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2013-11-21

„Ambulante Pflege stärken“ - Startseite - WESER-KURIER


Soziales Netzwerk setzt auf bürgerschaftliches Engagement und fordert Reformen „Ambulante Pflege stärken“

Von

„Ambulante Pflege stärken“ - Startseite - WESER-KURIER

2013-07-29

Nicht ins Heim: Das wünschen sich die Deutschen im Pflegefall - DAS INVESTMENT


29.07.2013

Nicht ins Heim: Das wünschen sich die Deutschen im Pflegefall


Quelle: Fotolia

My home is my castle: Die Deutschen wollen ihr Zuhause trotz Pflegebedürftigkeit nicht verlassen. Die überwiegende Mehrheit würde eine ambulante Pflege vorziehen.

 Die Deutschen wünschen sich im Pflegefall am liebsten ambulant zu Hause gepflegt zu werden. Ein Umzug zu Verwandten oder in ein Pflegeheim möchten die meisten vermeiden. TNS Infratest führte im Auftrag der R+V Versicherung eine bundesweite Umfrage zur Pflege durch.*

Nicht ins Heim: Das wünschen sich die Deutschen im Pflegefall - DAS INVESTMENT

 Daheim statt heim | Willkommen bei Daheim statt Heim e.V.

 Hilfe daheim statt Milliarden für Heime - UN-Konvention in Deutschland umsetzen!

2013-07-21

Diakonisches Werk Bayern: Überschüsse der Kassen in die Pflege! Diakonie Bayern appelliert an Bundesgesundheitsminister.


Presse, 18.07.2013

Überschüsse der Kassen in die Pflege! Diakonie Bayern appelliert an Bundesgesundheitsminister.

Nürnberg, 18.07.2013 Die bayerische Diakonie hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr aufgefordert, die Überschüsse der gesetzlichen Kassen für die ambulante Pflege einzusetzen. „In Bayern stehen die ambulanten Dienste kurz vor dem wirtschaftlichen Kollaps und gleichzeitig wissen die Versicherungen nicht wohin mit dem Geld? Das kann nicht sein“, so der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel. Angesichts der Situation vieler ambulanter Dienste nannte Bammessel die Forderung nach einer Prämie für die Versicherten angesichts des beginnenden Wahlkampfes „zwar verständlich, aber auch kurzsichtig“. Diakonie und andere Wohlfahrtsverbände kämpften seit Jahren für höhere Gebührensätze. „Die Situation der Stationen war schon seit Jahren schwierig. Das Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) verschärft ihre Situation noch.“
Diakonisches Werk Bayern: Überschüsse der Kassen in die Pflege! Diakonie Bayern appelliert an Bundesgesundheitsminister.

2013-07-20

Waldshut-Tiengen: Die Caritas droht mit Konsequenzen - badische-zeitung.de


Die Caritas droht mit Konsequenzen

Krankenkassen sollen mehr für die ambulante Pflege zahlen / 60 Prozent der Sozialstationen erwirtschaften Verluste.
  1. Kein Einsatz möglich: Mitarbeiterinnen der Sozialstationen von Caritas und Diakonie bei einem Protest-Autocorso in Freiburg. Foto: SCHNEIDER

LAUFENBURG (chy). Der Caritasverband Hochrhein, zu dem auch Rheinfelden gehört, fordert von den Krankenkassen mehr Geld für die ambulante Pflege. "Wir machen das nicht mehr mit", sagte Rolf Steinegger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, bei der Mitgliederversammlung in Laufenburg. Der flächendeckenden ambulanten Pflege drohe das Aus.
Waldshut-Tiengen: Die Caritas droht mit Konsequenzen - badische-zeitung.de

2013-07-10

Pflege: Der Hilferuf wird lauter!

Der Hilferuf wird lauter!

10.07.13
NIC_1961,NIC_1973,NIC_1978
Von Nicole Donath    

Halle. Autokorso im April, Schlachtrufe im Juli: „Hilfe, mehr Zeit für Pflege!” tönte es gestern Nachmittag einstimmig auf dem Haller Rathausplatz unter der Regie von Moderatorin Christiane Gerner. Rund 120 Pflegekräfte, Pflegebedürftige und Angehörige waren gekommen, um ihrer Empörung angesichts der prekären Unterfinanzierung bei ambulanter Pflege Ausdruck zu verleihen.

Der Hilferuf wird lauter!

2013-07-05

Deutscher Mieterbund e.V.: 2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht


Pressemeldung

25.06.2013

2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht

Studie: Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“


Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“: Der Wohnungsmarkt ist auf die steigende Zahl älterer Menschen nicht vorbereitet. Es fehlt an barrierearmen Wohnungen. Ebenso an kleinen Wohnflächen. Darüber hinaus bietet ein seniorengerechter Wohnungsmarkt die Chance, die enorm wachsenden Kosten im Bereich der Pflege wirkungsvoll zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Wohnen 65plus“, die das Pestel-Institut heute in Berlin vorgestellt hat.

Die Wissenschaftler aus Hannover geben darin erstmals auf der Grundlage der neuen Zensus-Zahlen eine Prognose für die Bevölkerungsentwicklung. Demnach werden im Jahr 2035 in Deutschland nahezu 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein – über 40 Prozent mehr als heute. Damit sei bundesweit ein enorm wachsender Bedarf an Senioren-Wohnungen verbunden.

„Mit der starken Zunahme Älterer wird auch die Zahl der Pflegebedürftigen rasant wachsen“, sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther. Bereits 2035 werde es 3,5 Millionen Pflegebedürftige geben. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung werde damit von derzeit rund 2,9 Prozent auf dann 4,5 Prozent steigen. Für das Jahr 2050 erwarten die Wissenschaftler sogar mehr als vier Millionen Pflegebedürftige. Jeder Achtzehnte, der in Deutschland lebt, wird dann auf Pflege angewiesen sein.

Die Ausgaben im Pflegebereich werden explodieren: 2035 erwartet das Pestel-Institut knapp 33 Milliarden Euro an Kosten bei der Pflegeversicherung – ein Plus von 50 Prozent gegenüber heute. Die Hilfe zur Pflege als staatliche Sozialleitung werde dann sogar um das Fünffache auf 18 Milliarden Euro steigen. Insgesamt wird die Pflege im Jahr 2035 rund 25,4 Milliarden Euro mehr kosten als heute, rechnen die Wissenschaftler vor.

Ein Teil dieser Ausgaben ließe sich vermeiden. Voraussetzung sei allerdings ein seniorengerechter Wohnungsmarkt. Entscheidendes Kriterium dabei: Barrierefreie Wohnungen, die eine ambulante Pflege zu Hause ermöglichen.

„Wer heute als älterer Mensch auf Pflege angewiesen ist und keine altersgerecht ausgestattete Wohnung hat, ist gezwungen, schon allein deshalb ins Pflegeheim zu gehen, weil eine ambulante Betreuung in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist. Wenn sich nichts ändert, wird das künftig die Regel sein“, sagt Matthias Günther. Für die Pflegekosten sei dies „fatal“.

Denn für die Mehrkosten der stationären gegenüber der ambulanten Pflege kann, so das Pestel-Institut, von rund 7.200 Euro pro Jahr ausgegangen werden. Dagegen koste der Umbau zur barrierearmen Wohnung durchschnittlich 15.600 Euro. „Rein wirtschaftlich betrachtet, lohnt es sich also, in das altersgerechte Bauen und Sanieren zu investieren“, sagt Matthias Günther. Schon mit den Extrakosten für die Heimpflege lasse sich eine seniorengerechte Wohnungssanierung in gut zwei Jahren finanzieren.

Um wirkungsvoll gegen die „graue Wohnungsnot“ in Deutschland vorzugehen, ist die Schaffung von rund 2,5 Millionen zusätzlichen Senioren-Wohnungen in den kommenden Jahren notwendig, so das Pestel-Institut. Die Gesamtinvestition dafür belaufe sich auf 39 Milliarden Euro. – Zahlen, die auch das Bundesbauministerium in einer Studie vertritt.

Anders als das Fachressort von Bundesminister Peter Ramsauer (CSU) nennt das Pestel-Insitut auch die notwendige Förderhöhe für das altersgerechte Bauen und Sanieren: 540 Millionen Euro jährlich in den kommenden acht Jahren. Studienleiter Matthias Günther erläutert: „Ein Förder-Euro zieht etwa acht Euro an privaten Investitionsmitteln nach sich. Für eine 39-Milliarden-Euro-Investition muss der Staat also eine 4,33-Milliarden-Euro-Förderung schaffen – in diesem Fall verteilt auf acht Jahre.“

Der Wohnungsmarkt für Senioren dürfe nicht länger vernachlässigt werden: „Es wird höchste Zeit, das altersgerechte Bauen und Sanieren stärker zu fördern“, sagt der Leiter der Studie „Wohnen 65plus“, Matthias Günther. Die Politik müsse dabei – neben KfW-Krediten – verstärkt auch auf direkte Bau-Zuschüsse und die steuerliche Abschreibung setzen. „Denn ein Kredit mit zwanzig Jahren Laufzeit stößt bei einem Siebzigjährigen in der Regel nur auf wenig Interesse“, so Günther.

Der Pestel-Studienleiter spricht sich für eine gezielte „Senioren-Wohnungsbau-Förderung“ aus. Ältere Menschen lebten oft in zu großen Wohnungen. Es sei notwendig, ihnen kleinere und damit bezahlbare Wohnungen anzubieten. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Altersarmut. Bereits heute seien rund drei Prozent der Senioren auf Grundsicherung im Alter angewiesen. Ihre Zahl werde in den kommenden zwanzig Jahren auf mehr als 25 Prozent steigen.

Die Studie zum Senioren-Wohnen hat das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“ in Auftrag gegeben. Dazu gehören: der Deutsche Mieterbund (DMB), der Sozialverband VdK Deutschland, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB).

Das Verbändebündnis wirft den Parteien vor, das drängende Thema „Wohnen im Alter“ nicht mit der erforderlichen Aufmerksamkeit zu beachten. Das treffe insbesondere auf die gezielte Vermeidung zukünftiger Kostenbelastungen zu. Bereits in den zurückliegenden vier Regierungsjahren der schwarz-gelben Koalition habe es „so gut wie keine Rolle gespielt“. Mehr noch: „Die jetzige Bundesregierung hat sich gewissermaßen vom altersgerechten Bauen und Sanieren verabschiedet und den KfW-Fördertopf von ursprünglich 100 Millionen Euro jährlich auf Null gesetzt. Die neue Bundesregierung wird sich daran messen lassen müssen, ob sie es ernst meint und 540 Millionen Euro für das Senioren-Wohnen bereitstellt“, so das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“.

Das Bündnis erwartet von den Parteien „entschlossenes Handeln und weniger Taktieren“. Eine spezifische Motivation für die Zielgruppen fehle völlig: „Um freie Investoren zu gewinnen, sind Abschreibungsmöglichkeiten notwendig. Für betroffene ältere Menschen ist eine Zuschussvariante attraktiv“, so das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“. Alles andere sei „Wortklauberei und wird dem Stellenwert nicht gerecht, den das Thema angesichts der Faktenlage haben sollte“.
Deutscher Mieterbund e.V.: 2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht

2013-05-16

Ambulante Pflege: Ministerin Steffens dringt auf Reformen


Ärzte Zeitung, 16.05.2013

  
 
Ambulante Pflege

 

Ministerin Steffens dringt auf Reformen

KÖLN. Die nordrhein-westfälische Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens (Grüne) macht sich für bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte in den ambulanten Diensten stark. (...)
"Ohne eine wirkliche Strukturreform mit einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und eine bessere Finanzierung der ambulanten Versorgung werden wir das Ziel, ambulant vor stationär‘ nicht erreichen können", sagte Steffens.
Ambulante Pflege: Ministerin Steffens dringt auf Reformen

2013-04-21

Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm | WAZ.de


Pflege

Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm

20.04.2013 | 16:56 Uhr
Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm
Es bleibt zu wenig Zeit für die Pflege der Patienten, beklagen die Wohlfahrsverbände.Foto: Michael May
Düsseldorf.   Geld- und Zeitmangel bedrohen Qualität der Betreuung. Wohlfahtsverbände fordern mehr Geld von den Krankenkassen. Nur zwei Prozent der Ausgaben gehen in die häusliche Pflege, so die Dienste. Dabei steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stark an.
Zuviel Stress, zu wenig Zeit - ambulante Pflegedienste schlagen Alarm | WAZ.de

Gemeinsame Aktion von Sozialstationen : Zeit für Pflege ist zu knapp - Ahlen - Westfälische Nachrichten


Sa., 20.04.2013

Gemeinsame Aktion von Sozialstationen Zeit für Pflege ist zu knapp

Ahlen - 
Das Hupkonzert der 38 Autos zog alle Blicke auf sich und so sollte es auch sein. Mit einem Autokorso und Infoständen machten die Sozialstationen von Caritas, Awo und BHD-Land am Samstag darauf aufmerksam, dass in der Ambulanten Pflege die Situation immer kritischer wird.
Von Sabine Tegeler
Gemeinsame Aktion von Sozialstationen : Zeit für Pflege ist zu knapp - Ahlen - Westfälische Nachrichten

Häusliche Pflege : Zwölf Minuten für Tabletten, Tropfen und tschüs! - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

 21.04.13

Häusliche Pflege

Zwölf Minuten für Tabletten, Tropfen und tschüs!

Immer mehr Kranke und Alte lassen sich zu Hause pflegen. Doch die Pflegedienste beklagen einen Zeitdruck, der die Qualität gefährde. Eine Lösung wäre mehr Geld – aber woher soll es kommen? Von
Häusliche Pflege : Zwölf Minuten für Tabletten, Tropfen und tschüs! - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT

2013-02-18

Pflegedienst steht unter Anklage : Prozess um Betrügereien im Altenheim - Münsterland - Dülmener Zeitung

Münster/Hopsten - 
Fast zwei Stunden brauchten die beiden Vertreter der Staatsanwaltschaft im Landgericht Münster gestern Vormittag für das Verlesen einer Anklageschrift. So umfassend sind die Vorwürfe gegen die ehemaligen Betreiber eines ambulanten Pflegedienstes in Ibbenbüren und eines Altenwohnheims in Hopsten.
Von Anke Beiing

Pflegedienst steht unter Anklage : Prozess um Betrügereien im Altenheim - Münsterland - Dülmener Zeitung

2012-12-10

Zwangsumzug ins Heim verhindert -- kobinet

10.12.2012 - 12:29

Zwangsumzug ins Heim verhindert.

Darmstadt (kobinet) Das Bundesverfassungsgericht (BVG) hat einen Sozialhilfeträger in Rheinland-Pfalz vorläufig verpflichtet, die Kosten für die ambulante Betreuung eines mehrfach geistig und körperlich behinderten Menschen zu übernehmen. Es hat so zunächst verhindert, dass er zum Umzug in eine stationäre Einrichtung gezwungen wird.
Zwangsumzug ins Heim verhindert -- kobinet

2012-08-21

21.08.2012 | Report Mainz deckt Skandal um Handel mit Intensivpflegepatienten auf: Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach "Auf mich macht das den Eindruck eines verdeckten Menschenhandels", Patientenbeauftragter Wolfgang Zöller bezeichnet die Vorgänge als "unethisch" und "unmoralisch" - REPORT MAINZ :: Presse | SWR.de

21.08.2012 | Report Mainz deckt Skandal um Handel mit Intensivpflegepatienten auf 

Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach "Auf mich macht das den Eindruck eines verdeckten Menschenhandels", Patientenbeauftragter Wolfgang Zöller bezeichnet die Vorgänge als "unethisch" und "unmoralisch"

Mainz - Nach Informationen des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ werden Intensivpflegepatienten im häuslichen Bereich in einer Preisspanne von 40 bis 60.000 Euro zwischen Pflegediensten gehandelt.
Frau mit Beatmungsgerät

Mainz - Nach Informationen des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ werden Intensivpflegepatienten im häuslichen Bereich in einer Preisspanne von 40 bis 60.000 Euro zwischen Pflegediensten gehandelt. In einem verdeckt gedrehten Verkaufsgespräch hat ein Pflegedienst dem Magazin fünf Patienten zum Preis von 250.000 Euro zum Kauf angeboten. Die dazu gehörenden Pflegeteams können auch übernommen werden. Der Inhaber des Dienstes betonte, dass derzeit keiner der zu verkaufenden Patienten "im Sterben" liege. Gegenüber dem ARD-Politkmagazin sagte er weiter, dass der Käufer mit seinen Patienten in den nächsten Jahren viel Geld verdienen könne und erklärt dieses exemplarisch an einem Beispiel: "Eine Frau ist 1962 geboren und wenn sie gut betreut wird, kann sie zehn, 20 Jahre leben." Da die Kassen für diese Patientin, die rund um die Uhr betreut werde, gute Verrechnungssätze zahle, könne der Käufer mit Profiten von über 4.000 Euro pro Monat nur für diese eine Patientin rechnen.
REPORT MAINZ hat die Recherchen den Gesundheitspolitikern Karl Lauterbach (SPD) und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), vorgelegt.
21.08.2012 | Report Mainz deckt Skandal um Handel mit Intensivpflegepatienten auf: Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach "Auf mich macht das den Eindruck eines verdeckten Menschenhandels", Patientenbeauftragter Wolfgang Zöller bezeichnet die Vorgänge als "unethisch" und "unmoralisch" - REPORT MAINZ :: Presse | SWR.de


Verkaufte Patienten

aus der Sendung vom Dienstag, 21.8. | 21.45 Uhr | Das Erste

Der skandalöse Handel mit schwer kranken Pflegepatienten
Report Mainz,  21.8.2012 | 11:32 min
www.swr.de/report

2012-08-03

Ambulante Pflege - Proteste halten an - nnn.de

TOP-THEMA

Ambulante Pflege - Proteste halten an

02. August 2012 | 22:02 Uhr | Von: Jens Griesbach
Protest der Pflegekräfte Montag in Güstrow: Sie wollen auch weiterhin auf die Straße gehen. Foto. Jens Griesbach
Trotz landesweiter Proteste gelten seit Mittwoch die niedrigeren Vergütungssätze für die häusliche Krankenpflege in Mecklenburg-Vorpommern. Lange hatten die Pflegedienste auf ein Einlenken seitens der AOK Nordost gehofft - vergeblich. "Die AOK hat sich überhaupt nicht bewegt. Das ist ein Schlag ins Gesicht für uns", sagt Günter Pringal vom gleichnamigen Güstrower Pflegedienst. Er ist einer der Anführer der Proteste in der Region. Doch noch ist nichts verloren, gibt sich Pringal kämpferisch. "Wir müssen und wir werden weiter Druck machen", kündigt er an. Schon ab nächster Woche sollen die Demonstration an wechselnden Orten in MV weitergehen.

Hintergrund der anhaltenden Proteste ist der nach drei Jahren Verhandlungen mit den Krankenkassen ergangene Schiedsspruch zur Vergütung der häuslichen Krankenpflege in MV, der eine Vergütungsabsenkung von 15 bis 20 Prozent für alle ambulanten Pflegedienste im Land zur Folge hat.

Ambulante Pflege - Proteste halten an - nnn.de

2012-03-05

Betrüger!? Berliner Pflegedienste am Pranger

Ärzte Zeitung, 05.03.2012 
 

 

Betrüger!? Berliner Pflegedienste am Pranger

Heftige Vorwürfe gegen mobile Pflegedienste in Berlin: Viele betrögen systematisch, heißt es aus dem Senat. Aus Profitgier ließen sie Menschen verwahrlosen oder erfänden Pflegebedarf. Die Branche setzt sich zur Wehr.
Berliner Gesundheitspolitiker nehmen Pflegedienste ins Visier
Die mobilen Pflegedienste in Berlin sehen sich schweren Anschuldigungen ausgesetzt.
© Ralph Peters / imago
BERLIN (af). Ein Drittel der 560 ambulanten Pflegedienste in Berlin rechne falsch ab, hat die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" den Staatssekretär im Berliner Senat Michael Büge (CDU) zitiert.
Der Schaden allein für die Sozialkassen der Hauptstadt betrage 100 Millionen Euro im Jahr. Pflegedienste ließen Menschen aus Profitgier verwahrlosen oder erfänden gemeinsam mit Pflegeversicherten und Ärzten Pflegebedarf, wo keiner sei. Oft spielten sich diese Dinge in "geschlossenen Kulturkreisen" ab.
Beim Verband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) stoßen die Vorwürfe auf Unverständnis. Es lägen keine Erkenntnisse dafür vor, dass gegen Pflegedienste strafrechtlich stärker vorgegangen werde, sagte eine Sprecherin des Verbandes der "Ärzte Zeitung".

aerztezeitung.de

 

Betrugsvorwürfe: Verbände zeigen sich empört

05.03.2012
Verbände aus der Pflegebranche haben die Äußerungen des Berliner Staatssekretärs für Soziales, Michael Büge (CDU), über "mafiöse Strukturen" bei ambulanten Pflegediensten scharf kritisiert. "Es ist eine Unverschämtheit, eine ganze Branche zu kriminalisieren", sagte der stellvertretende Vorsitzende des AnbieterVerbands qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen

(AVG) der Nachrichtenagentur dpa. Die Staatsanwaltschaft ermittle lediglich gegen zwei Pflegedienste. Der Verband wolle jetzt rechtliche Schritte gegen Büge prüfen. Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband wies die Behauptungen des Staatssekretärs zurück.

Büge geht davon aus, dass ein Drittel der 560 ambulanten Pflegedienste in Berlin betrügen und nicht erbrachte Leistungen abrechnen.

Häusliche Pflege Online - Aktuelle Nachrichten

2012-01-12

Czaja: Senat will ambulante Pflege verbessern - Nachrichten Newsticker - dpa_nt - regioline_nt - berlinbrandenburg_nt - WELT ONLINE

0.01.12|

Czaja


Senat will ambulante Pflege verbessern

Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Senat will nach Angaben von Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) die Pflege besonders in den teilstationären und ambulanten Bereichen mehr überprüfen. Deshalb strebe seine Verwaltung eine Änderung des sogenannten Wohnteilhabegesetzes an, um so mehr unabhängig von konkreten Beschwerden die Qualität der Pflege kontrollieren zu können. Das kündigte Czaja am Dienstag nach der Senatssitzung an.

Czaja: Senat will ambulante Pflege verbessern - Nachrichten Newsticker - dpa_nt - regioline_nt - berlinbrandenburg_nt - WELT ONLINE

2011-11-24

Britischer Pflegebericht: England quält seine Alten | Wissen | ZEIT ONLINE

Britischer Pflegebericht England quält seine Alten

Hunderttausende alte Briten werden von Pflegern gedemütigt, bleiben ungewaschen und hungrig. Ein Bericht deckt unfassbare Missstände auf. Es mangelt an Geld und Aufsicht.
Hunderttausende von britischen Alten werden zu Hause von ihren Pflegern gedemütigt, bleiben ungewaschen, hungrig und werden in manchen Fällen sogar systematisch bestohlen. Dies ergab ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht der britischen Kommission für Gleichheit und Menschenrechte, die in einer einjährigen Untersuchung die von Kommunen organisierte Hauspflege unter die Lupe nahm. "So können wir nicht weitermachen. Dies ist nicht zivilisiert und menschlich", sagte die Kommissionsvorsitzende, Baroness Sally Greengross, der BBC.
Pfleger zeigten "chronische Missachtung für die Menschenwürde" ihrer Schützlinge, so der Bericht, der gravierende Mängel in der Organisation der Pflege durch die Kommunen anprangert.

Britischer Pflegebericht: England quält seine Alten | Wissen | ZEIT ONLINE

2011-11-23

England: Studie zu Menschenrechtsverletzung durch ambulante Pflegedienste

GB: Pflege zu Hause verletzt oft Menschenrechte
Situation wird sich ohne grundlegende Reformen weiter verschlechtern
Pflegefall: Pflegepersonal häufig überfordert (Foto: pixelio.de, Gerd Altmann)
Pflegefall: Pflegepersonal häufig überfordert (Foto: pixelio.de, Gerd Altmann)

London (pte011/23.11.2011/10:15) - Ältere Menschen, die zu Hause mit einer Grundpflege versorgt werden, erleben immer wieder Verstöße gegen die Menschenrechte. Eine Untersuchung der Equality and Human Rights Commission (EHRC) http://equalityhumanrights.com hat Fälle von körperlichem Missbrauch, Diebstahl, Vernachlässigung sowie Missachtung der Privatsphäre und Würde an den Tag gebracht. Vielfach war die Unterstützung beim Waschen oder Anziehen unmenschlich und beraubte die Betroffenen ihres Selbstwertes.
Hälfte unzufrieden
Diese Studienergebnisse bestätigen Forderungen nach einer kompletten Sanierung dieses Systems. Aktivisten bezeichnen diese Zustände als schändlich, berichtet die BBC. Die Gemeinden, die diese Services zur Verfügung stellen, argumentieren, dass sich die Situation ohne Reformen noch weiter verschlechtern wird. Rund 500.000 Menschen erhalten zu Hause derzeit eine durch die Kommunen finanzierte Pflege. Rund die Hälfte der älteren Menschen war mit der Pflege wirklich zufrieden. Viele andere beschwerten sich massiv.
Zu den häufigsten Beschwerden gehört ein rauher körperlicher Umgang oder unnötige Kraftanwendung. Zudem erhalten die alten Menschen beim Essen und Trinken oft keine ausreichende Unterstützung. Betreuer argumentierten, dass das Zubereiten eines warmen Essens aufgrund von Beschränkungen durch Gesundheit und Sicherheit nicht möglich ist. In manchen Fällen werden die dem Personal gestellten Aufgaben so strikt ausgeführt, dass es dadurch zum Missbrauch kommt.
Mangel an Mitgefühl
Für EHRC bedeuten derartige Probleme eine Verletzung der Menschenrechte. Artikel 8 garantiert den Respekt vor der Würde und persönlicher Autonomie. Artikel 3 verbietet unmenschliche und herabwürdigende Behandlung. Artikel 2 soll das Recht auf Leben schützen. Um die bestehende Situation zu ändern, muss laut EHRC die Gesetzeslage verändert werden. Kommunen unterliegen bereits der Menschenrechtskonvention. Die meisten Pflegedienste werden jedoch entweder von Freiwilligen oder privaten Firmen geleistet. Hier besteht keine Klarheit darüber, wie gut die Betroffenen geschützt sind.
Die Kommission hat die Kommunen aufgefordert, auch bei den Pflegediensten auf eine entsprechende Balance zwischen Qualität und Preis zu achten. Ein Teil des Problems sei jedoch einfach ein grundlegender Mangel an Mitgefühl und gesundem Menschenverstand beim Personal. Dazu kommt noch die Diskriminierung durch das Alter. Ältere Menschen erhalten bei ähnlichen Krankheitsbildern weniger Geld für die Pflege als jüngere mit vergleichbarem Pflegebedarf. Laut EHRC besteht jedoch keine große Hoffung für die Zukunft. Eine von drei Kommunen hat bereits die Ausgaben für die häusliche Pflege reduziert. Eine von fünf Gemeinden hat inzwischen entsprechende Pläne.
(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
Website: www.pressetext.com

GB: Pflege zu Hause verletzt oft Menschenrechte

2011-10-16

Wie ein Pflegedienst Intensivpflegebedürftige betreut - Kreis Tübingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

16.10.2011 

Das Haus der Stille

Wie ein Pflegedienst Intensivpflegebedürftige betreut


Jedes Augenzwinkern ist wichtig: Wachkoma-Patienten haben kaum Möglichkeiten, sich anderen Menschen mitzuteilen. Im Gomaringer Haus Eschenlaub leben drei Männer, die rund um die Uhr Betreuung und Pflege brauchen.
Gabi Schweizer
In einem Pflegeheim müsste das Badezimmer behindertengerecht ausgestattet sein. In einer WG für ... Bild: Franke
Gomaringen. Ein Patient – nennen wir ihn der Einfachheit halber Peter – sitzt gern im Hängesessel. Er kann das nicht mehr selbst sagen. Aber Jenny Rodriguez-Jorge glaubt trotzdem, dass es so ist. Sie achtet darauf, ob der Mann sich gemütlich zusammensinken lässt oder ob die Muskeln angespannt bleiben. Peter lässt sich in den Stoff fallen. Das ist ein gutes Zeichen.
Nicht heute. Die Presse ist da. Die Angehörigen aller drei Patienten möchten nicht, dass zu viel über die Bewohner des Haus Eschenlaub im Blatt kommt. Etwas, das sie identifizieren könnte. Das ist verständlich. Zwei der drei Männer können keine eigenen Wünsche mehr äußern, jedenfalls nicht verbal. Alle Belange des täglichen Lebens müssen Angehörige und Pfleger/innen für sie übernehmen. Doch was um sie vorgeht, bekommen sie mit. Alles? Angehörige und Pfleger gehen davon aus.
Das Haus Eschenlaub in Gomaringen bietet Platz für drei Menschen, die rund um die Uhr Betreuung und Pflege brauchen – beispielsweise, weil sie nach einem Herzinfarkt oder einem Unfall ins Wachkoma fielen. Aber auch für Menschen, die aus einem anderen Grund rund um die Uhr betreut werden müssen. Dafür soll die Umgebung häuslich, die Pflege individuell sein und persönliche Wünsche berücksichtigen – Ausflüge zu Familienfeiern sollen auch drin sein.
Im Prinzip bietet der AKD (Ambulanter Krankenpflege-Dienst) damit etwas ganz Ähnliches an wie die Wachkoma-WG, die Ceres, der Verein zur Hilfe für Cerebralgeschädigte, im alten Forsthaus in Mössingen einrichtet. Es gibt allerdings einige Unterschiede:
Wie ein Pflegedienst Intensivpflegebedürftige betreut - Kreis Tübingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

2011-10-10

Pläne des Bundesgesundheitsministers: Bahr: Pflegereform startet Anfang 2012 | RP ONLINE

Pläne des Bundesgesundheitsministers

Bahr: Pflegereform startet Anfang 2012

zuletzt aktualisiert: 08.10.2011 - 15:37
Frankfurt (RPO). Die Reform der Pflegeversicherung soll laut Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) in wenigen Monaten starten. Er sagte in einem Interview: "Die Pflegereform soll im ersten Halbjahr des nächsten Jahres in Kraft treten."
Bahr zufolge sollen Familien, die Angehörige pflegen, besser entlastet werden. "Ein pflegender Angehöriger muss Auszeiten nehmen können", so der Minister gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wer Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt, bekommt derzeit kein Pflegegeld. Das wird nicht verstanden."
Zudem will der Bundesgesundheitsminister das Angebot an Pflegeleistungen flexibilisieren. So sollen Pflegebedürftige die Leistungen stärker nach ihren Bedürfnissen wählen können und nicht nur "ein starres Angebot" vorfinden. Bahr will ferner ambulante Pflege und neue Wohnformen, wie betreutes Wohnen, stärken. An die Arbeitgeber appellierte er, durch flexiblere Arbeitszeiten ebenfalls einen Beitrag leisten.
Zur Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte in Deutschland sagte der Minister: "Es gibt heute schon die Möglichkeit, Kräfte aus dem Ausland legal zu beschäftigen. Das gilt es zu stärken." Über die Finanzierung seiner Pläne berät Bahr zufolge die Koalition derzeit.

Pläne des Bundesgesundheitsministers: Bahr: Pflegereform startet Anfang 2012 | RP ONLINE
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