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2013-02-07

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 07.02.2013
Kinder mit Behinderung sollen auch künftig in Pflegefamilien betreut werden können, wenn hierdurch vermieden wird, dass sie in einem Heim untergebracht werden. Das Regierungskabinett hat der Verlängerung einer entsprechenden Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch am gestrigen Mittwoch zugestimmt. Nach derzeitiger Gesetzeslage würde die Regelung Ende 2013 auslaufen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt die Entscheidung des Kabinetts. Er erklärt: „Ohne die Regelung würden sich etliche örtliche Sozialämter wieder weigern, die Betreuung in einer Pflegefamilie zu tragen. In der Folge müssten Kinder mit körperlichen und sogenannten „geistigen“ Behinderungen in Heimen aufwachsen, die teilweise noch in der Verantwortung überörtlicher Sozialhilfeträger liegen.“ Auch Jugendämter hatten sich in der Vergangenheit oft geweigert, die Kosten für die Betreuung in der Pflegefamilie zu übernehmen, da sie nur für Pflegefamilien für seelisch behinderte Jugendliche zuständig seien.

Er vertraue darauf, dass Bundestag und Bundesrat die Regelung, wie in der letzten Legislaturperiode, im breiten Konsens beschließen wird, so Hubert Hüppe.

Gleichzeitig verdeutlicht der Beauftragte, dass die Verlängerung der Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch nur eine Zwischenlösung darstellt. „Es kann nicht sein, dass Kindern Leistungen der Jugendhilfe vorenthalten werden, weil sie eine körperliche oder sogenannte ‚geistige‘ Behinderung haben. Die heutige Trennung der Kinder in unterschiedlichen Leistungssystemen führt in der Praxis oft dazu, dass Kinder mit und ohne Behinderung getrennt aufwachsen, etwa im Bereich frühkindlicher Erziehung. Die mit der Lösung der Schnittstellenprobleme zwischen Jugend- und Sozialhilfe befasste Bund-Länder-Arbeitsgruppe muss deshalb schnellstmöglich Lösungsvorschläge für gemeinsame Hilfen für alle Kinder in der Jugendhilfe vorlegen“, so der Beauftragte. Er verweist hierbei auf die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die zu verlängernde Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch bewusst zu befristen.

Hüppe fordert bis zu dieser „Großen Lösung in der Jugendhilfe“, dass die Sozial- und Jugendhilfeträger in der Praxis besser zusammenarbeiten, als es bisher teilweise der Fall war.

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2013-01-07

Neugründung: Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget (BAG PB) « BAG IF

06. Januar 2013

Neugründung: Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget (BAG PB)

Die Ende vergangenen Jahres neugegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget (BAG PB) hat sich zum Ziel gesetzt, das Persönliche Budget als gleichberechtigte Leistungsform durchzusetzen. Damit soll die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sowie deren Wunsch- und Wahlrecht bei der Inanspruchnahme unterstützender Hilfen gestärkt werden. Die BAG PB will sich aktiv für die weitere Etablierung des Persönlichen Budgets als alternative Leistungsform auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene einsetzen.
Zu diesem Zweck will sie Informations- und Beratungsangebote sowohl für Budgetnehmer/-innen als auch für diejenigen Leistungsträger bereitstellen, die für die Bewilligungen Persönlicher Budgets zuständig sind. Grundlage dieser Angebote sind die Arbeitsergebnisse des Kompetenzzentrums Persönliches Budget beim Paritätischen Bundesverband.
Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget können Einzelpersonen, Einrichtungen, Verbände und Organisationen werden.
Aktueller Ansprechpartner ist Marcus Lippe (RA), Urbanstr. 100, 10967 Berlin, per Fax: 030 / 69 04 87 31, per E-mail: lippe@adberlin.com
Quellen und weitere Infos unter:
Neugründung: Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget (BAG PB) « BAG IF

2011-07-25

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) | Segment „Menschen mit Behinderung“ leistet wichtigen Beitrag für den Arbeitsmarkt und die Regionen in Nordrhein-Westfalen. | Pressemitteilung | Pressemeldung

Pressemitteilung vom 25.07.2011 | 13:59
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW)
Segment „Menschen mit Behinderung“ leistet wichtigen Beitrag für den Arbeitsmarkt und die Regionen in Nordrhein-Westfalen.


Weg mit alten Denkmustern

Der Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Die Sichtweise, dass Menschen mit Behinderung nur „Leistungsempfänger“ sind, ist veraltet und nicht haltbar."
Mehr:
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) | Segment „Menschen mit Behinderung“ leistet wichtigen Beitrag für den Arbeitsmarkt und die Regionen in Nordrhein-Westfalen. | Pressemitteilung | Pressemeldung

2011-04-06

Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen - VdK-Integrationspreis 2011

VdK-Integrationspreis zeichnet Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung in NRW mit Preisen im Gesamtwert von 16.000 Euro aus
Bis zum 18. Juni 2011 können Vorschläge eingereicht werden
(04.04.11) "Es ist unglaublich beeindruckend, was Menschen mit Behinderung im Arbeitsalltag leisten können. Auch sie gehören zu den Leistungsträgern in unserer Gesellschaft. Das wird nur in der Öffentlichkeit immer noch viel zu wenig wahrgenommen", so Karl-Heinz Fries, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen.
Mit dem VdK-Integrationspreis, den der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen 2011 bereits zum dritten Mal ausschreibt, werden Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung ausgezeichnet. Der Preis soll mit dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Möglichkeiten für Ausbildung und Beschäftigung zu verbessern.

Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen - VdK-Integrationspreis 2011
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