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2012-12-02

Arbeitsmarkt: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen am 03.12.2012

30.11.2012  15:53 Uhr

Arbeitsmarkt
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen am 03.12.2012

Münster & Münsterland. Der LWL fordert zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen: "Mehr Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt".
"Behinderte Menschen müssen besser als bisher normal leben können. Sie sollen ihre Wohnung frei wählen können. Sie sollen Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erhalten. Der freie Zugang zu Kultureinrichtungen muss selbstverständlich werden. Auch Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser müssen sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen einstellen", sagte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch, am Freitag (30.11.) zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am kommenden Montag (3.12.). Der LWL ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung.
Kirsch: "Noch immer werden in Westfalen Lippe zu viele Menschen in Sondereinrichtungen versorgt. Auch wenn es in den vergangenen Jahren gelungen ist, zumindest den Zuwachs der Plätze in den stationären Heimen zu bremsen, so steigt die Zahl der Beschäftigten in den Werkstätten für behinderte Menschen immer noch stark an. Allein 2012 sind fast 900 Menschen mehr in Werkstätten betreut worden als im Jahr davor.
"Viele dieser 40.000 Menschen könnten durchaus auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Arbeit finden, wenn sie dort richtig unterstützt würden", so Kirsch weiter. Offenbar sei nicht ausreichend bewusst, dass viele Menschen mit Behinderungen leistungsfähig seien und eine Chance verdient hätten.
LWL-Sozialdezernent Matthias Münning kündigte weitere Aktionen an, um Wege zu einer inklusiven Gesellschaft aufzuzeigen. Die Selbständigkeit von Menschen mit Behinderungen müsse durch ein so Bundesteilhabegeld, unabhängig vom Einkommen, gestärkt werden. Heute dagegen seien Menschen mit wesentlichen Behinderungen ausschließlich auf die Sozialhilfe angewiesen. Das bisher Erreichte und die Herausforderungen der Zukunft stelle der LWL in einem eigenen Internetauftritt dar (http://www.richtung-inklusion.lwl.org), so Münning.
Arbeitsmarkt: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen am 03.12.2012

2012-01-04

"Persönliches Budget" kaum gefragt | (Kreis Coesfeld) - Westfälische Nachrichten

"Persönliches Budget" kaum gefragt

Kreis.Coesfeld. Im Kreis Coesfeld planen aktuell nur drei Menschen mit erheblicher Behinderung ihre Hilfe für das tägliche Leben eigenständig mit dem so genannten "Persönlichen Budget". 2010 war es nur einer. Das teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gestern mit. Das "Persönliche Budget" wurde 2008 bundesweit eingeführt. Es ist keine zusätzliche Leistung, sondern die Menschen bekommen das Geld direkt und organisieren sich damit die Unterstützung selbst.
"Persönliches Budget" kaum gefragt | (Kreis Coesfeld) - Westfälische Nachrichten

2011-12-31

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

Landesdirektor Uwe Brückmann bringt den Haushalt 2012 ein  Foto: Uwe Zucchi
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Immer mehr Menschen in Hessen leiden unter dauerhaften psychischen Erkrankungen und bewältigen ihren Lebensalltag nur mit Unterstützung. Das spiegelt sich im Haushaltsentwurf des LWV Hessen für 2012 wider, den Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann heute eingebracht hat. Im kommenden Jahr werden rund 1.350 mehr Menschen Anspruch auf Leistungen der Überörtlichen Sozialhilfe haben. Die Gruppe der Menschen mit seelischer (psychischer) Behinderung oder einer Abhängigkeitserkrankung wächst dabei erneut am stärksten. Insgesamt steigt die Zahl der Anspruchsberechtigten auf 52.800, die Zahl der Menschen mit einer seelischen Behinderung oder Abhängigkeitserkrankung auf 16.640 (das sind voraussichtlich 850 mehr als in 2011).

„Diese Menschen haben das Recht am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, ganz im Sinne der UN-Menschenrechtskonvention,“ betont Brückmann. „Unsere Aufgabe ist es, passgenaue Unterstützungsleistungen zu realisieren, die ihnen das ermöglichen.“

Die Ausgaben des LWV, der neben der überörtlichen Sozialhilfe unter anderem für die Kriegsopferfürsorge und die Unterstützung schwerbehinderter Menschen im Beruf zuständig ist, werden sich voraussichtlich auf rund 1.644.432.400 Euro belaufen. Das ist ein Plus von 4,5 Prozent.

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

2011-12-22

LWL streicht Förderung im Kindergarten: Kind mit Down-Syndrom von Schulbesuch zurückgestellt - Jakob fällt durchs Netz | (Kreis Warendorf) - Münsterländische Volkszeitung

LWL streicht Förderung im Kindergarten

Kind mit Down-Syndrom von Schulbesuch zurückgestellt - Jakob fällt durchs Netz


Ulla Huerkamp und ihr Sohn Jakob. Foto:

Ulla Huerkamp und ihr Sohn Jakob. Foto:
(nn)


Sendenhorst - Ulla Huerkamp lässt nicht locker: Ihr Sohn Jakob ist ein Kind mit Down-Syndrom. Er wäre in diesem Jahr schulpflichtig gewesen und wurde wegen seiner Entwicklungsverzögerung vom Schulbesuch zurückgestellt. Jakobs Eltern haben dafür schwer gekämpft.

Und sind jetzt tief enttäuscht: Denn der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Kostenträger der Integrationsförderung im Kindergarten lehnte die Förderung für das gewonnene Kindergartenjahr ab - mit der Begründung: vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder hätten keinen Anspruch auf Integrationsförderung.


Jakobs Eltern ließen sich davon nicht beirren und setzten sich erneut mit dem Landschaftsverband auseinander - ohne Erfolg.

Ulla Huerkamp zieht daraus das Fazit: „Beim LWL ist die UN-Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderungen, die Deutschland 2009 ratifiziert hat, wohl noch nicht angekommen.“
LWL streicht Förderung im Kindergarten: Kind mit Down-Syndrom von Schulbesuch zurückgestellt - Jakob fällt durchs Netz | (Kreis Warendorf) - Münsterländische Volkszeitung

2011-10-24

Landschaftsverband: LWL -Direktor Kirsch fordert Teilhabegeld für Behinderte - Politik - DerWesten

Landschaftsverband LWL -Direktor Kirsch fordert Teilhabegeld für Behinderte

Politik, 24.10.2011, Matthias Korfmann
Wolfgang Kirsch beschreibt die Finanznot des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Foto: Gerd Lorenzen
Wolfgang Kirsch beschreibt die Finanznot des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Foto: Gerd Lorenzen
Münster. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in Finanznot. Es droht das größte Defizit in der Geschichte des LWL. Wir sprachen mit dem LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch über die leeren Kassen und über Auswege aus dieser Krise.

Landschaftsverband: LWL -Direktor Kirsch fordert Teilhabegeld für Behinderte - Politik - DerWesten
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