Flüchtlinge mit Behinderung bleiben oft chancenlos.
München (kobinet) "Flüchtlinge mit Behinderung bleiben oft chancenlos". Darauf weist Handicap International zum Tag des Flüchtlings am 28. September hin.
In Somalia, im Sudan, in Syrien und vielen weiteren Ländern sind Menschen auf der Flucht in die angrenzenden Nachbarstaaten, um Dürre, Krieg oder Verfolgung zu entkommen. Manche, wenn auch wenige, schaffen es bis nach Deutschland, zum Teil sogar mit einer Behinderung. Von den benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft sind diese Flüchtlinge mit Behinderung die chancenlosesten, heißt es in einer Presseinformation von Handicap International.
Neumünster. Auf die Stadt kommen neue Soziallasten zu. Nach dem neuen Betreuungsgesetz, das im Juli in Kraft getreten ist, darf ein Amtsvormund nur noch 50 Mündel (statt bislang 120) betreuen. Tatsächlich werden in Neumünster von zwei Amtsvormündern derzeit rund 220 Fälle betreut.
Das räumte Sozialdezernent Günter Humpe-Waßmuth jetzt im Rat auf eine Kleine Anfrage des Bündnis’ für Bürger hin ein. Die Stadt bemühe sich derzeit, Vormundschaften auf Einzelvormünder etwa beim Betreuungsverein zu übertragen, sagte Humpe-Waßmuth. Inwieweit das gelinge bleibe abzuwarten. Letztlich werde die Stadt personell aufstocken müssen, um die Vorgabe einzuhalten.
Bund, Land und Städte streiten derzeit um die Kosten für das zusätzliche Personal. Im Städtebund werde überwiegend die Meinung vertreten, dass der Bund auch die Finanzierung regeln müsse, wenn er den Betreuungschlüssel ändere, betonte Humpe-Waßmuth. Neues Betreuungsrecht belastet Sozialetat | shz.de
Niedersachen will die Behindertenkonvention umsetzen, ruft Betroffene zur Teilnahme auf und vergisst die Barrierefreiheit.von Ilka Kreutzträger
Soll sich beteiligen: behinderter Mann am Computer. Bild: dapd
HANNOVER taz |
Niedersachsen entwickelt einen Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention und ruft Menschen mit Behinderung auf, sich an der Debatte über den Entwurf zu beteiligen. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass sich möglichst viele Menschen mit Behinderungen selbst zu Wort melden und als Expertinnen und Experten in eigener Sache ihre Vorstellungen, Vorschläge und Wünsche vortragen“, sagt Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan (CDU). Bis zum 15. November können Vorschläge gemacht werden und bereits am 10. Oktober findet eine dreitägige öffentliche Anhörung statt.
„Die dazugehörigen Internetseiten und Vorlagen sind aber weder barrierefrei noch leicht verständlich“, sagt Sebastian Böstel vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen.
Deutscher Filmförderfonds verlängert – Filme künftig barrierefrei
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) für drei Jahre verlängert und dabei die Förderrichtlinien modifiziert. Er erklärte dazu:
Mehr barrierefreie Filme für Seh- und Hörbehinderte durch den DFFFFoto: ddp images/dapd/Christo Libuda
„Der DFFF ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil der Filmförderung geworden und trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft bei. Daher haben wir eine Verlängerung des DFFF bis 2015 beschlossen, die nun auch von der Europäischen Kommission gebilligt wurde. Die Neujustierung der DFFF-Richtlinie beinhaltet unter anderem die Verpflichtung, barrierefreie Fassungen des Films zu erstellen. Seh- und hörbehinderte Menschen haben ein Recht darauf, am Kulturgut Film teilzuhaben.“
Die Bundesregierung fördert mit dem DFFF seit 2007 die Produktion von Kinofilmen. Der DFFF ist jeweils auf drei Jahre begrenzt und wurde nun zum zweiten Mal verlängert. Bis Ende August 2012 wurden Zuschüsse für 580 Filme in Höhe von insgesamt rund 329 Millionen Euro bewilligt. Allein in Deutschland sorgten diese Fördergelder für Folgeinvestitionen im Rahmen der Herstellung von Filmen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro.
Die überarbeitete Richtlinie wird zeitgleich mit dem neuen Förderzeitraum zum 01. Januar 2013 in Kraft treten. Zu den wesentlichen Änderungen gehören neben der Verpflichtung, eine barrierefreie Fassung zu erstellen:
Die Mindestkopienzahl wird erhöht, um eine umfassendere Auswertung auf der Kinoleinwand zu gewährleisten;
Förderanträge müssen künftig spätestens sechs Wochen vor Drehbeginn gestellt werden;
Berechnung der Handlungskosten wird den Parallelregelungen der Filmförderungsanstalt und der Länderförderungen angepasst;
Virtuelle Dreharbeiten werden im Eigenschaftstest für Spielfilme stärker berücksichtigt. Hierdurch wird der wachsenden Bedeutung von visuellen Effekten Rechnung getragen und die deutsche Visual-Effects-Branche gestärkt.
Die aktuelle Richtlinie im Wortlaut und weitere Informationen: www.dfff-ffa.de.
Menschen mit Down-Syndrom sind Menschen, die in jeder ihrer Zellen ein Chromosom mehr haben als andere Menschen, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden.
Down-Syndrom – Vorkommen, Verbreitung und Häufigkeit
Es ist wahrscheinlich, dass es schon immer Menschen mit Down-Syndrom gegeben hat. Wissenschaftler nehmen an, dass die ältesten Zeugnisse für das Down-Syndrom Ton- und Steinfiguren aus der Olmec-Kultur (ca. 1000 v. Christus) sind. Auf zwei Madonnenbildern von Andrea Mantegna (1431 – 1506) weisen die Kinder jeweils charakteristische Züge des Down-Syndroms auf. Auch auf einem Altarflügel in Aachen, der ungefähr 1505 gemalt worden ist, sowie auf Gemälden von Jacob Jordaens, Manet oder Degas hat man Menschen entdeckt, die die typischen Merkmale des Down-Syndroms erkennen lassen. Down-Syndrom ist eines der verbreitetsten angeborenen Syndrome. Man findet Menschen mit Down-Syndrom überall auf der Welt sowie bei allen ethnischen Gruppen und Bevölkerungsschichten. Alle drei Minuten kommt ein Baby mit Down-Syndrom zur Welt, insgesamt leben weltweit zirka fünf Millionen Menschen mit Down-Syndrom. Die Häufigkeit des Auftretens ist dabei mit etwa 1 auf 800 Geburten überall gleich. In letzter Zeit führt die Zunahme pränataler diagnostischer Verfahren, verbunden mit einem positiven Befund, häufig zu der Entscheidung, die Schwangerschaft abzubrechen. Die Zahlenangaben hierzu sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich. (...) DS-InfoCenter - Down-Syndrom – Was ist das?
Berlin: (hib/TVW) In einer Kleinen Anfrage (17/10693) erkundigt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen danach, ob die Bundesregierung die sogenannten Pflegenoten für ein geeignetes wissenschaftliches Instrument hält, um die Qualität von Pflegeeinrichtungen abzubilden. Nach dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz aus der 16. Wahlperiode liege die Kompetenz für die Festlegung der Kriterien für die Qualität von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen bei den Krankenkassen und den Verbänden der Leistungsträger. Nach Auffassung der Abgeordneten stehen die in den Jahren 2008 und 2009 zwischen den Vertragspartnern ausgehandelten Pflege-Transparenzvereinbarungen (PTV), dem sogenannten „Pflege-TÜV“, „im Mittelpunkt kontroverser Diskussionen.“ Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass die Verhandlungen der Vertragsparteien zur Überarbeitung des „Pflege-TÜV“ im Juli 2012 vorerst gescheitert seien. Sie wollen daher wissen, ob die Bundesregierung die PTV auch weiterhin für geeignet hält, um mehr Transparenz und eine besseren Vergleichbarkeit der Pflegequalität herzustellen. Außerdem wollen die Abgeordneten erfahren, ob die Prüfungsergebnisse („Pflegenoten“) aus Sicht der Bundesregierung aussagekräftig in dem Sinne seien, „dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Unterschiede zwischen Einrichtungen und Diensten wirklich erkennen und bewerten können“.
Die Beiträge für gesetzlich Versicherte steigen, wer aber zusätzlich privat für den Pflegefall vorsorgt, bekommt einen Zuschuss vom Staat. So steht es in Daniel Bahrs Pflegegesetz, das nun in Kraft treten kann. Eine Übersicht über die Auswirkungen der Reform.
Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung sind die größten Barrieren für Menschen mit Demenz und ihre Betreuer
01:01 Uhr 21.09.2012
LONDON und NEW YORK, September 21, 2012 /PRNewswire/ --
75 % der Menschen mit Demenz und 64 % ihrer Pfleger aus dem Familienkreis glauben, dass es in ihren Ländern negative Assoziationen mit Menschen mit Demenz gibt.
40 % der Menschen mit Demenz berichten, dass sie gemieden oder anders behandelt werden.
Bericht enthält 10 wichtige Empfehlungen für Staatsregierungen und Gesellschaften, um Menschen mit Demenz in Alltagsaktivitäten einzuschließen.
Der aktuelle Welt-Alzheimer-Bericht mit dem Titel "Überwindung der Stigmatisierung von Demenz", der heute von Alzheimer's Disease International (ADI) veröffentlicht wurde, zeigt, dass fast jeder vierte Mensch mit Demenz (24 %) seine Diagnose verbirgt oder verschleiert und dafür die Stigmatisierung als Hauptgrund angibt. Darüber hinaus berichten 40 % der Menschen mit Demenz, im Alltagsleben nicht eingeschlossen zu werden. Das Erstaunliche dabei ist, dass fast zwei Drittel der Menschen mit Demenz und ihrer Pflegepersonen glauben, dass es in ihren Ländern einen Mangel an Verständnis für Demenz gibt.
Der Welt-Alzheimer-Bericht 2012 enthält 10 Empfehlungen für Regierungen und Gesellschaften für die Überwindung des Stigmas, einschließlich einer besseren Aufklärung der Öffentlichkeit, wobei fast die Hälfte der Befragten angibt, Aufklärung und Sensibilisierung hätten eine hohe Priorität. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ermunterung der Menschen mit Demenz dazu, über ihre Erfahrungen zu sprechen und sicherzustellen, dass sie in alltägliche Aktivitäten einbezogen werden. Nicole Batsch, Autorin des Welt-Alzheimer-Berichts 2012, meinte dazu:
Es geht um einen Familienstreit, einen Grundstücksverkauf, den der Eigentümer so vermutlich nicht wollte, um eine Vorsorgevollmacht und ihre Grenzen. Einblick in einen schwierigen Betreuungsfall.
ELISABETH ZOLL
Immer mehr ältere Menschen bedürfen eines Betreuers. Doch wird der Wille des Betreuten, so weit möglich, gewahrt? Das Gesetz schreibt dies vor, die Realität sieht oft ganz anders aus. Foto: epd
Es war ein bitterer, kurzer Brief: "Meine Frau und ich werden weder in Zukunft noch jetzt unseren Bauplatz in Dewangen, noch Teile davon wegen eines Fußweges verkaufen. Schon gar nicht an die Stadt Aalen." Alwin Schmauder, 77, schreibt diese an Klarheit nicht zu überbietenden Zeilen im August 2005. Knapp zwei Jahre später ist das Grundstück weg - gegen seinen Willen. Ein gesetzlich bestellter Betreuer veräußert es an die Stadt Aalen, die einen Teil des Grundstücks braucht, um einen Fußweg zu einem Baugebiet einzurichten. Betreuung in einem besonders schweren Fall - Baden-Württemberg - Schwäbisches Tagblatt Tübingen
Stiftung “Lebendige Stadt” und Bundesfamilienministerium würdigen Engagement der Stadt Bayreuth als beispielgebend
Die “Stiftung Lebendige Stadt” und das Bundesfamilienministerium haben das Engagement der Stadt Bayreuth um Barrierefreiheit im Rahmen des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs “barrierefreie Stadt” als beispielgebend gewürdigt.
An dem Wettbewerb beteiligten sich rund 150 Städte und Gemeinden aus dem In- und Ausland. Gesucht waren Projekte, die die Eigenständigkeit, Mobilität und Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben fördern. Stiftungspreissieger 2012 ist die Stadt Schwerin. Neben dem Siegerkonzept würdigte die Fachjury das beispielgebende Engagement für Barrierefreiheit der Städte Bayreuth, Furth (bei Landshut), Luxemburg, Sosnowiecz (Polen) und Taunusstein (Hessen).
Anlässlich der Preisverleihung vor rund 500 geladenen Gästen im Frankfurter Palmengarten würdigte die Jury die Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben als zentrales Anliegen der Stadt Bayreuth:
Mainz (kobinet) Trotz der gestrigen Zustimmung des Bundesrates zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) wird dieses nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Malu Dreyer seinem Namen nicht gerecht und offenbart, dass die Bundesregierung pflegepolitisch gescheitert ist. Versäumt wurde nach Ansicht der Ministerin, zentrale Verbesserungen für pflegebedürftige Menschen anzugehen.
(...)
„Saarland inklusiv – Unser Land für alle“ – Sozialminister Andreas Storm startet das „Bündnis für Inklusion“
Pressemitteilung vom 20.09.2012 - 14:30 Uhr
„Saarland inklusiv – Unser Land für alle“ – so lautet das Leitmotto für das Bündnis für Inklusion, das Sozialminister Andreas Storm heute im Rahmen der offiziellen Vorstellung des UN-Aktionsplanes gemeinsam mit den saarländischen Vereinen, Verbänden, Einrichtungen und Institutionen gegründet hat. Die Veranstaltung markierte den offiziellen Start der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Saarland. Ziel des Aktionsbündnis‘ ist es, die Umsetzung des saarländischen Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu begleiten und die Anliegen der UN-Konvention zu Schaffung einer inklusiven Gesellschaft im Saarland zu unterstützen. „Wir wollen ein inklusives Saarland gestalten, in dem alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – gleichberechtigt und selbstbestimmt leben können“, so der Sozialminister. „Gemeinsam mit den Bündnispartnern wollen wir die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung nachhaltig verbessern. Zum Beispiel durch die Schaffung inklusiver Lebensräume langfristig alle Barrieren beseitigen, mit denen Menschen mit Behinderung tagtäglich konfrontiert sind“, erklärte Storm. „Die Verabschiedung unseres Aktionsplanes war ein wichtiger erster Schritt. Jetzt gilt es, die UN-Konvention im Saarland mit Leben zu füllen. Eine wichtige Aufgabe ist es, das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit der Gesellschaft für die Belange von Menschen mit Behinderung zu schärfen, denn nur so kann es uns gelingen, die Inklusion in allen Bereichen der Gesellschaft voranzutreiben“, sagte Storm.
Teilnehmer des Bündnis für Inklusion sind die Mitglieder des Landesbehindertenbeirates, die LIGA-Verbände, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des früheren Beirates für die Erstellung des UN-Aktionsplanes sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Landesministerien, die ihr Ressort künftig im Bündnis für Inklusion vertreten werden. Das Bündnis wird sich künftig einmal jährlich im Plenum treffen und dort die Themen für die Runden Tische festlegen. Die konstituierende Sitzung des „Bündnis‘ für Inklusion“ mit der Festlegung der Arbeitsgruppen und „Runden Tische“ wird Anfang Dezember stattfinden.
In zwei Gesprächsrunden zu den Themen „Inklusion und Arbeit“ und „Inklusion im Sport“ wurden beispielhaft wichtige gesellschaftliche Handlungsfelder der inklusiven Gesellschaft angesprochen. Holger Kern von der Druckerei Kern in Bexbach (Preisträger des Inklusionspreises 2011) berichtete über die positive Zusammenarbeit mit zwei gehörlosen Mitarbeitern, die innerhalb seines Betriebes eine große Akzeptanz erfahren. Für den Bereich „Sport und Inklusion“ war die zweifache Bronzemedaillengewinnerin der Paralympics 2012 über 100m und 200m, Claudia Nicoleitzik aus Püttlingen mit ihrer Trainerin Evi Raubuch zu Gast. Sie berichtete über ihre Erfahrungen im Leistungssport und von den Paralympics in London.
„Die Inklusion der Menschen mit Behinderungen kann nur als partizipativer Prozess gelingen, der von allen gesellschaftlichen Kräften gemeinsam verfolgt wird. Die aktive Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppierungen im Bündnis für Inklusion soll auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft ein lebendiges Forum sein“, sagte der Sozialminister abschließend.
Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Sozialminister Storm den saarländischen UN-Aktionsplan und den 5. Landesplan Menschen mit Behinderungen im Saarland an den Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Wolfgang Gütlein, und stellte außerdem den saarländischen Aktionsplan in leichter Sprache vor. Er dankte Andrea Tischner vom Kasseler Büro „Leicht ist klar“, die den Aktionsplan in leichter Sprache erstellt hatte.
Die „Hausbänd“ der Tagesförderstätte Weierswies des Lebenshilfe-Werk Neunkirchen gGmbH unter der Leitung von Markus Grim hat die Veranstaltung musikalisch gestaltet. Weitere wichtige Termine im Rahmen der saarländischen Initiative „Saarland Inklusiv - Unser Land für alle“: Am 1. Oktober 2012 startet das Bündnis für Inklusion im Gesundheitswesen, am 14. November findet das Tanzprojekt mit den „Young Americans“ und der Lebenshilfe St. Wendel statt; am 1. Dezember veranstaltet das Bildungsministerium die Fachtagung Inklusion für Erzieherinnen und Lehrkräfte; die konstituierende Sitzung des Bündnisses für Inklusion mit der Gründung von Arbeitsgruppen ist für Anfang Dezember 2012 geplant. Im Frühjahr 2014 soll die 1. Fortschreibung des Aktionsplanes erfolgen. Nähere Informationen zum Bündnis für Inklusion erteilt die Geschäftsstelle des Aktionsbündnis‘. Hintergrund zum AktionsplanDer Aktionsplan (AP) der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wurde am 17. August 2012 vom Ministerrat verabschiedet. Der AP bündelt einerseits bereits laufende Maßnahmen und initiiert andererseits neue effektive Projekte, um im Behindertenbereich schrittweise spürbare Verbesserungen zu erzielen. Die Erstellung des Aktionsplanes in einem umfassenden Beteiligungsprozess wurde konzeptionell mit der Erarbeitung des 5. Landesbehindertenplanes (LBP) verbunden, der einmal je Legislaturperiode überarbeitet wird. Der saarländische Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Landesplan gliedern sich in 10 Handlungsfelder, die die zentralen Lebensbereiche der Menschen mit Behinderungen ansprechen: (1) Prävention, Betreuung und Förderung im Vorschulalter; (2) Bildung, (3) Arbeit, Beschäftigung und Tagesstrukturierung; (4) Wohnen; (5) Alter und Pflege; (6) Gesundheit; (7) Barrierefreiheit, Mobilität und Verkehr; (8) Gesellschaftliche Partizipation; (9) Information und Beratung; (10) Gleiche Rechte und Schutz der Persönlichkeit In einem ersten Schritt wird die Landesregierung vier Schwerpunktthemen anstoßen:1) Mit dem Bündnis für Inklusion im Gesundheitswesen, das am 1. Oktober 2012 startet, soll eine Verbesserung der Situation im Gesundheitswesen erreicht werden.
2) Inklusion im Bildungswesen: Im Bereich der schulischen Inklusion soll eine Steigerung der Inklusionsquote in Regelschulen deutlich über 50 % bis 2016 erzielt werden (2012: 41 %; verantwortlich Bildungsministerium)
3) Arbeitsmarkt: Die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt soll verbessert werden. (Initiative Inklusion: Neue Wege in Berufsorientierung, Ausbildungsförderung und arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung über 50 Jahre).
4) Schaffung von barrierefreiem Wohnraum: Förderprogramm der Landesregierung zur Schaffung von barrierefreiem und barrierearmen Mietwohnraum (Fördersumme 5,8 Mio. Euro in 2012; 80-100 Wohnungen sollen geschaffen werden; insbesondere zur Schaffung von Angeboten an ambulanten Wohnmöglichkeiten, um Menschen, die bisher stationär leben, ein selbstbestimmtes Wohnen zu ermöglichen).
Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.un-aktionsplan.saarland.de. Pressemitteilung | Saarland.de
Aktion für mehr Rücksichtnahme im Nahverkehr Guildo Horn testet Barrierefreiheit
zuletzt aktualisiert: 21.09.2012 - 22:19
Düsseldorf (RPO).Entertainer Guildo Horn im Rollstuhl, der NRW-Verkehrsminister Michael Groschek als seine Begleitung: Zum Abschluss der Kampagne des NRW-Nahverkehrs „Für mehr Miteinander in Bus und Bahn“ testeten die beiden am Freitag als prominente Botschafter die Barrierefreiheit am Düsseldorfer Hauptbahnhof.
Hat Generalvikar Kaspar die Aufklärung der Missbrauchsfälle behindert? Der ehemalige Heimbewohner Homes deutet dies an. Kaspar widerspricht.
Limburg.Dr. Kaspar"Prügel vom lieben Gott" heißt das Buch von Alexander Markus Homes, das nun zum zweiten Mal erscheint. "Hatte der Geistliche wirklich keine Kenntnis?", fragt das ehemalige Heimkind im Prolog zur neuen Ausgabe. Der Geistliche, das ist der heutige Generalvikar der Bistums, Professor Dr. Dr. Franz Kaspar. Kaspar war zwischen Dezember 1970 und 2006 Direktor des St. Vincenzstifts in Aulhausen bei Rüdesheim. Er folgte auf Rudolf Müller. Müller hat nach heutigem Wissenstand Heimkinder und Angestellte schwer missbraucht. Fünf Missbrauchsopfer haben sich bisher beim Bistum gemeldet.
Homes bezweifelt, dass Müllers Taten tatsächlich erst im Oktober 2009 bekannt wurden, als Missbrauchsopfer vom Sozialausschuss des Hessischen Landtags angehört wurden. (...)
Harter Schlag für Eltern, die für Recht auf Regelschule kämpfen.
Düsseldorf (kobinet) Die vom nordrhein-westfälischen Kabinett beschlossene Schulgesetznovelle zur Inklusion ist für Gerda Bertram, 1. Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland Nordrhein-Westfalen (SoVD NRW), ein harter Schlag für Eltern, die für ein Recht auf die Regelschule kämpfen. (..)
Erfurt (dapd-lth). Thüringen erhält eine landesweite Koordinierungsstelle für Barrierefreiheit. Diese biete vor allem Behörden, Kommunen, Arbeitgebern, Verbänden und Institutionen Hilfe bei der Gestaltung einer barrierefreien Lebensumgebung, sagte der Behinderten-Beauftragte des Landes, Paul Brockhausen, am Donnerstag.
Unterstützung liefere dabei die behinderte Architektin Sabine Kamke. Mithilfe der Koordinierungsstelle soll Barrierefreiheit künftig stärker ins Bewusstsein von Verwaltung, Wirtschaft und Kommunen rücken.
Brockhausen zufolge ist eine barrierefreie Umwelt “für zehn Prozent der Bevölkerung unerlässlich, für 30 Prozent notwendig und für alle komfortabel”. Im Fokus stünden Plätze und Parks sowie öffentliche Gebäude, Wohnungen, Verkehrsmittel, Arbeitsstätten oder touristische Einrichtungen.
München (kobinet) Seit zehn Jahren treffen sich Menschen mit Behinderung aus ganz Europa alle zwei Jahre in Straßburg zum Freedom Drive. Dort werden in Gesprächen mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes und in einem Demonstrationszug durch Straßburg die Forderungen nach dem Recht auf persönliche Assistenz und der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgetragen.
Das Europäische Netzwerk der Selbstbestimmt Leben Bewegung ENIL (European Network of Independend Living) stellte jetzt den Termin für 2013 vor. Vom 9. bis zum 12. September 2013 bereitet ENIL zum zehnjährigen Jubiläum ein besonders umfangreiches Programm in Straßburg vor. (...)
Ulla Schmidt neue Bundesvorsitzende der Lebenshilfe
Die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist neue Vorsitzende der Lebenshilfe. Sie wurde nach Mitteilung des Verbandes am Samstag mit fast 90 Prozent der Stimmen auf einer Delegiertenversammlung in Marburg gewählt. Ulla Schmidt. (Archivbild)Marburg. Die 63-Jährige aus Aachen löst den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Robert Antretter ab. Der 73-Jährige kandidierte nicht mehr.
Schmidt nannte als eine ihrer Hauptaufgaben die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und die Inklusion, also das gemeinsame Lernen und Leben von behinderten und nichtbehinderten Menschen. (...)
Berlin (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) hat sich heute der Initiative des Instituts für Menschenrechte angeschlossen und fordert die Aufhebung der diskriminierenden Ausschlusskriterien vom allgemeinen Wahlrecht. Nach einer Vorstandssitzung betonte Vorsitzender Ilja Seifert, das Wahlrecht sei Kernbestandteil der Bürgerrechte.
"Es gibt keinen Grund, jemanden wegen einer körperlichen, geistigen, psychischen oder Sinnesbeeinträchtigung vom Wahlrecht, das ein Kernbestandteil der bürgerlichen Rechte ist, auszuschließen", so Seifert. Deshalb fordert der ABiD, im § 13 des Bundeswahlgesetzes die Nr. 2 und 3 ersatzlos zu streichen.
Der Verband stützt sich auf die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit März 2009 geltendes innerstaatliches Recht in der Bundesrepublik ist. "Dieses weltweit gültige Menschenrechts-Dokument stellt ausdrücklich die volle Geschäfts- und Handlungsfähigkeit jedes Menschen (mit und ohne Beeinträchtigungen) fest. Dazu gehört selbstverständlich das Wahlrecht", sagt Seifert. sch
Bergkamen (dapd-nrw). Der Städte- und Gemeindebund NRW kritisiert die rot-grünen Pläne zur Eingliederung behinderter Kinder in den Regelschulbetrieb. "Es ist nicht realistisch, dass wir für die Förderschulen und für die allgemeinbildenden Schulen bezahlen", sagte Verbandspräsident Roland Schäfer der dapd. Die NRW-Kommunen gäben für Behinderte ohnehin schon mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr als Eingliederungshilfe aus. "Das ist bereits ein gewaltiger Brocken", fügte Schäfer hinzu und fragte: "Sollen wir jetzt etwa doppelt zahlen?" Interview,Gespräch: Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT
Eugenia Ziebarth (62): Die stark gehbehinderte Rentnerin ist auf den Parkausweis angewiesen. Um das Dokument zu bekommen, das sie hier in der Hand hält, musste sie allerdings große Mühen in Kauf nehmen. Foto: Jennert (2)
Dokument für gehbehinderte Autofahrer: Stadt verlegte Antragsstelle vom Erdgeschoss des Rathauses in den ersten Stock des Bauamtes
Schleswig. Um in Schleswig einen Parkausweis für Behinderte beantragen zu können, sollte man möglichst nicht behindert sein. Denn die Stadtverwaltung hat die Antragsstelle für Parkausweise vom Erdgeschoss des Rathauses in den ersten Stock des Bauamtes verlegt. Da es keinen Fahrstuhl gibt, haben Rollstuhlfahrer seitdem keinerlei Chance mehr, in das Büro des zuständigen Sachbearbeiters zu gelangen.
Bekannt wurde dies durch Eugenia Ziebarth (62) aus dem Solterbeerenhof. Sie ist zwar nicht auf einen Rollstuhl angewiesen, aber so stark gehbehindert, dass ihr laut Gesetz ein Behinderten-Parkausweis zusteht. In dieser Woche wollte sie als Ersatz für ihren mittlerweile abgelaufenen Parkausweis einen neuen beantragen. Doch im Rathaus teilte man ihr mit: Im Zuge einer Neuorganisation der Verwaltung seien alle Verkehrsangelegenheiten an das Bauamt am Gallberg übertragen worden. Dort angekommen, musste Eugenia Ziebarth zunächst fünf Stufen aus Stein erklimmen, um in das Gebäude zu gelangen. Ein Mitarbeiter machte ihr klar, dass sie damit noch längst nicht am Ziel sei:
kein guter Tag für blinde und sehbehinderte Menschen?
Der Bundesrat berät in seiner heutigen Sitzung
unter Tagesordnungspunkt 17 einen Gesetzentwurf zum elektronischen
Rechtsverkehr bei den Gerichten. Der Vorsitzende des Deutschen
Vereins Blinder und Sehbehinderter in Studium und Beruf e.V. (DVBS) ,
Uwe Boysen, lange Jahre Vorsitzender Richter einer Zivilkammer am LG
Bremen und selbst blind, erklärt hierzu:
Dieser Entwurf enthält keine Vorschriften zur Barrierefreiheit für
blinde und sehbehinderte Menschen. Wenn entsprechende Vorkehrungen
frühzeitig getroffen werden, so können auch wir als blinde und
sehbehinderte Juristinnen und Juristen problemlos mit elektronischer
Datenverarbeitung umgehen und so auch am elektronischen Rechtsverkehr
teilnehmen. Leider hat der Gesetzentwurf auf diese berechtigten
Belange keinerlei Rücksicht genommen. Die uns hierfür gegebenen
Begründungen schwankten zwischen der nachweislich falschen Angabe,
das Problem sei bereits in anderen Gesetzen ausreichend geregelt, bis
zu dem offenen Eingeständnis, Justizprogramme könnten auf absehbare
Zeit nicht barrierefrei gestaltet werden. Das überzeugt uns nicht:
Andere Regelungen zur Barrierefreiheit wie diejenigen im
Bundesbehindertengleichstellungsgesetz oder den
Gleichstellungsgesetzen der Länder beziehen sich ausdrücklich nicht
auf die Justiz. Dass Programme nicht barrierefrei erstellbar seien,
halten wir für einen nicht hinnehmbaren Offenbarungseid der
Justizverwaltungen.
Bei aller Kritik sehen wir gleichwohl noch Chancen, dass den
Belangen blinder und sehbehinderter Menschen, die mit der Justiz
kommunizieren müssen, Rechnung getragen wird. Es gibt nämlich im
Bundesjustizministerium gleichfalls Entwürfe zur Ausweitung des
elektronischen Rechtsverkehrs, und hier ist uns vorsichtig
signalisiert worden, dass man sich die Aufnahme einer Vorschrift zur
Gewährleistung der Barrierefreiheit elektronischer Akten und
Dokumente durchaus vorstellen könne. Wir hoffen und rechnen hierfür
auch mit der Unterstützung einiger Bundesländer sowie der
juristischen Standesorganisationen und nicht zuletzt der Abgeordneten
des Deutschen Bundestages.
Pressekontakt:
DVBS Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und
Beruf e.V., Michael Herbst, Geschäftsführer, Frauenbergstr. 8, 35039
Marburg, Telefon: 06421 94 888 0, Mobil: 0176 304 50 171,
E-Mail: herbst@dvbs-online.de
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-da- Wegen des Vorwurfs der Misshandlung von Schutzbefohlenen ermittelt die Staatsanwaltschaft Münster gegen Mitarbeiter eines Seniorenstifts im münsterischen Stadtteil Berg Fidel. Sie sollen Bewohner der Einrichtung, die in Trägerschaft der Diakonie Münster steht, mangelhaft gepflegt und auch geschlagen haben. Pflegeheim: Staatsanwalt ermittelt - Münsterland - Borkener Zeitung
Berlin (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen e.V. in Berlin feiert heute in der Villa Donnersmarck ihr 20-jähriges Bestehen.
Matthias Vernaldi, Vereinsmitglied und behinderter Arbeitgeber, wird im Gespräch mit Eileen Moritz von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland berichten, wie sich die Veränderungen der letzten 20 Jahre im Bereich persönlicher Assistenz auf sein Leben ausgewirkt haben. Es geht darum, welche Befürchtungen, aber auch welche Hoffnungen er für die Zukunft hat. 20 Jahre für Assistenz schwerstbehinderter Menschen engagiert -- kobinet
Düsseldorf (ots) - Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen in NRW künftig gemeinsam lernen. Das schreibt eine UN-Behindertenrechtskonvention vor, an der es nichts zu rütteln gibt. (...)Ein Grundsatzstreit über die Finanzierung würgt den Motor ab, ehe er richtig ans Laufen gekommen ist.
Originaltext: Rheinische Post Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert Verankerung von Barrierefreiheit in der neuen Musterbauordnung
Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Bauministerkonferenz auf, Standards der Barrierefreiheit künftig in baurechtliche
Genehmigungsverfahren für öffentliche als auch für private
Bauvorhaben grundsätzlich zu verankern. “Die speziellen Bedürfnisse
von Menschen mit Behinderungen beim Zugang und bei der Nutzung von
Gebäuden werden in den Bauordnungen zu wenig systematisch
berücksichtigt”, kritisiert Valentin Aichele, Leiter der
Monitoring-Stelle. “Drei Jahre nach Inkrafttreten der
UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ist es an der Zeit,
Bauwerke für alle Menschen zugänglich zu machen”, fordert Aichele
anlässlich der Bauministerkonferenz am 20. und 21. September in
Saarbrücken. Dort treffen sich die für Städtebau, Bau- und
Wohnungswesen zuständigen Minister und Senatoren der Bundesländer
unter Beteiligung des Bundes und überarbeiten unter anderem die
Musterbauordnung, die als Orientierungsrahmen für die Bauordnungen
sämtlicher Länder dient. Diese wurde zuletzt 2008 aktualisiert.
Um Barrierefreiheit sicherzustellen, empfiehlt die
Monitoring-Stelle, Bauherren, Architekten, Behörden und
Sachverständige frühzeitig für Barrierefreiheit zu sensibilisieren
und zu qualifizieren. “Barrierefreiheit bestimmt darüber, ob Menschen
mit Behinderungen und Ältere ihr Leben selbständig führen und an
allen gesellschaftlichen Lebensbereichen gleichberechtigt teilnehmen
können”, erklärte Leander Palleit, wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Monitoring-Stelle und Autor des heute veröffentlichten Papiers zu
Zugänglichkeit.
Stuttgart (kobinet) Entgegen der Absicht der kommunalen Spitzenverbände muss nach Ansicht des Landes-Behindertenbeauftragten an dem ursprünglichen Zeitplan für die Novellierung des baden-württembergischen Schulgesetzes zum Schuljahr 2013/14 unbedingt festgehalten werden. "Eine zeitliche Verschiebung wäre eine große Enttäuschung für Eltern und ihre behinderten Kinder, aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer, die Inklusion wollen und würde die derzeit bestehende Verunsicherung für alle Beteiligten zur Hängepartie werden lassen“, betonte Gerd Weimer heute in Stuttgart.
Diese Besorgnis hat Weimer in einem der Redaktion vorliegenden Schreiben der Kultusministerin des Landes, Gabriele Warminski-Leitheußer, gegenüber zum Ausdruck gebracht. (...) Inklusion in den Schulen nicht verschieben -- kobinet
Kabinett beschließt Gesetzentwurf : Inklusion an Schulen nimmt Gestalt an
Von Rainer Kellers
Die NRW-Landesregierung hat das Gesetz zur Inklusion behinderter Kinder an Schulen auf den Weg gebracht. Der Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Regelschule ab August 2013 soll damit umgesetzt werden. Förderschulen soll es weiterhin geben, doch es werden deutlich weniger.
Die vom Kabinett beschlossene Änderung des Schulgesetzes setzt eine Vorgabe der UN-Behindertenrechtskommission um. Danach hat sich Deutschland verpflichtet, sein Schulsystem so zu gestalten, dass der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern zum Regelfall wird. Ab Sommer 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf inklusives Lernen. Die Änderung am Schulgesetz soll die dafür nötigen Voraussetzungen schaffen. Im Juli dieses Jahres hat der Landtag Eckpunkte für die Inklusion verabschiedet. Der nun vorliegende Referentenentwurf ist den Verbänden zugeleitet worden, die Stellungnahmen abgeben können. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht. Am 1. August 2013 soll das Gesetz in Kraft treten.
Streit um Klassen mit Behinderten NRW-Städtetag kritisiert Inklusions-Pläne
VON GERHARD VOOGT - zuletzt aktualisiert: 21.09.2012 - 07:26
Düsseldorf (RP).Die rot-grüne Landesregierung hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Inklusion vorgelegt. Der Städtetag und Behindertenverbände halten die Pläne für unzureichend und schlecht vorbereitet.
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Das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern soll ab dem 1. August 2013 in NRW gesetzlich geregelt sein. Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) stellte am Donnerstag vor Journalisten den Entwurf für das sogenannte Inklusionsgesetz vor. Künftig soll die große Mehrheit der behinderten Kinder nicht mehr an Förderschulen unterrichtet werden. Die rot-grüne Landesregierung setzt damit eine UN-Konvention über die Rechte von Behinderten um, die die Bundesrepublik unterzeichnet hatte.
Der Anblick von Rollstühlen soll für alle Schüler in NRW bald zum Alltag gehören.Foto: Martin Oeser, dapd
Düsseldorf. Das NRW-Kabinett hat mit seinem Referentenentwurf den Weg für ein „inklusives Schulsystem“ geebnet. Doch Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) rechnet noch mit viel Widerstand. Den gibt es bereits – und zwar von allen Seiten. Deshalb spricht Löhrmann von einer "Generationenaufgabe".
Das Ziel ist der „Normalfall“: Möglichst viele Kinder mit und ohne Behinderung sollen in NRW gemeinsam lernen. Das Kabinett hat mit seinem Referentenentwurf den Weg für ein „inklusives Schulsystem“ geebnet. Doch Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) rechnet mit viel Widerstand, ehe das Gesetz im Sommer 2013 in Kraft tritt. „Ich stelle mich auf kritische Resonanz von allen Seiten ein“, sagt sie. NRW-Ministerin Löhrmann macht Ernst mit Inklusion | WAZ.de
Die Gemeinschaftsgrundschule Berg Fidel in Münster: Eine Schule für alle. Hier lernen behinderte und nicht-behinderte Kinder miteinander und voneinander. Hella Wenders hat einen Film darüber gedreht.
Wer ADHS oder emotionale Probleme hat, muss gehen: Lehrer werden schwierige Kinder los, indem sie diese auf dem Papier als behindert darstellen. Eigentlich hatte die Politik das Gegenteil angestrebt. Von Anette Dowideit
Es waren nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien, als Lisa Bahlhaus (Name geändert, d. Red.) tränenüberströmt von der Schule nach Hause kam. Die Lehrerin hatte angekündigt, nach den Ferien werde die ganze Klasse ein Theaterstück aufführen, und jetzt verteilte sie schon einmal die Rollen. Nur Lisa bekam keine.
Schließlich, sagte die Lehrerin vor der Klasse, werde die Neunjährige nach den Ferien nicht mehr da sein, sondern auf die Förderschule wechseln. Was das heißt, davon hatten Lisa und ihre Klassenkameraden eine ziemlich genaue Vorstellung. "Ich bin ja sowieso doof, Mama, ich muss auf die Doofenschule", sagte sie zu Hause.
Die Klassenlehrerin hatte in den Wochen zuvor beim Gelsenkirchener Schulamt erwirkt, dass Lisa einen Vermerk in ihre Schulakte bekam: "Sonderpädagogischer Förderbedarf mit dem Förderschwerpunkt Lernen" stand da. Mit anderen Worten heißt das: Lisa ist behindert. Zumindest auf dem Papier. Denn die Eltern, die an diesem Sommervormittag auf der Terrasse ihres Gelsenkirchener Einfamilienhauses sitzen und vor Nervosität Kette rauchen, haben den Beweis, dass dies nicht stimmt – in Form eines ärztlichen Gutachtens.
Es bescheinigt, dass Lisa in Wahrheit unter ADHS leidet, dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. "Die Lehrerin wollte Lisa ganz offensichtlich loswerden", sagt der Vater.
Seit mehr als drei Jahren gibt es die Inklusion
Der Fall von Lisa Bahlhaus könnte ein Einzelschicksal sein, ein bedauerlicher Irrtum von Pädagogen und Schulbeamten. Schließlich gibt es in Deutschland seit mehr als drei Jahren die Inklusion.
Seit März 2009 gilt eine entsprechende UN-Konvention, die der Bundestag zuvor beschlossen hatte. Sie besagt, dass alle Menschen, mit Behinderung oder ohne, an allen Lebensbereichen gemeinsam teilhaben sollen. In deutschen Schulen wird demnach schon bald eine halbe Million behinderter Schüler in den Regelschulunterricht integriert, die dafür umgebaut werden.
Doch tatsächlich passiert in der Bundesrepublik momentan vielerorts genau das Gegenteil:
Die Inklusionsbeirat fordert die Streichung zweier Regelungen im Bundeswahlgesetz über das Wahlrecht für Menschen, für die ein Betreuer bestellt wurde oder die sich in einem psychiatrischen Krankenhaus befinden. Der Inklusionsbeirat der Staatlichen Koordinierungsstelle nach Artikel 33 UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) will die anstehende Änderung des Wahlrechts für die Wahlen zum Deutschen Bundestag zum Anlass nehmen, die Regelungen des §13 Nr.2 und Nr.3 Bundeswahlgesetz zu streichen. „Diese Regelungen sind aus unserer Sicht vor dem Hintergrund der in Deutschland seit März 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention nicht mehr haltbar,“ so der Inklusionsbeirat in seinem Brief an den Bundestagspräsidenten.
Die Mitglieder des Inklusionsbeirats argumentieren, aufgrund der in Artikel 29 a UN-BRK ist das Recht auf politische Teilhabe an allgemeinen Wahlen präzisiert worden. In Bezug auf Menschen mit Behinderungen heißt das: Auch Menschen mit Behinderungen haben das uneingeschränkte Recht, sich aktiv und passiv an Wahlen „gleichberechtigt mit anderen“ zu beteiligen. Diskriminierungen egal welcher Art, ob direkt oder indirekt, sind nach der UN-BRK ausdrücklich untersagt (Artikel 5 UN-BRK).
Weiter heißt es in dem Brief: „Die UN-BRK zwingt uns daher, existierende Rechtsauslegungen internationaler Menschenrechtsübereinkommen und des Grundgesetzes gleichermaßen zu überdenken und bestehende Beschränkungen zugunsten von Inklusion und Partizipation behinderter Menschen aufzuheben.“
Die zu streichenden Vorschriften lauten im Einzelnen:
Text: GRÜNE · erstellt am: 18. September 2012 13:23 Uhr
Jarmer: Opfer von Zwangssterilisation müssen entschädigt werden
UN-Konvention fordert Beibehaltung der Fruchtbarkeit für Menschen mit Behinderungen
"Dass bis 2001 ca. 50 Prozent der Frauen mit intellektueller Behinderung
ohne Wissen und Einwilligung zwangssterilisiert wurden, ist einer der
größten Menschenrechtsverletzungen der 2. Republik", meint die
Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer.
Von Zwangssterilisation waren in erster Linie Frauen betroffen, denen
dadurch Selbstbestimmung im Bereich Partnerschaft und Sexualität
weitgehend verwehrt wurde. Auch konnte dadurch sexuelle Gewalt an
behinderten Mädchen und Frauen erleichtert und vertuscht werden. "Eine
angemessene Entschädigung wäre daher hoch an der Zeit", fordert Jarmer.
Terroropfer als Paralympics-Star: Martine WrightBild: dpa
London - Bei den Terroranschlägen in London 2005 verlor sie beide Beine. Jetzt ist Martine Wright bei den Paralympics in London im Sitzvolleyball dabei. Sie will damit auch anderen behinderten und nicht-behinderten Menschen Mut machen.
Eingereicht von Blogredaktion am 18. Sep 2012 - 18:50 Uhr
Neue Rechtsprechung, bitte weitersagen!!!
Am 17.7. 2012 hat der Bundesgerichtshof bekannt gegeben, dass auch psychiatrische Zwangsbehandlung nach Betreuungsrecht keinerlei rechtliche Grundlage hat, sondern illegal ist.
Wenn Ärzte trotzdem zwangsbehandeln sollten, also Sie zwingen Pillen zu schlucken, gar Spritzen verabreichen oder Ihnen Elektroschocks geben, dann kann und sollte dies als Körperverletzung zur Anzeige gebracht werden.
Da nun jede Rechtsunsicherheit beseitigt ist, hat auch die Staatsanwaltschaft keinen Ermessensspielraum mehr und muss ein Strafverfahren eröffnen, wenn die Anzeige richtig formuliert wurde. Eine von einem Rechtsanwalt ausgearbeitete Musteranzeige kann hier:
kostenlos heruntergeladen, dem persönlichen Fall angepasst, ausgedruckt und unterschrieben an jeder Polizeidienststelle abgegeben oder der örtlich zuständigen Staatsanwaltschaft zugestellt werden.
7,3 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland
Im Vergleich zu 2011 zählt das Statistische Bundesamt rund 2,6 Prozent mehr Behinderte. WIESBADEN (eb). Zum Jahresende 2011 lebten rund 7,3 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das etwa 187.000 (2,6 Prozent) mehr als am Jahresende 2009.
2011 waren somit 8,9 Prozent der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwerbehindert. Etwas mehr als die Hälfte der Schwerbehinderten waren Männer.
Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt und ein gültiger Ausweis ausgehändigt wurde.
Behinderungen treten vor allem bei älteren Menschen auf: So waren 29 Prozent der schwerbehinderten Menschen 75 Jahre und älter; knapp die Hälfte (46 Prozent) gehörte der Altersgruppe zwischen 55 und 75 Jahren an. Nur zwei Prozent waren Kinder unter 18 Jahren.
Mit 83 Prozent wurde der überwiegende Teil der Behinderungen durch eine Krankheit verursacht. Bei vier Prozent der Behinderungen waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Zwei Prozent waren auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Behinderung: 7,3 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland
Eleanor Simmonds. Die Britin ist Schwimmerin und eines der Gesichter, mit denen seit Monaten für die Paralympics in London geworben wird. Als die Modeschöpferin Stella McCartney im März die von ihr designten Outfits für die britischen Olympia- und Paralympics-Athleten vorstellte, stand die kleine Frau neben dem olympischen Superturner Louis Smith und Siebenkampfstar Jessica Ennis. Seitdem ist sie ein echter Star im Königreich.
Irrsinnige Erwartungen lasteten auf den Schultern der kleinwüchsigen Athletin. Sie hat sie erfüllt. Die Erfolge der Paralympics-Teilnehmer bringen nicht mehr Integration Stars ohne Rückhalt | Aids und Behinderten Selbsthilfe
Dortmund (kobinet) Rund 200 Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation wollen am diesjährigen 9. Deutschen Reha-Tag am 22. September bei Aktionen und Tagen der offenen Tür bundesweit über ihre Angebote informieren. Wie das Organisationsbüro in Dortmund mitteilte, wissen noch immer viel zu wenige Betroffene, Mediziner und Unternehmen, wie sinnvoll Leistungen zur Rehabilitation sind und auf welchen Wegen sie zu bekommen sind. Deutscher Reha-Tag: Zu wenige kennen den Weg in die Reha -- kobinet
London - Nach dem rauschenden Abschluss der Paralympics haben Gastgeber London und die mehr als 4000 Teilnehmer Lobeshymnen geerntet.
"London wurde zum Durchbruch für die behinderten Athleten. Die Paralympics haben ihnen einen neuen Status als Spitzensportler verschafft"", urteilte die dänische Zeitung "Politiken". Der italienische "Corriere della Sera" schrieb: Lobeshymnen zum Paralympics-Abschied | STERN.DE
Pflegepersonal in der Seniorenresidenz „Schloss Schmerwitz“ fühlt sich überlastet
SCHMERWITZ - Lauter konnte der Hilferuf von Mitarbeitern in der Seniorenresidenz „Schloss Schmerwitz“ kaum sein. Das Pflegeteam hat mit einer „Überlastungsanzeige“ die Einrichtungsbetreiberin, die Domus Verwaltungs GmbH in Karlsruhe, mit offenkundigen Unzulänglichkeiten konfrontiert.
In dem Schreiben ist von „fehlendem Pflegepersonal beziehungsweise Betreuungskräften“ für die Senioren die Rede. In der Folge könnten „wichtige pflegerische Aufgaben nicht oder nur unzureichend ausgeführt werden“, heißt es da. „Wir sehen uns nicht mehr in der Lage, Pflegemängel mitzutragen, die durch die schlechte Pesonalbesetzung und fehlenden Pflegehilfmittel ausgelöst werden“, steht in dem Brief, mit dem schnellstmögliche Veränderungen gefordert wurden.
Sie hat eine schwere Behinderung und spricht mithilfe eines Computers. Die siebenjährige Janika besucht die zweite Klasse einer Frankfurter Regelschule.
Montagmorgen im Klassenraum der 2a der Valentin-Senger-Schule. Janika erzählt von ihrem Wochenende – ohne zu sprechen. Tante und Großmutter hat sie besucht, mit ihrer Cousine gespielt, abends haben alle gemeinsam gegrillt. Das Mädchen strahlt über das ganze Gesicht, während die Klasse zuhört. Die Stimme, die die anderen Kinder hören, ist jedoch nicht die von Janika. Sie kommt aus einem Sprachcomputer, der vor ihr auf dem Tisch steht. Die Siebenjährige steuert ihn, indem sie die Augen bewegt.
Brasilien bereitet sich auf die Paralympischen Spiele 2016 vor
12.09.2012 [12:22]
Die Paralympischen Spiele sind gerade zu Ende gegangen. Schon jetzt ist klar: die Euphorie der Olympischen Spiele setzte sich in den Spielen für Sportler mit Behinderungen nahtlos fort.
Brasilia - Alle 2,7 Millionen Tickets wurden verkauft – ein Besucherrekord. Zuschauer vor den Bildschirmen profitierten von so viel Berichterstattung wie noch nie.
Jetzt laufen die Planungen für die nächsten Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Vor ein paar Tagen lud das Brasilianische Fremdenverkehrsamt Embratur Reiseveranstalter zu Workshops und Seminaren in die Casa Brasil im Londoner Somerset House, und informierte über die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 und barrierefreies Reisen in Brasilien.
„Für uns als Gastgeber der nächsten Olympischen Sommerspiele war London die ideale Plattform, unser einzigartiges und vielfältiges Land vorzustellen. Dadurch hatten wir auch die Möglichkeit, das Thema des barrierefreien Tourismus anzusprechen. Es ist eine Materie, die nicht nur für Brasilien immer wichtiger wird“, so Embratur-Präsident Flávio Dino. Brasilien bereitet sich auf die Paralympischen Spiele 2016 vor / Reiseinfos für Bahnreisende / Bahnfahren / Aktuell rund um Thema Bahnen
Deutschland-Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“ jetzt im Buchhandel
Mittwoch, 12. September 2012
Aufgrund der hohen Nachfrage und der Direktbestellung beim Verlag ist der Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“ jetzt auch im Buchhandel erhältlich. (Foto: WAY OK)
Anfang diesen Jahres ist im Verlag WAY OK, Stuttgart der Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“ erschienen. Aufgrund der hohen Nachfrage und der Direktbestellung beim Verlag ist dieser Atlas jetzt auch im Buchhandel erhältlich.
Auf Informationen zur Barrierefreiheit an den Autobahnen haben mobilitäteingeschränkte Personen sich schon lange gewünscht. Mit dem Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“ von WAY OK wurde diesem Wunsch entsprochen.
Der Atlas ist ein ideales Nachschlagewerk im handlichen Format mit einzigartigen Informationen für die Reise:
Wie will ich leben, wenn ich einmal pflegebedürftig werde? Immer mehr Menschen werden immer älter, zugleich schrumpft die deutsche Bevölkerung. Diese demografische Entwicklung wird auch in puncto Pflege viele Probleme aufwerfen.
In einem Seniorenheim im Ludwigshafener Stadtteil Oppau sollen pflegebedürftige Bewohner misshandelt und vernachlässigt worden sein. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal ermittelt nun gegen die Einrichtung.
Eine ehemalige Mitarbeiterin des Pflegeheims hatte Anzeige bei der Polizei erstattet. Laut ihrer Aussage herrschen im Seniorenheim Paulinenhof unhaltbare Zustände: Die rund 130 Bewohner würden vernachlässigt, sie bekämen zu wenig zu trinken und seien zum Teil misshandelt worden. Ein Bewohner soll an den Folgen der schlechten Behandlung sogar gestorben sein.
Die Staatsanwaltschaft in Frankenthal hat die Ermittlungen aufgenommen. Der leitende Staatsanwalt Lothar Liebig sagte gestern dazu: Pflegemängel: Ermittlungen gegen Pflegeheim - SWR4 Rheinland-Pfalz :: Aus der Region | SWR.de
Seeking to advance rights of people with disabilities,
UN treaty review starts in New York
Participants at the Fifth Session of the Conference of States Parties to the Convention on the Rights of Persons with Disabilities. UN Photo/Evan Schneider
12 September 2012 – Hundreds of advocates and experts on disability, as well as Government delegates, have gathered at UN Headquarters for the start of the Fifth Session of the Conference of States Parties to the Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD), which will have a special focus on women and children.
“It is our responsibility as members of the international community and citizens of our own countries to bring about changes to more than one billion persons with disabilities worldwide,” the UN Under Secretary-General for Economic and Social Affairs, Wu Hongbo, said in a news release.
“There is no development when so many people are without equal opportunities and excluded from society,” he added.
The Conference of States Parties – the largest international meeting on disability issues – is held each year to exchange experience and ideas for implementation of the Convention, which was adopted in December 2006. There are currently 119 States that have ratified or acceded to the Convention – these States Parties are required to promote full equality and participation of persons with disabilities in society.
Ending on Friday, the theme of the Conference is ‘Making the CRPD count for Women and Children.’ It brings together hundreds of delegates from Governments, UN system organizations, academics and civil society, including representatives of organizations of persons with disabilities, to review good practices and challenges in the implementation of the Convention, especially for groups with vulnerabilities.
“Women and children with disabilities face aggravated forms of discrimination and other forms of obstacles in life,” said the Conference’s President, Mårten Grunditz, the Permanent Representative of Sweden to the UN. “So much talent is wasted – but opportunities can be seized and created. Let’s make it count for them – because it’s right and it’s smart.”
“Albert Einstein had a learning disability and didn’t speak until age three. Ludwig van Beethoven was deaf. Helen Keller was deaf and blind. These stories tell the same simple truth: disability is by no means an inability,” added Mr. Wu.
“These individuals, just like many others, including the incredible athletes of the recent Paralympic Games, achieved greatness and demonstrated that by breaking down barriers, and with the right opportunities, exceptional things are possible.”
The CPRD entered into force in May 2008. It followed decades of work by the United Nations to change attitudes and approaches to persons with disabilities, and takes a new height the movement from viewing persons with disabilities as ‘objects’ of charity, medical treatment and social protection towards viewing persons with disabilities as ‘subjects’ with rights, capable of claiming those rights and making decisions for their lives based on their free and informed consent as well as being active members of society.
Schlechtes Essen, zu wenig Pfleger, mit Psychopharmaka ruhiggestellte Patienten. In ihrem Buch "Endstation Altenheim" geht "Welt am Sonntag"-Autorin Anette Dowideit den Problemen auf den Grund.