Posts mit dem Label Pflege-TÜV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pflege-TÜV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2014-02-07

Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert - München - Abendzeitung München



AZ-Serie: Wege zur Pflege 

Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert

Tina Angerer,
07.02.2014 07:00 Uhr

Fünf Jahre lang hat Sabine B. ihre Mutter täglich in einem mit „sehr gut“
bewerteten Pflegeheim besucht. Sie sagt: „Mit Würde hat der Alltag dort
wenig zu tun“
AZ-Serie: Wege zur Pflege: Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert - München - Abendzeitung München

2014-01-31

Bundesgesundheitsministerium korrigiert Pflege-TÜV

30. Januar 2014
.Qualität in der Pflege

Bundesgesundheitsministerium korrigiert Pflege-TÜV

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR)
korrigiert. Diese treten jetzt zum 1. Februar 2014 in Kraft. Einen
Monat später als geplant.
Pflege-TÜV
Seit dem 1. Januar 2014 sollten die
überarbeiteten und damit schärferen Kriterien zu den umstrittenen
Pflege-Noten, mit denen die Qualität von Pflegeheimen bewertet wird,
bereits gelten. Doch das Bundesgesundheitsministerium hat die Einführung
um einen Monat verschoben.



Gesundheitsstadt Berlin - Bundesgesundheitsministerium korrigiert Pflege-TÜV

2013-11-21

Transparenter Pflege-TÜV? - Transparenter Pflege-TÜV? - ARD | Das Erste


Transparenter Pflege-TÜV?

Transparenter Pflege-TÜV? | Video verfügbar bis 21.11.2014

Wie steht es in Deutschland um die Pflege?
Der größte Teil aller Pflegeheime in Deutschland hat die Pflege-TÜV-Noten 1,1 oder 1,2. Gleichzeitig werden aber immer wieder Vorwürfe laut, dass Heimbewohner nicht richtig ernährt oder gepflegt werden. Was ist der neu geplante Pflege-TÜV wert?
Transparenter Pflege-TÜV? - Transparenter Pflege-TÜV? - ARD | Das Erste

2013-06-17

Deutscher Bundestag: Grüne fordern Aussetzung des Pflege-TÜV

Grüne fordern Aussetzung des Pflege-TÜV


Gesundheit/Antrag - 12.06.2013

Berlin: (hib/SUK) Nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist der so genannte Pflege-TÜV gescheitert. Sie fordert deshalb in einem Antrag (17/13760), die Pflegenoten auszusetzen und neue Kriterien der Qualitätsprüfung für die Pflege einzuführen. Eine „bloße Überarbeitung oder Neubewertung“ der bisherigen Kriterien werde „nichts an der derzeit fehlgeleiteten Qualitätsmessung ändern.Die Abgeordneten schreiben, die Regelung zur Pflege-Transparenzvereinbarung (PTV) im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz verfolge die Absicht, Qualitätsentwicklung und -Sicherung in der Pflege im ambulanten und stationären Bereich für die Verbraucher transparent zu machen. Die damit verbundenen Qualitätsprüfungen würden mindestens einmal jährlich durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder dem Prüfdienst der privaten Krankenversicherung bei allen stationären und ambulanten Diensten durchgeführt. Es sei das Ziel gewesen, durch „die verständliche, übersichtliche sowie vergleichbare Veröffentlichung der Ergebnisse“ der Prüfung die Transparenz für die Verbraucher zu erhöhen. In Anlehnung an das Schulnotensystem werde die Qualität verschiedener Versorgungsbereiche erhoben, bewertet und veröffentlicht. Mit dem so genannten Pflege-TÜV sollte eine Entscheidungshilfe für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen geschaffen werden, die ihn die Wahl für ein Angebot erleichtern sollte.
Tatsächlich aber reiße die Kritik an den Pflegenoten nicht ab - und sei überdies begründet. Immer wieder werde bemängelt. dass die Noten die tatsächliche Qualität der geprüften Einrichtungen oder Dienste „nicht abbilden“; zudem seien die Entstehung der Prüfkriterien, deren Gewichtung, Validität und Zuverlässigkeit strittig. Auch von wissenschaftlicher Seite seien die Transparenzkriterien und die Bewertungssystematik „sehr umstritten“.
Damit, so heißt es in dem Antrag, habe das derzeitige System zur Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität „nichts zum Verbraucherschutz und zur Transparenz beigetragen“. Daran würden auch kurzfristige Nachbesserungen nichts ändern. Nach Ansicht der Parlamentarier führt an einer Reform „kein Weg vorbei“. Die Bundesregierung soll daher die bestehenden Maßstäbe und Grundsätze zur Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität reformieren und ein Qualitätssicherungssystem entwickeln, das sich am aktuellen Stand der Wissenschaft ausrichte. In diesen Prozess seien die maßgeblichen Organisationen und Selbsthilfeverbände für die Wahrnehmung der Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen „gleichberechtigt mit einzubeziehen“.
Gleichzeitig wollen die Grünen die Errichtung eines „unabhängigen und multidisziplinär besetzten Instituts für Qualität in der Pflege“, das künftig Vorschläge für Qualitätsanforderungen erarbeiten soll. Außerdem fordern sie, die Aufgaben des Medizinischen Dienstes der Krankenlassen im Zuge der Reform der Qualitätssicherung anzupassen.
Im Antrag heißt es, das im Auftrag des Gesundheitsministeriums und des Familienministeriums zwischen 2008 und 2010 durchgeführte Projekt „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ schlage ein Indikatorensystem vor, das Aussagen über die Ergebnisqualität in vollstationären Pflegeeinrichtungen ermögliche. Davon würden sich auch die Pflegekassen eine Umstrukturierung von Prüfinhalten und einen Zuwachs von bewertbaren Informationen für das Prüfverfahren erhoffen. Doch seit dem Abschluss des Projekts gebe es keine Weiterentwicklung, die gewonnenen Ergebnisse hätten „keinen Eingang“ in die bisherige Qualitätssicherung gefunden.

Deutscher Bundestag: Grüne fordern Aussetzung des Pflege-TÜV

2013-05-18

Bundessozialgericht billigt umstrittenen "Pflege-TÜV" - Yahoo! Nachrichten Deutschland


Bundessozialgericht billigt umstrittenen "Pflege-TÜV"

Prüfberichte dürfen ins Internet


Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat den umstrittenen "Pflege-TÜV" im Grundsatz bestätigt. Nach einem am Donnerstag verkündeten Urteil dürfen die Pflegekassen Prüfberichte über die Qualität von Heimen und Pflegediensten ins Internet einstellen. Dies verstoße nicht gegen die Verfassung. (Az: B 3 P 5/12 R)
Bundessozialgericht billigt umstrittenen "Pflege-TÜV" - Yahoo! Nachrichten Deutschland

2013-02-18

Caritas fordert Reform beim Pflege-TÜV | NDR.de - Regional - Niedersachsen - Oldenburg/Ostfriesland

Caritas fordert Reform beim Pflege-TÜV

Ein alter Mann sitzt im Rollstuhl. © dpa Fotograf: Patrick Peul 
Geben die Noten tatsächlich wieder, wie gut oder schlecht die Pflege ist? (Archivbild)

  Noten für Pflegeheime - durch sie sollte alles besser, zumindest transparenter werden. Eingeführt im Jahr 2008, werden sie regelmäßig vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen vergeben. Seitdem bekommen die meisten niedersächsischen Pflegeheime Spitzennoten. Der Oldenburger Landesverband der Caritas findet das irreführend und fordert eine Reform des Benotungssystems. "Die Noten sind Schall und Rauch", sagte der Pflegeexperte der Caritas, Horst Geers, bei einer Konferenz in Cloppenburg. Die Prüfer würden bei der Notenvergabe alles beurteilen - nur nicht, ob die Bewohner gut versorgt sind.

Caritas fordert Reform beim Pflege-TÜV | NDR.de - Regional - Niedersachsen - Oldenburg/Ostfriesland

2012-10-21

Das Pflege-TÜV-Märchen: Gute Noten für schlechte Versorgung | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

Das Pflege-TÜV-Märchen 

Gute Noten für schlechte Versorgung

Ein Beitrag von: quer Stand: 18.10.2012
Eigentlich soll der Pflege-TÜV prüfen, wie gut Heim-Bewohner versorgt und betreut werden. Doch in der Praxis führen absurde Prüfkriterien dazu, dass auch Heime mit schlechter Pflege Bestnoten erhalten. So können Mängel, wie etwa wundliegende Patienten, damit ausgeglichen werden, dass Speisepläne in Schriftgröße 14 aushängen. Der Leiter eines Augsburger Pflegeheims stellt dem Pflege-TÜV nun ein schlechtes Zeugnis aus. Er prangert an, dass auch seine Einrichtung eine 1,0 bekommen hat, obwohl sie die Note gar nicht verdient hätte.

Das Pflege-TÜV-Märchen: Gute Noten für schlechte Versorgung | quer | Bayerisches Fernsehen | Fernsehen | BR.de

2012-09-23

Deutscher Bundestag: Grüne fragen nach der Qualität des "Pflege-TÜV"

Bildwortmarke: Deutscher Bundestag 

Grüne fragen nach der Qualität des "Pflege-TÜV"


Gesundheit/Kleine Anfrage - 21.09.2012

Berlin: (hib/TVW) In einer Kleinen Anfrage (17/10693) erkundigt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen danach, ob die Bundesregierung die sogenannten Pflegenoten für ein geeignetes wissenschaftliches Instrument hält, um die Qualität von Pflegeeinrichtungen abzubilden. Nach dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz aus der 16. Wahlperiode liege die Kompetenz für die Festlegung der Kriterien für die Qualität von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen bei den Krankenkassen und den Verbänden der Leistungsträger. Nach Auffassung der Abgeordneten stehen die in den Jahren 2008 und 2009 zwischen den Vertragspartnern ausgehandelten Pflege-Transparenzvereinbarungen (PTV), dem sogenannten „Pflege-TÜV“, „im Mittelpunkt kontroverser Diskussionen.“ Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass die Verhandlungen der Vertragsparteien zur Überarbeitung des „Pflege-TÜV“ im Juli 2012 vorerst gescheitert seien. Sie wollen daher wissen, ob die Bundesregierung die PTV auch weiterhin für geeignet hält, um mehr Transparenz und eine besseren Vergleichbarkeit der Pflegequalität herzustellen. Außerdem wollen die Abgeordneten erfahren, ob die Prüfungsergebnisse („Pflegenoten“) aus Sicht der Bundesregierung aussagekräftig in dem Sinne seien, „dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Unterschiede zwischen Einrichtungen und Diensten wirklich erkennen und bewerten können“.

Deutscher Bundestag: Grüne fragen nach der Qualität des "Pflege-TÜV"

2012-09-22

Missstände in Pflegeheimen - "Der Pflege-TÜV ist die Legalisierung des Betrugs" - Bayern - sueddeutsche.de


Missstände in Pflegeheimen  

"Der Pflege-TÜV ist die Legalisierung des Betrugs"

22.09.2012, 12:58
Von Andreas Ross
Ein Augsburger Heim für Demenzkranke hat vom Pflege-TÜV die Bestnote bekommen. Unverdient, wie der frühere Polizist, der das Heim leitet, sagt. Die Bewertung gaukle Angehörigen vor, dass Patienten gut versorgt seien, während sich zwei Pflegekräfte zeitweise um 30 Patienten kümmern müssten - Missstände in Pflegeheimen - "Der Pflege-TÜV ist die Legalisierung des Betrugs" - Bayern - sueddeutsche.de

2012-04-26

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf | Mönchengladbacher Zeitung | Nachrichten aus der Region

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) hat am 24.04.2012 seinen 3. Qualitätsbericht 2012 vorgelegt und darin u.a. herausgestellt, dass sich die Qualität der Pflege gegenüber früheren Berichten gebessert habe, aber gleichwohl über erhebliche Pflegemängel zu informieren sei.
Beklagenswerte Zustände gibt es sowohl stationär wie ambulant und betreffen zum Beispiel die Ernährung (Nahrungsaufnahme), Lagerung, Mobilisation und Freiheit (Vermeidung von Fixierungen) der pflegebedürftigen Menschen.

Das Ausmaß dieser Mängel wird im Qualitätsbericht nur pauschal und mit prozentualen Angaben beschrieben, so dass die exakten Pflege- und Versorgungsdefizite nicht ganz deutlich werden.
Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass der MDS bemüht erscheint, in seinem Qualitätsbericht der eigenen Prüftätigkeit einen nicht unerheblichen Erfolg zuzuordnen und andererseits die Feststellungen zu einem großen Teil nur auf Dokumentationen gestützt werden (können).
Es ist und bleibt ein Nachteil, wie beim vielfach kritisierten sog. Pflege-TÜV, dass das Dokumentationsgeschehen weitgehend die Basis von Beurteilungen ist und bleibt. Mittlerweile haben sich die Träger von Pflegeeinrichtungen auf den Prüfschwerpunkt „Dokumentation“ eingestellt, so dass allein aufgrund solcher Kriterien verbesserte Ergebnisse zwangsläufig sind.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist der Auffassung, dass die aufgezeigten Pflegemängel in den bundesdeutschen Pflegeeinrichtungen schnellstmöglich abgestellt gehören.

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf | Mönchengladbacher Zeitung | Nachrichten aus der Region

2012-04-25

Hunderttausende Heimbewohner leiden unter Pflege-Missständen

Hunderttausende Heimbewohner leiden unter Pflege-Missständen


Skandalöse Zustände in Pflegeheimen schreckten vor fünf Jahren viele auf. Jetzt hat sich die Lage gebessert - aber Fesseln, mangelnde Hilfe, wenig Zuwendung gehören noch immer für sehr viele zum Alltag.


Bild vergrößern
Trotz generell guter Pflegequalität gibt es in Deutschlands Heimen auch schwere Mängel. Symbolfoto: dpa
Berlin. Trotz Verbesserungen leiden hunderttausende Bewohner von Pflegeheimen in Deutschland unter oft eklatanten Missständen. Von den rund 140.000 Menschen, die mit Gittern oder Gurten im Bett oder Rollstuhl festgehalten werden, fehlt nach Recherchen der Krankenkassen bei jedem zehnten die vorgeschriebene Anordnung eines Gerichts.

134.000 Menschen mit erhöhtem Risiko zum Wundliegen bekommen nicht genug Schutz dagegen. Die Krankenkassen forderten die Heime bei der Präsentation ihrer Prüfergebnisse am Dienstag in Berlin eindringlich auf, die Zustände abzustellen. Sächsische Zeitung [online] - Panorama: Hunderttausende Heimbewohner leiden unter Pflege-Missständen

Pflege: CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen - Newsticker - sueddeutsche.de

Gesundheit - Pflege: CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen

CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen
Altenheim in Köln: Nach der Veröffentlichung des neuen Pflege-Qualitätsberichts der Krankenkassen sind Mängel in deutschen Pflegeheimen wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Foto: Oliver Berg/Archiv (©dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH)
Berlin (dpa) - Angesichts weiter bestehender Missstände in Pflegeheimen hat die SPD grundlegendere Reformen und höhere Versicherungsbeiträge gefordert.
«Wir alle werden für die Pflege in Zukunft mehr zahlen müssen», sagte die stellvertretende Vorsitzende, Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig, der «Passauer Neuen Presse». «Die Einführung der Zwei-Klassen-Pflege mit einer privaten Zusatzversicherung durch Herrn (Gesundheitsminister Daniel) Bahr lehnen wir ab.»
«Das Personal hat immer weniger Zeit, die Menschen zu betreuen, die Bezahlung ist nicht gut. Wir müssen Bürokratie abbauen und die Anerkennung für den Beruf der Pfleger stärken», sagte Schwesig. Es müsse auch genauer definiert werden, wer welche Leistungen erhält. «Die Anwendung eines verbesserten Pflegebedürftigkeitsbegriffes würde rund fünf Milliarden Euro pro Jahr kosten.»
Der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion, Jens Spahn, forderte die zuständigen Behörden zu mehr Konsequenz gegenüber den beaufsichtigten Pflegeheimen auf. «Dort wo es Missstände gibt, muss die Aufsicht hart durchgreifen und notfalls endlich auch Einrichtungen schließen», verlangte er in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch). (..)
Gesundheit - Pflege: CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen - Newsticker - sueddeutsche.de

2012-04-24

Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht - MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES MDS UND DES GKV-SPITZENVERBANDS

Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht

Essen/Berlin, 24. April 2012
Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert. Das zeigt der dritte Pflege-Qualitätsbericht, den der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) und der GKV-Spitzenverband am 24. April in Berlin vorstellten. Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz gab es Fortschritte im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2007. Bei anderen Pflegeproblemen – etwa, wenn es darum geht, ein Druckgeschwür zu vermeiden – offenbaren sich jedoch noch Schwächen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Einrichtungen, die die Prozessstandards guter Pflege erfüllen, erreichen auch bessere Ergebnisse in der Versorgungsqualität.
Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht - MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.

Qualitätsbericht der Krankenkassen: Trotz Fortschritten noch Mängel in der Pflege

Qualitätsbericht der Krankenkassen: 

Trotz Fortschritten noch Mängel in der Pflege

zuletzt aktualisiert: 24.04.2012 - 15:01
Berlin (RPO). Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich teilweise verbessert. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und der ihm angegliederte Medizinische Dienst (MDS) legten am Dienstag in Berlin den dritten Pflege-Qualitätsbericht vor. Der 2007 veröffentlichte Vorläuferbericht hatte eine breite politische Debatte über die Qualität der Pflege ausgelöst.
Qualitätsbericht der Krankenkassen: Trotz Fortschritten noch Mängel in der Pflege

Neuer Pflegebericht - Falsche Medikamente, Fesseln, Druckgeschwüre - Gesundheit - sueddeutsche.de

Neuer Pflegebericht Falsche Medikamente, Fesseln, Druckgeschwüre

24.04.2012, 14:19
Ist die Pflege in Deutschland besser geworden? Höchstens in Teilen, ergibt der neue Pflege-Qualitätsbericht. Heimbewohner sind heute besser ernährt als vor fünf Jahren, aber noch immer läuft ein großer Teil der Betroffenen unnötig Gefahr, Druckgeschwüre zu entwickeln. Und jeder fünfte Patient bekommt seine Medikamente nicht wie verordnet.
Neuer Pflegebericht - Falsche Medikamente, Fesseln, Druckgeschwüre - Gesundheit - sueddeutsche.de

Qualitätsbericht zur Pflege: Viele Demenzkranke unnötig eingegittert - Wirtschaftspolitik - FAZ

Qualitätsbericht zur Pflege 

Viele Demenzkranke unnötig eingegittert

24.04.2012 ·  Alte Menschen werden zwar besser gepflegt als noch vor ein paar Jahren - doch gut ist die Situation noch lange nicht. Sogar erhöht hat sich die Zahl der Patienten, die wegen Bettlägrigkeit Druckgeschwüre hatten.

Qualitätsbericht zur Pflege: Viele Demenzkranke unnötig eingegittert - Wirtschaftspolitik - FAZ

2011-11-11

Pflege-TÜV - SWR Fernsehen :: Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz | SWR.de

Pflege-TÜV

Sendung vom Donnerstag, 10.11.2011 | 19.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Der Paritätische Wohlfahrts-Verband bemängelt den sogenannten "Pflege- TÜV". Dieser TÜV soll gute von schlechten Pflegeheimen unterscheiden - ist aber umstritten. Der Wohlfahrts-Verband in Rheinland-Pfalz untersucht nun diesen TÜV - in einem bundesweit einmaligen Projekt. Das Zwischen-Ergebnis: So wie es bisher läuft, sei das Bewertungs-System ungeeignet.
Pflege-TÜV - SWR Fernsehen :: Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz | SWR.de

2011-11-06

Pflege-Tüv der Krankenkassen unter Beschuss

Pflege-Tüv der Krankenkassen unter Beschuss

Von SZ-Redakteur Dietmar Klostermann

Saarbrücken. Die 10 000 Bewohner der etwa 140 Altenpflegeheime im Saarland und ihre Angehörigen werden es wohl mit Schrecken zur Kenntnis nehmen: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Saarland/ Rheinland-Pfalz bewertet den so genannten Pflege-Tüv der Medizinischen Dienste der Krankenkassen als „intransparent und nicht zweckmäßig“.

„Die Notengebung in ihrer jetzigen Form ist im Hinblick auf die tatsächliche Pflegequalität keine zuverlässige Entscheidungshilfe für Verbraucher“, sagte der Landesgeschäftsführer des „Paritätischen“, Wolfgang Krause, am Freitag in Saarbrücken. Seit 2009 bewerten die Kontrolleure der Medizinischen Dienste der AOK, der Ersatzkassen und der Knappschaft im Saarland Altenheime und veröffentlichen ihre Ergebnisse im Internet.

So ist die aktuelle Durchschnittsnote der Saar-Seniorenheime laut dieser Kassenberichte derzeit hervorragend: 1,4, also „sehr gut“ ist die Schulnote, die Prüfer vergaben.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist jedoch der Auffassung, dass eine Kontrolle der Kassenkontrolleure dringend angeraten ist und gründete das nach eigenen Angaben bundesweit erste „Kompetenzzentrum Pflegequalität“ in Saarbrücken.

Jürgen Hermann, Leiter dieses Zentrums, sagte, man habe 18 Altenheim-Prüfberichte unter die Lupe genommen. „Das Ziel des Gesetzgebers, Transparenz über die Qualität der Einrichtungen zu schaffen, wurde nicht erreicht. Die Prüfer der Kassen haben viel zu sehr die Dokumentation im Fokus und vernachlässigen die Bewertung der realen Pflege“, sagte Hermann. So erhielten Heime, in denen sich nachweislich kein Bewohner wund gelegen habe, in diesem Feld ein ,,mangelhaft“, weil Einschätzungen und Maßnahmen aus Sicht der Prüfer nicht ausreichend dokumentiert worden seien. Zudem seien die Stichproben der Kontrolleure oft viel zu klein und nur auf eine oder zwei Personen begrenzt. (...)

Auch SZ-Recherchen in Prüfberichten der Ersatzkassen zeigen die Problematik der Notengebung auf. Da erhielt ein Saarbrücker Heim die Spitzennote 1,2, obwohl die Frage „Wird die erforderliche Körper-, Mund- und Zahnpflege den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Bewohners entsprechend durchgeführt?“ nur mit 4,1 benotet wurde. Und die wichtige Frage „Wird das Wohlbefinden von Demenzkranken ermittelt und werden daraus Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet?“ sogar ein „mangelhaft“ bekam.
Pflege-Tüv der Krankenkassen unter Beschuss

 

Pflege-TÜV durchgefallen

"Mangelhaft für den Pflege-TÜV" [aktueller bericht, 04.11.2011, Länge: ca. 2:54 Min.]

"Schlechte Note für den Pflege-TÜV" [SR 3, Birte Olig, 14.10.2011, Länge: 2:43 Min.]

www.sr-online.de

2011-10-28

openPR.de - Pressemitteilung - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Pflegemängel können nur durch deutlich mehr Pflegepersonal behoben werden

28.10.2011 - 10:51







Pflegemängel können nur durch deutlich mehr Pflegepersonal behoben werden


Pressemitteilung von: Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk


Neuss, den 28.10.2011 - Die gebetsmühlenartigen Forderungen verschiedener Verbandsvertreter nach Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften für den Bereich Pflege sind irreführend und daher nicht hilfreich

Die seit Jahren beklagten Pflegesituationen in den stationären Pflegeeinrichtungen (Heimen) sind fast ausschließlich auf die unzulänglichen Pflegerahmenbedingungen zurückzuführen. Vor allem die unzureichenden Personalausstattungen in den Pflegeeinrichtungen (und Krankenhäusern) führen zwangsläufig zu Leistungseinschränkungen, die dann in unterschiedlicher Ausprägung zu Zurücknahmen bei der Zuwendung und auch zu nicht immer ausreichend sorgfältigen Verrichtungen führen. Und diese Situation ist nicht auf eine Stadt oder eine Region beschränkt, sie ist, weil systemisch bedingt, wohl bundesweit gegeben. Dabei können sich natürlich Unterschiedlichkeiten in der Ausprägung ergeben. Dort, wo z.B. die Führungskräfte ausreichend qualifiziert und hoch motiviert arbeiten, vielleicht auch eine große Zahl ehrenamtliche HelferInnen mobilisieren können, mag es besser funktionieren. Aber alles in allem können wirklich gute oder gar sehr gute Pflegesituationen eigentlich nirgendwo garantiert werden. Deshalb sind auch entsprechende Pflegenoten wenig hilfreich, sondern eher zur Irritation geeignet.
Es gab wiederholt Forderungen nach mehr Heimprüfungen und Einrichtung von Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften. Auch, wenn sie gebetsmühlenartig vorgetragen werden: Solche Maßnahmen sind nicht geeignet, die Probleme an der Wurzel zu beheben und damit unangemessene Pflegesituationen aufzulösen. Solche Forderungen lenken von den eigentlichen Problemen in den Pflegeeinrichtungen ab und verdienen daher eigentlich keine Aufmerksamkeit.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk sieht weiterhin die dringende Notwendigkeit, das bundesdeutsche Pflegesystem grundlegend zu reformieren, vor allem an einigen entscheidenden Eckpunkten Veränderungen per Gesetz vorzugeben, z.B. Aufstockung der Stellenschlüssel zur Überwindung des Pflegenotstandes (Schaffung eines Personalbemessungssystems) und Stärkung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ (finanzielle Dotierung anheben). Der sog. Pflege-TÜV muss sich auf die Ermittlung der Ergebnis- und Lebensqualität der BewohnerInnen konzentrieren und darf nicht weiter die Dokumentation in den Mittelpunkt von Qualitätsprüfungen stellen.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat sich in diesem Sinne an die zuständigen Ministerien und den Deutschen Bundestag (bzw. die Mitglieder des Bundestages) gewandt und Reformerfordernisse, mit dem Schwerpunkt Pflegenotstand, aufgezeigt.

openPR.de - Pressemitteilung - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Pflegemängel können nur durch deutlich mehr Pflegepersonal behoben werden

2011-10-10

Medizinischer Dienst - Pflege-TÜV ist für Heimbewohner keine Hilfe - Wissen - Berliner Morgenpost - Berlin

Medizinischer Dienst

Pflege-TÜV ist für Heimbewohner keine Hilfe


Seit drei Jahren werden alle Pflegeheime in Deutschland durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung geprüft. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht. Aber die Heimbewohner haben nicht wirklich etwas davon.

Kontrolle: Veronika Meier (l.) prüft für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen die Qualität von Pflegeheimen. Im Heim "An der Panke" spricht sie mit Frau M. (97)
Foto: Amin Akhtar
Kontrolle: Veronika Meier (l.) prüft für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen die Qualität von Pflegeheimen. Im Heim "An der Panke" spricht sie mit Frau M. (97)
Die Frage steht wie ein Fremdkörper im Raum. „Haben Sie sich schon einmal beschwert?“ Herr M. runzelt die Stirn. Er wirkt klein und verloren, wie er da in seinem Rollstuhl sitzt, die Last von 90 Lebensjahren auf seinen schmalen Schultern. Veronika Meier hat auf seinem Bett Platz genommen und sich als Prüferin des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) vorgestellt. Sie hat ihn freundlich gefragt, ob er ihr einige Fragen zum Alltag in seinem Pflegeheim beantworten könne. Herr M. hat seinen Rollstuhl vis-à-vis seines Bettes postiert. Er sagt, er bekomme sonst nie Besuch, und hüstelt verlegen.
Der MDK, erläutert ihm Veronika Meier, sei so etwas wie der Pflege-TÜV. Wie alle anderen Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg werde auch das Seniorendomizil „An der Panke“ in Wedding benotet. Sie reden über das Essen, die Körperpflege und darüber, warum Herr M. mit 90 Jahren keine Lust mehr hat, sich baden zu lassen. Doch, versichert Herr M., die Pfleger seien alle nett. Grund für Beschwerden? Er schaut Veronika Meier an und fragt: „Was soll man da sagen?“

Medizinischer Dienst - Pflege-TÜV ist für Heimbewohner keine Hilfe - Wissen - Berliner Morgenpost - Berlin
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...