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2012-08-31

Paralympics: Finke plädiert auf zeitgleiche Austragung von Olympia und Paralympics | Behindertensport News - Sport - Gehörlosensport - Rollstuhlsport

Paralympics: Finke plädiert auf zeitgleiche Austragung von Olympia und Paralympics


Paralympics 2012 - BSN-Präsident Karl Finke: Sport bewegt – die Organisationen müssen sich auch bewegen! 

Hannover (Behindertensport-News.de) - Die Trennung von Olympischen und Paralympischen Spielen hält der der Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN), Karl Finke, für einen Anachronismus, den es schnellstmöglich zu beseitigen gilt: „Ich plädiere für eine zeitgleiche oder parallele Austragung und hoffe, dass die internationalen und nationalen Olympischen Organisationen die UN-Behindertenrechtskonvention endlich auch für sich als weltweit gültige Menschenrechtskonvention umsetzen.“ (...)

In einer solchen gemeinsamen Wertung sieht der BSN-Präsident einen entscheidenden Schritt zur Umsetzung des Artikels 30 der UN-Behindertenrechtskonvention, in dem die Inklusion in Sport, Freizeit und Kultur geregelt ist. „Sport bewegt – behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichermaßen“, so Finke, „bewegen wir als Sportorganisationen uns in eine inklusive Zukunft!“

(BSN)

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2012-02-16

Kreis Viersen: Grüne für kommunale Inklusionspläne | RP ONLINE

Kreis Viersen

Grüne für kommunale Inklusionspläne

zuletzt aktualisiert: 15.02.2012
Kreis Viersen (RP). Inklusion ist kein Thema, das sich auf die frühkindliche Erziehung und die Schule beschränkt. Überwunden werden muss vielmehr die Separation im gesamten Leben der Menschen. Die Grünen im Kreis Viersen fordern daher kommunale Inklusionspläne, die den strukturierten Übergang in ein inklusives Bildungssystem ermöglichen.

Kreis Viersen: Grüne für kommunale Inklusionspläne | RP ONLINE

2011-10-14

Kita-Fachtagung: Inklusion in die Herzen bringen - HL-live.de

Kita-Fachtagung: Inklusion in die Herzen bringen

Gut 140 Teilnehmende - überwiegend Kita-Mitarbeitende verschiedener Träger - waren gekommen, um unter dem Motto "Es ist normal, verschieden zu sein" Expertenvorträge zu hören und sich Gedanken über das Thema Inklusion zu machen.

Die vierjährige Lena ist spastisch gelähmt, aber geistig fast ihrem Alter entsprechend entwickelt. Im Kindergarten helfen ihr die anderen Kinder, wenn sie etwas nicht kann. Zum Beispiel mit dem Puppenhaus spielen: Ein anderes Mädchen bewegt für sie die Figuren. Das ist nur ein Beispiel für gelungene Inklusion, erzählt von der Bremer Erziehungswissenschaftlerin Kathrin Effenberger auf dem Fachtag des Evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenwerks (Kitawerk) Lübeck in den Media Docks.

"Das Ziel ist eine Gesellschaft, an der alle teilhaben und in die sich alle einbringen können" - dieses Zitat der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, verwendeten sowohl Diplom-Heilpädagogin Daniela Kobelt-Neuhaus als auch Dr. Timm Albers, Juniorprofessor für Frühkindliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, in ihren Vorträgen. Mehrfach wurde deutlich: Die Bundesregierung hat Absichtserklärungen gemacht, in diesem Jahr sogar einen nationalen Aktionsplan zur Durchsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention veröffentlicht. Die praktische Umsetzung von Inklusion - also dem "Einschluss" von beeinträchtigten Menschen in die Gesellschaft - ist aus Sicht der Refrenten bislang aber nur eine Vision. Nach den Worten von Daniela Kobelt-Neuhaus hierzulande gar eine Illusion: "Das deutsche Bildungssystem ist von Selektion und Separation geprägt", so die vierfache Mutter, die auch einen behinderten Sohn hat.
Kita-Fachtagung: Inklusion in die Herzen bringen - HL-live.de
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