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2014-02-15

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts | Aufreger

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts

    • 15.02.14
Eingänge verstellt, Haltegriffe blockiert

Keine Rücksicht auf Ältere und Behinderte in Bus und Bahn

Region
Rhein-Main - 81 Jahre, künstliche Hüfte – wenn Elisabeth Plato-Freitag
in die Straßenbahn einsteigt, nennt sie das „Kampf“. Denn immer weniger
Menschen sind bereit, Platz zu machen. Auch der Verband Pro Bahn schlägt
deshalb Alarm. Von Christian Reinartz 
Elisabeth Plato-Freitag ist genervt: Häufig versperren Mitreisende die Eingänge, sodass sich ältere Menschen oder Gehbehinderte beim Einstieg nicht festhalten können.
© rz
Elisabeth Plato-Freitag ist genervt: Häufig versperren Mitreisende die Eingänge,
sodass sich ältere Menschen oder Gehbehinderte beim Einstieg nicht
festhalten können.
Es sind nicht mal die fehlenden Sitzplätze. Viel schwerer ist es für
Elisabeth Plato-Freitag aus Ginnheim, überhaupt heil in die Straßenbahn
einzusteigen. „Meistens stehen die Fahrgäste vor den Türen und
versperren einem die Möglichkeit, sich festzuhalten“, sagt die
81-Jährige verärgert. Selbst wenn sie die Leute bitte, Platz zu machen,
rührten diese sich so gut wie nie. „Die tun so, als wenn sie nichts
gehört hätten und bleiben einfach stehen“, sagt Plato-Freitag. „Die
haben doch alle keine Kinderstube mehr“, sagt sie ärgerlich.

Rücksichtslosigkeit der Mitmenschen

Auch beim Fahrgastverband Pro Bahn  hat man das rücksichtslose Verhalten der
Fahrgäste im Rhein-Main-Gebiet längst registriert. „Hier macht sich
Missachtung von Mitmenschen breit. Ich habe das schon häufig am eigenen
Leib zu spüren bekommen“, sagt Michael Alfter, Beauftragter für
Schwerbehinderung und Barrierefreiheit. Er selbst ist sehbehindert und
ebenfalls beim Einsteigen auf die Rücksicht der anderen Fahrgäste
angewiesen.

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts | Aufreger

2014-01-29

Zugführer lässt Behinderten mit Rollstuhl auf Bahnsteig stehen

 Merzig

Zugführer lässt Behinderten mit Rollstuhl auf Bahnsteig stehen

Von SZ-Redaktionsmitglied Kai Thomas
Erst beleidigt, dann bei Eiseskälte sitzen gelassen:
Ein Zugführer der Deutschen Bahn hat einem Schwerbehinderten samt
Rollstuhl am Bahnhof Stadtmitte in Merzig die Mitfahrt nach Saarbrücken
verweigert. Zum wiederholten Mal. Die Bahn schweigt zu den
diskriminierenden Vorfällen.
(Veröffentlicht am 29.01.2014)



 Merzig.
Helmuth Wolf will wieder raus aus dem Rollstuhl. „Das ist mein Ziel,
daran arbeite ich“, sagt der 63-Jährige, dessen Beine nach einem
schweren Verkehrsunfall nicht mehr laufen wollen. Seit gut zweieinhalb
Jahren fährt der ausgebildete Heilpraktiker deshalb für Bewegungsübungen
jede Woche von Saarbrücken nach Merzig ins Schwimmbad. Immer mit dem
Regionalzug. Die Deutsche Bahn hat Wolf nun am 18. Januar zum
wiederholten Mal auf dem Bahnsteig in Merzig Mitte sitzen lassen: „Sie
sind ein Auto. Ihr Rollstuhl hat Blinklichter und Lampen. Und Autos muss
ich nicht mitnehmen“ (...)
weiterlesen:
Zugführer lässt Behinderten mit Rollstuhl auf Bahnsteig stehen

2013-07-23

Flüchtlinge helfen am Bahngleis - Gmünder Tagespost


Flüchtlinge helfen am Bahngleis

Asylbewerber geben Hilfestellung für Passanten an der provisorischen Überführung des Bahnhofs
Vor drei Wochen hat Oberbürgermeister Richard Arnold versprochen, er wolle sich der Probleme am Gmünder Bahnhof annehmen. Denn die provisorische Überführung zu den Gleisen zwei und vier macht Fahrgästen mit Gepäck immer wieder zu schaffen. Jetzt begrüßte er mit Landrat Klaus Pavel neun Flüchtlinge, die Reisenden mit schwerem Gepäck helfen.
Matthias Thome

 Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Bahnhof wird für sieben Millionen Euro saniert. Die Toiletten und das Restaurant werden erneuert. Der Bahnsteig wird angehoben – des leichteren Einstiegs wegen. Vor allem aber werden zwei neue Aufzüge für Barrierefreiheit sorgen. Bis es so weit ist, führt ein Treppengerüst aus Metall von Gleis eins auf zwei und vier – und ist vielen Gmündern ein Dorn im Auge. Denn mit Koffern oder gar Fahrrädern und Kinderwägen stellt dieser Übergang für viele eine Herausforderung dar.
Flüchtlinge helfen am Bahngleis - Gmünder Tagespost

In Schwäbisch Gmünd helfen Asylbewerber Reisenden beim Koffertragen - SPIEGEL ONLINE

Lampedusa: Papst geißelt Gleichgültigkeit gegen Flüchtlingselend | ZEIT ONLINE

Handicap International: Die Situation behinderter Flüchtlinge in den Unterkünften

"Flüchtlinge mit Behinderung bleiben oft chancenlos" | Pressemitteilung Handicap International 

Hamminkeln: Flüchtlingshilfe kämpft gegen die Abschiebung von Emil (9)

Abschiebung einer Mutter mit zwei behinderten Söhnen abzuwenden | The VOICE Refugee Forum Germany - Flüchtlinge und Asyl in Deutschland

 Straßburg stoppt Abschiebung eines schwer Behinderten - Integration - derStandard.at › Panorama

Behinderter Flüchtling aus Somalia kämpft in München um Arbeit - SPIEGEL ONLINE 
 
Chancen trotz Handicap: Der Traum vom selbstbestimmten Leben | Das interkulturelle Magazin | B5 aktuell | BR.de

bezev e.V.   |  Migration, Flucht und Behinderung

Flug in die Ungewissheit - Macht - jetzt.de

Bahn lässt Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd nicht mehr Koffer tragen - SPIEGEL ONLINE

2013-07-10

Finanzminister bleibt hart - MOZ.de


Thomas Pilz 09.07.2013 17:42 Uhr

Finanzminister bleibt hart

Fürstenberg (MZV) Auf die Bahn AG ist "der Landeseinfluss nur äußerst marginal", hat der brandenburgische Finanzminister Helmuth Markov (Die Linke) am Dienstag bei einem Vor-Ort-Termin am Bahnhof Fürstenberg betont.

   
Wohin führt der Weg am Bahnhof Fürstenberg? Jedenfalls nicht so schnell zur Barrierefreiheit, stellten diese vier Herren fest. Von links: Torsten Krause, Linke-Landespolitiker, Lutz Wilke (AFO und Parlamentschef in Fürstenberg), Finanzminister Dr. Helmuth © MZV/Thomas Pilz
 
Undenkbar wäre es also, dass Potsdam das Unternehmen dazu bewegt, den Bahnhof der Wasserstadt früher als 2017 behindertenfreundlich auszubauen. Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) hatte zuvor beklagt, dass die Bahn den Zeitplan der Kommune beim Ausbau des Bahnhofsumfeldes in Frage gestellt habe mit ihrer Ankündigung, die Barrierefreiheit statt 2015 erst 2017 zu schaffen.
 Markov erklärte, diese Verschiebung hätte zwangsläufig den Wegfall der nächsten Fördermittel für die Kommune bei dem Projekt zur Folge - Höhe rund 400 000 Euro.
Finanzminister bleibt hart - MOZ.de

2013-07-07

Bahn baut um – Stadt springt auf Zug auf - General-Anzeiger

Leer
06.07.2013

Bahn baut um – Stadt springt auf Zug auf

Blick auf den Bahnhof in Leer, der 2014 barrierefrei umgebaut werden soll, damit etwa Menschen mit Behinderung problemlos die Gleise erreichen und in den Zug steigen können. Bild: Koenen
Blick auf den Bahnhof in Leer, der 2014 barrierefrei umgebaut werden soll, damit etwa Menschen mit Behinderung problemlos die Gleise erreichen und in den Zug steigen können. Bild: Koenen
Von Philipp Koenen
Der Leeraner Bahnhof soll im kommenden Jahr barrierefrei werden. Danach will die Stadt anfangen, am Vorplatz zu arbeiten. Was sie dort vorhat, ist keine Kleinigkeit.

General-Anzeiger: Bahn baut um – Stadt springt auf Zug auf

2013-07-05

Ingolstadt: Hauptbahnhof nach vierjähriger Umbauphase endlich behindertengerecht


04.07.2013 20:12 Uhr
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"Normalerweise sind wir schneller"


Ingolstadt (DK) Was lange währt, wird endlich gut: Gemeinsam mit viel politischer Prominenz hat die DB gestern die umgebauten Bahnsteige am Hauptbahnhof offiziell in Betrieb genommen. Das Projekt hatte sich über vier Jahre hingezogen und wegen der Verzögerungen vormals für viel Unmut gesorgt.



Ingolstadt: "Normalerweise sind wir schneller"
Altes Schild abgeschraubt, neues enthüllt: Mit gemeinsamer Anstrengung haben Bahn, Stadt und Staatsvertreter gestern eine neue Ära am Hauptbahnhof eingeläutet. Von links: Bahnbevollmächtigter Josel, OB Lehmann, Staatssekretär Scheuer, die Staatsminister Zeil und Haderthauer und Bahnvorstand Zeug mit Bahnhofspersonal - Foto: Strisch
 
„Es war keine leichte Geburt, aber ich glaube, das Baby sieht ganz gut aus.“ OB Alfred Lehmann brachte es mit dieser Einschätzung gegen Ende der Eröffnungszeremonie wohl auf den Punkt. Lange hatten sich die Ingolstädter und alle Besucher, die auf dem Bahnweg kamen, mit der Dauerbaustelle und teils chaotischen Umleitungen unter und über den Gleisen zurechtfinden müssen (DK berichtete wiederholt, siehe Zeitleiste links). Doch jetzt ist der behindertengerechte Umbau geschafft: Vier Fahrstühle stehen gehbehinderten oder sonst wie gehandicapten Bahnreisenden für den unbeschwerten Weg von den Bahnsteigen in die neue, breitere Unterführung sowie von dort zum Empfangsgebäude zur Verfügung.
Ingolstadt: Hauptbahnhof nach vierjähriger Umbauphase endlich behindertengerecht

Schwäbisch Gmünd: Bahnhofsumbau ist im Zeitplan - Schwäbische Post

Bahnhofsumbau ist im Zeitplan

OB strebt Lösung mit sozialen Diensten für Steg zu Gleisen 2 und 4 an – Restaurant öffnet im Herbst

Die Bahnsteige werden höher, die Unterführung wird länger und schmucker, zwei Aufzüge sorgen für Barrierefreiheit, Toiletten und Restaurant werden erneuert: Gmünds Bahnhof wird bis zum Beginn der Gartenschau im April 2014 für sieben Millionen Euro saniert. Die Deutsche Bahn und die Stadt hatten am Donnerstag zu einem Baustellenbesuch geladen.

 Schwäbisch Gmünd. Dabei waren auch Bürger willkommen. Und die sorgten sogleich dafür, dass das beim Bahnhof zurzeit am meisten diskutierte Problem sofort zum Thema wurde: die sechs Meter hohe Überführung über die Gleise. Edelgard Bergmann und Alfred Klass waren eigens gekommen, um Sven Hantel und Bastian Lesche von der Deutschen Bahn und OB Richard Arnold zu erläutern, wie schwierig es ist, mit einem schweren Koffer auf die Bahnsteige 2 und 4 zu gelangen. Ganz zu schweigen von Rollstuhl und Kinderwagen. Er wolle zunächst einmal darauf hinweisen, dass der komplette Gmünder Bahnhof bis zur Landesgartenschau modernisiert werde und dann barrierefrei sei, sagte dazu Hantel, bei der Deutschen Bahn Regionalbereichsleiter Südwest.

Bahnhofsumbau ist im Zeitplan - Schwäbische Post

Bahnhof Gruiten: Bahnfahrer dürfen hoffen - Haan - Kreis Mettmann - Lokales - Westdeutsche Zeitung


Bahnhof Gruiten: Bahnfahrer dürfen hoffen

Haan möchte als Nachrücker in ein Förderprogramm für Modernisierungen kommen.

Gruiten. Der Bahnhof Gruiten soll barrierefrei werden – darüber sind sich Bahnfahrer, Politik und Verwaltung einig. Bisher scheiterte der Umbau jedoch an der Finanzierung. Doch jetzt gibt es Hoffnung: Die Stadt bewirbt sich um Mittel aus der „Modernisierungsoffensive 2“. Dieses Modernisierungsprogramm für Bahnhöfe ist ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen.
Bahnhof Gruiten: Bahnfahrer dürfen hoffen - Haan - Kreis Mettmann - Lokales - Westdeutsche Zeitung

2013-07-04

Neuer Service für sehbehinderte Bahnfahrer - Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Mannheim -


Neuer Service für sehbehinderte Bahnfahrer

Der Vorstand des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins, Karlheinz Schneider (r.), drückt im Beisein von RNV-Geschäftsführer Andreas Kerber den gelben 'Drücker' an der Haltestelle Kunsthalle. Foto: vaf
Der Vorstand des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins, Karlheinz Schneider (r.), drückt im Beisein von RNV-Geschäftsführer Andreas Kerber den gelben 'Drücker' an der Haltestelle Kunsthalle. Foto: vaf
Von Heike Warlich-Zink

Es ist erklärtes Ziel der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in ihrem Verkehrsgebiet so barrierefrei wie möglich auszubauen. "Ein Anliegen, das sich nicht ausschließlich auf Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung bezieht", sagt Unternehmenssprecherin Susan Becker. Auch Fahrgäste mit Kinderwagen oder Reisegepäck soll ein komfortabler und stufenloser Ein- oder Ausstieg ermöglicht werden. In den Bahnen bedeutet "barrierefrei", dass ausreichend Stellplätze für Rollatoren oder Kinderwagen vorgesehen sind, Haltegriffe und Halteknöpfe in entsprechender Höhe angebracht sind.
Zum allgemeinen Komfort gehört, dass die RNV-Kunden an zahlreichen Haltestellen über das Dynamische Fahrgastinformationssystem" (DFI) in Echtzeit über aktuelle Abfahrtszeiten, Sonderverkehre, Umleitungen und Verspätungen informiert werden.
Was aber, wenn man diese Informationen nicht lesen kann, weil man sehbehindert oder sogar blind ist? "Wir sind seit Jahren im regelmäßigen Austausch mit den Behindertenverbänden und Bedarfsträgern in der Region", so Becker, dass dazu auch der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein (BBSV) gehört. Gemeinsam stellte man gestern mit "Text to Speech" an der Haltestelle Kunsthalle ein Pilotprojekt vor. Dabei handelt es sich um eine Sprachausgabe für digitale Haltestellenanzeigen. Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Mannheim - Neuer Service für sehbehinderte Bahnfahrer

Räte fordern die Bahn heraus - Cuxland - Nordsee-Zeitung

Räte fordern die Bahn heraus

Lunestedt/Loxstedt. Zwei Stufen müssen die Fahrgäste hoch, wenn sie auf den Bahnhöfen in Lunestedt und Loxstedt in die Regio-S-Bahn steigen. Das wollen die Gemeinderäte Beverstedt und Loxstedt ändern. Sie haben der Deutschen Bahn AG zwei gleichlautende Resolutionen für den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe geschickt. Doch die Bahn will dafür bisher keinen Cent lockermachen. Barbara Fixy und Tobias Schwerdtfeger
Räte fordern die Bahn heraus - Cuxland - Nordsee-Zeitung

2013-07-03

Sulzbacher Bahnhof soll 2015 barrierefrei werden

 Sulzbach

Sulzbacher Bahnhof soll 2015 barrierefrei werden

dla
Das Saarland und die Deutsche Bahn (DB) haben ihre Rahmenvereinbarung für die Investitionen an saarländischen Bahnhöfen bis 2019 beschlossen. Neue Bahnsteige, Aufzüge, Rampen und Informationstafeln sollen errichtet werden. (Veröffentlicht am 03.07.2013)
Sulzbacher Bahnhof soll 2015 barrierefrei werden

2013-07-02

Machtwort der Bahn: Barrierefreier Bahnhof in Straubing nicht vor 2018


01.07.2013 Straubing

Ortstermin am Montag

Machtwort der Bahn: Barrierefreier Bahnhof in Straubing nicht vor 2018


Der barrierefreie Ausbau des Straubinger Bahnhofs – jetzt hat die Deutsche Bahn einen Zeitplan herausgegeben.Machtwort der Bahn: Barrierefreier Bahnhof in Straubing nicht vor 2018

2013-06-10

Geld nur bei Barrierefreiheit - Das Parlament, Nr. 24 2013, 10.6.2013


Julian Burgert

Geld nur bei Barrierefreiheit

TOURISMUS

Die Bundesregierung soll den ungehinderten Zugang von Menschen mit Behinderung zu Großveranstaltungen ermöglichen und allgemein die Vergabe öffentlicher Mittel stärker mit dem Thema Barrierefreiheit verknüpfen. Das fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (17/13550), der am Freitag im Bundestag Thema war.
Weltweit könnten Behinderte aufgrund unzureichender Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen oder in den Urlaub fahren. Dieses Problem betreffe ebenso andere Bevölkerungsgruppen wie Eltern mit Kleinkindern, Unfallgeschädigte oder Senioren. Letztere würden aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren verstärkt barrierfreie Tourismusangebote nachfragen. Die Bundesregierung habe in ihrer tourismuspolitischen Leitlinie 2009 festgelegt, "das Ideal des barrierefreien Reisens in der gesamten touristischen Leistungskette zu verankern". Das müsse auch für Großveranstaltungen gelten.
Konkret fordert die Fraktion, die im Projekt "Tourismus für Alle" entwickelten Kriterien auch für die Vergabe öffentlicher Mittel anzuwenden und die Ergebnisse des Projektes in die Praxis umzusetzen. Weiterhin soll die Bundesregierung den aktuellen Ist-Zustand von barrierefreien Großveranstaltungen dokumentieren und Barrierefreiheit verbindlich in die Leistungsbeschreibungen von Ausschreibungsverfahren des Bundes aufnehmen. Dabei bedeute Barrierefreiheit für die Antragssteller nicht nur der ungehinderte Zugang auf das Veranstaltungsgelände, sondern auch, dass sich die Teilnehmer dort frei bewegen können.
Zudem fordert die Fraktion, bestehende öffentliche Bauten des Bundes auf ihre ungehinderten Zugang zu überprüfen und sich gegenüber den Ländern dafür einzusetzen, ebenso zu verfahren. Fahrgast- und Tarifinformationen des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs sollten barrierefrei für Menschen mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen gestaltet, in leichter Sprache formuliert und unter weitgehender Verwendung von Piktogrammen dargestellt werden. Zusammen mit der Deutschen Bahn AG solle die Bundesregierung weiter Mittel zur Verfügung stellen, sodass bis 2020 "grundsätzlich alle Bahnhöfe" barrierefrei umgebaut werden können, fordert die Fraktion.
Der Antrag wurde an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Das Parlament, Nr. 24 2013, 10.6.2013 - Geld nur bei Barrierefreiheit

2013-05-26

Taubstumme brauchen keine Begleitung – LSG Stuttgart lehnt „Merkzeichen B“ in Schwerbehindertenausweis ab - Kanzlei Blaufelder




Taubstumme brauchen keine Begleitung – LSG Stuttgart lehnt „Merkzeichen B“ in Schwerbehindertenausweis ab


© petrol - Fotolia.comTaubstumme behinderte Menschen können bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel grundsätzlich keine Begleitperson kostenfrei mitnehmen. Ein Anspruch auf Eintragung des „Merkzeichens B“ in den Schwerbehindertenausweis, welches die Notwendigkeit ständiger Begleitung bescheinigt, besteht in der Regel nicht, entschied das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in einem am Freitag, 24.05.2013 veröffentlichten Urteil (AZ: L 6 SB 5788/11). Damit bekräftigten die Stuttgarter Richter in ihrer am 21.02.2013 verkündeten Entscheidung die bisherige Rechtsprechung.
Im konkreten Rechtsstreit hatte eine seit ihrer Kindheit taubstumme Frau die Eintragung des „Merkzeichen B“ in ihrem Schwerbehindertenausweis beantragt. Sie sei darauf angewiesen, dass sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ständig eine Begleitperson dabei habe. Sie könne sich wegen ihrer Hör- und Sprach-Behinderung in der Öffentlichkeit nicht richtig orientieren.
So könne sie an Bahnsteigen oder in Bussen und Bahnen keine Lautsprecherdurchsagen wahrnehmen. Sie sei „völlig hilflos“, wenn Haltestellen lediglich durch Ansagen bekanntgegeben werden. Ihre Behinderung sei letztlich mit der eines Blinden gleichzusetzen, so dass ihr eine Begleitperson zustehen müsse.
Taubstumme brauchen keine Begleitung – LSG Stuttgart lehnt „Merkzeichen B“ in Schwerbehindertenausweis ab - Kanzlei Blaufelder


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 20 - Persönliche Mobilität


Die Vertragsstaaten treffen wirksame Maßnahmen, um für Menschen mit Behinderungen persönliche Mobilität mit größtmöglicher Unabhängigkeit sicherzustellen, indem sie unter anderem
a) die persönliche Mobilität von Menschen mit Behinderungen in der Art und Weise und zum Zeitpunkt ihrer Wahl und zu erschwinglichen Kosten erleichtern;
b) den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu hochwertigen Mobilitätshilfen, Geräten, unterstützenden Technologien und menschlicher und tierischer Hilfe sowie Mittelspersonen erleichtern, auch durch deren Bereitstellung zu erschwinglichen Kosten


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 9 - Zugänglichkeit

(1) Um Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen mit dem Ziel, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden, zu gewährleisten. (...)
(2) Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen, (...)
 e) um menschliche und tierische Hilfe sowie Mittelspersonen, unter anderem Personen zum Führen und Vorlesen sowie professionelle Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen, zur Verfügung zu stellen mit dem Ziel, den Zugang zu Gebäuden und anderen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen, zu erleichtern;

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

2013-02-07

Kampf um Barrierefreiheit geht weiter | NWZonline

Verkehr
Kampf um Barrierefreiheit geht weiter

Parlamentarischer Staatssekretär Kossendey schreibt an die Bahn – Gemeinde plant Protestaktion

Kossendey unterstreicht den dringenden Sanierungsbedarf des Bahnhofs Augustfehn. Für diesen sowie weitere Bahnhöfe im Ammerland wünscht er sich Perspektiven.
Kerstin Schumann


Kampf um Barrierefreiheit geht weiter | NWZonline

2013-01-10

Villingen-Schwenningen: Bahnhof Villingen wird barrierefrei – bis 2018 - SWR4 Baden-Württemberg :: Nachrichten :: Freiburg | SWR.de

Villingen-Schwenningen 

Bahnhof Villingen wird barrierefrei – bis 2018

Der Bahnhof Villingen ist eine wichtige Station an der Strecke der Schwarzwaldbahn. Doch für Senioren, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen-Schieber ist er ein Graus – Fahrstühle fehlen, Bahnsteige sind zu niedrig. Das soll sich nun endlich ändern. Bis spätestens 2018.


Villingen-Schwenningen: Bahnhof Villingen wird barrierefrei – bis 2018 - SWR4 Baden-Württemberg :: Nachrichten :: Freiburg | SWR.de

Barrierefreiheit ist nicht in Sicht: Stillstand am Bad Honnefer Bahnhof - Stadt und Bahn AG uneins | GA-Bonn

Barrierefreiheit ist nicht in Sicht

Stillstand am Bad Honnefer Bahnhof - Stadt und Bahn AG uneins

BAD HONNEF.  Geht es nach der Bahn AG, dann hat es die Stadt Bad Honnef in der Hand, Weichen für den Bau eines behindertengerechten Gleiszugangs am Bahnhof zu stellen. Das sagte ein Sprecher des Unternehmens auf GA-Anfrage.

Hindernisparcours: Für viele Bahnkunden stellen die Treppen zu den Gleisen ein Problem dar. Foto: Frank Homann

Barrierefreiheit ist nicht in Sicht: Stillstand am Bad Honnefer Bahnhof - Stadt und Bahn AG uneins | GA-Bonn

2012-10-24

Verkehr: Behindertenbeauftragter kritisiert mangelnde Barrierefreiheit im Nahverkehr - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

07:07

Verkehr

Behindertenbeauftragter kritisiert mangelnde Barrierefreiheit im Nahverkehr

"Bis alle Züge umgerüstet sind, dauert es wohl 40 Jahre"

Düsseldorf (dapd-nrw). Der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald kritisiert die mangelnde Barrierefreiheit bei Bussen und Bahnen. "Mit einem Rollstuhl sind Sie nicht frei, überall einzusteigen und überall auszusteigen. Sie werden behindert", sagte er der Nachrichtenagentur dapd in Düsseldorf. Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen könnten sich im öffentlichen Personennahverkehr nicht frei bewegen. (...)
Nicht nur Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte sind jedoch Killewald zufolge von zu hohen Gleisen oder fehlenden Aufzügen in Bahnhöfen betroffen. "Das Thema Barrierefreiheit ist nicht auf Behinderte beschränkt." Es gebe 300.000 Babys und Kleinkinder, die in Wagen und Buggys transportiert würden.(...)

Verkehr: Behindertenbeauftragter kritisiert mangelnde Barrierefreiheit im Nahverkehr - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

2012-10-15

Sozialverband fordert Barrierefreiheit im Nahverkehr

Sozialverband fordert Barrierefreiheit im Nahverkehr

09.10.2012, 14:11 Uhr | dapd
Der Sozialverband Deutschland will die Förderung von Nahverkehrsunternehmen von der Umsetzung der Barrierefreiheit abhängig machen.

Sozialverband fordert Barrierefreiheit im Nahverkehr

Georgi: DIE LINKE fordert flächendeckende Barrierefreiheit

Georgi: DIE LINKE fordert flächendeckende Barrierefreiheit

  • geschrieben von 
  • Montag, 15. Oktober 2012 15:26
(BPP) Zum heutigen „Tag des weißen Stockes“, an dem Blinde und Sehbehinderte im Saarland für weniger Barrieren beim Bus- und Straßenbahnfahren werben wollen, erklärt Ralf Georgi, behindertenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag: „Auch wenn in Sachen Barrierefreiheit in den letzten Jahren im Saar-Nahverkehr für sehbehinderte Menschen etwas passiert ist, so doch noch nicht überall. DIE LINKE fordert schon lange eine flächendeckende Barrierefreiheit für Bus- und Bahnfahrer. Besonders in ländlichen Gebieten sind behinderte Menschen immer noch mit Barrieren konfrontiert.“

Hinzu käme, dass nur vielleicht gerade mal die Hälfte der Bahnhöfe im Saarland als barrierefrei gelten. Georgi, der seit Jahren auf diesen Missstand hinweist, dazu:
„Es ist schlicht unverständlich, dass der Bahnhof der zweitgrößten Stadt des Landes, Neunkirchen, noch nicht barrierefrei ausgestattet ist. Angesichts des künftigen demographischen Wandels ist es dringend notwendig zu handeln. Menschen mit Rollatoren oder auch Eltern mit Kinderwagen haben ein Recht,  Bahnsteige oder Haltestellen in allen Bahnhöfen, auch kleineren, barrierefrei zu betreten.“ Es sei unverständlich, warum erst ab einem Reisaufkommen von 1000 Bürgerinnen und Bürgern pro Tag Barrierefreiheit hergestellt werden solle. „Wenn wir die UN-Behindertenrechtskonvention ernst nehmen, ist die Barrierefreiheit keine Ermessensfrage, sondern eine Selbstverständlichkeit, die es umzusetzen gilt. Dies sollte auch für die Bereiche Bauen, Finanzen, Tourismus und Kultur gelten“, so Georgi abschließend.

Claudia Kohde-Kilsch                                       
Pressesprecherin                                             
Fraktion DIE LINKE.                                        
Landtag des Saarlandes                                 
Franz-Josef-Röder-Str. 7
66119 Saarbrücken
E-Mail: presse@linksfraktion-saar.de
Tel:: 0681-5002 426

Georgi: DIE LINKE fordert flächendeckende Barrierefreiheit
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