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2014-02-14

Wärst du lieber tot? | kobinet-nachrichten



Wärst du lieber tot?

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Verena Bentele

Verena Bentele
© Irina Tischer


Berlin
(kobinet) "Wärst Du lieber tot?" lautet der Titel eines Dokumentarfilms
über schwerstkranke und behinderte Menschen, der erzählt, warum das
Leben lebenswert ist. Der Film wird am 6. März um 19.00 Uhr im
Kleisthaus in der Mauerstraße 53 in Berlin gezeigt. Im Anschluss an den
Film findet ein Gespräch mit Verena Bentele, der Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, statt.

Wärst du lieber tot? | kobinet-nachrichten

2014-02-05

Wir wollen nicht nur die Krümel, sondern die ganze Bäckerei | kobinet-nachrichten



Wir wollen nicht nur die Krümel, sondern die ganze Bäckerei
 
Veröffentlicht am


von Christian Mayer


Blick in das Plenum
Blick in das Plenum
© Rolf Barthel

Berlin
(kobinet) "Wir wollen nicht nur die Krümel, sondern die ganze
Bäckerei!" Dieser Ausspruch einer Teilnehmerin bringt den Geist der
Veranstaltung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in
Deutschland (ISL) auf den Punkt, die gestern in Berlin stattfand.

Die Teilnehmenden forderten übereinstimmend ein Ende der
Bescheidenheit und die Besinnung auf den eigenen wertvollen Beitrag in
der Gesellschaft. International ist dieser Anspruch unter dem Begriff
"Disability Pride" bekannt, also dem Stolz behinderter Menschen. Die
Tagung stand unter dem Motto "Die Scham ist vorbei! Verstecken war
gestern - Aufbruch ist heute - Vielfalt ist morgen!" Dazu hat die ISL
auch eine neue 84-seitige Broschüre mit dem Titel "Wir sind bunt und
frech - mutig und laut! Ein Geschichts-Lese-Buch über Scham,
Aussonderung, Stolz und Emanzipation!" vorgestellt.

Wir wollen nicht nur die Krümel, sondern die ganze Bäckerei | kobinet-nachrichten

2013-11-10

Viertes Unternehmerfrühstück: Inklusion: Thema für jeden

Do., 07.11.2013

Viertes Unternehmerfrühstück  

Inklusion: Thema für jeden

Gut besucht war die Veranstaltung, zu der Bürgermeister Richard Borgmann die Gäste bei „InduTex“ begrüßte. Referent des Morgens war Prof. Kai-Uwe Schablon (r.).
Gut besucht war die Veranstaltung, zu der Bürgermeister Richard Borgmann die Gäste bei „InduTex“ begrüßte. Referent des Morgens war Prof. Kai-Uwe Schablon (r.). Foto: west
 
Lüdinghausen - 
Inklusion ist kein Thema für Expertenrunden. Das Thema betrifft alle. Das unterstrich Prof. Kai-Uwe Schablon von der Katholischen Fachhochschule Münster. Er war gestern zu Gast beim vierten Unternehmerfrühstück, das erstmals bei „InduTex“ stattfand.
Von Werner Storksberger

Viertes Unternehmerfrühstück : Inklusion: Thema ...

2013-07-20

Pflege-Forderungen an die Politik | kobinet-nachrichten


Pflege-Forderungen an die Politik

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Logo des Bündnisses
Logo des Bündnisses
© Bündnis für gute Pflege
Berlin (kobinet) Das Bündnis für gute Pflege hat heute in Berlin seine Forderungen an die Politik Abgeordneten des Deutschen Bundestages übergeben. Die Veranstaltung auf dem Alexanderplatz war vorläufiger Abschluss der Kampagne eines breiten Bündnisses, dass sich angesichts der negativen Bilanz zur Pflegepolitik für eine spürbare Verbesserung der Situation der Betroffenen einsetzt.

Pflege-Forderungen an die Politik | kobinet-nachrichten

2013-07-18

Fachtagung - "Schulen auf dem Weg zur Inklusion. Und die Jugendsozialarbeit?", 26.09.2013, Berlin - Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern.



18.07.13

Fachtagung - "Schulen auf dem Weg zur Inklusion. Und die Jugendsozialarbeit?", 26.09.2013, Berlin


Kategorie: Jugendsozialarbeit


Von: Birgit Wuck

Schulische Inklusion wird bundesweit vor allem in Richtung ?Öffnung der Schulen für Kinder mit Beeinträchtigungen und Behinderungen? diskutiert und zielt auf den Wegfall der Förderzentren und / oder Förderschulen. Die mit der Inklusion verbundenen schulischen Veränderungen betreffen unmittelbar auch die mit Schule kooperierenden Träger der Jugendsozialarbeit und ihre sozialpädagogischen Fachkräfte an den Schulen.


Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern. : Fachtagung - "Schulen auf dem Weg zur Inklusion. Und die Jugendsozialarbeit?", 26.09.2013, Berlin

2013-07-02

Tanzt Barrieren weg! | kobinet-nachrichten




Tanzt Barrieren weg!


Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Route der Pride Parade in Berlin
Route der Pride Parade in Berlin
© ak moB
Berlin (kobinet) Zur ersten Disability + Mad Pride Parade am 13. Juli in Berlin werden auf gut drei Kilometern Barrieren weggetanzt. Zwischen Hermannplatz in Neukölln und Kottbuser Tor in Kreuzberg machen Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Kranke und Normalgestörte Rambazamba. Die Route führt vom Hermannplatz über die Urbanstraße, Baerwaldstraße, Prinzenstraße und Gitschiner Straße zur Admiralstraße am Kottbusser Tor. Hier wird eine Bühne aufgebaut.
Tanzt Barrieren weg! | kobinet-nachrichten

2013-06-25

Tagung in Erfurt: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen - Projekt Inklusion in Sachsen der Lebenshilfe Sachsen


21.06.2013

Tagung in Erfurt: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen

Am Donnerstag findet in Erfurt eine Tagung mit dem Titel: "Inklusion konkret -  - Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen" statt. Sprechen werden unter anderem:
  • Dr. Paul Brockhausen, Beauftragter der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderung,
  • Michael Brychcy, Präsident des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen und
  • Dr. Valentin Aichele, Leiter der Monitoringstelle zur Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin.
Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt.
Tagung in Erfurt: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen - Projekt Inklusion in Sachsen der Lebenshilfe Sachsen

2013-06-10

Inklusion: Bürger sollen mitgestalten | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Inklusion: Bürger sollen mitgestalten

Werkstatt zum Thema Inklusion
OB Georg Rosenthal lädt zur sechsten Inklusions-Bürgerwerkstatt „Gesellschaftliche und soziale Teilhabe“ am 19. Juni von 13 bis 17 Uhr im Rathaus ein.
Wie kann es allen Bürgern ermöglicht werden, aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens teilzunehmen? Antworten darauf sollen in drei Arbeitsgruppen erörtert werden. Die Themen:

Inklusion: Bürger sollen mitgestalten | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2013-06-01

Disability & Mad Pride - Mad + Disability Pride Parade - Pride Parade 13. Juli in Berlin / 15 Uhr Hermannplatz



Pride Parade 13. Juli in Berlin / 15 Uhr Hermannplatz




Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Kranke und Normalgestörte –
kommt mit uns raus auf die Straße und feiert die Disability & Mad Pride Parade 2013!
Tanzt Barrieren weg! Hüpft aus den Schubladen! Scheißt auf Diagnosen!
Wir wollen eine Gesellschaft, die bereit ist, Barrieren abzubauen, statt Menschen als "krank", "gestört" und "nicht normal" auszusortieren! Wir verwahren uns dagegen, Experimentierfeld für problemorientierte Menschenverbesserungen zu sein. So, wie wir sind, sind wir richtig!
Also: Küsst den Wahnsinn wach, liebt Krummbeine und Spasmus, begehrt Krücken und Katheter! Malt Eurer Scham Pink und Glitzer auf die Wange und lasst sie laufen! Rollt, humpelt, tastet Euch vor – zum Hermannplatz, am 13. Juli, um 15 Uhr.
Wir sind viele. Wir verstören und verführen. Unser Leben gehört uns! Unsere Körper gehören uns! Und zur Parade gehört uns auch die Straße!
Wir wurden Randgruppen zugeteilt und sind trotzdem hier, mitten im Zentrum.
Wir zeigen uns – unsere Buckel und schiefen Hüften, unsere Neurosen und Verhaltensauffälligkeiten!
Wir studieren, oder wir studieren nicht. Wir arbeiten, oder sind ohne Lohnarbeit. Wir nutzen die U-Bahn mit dem Rollstuhl, beanspruchen Assistenz, um unseren Alltag zu bewältigen, und verreisen mit dem Pflegebett. Nächtens in den Clubs blinken die Lichter unserer E-Rollis im Takt. Wir räkeln uns am Strand, auch wenn ein Bein fehlt. Wir gehen ins Gourmetrestaurant, auch wenn es andere Gäste befremdet, dass wir in den Champagner prusten. Unsere Körper werden als unerotisch bewertet, unser Verhalten als abseitig. Wir erleben uns lustvoll und zugewandt, verlieben uns, haben Beziehungen und bekommen Kinder.
Wir sind hier, mitten im Zentrum. Niemand hat das für uns geschaffen und großzügig zugestanden. Wir haben es erkämpft und eingefordert. Seit Jahrzehnten verwirklichen wir Barrierefreiheit, Teilhabe, Assistenz, Inklusion und Respekt.
Verrücktheit und Behinderungen haben immer auch gesellschaftliche Ursachen. Wer sich darauf beschränkt, Leute mit Diagnosen zu etikettieren, übersieht das Wesentliche: Beeinträchtigt- oder Verrückt-Sein ist nicht schrecklich. Wir essen, schlafen, lernen, arbeiten, feiern, flanieren... und genießen unser Leben - meistens. Wir tun dieselben Dinge, die alle tun, nur dass wir manches anders machen und einige von uns Unterstützung brauchen. Also: Warum sollen wir bemitleidet, gar verändert werden? Warum sollen wir uns anpassen? Wir können stolz sein auf unser Leben und darauf, dass wir sind, wie wir sind!
Wenn wir Unterstützung brauchen, werden wir selektiert und als „krank“, „unfähig“, „nicht funktionstüchtig“ bewertet. Das geht bis zu den ständig sich weiter entwickelnden und von nahezu allen beanspruchten Möglichkeiten, in der Schwangerschaft festzustellen, ob das Kind behindert sein wird, um es dann abzutreiben. In nahezu allen Lebensbereichen entscheiden „Professionelle“: Ärzt_innen, Heimleiter_innen, Gutachter_innen, Kassen und Ämter – nicht wir.
Doch wir nehmen uns unsere Rechte. Wir hinterfragen den kapitalistischen Zwang, funktionieren zu müssen, um zu (über)leben, Leistungen zu bringen, um anerkannt zu sein. Wir verstecken uns nicht, wir zeigen uns. Auf Stigmatisierungen und Ausgrenzungen haben wir keine Lust.
Medizinische Diagnosen sind wirkmächtig. Doch es hilft uns nichts, wenn die Ursachen für körperliche Behinderung und Verrücktheit ausschließlich biologisch erklärt werden. Wir haben genug davon, wenn Psychopharmaka die Probleme zudecken sollen. Wir brauchen eine barrierefreie Umwelt. Superrollstühle, Exoskelette, Hightech-Orthesen und -Prothesen werden die nicht ausgleichen.
Und es ist uns extrem unbehaglich, wenn wir sehen, wie richtige Forderungen und Werte, die wir entwickelt und erkämpft haben, verdreht werden: Wenn sich in Sonntagsreden zur Inklusion bekannt wird, aber praktisch nichts passiert. Wenn sich selbst Werkstattträger für inklusiv halten und gleichzeitig das Geld für Unterstützung behinderter Schüler_innen gekürzt wird. Wenn mittlerweile auch Prominente offen von ihren „Depressionen“ sprechen und trotzdem immer mehr Leute mit psychiatrischen Diagnosen weggeschlossenen werden. Und wenn in Heimen von Selbstbestimmung und Assistenz gesprochen wird, die noch genauso entmündigend funktionieren wie immer und zugleich die Bewilligungen für Persönliche Assistenz für ein Leben in der eigenen Wohnung immer knapper bemessen werden.

Deshalb: Trau dich zu fordern, was du brauchst! Zeige deine Sehnsüchte, deine Ansprüche, dein Begehren! Zeig dich! Geh auf die Straße und feier mit uns auf der Mad & Disability Pride Parade, am 13. Juli in Berlin!!


Disability & Mad Pride - Mad + Disability Pride Parade

2013-05-30

Soziale Teilhabe in Deutschland | kobinet-nachrichten



Soziale Teilhabe in Deutschland

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
UNO-Flagge/Behindertenrechte
UNO-Flagge/Behindertenrechte
© BiZEPS-INFO
Berlin (kobinet) Von der Bundesregierung wird ihr längst überfälliger Teilhabebericht erwartet. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten "Inklusionstage 2013" blieben ungenutzt, um wenigsten die Umrisse der nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention erreichten sozialen Teilhabe in Deutschland der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dabei ging es bei der heutigen Veranstaltung in Berlin um so ein wichtiges Thema wie das "Bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Behinderungen".
Als "Feierveranstaltung für einen Bericht ohne Bericht", bezeichnete Sigrid Arnade von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland die
aufwändige Veranstaltung. Sie hätte sich mehr Detailinfos aus dem Teilhabebericht gewünscht, wenn er schon nicht da ist.
weiterlesen:
Soziale Teilhabe in Deutschland | kobinet-nachrichten

2013-02-25

Deutsches Institut für Menschenrechte - Veranstaltungsdetail

21.03.2013 09:30-15:45 | DAI-Ausbildungscenter Berlin

Seminar "Gleichbehandlungsrecht und die Behindertenrechtskonvention im Sozialrecht"

Die internationale, die europäische und die nationale Rechtssetzungsebenen verschränken sich auch im Sozialrecht zunehmend. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist 2009 ein bedeutendes Regelungswerk für das sozialrechtliche Mandat hinzugekommen. So kann eine Berufung auf die UN-BRK dazu dienen, eine für die Mandantschaft günstigere Gesetzesauslegung durch das erkennende Gericht zu bewirken, etwa beim Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) in Bezug auf angemessene Vorkehrungen.
In dem Seminar werden daher Kenntnisse zur UN-BRK einschließlich ihrer Geltendmachung in gerichtlichen oder behördlichen Verfahren vermittelt. Dazu erfolgt eine Einführung in das völkerrechtliche Instrument, die einschlägigen Auslegungsmethoden und die Anwendbarkeit in nationalen Verfahren. Auch Bezüge zum Europäischen Recht werden dargestellt. Anhand exemplarischer Fälle wird die menschenrechtliche Argumentation für das sozialrechtliche Mandat mit ihren Herausforderungen in der Rechtspraxis einschließlich möglicher Prozessstrategien vorgestellt und geübt.
Das Seminar richtet sich an Fachanwältinnen und Fachanwälte im Sozialrecht und im Arbeitsrecht sowie an sonstige im Sozialrecht tätige Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die die Behindertenrechtskonvention für ihre sozial- und arbeitsrechtlichen Mandate nutzen möchten.

Deutsches Institut für Menschenrechte - Veranstaltungsdetail

2012-12-02

Arbeitstreffen der Behindertenbeiräte der Partnerstädte Cottbus und Zielona Gora

Arbeitstreffen der Behindertenbeiräte der Partnerstädte Cottbus und Zielona Gora
02.12.2012 08:11 - [hf]

Morgen, dem „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen“, findet um 10:00 Uhr ein Treffen der Mitglieder der Behindertenbeiräte Cottbus und Zielona Gora statt.

Die Gestaltung von barrierefreien Leitsystemen für Menschen mit Behinderungen in öffentlichen Gebäuden und auf Straßen, Plätzen und Wegen steht im Mittelpunkt der Beratungen.

Dazu findet im Rathaus am Vormittag ein Fachvortrag mit anschließender Diskussionsrunde zu taktilen barrierefreien Leitsystemen statt.

Am Nachmittag können sich die Teilnehmer von der praktischen Umsetzung in der neu gestalteten Bahnhofstraße und auf der Baustelle des neuen Stadthauses überzeugen.

Abschluss des Treffens ist, um 17:00 Uhr die Neueröffnung der jetzt barrierefrei nutzbaren und zugänglichen „Kickerstube“ des Jugendhilfe Cottbus e.V., welche anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen neu öffnet und jetzt seine Angebote für alle Menschen nutzbar anbieten kann.

Quelle: Stadt Cottbus
Arbeitstreffen der Behindertenbeiräte der Partnerstädte Cottbus und Zielona Gora

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Aktion Mensch zeigt Defizite bei Umsetzung | Pressemitteilung Aktion Mensch


Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: 

Aktion Mensch zeigt Defizite bei Umsetzung von Inklusion auf


Bonn (ots) - Aktion Mensch fordert Durchsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention / Lesung und Gespräch mit Philippe Pozzo di Borgo über Wege in eine inklusive Gesellschaft
 
Noch immer kämpfen Menschen mit Behinderung mit Vorurteilen und Barrieren im täglichen Leben. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung macht die Aktion Mensch auf Defizite im gesellschaftlichen Miteinander aufmerksam. So werden die Rechte von Menschen mit Behinderung in der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) zwar festgehalten, die Realität sieht jedoch anders aus: Zum Beispiel besucht nur jedes vierte Kind mit besonderem Förderbedarf eine Regelschule. Die Zahl der Arbeitslosen ist unter Menschen mit Behinderung seit 2009 um 5,6 Prozent gestiegen, in der Gesamtbevölkerung hingegen um 14,9 Prozent gesunken. Und in einer Befragung der Aktion Mensch in Sachen Barrierefreiheit (April 2012) wiesen 80 Prozent der Befragten auf Defizite in ihrer Stadt hin.

Inklusion fördern und fordern
"Menschen mit Behinderung sind in vielen Bereichen immer noch nicht selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Ob im Bildungsystem oder auf dem Arbeitsmarkt, Sonderwelten und Barrieren schließen Menschen mit Behinderung von der gesellschaftlichen Teilhabe aus", erklärt Aktion Mensch-Vorstand Martin Georgi. "Unser Engagement und die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion beschränkt sich nicht nur auf den heutigen Tag: Inklusion muss jeden Tag gelebt werden." Die Aktion Mensch setzt sich für Inklusion, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen gesellschaftlichen Prozessen, ein. Zur Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft trägt sie seit fast 50 Jahren durch die Förderung von Projekten und Aufklärungskampagnen bei. Seit ihrer Gründung hat sie Projekte und gemeinnützige Vorhaben mit mehr als drei Milliarden Euro unterstützt.

Lesung und Gespräch mit Philippe Pozzo di Borgo und Abdel Sellou
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung veranstalten Hanser Berlin und die Aktion Mensch einen inklusiven Lese- und Gesprächsabend mit Philippe Pozzo di Borgo und seinem ehemaligen Pfleger Abdel Sellou. Ihre Geschichte bildete die Vorlage für den weltweiten Kinoerfolg "Ziemlich beste Freunde". Erstmals treten die beiden Autoren gemeinsam live in Deutschland auf und diskutieren am Abend des 3. Dezembers zusammen mit ZDF-Moderatorin und Dressurreiterin Bettina Eistel und dem blinden Bergsteiger Andy Holzer in der Berliner Columbiahalle über gesellschaftliche Barrieren und zwischenmenschliche Begegnungen. Durch den Abend führt ZDF-Moderatorin Barbara Hahlweg.
Über den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung
1993 wurde der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung von den Vereinten Nationen zum ersten Mal ausgerufen. Weltweit machen Menschen in zahlreichen Aktionen und Veranstaltung an diesem Tag auf die Rechte von Menschen mit Behinderung sowie auf ihre Situation in der Gesellschaft aufmerksam. Jedes Jahr findet der Aktionstag unter einem anderen Motto statt: Im Jahr 2012 rufen die Vereinten Nationen dazu auf Barrieren abzubauen, um eine offene und inklusive Gesellschaft für alle zu ermöglichen.

Über die Aktion Mensch e.V.
Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Die Soziallotterie wurde 1964 als Aktion Sorgenkind gegründet und 2000 in Aktion Mensch umbenannt. Zu ihren Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Der Verein unterstützt mit seinen Erlösen jeden Monat bis zu 1.000 soziale Vorhaben der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Möglich machen dies etwa 4,6 Millionen Loskäufer der Aktion-Mensch-Lotterie. Seit Anfang 2012 ist Jörg Pilawa ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch. www.aktion-mensch.de
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Aktion Mensch
Ulrike Jansen, Presse
Telefon: 0228 / 2092 - 340
Fax: 0228 / 2092 - 333
E-Mail: ulrike.jansen@aktion-mensch.de 
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Aktion Mensch zeigt Defizite bei Umsetzung | Pressemitteilung Aktion Mensch

Barrierefrei für alle!

Barrierefrei für alle!


Stuttgart
Das Mercedes-Benz Museum lädt am Sonntag, 2. Dezember 2012, anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung zu einem vielseitigen Programm rund um das Thema „Barrierefreiheit“ ein. Menschen mit Behinderung und eine Begleitperson haben freien Eintritt.

Barrierefrei für alle!

2012-11-23

VDI-Expertenforum: Planungshilfen für die Errichtung barrierefreier Lebensräume

VDI-Expertenforum: Planungshilfen für die Errichtung barrierefreier Lebensräume

Im Dezember 2012 erscheinen drei neue Blätter der Richtlinienreihe VDI 6008 »Barrierefreie Lebensräume«. Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik veranstaltet hierzu am 11. Dezember 2012 im Maritim-Hotel Düsseldorf ein Expertenforum. Die Veranstaltung beschäftigt sich zum einen mit allgemeinen Grundlagen der Thematik sowie Grundzügen der Regelwerke von VDI und DIN. Den Kern der Veranstaltung bilden konkrete Planungshinweise für die Bereiche Sanitärtechnik und Elektrotechnik/Gebäudeautomation.
VDI-Expertenforum: Planungshilfen für die Errichtung barrierefreier Lebensräume

2012-10-30

Deutscher Bundestag: 27. Oktober 2012 Veranstaltung "Menschen mit Behinderung" - Mediathek des Deutschen Bundestages

27. Oktober 2012
Veranstaltung "Menschen mit Behinderung"

Menschen mit Behinderung waren am Freitag, 26. Oktober, und Sonnabend, 27. Oktober, zu Gast im Deutschen Bundestag. Die 299 Teilnehmer suchten den Dialog mit der Politik und sprachen mit Abgeordneten über Barrierefreiheit und Inklusion.

Deutscher Bundestag: Mediathek des Deutschen Bundestages







2012-10-24

Pressemitteilungen - Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Pressemitteilung der behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen
Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 24.10.2012
Am 26. und 27. Oktober werden 299 Menschen mit Behinderungen auf Einladung aller Fraktionen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Regierungsvertreterinnen und -vertretern über Schwerpunkte in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention debattieren. Die Gäste haben die Möglichkeit, die Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die ihnen wichtig sind. In 12 Arbeitsgruppen, die in ihrer inhaltlichen Schwerpunktsetzung an die Ausschüsse des Bundestages angelehnt sind, erhalten die Gäste Einblick in die parlamentarische Arbeit. Die Fraktionen können in den Gesprächen auf die Expertise von Menschen mit Behinderungen als „Expertinnen und Experten in eigener Sache“ zurückgreifen.
Mit diesem Forum leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Die politische Beteiligung und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Menschen mit Behinderung können die Politik auf Probleme hinweisen und gemeinsam Änderungsvorschläge erarbeiten. Am Ende der zweitägigen Veranstaltung werden die Ergebnisse der Arbeit vorgestellt und Handlungsempfehlungen für das Parlament zusammengefasst.
Eröffnet wird die Veranstaltung am 26. Oktober um 14 Uhr von Bundestagspräsident Prof. Dr. Nobert Lammert. Das Abschlussplenum und die Vorstellung der Arbeitsergebnisse finden am 27. Oktober ab 13 Uhr im Paul-Löbe-Haus statt. Neben der inhaltlichen Arbeit werden im Deutschen Bundestag zwei Ausstellungen eröffnet: Die Ausstellung „Gestaltung für alle“ und die Foto-Dokumentation „Deutscher Bundestag barrierefrei“ können nach dem kommenden Wochenende auch von den Besuchern des Reichstags besichtigt werden.
Hintergrund:
Die Initiatoren der Veranstaltung sind die behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen: Maria Michalk (CDU/CSU), Silvia Schmidt (SPD), Gabriele Molitor (FDP), Dr. Ilja Seifert (Die Linke), Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.

Pressemitteilungen - Erste Veranstaltung „Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ setzt positive Zeichen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2012-10-21

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege

16.10.2012
Termin: 16.11.2012
Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Freiburg
Veranstalter: Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Freiburg, der Stiftungsverwaltung Freiburg, der Evangelischen und Katholischen Hochschule Freiburg.


Seit 2010 – ausgelöst durch die Aufdeckung und vor allem Veröffentlichung von Fällen sexuellen Missbrauchs in dem Berliner Canisius-Kolleg – geht eine Welle der Auseinandersetzung mit Gewalt in Erziehungseinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe durch die Presse und Fachöffentlichkeit. In der Altenpflege wird dagegen schon länger über Gewalt diskutiert, z.B. im Zusammenhang mit selbstschädigendem Verhalten von Bewohnern und Bewohnerinnen oder Ruhigstellen durch Fixierung und Psychopharmaka.
Die Tagung geht den Möglichkeiten und Grenzen der Gewaltprävention in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege nach.

Unheimliches nicht verheimlichen - Vom Umgang mit Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege: Sozial.de

2012-09-23

Freedom Drive - Termin für 2013 steht -- kobinet

22.09.2012 - 00:05

Freedom Drive - Termin für 2013 steht.

München (kobinet) Seit zehn Jahren treffen sich Menschen mit Behinderung aus ganz Europa alle zwei Jahre in Straßburg zum Freedom Drive. Dort werden in Gesprächen mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes und in einem Demonstrationszug durch Straßburg die Forderungen nach dem Recht auf persönliche Assistenz und der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgetragen.

Das Europäische Netzwerk der Selbstbestimmt Leben Bewegung ENIL (European Network of Independend Living) stellte jetzt den Termin für 2013 vor. Vom 9. bis zum 12. September 2013 bereitet ENIL zum zehnjährigen Jubiläum ein besonders umfangreiches Programm in Straßburg vor. (...)

Freedom Drive - Termin für 2013 steht -- kobinet

2012-09-05

Fachkonferenz über Empowerment -- kobinet

05.09.2012 - 10:11

Fachkonferenz über Empowerment.

Berlin (kobinet) Empowerment kann man lernen - das ist Thema einer Fachkonferenz der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die am 19. Oktober in Berlin stattfindet.

"Mehr Kontrolle über das eigene Leben! Auf sich selbst vertrauen können und selbst entscheiden über die eigene Gesundheit, den Wohnort, die Arbeit! Das wollen die meisten Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung. Wie kann dieser Wunsch umgesetzt und wie können vorhandene Erfahrungen für alle Bereiche der Selbsthilfe genutzt werden? Diesen Fragen widmet sich eine Empowerment-Fachkonferenz", heißt es heute in einer Pressemitteilung der ISL. “Mit dieser Fachtagung wollen wir den Stellenwert des Empowerment-Ansatzes bei der Weiterentwicklung von Selbsthilfe und Selbstvertretung klären”, sagt Barbara Vieweg, die die Konferenz für die ISL organisiert. (...)

Fachkonferenz über Empowerment -- kobinet
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