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2014-02-25

Cartoon-Kampagne für Rücksicht | WAZ.de

Gehweg-Parken

Cartoon-Kampagne für Rücksicht

24.02.2014 | 18:00 Uhr



Cartoon-Kampagne für Rücksicht

Mit Cartoons wollen der Beirat für Menschen mit Behinderungen, der
Seniorenbeirat und die Stadt Iserlohn für ihre Kampagne „Parke nicht auf
unseren Wegen" um Aufmerksamkeit werben.Foto: Michael May
Iserlohn. 
Immer wieder haben Rollstuhlfahrer und Menschen mit
Rollatoren Probleme, wenn sie an auf dem Gehweg parkenden Autos
vorbeifahren müssen, weil die Verkehrsteilnehmer die Markierungen nicht
einhalten.
Erhobener Zeigefinger ist out. Humor ist in. Das beherzigen die Initiatoren der neuen Kampagne „Parke nicht auf unseren Wegen!“ Der Beirat für Menschen mit Behinderung, der Seniorenbeirat und die Stadt wählen diesen Weg mit Hilfe von Cartoon-Flyern, die künftig „Falschparker“ an ihren Autoscheiben vorfinden. Quasi eine gelbe oder eine rote Karte.

Cartoon-Kampagne für Rücksicht | WAZ.de

2013-07-23

Stadtbibliothek: Rollstuhl und Rollator sollen Gehbehinderten helfen | Göttingen

Stadtbibliothek

Hilfe für Gehbehinderte: Jeder soll an Bücher kommen

Göttingen. Als Christiane Müller-Schulte die Stadtbibliothek vor zwei Jahren das erste Mal besuchte, blieb sie mit ihrem Rollator im Treppenhaus stecken. Müller-Schulte, die Mitglied des Behindertenbeirats der Stadt Göttingen ist, wollte auf einer Hebebühne die Stufen im Eingangsbereich überwinden.
 Auf halber Strecke ging plötzlich das Licht aus, die Bühne blieb stehen. Sie musste warten, bis jemand zufällig vorbei kam, um ihr zu helfen. "Da war mir klar, hier muss sich einiges verändern", sagt sie. Und das ist auch passiert.

Stadtbibliothek: Rollstuhl und Rollator sollen Gehbehinderten helfen | Göttingen

2012-04-12

Mit Mühe über hohe Kanten bei Barriere-Testfahrt in Eisenach - thueringer-allgemeine.de

Mit Mühe über hohe Kanten bei Barriere-Testfahrt in Eisenach

  • Elsbeth Truckenbrodt mit ihrem Rollator, Nancy Fischer mit einem Kinderwagen und Gertrud Ruppert im Rollstuhl auf einer der typischen Rüttelpisten über Kopfsteinpflaster, hier in der Nonnengasse. Wie barrierefrei ist Eisenach, war die Frage? Foto: Heiko Kleinschmidt 
  •  Elsbeth Truckenbrodt mit ihrem Rollator, Nancy Fischer mit einem Kinderwagen und Gertrud Ruppert im Rollstuhl auf einer der typischen Rüttelpisten über Kopfsteinpflaster, hier in der Nonnengasse. Wie barrierefrei ist Eisenach, war die Frage? Foto: Heiko Kleinschmidt
Mit Rollator, Rollstuhl und Kinderwagen hat am Dienstag eine Barriere-Testfahrt in Eisenach stattgefunden. Schon mit dem Rollator hilft selbst bei abgesenkten Bordsteinen nur ein Kippeln oder Anheben beim Vorankommen. Gehbehinderte Menschen müssen auf unterschiedliche Pflasterhöhen achten, um nicht zu stürzen. Mit Mühe über hohe Kanten bei Barriere-Testfahrt in Eisenach - thueringer-allgemeine.de

2012-02-24

Altstadt: Kritik vom Seniorenbeirat | RP ONLINE

Kritik vom Seniorenbeirat

zuletzt aktualisiert: 24.02.2012
Altstadt (RP). Kritik an den Plänen der Rheinbahn kommt vom Seniorenbeirat. Vorsitzender Friedhelm Kückemanns kritisiert ebenfalls, dass die Altstadt nicht mehr direkt angefahren werden soll. Ältere und behinderte Menschen seien nun gezwungen, am Jan-Wellem-Platz in die U-Bahn umzusteigen – für viele sei das aber kaum zumutbar. Kückemanns bemängelt zudem, dass "die Aufzüge oft viel zu klein angelegt" seien und mehrere Menschen mit Rollstühlen oder auch Rollatoren zugleich kaum aufnehmen könnten. Diese Personengruppe werde, so sein Eindruck, von den Verantwortlichen für die Planung, offenbar nur "nachrangig" berücksichtigt.

Altstadt: Kritik vom Seniorenbeirat | RP ONLINE

2012-01-21

Neue Treppe nichts für alte Leute - Borna - Region - LVZ-Online

Borna

Neue Treppe nichts für alte Leute

Nichts für alte Leute: die neue Treppe. Foto: Guenther Hunger Nichts für alte Leute: die neue Treppe.
Borna. Sie sieht schön aus, keine Frage, die neue Treppe in den Löscheranlagen zwischen Volksplatz und Gymnasium, die vor einigen Wochen fertiggestellt wurde. Allerdings hat die Sache eine Haken, wie Jörg Walther findet. Denn für Behinderte oder ältere Menschen, die etwa mit einem Rollator unterwegs sind, stellt das Bauwerk schlichtweg ein nahezu unüberwindliches Hindernis dar. Und das, findet der 67-Jährige, hätte nicht passieren dürfen.
Neue Treppe nichts für alte Leute - Borna - Region - LVZ-Online

2011-11-20

Wiesbadener Kurier - Bahn hält Versprechen für barrierefreien Zugang am neuen Außenbahnsteig in...

Lorch

Bahn hält Versprechen für barrierefreien Zugang am neuen Außenbahnsteig in Lorch nicht

18.11.2011 - LORCH
Von Barbara Dietel
Ob mit Kinderwagen, Rollator, Fahrrad oder großem Koffer: Wer den Außenbahnsteig am Lorcher Bahnhof erreichen will, muss erst mal fleißig Treppen steigen. Rollstuhlfahrer haben überhaupt keine Chancen, in Lorch einen Zug zu besteigen. Das war zwar schon immer so. Die Lorcher hatten sich jedoch - wie Bürgermeister Jürgen Helbing (CDU) betont - berechtigte Hoffnungen gemacht, dass der neue Außenbahnsteig barrierefrei zu erreichen ist. Das habe die Bahn seinerzeit zugesagt. Doch am 30. September sei dann die Kehrtwende vollzogen worden. In einem Schreiben habe die Bahn mitgeteilt, dass es den barrierefreien Zugang doch nicht geben wird. Die Zahl der Reisenden, die in Lorch aus- oder einsteigen, sei zu gering, teilte die Bahn jetzt als Grund mit.

Wiesbadener Kurier - Bahn hält Versprechen für barrierefreien Zugang am neuen Außenbahnsteig in...

2011-10-25

Anwälte für die älteren Mitbürger | SÜDKURIER Online

Radolfzell

25.10.2011 .

Anwälte für die älteren Mitbürger


Seniorenbeirat wird am 22. November gewählt; 13 Kandidaten stellen sich zur Wahl
Anwälte für die älteren Mitbürger
Auch eine Aktivität des Seniorenbeirats: Bei einer Veranstaltung informiert Polizei-Revierleiter Meinrad Riede Senioren, wie sie sich vor Einbruch, Diebstahl und Betrug schützen können.
Bild: Gerald Jarausch
Radolfzell – Ein Kopfsteinpflaster in der Innenstadt erweist sich als Stolperstein für Personen, die mit einem Rollator unterwegs sind. Ein älterer Mensch, der eben erst nach Radolfzell gezogen ist, sucht Anschluss unter Gleichgesinnten: Dies sind nur zwei von vielen Themen, mit denen der Seniorenbeirat sich auseinanderzusetzen hat. Der Radolfzeller Seniorenbeirat wird am 22. November neu gewählt. 13 Kandidaten haben sich aufstellen lassen, um für die nächsten vier Jahre gewählt zu werden.
Änderungen wird es bei der Zusammensetzung des neuen Seniorenbeirats in jedem Fall geben, denn der jetzige Vorsitzende, Othmar Freiherr von Bodman, kandidiert nicht mehr. Auch sein Stellvertreter, Helmut Christen, tritt nicht mehr an. „Acht Jahre sind eine lange Zeit“, meint Othmar von Bodman zu seinem Verzicht auf eine weitere Kandidatur, „ich finde, in den Rat müssen mal wieder andere Ideen und Gedanken eingebracht werden“.
Durch den langen Zeitraum seines Engagements kann er auf eine ganze Reihe von Tätigkeitsfeldern des Seniorenbeirats zurückblicken. Diese Bereiche gliedert von Bodman klar in zwei Felder: Zum einen handle der Beirat „für die Senioren“, auf der anderen Seite gehe es darum, „mit den Senioren“ zu sprechen und gemeinsam etwas zu bewegen.

Anwälte für die älteren Mitbürger | SÜDKURIER Online

2011-10-24

Traunstein: Bus-Sicherheitstraining für behinderte Menschen - Traunstein - Chiemgau - Chiemgau - Chiemgau24.de

Bus-Sicherheitstraining für Behinderte


Traunstein - Am Donnerstag findet ein Bus-Sicherheitstraining statt. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf dem Ein- und Aussteigen und es wird auf Gefahrenquellen aufmerksam gemacht.
Am kommenden Donnerstag, 27. Oktober, bietet die Behindertenbeauftragte des Landkreises Traunstein, Christine Marino, zusammen mit der RVO-Niederlassung Traunstein erstmals ein Bussicherheitstraining für Menschen mit einer Geh- oder Sehbehinderung an.
Teilnehmen können alle, die zum Beispiel auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind. Interessant ist das Training auch für Mütter bzw. Väter, die mit einem Kinderwagen unterwegs sind. Geübt wird vor allem das richtige Ein- und Aussteigen. Zudem wird auf besondere Gefahrenquellen aufmerksam gemacht.
Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr auf dem RVO-Gelände in Traunstein, Chiemseestraße 58. Dort stehen im Innenhof Parkplätze zur Verfügung. Außerdem fährt um 9 Uhr ein Bus vom Maxplatz zum RVO-Gelände. Nach der Beendigung des Trainings fährt der Bus wieder zurück in die Innenstadt.
Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Traunstein: Bus-Sicherheitstraining für behinderte Menschen - Traunstein - Chiemgau - Chiemgau - Chiemgau24.de

2011-10-17

Monheim: Behinderte beklagen Barrieren | RP ONLINE

Monheim

Behinderte beklagen Barrieren

VON DORIAN AUDERSCH - zuletzt aktualisiert: 17.10.2011
Monheim (RP). Rollstuhlfahrern, aber auch Kinderwagen- und Rollatornutzern kommt der Alltag manchmal wie ein Parcours aus Hindernissen vor. Für den S-Bahnhof Berghausen wird ein Aufzug geprüft. Doch die Stadt scheut die Folgekosten.


Ein abgesenkter Bürgersteig, wie ihn der Monheimer Rollstuhlfahrer-Verein für vorbildlich hält: einige Mitglieder bei einem herbstlichen Spaziergang auf der Friedenauer Straße. Foto: Matzerath
Wenn Sonja Wagner in der Stadt unterwegs ist, stößt sie auf viele Hindernisse. Teilweise sind die Gehwege zu schmal, manchmal ist es zu steil und an einigen Stellen führen nur Treppen zum gewünschten Ziel. Seit knapp fünf Jahren sitzt die 62-Jährige im Rollstuhl. Eine Erfahrung, die ihr "die Augen für die Hürden des Alltags geöffnet hat", wie sie sagt.
"Es gibt Momente, da kommen einem Stadt und Umgebung wie ein einziger Hindernisparcours vor", meint die Monheimerin. "Das bemerkt man aber erst, wenn man selbst betroffen ist." Der S-Bahnhof Berghausen ist so ein Hindernis. Beide Seiten des Bahnsteigs sind nur über Stufen zu erreichen. Rollstuhlfahrer, Rollator- und Kinderwagenschieber können den Bahnsteig gar nicht oder nur mit Mühe erreichen. Die Stadt Langenfeld hat daher jüngst von ihrem Verkehrsausschuss den Auftrag erhalten, die Installation eines Aufzugs zu prüfen.

Monheim: Behinderte beklagen Barrieren | RP ONLINE

2011-08-29

Sicher mit dem Bus unterwegs: Training soll helfen, Barrieren abzubauen

Sicher mit dem Bus unterwegs: Training soll helfen, Barrieren abzubauen
 

Am Donnerstag, 22. September, von 14.00 bis 18.00 Uhr kommt es zur Premiere in Hannovers Umland: Erstmalig führt die RegioBus Hannover GmbH in Kooperation mit der Region Hannover und der Stadt Barsinghausen ein kostenloses Training für Mobilitätseingeschränkte durch.

Das Angebot richtet sich u.a. an Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollatoren, Sehbehinderte oder schlichtweg Menschen, die sich bisher nicht getraut haben, mit dem Bus zu fahren. Das Training soll helfen, Ängste abzubauen und ohne Zeitdruck und Stress das Ein- und Aussteigen bzw. das richtige Verhalten im Fahrzeug zu üben.

Zu diesem Zweck stehen am 22. September zwei Busse des Unternehmens am ZOB Barsinghausen zur Verfügung, ausgestattet mit manuellen Rampen und neuester Niederflurtechnik. Geschulte Mitarbeiter der RegioBus stehen mit Rat und Tat zur Seite. Ebenso die Behindertenbeauftragten der Stadt Barsinghausen. Fachpersonal gibt zudem Tipps zu richtigen Einstellungen am Rollstuhl oder Rollator.

„Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle Menschen in der Region mit unseren Bussen mobil sein können“, betont RegioBus-Geschäftsführer Georg Martensen. „Mit der beständigen Modernisierung unserer Fahrzeugflotte erfüllen wir dieses Ziel konsequent. Parallel dazu gilt es, etwaige Hemmschwellen bei den Betroffenen abzubauen.“

Hans-Christoph Brehmer, Behindertenbeauftragter der Region Hannover, die das Projekt fachlich und finanziell unterstützt, sieht in dem neuen Angebot einen weiteren Qualitätssprung im Nahverkehr: „Dieses Training ist neben dem barrierefreien Aus- und Umbau von Haltestellen ein weiterer wichtiger Mosaikstein.“

Sicher mit dem Bus unterwegs: Training soll helfen, Barrieren abzubauen

2011-08-15

Senioren aus Hannover klagen über Müllcontainer Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Deckel ist zu schwer

Senioren aus Hannover klagen über Müllcontainer

Von Mathias Klein |

Der Seniorenbeirat Hannover beklagt sich über die Müllcontainer des Abfallwirtschaftsbetriebs aha. Die an den Mehrfamilienhäusern aufgestellten Container seien für ältere und behinderte Menschen in der Handhabung sehr ungeeignet, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Klaus Dickneite.
Der Seniorenbeirat Hannover beklagt sich über die Müllcontainer des Abfallwirtschaftsbetriebs aha.
Der Seniorenbeirat Hannover beklagt sich über die Müllcontainer des Abfallwirtschaftsbetriebs aha.
© Frank Wilde (Symbolbild)
Hannover. Er forderte aha auf, nach einer Lösung zu suchen, die „konsequent barrierefrei“ ist.
„Es geht damit los, dass manche ältere Menschen gar nicht den Deckel nach hinten schieben können“, erläuterte Gerhard Elsner, der ebenfalls stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirats ist. Wenn jemand im Rollstuhl sitze oder auf den Rollator angewiesen sei, sei das sehr problematisch. Andere Senioren hätten gar nicht die Kraft, die oftmals schwergängigen Verschlüsse nach hinten zu schieben, meinte Elsner. Meist müsse der Deckel dann auch noch mit einer Hand festgehalten werden, damit er nicht zufalle.

Senioren aus Hannover klagen über Müllcontainer Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

2011-08-13

Freiburg: Ohne Hindernisse: Ratsfraktionen fordern Konzept für barrierefreie Innenstadt - badische-zeitung.de

Ohne Hindernisse

Ratsfraktionen fordern Konzept für barrierefreie Innenstadt

Ausgerechnet der zentrale Knotenpunkt am Freiburger Bertoldsbrunnen ist voller unüberwindbarer Barrieren für behinderte Menschen. Jetzt fordern alle Ratsfraktionen von der Stadt ein Konzept für eine barrierefreie Innenstadt. Die Mängelliste ist lang.
  1. Barriere am Bertoldsbrunnen: Sarah Baumgart hat mit ihrem Elektrorollstuhl keine Chance am Bahnsteig vor dem Kaufhof in die Straßenbahn zu kommen. Foto: Thomas Kunz
Der Abstand zwischen dem Kopfsteinpflaster der Kaiser-Joseph-Straße und dem Trittbrett der Straßenbahn der Linie 2 beträgt 24 Zentimeter. Zu viel für Sarah Baumgart. Der Einstieg am Bertoldsbrunnen wird für sie und ihren Elektrorollstuhl zum unüberwindbaren Hindernis.

Ausgerechnet der zentrale Knotenpunkt am Bertoldsbrunnen ist voller unüberwindbarer Barrieren für behinderte Menschen. Will Sarah Baumgart in die Altstadt, muss sie entweder am Siegesdenkmal, am Stadttheater oder am Holzmarkt aussteigen. Dadurch werden große Umwege notwendig, das Umsteigen auf andere Linien klappt nicht. Das führe gerade abends zu unzumutbaren Wartezeiten.

"Das ist schon paradox", findet die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Bauen und Verkehr des Beirates für Menschen mit Behinderungen der Stadt Freiburg. "Ausgerechnet Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können den zentralen Knotenpunkt nicht nutzen und müssen lange Fußwege in Kauf nehmen." Am Bahnsteig vor dem Kaufhof gibt es keine Bahnsteigkante. Hier können Rolli-Fahrer nicht einmal eine Rampe anlegen, weil der Winkel zu steil würde. In der Salzstraße können die Combinos zwar eine Rampe ausfahren – aber auch hier ist der Abstand zu groß.

"Wir haben so ein tolles Straßenbahnnetz, aber es funktioniert leider nicht für alle", klagt Sarah Baumgart. Betroffen von den Problemen an den Bahnsteigen am Bertoldsbrunnen sind auch Gehbehinderte und Senioren mit Rollator.

Die Chancen, dass der Hindernislauf bald ein Ende hat, sind aber gewachsen. Denn alle Stadträte haben gemeinsam einen Antrag auf den Weg gebracht, nach dem die Stadtverwaltung bis spätestens Dezember über ein Konzept für eine barrierefreie Innenstadt abstimmen lassen muss.
Freiburg: Ohne Hindernisse: Ratsfraktionen fordern Konzept für barrierefreie Innenstadt - badische-zeitung.de

2011-08-12

Senioren tanzen mit dem Rollator | Suite101.de

Senioren tanzen mit dem Rollator

Rollatortanz ist extra für ältere Menschen. Senioren können bald in speziellen Kursen das Tanzen mit dem Gehwagen lernen. Das hält bis ins hohe Alter fit.
Schwingen bald die Krefelder Senioren das Tanzbein samt Rollator? Ginge es nach den Plänen des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbands (ADTV), können künftig die Bewohner der Seniorenheime in speziellen Kursen das Tanzen mit dem Gehwagen lernen.
„Die Idee stammt aus den Niederlanden“, erzählt Karl-Werner Wiemers vom ADTV. Trotz und gerade mit ihrer Gehhilfe können sich ältere Menschen beim Rollatortanzen bis ins hohe Alter fit halten. Ein Pilotprojekt in Mainz überzeugte bereits die ersten Teilnehmer. „Die älteste Dame war 91 Jahre alt“, sagt Wiemers.

Tanzlehrerkongress in Düsseldorf machte den Anfang

Auch auf dem Internationalen Tanzlehrerkongress Mitte April in Düsseldorf wurde der Rollator-Tanz mit großem Erfolg präsentiert. Eine viertägige Weiterbildung der Tanzlehrer ist laut Karl-Werner Wiemers für Mitte August geplant. Zurzeit werden die bundesweit rund 800 ADTV-Tanzschulen angeschrieben. Im Herbst könnten vielleicht schon die ersten Schnupperkurse starten.

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Senioren tanzen mit dem Rollator | Suite101.de
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