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2011-09-02

Workshop über neue kreative Aktionen -- kobinet

02.09.2011 - 06:06

Workshop über neue kreative Aktionen.

Von kobinet-Korrespondent Andreas Vega

München (kobinet) Der VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. möchte neue Wege beschreiten und bürgerlichen Protest auch für Menschen mit Behinderung als möglichen Handlungsansatz einbeziehen. Hierfür bietet der Verein einen zweitägigen Workshop am 20. und 21. September in München an.

Seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention, in der die Rechte von Menschen mit Behinderung klar definiert sind, finden Veranstaltungen am laufenden Band statt. Politiker und Behördenvertreter werden nicht müde schöne Sonntagsreden zu halten. Aber an der unerträglichen Situation von Menschen mit Behinderung ändert sich nichts. Auch die die Medien nehmen von der Behindertenrechtskonvention kaum Notiz, allenfalls wird das Thema Inklusion bei anstehenden Reformen im Schulwesen am Rande angeschnitten.

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Methodenkiste politischer Aktionsformen mit Flash Mobs, Zivilem Ungehorsam, Partyprotest, Performances und vielem mehr stark erweitert. Im Workshop sollen ein Überblick über die verschiedensten Formen der Protestkultur vermittelt und konkrete Aktionsideen für den Kampf für Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung entwickelt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sich gemeinsam inspirieren und motivieren lassen, auf originelle Art und Weise bei den richtigen Adressaten (Politik, Kostenträger, Krankenkassen, etc.) auf die garantierten Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen.

Als Workshop-Leiter konnte der Verein mit dem Diplom-Psychologen Marc Amann einen erfahrenen und professionellen Aktionstrainer gewinnen. Amann bringt Erfahrungen aus der internationalen Protestbewegung mit. Schon 2000 nahm er an den bunten Aktionen in Prag gegen IWF und Weltbank teil. In Deutschland unterstützte er aktiv die Proteste gegen Castor-Transporte und organisierte den bislang größten Flash Mob gegen die Deutsche Bahn. Große Nichtregierungsorganisationen, wie Amnesty International oder Greenpeace, engagieren ihn für die Schulungen ihrer Mitglieder. Marc Amann ist Herausgeber von „go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests", einer Sammlung von Geschichten, Aktionen und Ideen aus der Welt des Widerstands und Protests.

Interessierte können sich beim VbA - Selbstbestimmt Leben e.V. in der Westendstraße 93, 80339 München unter der E-mail-Adresse info@vba-muenchen.de oder der Faxnummer 089/540 34685 anmelden. Es wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 10 EUR erhoben, der bei der Anmeldung entrichtet werden muss. Die begrenzten Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. sch

Workshop über neue kreative Aktionen -- kobinet

2011-06-23

Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen | Gießen | Gießener Zeitung

Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

Gießen | Gießen (pm). Eine Gruppe Gießener trafen sich am vergangenen Montag zu einem Initiativtreffen, um eine selbstbestimmte Struktur für Menschen mit Behinderung in Gießen zu gründen. Auf dem Treffen wurde die Gründung eines Vereins vereinbart. Der vorläufige Arbeitstitel des Vorvereins lautet „Zentrum selbstbestimmtes Leben Gießen“. Das Zentrum soll eine neue noch nicht vorhandene lokale und regionale Struktur für Betroffene in und um Gießen bieten, um selbstbestimmt die eigenen Interessen zu vertreten und ihr eigenes Leben zu organisieren. Vorbild für das Gießener Zentrum sollen andere Zentren etwa in Mainz, Köln oder Berlin sein. Die Grundsätze für solche Zentren liegen in der Geschichte der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung sowie der Krüppelbewegung in Deutschland. Seit den siebziger Jahren entstanden Clubs und Zentren für Behinderte. Diese organisierten neben der Beratung von Betroffene für Betroffene Assistenzen in vielen verschiedenen Bereichen, Eingliederungsmaßnahmen oder Unterstützung bei der eigenen Lebensführung im privaten Bereich.

Die Hauptaufgabe der Initiative ist es jetzt, Menschen anzusprechen, die
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Selbstbestimmung (2)Behinderung (14)Behindertenrechtskonvention (1)
mithelfen wollen, ein solches Zentrum zu gründen. Wichtigste Basis für Kontakt und Information wird die Homepage www.zsl-giessen.de sein. Daneben können Interessierte unter busam@zsl-giessen.de Informationen bestellen. Die Initiative wird organisatorisch unterstützt durch den Arbeitskreis Disability Studies. Der Arbeitskreis, gebildet von Studierenden, wird getragen durch den AStA der JLU Gießen. Der Arbeitskreis verfolgt mit der Initiative das grundsätzliche Ziel, Behinderung als Thema in die allgemeine Debatte vor Ort zu bringen und damit stärker die Verantwortung der lokalen und regionalen Gesellschaft zu fordern. „In vielen Sonntagsreden wird jetzt von der Behindertenrechtskonvention als Meilenstein gesprochen.

Jetzt wird es darauf ankommen, wie wir als Betroffene von der Mehrheitsgesellschaft tatsächlich behandelt werden. Fraglich bleibt, ob die Verantwortlichen tatsächliche Inklusion und damit unserem Leitsatz „Nicht über uns – ohne uns“ akzeptieren und danach handeln“, erklärt Alexander Busam, Leiter des Arbeitskreises Disability Studies. Viel zu oft noch werden Betroffene von der tatsächlichen selbstbestimmten Teilhabe am Leben ausgeschlossen, auch in Stadt und Landkreis Gießen. Um effektiv Diskriminierung und Ausgrenzung bekämpfen zu können, müssen die Betroffenen selbst eine Struktur finden und organisieren, wo nur sie selbst tatsächlich selbstbestimmt festlegen, wie sie leben, arbeiten, studieren, Kunst und Kultur leben und erleben, Politik mitbestimmen und Gesellschaft organisieren wollen. In der nächsten Zeit werden die Verantwortlichen vor Ort aufgefordert werden darüber nachzudenken, wie viele Möglichkeiten solch eine Struktur tatsächlich haben kann. „Briefe werden verschickt, Aufrufe getätigt, Informationen in die Öffentlichkeit gegeben. Wir werden auf uns aufmerksam machen und die Gesellschaft in Stadt und Landkreis fragen, wie wir zusammenarbeiten können“, erklärt Busam das Engagement in den nächsten Wochen. Hinsichtlich der Struktur selbst entschieden sich die Initiatoren für die Organisationsform eines eingetragenen Vereins. Dieser kann sich selbst durch Satzung und Regelungen eine Verfassung geben, bei der die Grundsätze der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung beachtet werden. Auch kann dieser Verein mit anderen Kooperationen eingehen.

Die Gründung soll Ende September 2011 stattfinden. Dort soll neben Satzung und Vorstandswahl auch das Arbeitsprogramm für das Jahr 2012 diskutiert und beschlossen werden. Das nächste Vorbereitungstreffen findet statt am 25. Juli 2011 ab 19 Uhr im Cafe Giramondi in der Gießener Bahnhofstraße.

Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen | Gießen | Gießener Zeitung

2011-06-22

Gießener Anzeiger - Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

22.06.2011 - GIESSEN
Verein soll lokale Struktur für Behinderte bieten, die ihr Leben organisieren und eigene Interessen vertreten wollen
(red). Eine Gruppe Gießener kam zu einem Initiativtreffen zusammen, um eine selbstbestimmte Struktur für Menschen mit Behinderung in Gießen zu gründen. Auf dem Treffen wurde die Gründung eines Vereins vereinbart. Der vorläufige Arbeitstitel des Vorvereins lautet: „Zentrum selbstbestimmtes Leben Gießen“. Das Zentrum soll eine neue noch nicht vorhandene lokale und regionale Struktur für Betroffene in und um Gießen bieten, um selbstbestimmt die eigenen Interessen zu vertreten und ihr eigenes Leben zu organisieren.
Vorbild für das Gießener Zentrum sollen Zentren etwa in Mainz, Köln oder Berlin sein. Die Grundsätze für solche Zentren liegen in der Geschichte der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung sowie der Krüppelbewegung in Deutschland.
Seit den siebziger Jahren entstanden Clubs und Zentren für Behinderte. Diese organisierten neben der Beratung von Betroffenen für Betroffene Assistenzen in vielen verschiedenen Bereichen, Eingliederungsmaßnahmen oder Unterstützung bei der eigenen Lebensführung im privaten Bereich.
Die Hauptaufgabe der Initiative ist es jetzt, Menschen anzusprechen, die mithelfen wollen, ein solches Zentrum zu gründen. Wichtigste Basis für Kontakt und Information wird die Homepage www.zsl-giessen.de sein.
Daneben können Interessierte unter busam@zsl-giessen.de Informationen bestellen. Die Initiative wird organisatorisch unterstützt durch den Arbeitskreis Disability Studies. Der Arbeitskreis, gebildet von Studierenden, wird getragen durch den AStA der JLU Gießen. Der Arbeitskreis verfolgt mit der Initiative das grundsätzliche Ziel, Behinderung als Thema in die allgemeine Debatte vor Ort zu bringen und damit stärker die Verantwortung der lokalen und regionalen Gesellschaft zu fordern. „In vielen Sonntagsreden wird jetzt von der Behindertenrechtskonvention als Meilenstein gesprochen. Jetzt wird es darauf ankommen, wie wir als Betroffene von der Mehrheitsgesellschaft tatsächlich behandelt werden. Fraglich bleibt, ob die Verantwortlichen tatsächliche Inklusion und damit unserem Leitsatz ,Nicht über uns - ohne uns´ akzeptieren und danach handeln“, erklärt Alexander Busam, Leiter des Arbeitskreises Disability Studies. Viel zu oft noch werden Betroffene von der tatsächlichen selbstbestimmten Teilhabe am Leben ausgeschlossen, auch in Stadt und Landkreis Gießen. „Briefe werden verschickt, Aufrufe getätigt, Informationen in die Öffentlichkeit gegeben. Wir werden auf uns aufmerksam machen und die Gesellschaft in Stadt und Landkreis fragen, wie wir zusammenarbeiten können“, erklärt Busam das Engagement in den nächsten Wochen. Hinsichtlich der Struktur selbst entschieden sich die Initiatoren für die Organisationsform eines eingetragenen Vereins. Dieser kann sich selbst durch Satzung und Regelungen eine Verfassung geben, bei der die Grundsätze der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung beachtet werden. Auch kann dieser Verein mit anderen Kooperationen eingehen. Die Gründung soll Ende September stattfinden. Dort soll neben Satzung und Vorstandswahl auch das Arbeitsprogramm für das Jahr 2012 diskutiert und beschlossen werden. Das nächste Vorbereitungstreffen findet statt am 25. Juli ab 19 Uhr im Café Giramondi in der Bahnhofstraße.
Gießener Anzeiger - Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

2011-04-15

HWelt - Unterstützung der Bundeskanzlerin für gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Unterstützung der Bundeskanzlerin für gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Drucken E-Mail
Donnerstag, 14 April 2011
„Wir müssen unsere Gesellschaft inklusiv gestalten, das heißt Menschen mit Behinderungen müssen mitten in der Gesellschaft teilhaben können. Jeder muss hierfür seinen Beitrag leisten, ob Bund, Länder und Kommunen, Arbeitgeber, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbände oder die Medien“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe auf seinem Jahresempfang. Deshalb habe er Fachausschüsse gebildet, in denen die gesamte Zivilgesellschaft abgebildet ist. Er freue sich sehr über die ausdrückliche Unterstützung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die auf dem Jahresempfang ihrerseits dafür warb, Vorbehalte und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderungen zu überwinden und Rahmenbedingungen für Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu schaffen.

Der Behindertenbeauftragte betonte, dass bei Gesetzesvorhaben, wie der anstehenden Pflegereform, Teilhabe von Menschen mit Behinderungen immer mitgedacht werden müsse. „Satt und sauber genügt nicht. Es muss um Teilhabe von pflegebedürftigen Menschen gehen“, betonte der Behindertenbeauftragte. Menschen mit Behinderungen müssen außerdem bei allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden, so der Beauftragte. „In der von mir verantworteten Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stehen deshalb die Menschen mit Behinderungen im Vordergrund. Das Prinzip 'Nichts über uns, ohne uns' gehört für mich nicht in Sonntagsreden, sondern zukünftig in allen Bereichen tatsächlich umgesetzt“, betonte Hubert Hüppe.

HWelt - Unterstützung der Bundeskanzlerin für gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

2011-03-04

Unsere Stimme gegen Aussonderung ist gefragt -- kobinet

19.05.2004 - 14:04

Unsere Stimme gegen Aussonderung ist gefragt.

Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul Kassel (kobinet) Die Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) hat mit ihrem gestrigen Beschluss, worin der Magistrat der Stadt Frankfurt aufgefordert wird, dafür Sorge zu tragen, dass keine behinderten Menschen gegen ihren Willen und aus Kostengründen in Heime oder heimähnliche Einrichtungen ausgesondert werden, klar Farbe bekannt. Damit und mit der Forderung nach einem Stopp des Ausbaus von Sondereinrichtungen hat sich die Frankfurter Behindertenvertretung eindeutig hinter die behinderten Menschen gestellt, die meist nicht im Rampenlicht stehen und die häufig sogar von den Behindertenverbänden vergessen werden. Sie sind nämlich meist auf einen höheren Unterstützungsbedarf angewiesen, können nicht so leicht für ihre Rechte kämpfen und sind somit der «Wohlfahrtsmafia» weitgehend schutzlos ausgeliefert und gerade in Einrichtungen höchst abhängig. Der FBAG gebührt also ein dreifaches BRAVO für diesen Beschluss. Denn erstens ist es immer noch viel zu selten, dass klar gegen das zum Teil immer noch mittelalterliche Einrichtungswesen in Deutschland Stellung bezogen wird, wo die behinderten Menschen immer noch zu der für sie nötigen Unterstützung kommen müssen, anstatt dass die Unterstützung dort erbracht wird, wo die Menschen leben. Dies hat eine Kasernierung und Aussonderung zur Folge, die niemandem dient und die isoliert. Zweitens fordert die FBAG mit diesem Beschluss die Stadt Frankfurt und damit die Politik und Verwaltung heraus, das Wunsch- und Wahlrecht behinderter Menschen endlich ernst zu nehmen und verstärkt Alternativen zu den bestehenden Einrichtungen - also im ambulanten Bereich - zu schaffen, anstatt mit dem Bau eines neuen Wohnheimes für junge Körperbehinderte wieder neue Mauern aufzubauen. Zudem wird damit auch endlich einmal Front dagegen gemacht, dass behinderte Menschen zunehmend aus Kostengründen in Sondereinrichtungen gezwängt werden, die mit der Lebensqualität im ambulanten Bereich meist nichts mehr zu tun haben. Ein politisches Umsteuern ist also längst überfällig, so dass zu hoffen ist, dass dieser Beschluss von den Fraktionen im Frankfurter Römer aufgegriffen und unterstützt wird. Und drittens trägt dieser Beschluss vielleicht dazu bei, dass sich die Behindertenbewegung, die Behindertenverbände und auch die allgemeine Bevölkerung von glamorösen Einweihungsfeiern, schönen Sonntagsreden, Sommerfesten, herzerwärmenden Spendenaktionen, gut inszenierten Tagen der offenen Tür oder ähnlichen Schönredereien der selbst ernannten «Wohltäter» nicht mehr länger blenden lassen. Andere Länder wie zum Beispiel Schweden haben es uns längst vorgemacht, dass es Alternativen zur Kasernierung behinderter Menschen gibt, wenn dies gewollt wird. Statt die Aussondereung zu propagieren und sogar noch zu finanzieren gilt es für die Integration vor Ort konsequent zu kämpfen. Nachdem es zunehmend gelingt, den Gleichstellungsgedanken in der Gesetzgebung und Bevölkerung zu verankern, muss der nächste Schritt darin bestehen, diesen Bürgerrechtsgedanken auch auf die gesamte Behindertenarbeit zu übertragen. Und dazu muss an vorderster Stelle die Auflösung und der Umbau der bestehenden Einrichtungen hin zu ambulanten und gemeindenahen Unterstützungsformen stehen. So lange keine Massenbewegung der Einrichtungsbetreiber und «Wohltäter» selbst einsetzt, dass sie zu ähnlichen Bedingungen, wie die derzeitigen BewohnerInnen von Behinderteneinrichtungen leben, dort einziehen wollen, gibt es keinen plausiblen Grund solche Systeme aufrecht zu erhalten, geschweige denn sogar noch auszubauen. Kein Cent mehr für die Aussonderung behinderter Menschen muss daher die Devise lauten. Dies muss nicht nur klar gesagt werden, sondern mit entsprechendem Druck auf die Politik und die Wohlfahrtskonzerne eingefordert werden. In Frankfurt wurde hierfür ein bescheidener Anfang gemacht, der hoffentlich aber eine Signalwirkung hat. omp

Unsere Stimme gegen Aussonderung ist gefragt -- kobinet
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