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2014-01-11

Therapie: Eltern zeigen das Jugendamt an | Wesseling - Kölner Stadt-Anzeiger

Therapie Eltern zeigen das Jugendamt an

Erstellt

Die Anzeigen liegen der Staatsanwaltschaft vor. Foto: dpa
Mehrere Eltern haben Anzeige gegen das Wesselinger Jugendamt erstattet. Demnach sollen in mehreren Fällen Hilfen bei Dyskalkulie, Autismus und ähnlichem verweigert oder Anträge gar nicht erst angenommen worden sein.  Von

Therapie: Eltern zeigen das Jugendamt an | Wesseling - Kölner Stadt-Anzeiger

2013-11-29

Alarmierende Zahlen der Unicef: Immer mehr Jugendliche sterben an Aids - Diverses - FOCUS Online - Nachrichten


Alarmierende Zahlen der UnicefImmer mehr Jugendliche sterben an Aids

Freitag, 29.11.2013, 10:22

Afrika, Jugendliche, Unicef, HIV, Aids
dpa Die Zahl der mit Aids infizierten Kindern ist in vielen afrikanischen Ländern zurückgegangen. Dafür stieg die Anzahl der Jugendlichen in ärmeren Ländern, die an Aids starben.
Für immer mehr Jugendliche endet eine HIV-Infektion tödlich. Das geht aus einem Unicef-Bericht hervor. Demnach starben im Vorjahr 110 000 Jugendliche an Aids. Dem Kinderhilfswerk zufolge könnten höhere Investitionen die Todesrate senken.
Alarmierende Zahlen der Unicef: Immer mehr Jugendliche sterben an Aids - Diverses - FOCUS Online - Nachrichten

2013-11-26

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet - Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

25.11. 2013

Ausbildung

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet

Deutscher Gewerkschaftsbund legt Ausarbeitung zur Ausbildungsplatzsituation behinderter Jugendlicher vor: Junge Menschen mit einer Behinderung absolvieren nur selten eine Berufsausbildung im Betrieb. Die Chancen von benachteiligten Jugendlichen am Ausbildungsmarkt waren in den vergangenen Jahren sehr schlecht, da es viele Bewerber und zu wenig Ausbildungsplätze gab. Auch momentan bildet insgesamt nur knapp jeder vierte Betrieb aus. Behinderte junge Menschen haben hier das Nachsehen. Die Hürden für eine betriebliche Ausbildung sind für behinderte Jugendliche oft sehr hoch. Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren und die Ausbildung selbst sind zu selten auf ihre individuellen Fähigkeiten ausgerichtet. Unternehmen und behinderte junge Menschen haben bisher zu wenig Erfahrung im Umgang miteinander. Um die Chancen behinderter junger Menschen am Arbeitsmarkt zu verbessern, muss ihre Ausbildung künftig zu deutlich höheren Anteilen in den Unternehmen stattfinden. Da es vielfältige und individuelle Fördermöglichkeiten für die Unternehmen gibt, liegen die Barrieren für die Teilhabe junger Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben offenbar auch in den Köpfen der Beteiligten.
Auszüge aus der Publikation "Ausbildung behinderter Jugendlicher" des DGB - arbeitsmarkt aktuell:
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

2013-11-11

Behindertentheater in S-Mitte: Von Amt zu Amt und zurück - Stuttgart-Mitte - Stuttgarter Zeitung

Behindertentheater in S-Mitte Von Amt zu Amt und zurück

Marc Schieferecke, 11.11.2013 09:00 Uhr
S-Mitte - Womöglich endet mit dem Jahr 2013 für Axel Clesle ein scheinbar endloser Fußweg. „Das Kulturamt schickt mich zum Jugendamt, das Jugendamt schickt mich zurück“, sagt er – bei dem Versuch, einen dauerhaften Zuschuss für seine Theatergruppe der Kulturinitiative Bohnenviertel zugesprochen zu bekommen. In der spielen behinderte und nichtbehinderte Jugendliche gemeinsam mit professionellen Musikern. Letztere verlangen für die Auftritte zwar kaum mehr als das Fahrtgeld, aber das verlangen sie.
Dafür wünscht sich Clesle einen Zuschuss der Stadt – gleiches gilt für den Bezirksbeirat Mitte. Nur: Schon die Frage, bei wem er dafür einen Antrag abgeben soll, kann Clesle auch nach zehn Jahren des Bemühens nicht recht beantworten.

Behindertentheater in S-Mitte: Von Amt zu Amt und zurück - Stuttgart-Mitte - Stuttgarter Zeitung

2013-07-22

IJAB | Inklusion und Empowerment in der Internationalen Jugendarbeit: Oft geht mehr, als man denkt


Jennifer Mösenfechtel

Inklusion und Empowerment in der Internationalen Jugendarbeit: Oft geht mehr, als man denkt

Vom 27. bis 28. Juni 2013 lud IJAB im Rahmen des „Innovationsforum Jugend global“ zum Pilotseminar "Inklusion und Empowerment in der Internationalen Jugendarbeit" nach Frankfurt ein. 18 Fachkräfte ergriffen die Chance, Methoden und Good-Practice-Beispiele für inklusive, internationale Jugendbegegnungen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und sich intensiv mit der Frage zu beschäftigen, wie man internationale Programme für Jugendliche mit Behinderung besser zugänglich machen kann.

IJAB | Inklusion und Empowerment in der Internationalen Jugendarbeit: Oft geht mehr, als man denkt

2013-07-18

Fachtagung - "Schulen auf dem Weg zur Inklusion. Und die Jugendsozialarbeit?", 26.09.2013, Berlin - Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern.



18.07.13

Fachtagung - "Schulen auf dem Weg zur Inklusion. Und die Jugendsozialarbeit?", 26.09.2013, Berlin


Kategorie: Jugendsozialarbeit


Von: Birgit Wuck

Schulische Inklusion wird bundesweit vor allem in Richtung ?Öffnung der Schulen für Kinder mit Beeinträchtigungen und Behinderungen? diskutiert und zielt auf den Wegfall der Förderzentren und / oder Förderschulen. Die mit der Inklusion verbundenen schulischen Veränderungen betreffen unmittelbar auch die mit Schule kooperierenden Träger der Jugendsozialarbeit und ihre sozialpädagogischen Fachkräfte an den Schulen.


Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern. : Fachtagung - "Schulen auf dem Weg zur Inklusion. Und die Jugendsozialarbeit?", 26.09.2013, Berlin

Sparkurs : Ein bisschen Kahlschlag bei Sozial-Zuschüssen | Mitteldeutschland - Mitteldeutsche Zeitung


Sparkurs: 

Ein bisschen Kahlschlag bei Sozial-Zuschüssen

18.07.2013 08:03 Uhr | Aktualisiert 18.07.2013 08:03 Uhr

Mit einer Mahnwache machte der Blinden- und Sehbehinderten-Verband vor der jüngsten Sitzung des Landtags auf sich aufmerksam.   (BILD: dpa) 
 
Von Kai Gauselmann
Landessozialminister Norbert Bischoff verteidigt die geplanten Kürzungen etwa bei Blindengeld und Jugendarbeit. Eine komplette Streichung der Förderung schließt er aber aus. In welcher Höhe die Förderung fortgesetzt werden soll, ist noch offen.

Magdeburg/MZ.  Landessozialminister Norbert Bischoff (SPD) schließt die komplette Streichung wichtiger Sozial-Zuschüsse 2015 kategorisch aus. „Das wird nicht auf Null gesetzt, dafür lege ich meine Hand ins Feuer“, sagte Bischoff der MZ. Die bisherige Finanzplanung des Landes sieht bei Blindengeld, Jugendpauschale und Fachkräfteprogramm für die Jugendarbeit eine Reduzierung im kommenden Jahr und für 2015 den Wegfall vor. In welcher Höhe die Förderung fortgesetzt werden soll, konnte Bischoff allerdings noch nicht sagen.
Sparkurs : Ein bisschen Kahlschlag bei Sozial-Zuschüssen | Mitteldeutschland - Mitteldeutsche Zeitung

2013-07-17

Inklusion - einfach Fußball: Integratives Borussenteam feiert ersten Erfolg

 

Inklusion - einfach FußballIntegratives Borussenteam feiert ersten Erfolg

EMSDETTEN. Schon seit fast zwei Jahren bietet Borussia Emsdetten Fußballtraining für Jugendliche mit Behinderung an. Jetzt trat erstmals eine Mannschaft des Projekts "Inklusion - einfach Fußball" bei einem Turnier an - und feierte gleich den Sieg.Von Friedhelm Wenning
Inklusion - einfach Fußball: Integratives Borussenteam feiert ersten Erfolg

2013-07-06

Hessischer Landkreistag: UN-Behindertenrechtskonvention: Hessischer Landkreistag legt Zahlen zur Entwicklung von Teilhabeassistenzen an Schulen vor


UN-Behindertenrechtskonvention: Hessischer Landkreistag legt Zahlen zur Entwicklung von Teilhabeassistenzen an Schulen vor

Wichtiger Beitrag zur Inklusion / Inanspruchnahme steigt / Kostenexplosion bei den örtlichen Sozial- und Jugendhilfeträgern


Der Hessische Landkreistag hat in der heutigen Sitzung seines Sozialausschusses die aktuell erhobenen Zahlen zur Entwicklung von Teilhabeassistenzen an Schulen erörtert. Zum Jahresende 2012 wurden insgesamt 2.867 Teilhabeassistenzen an Schulen durch die 21 hessischen Landkreise als Sozial- und Jugendhilfeträger finanziert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 351 Teilhabeassistenzen (+14%). Damit verbunden war eine Steigerung der Ausgaben von ca. 28,3 Mio. Euro im Jahr 2011 auf ca. 36 Mio. Euro im Jahr 2012 (+27 %). "Die Inanspruchnahme von Teilhabeassistenzen als wichtiger Beitrag zur Inklusion an den hessischen Schulen hat damit alleine innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen, gleichzeitig aber auch zu einer Kostenexplosion geführt", fasst der Präsident des Hessischen Landkreistages, Landrat Robert Fischbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf), die Erhebungsergebnisse des Verbandes zusammen.
Die aktuellen Erhebungen zu den Teilhabeassistenzen werden die Landkreise zum Anlass nehmen, erneut mit dem Land in einen Dialog über die Wege zur Umsetzung der in der UN-Behindertenrechtskonvention niedergelegten Leitidee der Inklusion in Hessen zu kommen. Die Landkreise stehen ausdrücklich bereit - und haben dies durch eine Vielzahl an Maßnahmen belegt - an dieser Umsetzung aktiv mitzuwirken. Die Kostenexplosion im Bereich der Teilhabeassistenzen verdeutlicht aber einmal mehr die vom Hessischen Landkreistag immer wieder thematisierten ungeklärten Finanzierungsfragen. "Wir wiederholen daher mit Nachdruck unseren Appell an das Land, die Landkreise bei der Umsetzung der UN-Behin-dertenrechtskonvention nicht zu überfordern und zusammen mit dem Bund einen Kostenausgleich für alle auf der kommunalen Ebene neu entstehenden Leistungen für behinderte Menschen zu garantieren", so Präsident Fischbach abschließend.

Hintergrund:
Die Teilhabeassistenzen sollen in der Schule die Teilhabe des jungen Menschen mit Behinderung sicherstellen. Zu deren Aufgaben zählen pflegerische Hilfen, lebenspraktische Aufgaben (z.B. Hilfe beim Schulweg und beim Aus- und Ankleiden in der Schule), Unterstützung im schulischen Freizeitbereich (z.B. Begleitung während der Pausen und bei außerschulischen Veranstaltungen) sowie die Unterstützung beim Arbeitsverhalten und bei grundlegenden Arbeitstechniken im Unterricht. Seelisch behinderte oder von einer Behinderung bedrohte junge Menschen haben nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch einen Anspruch auf Eingliederungshilfe. Für Kinder und Jugendliche, die durch eine Behinderung im Sinne des Elften Buches Sozialgesetzbuch wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, besteht dieser Anspruch nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch. Die Landkreise haben in ihrer Funktion als Jugendhilfeträger und Sozialhilfeträger den gesetzlichen Auftrag, die Eingliederungshilfe sicherzustellen, wobei in der Frage der Teilhabesassistenzen die Regelungen des Hessischen Schulgesetzes und weiterer Landesverordnungen bindend sind. Zunächst hat nach dem Hessischen Schulgesetz aber die Schule dafür zu sorgen, dass die gemeinsame Erziehung und das gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler verwirklicht werden kann.

 
Hessischer Landkreistag: UN-Behindertenrechtskonvention: Hessischer Landkreistag legt Zahlen zur Entwicklung von Teilhabeassistenzen an Schulen vor

Mehr Rechte für Behinderte / Lahr / Lokales / Baden Online - Baden Online - Portal der Ortenau


06.07.2013

Mehr Rechte für Behinderte

Jugendgemeinderat befasst sich mit der Georg-Wimmer-Schule / Ausblick auf Aktionen 

Die Georg-Wimmer-Schule soll einen vollwertigen Sitz im Lahrer Jugendgemeinderat erhalten. Das war eine der Forderungen bei der jüngsten Ratssitzung.
Lahr. Bereits seit Oktober 2011 haben zwei Schüler der Georg-Wimmer, eine Schule für Kinder mit geistiger Behinderung, ein Gast- und Mitspracherecht bei Jugendgemeinderatssitzungen. Nicht genug, wie bei der jüngsten Sitzung des Gremiums erklärt wurde. Ein eigener Sitz wird gefordert.
Mehr Rechte für Behinderte / Lahr / Lokales / Baden Online - Baden Online - Portal der Ortenau

2013-06-28

Haasenburg-Heim: Warum werden die Vorwürfe erst jetzt untersucht? 28.06.2013 07:25 | Inforadio - Nachrichten für Berlin und Brandenburg


Fr 28.06.13 07:25 Uhr

Hat die Politik weggeschaut?

Die privat geführten Haasenburg-Heime für Kinder und Jugendliche stehen unter dem Verdacht der Misshandlung Schutzbefohlener. Warum sich die Politik erst jetzt eingeschaltet hat, fragen wir die grüne Bildungspolitikerin Marie Lousie von Halem.
Haasenburg-Heim: Warum werden die Vorwürfe erst jetzt untersucht? 28.06.2013 07:25 | Inforadio - Nachrichten für Berlin und Brandenburg

Nach Misshandlungsvorwürfen gegen Haasenburg: Jugendpsychiater verteidigt geschlossene Heime - Nachrichten aus Brandenburg und Berlin

 Todesfälle in Haasenburg-Heimen werden untersucht | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

 Landtag beruft Sondersitzung zu Haasenburg-Vorwürfen ein | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

 rbb Mediathek: rbb AKTUELL-Misshandlungsvorwürfe zu Haasenburg-Heimen werden untersucht-Mittwoch, 26.06.2013 | rbb Fernsehen

Nach Misshandlungsvorwürfen gegen Haasenburg: Jugendpsychiater verteidigt geschlossene Heime - Nachrichten aus Brandenburg und Berlin


  • 27.06.2013

Nach Misshandlungsvorwürfen gegen Haasenburg  

Jugendpsychiater verteidigt geschlossene Heime


 
Restriktiv? Ja, aber hilft das Jugendlichen nun, oder nicht? Foto: dpa
Geschlossene Jugendeinrichtungen dichtmachen? Auf keinen Fall, sagt der Psychiatrie-Experte Frank Häßler. Im Gegenteil, es bräuchte sogar mehr solcher Angebote.
Potsdam/Rostock - In der Debatte über geschlossene Jugendhilfe-Einrichtungen wie die Haasenburg in Brandenburg hat der Psychiatrie-Experte Frank Häßler die Heime verteidigt. Es müssten sogar mehr Plätze zur geschlossenen Unterbringung geschaffen werden, sagte der Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Rostock und ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Nach Misshandlungsvorwürfen gegen Haasenburg: Jugendpsychiater verteidigt geschlossene Heime - Nachrichten aus Brandenburg und Berlin

 Todesfälle in Haasenburg-Heimen werden untersucht | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

 Landtag beruft Sondersitzung zu Haasenburg-Vorwürfen ein | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

 rbb Mediathek: rbb AKTUELL-Misshandlungsvorwürfe zu Haasenburg-Heimen werden untersucht-Mittwoch, 26.06.2013 | rbb Fernsehen


Haasenburg-Heim: Warum werden die Vorwürfe erst jetzt untersucht? 28.06.2013 07:25 | Inforadio - Nachrichten für Berlin und Brandenburg


2013-06-02

Traurige Bilanz von Job4000 | kobinet-nachrichten


Traurige Bilanz von Job4000

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Adolf Bauer
Adolf Bauer
© SoVD
Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zieht im Vorfeld einer Veranstaltung des Bundes- und Landessozialministerium am 4. Juni in Hannover eine enttäuschende Bilanz der Initiative "Job4000", mit dem Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche geschaffen werden sollen. "70 Jugendliche in fünf Jahren Projektzeitraum – welch traurige und armselige Bilanz", kommentiert der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer die vorgelegten Zahlen.
"Ich kann nicht nachvollziehen, dass Politik und Wirtschaft glauben, sich mit Ruhm bekleckert zu haben, wenn sie in diesem Zeitraum eine so geringe Zahl von Ausbildungsplätzen im ersten Arbeitsmarkt mit Mitteln der Ausgleichsabgabe geschaffen haben", erklärte Adolf Bauer.
Traurige Bilanz von Job4000 | kobinet-nachrichten

 BMAS - Programm Job4000

 BMAS - Publikationen - Initiative Inklusion

2013-06-01

Missbrauchsfall in den Johannesanstalten: Opfer erzählt seine Geschichte - Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Metropolregion -


Missbrauchsfall in den Johannesanstalten: Opfer erzählt seine Geschichte

Genau so einsam und verlassen muss er sich gefühlt haben, der heute 57-Jährige, der 1961 als Fünfjähriger in die Johannes-Anstalten gebracht und dort nach seinen eigenen Angaben über Jahre hinweg misshandelt und sexuell missbraucht wurde. Am Dienstag soll nun eine Studie vorgestellt werden, die den Vorwürfen auf den Grund geht. Foto: dpa
Genau so einsam und verlassen muss er sich gefühlt haben, der heute 57-Jährige, der 1961 als Fünfjähriger in die Johannes-Anstalten gebracht und dort nach seinen eigenen Angaben über Jahre hinweg misshandelt und sexuell missbraucht wurde. Am Dienstag soll nun eine Studie vorgestellt werden, die den Vorwürfen auf den Grund geht. Foto: dpa

Von Diana Deutsch
Mosbach. Am schlimmsten, sagt Stefan Wagner, waren nicht die Schläge. Am schlimmsten waren auch nicht die Vergewaltigungen und der Hunger. Am schlimmsten war, sagt Stefan Wagner, dass man keine Ausbildung bekam. "Obwohl ich einen Intelligenz-Quotienten von 108 habe, durfte ich nur eine Schule für geistig Behinderte besuchen." Das Schicksal eines Heimkinds in den Sechziger Jahren. In den Mosbacher Johannes-Anstalten ist Stefan Wagner aufgewachsen. Unter schrecklichsten Bedingungen, wie er behauptet und deshalb seit Jahren um Wiedergutmachung kämpft (wir berichteten).
Am kommenden Dienstag nun will die Johannes-Diakonie eine Studie vorstellen, die den Missbrauchs-Vorwürfen auf den Grund geht. Im Vorfeld erzählen wir die Geschichte aus Stefan Wagners Sicht.

Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Metropolregion - Missbrauchsfall in den Johannesanstalten: Opfer erzählt seine Geschichte


 Historie | Johannes-Diakonie Mosbach

2013-05-24

"Auf dem Weg zur inklusiven Schule" - bildungsklick.de




Nordrhein-Westfalen

"Auf dem Weg zur inklusiven Schule"

DVD gibt Einblicke in die Praxis des Gemeinsamen Lernens

Düsseldorf, 24.05.2013 - Inklusion in der Schule steht seit den Beschlüssen der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ganz oben auf der schulpolitischen Agenda. Gleichzeitig löst dieses Thema bei den am Schulleben Beteiligten unterschiedliche Reaktionen und Assoziationen aus; es ist mit Wünschen, aber auch mit Sorgen verknüpft.
Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf, die in einem Klassenzimmer gemeinsam lernen – wie kann das konkret aussehen? Häufig fällt es Menschen, die bisher wenige Berührungspunkte mit dem Gemeinsamen Unterricht haben, schwer, sich solche Lernsituationen vorzustellen. Auf der Homepage des Schulministeriums sind ab sofort Filme, die einen anschaulichen Eindruck vermitteln, wie Inklusion gestaltet werden kann, für alle Interessierten in wenigen Klicks zu erreichen.
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung hatte im Dezember 2011 das Zentrum für Medien und Bildung des Landschaftsverbands Rheinland mit der Produktion einer DVD beauftragt, die Einblicke in den Alltag von inklusiv arbeitenden Schulen in NRW eröffnet. Entstanden sind neun Filmsequenzen, die das Gemeinsame Lernen aus vielfältigen Perspektiven beleuchten und verschiedene Fragestellungen aufgreifen. Im 20-minütigen Einführungsfilm sowie sechs kurzen Themenfilmen werden sowohl Grundschulen als auch Schulen der Sekundarstufe gezeigt, die zum Teil auf eine jahrelange Praxis des Gemeinsamen Lernens zurückblicken können, zum Teil aber auch gerade erst begonnen haben. Bewusst wurden Schulen mit unterschiedlichen Ansätzen ausgewählt, um ein breites Spektrum an Beispielen aus dem schulischen Alltag zu zeigen. Schulleitungen und Lehrkräfte kommen dabei ebenso zu Wort wie Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.
Die DVD "Auf dem Weg zur inklusiven Schule" wurde bereits an die Regionalen Bildungsbüros und die Schulämter versandt, mit der Bitte, sie an die Schulleitungen weiterzugeben. Ziel ist, den Schulen Impulse für die Praxis zu geben und sie zu ermutigen, sich auf den Weg des inklusiven Lernens zu begeben. Gleichzeitig soll das Material zur Diskussion aller Beteiligten anregen und angesichts unterschiedlichster Erwartungshaltungen deutlich machen, dass Inklusion ein Prozess ist, bei dem es nicht darauf ankommt, von Beginn an ein Idealbild zu realisieren.
Ministerin Löhrmann wünscht sich viele Zuschauerinnen und Zuschauer für die Filme: "Für manche ist Inklusion in der Schule bereits ein Thema, für andere kann es noch ein Thema werden. Ihnen allen lege ich die Filme der DVD ans Herz. Sie können dazu beitragen, Ängste abzubauen und Zuversicht zu vermitteln. Dabei wollen die Filme weder etwas vorschreiben noch idealisieren. Sie erzählen vielmehr davon, wie Inklusion im Schullalltag konkret gestaltet wird. Und sie zeigen auch, wie alle Beteiligten gemeinsam Wege finden, um Herausforderungen zu meistern. Einen Aspekt der Filme möchte ich besonders hervorheben: Die Filme nehmen alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen in den Fokus und machen deutlich, dass vom Gemeinsamen Lernen alle profitieren."
Die DVD kann zum Brennen unter www.schulministerium.nrw.de heruntergeladen werden. Die einzelnen Filme können auch online am PC angesehen werden. Darüber hinaus ist ein Begleitheft mit Inhaltsangaben zu den Filmsequenzen sowie weiterführenden Texten zum Download bereitgestellt. Alle Filme können wahlweise auch mit Gebärdensprache und mit Audiodeskription (Hörfilm) abgespielt werden.

Ansprechpartner

 
"Auf dem Weg zur inklusiven Schule" - bildungsklick.de

2013-03-24

Klinikopfer brechen ihr Schweigen: Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten


Klinikopfer brechen ihr Schweigen: 

 Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder

Samstag, 23.03.2013, 18:04 

 Jahrzehntelang litten Patienten der Kinderpsychiatrie St. Johannesstift im nordrhein-westfälischen Marsberg fürchterliche Qualen: Sie mussten eiskalte Bäder nehmen oder wurden zu Sex mit den Schwestern gezwungen. Mit Strafen erstickten die Gottesdamen Gegenwehr und Protest – bis heute.
Klinikopfer brechen ihr Schweigen: Nonnen in Jugendpsychiatrie Marsberg quälten und missbrauchten Kinder - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten

2013-02-07

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 07.02.2013
Kinder mit Behinderung sollen auch künftig in Pflegefamilien betreut werden können, wenn hierdurch vermieden wird, dass sie in einem Heim untergebracht werden. Das Regierungskabinett hat der Verlängerung einer entsprechenden Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch am gestrigen Mittwoch zugestimmt. Nach derzeitiger Gesetzeslage würde die Regelung Ende 2013 auslaufen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt die Entscheidung des Kabinetts. Er erklärt: „Ohne die Regelung würden sich etliche örtliche Sozialämter wieder weigern, die Betreuung in einer Pflegefamilie zu tragen. In der Folge müssten Kinder mit körperlichen und sogenannten „geistigen“ Behinderungen in Heimen aufwachsen, die teilweise noch in der Verantwortung überörtlicher Sozialhilfeträger liegen.“ Auch Jugendämter hatten sich in der Vergangenheit oft geweigert, die Kosten für die Betreuung in der Pflegefamilie zu übernehmen, da sie nur für Pflegefamilien für seelisch behinderte Jugendliche zuständig seien.

Er vertraue darauf, dass Bundestag und Bundesrat die Regelung, wie in der letzten Legislaturperiode, im breiten Konsens beschließen wird, so Hubert Hüppe.

Gleichzeitig verdeutlicht der Beauftragte, dass die Verlängerung der Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch nur eine Zwischenlösung darstellt. „Es kann nicht sein, dass Kindern Leistungen der Jugendhilfe vorenthalten werden, weil sie eine körperliche oder sogenannte ‚geistige‘ Behinderung haben. Die heutige Trennung der Kinder in unterschiedlichen Leistungssystemen führt in der Praxis oft dazu, dass Kinder mit und ohne Behinderung getrennt aufwachsen, etwa im Bereich frühkindlicher Erziehung. Die mit der Lösung der Schnittstellenprobleme zwischen Jugend- und Sozialhilfe befasste Bund-Länder-Arbeitsgruppe muss deshalb schnellstmöglich Lösungsvorschläge für gemeinsame Hilfen für alle Kinder in der Jugendhilfe vorlegen“, so der Beauftragte. Er verweist hierbei auf die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die zu verlängernde Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch bewusst zu befristen.

Hüppe fordert bis zu dieser „Großen Lösung in der Jugendhilfe“, dass die Sozial- und Jugendhilfeträger in der Praxis besser zusammenarbeiten, als es bisher teilweise der Fall war.

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2012-12-29

Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse


Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

Arbeitslosenquote doppelt so hoch im Vergleich zur Gesamtbevölkerung / Schere klafft weiter auseinander / Besonders Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012 im Vergleich der Gesamtbevölkerung und der Menschen mit Schwerbehinderung
Die Grafik zeigt auf einer Deutschlandkarte die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen von 2005 bis 2012.
Das sogenannte "German Jobwunder" geht an Menschen mit Behinderung weitgehend vorbei. Anlässlich der Präsentation der Arbeitsmarktzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag weist die Aktion Mensch darauf hin, dass die Zahl der Arbeitslosen in der Gesamtbevölkerung seit 2005 um fast 40 Prozent zurückging, bezogen auf Menschen mit Schwerbehinderung jedoch nur um knapp acht Prozent. In den vergangenen drei Jahren ist diese Tendenz noch deutlicher: Von Oktober 2009 bis Oktober 2012 stieg die Zahl der Arbeitslosen bei Menschen mit Behinderung um 5,6 Prozent (von 163 900 auf 173 005). Im gleichen Zeitraum ging die Arbeitslosenzahl in der Gesamtbevölkerung um 14,5 Prozent zurück (von 3 220 862 auf 2 753 354). 2010 lag die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung mit 14,8 Prozent fast doppelt so hoch wie die der Gesamtbevölkerung (7,7 Prozent). "Angesichts des demografischen Wandels und auch des Fachkräftemangels sollten sich Unternehmen jetzt um jede potenzielle Arbeitskraft bemühen. Bei Menschen mit Behinderung sind Unternehmen aber häufig zögerlich, weil nicht die Stärken eines Bewerbers im Vordergrund stehen, sondern seine vermeintlichen Schwächen", so Aktion Mensch-Vorstand Martin Georgi.

Jugendliche mit Behinderung sind strukturell benachteiligt

Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Jugendlichen mit Behinderung. Bei den 15 bis 24-Jährigen sank die Arbeitslosenzahl von Oktober 2009 bis Oktober 2012 insgesamt um knapp 25 Prozent, bei Jugendlichen mit Behinderung dagegen nur um fünf Prozent. Alarmierend ist zudem die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Schul- oder Berufsausbildung: Diese stieg in den letzten drei Jahren um elf Prozent an.

Förderung für mehr Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt

Die Aktion Mensch unterstützt seit Jahren Projekte, die Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt bringen. Allein 2011 förderte sie bundesweit 67 Projekte mit 7,5 Millionen Euro. Viele davon zeigen, dass Inklusion am Arbeitsplatz funktionieren kann. "Oft genügen schon wenige technische Hilfen, um Arbeitsplätze behindertengerecht zu gestalten. Das sind lohnende Investitionen, denn Menschen mit Behinderung verfügen vielfach über gute Qualifikationen und eine hohe Leistungsbereitschaft. In Deutschland gibt es außerdem zahlreiche Unterstützungsangebote, auch für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung", so Martin Georgi.

Über die Aktion Mensch e.V.

Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Die Soziallotterie wurde 1964 als Aktion Sorgenkind gegründet und 2000 in Aktion Mensch umbenannt. Zu ihren Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Der Verein unterstützt mit seinen Erlösen jeden Monat bis zu 1.000 soziale Vorhaben der Behindertenhilfe und -selbsthilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Möglich machen dies etwa 4,6 Millionen Loskäufer der Aktion Mensch-Lotterie. Seit Anfang 2012 ist Jörg Pilawa ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.

Dokumente zum Herunterladen:

    Aktion Mensch: Pressemitteilung "Kein Aufschwung am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung": Pressemitteilungen: Presse

    2012-07-31

    Mehr Unterstützung für behinderte Schulabgänger | epd

    Mehr Unterstützung für behinderte Schulabgänger
    Landesregierung fördert Übergang in Ausbildung
    Düsseldorf (epd). Die nordrhein-westfälische Landesregierung will schwerbehinderte Schulabgänger besser auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Speziell qualifizierte Fachberater begleiten die Jugendlichen während der letzten drei Schuljahre und arbeiten dazu eng mit der Berufsberatung zusammen, wie Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) am Montag in Düsseldorf mitteilte. "Wir wollen auch Jugendlichen mit schweren Behinderungen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt und damit in der Mitte unserer Gesellschaft geben."
    Mehr Unterstützung für behinderte Schulabgänger | epd

    2012-06-29

    LVR präsentiert Ergebnisse seiner Inklusions-Studie - KLE-Point

    LVR präsentiert Ergebnisse seiner Inklusions-Studie - KLE-Point
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