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2014-02-07

"Maulkorb" für Behinderten- und Senioren-Beirat | Neue Westfälische, Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld, Gütersloh, Herford, Paderborn, Höxter, Warburg, News, Meldungen, Informationen - Neue Westfälische - Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen
"Maulkorb" für Behinderten- und Senioren-Beirat
Stadtverwaltung möchte Satzungen neu fassen / Vorsitzender Gerhard Göttsche: "Wir werden handlungsunfähig"


VON PETER STEINERT



Bad Oeynhausen. Zwischen dem Behinderten- und Senioren-Beirat auf der einen sowie der
städtischen Verwaltung knirscht es ganz gewaltig. Im Vorfeld des am Mittwoch, 12.
Februar, anstehenden Hauptausschusses wurde bekannt, dass die Satzungen
der beiden Beiräte geändert werden sollen. Beirats-Vorsitzender Gerhard
Göttsche spricht von "Maulkorb" und fürchtet "Handlungsunfähigkeit".


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2013-12-02

Deutsches Institut für Menschenrechte - Gesetzgeberischer Handlungsbedarf Projekt "Monitoring-Stelle Berlin" stellte im Abgeordnetenhaus Expertise zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Land Berlin vor

02.12.2013

Gesetzgeberischer Handlungsbedarf

Projekt "Monitoring-Stelle Berlin" stellte im Abgeordnetenhaus Expertise zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Land Berlin vor 
 
Das Projekt "Monitoring-Stelle Berlin" hat auf einem Fachtag am 28. November 2013 im Berliner Abgeordnetenhaus das Arbeitsprogramm, die Methodik und die Herausforderungen für die "Expertise für ein Artikelgesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Land Berlin" vorgestellt.

Das Projekt wird aus Zuwendungsmitteln des Landes Berlin finanziert und von der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention im Deutschen Institut für Menschenrechte durchgeführt.
Der Staatssekretär für Soziales des Landes Berlin, Dirk Gerstle, hob zu Beginn der Veranstaltung  im Berliner Abgeordnetenhaus hervor, dass seine Verwaltung den notwendigen Prozess zur Erörterung der Ergebnisse der Normprüfung intensiv begleiten werde.

"Die UN-Behindertenrechtskonvention verlangt eine Prüfung, ob gesetzlicher Handlungsbedarf besteht", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle, in seiner Einführung.
Lange hätten Bund und auch einzelne Länder auf dem Standpunkt gestanden, das deutsche Recht sei bereits mit der Konvention konform und eine Normenprüfung sei für alle Zeit entbehrlich.
"Die Entwicklungen in den letzten vier Jahren, etwa im Schulrecht, zeigen, dass diese Auffassung als überholt gelten muss", so Aichele. Das zeige außerdem die hier vorgestellte Expertise, die sich intensiv mit dem Zustand des Berliner Rechts befasse.

Berlin lasse als erstes Bundesland auf der Grundlage einer Senatsentscheidung diese Prüfung durch die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention als die dazu berufene Instanz gemäß Artikel 33 Absatz 2 der Konvention vornehmen.
"Damit hat das Land Berlin die Gelegenheit, in einem für die Umsetzung ganz wichtigen Handlungsfeld zum Vorreiter zu werden", erklärte Daniel Scherr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projekts "Monitoring-Stelle Berlin".

"Die Normenprüfung ist zwar ein wichtiges Vorhaben, sie ist aber lediglich ein Baustein der Umsetzung und enthebt Berlin nicht von den bestehenden Verpflichtungen, die Rechte von Menschen mit Behinderungen schon jetzt praktisch zu gewährleisten – und hier gibt es in Berlin bekanntlich noch vieles zu tun", betonte Aichele.
Der Fachtag hatte das Ziel, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Berlin die Grundzüge und den Aufbau der Expertise vorzustellen. Rund 50 Expertinnen und Experten diskutierten über die Herausforderungen einer Normenprüfung und den aktuellen gesetzgeberischen Handlungsbedarf.

Die Expertise: Das Konzept der Normenprüfung

 

Im Mittelpunkt der Expertise steht das Konzept der Normenprüfung. Im Zuge dieser Prüfung wird das Berliner Landesrecht daraufhin untersucht, ob gemessen am Maßstab der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen gesetzgeberischer Handlungsbedarf erkennbar und erforderlich ist.

Das Projekt "Monitoring-Stelle Berlin" hat zunächst die ersten beiden Ebenen – echte Normenkonflikte und staatliche Pflicht zur Umsetzung der Konvention – in Bezug auf 12 ausgewählte Gesetze und Verordnungen geprüft. Die ausgewählten Prüfmaterien fallen in ein breites Spektrum unterschiedlicher Zuständigkeiten der Senatsverwaltungen.

Es handelt sich um folgende Gesetze beziehungsweise Rechtsverordnungen:

Schulgesetz für Berlin (SchulG), Lehrerbildungsgesetz (LBiG), Berliner Hochschulgesetz (BerlHG), Landesgleichberechtigungsgesetz (LGBG), Schulkommunikationsverordnung (SchulKommV), Landeswahlgesetz (LWG), Landeswahlordnung (LWO), Berliner Juristenausbildungsordnung (JAO), Bauordnung für Berlin (BauO), Gaststättenverordnung (GastV), Personennahverkehrsgesetz (ÖPNV-Gesetz), Denkmalschutzgesetz (DSchG).

Das Projekt kam zu dem Ergebnis, dass in Bezug auf alle Regelungsmaterien, bei denen die Prüfung vorgenommen werden konnte, gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.

"Expertise für ein Artikelgesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Land Berlin"
Programm des Fachtages am 28. November 2013

Deutsches Institut für Menschenrechte - Meldung

2013-11-24

Verwaltung enttäuscht: Niemand hat über Behinderten-Veranstaltung berichtet! | Henstedt-Ulzburger


Verwaltung enttäuscht: Niemand hat über Behinderten-Veranstaltung berichtet!

2476 Schwerbehinderte lebten zum Jahresende 2012 in der Großgemeinde. 2012 waren somit neun Prozent der gesamten Bevölkerung in Henstedt-Ulzburg schwerbehindert.  Doch trotz dieser Zahlen ist die mediale Präsenz der Thematik ganz offenbar noch mehr als ausbaufähig. Bürgermeisterin Elisabeth von Bressensdorf und Anja Riemer, Fachbereichsleiterin für Soziales in der Verwaltung, stellten jedenfalls Anfang des Monats mit Bedauern fest, dass kein einziger Pressevertreter ihrer Einladung zur Rathaus-Tagung „Henstedt-Ulzburg für Alle“ gefolgt war. Die Veranstaltung war der erste Schritt, mittelfristig die UN-Behindertenrechtskonvention in Henstedt-Ulzburg umzusetzen. Das Abkommen fordert Barrierefreiheit in sämtlichen Lebensbereichen.
Trotz der Medienabstinenz gibt es aber dennoch einen Bericht zum Aktionstag. Verfasst von der Verwaltung. Der Bitte um Veröffentlichung kommen die Henstedt-Ulzburger Nachrichten gerne nach:

„Henstedt-Ulzburg für Alle“

Verwaltung enttäuscht: Niemand hat über Behinderten-Veranstaltung berichtet! | Henstedt-Ulzburger

2013-10-28

Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses enthüllt - 02elf Düsseldorfer Abendblatt


Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses enthüllt

 

Landeshaus
Landeshaus am Kaiser-Friedrich-Ring | © wiesbaden.de
 
Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch hat heute vor dem Hessischen Wirtschaftsministerium eine Tafel zum Gedenken an die Funktion des Gebäudes unter dem NS-Regime enthüllt. „Als Sitz des Bezirksverbands des damaligen Regierungsbezirks Wiesbaden war das Landeshaus von 1939 bis 1945 eine Verwaltungszentrale des nationalsozialistischen Programms zur Vernichtung sogenannten „lebensunwerten Lebens“. In den psychiatrischen Anstalten des Verbandes wurden etwa 20 000 meist kranke und behinderte Menschen ermordet. Es gehört zur historischen Verantwortung, daran zu erinnern“, sagte der Minister.
weiterlesen:
Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses enthüllt - 02elf Düsseldorfer Abendblatt

 Wirtschaftsminister Rentsch enthüllt Gedenktafel zur NS-Vergangenheit des Landeshauses | Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

 Das Ende des Schweigens : StadtRevue Verlag GmbH

2012-09-23

Land richtet Koordinierungsstelle für mehr Barrierefreiheit ein – Erfurt

Land richtet Koordinierungsstelle für mehr Barrierefreiheit ein

vom 20.09.2012 um: 14:15 Uhr | Quelle: dapd
Erfurt (dapd-lth). Thüringen erhält eine landesweite Koordinierungsstelle für Barrierefreiheit. Diese biete vor allem Behörden, Kommunen, Arbeitgebern, Verbänden und Institutionen Hilfe bei der Gestaltung einer barrierefreien Lebensumgebung, sagte der Behinderten-Beauftragte des Landes, Paul Brockhausen, am Donnerstag.
Unterstützung liefere dabei die behinderte Architektin Sabine Kamke. Mithilfe der Koordinierungsstelle soll Barrierefreiheit künftig stärker ins Bewusstsein von Verwaltung, Wirtschaft und Kommunen rücken.
Brockhausen zufolge ist eine barrierefreie Umwelt “für zehn Prozent der Bevölkerung unerlässlich, für 30 Prozent notwendig und für alle komfortabel”. Im Fokus stünden Plätze und Parks sowie öffentliche Gebäude, Wohnungen, Verkehrsmittel, Arbeitsstätten oder touristische Einrichtungen.

Land richtet Koordinierungsstelle für mehr Barrierefreiheit ein – Erfurt

Fast 30 Stufen bis zum Parkausweis | shz.de

Keine Barrierefreiheit

Fast 30 Stufen bis zum Parkausweis

22. September 2012 | 04:50 Uhr | Von Dirk Jennert
Eugenia Ziebarth (62): Die stark gehbehinderte Rentnerin ist auf den Parkausweis angewiesen. Um das Dokument zu bekommen, das sie hier in der Hand hält, musste sie allerdings große Mühen in Kauf nehmen. Foto: Jennert (2)
Eugenia Ziebarth (62): Die stark gehbehinderte Rentnerin ist auf den Parkausweis angewiesen. Um das Dokument zu bekommen, das sie hier in der Hand hält, musste sie allerdings große Mühen in Kauf nehmen. Foto: Jennert (2)

Dokument für gehbehinderte Autofahrer: Stadt verlegte Antragsstelle vom Erdgeschoss des Rathauses in den ersten Stock des Bauamtes
Schleswig. Um in Schleswig einen Parkausweis für Behinderte beantragen zu können, sollte man möglichst nicht behindert sein. Denn die Stadtverwaltung hat die Antragsstelle für Parkausweise vom Erdgeschoss des Rathauses in den ersten Stock des Bauamtes verlegt. Da es keinen Fahrstuhl gibt, haben Rollstuhlfahrer seitdem keinerlei Chance mehr, in das Büro des zuständigen Sachbearbeiters zu gelangen.

Bekannt wurde dies durch Eugenia Ziebarth (62) aus dem Solterbeerenhof. Sie ist zwar nicht auf einen Rollstuhl angewiesen, aber so stark gehbehindert, dass ihr laut Gesetz ein Behinderten-Parkausweis zusteht. In dieser Woche wollte sie als Ersatz für ihren mittlerweile abgelaufenen Parkausweis einen neuen beantragen. Doch im Rathaus teilte man ihr mit: Im Zuge einer Neuorganisation der Verwaltung seien alle Verkehrsangelegenheiten an das Bauamt am Gallberg übertragen worden. Dort angekommen, musste Eugenia Ziebarth zunächst fünf Stufen aus Stein erklimmen, um in das Gebäude zu gelangen. Ein Mitarbeiter machte ihr klar, dass sie damit noch längst nicht am Ziel sei:

Fast 30 Stufen bis zum Parkausweis | shz.de

2012-08-21

Diskriminierung: Behinderter klagt sich durch - Landkreis Ludwigsburg - Stuttgarter Zeitung

Diskriminierung
Behinderter klagt sich durch 
Markus Klohr, 21.08.2012 13:53 Uhr
 

Kreis Ludwigsburg - Weit mehr als 60 öffentliche Verwaltungen hat ein 48-jähriger Diplomverwaltungswirt bereits verklagt – davon gut ein Dutzend aus der Region Stuttgart. Auch wenn jedes Verfahren ein bisschen anders ist, eines haben sie alle gemeinsam: der schwerbehinderte Mann wirft den öffentlichen Arbeitgebern Diskriminierung vor. Ausgangspunkt ist stets eine Bewerbung des 48-Jährigen, auf die die Verwaltungen keine Einladung zum Bewerbungsgespräch folgen ließen.

Diskriminierung: Behinderter klagt sich durch - Landkreis Ludwigsburg - Stuttgarter Zeitung

2011-11-19

Ulrich Reuter Behindertenbeauftragter: N-Land.de - das Nürnberger Land auf einen Blick

18.11.11 17:23 Uhr

Ulrich Reuter Behindertenbeauftragter

Wurde im Beisein von Hauptamtsleiter Peter Schlerf von Bürgermeister Erich Odörfer zum Behindertenbeauftragten bestellt: Ullrich Reuter (Mitte), Leiter des AK „Mobil mit Handicap“.Foto: Voss
Wurde im Beisein von Hauptamtsleiter Peter Schlerf von Bürgermeister Erich Odörfer zum Behindertenbeauftragten bestellt: Ullrich Reuter (Mitte), Leiter des AK „Mobil mit Handicap“.Foto: Voss
ALTDORF – Seit nahezu 15 Jahren machen sich die Mitglieder des AK „Mobil mit Handicap“, eine informelle Gruppe betroffener und interessierter Altdorfer Bürger, bei Verwaltung, Politik und Gewerbetreibenden für die Belange behinderter Menschen stark und beraten aus Betroffenensicht. Unter dem Vorzeichen der „Inklusion“, die für Menschen mit Behinderungen von Anfang an größtmögliche Teilhabe verwirklichen will, gibt es hier noch Vieles zu tun.
Mit Stadtratsbeschluss vom 13. Oktober hat der Stadtrat Ullrich Reuter (55) für eine Amtszeit von drei Jahren als örtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Altdorf bestellt.
Ulrich Reuter Behindertenbeauftragter: N-Land.de - das Nürnberger Land auf einen Blick

Barrieren in Bad Belzig - Stadt muss rund eine Million Euro in behindertengerechte Ausstattung stecken - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

18.11.2011

BAUEN: Barrieren in Bad Belzig

Stadt muss rund eine Million Euro in behindertengerechte Ausstattung stecken


BAD BELZIG - Ein paar kleine Schritte für einen gesunden Menschen, ein schier unüberwindbares Hindernis für einen Rollstuhlfahrer – fünf Stufen stehen dem Besucher des Bad Belziger Verwaltungssitzes im Weg. Eine Rampe gibt es nicht. Was tun?
„Die Nutzung des Rathauses ist für mobilitätseingeschränkte Personen nicht möglich“, stellt denn auch Rüdiger Karl fest. Das Gebäude habe nach dem Wiederaufbau noch keine baulichen Veränderungen im Rahmen der Din-Normen zur Barrierefreiheit erfahren, erklärt der Architekt. Rund 240 000 Euro sind für diese Umrüstung nötig, hat er ausgerechnet. „Die vorhandenen öffentlichen WC-Anlagen im Gebäude entsprechen nicht den Din-Normen zur Barrierefreiheit“, zählt Karl weiter auf.
Der Sachverständige für barrierefreies Bauen und Planen aus Schönewalde (Landkreis Elbe-Elster) erstellt im Auftrag der Stadt ein Konzept für den behindertengerechten Umbau öffentlicher Gebäude. „Der ist die Voraussetzung dafür, dass Bad Belzig der Erklärung von Barcelona für eine behindertenfreundliche Stadt beitreten darf“, erläutert Vizebürgermeister und Bauamtsleiter Christoph Grund. Rund 7500 Euro lässt sich die Verwaltung die Arbeit des externen Beraters kosten. Der hat nun eine lange Mängelliste vorgelegt.
Barrieren in Bad Belzig - Stadt muss rund eine Million Euro in behindertengerechte Ausstattung stecken - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

2011-11-16

Autos parken Blindenfelder zu - Gelsenkirchen-Buer | DerWesten

Politik

Autos parken Blindenfelder zu

15.11.2011 | 19:22 Uhr
Autos parken Blindenfelder zu
Ortstermin: Der Beirat für Menschen mit Behinderungen begutachtete gestern Stolperfallen auf dem Erler Marktplatz . Foto: Thomas Schmidtke
Erle. „Feuer frei!“ gab SPD-Stadtverordneter Udo Brückner als Vorsitzender des Behinderten-Beirats gestern den Startschuss für die Diskussion über die barrierefreie Ausgestaltung des Erler Marktplatzes. Und schon flogen der städtischen Verwaltung die Kritikpunkte um die Ohren – und zwischen einzelnen Beirats-Mitgliedern die Fetzen.
„Feuer frei!“ gab SPD-Stadtverordneter Udo Brückner als Vorsitzender des Behinderten-Beirats gestern den Startschuss für die Diskussion über die barrierefreie Ausgestaltung des Erler Marktplatzes. Und schon flogen der städtischen Verwaltung die Kritikpunkte um die Ohren – und zwischen einzelnen Beirats-Mitgliedern die Fetzen.

Autos parken Blindenfelder zu - Gelsenkirchen-Buer | DerWesten

2011-10-27

BMI - Pressemitteilungen -Bundesinnenminister Dr. Friedrich legt Demografiebericht vor

Bundesinnenminister Dr. Friedrich legt Demografiebericht vor

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich hat heute im Kabinett den Demografiebericht der Bundesregierung vorgelegt. Der Bericht liefert eine umfassende Beschreibung der demografischen Lage in Deutschland und der zu erwartenden Entwicklung. Anhand der Schwerpunktthemen Familie und Gesellschaft, Zuwanderung und Integration, Wirtschaft, Arbeit, Bildung und Forschung, Alterssicherung, Gesundheit und Pflege, Ländliche Räume und Stadtregionen, Infrastruktur und Mobilität sowie Staat und Verwaltung wird dargestellt, was in den vergangenen Jahren in allen relevanten Politikbereichen bereits zur Bewältigung der demografischen Veränderungen geschehen ist.
"Die Gestaltung des demografischen Wandels ist eine der großen Zukunftsaufgaben", sagte Friedrich. Der Gefahr von Versorgungs- und Mobilitätsengpässen müsse rechtzeitig begegnet werden. "Wir sind gefordert, unser gesellschaftliches Fundament umzubauen. Der demografische Wandel ist jedoch auch eine Chance, eine umfassende und nachhaltige Modernisierung unseres Landes zu bewirken."
Aus dem Demografiebericht geht hervor, dass die Bevölkerungszahl in Deutschland auf derzeit 81,7 Millionen gesunken ist. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Nach Modellberechnungen des Statistischen Bundesamtes wird die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2060 auf 65 bis 70 Millionen zurückgehen. Zugleich verschiebt sich der Altersaufbau. Bereits in den kommenden beiden Jahrzehnten wird der Anteil der älteren Menschen deutlich steigen. Damit einher geht auch ein Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Heute besteht die Bevölkerung mit jeweils einem Fünftel noch fast zu gleichen Teilen aus Kindern und jungen Menschen unter 20 Jahren und aus 65-Jährigen und Älteren. Im Jahr 2060 wird jeder Dritte (34 Prozent) mindestens 65 Jahre alt sein.
Die Demografiestrategie der Bundesregierung orientiert sich anhand von zehn Handlungsfeldern an einer generationenübergreifenden Politik, die Entwicklungschancen für Menschen jeden Alters frühzeitig erkennt und fördert. Sie verfolgt dabei vier Leitziele von gesamtstaatlicher Bedeutung:
  1. Chancen eines längeren Lebens erkennen und nutzen
  2. Wachstumsperspektiven stärken und Wohlstand sichern
  3. Soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt erhalten und stärken
  4. Handlungsfähigkeit des Staates bewahren.
Die Demografiestrategie der Bundesregierung wird im Frühjahr 2012 vorgestellt. Sie wird konkrete Gestaltungsvorschläge für den Bund enthalten, um mittel- und langfristig die Chancen eines längeren Lebens zu nutzen und damit einhergehende Risiken abzuwenden.
Erscheinungsdatum
26.10.2011


BMI - Pressemitteilungen -Bundesinnenminister Dr. Friedrich legt Demografiebericht vor

2011-10-11

Gleiches Wahlrecht für Alle -- kobinet

11.10.2011 - 05:30

Gleiches Wahlrecht für Alle.

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte stellt heute ein Positionspapier unter dem Motto "Gleiches Wahlrecht für alle? - Menschen mit Behinderungen und das Wahlrecht in Deutschland" im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vor.

"Menschen mit Behinderungen sollen bei Wahlen gleichberechtigt sein. Diese immer noch nicht selbstverständliche Forderung wurde durch die 2006 verabschiedete UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) dauerhaft ins Bewusstsein gerückt. In dem Positionspapier 'Gleiches Wahlrecht für alle?' wird das deutsche Wahlrecht daraufhin überprüft, ob es den menschenrechtlichen Anforderungen in Bezug auf die Wahlberechtigung und auf die Ausübung des Wahlrechtes im Lichte der Behindertenrechtskonvention genügt. Zudem werden Empfehlungen an die Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ausgesprochen", heißt es in der Ankündigung des Deutschen Instituts für Menschenrechte. moh

Gleiches Wahlrecht für Alle -- kobinet

2011-10-08

Neuer Studiengang „Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung“ eröffnet -Osthessen-News

Neuer Studiengang „Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung“ eröffnet

08.10.11 - Fulda - Zum Wintersemester startet an der Hochschule Fulda im Fachbereich Sozialwesen der Bachelor-Studiengang Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS). Er ist der erste Studiengang bundesweit, in dem dual und berufsbegleitend Studierende gemeinsam onlinebasiert einen Studienabschluss im Bereich der Sozialen Sicherung und Verwaltung erwerben können. Durch die didaktische Mischung aus Online- und Präsenz-Lehre wird sichergestellt, dass die Studierenden während des gesamten Studiums durchgängig an ihrem Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz verbleiben. Diese Kontinuität - im Gegensatz zum bekannten Blockmodell - sichert einerseits den Lernerfolg, andererseits stehen die im Studium erworbenen Kompetenzen unmittelbar in der Praxis zur Verfügung.

Die Hochschule Fulda hat am 7. Oktober 2011 mit einer Auftaktveranstaltung den Studiengang BASS - Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung eröffnet. Dieser Studiengang geht auf die Initiative des Landkreises Fulda und der hessischen Optionskommunen zurück. Ziel ist den Ausbildungsstand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kommunalen Jobcentern ständig zu verbessern. Die ganzheitliche Beratung, Förderung und Vermittlung von Menschen in (drohender) Langzeitarbeitslosigkeit sowie die Entwicklung und Einführung von Strategien zur Vorbeugung der daraus folgenden sozialen Exklusion ist von hoher aktueller Bedeutung und erfordert vielfältige Kompetenzen. Diese Kompetenzen werden durch ein interdisziplinär angelegtes Studium vermittelt, das in der Verantwortung der Fachbereiche Sozialwesen, Pflege und Gesundheit, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft der Hochschule Fulda steht und in enger Rückkopplung mit den hessischen kommunalen Trägern der Grundsicherung für Arbeitssuchende entwickelt wurde.

Osthessen-News

2011-07-27

Lebenshilfe Bayern warnt vor sozialen Einschnitten -- kobinet

28.07.2011 - 00:05

Lebenshilfe Bayern warnt vor sozialen Einschnitten.

Erlangen (kobinet) Der Lebenshilfe-Landesverband Bayern warnt vor erheblichen sozialen Einschnitten, wenn der Bezirkstag in Mittelfranken heute ein geplantes Sparpaket beschließen sollte. „Die bisher bekannten Sparvorschläge hätten in jedem Fall zur Folge, dass Menschen mit Behinderung hier künftig wesentlich schlechter unterstützt, gefördert und betreut werden könnten“, kritisiert die Landesvorsitzende Barbara Stamm den geplanten Personalabbau zum Beispiel bei Beratungsstellen und in Wohnheimen.

Grundsätzlich verwehre sich die Lebenshilfe entschieden dagegen, Menschen mit Behinderung als „Kostenfaktor“ zu sehen, bei denen in Zeiten knapper Kassen einfach eingespart werden könne. Die Menschen haben ein Recht auf Unterstützung und umfassende Teilhabe an der Gesellschaft. Deutschland habe sich durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, diese Rechte umzusetzen. „Es geht hier um die Lebensumstände von Menschen und nicht um Kostenfälle“, so Stamm. Die Landesvorsitzende zeigt sich außerdem darüber empört, dass der Bezirk gleichzeitig seine eigene Verwaltung erheblich ausbauen wolle: „Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, dass bei Leistungen gespart werden soll, die Menschen mit Behinderung direkt zugute kommen, während der Bezirk seine Sozialverwaltung aufstockt.“

Lebenshilfe Bayern warnt vor sozialen Einschnitten -- kobinet

Protest gegen Sparpaket - Nürnberg & Region - nordbayern.de

Protest gegen Sparpaket

Behindertenrat kritisiert Bezirk - 26.07. 21:28 Uhr

Nürnberg - Der Behindertenrat Nürnberg (BRN) fordert den Bezirk Mittelfranken in einem offenen Brief auf, keine Haushaltskonsolidierung durch Kürzungen bei der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung zu betreiben.
Der Bezirkstag wird am Donnerstag über das Sparpaket beraten (die NZ berichtete), in dem unter anderem vorgeschlagen wird, Unterstützungen und Beratungsangebote für Menschen mit psychischer Erkrankung um zehn Prozent zusammenzustreichen. Dies kann der BRN-Vorsitzende Günter Frank überhaupt nicht verstehen – immerhin sei die politische Vorgabe in der Behinderten- und in der Pflegepolitik doch „ambulant vor stationär“.

Die Veränderungsvorschläge für den Personalschlüssel im Bereich Wohnen für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung hält der BRN ebenfalls für fatal. Das würde die Möglichkeit der Menschen zur Teilhabe massiv einschränken, „da zu vielen Zeiten dann nur noch ein Mitarbeiter im Gruppendienst zur Verfügung stünde“, was zu Lasten der Betreuung ginge, argumentiert der BRN in seinem Schreiben. Der BRN fordert, dass Bund, Land und Sozialversicherungen mehr zur Eingliederungshilfe beitragen und somit den Bezirk entlasten sollten.

Inzwischen hat sich auch die Stadtmission zu Wort gemeldet. Der Sozialverband kritisiert, dass der Bezirk massive Einschnitte bei den Menschen mit Behinderung vorhat, zugleich aber die eigene Verwaltung personell ausbauen will. „Frei nach dem Motto: Wir kürzen zwar die Leistung, brauchen dafür aber mehr Personal.“
Protest gegen Sparpaket - Nürnberg & Region - nordbayern.de

2011-06-27

Bewusstseinsbildung von unten -- kobinet

27.06.2011 - 11:45

Bewusstseinsbildung von unten.

Potsdam (kobinet) In Brandenburg geht man neue Wege. Die Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung wird von behinderten Menschen über die Gesetzgebung für behinderte Menschen informiert. Denn es hat sich gezeigt, dass dieser Prozess "von oben" nicht angestoßen wird, teilt der Potsdamer Behindertenverband PPV e.V. mit.

Am Wochenende fand in Potsdam eine Informationsveranstaltung über das Leben mit dem Arbeitgebermodell statt. Referent war der querschnittsgelähmte 35-jährige Matthias Grombach, dem über Jahre hinweg der Auszug aus dem Altersheim verweigert wurde. Heute praktiziert dieser in Dessau-Roßlau das Arbeitgebermodell. Zusammen mit einem der bei ihm angestellten Assistenten schilderte er die für ihn neue Freiheit außerhalb von Einrichtungen. In Anwesenheit des Potsdamer Behindertenbeauftragten Karsten Häschel, der in seiner Einführung mit statistischen Zahlen aufwarten konnte, erfuhren ca. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie es sich mit Assistenz lebt. Da angesichts der beschränkten Zeit viele Fragen offengeblieben sind, wurde von Seiten des PPV eine weitere Veranstaltung nicht ausgeschlossen.

Nina Waskowski, ForseA-Beraterin wie Matthias Grombach und ForseA-Landesbeauftragte für Brandenburg: "In Brandenburg gestalten wir den Bewusstseinswandel im Sinne des Artikel 8 der Behindertenrechtskonvention, zu dem sich Deutschland vor zwei Jahren verpflichtet hat, nunmehr von unten, von den Betroffenen, aus. Wir haben einfach nicht die Zeit, zuzuwarten, bis die Bundesregierung ernstzunehmende Initiativen entwickelt (ForseA-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen). Es gilt, den Geist der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zu verbreiten. Es wird höchste Zeit, dass dieser in die Amtsstuben der Sozialverwaltungen Einzug hält." gba
Link zum Potsdamer Behindertenverband PPV e.V.

Bewusstseinsbildung von unten -- kobinet

2011-06-19

Experten diskutierten in Wolfenbüttel über die Inklusion - newsclick.de

Experten diskutierten in Wolfenbüttel über die Inklusion

Von Jörg Kleinert

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Zu einer Podiumsdiskussion über die Chancen für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung hatten der Paritätische Wohlfahrtsverband Wolfenbüttel sowie die örtliche Lebenshilfe eingeladen. Das Thema lautete "Inklusion beginnt im Kopf".
Auf dem Podium saßen Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden. Klaus Bätcke, Behindertenbeauftragter der Stadt Wolfenbüttel, führte ein: "Inklusion, das bedeute Einschluss, Teilhabe, Integration und unabhängiges, selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung." Inklusionsorientierung gebe es in Deutschland derzeit indes kaum. "Das liegt daran, dass das gemeinsame Verständnis für Inklusion fehlt."
Landtagsabgeordneter Björn Försterling meinte: Wüchsen Kinder ohne Behinderung gemeinsam mit Kindern mit Behinderung auf, so entwickele sich bei ihnen eine Selbstverständlichkeit. "Viele ältere Menschen in unserer Gesellschaft haben diese Selbstverständlichkeit nicht kennen gelernt."
Experten diskutierten in Wolfenbüttel über die Inklusion - newsclick.de

2011-04-04

Baden-Württemberg braucht neue Behindertenpolitik -- kobinet

04.04.2011 - 10:16

Baden-Württemberg braucht neue Behindertenpolitik.

Hannover (kobinet) Nach dem von Sozialdemokraten und Grünen bei den Landtagswahl in Baden-Württemberg herbeigeführten Richtungswechsel muss nach Ansicht von Karl Finke eine neue Politik auch für behinderte Menschen konsequent umgesetzt werden. Der Sprecher von „Selbst Aktiv“, dem Netzwerk behinderter Menschen in der SPD, erwartet als ersten konkreten Schritt einen verbindlichen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, wie ihn das Nachbarland Rheinland-Pfalz bereits erstellt habe.

In einer Pressemitteilung betonte heute Finke, das Ziel einer inklusiven Gesellschaft für alle Bürgerinnen und Bürger bedeute auch ein barrierefreies Baden-Württemberg zu schaffen, umfassende gemeinsame Bildung von behinderten und nicht behinderten Menschen durchzusetzen und gemeinsame Arbeits- und Wohnformen vorrangig zur fördern. Dies alles könne aber nur gelingen, wenn auch das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, die selbstbestimmte Partizipation behinderter Menschen durchgängig in Politik, Verwaltung und allgemeiner Öffentlichkeit verbindlich geregelt würde. „Selbst Aktiv“ setze beim ökologisch, ökonomisch und sozialen Neustart in Baden-Württemberg auf eine inklusive Zukunft. sch

Baden-Württemberg braucht neue Behindertenpolitik -- kobinet
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