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2014-02-21

Schlimmste Barriere für Behinderte ist in Köpfen - Freie Presse

Schlimmste Barriere für Behinderte ist in Köpfen

Sozialverbandschef Horst Wehner: Auf Worte folgen keine Taten

Flöha.
Die schlimmsten Barrieren für Rollstuhlfahrer sind immer noch die
Barrieren in den Köpfen von Menschen. Diese Einschätzung hat Horst
Wehner (Die Linke), Vizepräsident des Sächsischen Landtags und
Landesvorsitzender im Sozialverband VdK Sachsen, getroffen. Er reagierte
damit auf die Forderungen von Rollstuhlfahrern, die Barrierefreiheit im
Altkreis Flöha auszubauen. Trotz einiger Fortschritte etwa bei
Gaststätten haben es beeinträchtigte Menschen im öffentlichen Raum nach
wie vor schwer - etwa am Bahnhof und im Ärztehaus in Flöha.

Wehner, der selbst im Rollstuhl sitzt, verwies darauf, dass Menschen
mit Behinderungen dieselben Rechte haben wie Menschen ohne
Beeinträchtigungen. "Gesagt wird das inzwischen von vielen Menschen in
Deutschland, aber an den entsprechenden Handlungen fehlt es noch allzu
oft."
Schlimmste Barriere für Behinderte ist in Köpfen - Freie Presse

2013-07-23

Teilhabe in Berlin: Exklusive Gesellschaft - taz.de


Teilhabe in Berlin

Exklusive Gesellschaft

Behinderungen sind alltäglich, aber der Weg zu einer barrierefreien Stadt ist kaum beschritten. Inklusion ist eine Utopie.

Sind wir nicht alle irgendwann ein bisschen behindert?   Bild: DPA

Wenn „Freaks und Krüppel“ mit Krücken und Rollstühlen durch die Straßen ziehen, wie neulich am Hermannplatz, dann klingt das nach Partikularinteressen. Wenn Berliner Unternehmen zusammen, wie jüngst das Landesamt für Gesundheit und Soziales angab, 22 Millionen Euro als Ausgleichsabgabe zahlen, weil sie keine Schwerbehinderten einstellen, dann klingt das nach dem günstigen Freikaufen aus der sozialen Verantwortung.
Wenn aber der Landesbehindertenbeauftragte vorrechnet, dass in nicht einmal 20 Jahren 800.000 Senioren in Berlin leben werden und fast jeder im Alter irgendwie behindert sein wird, dann drängt sich die Frage auf: Gibt es eine Vision für eine inklusive Stadt ohne Barrieren, vorbereitet auf die Zukunft? 


Teilhabe in Berlin: Exklusive Gesellschaft - taz.de

2013-06-05

Gutach: Bürger Experten in eigener Sache - Gutach - Schwarzwälder Bote

Gutach Bürger "Experten in eigener Sache"

Schwarzwälder-Bote, 04.06.2013 11:00 Uhr
Gutach (eg). Es hat den Anschein, als wollten die Gutacher ihre Pflegezukunft selbst in die Hand nehmen: Der Planungs-Workshop zum Thema "Pflegemix" im Gutacher Rathaus stieß jedenfalls auf großes Interesse bei den Einwohnern. Anfangs noch etwas skeptisch, waren sie am Schluss bereit, als "Experten in eigener Sache" künftig an der Pflegezukunft in Gutach mitzuwirken. In rotierenden Tischgruppen diskutierten die rund 40 Teilnehmer zusammen mit Projektleiterin Cornelia Kricheldorff und ihren Mitarbeitern Angelina Robitschko, Michael Adam und Letizia Maurath von der Katholischen Hochschule Freiburg über die Themen Wohnen und Pflege zu Hause, 24-Stunden-Pflege, Mehrgenerationenwohnen und Barrierefreie Wohnformen beziehungsweise Betreutes Wohnen.

Gutach: Bürger Experten in eigener Sache - Gutach - Schwarzwälder Bote

2012-09-12

Brasilien bereitet sich auf die Paralympischen Spiele 2016 vor / Reiseinfos für Bahnreisende / Bahnfahren / Aktuell rund um Thema Bahnen


Brasilien bereitet sich auf die Paralympischen Spiele 2016 vor



12.09.2012 [12:22]


Brasilien bereitet sich auf die Paralympischen Spiele 2016 vor
Die Paralympischen Spiele sind gerade zu Ende gegangen. Schon jetzt ist klar: die Euphorie der Olympischen Spiele setzte sich in den Spielen für Sportler mit Behinderungen nahtlos fort.

Brasilia - Alle 2,7 Millionen Tickets wurden verkauft – ein Besucherrekord. Zuschauer vor den Bildschirmen profitierten von so viel Berichterstattung wie noch nie.
Jetzt laufen die Planungen für die nächsten Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Vor ein paar Tagen lud das Brasilianische Fremdenverkehrsamt Embratur Reiseveranstalter zu Workshops und Seminaren in die Casa Brasil im Londoner Somerset House, und informierte über die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 und barrierefreies Reisen in Brasilien.
„Für uns als Gastgeber der nächsten Olympischen Sommerspiele war London die ideale Plattform, unser einzigartiges und vielfältiges Land vorzustellen. Dadurch hatten wir auch die Möglichkeit, das Thema des barrierefreien Tourismus anzusprechen. Es ist eine Materie, die nicht nur für Brasilien immer wichtiger wird“, so Embratur-Präsident Flávio Dino.
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2012-08-21

Sehr gute Wanderausstellung – auch für Berlin? -- kobinet

21.08.2012 - 09:01

Sehr gute Wanderausstellung – auch für Berlin?.

Von Heike Oldenburg

Bremen (kobinet) Im März und April 2012 gab es im Bremer Haus der Wissenschaften die Ausstellung „Leibeigenschaften – Der beschädigte Körper im Blick der Vormoderne“ zu sehen. Sie war von der Forschungsgruppe „Homo Debilis“ der Universität Bremen erarbeitet worden.

Neben Schallduschen für Blinde, die zu jedem Ausstellungsstück liefen, gab es ein kleines Video pro Ausstellungsstück mit Gebärdensprache. Die Ausstellung vermittelt Kenntnisse über historische Fakten und bietet einen Einblick in die laufende historische Diskussion sowie in die der Inklusion. Die Frage der Ausstellung ist nicht: War es früher besser, sondern: Wie war es eigentlich?

Sehr gute Wanderausstellung – auch für Berlin? -- kobinet

2012-02-12

Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung – UEFA.com

Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung

Veröffentlicht: Freitag, 10. Februar 2012, 14.02MEZ
Eine Partie in Polens höchster Spielklasse hat gezeigt, dass auch Fans mit Behinderung voll und ganz im Fußball integriert sind - und wie sich gegnerische Fans respektvoll behandeln können.
Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung
Fans mit Behinderung verfolgen das Spiel in Polen ©CAFE

Die Initiativen Respect Inclusion (Respekt für Zugehörigkeit) und Football with No Limits (Fußball ohne Barrieren) haben sich bei der UEFA EURO 2012 unter anderem die Betreuung von Fans mit Behinderung zum Ziel gesetzt, um somit allen Fußballfreunden eine barrierefreie Teilnahme an den Spielen zu gewährleisten.

Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung – UEFA.com

2012-02-04

Barrierefrei beten | Südwest Presse Online

Schwäbisch Hall.
Das Vikarsteam Schwäbisch Hall/Crailsheim lädt zu einem Diskussionsabend über das Thema "Inklusion trifft Gottesdienst" am Freitag, 3. Februar, um 19.30 Uhr ins Brenzhaus in Schwäbisch Hall ein.
Inklusion ist ein Thema, das alle angeht. Seit 2009 ist in Deutschland die UN-Richtlinie in Kraft getreten, die es vorsieht, dass es allen Menschen ermöglicht werden soll, am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilzunehmen. Diese Aufgabe fordert alle Menschen dazu auf, kreative Ideen zu sammeln und neue Strukturen zu schaffen, und das nicht zuletzt auch in der Kirche.

Barrierefrei beten | Südwest Presse Online

2012-02-01

Probleme für Behinderten mit Umzugswünschen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Probleme für Behinderten mit Umzugswünschen

Sichtlich unzufrieden mit der aktuellen Situation waren fast alle, die bei der Podiumsdiskussion „Menschenrecht Selbstbestimmt Wohnen“ der Organisation „WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg“ teilnahmen. Beklagt wurde zu wenig statistisches Material, um den Bedarf an behindertengerechten Wohnungen einzuschätzen, zu wenig öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit behindertengerechten Bauens und auch zu wenig staatliche Förderung, um das Ziel, barrierefreies Wohnen für alle, zu erreichen.
(..)

Wunsch nach eigener Wohnung

Es gibt hier und da auch in Würzburg behindertengerechte Wohnungen in Topqualität, doch die muss man sich leisten können, so Klaus Honsel von der Seniorenvertretung: „Wer genug Geld hat, kann in Würzburg auch mit einer Beeinträchtigung gut leben. Doch welche Möglichkeiten haben Menschen, die von Hartz IV oder einem prekären Job existieren müssen?“ Eine Feststellung, der Barbara Windbergs von WüSL zustimmte: „Was barrierefrei gebaut wird, ist in vielen Fällen keine Option für Leute mit kleinem Geldbeutel.“ Dies sei denn auch der Hauptgrund dafür, dass behinderte Menschen in Heimen wohnen bleiben, obwohl sie sich nichts mehr als eigene vier Wände wünschen.
Nicht ganz unschuldig an der laut Windbergs „katastrophalen Wohnsituation“ für Menschen mit Handicap sei aber auch die öffentliche Hand. „Mir ist es unverständlich, wie nach Inkrafttreten der UN-Behindertenkonvention noch immer Institutionen gefördert werden können“, erklärte sie. Menschen, die dort lebten, hätten nur „verengte Möglichkeiten“, sich zu entfalten. Was eine Zuhörerin, deren Sohn in einem Heim lebt, bestätigte: „In diesem Heim gibt es nicht einmal für jeden Bewohner ein Einzelzimmer. Was bedeutet, dass erwachsene Menschen mit einem ihnen Fremden jahrelang ein Zimmer, eine Toilette und ein Waschbecken teilen müssen. Bis heute ist das Realität!“ (...)
Probleme für Behinderten mit Umzugswünschen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2011-11-21

NRW: Nur ein Prozent der Wohnungen barrierefrei

NRW: Nur ein Prozent der Wohnungen altersgerecht

zuletzt aktualisiert: 22.11.2011 - 02:30 Düsseldorf (gmv). Die Bau- und Planungswirtschaft in NRW geht davon aus, das von den 8,4 Millionen Wohnungen im Land rund 70 Prozent sanierungsbedürftig sind. Vor allem Häuser aus den 50er bis 70er Jahren müssten umgebaut werden, sagte Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer NRW, gestern in Düsseldorf. Nur 1,1 Prozent der Wohnungen seien derzeit barrierefrei.
Nachrichten aus der Wirtschaft | RP ONLINE.DE | RP ONLINE

2011-11-20

Wiesbadener Kurier - Bahn hält Versprechen für barrierefreien Zugang am neuen Außenbahnsteig in...

Lorch

Bahn hält Versprechen für barrierefreien Zugang am neuen Außenbahnsteig in Lorch nicht

18.11.2011 - LORCH
Von Barbara Dietel
Ob mit Kinderwagen, Rollator, Fahrrad oder großem Koffer: Wer den Außenbahnsteig am Lorcher Bahnhof erreichen will, muss erst mal fleißig Treppen steigen. Rollstuhlfahrer haben überhaupt keine Chancen, in Lorch einen Zug zu besteigen. Das war zwar schon immer so. Die Lorcher hatten sich jedoch - wie Bürgermeister Jürgen Helbing (CDU) betont - berechtigte Hoffnungen gemacht, dass der neue Außenbahnsteig barrierefrei zu erreichen ist. Das habe die Bahn seinerzeit zugesagt. Doch am 30. September sei dann die Kehrtwende vollzogen worden. In einem Schreiben habe die Bahn mitgeteilt, dass es den barrierefreien Zugang doch nicht geben wird. Die Zahl der Reisenden, die in Lorch aus- oder einsteigen, sei zu gering, teilte die Bahn jetzt als Grund mit.

Wiesbadener Kurier - Bahn hält Versprechen für barrierefreien Zugang am neuen Außenbahnsteig in...

2011-10-21

Live im Internet mit Gebärdensprachdolmetschen: Tagung "UN-Behindertenrechtskonvention: Deutschland auf dem Weg zur barrierefreien Gesellschaft?!" - 25. Oktober | Deutsches Institut für Menschenrechte | Presseportal.de

Live im Internet mit Gebärdensprachdolmetschen: Tagung "UN-Behindertenrechtskonvention: Deutschland auf dem Weg zur barrierefreien Gesellschaft?!" - 25. Oktober

Berlin (ots) - Die Tagung "UN-Behindertenrechtskonvention: Deutschland auf dem Weg zur barrierefreien Gesellschaft?!" wird am 25. Oktober live im Internet übertragen. Sie kann von Beginn (10:00 Uhr) bis zum Ende (17:15 Uhr) als Live-Stream verfolgt werden (von drei Arbeitsgruppen wird nur Arbeitsgruppe 2 übertragen).
In der linken Hälfte des Bildes wird die Veranstaltung zu sehen sein, in der rechten Hälfte werden die Gebärdensprachdolmetscherinnen gezeigt.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich zudem per Chat an allen Programmpunkten beteiligen, die offen sind für Diskussionen im Publikum. Die Chatbeiträge werden live vor Ort vorgelesen, so dass die anderen Diskussionsteilnehmenden darauf reagieren können.
Zum Live-Stream mit Chat: http://ots.de/DMSxp
Informationen zur Tagung: http://ots.de/5TNCW
Veranstalter der Tagung sind das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit und die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention/Deutsches Institut für Menschenrechte.
Nach der Tagung wird das Video in der Audio-Videobar des Deutschen Instituts für Menschenrechte zu finden sein: http://ots.de/7eBeG
 
Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin 
Telefon: 030 259 359-14 
E-mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de 


Live im Internet mit Gebärdensprachdolmetschen: Tagung "UN-Behindertenrechtskonvention: Deutschland auf dem Weg zur barrierefreien Gesellschaft?!" - 25. Oktober | Deutsches Institut für Menschenrechte | Presseportal.de

2011-10-12

Inklusion: „Alle werden davon profitieren“ - Moers - DerWesten

Inklusion „Alle werden davon profitieren“

Moers, 11.10.2011, Karen Kliem
Moers/Düsseldorf. „Wir sind super in Sonderwelten“, befindet Josef Neumann, Behindertenbeauftragter der SPD-Landtagsfraktion. Und das findet er nicht super.
Ziel einer Politik, die der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht wird, sei es vielmehr, dass Menschen mit Beeinträchtigungen ohne Sonderwelten leben und teilhaben an dem, was vermeintlich normal ist. Also: keine Behinderten-Werkstätten mehr, sondern Jobs im ersten Arbeitsmarkt, keine Förderschulen, sondern gemeinsamer Unterricht in den Regelschulen, Wohnungen, die nicht mehr nur ausnahmsweise barrierefrei sind, sondern alle. Das sind nur drei Beispiele für das, was die Regierungskoalition im Land sich mit ihrem Aktionsplan auf die Fahnen geschrieben hat, der im Oktober beraten werden soll, und alle Bereiche betreffen soll: Justiz, Innenpolitik, Kultur, Bauwesen, Altersversorgungen usw. Inklusion heißt das Stichwort, denn das bisher oft bemühte „Integration bedeutet doch, dass sich die Behinderten bemühen müssten, in die Gesellschaft aufgenommen zu werden“, ärgert sich Neumann. „Bei Inklusion sind sie von Anfang an dabei.“

Inklusion: „Alle werden davon profitieren“ - Moers - DerWesten

2011-10-11

Menschen mit Behinderung - Behindertenbeauftragte und -beiräte leisten vor Ort wichtige Arbeit | Mittelrhein Tageblatt

Menschen mit Behinderung – Behindertenbeauftragte und -beiräte leisten vor Ort wichtige Arbeit


Mainz – Die mittlerweile über 50 Behindertenbeauftragten und etwa 30 Behindertenbeiräte und vergleichbare Arbeitskreise leisten in den rheinland-pfälzischen Kommunen nach Ansicht des Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ottmar Miles-Paul, einen wichtigen Beitrag für die kontinuierliche Verbesserung der Teilhabe behinderter Menschen vor Ort.
Die Erfahrungen und das Wissen der meist selbst betroffenen Mitglieder der Beiräte und Beauftragten müsse noch stärker genutzt werden und es müssten weitere Behindertenbeauftragte berufen und mehr -beiräte eingerichtet werden.
„In Rheinland-Pfalz sind wir in vielen Bereichen der Politik für Menschen mit Behinderungen auf einem guten Weg. Entscheidend tragen dazu die Behindertenbeauftragten und -beiräte in den Kommunen vor Ort bei. Dort können nämlich oft ganz konkret im Miteinander Probleme gelöst und Barrieren abgebaut werden. Davon profitieren nicht nur behinderte Menschen“, erklärte der Landesbeauftragte. Die Entwicklung der letzten Jahre lehre, dass die frühzeitige und konsequente Einbeziehung des Wissens und der Erfahrungen derjenigen, die selbst beeinträchtigt sind, letztlich ein Gewinn für alle darstelle. „Denn in einer älter werdenden Gesellschaft können wir es uns nicht mehr leisten, Menschen durch architektonische Barrieren oder Barrieren in den Köpfen auszugrenzen“, so Miles-Paul.
„Ich hoffe, dass noch mehr Kommunen Behindertenbeauftragte berufen und Behindertenbeiräte einrichten. Leider gibt es immer noch weiße Flecken auf der Landkarte. Nicht zuletzt verlangt auch die von Deutschland unterzeichnete UN-Behindertenrechtskonvention die konsequente Einbeziehung behinderter Menschen und die barrierefreie Gestaltung unserer Lebensräume“, erklärte der Ottmar Miles-Paul.

Menschen mit Behinderung - Behindertenbeauftragte und -beiräte leisten vor Ort wichtige Arbeit | Mittelrhein Tageblatt

2011-09-30

„WOHNRAUM messe” am 29. Oktober 2011 Bad Oldesloe

„WOHNRAUM messe” am 29. Oktober 2011
in der Stormarnhalle, Am Bürgerpark 4

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Bad Oldesloe präsentiert die bundesweit 1. Wohnraummesse in der Stormarnhalle.
Circa 50 Aussteller aus der Region zeigen wie man trotz Handicap ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen kann.

Es gibt viele Ideen, Konzepte, Projekte, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, auch in einem bezahlbaren Rahmen. Diese Wohnraummesse soll für Aussteller und Besucher als Plattform dienen, um themenrelevante Dienstleistungen, Hilfsmittel und Informationen anzubieten, sowie Anregungen zu finden, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Während der Messe werden Diskussionsecken zu verschiedenen Themen angeboten. Die Aussteller können zeigen, wie bezahlbares barrierefreies Wohnen mit ihrer Fachkompetenz möglich ist.
Das Echo in den Medien und der Öffentlichkeit ist groß; es soll die erste Wohnbaumesse dieser Art in ganz Deutschland sein. Die Presse wird offiziell durch das Stormarner Tageblatt vertreten sein. Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Lokalpolitik, einem Mitglied der IG-Bau und mit der Bürgermeisterin aus Elmshorn ist geplant. Dort wurden in den vergangenen Jahren ca. 2.000 Wohnungen barrierearm und seniorengerecht umgebaut.

Homepage der Stadtverwaltung Bad Oldesloe

2011-09-22

Wheelmap: Wir sind alle behindert – irgendwann | Digital | ZEIT ONLINE

Wheelmap Wir sind alle behindert – irgendwann

Raul Krauthausen ist das Aushängeschild von Wheelmap.org. Auf der Open Street Map markieren die Nutzer rollstuhlgerechte Orte. Nun bekommt er Unterstützung von Google.
Raul Krauthausen leitet das Projekt Wheelmap.org.
Raul Krauthausen leitet das Projekt Wheelmap.org.
Raul Aguayo-Krauthausen hat sich damit abgefunden, im Mittelpunkt zu stehen. Jedenfalls so lange es um sein Projekt geht: wheelmap.org – eine Onlinekarte, auf der Freiwillige weltweit rollstuhlgerechte Orte sammeln und verzeichnen. Krauthausen, 30 Jahre alt und Rollstuhlfahrer, ist ihr Erfinder, Promoter und Aushängeschild. Und eigentlich wollte er das alles nie sein.
Noch vor einem halben Jahr sagte er im Interview mit der tageszeitung: "Ich will nicht, dass es immer um mich als Rollstuhlfahrer geht. Klar funktioniert die Wheelmap mit mir als Medienperson super, aber wir sind ja ein Team. " Außerdem hält er sich selbst für einen schüchternen Menschen. Vor öffentlichen Auftritten ist er immer noch nervös. Inzwischen hat er aber eingesehen, dass er dem Projekt nur nutzen kann. Daher spielt er nun die Hauptrolle in einem TV-Werbespot für wheelmap.org, der ab dem kommenden Wochenende zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird.
Android-App soll bald erscheinen
Seit einem Jahr gibt es die Wheelmap. Sie basiert auf Open Street Map, einem Projekt, das Geodaten sammelt, damit jeder sie nutzen kann. Krauthausen und sein Team nutzen sie, um Rollstuhlfahrern zu helfen. In ihrer Karte markieren Nutzer aus aller Welt mit einem Ampelsystem, welche Restaurants, Cafés, Kinos, Arztpraxen und andere Gebäude rollstuhlgerecht sind und welche nicht. 75.000 Orte sind es bereits, täglich kommen mehr als Hundert dazu.

Wheelmap: Wir sind alle behindert – irgendwann | Digital | ZEIT ONLINE

2011-09-17

„So geht es nicht weiter”

„So geht es nicht weiter”

Rubrik: Lokales
17. September 2011

Ratzeburg (te). Mit einem heftigen Wortwechsel endete am Dienstag die Bürgerfragestunde im Sozialausschuss des Kreises. Angelika Mincke vom Verein Aktiv Barrierefrei Selbstbestimmt Leben sowie der Aids und Behinderten Selbsthilfe hatte versucht, die Fragestunde zu Beginn der Sitzung zu nutzen für ihre umfangreiche Kritik am Umgang der Behörden gegenüber Menschen mit Behinderungen, älteren sowie kranken Mitbürgern. Mit dem Hinweis, dass dies weit über das zeitliche Maß einer Bürgerfrage hinausgehen würde, stoppte Ausschussvorsitzende Monika Brieger (SPD) energisch die geplanten Ausführungen. „Stellen Sie eine schriftliche Anfrage”, gab sie Mincke einen Rat. Dann könnte das Anliegen bei einer nächsten Ausschusssitzung zur Sprache kommen.


„Es sind haltlose Zustände”, sagte Angelika Mincke im Anschluss an die vorzeitig beendete Bürgerfragestunde im Gespräch mit dem MARKT. Die Liste ihrer Kritik an den Grundsicherungsämtern und der Eingliederungshilfe ist lang. Eindringlich bemängelt sie zu lange Bearbeitungszeiten. „Bei Urlaub, Krankheit und Fortbildung kommt es immer häufiger vor, dass Anträge Wochen und Monate lang unbearbeitet herumliegen”, sagte die Giesensdorferin. Leider werde nicht erkannt, so ihre Überzeugung, dass jeder Antrag wichtig sei, da es hier um die Versorgung von Menschen mit Behinderung, kranken und alten Menschen gehe. „Zu uns kommen die Leute und wir helfen bei Anträgen und Widersprüchen. Viele Menschen sind damit überfordert”, sagte sie über die Arbeit des Vereins Aktiv Barrierefrei Selbstbestimmt Leben .
Zu Minckes weiteren Kritikpunkten gehören unter anderem Mängel beim Datenschutz, unzureichende Beratung, häufige Unkenntnis zu den beantragten Sachverhalten und Unfreundlichkeit. Den einzelnen Mitarbeitern der Verwaltung will Angelika Mincke jedoch keinen Vorwurf machen. Einen Teil der Probleme meint sie zu erkennen in personeller Unterbesetzung und häufigem Wechsel der Zuständigkeiten. Trotzdem: „So geht es nicht weiter”, sagte Mincke, befürchtet aber, dass ihre Anliegen „auf die lange Bank geschoben” werden. Jetzt will sie ihre Kritik schriftlich einreichen, in der Hoffnung, bald im Sozialausschuss Gehör zu finden.

„So geht es nicht weiter”

2011-09-16

Politik der fliegenden Hände - jetzt.de - Macht - jetzt.de

15.09.2011 - 18:30 Uhr


Politik der fliegenden Hände

Text: anne-fromm - Fotos: anne-from
Martin Zierold ist von Geburt an gehörlos und kandidiert in Berlin für die Bezirksverordnetenversammlung. Damit hat erstmals ein Gehörloser einen aussichtsreichen Listenplatz für eine Kommunalwahl erhalten.


Dass das Thema Bildung Martin besonders beschäftigt, erkennt man schnell. Dann werden seine Gebärden impulsiver und seine Mimik energischer. Während seine Hände durch die Luft fliegen, formt er mit dem Mund Worte, die er selbst nicht hört. Seine Kommunikationsassistentin muss ihn mehrmals unterbrechen, weil sie mit dem Dolmetschen nicht hinterherkommt, so schnell gebärdet er. Der 26-Jährige hätte selber gern Abitur gemacht, konnte aber nicht, weil es in Deutschland kaum Schulen gibt, die Taube bilingual, also in Laut- und Gebärdensprache, unterrichten. Das will er ändern. Barrierefreie Bildung steht ganz oben auf seiner politischen Agenda. 

Es ist Donnerstag, bis zur Wahl sind es noch vier Tage. Martin ist nervös. Es gibt in Deutschland weder in kommunalen, noch in Landesparlamenten taube Abgeordnete. Martin wäre der erste. Allein im österreichischen, im belgischen und im Europaparlament sitzt jeweils ein tauber Abgeordneter oder eine Abgeordnete. Politik der fliegenden Hände - jetzt.de - Macht - jetzt.de

2011-08-27

Trauttmansdorff-Gärten: 300 Menschen mit Behinderung zu Besuch | Pressemitteilungen | Pressedienst | Autonome Provinz Bozen - Südtirol

Trauttmansdorff-Gärten: 300 Menschen mit Behinderung zu Besuch

LPA - Bereits zum vierten Mal fand heute, 26. August, in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff der Tag der Offenen Tür für Menschen mit Behinderung satt. Rund 300 Menschen mit Behinderung – mehr als jemals zuvor – nutzten die Gelegenheit, die botanischen Gärten gemeinsam mit Landeshauptmann Luis Durnwalder zu besuchen.
Rund 300 Menschen mit Behinderung nutzten die Gelegenheit die botanischen Gärten gemeinsam mit Landeshauptmann Luis Durnwalder zu besuchen 
Rund 300 Menschen mit Behinderung nutzten die Gelegenheit die botanischen Gärten gemeinsam mit Landeshauptmann Luis Durnwalder zu besuchen
Einen ganz besonderen und vor allem barrierefreien Tag konnten Menschen mit Behinderung in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff und im Touriseum, dem Landesmuseum für Tourismus, verbringen. Viele Mitgliedsorganisationen des Dachverbandes der Sozialverbände Südtirols und Altenheime beteiligten sich an der Initiative. Die Besucher nahmen den Tag der Offenen Tür zum Anlass, um die Natur zu erleben und auch Landeshauptmann Luis Durnwalder persönlich kennen zu lernen. Dieser spazierte am Vormittag zusammen mit dem ehemaligen Gartendirektor Klaus Platter sowie mit dem Gartendirektor Daniel Bedin, dem Geschäftsführer des Dachverbandes der Sozialverbände Südtirols Georg Leimstädtner, dem Vorsitzenden des Dachverbandes Stefan Hofer und Verena Wolf von der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte durch die Gärten.
„Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind ein herausragendes Beispiel für barrierefreie öffentliche Anlagen: Bereits 96 Prozent sind schon barrierefrei zugänglich und wir arbeiten weiterhin daran, auch die restlichen vier Prozent den Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen“, betonte Landeshauptmann Durnwalder. So werden laut Durnwalder ab dem nächsten Jahr auch der Thun’sche Gucker und auch die neuen Gartenareale, die gerade im Bau sind, mit dem Rollstuhl zugänglich sein. Der Landeshauptmann lud die Besucher ein, die Gartenbesichtigung bewusst dazu zu nutzen, das Leben und die einzigartige Schönheit der Natur zu genießen.

Trauttmansdorff-Gärten: 300 Menschen mit Behinderung zu Besuch | Pressemitteilungen | Pressedienst | Autonome Provinz Bozen - Südtirol

2011-08-10

„Ich bin hartnäckig“ - Die neue Behindertenbeauftragte in Blankenfelde-Mahlow will mehr als nur Sprachrohr sein - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

10.08.2011

    SOZIALES: „Ich bin hartnäckig“

    Die neue Behindertenbeauftragte in Blankenfelde-Mahlow will mehr als nur Sprachrohr sein


    BLANKENFELDE-MAHLOW - Sie sagt: „Man kann auch als Einzelner die Welt verändern. Wenn jeder das denken würde, wäre die Welt ganz anders.“ Davon habe sie sich immer leiten lassen. Als es Patrizia Berkholz – noch in Wien – mit der Rettungshundestaffel bis nach Marokko oder in den Iran verschlug. Als sie Leid lindern half und dann erfahren musste, dass sich Politiker lieber nicht einmischen sollten in die Einsätze der Hilfsorganisationen. Deshalb gründete sie – da war sie bereits in Berlin – ein Therapiehundezentrum. Mit ihren Hunden und zwei Mitarbeitern ging es in Behinderteneinrichtungen, zu Kindern, zu Senioren. „Eben zu jedem, dem man mit Tieren eine Freude machen kann“.
    Dass sie nach Deutschland kam, daran ist die Liebe schuld. „Wir haben uns übers Internet kennengelernt, und es hat sich angefühlt, als ob wir uns schon ewig kennen“, sagt Patrizia, es sei eine romantische Geschichte. Sie war 24, er 26, als beide wussten, dass sie zusammengehören. „Ich hatte nichts zu verlieren in Wien, er seinen Job in Berlin. Also bin ich hergekommen“, erzählt die 28-Jährige.
    „Hier ist unsere Heimat, hier fühlen wir uns angekommen“, sagt sie, Mahlow sei ebenso Liebe auf den ersten Blick gewesen. Als das Paar aus dem Zug stieg, wusste es: „Mahlow, das passt einfach!“ Im Januar 2009 kam das Töchterchen zur Welt. Und irgendwie fehlte der jungen Frau etwas, wo sie außerhalb der kleinen Familie – ihr Mann arbeitet im Schichtdienst – Erfüllung finden konnte.
    So bewarb sie sich auf die ehrenamtliche Stelle als Jugendbeauftragte der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow. Und weil sich zwei Frauen meldeten, wurde Patrizia Berkholz als Behindertenbeauftragte bestätigt, denn diese Stelle war schon seit Jahren unbesetzt.
    Seitdem telefoniert sie viel, ist mit der Gemeinde im Gespräch. „So schnell werden die mich nicht los, ich bin hartnäckig“, lacht sie und lobt die Unterstützung. Bis zur Geburt ihres zweiten Kindes im November will sie durchstarten. Ihr Konzept steht, es haben sich drei Schwerpunkte ergeben. Einer davon: barrierefreie Bahnhöfe. Dass sie ausgelacht wird, weil sie es mit der Bahn aufnehmen will, stört sie nicht. „Ich bin hartnäckig“, sagt sie und hat sich schon mit der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde verbündet. Wichtig ist ihr: „Ich sehe mich nicht nur als Sprachrohr, wer mitmachen will, muss sich melden.“ Es gebe einen ersten Schritt für jeden selbst, egal ob man im Rollstuhl sitzt oder ein Down-Syndrom aufweist. „Sie müssen selbst für sich etwas tun wollen“, sagt die Ehrenamtliche energisch.
    „Ich bin hartnäckig“ - Die neue Behindertenbeauftragte in Blankenfelde-Mahlow will mehr als nur Sprachrohr sein - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

    2011-08-05

    woxx hebdomadaire - Gegen alle Vorurteile

    BEHINDERUNG / SEXUALITÄT
    Gegen alle Vorurteile
    Christiane Walerich
    Behinderte Menschen und Sexualität - nach wie vor ein Tabu. Statt es zu thematisieren und neue Wege, wie die Sexualassistenz, zu beschreiten, ziehen es die Verantwortlichen vor zu schweigen.


    Einmal loslassen - für behinderte Menschen ist das Ausleben ihrer Intimität nicht einfach.
    "Meine Einschränkungen in der Sexualität bestehen darin, daß ich nicht so einfach flirten kann, und dass ich nicht sehe, was mein Partner von mir will", schreibt ein junger Mann, der als Vollblinder geboren wurde in einem Blog. Charlotte dagegen kam mit einer spinaler Muskelatrophie auf die Welt. Wegen des fortschreitenden Muskelschwunds wurde ihr eine Lebenserwartung von nicht mehr als einem halben Dutzend Jahren vorausgesagt. Heute ist sie Mitte 30 und glückliche Mutter einer gesunden, lebhaften Tochter. Sie wollte nie aufgeben. "Für viele Leute sind wir eben keine Frauen, sondern ?die Behinderten'", berichtet Charlotte im Internet. (..)
    Sexualität zwischen Behinderten ist nach wie vor ein Tabu. Zwar schätzt die Gesellschaft zum Teil deren Mut und deren Kraft, von sexuellem Drang und Geschlechtsverkehr will sie jedoch im Zusammhang mit Behinderten nichts wissen. In den Augen vieler werden Behinderte zum Neutrum. Sexualität hat, gerade in einer Zeit, in der Schönheit, Jugend und Fitness groß geschrieben werden, viel mit Ästhetik zu tun. Unkoordinierte Motorik, ein künstlicher Darmausgang liegen so weit außerhalb dieser Normen, dass sich jede Anspielung auf Erotik verbietet. Dabei bedeutet eine körperliche oder geistige Abweichung vom Nichtbehinderten längst nicht, dass generelle menschliche Bedürfnisse nicht mehr vorhanden wären. Behinderte können sie aber nur erfüllen, wenn das "barrierefreie Umfeld", über das auch in Luxemburg viel geredet wird, sich auch auf die Belange von Partnerschaft und Sexualität erstreckt.
    Strukturelle Gewalt
    In Pflegeheimen und Einrichtungen wurden sexuelle Wünsche von Behinderten bis in die jüngste Zeit als Tabu angesehen - auch, weil die "Aufsichtspflicht" falsch ausgelegt wurde. Problematisch kann es werden, wenn durch Hausordnungen, z.B. Besuchsverbot, ständige Aufsicht durch das Pflegepersonal oder Fehlen von Einzelzimmern und Ausweichräumen Grenzen nicht respektiert werden. Behinderte Menschen werden in Institutionen oft gerne mit allen möglichen Alltagsangeboten beschäftigt, die Lebensthemen Liebe, Partnerschaft, Sexualität dabei aber vermieden. Und das obwohl Zuneigung, körperliche Zuwendung und Sex insgesamt und nachweislich Stress abbauen helfen und Depressionen lindern. Auch die Partnersuche, die für viele Behinderte schwierig ist, wird wenig unterstützt. So bleiben oft nur die Kontaktanzeigen, die Singlebörsen im Internet (etwa: www.handicap-love.de) oder die Nutzung der Prostitution.
    Seit Luxemburg vor einem Monat die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert hat, steht den Betroffenen nun endlich ein neues Rechtsinstrumentarium zur Verfügung: Denn dort wird explizit die sexuelle Selbstbestimmung unterstrichen und das Recht auf Familie und Kinder betont. Papier jedoch ist geduldig - es muss endlich gehandelt werden.
    woxx hebdomadaire - Gegen alle Vorurteile
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