrsanlagen am 12.09.2013 in Bad Homburg v.d. Höhe
Das Seminar gibt eine Einführung in die Regelwerke zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, insbesondere der DIN 18040-3 und DIN 32984 sowie ihre Anwendung bei der Planung barrierefreier Verkehrsanlagen. Realisierte Maßnahmen und dokumentierte Erfahrungen zeigen Wege, wie Planungsfehler vermieden und Anpassungen an schwierige Umfeldbedingungen (z.B. Bauen im Bestand) möglich sind. Ein Schwerpunkt wird die Planung von Querungsstellen und die Verlegung von Bodenindikatoren sein. E DIN 18040-3:2013-05 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum - nullbarriere.de
Landrat Joachim Arnold findet, dass das Land Hessen für den behindertengerechten Wohnungsbau nicht genug Geld gibt.
Wetterau – Landrat Joachim Arnold (SPD) kritisiert die Förderung des behindertengerechten Wohnungsbaus durch das Land Hessen. Es stehe viel zu wenig Geld dafür zur Verfügung.
Altersgerechte und barrierefreie Wohnungen - dies hat sich die Wolmirstedter Wohnungsbaugesellschaft (WWG) für 2013 auf die Fahnen geschrieben. Außerdem sollen die Grünanlagen am Zentralen Platz und in der Magdeburger Straße gestaltet werden.
Wolmirstedt l Die Allgemeine Wohnungsbaugesellschaft hat es mit einem Bauprojekt in der Damaschke- und Farsleber Straße vorgemacht, die Wolmirstedter Wohnungsbaugesellschaft (WWG) zieht nun nach: Sie setzt 2013 auf altersgerechtes und barrierefreies Wohnen. So sollen in der Samsweger Straße 60 entsprechende Wohnungen mit zwei und drei Zimmern entstehen.
Neue Bauantragsformulare beachten Barrierefreiheit
Sachsen. Das Sächsische Staatsministerium hat auf Anregung des Sozialverbands VdK Sachsen e.V. die Bauantragsformulare für den Freistaat Sachsen ergänzt. Demnach muss zukünftig für jedes Bauvorhaben in Sachsen im Bauantrag ein Formular zum barrierefreien Bauen ausgefüllt werden. Die entsprechende Verordnung wurde am 6. Dezember 2012 im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht.
Im Zirndorfer Landratsamt geht es noch bis 12. Oktober darum, wie man Hindernisse im Alltag beseitigt - vor 2 Stunden
ZIRNDORF - „Barrierefrei Bauen“ — diesem Thema widmet sich eine Wanderausstellung, die noch bis zum 12. Oktober im Foyer des Landratsamts im Zirndorfer Pinderpark zu sehen ist.
Ausstellung barierefreies Bauen im Landratsamt Zirndorf.
Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert Verankerung von Barrierefreiheit in der neuen Musterbauordnung
Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Bauministerkonferenz auf, Standards der Barrierefreiheit künftig in baurechtliche
Genehmigungsverfahren für öffentliche als auch für private
Bauvorhaben grundsätzlich zu verankern. “Die speziellen Bedürfnisse
von Menschen mit Behinderungen beim Zugang und bei der Nutzung von
Gebäuden werden in den Bauordnungen zu wenig systematisch
berücksichtigt”, kritisiert Valentin Aichele, Leiter der
Monitoring-Stelle. “Drei Jahre nach Inkrafttreten der
UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ist es an der Zeit,
Bauwerke für alle Menschen zugänglich zu machen”, fordert Aichele
anlässlich der Bauministerkonferenz am 20. und 21. September in
Saarbrücken. Dort treffen sich die für Städtebau, Bau- und
Wohnungswesen zuständigen Minister und Senatoren der Bundesländer
unter Beteiligung des Bundes und überarbeiten unter anderem die
Musterbauordnung, die als Orientierungsrahmen für die Bauordnungen
sämtlicher Länder dient. Diese wurde zuletzt 2008 aktualisiert.
Um Barrierefreiheit sicherzustellen, empfiehlt die
Monitoring-Stelle, Bauherren, Architekten, Behörden und
Sachverständige frühzeitig für Barrierefreiheit zu sensibilisieren
und zu qualifizieren. “Barrierefreiheit bestimmt darüber, ob Menschen
mit Behinderungen und Ältere ihr Leben selbständig führen und an
allen gesellschaftlichen Lebensbereichen gleichberechtigt teilnehmen
können”, erklärte Leander Palleit, wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Monitoring-Stelle und Autor des heute veröffentlichten Papiers zu
Zugänglichkeit.
Berlin (kobinet) Am 1. September startet das Förderprogramm "Barrierearme Stadt" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), informiert kobinet-Leser Peter Woltersdorf. Er ist verantwortlich für den Bereich Barrierefreies Bauen im Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin.
Modernisierungsmaßnahmen im öffentlichen Bereich, die der Reduzierung von Barrieren dienen, können in Zukunft über zinsgünstige KfW-Darlehen finanziert werden. Voraussetzung ist die Herstellung von Barrierefreiheit nach den Vorgaben der DIN 18040, der maßgeblichen Norm zum barrierefreien Bauen. Das Programm soll Investitionen in die öffentliche Infrastruktur fördern, um dem steigenden Anpassungsbedarf durch die Anforderungen des demographischen Wandels zu begegnen.
Pressemeldung vom 14. Februar, 2012. Veröffentlicht um 12:27 Uhr.
Die Behindertenberatung der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe wird künftig bei allen städtischen Hochbau-Vorhaben beteiligt. “Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am Leben teilnehmen können, und dazu gehört die Chance, sich gerade in öffentlichen Gebäuden grundsätzlich ohne fremde Hilfe bewegen zu können”, erklärt Oberbürgermeister Michael Korwisi das Ziel dieser von ihm verfügten Zusammenarbeit.Barrierefreiheit bei baulichen Anlagen wird in Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert. Als barrierefrei gelten Gebäude, wenn sie für alle Menschen in der allgemein üblichen Weise zugänglich sind. Die Forderung ist in Deutschland in verschiedenen DIN-Normen umgesetzt.”Unsere Hochbau-Abteilung wird nicht nur eine Stellungnahme einholen, sondern der Fachdienst, zu dem die Behindertenberatung gehört, begleitet Bauprojekte von den ersten Planungen bis zum Abschluss”, erläutert Korwisi. Mit dem Vorgehen hat die Stadt bereits in anderen Bereichen Erfahrungen gesammelt. Bad Homburg: Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt - Pressemeldungen und Nachrichten aus Hessen
WÜRZBURG
Probleme für Behinderten mit Umzugswünschen
Sichtlich unzufrieden mit der aktuellen Situation waren fast alle, die bei der Podiumsdiskussion „Menschenrecht Selbstbestimmt Wohnen“ der Organisation „WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg“ teilnahmen. Beklagt wurde zu wenig statistisches Material, um den Bedarf an behindertengerechten Wohnungen einzuschätzen, zu wenig öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit behindertengerechten Bauens und auch zu wenig staatliche Förderung, um das Ziel, barrierefreies Wohnen für alle, zu erreichen.
(..)
Wunsch nach eigener Wohnung
Es gibt hier und da auch in Würzburg behindertengerechte Wohnungen in Topqualität, doch die muss man sich leisten können, so Klaus Honsel von der Seniorenvertretung: „Wer genug Geld hat, kann in Würzburg auch mit einer Beeinträchtigung gut leben. Doch welche Möglichkeiten haben Menschen, die von Hartz IV oder einem prekären Job existieren müssen?“ Eine Feststellung, der Barbara Windbergs von WüSL zustimmte: „Was barrierefrei gebaut wird, ist in vielen Fällen keine Option für Leute mit kleinem Geldbeutel.“ Dies sei denn auch der Hauptgrund dafür, dass behinderte Menschen in Heimen wohnen bleiben, obwohl sie sich nichts mehr als eigene vier Wände wünschen.
Nicht ganz unschuldig an der laut Windbergs „katastrophalen Wohnsituation“ für Menschen mit Handicap sei aber auch die öffentliche Hand. „Mir ist es unverständlich, wie nach Inkrafttreten der UN-Behindertenkonvention noch immer Institutionen gefördert werden können“, erklärte sie. Menschen, die dort lebten, hätten nur „verengte Möglichkeiten“, sich zu entfalten. Was eine Zuhörerin, deren Sohn in einem Heim lebt, bestätigte: „In diesem Heim gibt es nicht einmal für jeden Bewohner ein Einzelzimmer. Was bedeutet, dass erwachsene Menschen mit einem ihnen Fremden jahrelang ein Zimmer, eine Toilette und ein Waschbecken teilen müssen. Bis heute ist das Realität!“ (...)
Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU) spricht von einem Grundsatzbeschluss: Die Stadt will über einen Beirat mehr Möglichkeiten zur Teilhabe schaffen. Statt einen Behindertenbeauftragten zu benennen – auch das wäre möglich gewesen – sollen Menschen mit Behinderung einen elfköpfigen Beirat wählen, der dann gegenüber dem Magistrat und den Fraktionen ihre Interessen vertritt.
Der Behindertenbeirat wird – so steht es im Satzungsentwurf – die Gremien „beraten und unterstützen“. Er hat keine Entscheidungskompetenz, wird aber über alle Fragen informiert (und zu diesen gehört), die Menschen mit Behinderung betreffen – vom Aus- und Neubau einer Straße über die Aus- und Weiterbildung bis hin zum Thema Inklusion. „Wir sind dankbar für eine fachliche Beratung“, betont Dippel. Neue Interessenvertretung für Behinderte - Fuldaer Zeitung
Nach vielen Diskussionen in den vergangenen Wochen und Monaten hat der Gemeinderat dem Bau des Vereinsheims zugestimmt, das der Bernauer Segelclub Felden (BSCF) am Chiemseeufer plant (wir berichteten bereits kurz). Nachdem die Kommune dem Vorhaben in Felden grünes Licht gegeben hat, schickt sie den Bauantrag nun zur Genehmigung ins Landratsamt. Der BSCF braucht die Erlaubnis nach eigenen Angaben so schnell wie möglich, um die in Aussicht gestellten Zuschüsse zu bekommen.
Bernau - Das Clubheim kostet voraussichtlich rund 250000 Euro. Der Verein hofft, Zuschüsse aus zwei Töpfen in Höhe von insgesamt 100000 Euro zu bekommen. (...)
Auch unter den Befürwortern der Baumaßnahme regte sich Kritik. So zeigte sich Zweiter Bürgermeister Matthias Vieweger (CSU) "überrascht", dass er im Rahmen einer Besprechung vor Ort den Hinweis gegeben habe, im geplanten Clubheim auch ein WC für Behinderte einzurichten - dass der BSCF dann aber nicht auf diese Anregung eingegangen sei. Vor allem mit Blick auf die Bezuschussung sei der Verein jedoch aufgefordert, die Belange von Behinderten zu berücksichtigen. Vieweger: "Ein neues Gebäude muss heutzutage barrierefrei sein." Auch Gerhard Jell (CSU) kritisierte, dass der BSCF eine "Zusage" gegeben, sie dann aber nicht eingelöst habe. Als Behindertenbeauftragter der Gemeinde müsse er auf Barrierefreiheit und ein behindertengerechtes WC bestehen.
Eine Ausstellung in der Sparkasse Kronach widmet sich der Barrierefreiheit. Sie zeigt Möglichkeiten, diese zu erreichen. Das Thema ist angesichts der Altersentwicklung akut.
Rainer Ludwig über die Ausstellung
Der Küpser Bürgermeister Herbert Schneider ließ sich nach der Ausstellungseröffnung von Maria Böhmer beraten. Im Bild (von links): Rainer Ludwig, Hans Simon, Hans Dörr, Maria Böhmer, Herbert Schneider, Egon Herrmann und Robert Porzelt. Foto: Bellazrak
Kronach- Mit der Wanderausstellung "Barrierefrei bauen" der entsprechenden Beratungsstelle der bayerischen Architektenkammer hat sich die Sparkasse eine interessante Schau nach Kronach in ihre Hauptstelle geholt. Bauherren, Architekten und Behörden können hier Lösungsansätze für ihre Bauvorhaben finden. Gebietsdirektor Robert Porzelt und Rainer Ludwig, Leiter der Abteilung Kommunikation bei der Sparkasse Kulmbach-Kronach, hießen am Dienstagnachmittag neben dem kleinen aber kompetenten Kreis der Besucher einige Landkreisbürgermeister, den Vizepräsidenten der bayerischen Architektenkammer, Hans Dörr, sowie die Architektin Maria Böhmer, Mitglied der Beratungsstelle Barrierefreies Bauen in Nürnberg, willkommen.
Gerade bei energetischen Maßnahmen am Neubau komme es in den Beratungsgesprächen darauf an, dass man konkrete Hilfestellungen für zukunftsorientierte und nachhaltige Maßnahmen geben könne, erklärte Rainer Ludwig. Zum Thema Nachhaltigkeit gehöre neben Umwelt- und Klimaschutz sowie der Nutzung alternativer Energiequellen ohne Zweifel auch das barrierefreie Bauen. Mittels der Ausstellung könne man die Kunden sehr gut darüber informieren.
Dass das Thema barrierefreies Bauen alle angehe, zeige die Ausstellung. "Sie befasst sich mit einem exemplarischen Tagesablauf von Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Familien mit Kindern - von der Morgentoilette über Schulbesuche, Behördengänge und dem Einkaufen bis zur Freizeitgestaltung zu Hause", meinte Ludwig. Auf 16 Schautafeln werde gezeigt, mit welchen Hindernissen die Betroffenen täglich konfrontiert würden, aber auch, wie man mit architektonischen Mitteln solche Problemstellungen beheben könne. "Ich wünsche mir, dass wir mit dieser Ausstellung den Blick für die notwendigen Maßnahmen schärfen können, um in der Gesamtheit Verbesserungen in Sachen Barrierefreiheit zu erreichen", sagte Ludwig.
"Man könnte meinen, die Welt hat keine Barrieren mehr, wir haben Mittel und Wege gefunden, um uns frei zu bewegen. Wenn aber was zu transportieren oder zu schieben ist, oder wir selbst das Alter spüren, merken wir erst, dass es eine ganze Menge Barrieren wie Schwellen, Unebenheiten oder Quergefälle gibt", meinte Hans Dörr.
Das Humboldthaus ist Besuchermagnet, Rollstuhlfahrer können es nicht allein besichtigen.
Ärger mit dem Humboldthaus in der neuen Südamerika-Anlage des Schweriner Zoos: Schwerbehinderte können das mit fast zwei Millionen Euro teuerste Bauprojekt der kommunalen Einrichtung nicht besichtigen. "Der Bau wurde nicht im Mindesten behindertengerecht gebaut", sagt Angelika Stoof, selbst schwerbehindert und Vertreterin der Unabhängigen Bürger im Behindertenbeirat."
Das fängt mit den doppelten, schweren Eingangstüren an, die ein Rollstuhlfahrer schlicht nicht öffnen kann. Gelangt er doch ins Innere, bleibt er im rindenmulch artigen Bodenbelag stecken. Und die obere Ebene erreicht man nur über eine Treppe - also für Schwerbehinderte nicht machbar." Behinderte haben im Humboldthaus kein Zutritt - svz.de
An Menschen mit Handicaps werde bei Bauplänen zu oft nicht gedacht, sagt Bernhard Abel. Der schwer gehbehinderte Opti-Betriebsratsvorsitzende kritisiert zum Beispiel die vorgesehene Verlegung der Sonderparkplätze beim Schulzentrum in Westrhauderfehn.
Rhauderfehn - Fehlende Angebote für Behinderte auf dem Fehn werden zunehmend beklagt. Bernhard Abel, Betriebsratsvorsitzender der Firma Coats Opti in Rhauderfehn und selbst schwer gehbehindert, geht mit seiner Kritik sogar noch einen Schritt weiter: "Bei vielen öffentlichen Einrichtungen oder Bauprojekten wird zu oft zu wenig an Behinderte gedacht." Und diese Gedankenlosigkeit mache vor allem vielen Schwerbehinderten die Teilnahme am Alltag in der Gemeinde oftmals sehr schwer. General-Anzeiger: Nachrichten im Detail
42. Treffen der Beauftragten für behinderte Menschen und der BAR
Behindertenbeauftragte nehmen Stellung zur Musterbauordnung
Die Beauftragten der Länder für die Belange behinderter Menschen haben bei ihrem 42. Treffen in Hamburg am 6. September 2011 einstimmig eine gemeinsame Stellungnahme zur beabsichtigten Änderung der Musterbauordnung (MBO) verabschiedet.
Die Beauftragten verständigten sich auch darauf, dass unter Federführung Hamburgs eine „Hamburger Erklärung“ erarbeitet werden soll, in der die Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes die Kultusministerkonferenz auffordern, die Inklusion insbesondere im Schulunterricht stärker und schneller umzusetzen.
Bauunternehmer, Architekten und Vertreter der Stadt starten gemeinsam den Bau des Altenwohnheimes.
Forsbach (hk). Zweieinhalb Jahre wurde geplant, berechnet, vorbereitet. Nun ist Baubeginn. In Anwesenheit von Bauherren, Architekten, Vertretern des Stadtrates, der Forsbacher Geschäftswelt sowie Bürgermeister Marcus Mombauer erfolgte der erste Spatenstich für das Bauvorhaben im Zentrum Forsbachs.
An der Ecke Bensberger Str. und Königsforster Straße baut die Gemeinnützige Baugenossenschaft Dormagen 18 barrierefreie Komfortwohnungen mit Balkon oder Terrasse sowie eine Gruppenwohnung für acht pflegebedürftige oder behinderte Menschen. Baubeginn am "Forsbacher Hof" - Rösrath - Bergisches Handelsblatt
Dienstag, den 16. August 2011 um 15:00 Uhr Geschrieben von: VM - Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung
Nr. 266/11 - 16.08.2011 - VM - Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung
Verkehrs- und Bauminister Volker Schlotmann warb heute für mehr Barrierefreiheit. "Wir müssen uns auf den demografischen Wandel einstellen. Das bedeutet, dass so viele Wohnungen wie möglich barrierefrei oder barrierearm ausgestattet werden sollten. So können ältere Menschen möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung bleiben. Außerdem müssen Barrieren beim Bus- und Bahnverkehr Schritt für Schritt abgebaut werden", sagte er heute bei einem Gespräch mit Sozialverbänden in Grevesmühlen.
Schlotmann setzt sich dafür ein, Barrieren beim Bus- und Bahnverkehr abzubauen, zum Beispiel durch einen stufenlosen Ein- und Ausstieg. "Von einem stufenlosen Ein- und Ausstieg profitieren nicht nur ältere Menschen, sondern auch Familien mit Kinderwagen und Menschen mit viel Gepäck", so Schlotmann. Die Verkehrsleistungen in Mecklenburg-Vorpommern werden daher so ausgeschrieben, dass bis 2013 mit Ausnahme der Schmalspurbahnen ausschließlich niederflurige Züge im Schienenpersonennahverkehr im Einsatz sein werden. Auch bei Bahnstationen werden Barrieren immer weiter abgebaut. Das ist unter anderem Teil des kürzlich zwischen Land und Bahn vereinbarten Bahnhofsmodernisierungsprogramms.
Das Land unterstützt außerdem den altengerechten Umbau von Wohnungen aus dem Wohnraumförderprogramm des Landes. Von den rund 11,5 Millionen Euro pro Jahr wird seit 2010 etwa die Hälfte für den altengerechten Umbau ausgegeben, zum Beispiel für den Einbau von Aufzügen, für den Abbau von Türschwellen in Wohnungen und für den Umbau von und Bädern. Schlotmann will in Zukunft noch mehr auf Barrierefreiheit setzen. Er warb für eine Überprüfung der bisherigen Regelungen zur Barrierefreiheit in der Landesbauordnung.
Schlotmann appellierte auch an private Bauherren, beim Bau oder bei der Sanierung von Gebäuden von vornherein an eine Reduzierung von Barrieren zu denken.
Aachen. Eine kleine Stufe und man steht vor der Ladentür. Egal ob Apotheke, Schuhgeschäft oder Bioladen. Den meisten fällt der kleine Schritt gar nicht auf. Wer jedoch an den Rollstuhl gebunden ist, für den können die wenigen Zentimeter Höhenunterschied ganz entscheidend sein.
Aber nicht nur bei Geschäften in der Aachener Innenstadt stoßen Menschen mit Behinderung oft an ihre Grenzen, sondern auch bei öffentlichen Einrichtungen wie der Freitreppe zwischen Aureliusstraße und Borngasse, die deswegen sogar umgebaut werden musste.
«Es handelt sich dabei um einen Verstoß gegen das Grundgesetz, wenn Behinderte manche öffentliche Orte nicht erreichen können», sagt Hugo Hamacher von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) empört. Daher möchte die KAB als Behindertenvertreter darum, bei größeren Bauvorhaben zu Wort zu kommen, damit die Belange von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden können.
«Die Stadt würde viel Geld sparen, wenn man die Betroffenen vorher fragen würde. Wir sehen Problemstellen, die viele gar nicht wahrnehmen», sagt Hugo Hamacher, der seine Forderung unter das Motto «Vorsorgen statt Nachbessern» stellt.
Um dieser Forderung mehr Gewicht zu verleihen, hat die KAB Unterschriften gesammelt, mit denen man versucht, ein Anhörungsrecht im Bauausschuss zu bekommen. Doch so einfach ist das nicht, denn die Ratsmehrheit hat sich gegen die Einbindung von zusätzlichen Interessensvertretungen in die städtischen Ausschüsse ausgesprochen. Menschen mit Behinderung wollen in die Ausschüsse - AZ-Web.de