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2013-10-28

Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses enthüllt - 02elf Düsseldorfer Abendblatt


Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses enthüllt

 

Landeshaus
Landeshaus am Kaiser-Friedrich-Ring | © wiesbaden.de
 
Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch hat heute vor dem Hessischen Wirtschaftsministerium eine Tafel zum Gedenken an die Funktion des Gebäudes unter dem NS-Regime enthüllt. „Als Sitz des Bezirksverbands des damaligen Regierungsbezirks Wiesbaden war das Landeshaus von 1939 bis 1945 eine Verwaltungszentrale des nationalsozialistischen Programms zur Vernichtung sogenannten „lebensunwerten Lebens“. In den psychiatrischen Anstalten des Verbandes wurden etwa 20 000 meist kranke und behinderte Menschen ermordet. Es gehört zur historischen Verantwortung, daran zu erinnern“, sagte der Minister.
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Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses enthüllt - 02elf Düsseldorfer Abendblatt

 Wirtschaftsminister Rentsch enthüllt Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses | Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

 Das Ende des Schweigens : StadtRevue Verlag GmbH

2013-07-15

Unsereins muss wahrgenommen werden | kobinet-nachrichten


Unsereins muss wahrgenommen werden

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Matthias Vernaldi
Matthias Vernaldi
© MVFB
Von Matthias Vernaldi
Berlin (kobinet) Am 8. Juli wurde vor der Berliner Philharmonie in der Tiergartenstraße um 14:00 Uhr der Baubeginn für einen "Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde" feierlich begangen. Auch wenn ich nicht gerade scharf darauf bin, mir Sonntagsreden anzuhören, war ich dabei.
Ich bin wegen einer Erbkrankheit ziemlich schwer behindert. Wäre ich 20 oder 30 Jahre eher geboren, hätten sie mich tot gemacht. 5 Jahrzehnte nach meiner Geburt, wäre ich dank pränataler Diagnostik gar nicht erst zur Welt gekommen. Und in der Schweiz oder Holland habe ich gute Chancen, dass man mir die "Gnaden"pille oder -spritze gibt oder dass hierzulande ein Intensivmediziner, falls ich ihn benötige, meint, er täte mir einen Gefallen, wenn er mir lebenserhaltende Maßnahmen verweigert. Irgendwie bin ich sensibel, was dieses Thema angeht. So wurde ich 2009 Mitglied des Runden Tisches, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Errichtung eines diesbezüglichen Gedenkortes voranzubringen.

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Unsereins muss wahrgenommen werden | kobinet-nachrichten

2013-07-09

Baubeginn der Gedenk- und Informationsstätte für behinderte und kranke Opfer des Nationalsozialismus - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen - Pressemitteilungen -

Baubeginn der Gedenk- und Informationsstätte für behinderte und kranke Opfer des Nationalsozialismus

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 09.07.2013
Gestern begann offiziell der Bau der zentralen Gedenk- und Informationsstätte für die Opfer der „Aktion T 4“, dem Vernichtungsprogramm der Nationalsozialisten an behinderten und kranken Menschen. Die Gedenk- und Informationsstätte entsteht in der Tiergartenstraße 4 in Berlin.
„Mit dem Baubeginn erfüllt sich eine Forderung, die Betroffene, Angehörige und Unterstützer eines zentralen Gedenk- und Informationsortes in Deutschland seit Jahren stellen und die vom Deutschen Bundestag 2011 unterstützt worden ist. Wichtig ist, dass die Gedenk- und Informationsstätte nicht irgendwo versteckt wird, sondern am Ort der Täter in der Tiergartenstraße 4 jetzt einen würdigen Platz erhält. Die zukünftige zentrale Gedenk- und Informationsstätte kann damit wirksam dazu beitragen, behinderte und kranke Menschen als erste Opfer der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten niemals zu vergessen“, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.
Der Gedenk- und Informationsort soll darüber hinaus auch einen Anstoß zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen geben. „Es darf nie wieder zwischen lebenswerten und lebensunwerten Menschen unterschieden werden. Gesellschaftlichen Tendenzen, behinderten und älteren Menschen das Lebensrecht abzusprechen, muss entschieden entgegengetreten werden“, so Hubert Hüppe.
Der Deutsche Bundestag fasste im November 2011 den Beschluss, einen zentralen Gedenk- und Informationsort für die Opfer des Vernichtungsprogramms der Nationalsozialisten „Aktion T 4“ zu schaffen.
In der Tiergartenstraße 4 in Berlin organisierten Mitarbeiter einer koordinierenden Dienststelle 1940 und 1941 die Massenmorde an behinderten und kranken Menschen im Rahmen der „Aktion T 4“. Insgesamt fielen etwa 300.000 behinderte und kranke Menschen der gezielten Ermordung durch die Nationalsozialisten zum Opfer, unter anderem im Rahmen der „Aktion T 4“. Bereits zuvor wurden behinderte und kranke Menschen als sogenannte „Ballastexistenzen“ nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten systematisch erfasst und etwa 400.000 Menschen zwangssterilisiert.

Pressemitteilungen - Baubeginn der Gedenk- und Informationsstätte für behinderte und kranke Opfer des Nationalsozialismus - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2011-12-31

Allgemeine Zeitung - Stolpersteine sollen an Opfer erinnern

Raum Meisenheim und Idar-Oberstein

Stolpersteine sollen an Opfer erinnern

30.12.2011 - RHAUNEN
GEDENKEN Kleine Tafeln werden Rhauner Bürgersteige schmücken
(red). Seit einem halben Jahr gibt es in Rhaunen Bestrebungen, um mit der Verlegung sogenannter Stolpersteine an das Schicksal der Opfer des Nazi-Terrors zu erinnern. Mit dem bisherigen Verlauf der Aktion und dem weiteren Vorgehen befasste sich der Arbeitskreis Stolpersteine bei seiner letzten Zusammenkunft in diesem Jahr.(...)
Demnig macht mit dem dezentralen Mahnmal Stolpersteine seit 15 Jahren auf das Schicksal aller Opfer des Nationalsozialismus aufmerksam, indem er vor ihrem letzten frei gewählten Wohnort kleine Gedenktafeln im Trottoir verlegt. Über sechs Millionen Juden, Hunderttausende Sinti und Roma, mehr als einhunderttausend Kranke und Behinderte, rund 20 000 politisch Verfolgte, etwa 7 000 Homosexuelle, tausende Christen, darunter allein 1 500 Zeugen Jehovas, mehr als zwei Millionen Zwangsarbeiter und eine unbekannte, weil bis heute nicht systematisch aufgearbeitete Zahl sogenannter Asozialer wurden von den Nazis brutal und planmäßig ermordet. (..)


Allgemeine Zeitung - Stolpersteine sollen an Opfer erinnern

2011-11-09

Diskussion um Naziopfer-Denkmal

Hintergrund

Diskussion um Naziopfer-Denkmal

Während des Nationalsozialismus wurden in Deutschland zehntausende geistig behinderte und psychisch kranke Menschen ermordet. Bislang gibt es viele einzelne kleinere Gedenkstätten. Nach dem Willen der Bundestagsfraktionen soll sich das ändern.
Von Pete Smith
Wie den Opfern der Nazi-Aktion T 4 gedenken?
In den Boden eingelassene Gedenktafel vor der Philharmonie in Berlin: Eine der Gedenkstätten an die Opfer des Massenmords "Aktion T 4" .
© schöning / imago
Zwischen Januar 1940 und August 1941 fielen mehr als 70.000 Psychiatrie-Patienten sowie Menschen mit Behinderung einer systematischen Mordaktion der Nationalsozialisten zum Opfer.
An diese Opfergruppe erinnert derzeit in Berlin eine Gedenktafel, angebracht in der Tiergartenstraße 4.
Also an jenem Ort, an dem die Ermordung geistig und körperlich behinderter Menschen geplant wurde und nach dem dieser Massenmord seit Ende des Zweiten Weltkriegs "Aktion T 4" genannt wird.

Berliner Denkmal soll höheren Stellenwert erhalten

Das Denkmal soll nach Willen aller Bundestags-Fraktionen aufgewertet werden. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen in erster Lesung beschlossen.(...)

Diskussion um Naziopfer-Denkmal

2011-11-05

Schienen erinnern an Euthanasie | inFranken.de

Schienen erinnern an Euthanasie

03.11.2011 Ort: Gremsdorf Von: Johanna Blum Fränkischer Tag
Enthüllung Am Mittwochabend fand die Einweihung des Mahnmals "Spuren" des Erlanger Künstlers Dieter Erhard bei den Barmherzigen Brüdern in Gremsdorf statt. Alte Gleise wurden mit modernen Elementen zu einem Kunstobjekt zusammengefügt.

Pastoralreferent Peter Jankowetz lädt die Gäste ein, einen Schotterstein auf das Mahnmal zu legen. Foto: Johanna Blum
Etwa drei Monate Arbeit lag hinter dem Team von Christa Tottmann, Vorsitzende des Pastoralrates der Barmherzigen Brüder, das die Platzgestaltung und Mitarbeit bei der Fertigung des Mahnmals zur Erinnerung an die Opfer der NS-Deportation aus Gremsdorf im Jahr 1941 übernommen hatte.

"Die Idee ist schon alt und mit der Umsetzung hatten wir nur immer wieder gewartet. Als es aber an die Umgestaltung des Geländes hier in Gremsdorf ging und die alten Bahngleise entfernt wurden, wurde es brisant. Wir holten uns ein Stück der Schienen und dann ging es los", erklärte der Künstler Dieter Erhard. "Meine Aufgabe war es, ein Stück Schiene in ein Euthanasie-Denkmal umzusetzen.

Die Schiene ist das Hauptelement, das Mahnmal soll gesehen werden, die vier Tage der Abtransporte leuchten individuell und die Pluszeichen stehen für Tod. Der Name des Denkmals wurde vom ganzen Team entwickelt", erläuterte der Künstler den vielen Besucher und Bewohnern. "Ich bin ein Nachkriegskind, ein Kind einer heilen Welt. Mögen diese "Spuren" dazu beitragen, die heile Welt zu erhalten."

"Wir nehmen hier die Spur der ungefähr 300 Menschen auf, die in vier Tagen des Jahres 1941 aus der Einrichtung der Barmherzigen Brüder in Gremsdorf deportiert wurden. Mit den Gleisen und dem "+" erinnern wir an die Vorgänge von damals. Wir mahnen auch, dass heute und nie wieder Leben als lebensunwert bezeichnet und vernichtet werden darf!"
Schienen erinnern an Euthanasie | inFranken.de
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