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2013-05-13

Patientenmissbrauch : Charité erforscht Medikamententests - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Titelseite - Berliner Morgenpost - Berlin

13.05.13, 02:40

Patientenmissbrauch

Charité erforscht Medikamententests

Pharma-Unternehmen missbrauchten Patienten in der DDR für Studien
In der Kritik stehende Medikamententests von Pharmaunternehmen aus der Bundesrepublik, der Schweiz und den USA in DDR-Kliniken sollen jetzt an der Berliner Charité untersucht werden. Idee des auf fast drei Jahre angelegten Forschungsprojekts sei es, alle Beteiligten – also auch die Medikamentenhersteller – einzubinden, sagte der Leiter des Charité-Instituts für Geschichte der Medizin, Volker Hess.
Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge sollen bis zum Mauerfall in mehr als 50 Krankenhäusern rund 600 Medikamentenstudien unter anderem zu Herzmedikamenten und Antidepressiva in Auftrag gegeben worden sein. Mehr als 50.000 Menschen sollen dafür als Testpatienten gedient haben – zum größten Teil unwissentlich.
Patientenmissbrauch : Charité erforscht Medikamententests - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Titelseite - Berliner Morgenpost - Berlin

Wissenschaftler: Kliniken in Erfurt, Jena, Gera, Arnstadt, Bad Berka und Suhl waren dabei. Einnahmen von bis zu 30.000 D-Mark pro Testreihe
DDR-Kliniken testeten Medikamente für Westen | OTZ

2012-08-23

Kinder mit Behinderungen sind häufig Opfer von Gewalt

14.08.12 

Kinder mit Behinderungen sind häufig Opfer von Gewalt


Von: Gabriele Sauermann

Wissenschaftler der Universität Liverpool und des Fachbereichs "Prävention von Gewalt und Verletzungen" der WHO haben 17 Studien zwischen 1990 bis 2010 mit behinderten Kindern und Jugendlichen ausgewertet. Danach sind 27 % der Kinder mit Behinderungen von Gewalt betroffen.



Wissenschaftler der Universität Liverpool und des Fachbereichs "Prävention von Gewalt und Verletzungen" der WHO haben 17 Studien zwischen 1990 bis 2010 mit behinderten über 18.000 behinderten Kindern und Jugendlichen ausgewertet. Danach sind 27 % der Kinder mit Behinderungen von Gewalt betroffen. Die Gewaltformen reichen von Vernachlässigung über körperliche, seelische bis sexuelle Gewalt. Auch die Forschungsergebnisse bestätigen, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen deutlich häufiger Opfer von Gewalt werden. Kinder mit Behinderungen haben nach den diesem Ergebnis ein 3,7-fach höheres Risiko Gewalt zu erfahren, als Kinder ohne Behinderung. Die Fachzeitschrift "The Lancet" berichtete am 12. Juli 2012 von den Ergebnissen:


www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2812%2960692-8/abstract





Anlage



Artikel "Kinder mit Behinderungen sind häufig Opfer von Gewalt", Quelle: Ärzte Zeitung, 13.08.2012





Der Paritätische Gesamtverband - wir verändern. : Kinder mit Behinderungen sind häufig Opfer von Gewalt

2012-08-06

Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule - BIZEPS-INFO



Text: Mag. Petra Flieger · 6. August 2012 06:43 Uhr

Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule

Doch kann dieser Mythos halten, was er verspricht? Dass Kinder mit Behinderungen in der Sonderschule optimale Lernfortschritte machen und erfolgreich für das Berufsleben vorbereitet werden?
Stempel mit dem Aufdruck Irrtum
Eine Vorstellung, die sich in der öffentlichen Diskussion über Schulintegration hartnäckig und praktisch unhinterfragt hält, ist jene, dass Sonderschulen einen besonders förderlichen Ort für die Entwicklung und das Lernen von Kindern mit Behinderungen darstellen. Landauf, landab wird die gute Arbeit der Sonderschule gewürdigt, die besonderen Fertigkeiten der SonderschullehrerInnen werden bewundert, die gute räumliche und materielle Ausstattung der Sonderschulen ist bekannt und deren kleinstrukturierte Organisation mit dem familiären Klima ist Legende. Doch kann dieser Mythos halten, was er verspricht? Dass Kinder mit Behinderungen in der Sonderschule optimale Lernfortschritte machen und erfolgreich für das Berufsleben vorbereitet werden?
Von der österreichischen Öffentlichkeit und der Politik bislang weitgehend unbemerkt sind gerade in den vergangenen Jahren einige wichtige Untersuchungen veröffentlicht worden, die den Mythos der besonders guten Förderung in Sonderschulen kritisch hinterfragen.
Die Ergebnisse dieser Studien sind in Bezug auf die Frage der Effektivität von Sonderschule im Vergleich zu integrativer Beschulung durchaus erhellend.
Sie werden im Folgenden anhand von vier exemplarischen Studien dargestellt.

Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule - BIZEPS-INFO

2011-03-07

Zuhause leben Demenzkranke länger als im Heim

Zuhause leben Demenzkranke länger als im Heim



    Demenzkranke leben zuhause länger als im Pflegeheim. Das liegt nur zum Teil daran, dass Betroffene in Heimen im Vergleich häufig älter und schwerer krank sind.
     
    NEU-ISENBURG (mut). In Deutschland werden etwa 60 Prozent der Demenzkranken zuhause von Angehörigen betreut, 80 Prozent der Pflegenden sind Frauen.
    Doch Frauen sind heute öfter berufstätig, als dies früher der Fall war, und künftig weniger bereit, die Last der Pflege zu schultern. Und diese Last wird häufig unterschätzt: So leben Demenzkranke im Schnitt von Beginn der Symptome bis zum Tod zehn Jahre, in denen sie intensive Betreuung brauchen.
    Ob es für Demenzkranke dabei eher gut oder schlecht ist, wenn sie zuhause gepflegt werden, hat eine Arbeitsgruppe um Privatdozent Stefan Schröder vom Klinikum Güstrow untersucht (Z Gerontol Geriat 2010; 43:254).




    Zuhause leben Demenzkranke länger als im Heim
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