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2013-07-04

Landesseniorenvertretung NRW gibt Empfehlungen zur Inklusion heraus

Empfehlungen zur Inklusion der LSV NRW 21.06.2013 


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Landesseniorenvertretung NRW gibt Empfehlungen zur Inklusion heraus

Den Blickwinkel verändern und sensibel machen


Nein, allgemein gültige Rezepte für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gibt es nicht, und die kann auch die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) nicht anbieten. Was sie aber mit ihren „Empfehlungen zur Umsetzung der Konvention“ als bisher einzige unabhängige Interessensvertretung Älterer getan hat, kann eine große Hilfe für ihre 162 kommunalen Mitglieder darstellen, mit dem Thema „Inklusion“ praxisnah umzugehen.
Aus der Mitte der Mitglieder heraus setzten sich neun Interessierte im Jahr 2012 zum „Arbeitskreis UN-BRK“ zusammen. Ihr Ziel: Hinweise auf die Bedeutung des Themas Inklusion zu geben, vor allem aber Ideen zur Umsetzung vor Ort in den Kommunen – und nicht zuletzt in den Köpfen der Menschen – zu erarbeiten. Denn Barriere-Freiheit beginnt immer mit einer Änderung des Blickwinkels, so waren sich die AK-Mitglieder rasch einig.
Birgit Povel, Vorstandsmitglied und Leiterin des Arbeitskreises: „Die Landesseniorenvertretung richtet ihr Augenmerk auf ältere Behinderte und setzt sich für den Bewusstseinswandel von der Exklusion (Ausschluss) über die Integration hin zur Inklusion (also der vorbehaltlosen Teilhabe) behinderter Menschen ein“. Die auf der Mitgliederversammlung der LSV NRW kürzlich verabschiedete Empfehlung soll nun in den örtlichen Seniorenvertretungen mit Leben erfüllt werden.
Dass es in den Bereichen Gesundheitsförderung, Wohnraum- und Wohnumfeld-Gestaltung, Unterstützungsnetzwerke, Öffentlichkeitsarbeit sowie Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen gerade auf der lokalen Ebene viele Chancen gibt zu Veränderungen, davon sind die Seniorenvertreter überzeugt. Da eine solche Arbeit vor allem mit Sensibilisierung durch Information und Werbung, aber auch durch eigene Aktivitäten und Anregungen geschehen müsse, werde sie mit Sicherheit aber viel Mut und einen langen Atem brauchen.
Eine der wichtigsten Anregungen aus dem Praxis-Teil der Empfehlung, die man übrigens auf der Internetseite der LSV (www.lsv-nrw.de) einsehen und herunterladen kann: Einen engen Schulterschluss mit den kommunalen Behindertenvertretungen suchen oder sich für die Gründung eines solchen Gremiums einsetzen. Anhand von Leitfragen zur Barriere-Freiheit, zur Gewaltfreiheit und zu den Bereichen unabhängiger Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft können sich die kommunalen Seniorenvertretungen ihre eigenen, lokal machbaren Schwerpunkt heraussuchen und weiterentwickeln. Dann wäre ein Ziel des engagierten LSV-Arbeitskreises bereits erreicht. Dessen Mitglieder wollen übrigens auch weiter nah am Thema bleiben.
Direkter Download der Empfehlungen der LSV NRW (PDF-Datei)

www.forum-seniorenarbeit.de - Startseite

2012-12-12

Behinderter macht sich für Behinderte stark | Hoya/Eystrup

  • 12.12.12
Christian Habl will Netzwerk für Firmen und körperlich Beeinträchtigte aufbauen

Behinderter macht sich für Behinderte stark

Br.-Vilsen - Von Marvin Köhnken
„Qualifizierte Mitarbeiter mit einer körperlichen Behinderung sind nicht weniger leistungsfähig, sicherlich aber motivierter, wenn sie einen sicheren Job ausüben können“, meint Christian Habl. Der 31-Jährige ist gelernter Versicherungsfachmann und seit Februar arbeitslos. Um einen neuen Job zu finden, will er sich nicht mehr nur auf die staatlichen Einrichtungen verlassen, sondern ein Netzwerk für Betroffene und Firmen aufbauen

Behinderter macht sich für Behinderte stark | Hoya/Eystrup

2011-11-17

Netzwerk von NutzerInnen des Persönlichen Budgets in Rheinland-Pfalz gegründet -- kobinet

17.11.2011 - 04:54

Netzwerk von NutzerInnen des Persönlichen Budgets in Rheinland-Pfalz gegründet.

Mainz (kobinet) Am 15. November haben die TeilnehmerInnen einer Fachtagung unter dem Titel "Jetzt aber mal konkret – Menschen mit Behinderung und ihr Persönliches Budget" das Netzwerk ProBudget gegründet. Darauf hat das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hingewiesen, das die Tagung organisiert hat.

Seit 2008 haben behinderte Menschen in Deutschland das Recht, Leistungen, die sie wegen ihrer Behinderung benötigen, auch als persönliches Budget zu erhalten. Beispielsweise bekommen sie Geld, um die Unterstützung beim selbstständigen Wohnen oder Assistenz bei der Körperpflege einkaufen zu können. So können die Menschen mit Behinderung wählen, ob sie einen Dienstleister beauftragen oder ihre Unterstützung selbst beschäftigen wollen. Trotz vieler guter Erfahrungen mit dieser neuen Leistungsform gibt es in der Praxis noch viele Hürden, Widerstände und großen Informationsbedarf, schreibt das ZsL Mainz in einer Presseinformation.

"Inzwischen gibt es in Rheinland-Pfalz über 5.000 Nutzerinnen und Nutzer des Persönlichen Budgets, doch trotzdem kann nicht von einer flächendeckenden Nutzung des Persönlichen Budgets gesprochen werden. Wir erhoffen uns, dass das Netzwerk dazu beitragen kann, dass das Persönliche Budget in allen Regionen zur Anwendung kommt", erklärte die Geschäftsführerin des ZsL Mainz Gracia Schade. "Jeder Mensch mit Behinderung, der ein Persönliches Budget bekommt oder darüber nachdenkt ein Budget zu beantragen kann bei ProBudget Mitglied werden", so Gerlinde Busch, Mitarbeiterin des ZsL Mainz. "Es ist unser Ziel, dass noch mehr behinderte Menschen in Rheinland-Pfalz ein selbstbestimmtes Leben mit Hilfe des Persönlichen Budgets führen können."

Netzwerk von NutzerInnen des Persönlichen Budgets in Rheinland-Pfalz gegründet -- kobinet

2011-11-02

Leistungen der Selbsthilfeorganisationen in Hessen gewürdigt -- kobinet

02.11.2011 - 16:36

Leistungen der Selbsthilfeorganisationen in Hessen gewürdigt.

Von kobinet-Korrespondent Keyvan Dahesch

Frankfurt am Main (kobinet) Nach Ansicht der hessischen Sozialstaatssekretärin Petra Müller-Klepper gewinnt die Selbsthilfe immer mehr an Bedeutung. Rund 6.000 Selbsthilfegruppen mit 250.000 Mitgliedern seien zur Zeit in Hessen aktiv, gab die Staatssekretärin in Frankfurt bekannt.

"Daher ist cie Selbsthilfe zu einer wichtigen, unverzichtbaren Ergänzung der professionellen Arbeit im Gesundheitswesen geworden", betonte die Politikerin. "Sie ergänzt in hervorragender Weise das bestehende Versorgungssystem, indem sie Dienstleistungen bereitstellt, die von der professionellen Seite nicht in der gewünschten Form oder gar nicht zur Verfügung stehen“, erklärte Müller-Klepper bei einer Selbsthilfe-Fachtagung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hessen. Bundesweit seien rund drei Millionen Personen in schätzungsweise 80.000 Selbsthilfegruppen aktiv. Aktuell finde ein Vernetzungsprozess statt, so die Staatssekretärin. Zunehmend schlössen sich die Selbsthilfegruppen zu Arbeitskreisen und Netzwerken zusammen.

Leistungen der Selbsthilfeorganisationen in Hessen gewürdigt -- kobinet

2011-10-28

Unfallopfer profitieren von Hamburger Kliniknetz

Ärzte Zeitung, 20.10.2011
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Unfallopfer profitieren von Hamburger Kliniknetz

Das Traumanetz zieht Bilanz: Standards, Schulungen und Absprachen verbessern die Versorgung von Unfallopfern.
HAMBURG (di). Das 2009 gegründete Hamburger Traumanetz hat eine positive Bilanz der Zusammenarbeit der zwölf Kliniken gezogen. Die Standards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) helfen bei der Versorgung.
"Durch das Netzwerk können wir die flächendeckende Versorgungsqualität von Schwerverletzten erhalten und verbessern", sagte Netz-Sprecher Dr. Wolfgang Lehmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Die verbesserte Versorgung führen die Mitglieder des Netzes unter anderem auf bessere Kommunikation, bessere Nutzung der Kapazitäten, die Einrichtung von Versorgungsstandards und regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für ärztliches und pflegerisches Personal zurück.

Unfallopfer profitieren von Hamburger Kliniknetz

Fachveranstaltung - Jetzt aber mal konkret – Menschen mit Behinderung und ihr Persönliches Budget

Jetzt aber mal konkret – Menschen mit Behinderung und ihr Persönliches Budget

Fachveranstaltung der Zentren für selbstbestimmtes Leben in Mainz und Bad Kreuznach und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland am 15.11.2011 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Haus der Jugend Mainz, Mitternachtsgasse 8, 55116 Mainz, Wegbeschreibung unter: http://www.hdj-mainz.de/639.0.html
Das Persönliche Budget ermöglicht Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben durch den besseren Einfluss auf die Gestaltung ihres eigenen Lebens. Die Zahl der Budgetnehmerinnen und Budgetnehmer steigt, wenn auch nur langsam. Persönliche Budgets erfordern personenorientierte Dienstleistungen und vor allem eine bedarfsdeckende Finanzierung der Budgets. Bei den Kostenverhandlungen stehen sich dabei nicht mehr Einrichtungs- und Kostenträger gegenüber, sondern der einzelne Budgetnehmer muss sein Persönliches Budget selbst aushandeln. Ziel unserer Fachveranstaltung ist die Gründung eines Netzwerkes, indem sich Budgetnehmerinnen und Budgetnehmer organisieren, um ihre Interessen wirkungsvoller durchzusetzen.
Ein Blick in die Niederlande und die Erfahrungen der Organisation Per Saldo sollen die Netzwerkgründung fachlich unterstützen. Uwe Frevert vom Vorstand der ISL e.V. kann ebenfalls über langjährige und gute Erfahrungen mit selbstorganisierten Hilfen im Rahmen der Persönlichen Assistenz berichten.
Neben einer trägerunabhängigen Beratung brauchen Budgetnutzerinnen und –nutzer neue Dienstleistungen und eine eigenständige Interessenvertretung. Unsere Fachveranstaltung möchte die ersten wichtigen Schritte beschreiten.
Eingeladen sind BudgetnehmerInnen, VertreterInnen von Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen, Kostenträger und Leistungserbringer
Das Fachgespräch dient der Vorbereitung einer großen Fachtagung für BudgetnutzerInnen im Jahr 2012.

Fachveranstaltung
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