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2014-02-28

Nachbarschaftshilfe : Fußballtrainer-Prinzip soll die Pflege retten - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

 26.02.14

Nachbarschaftshilfe

Fußballtrainer-Prinzip soll die Pflege retten

"Wir machen es wie beim Fußball": Der Patientenbeauftragte
Karl-Josef Laumann will Ehrenamtliche in häusliche Pflege einbinden.
Ähnlich wie Vereinstrainer sollen sie eine Vergütung erhalten. Von
Claudia Kade
Nachbarschaftshilfe : Fußballtrainer-Prinzip soll die Pflege retten - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

Alles zu Pflugscharen: Rentner in die Pflege? Also aktiv jetzt? | momentnotaufnahme

Alles zu Pflugscharen: Rentner in die Pflege? Also aktiv jetzt?

Wahrscheinlich weiß der Mann gar nicht, wie nahe er damit der
historischen Realität kommt: Karl-Josef Laumann, Pflegebeauftragter der
Bundesregierung, hat vorgeschlagen, die Pflege doch einfach durch geschulte Rentner zu entlasten.
Es ist ja zu begrüßen, dass Menschen traditionsbewusst sind. Aber muss
es gleich der Rückgriff auf die Siechenhäuser des Mittelalters sein, wo
sich die alten Menschen gegenseitig versorgt haben?

Um es mit Camillo Felgen zu sagen: Ich habe Ehrfurcht vor
schneeweißen Haaren. Immerhin bin ich ja Altenpfleger geworden und
nicht… hm, Pflegebeauftragter der Bundesregierung.

Alles zu Pflugscharen: Rentner in die Pflege? Also aktiv jetzt? | momentnotaufnahme

 Nachbarschaftshilfe : Fußballtrainer-Prinzip soll die Pflege retten - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

2014-02-25

Stuttgart: Behindertenbeauftragte im Stress - Nachrichten - Schwarzwälder Bote

Stuttgart 

Behindertenbeauftragte im Stress

Martin Haar,
25.02.2014

Seit November 2012 tritt Ursula Marx als Beauftragte der Stadt für die
Belange von Menschen mit Behinderung ein. Ihre erste Bilanz zeigt: Ihre
Hilfe ist gefragt.


Stuttgart
- Ursula Marx (69) arbeitet am Anschlag. Oder wie sie es formuliert,
„an der Oberkante“ des Ehrenamtes. Vor 15 Monaten hätte sie sich
vermutlich nicht träumen lassen, dass sie so sehr gebraucht wird. Seit
November 2012 tritt sie als Beauftragte der Stadt für die Belange von
Menschen mit Behinderung ein. Zuvor gab es diese Stelle praktisch nicht.
Theoretisch kümmerte sich zuvor das Gesundheitsamt unter der Regie von
Leiter Hans-Otto Tropp darum. (...)

Marx: „Als Schwerpunkte haben sich die Bereiche Wohnen, Schule,
Ausbildung/Beruf, Mobilität, Pflege, Betreuung, Leistungen und
Barrierefreiheit herauskristallisiert.“  (...)
 „Die meisten Beschwerden betreffen den ÖPNV“, sagt Marx, „die Zugänglichkeit, besonders zur S-Bahn, ist durch defekte Aufzüge und Rolltreppen sehr unzuverlässig.“

Stuttgart: Behindertenbeauftragte im Stress - Nachrichten - Schwarzwälder Bote

Bundesverfassungsgericht soll sich mit Pflegemängeln in Deutschland befassen

Heimbewohner und Angehörige dürfen hoffen:

Pflege-Verfassungsbeschwerde auf den Weg gebracht

15.01.2014
· Der Münchner Rechtsanwalt Alexander Frey hat am 9. Januar 2014
Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Grund
dafür sind die seit Jahren bekannten "Verletzungen von Schutzpflichten
der öffentlichen Gewalt gegenüber den Bewohnern von Pflegeheimen in der
Bundesrepublik Deutschland auf Grund der weitgehenden Untätigkeit".


Frey ist Mitglied der Gruppe "Forum-Pflege-Aktuell", die sich seit vielen
Jahren zusammen mit anderen für die Verbesserung der Situation
pflegebedürftiger Menschen in Heimen einsetzen. Den Anstoß zu der jetzt
eingereichten Verfassungsbeschwerde gab eine Ende letzten Jahres
veröffentlichte Dissertation von Dr. jur. Susanne Moritz mit dem Titel
"Staatliche Schutzpflichten gegenüber pflegebedürftigen Menschen", in
der sie zu dem Schluss kommt: "Eine Beschwerdebefugnis ist dabei nicht
nur für die aktuell betroffenen Heimbewohner anzunehmen, sondern besteht
für alle potentiell künftig Betroffenen."

In seiner 21 Seiten starken Begründung der Verfassungsbeschwerde
führt der Münchner Anwalt viele Fälle von Menschenrechtsverletzungen
auf, die vom "Forum-Pflege-Aktuell" gesammelt bzw. an sie herangetragen
wurden. Er weist auch auf die bereits im August 2001 von ihm und seinen
Mitstreitern vor der UNO vorgebrachten Pflegemängel in Deutschland hin.
Als sie 2011 sich erneut vor der UNO über die Pflegemängel in
Deutschland beklagen, zeigt sich der Ausschuss "tief besorgt" und
"fordert den Vertragsstaat nachdrücklich auf, unverzüglich Schritte zur
Verbesserung der Lage älterer Menschen in Pflegeheimen zu unternehmen"
(vgl. http://www.unesco.de/ua08-2012.html).
Passiert ist - trotz des von der alten Bundesregierung ausgerufenen
"Jahr der Pflege" - nicht besonders viel. Detailliert und Einzelfall
belegt führt Frey viele Missstände in Pflegeheimen auf, die seit Jahren
also auch der Bundesregierung bekannt sind.

Die Bremer
Selbsthilfe-Initiative "Heim-Mitwirkung", die sich ebenfalls seit vielen
Jahren für die Verbesserung der Rechte pflegebedürftiger Menschen und
ihre Angehörigen einsetzt, begrüßt ausdrücklich den aktuellen Vorstoß
aus München. Ihr Sprecher, Reinhard Leopold, ist Mitglied einer
Projektgruppe von Transparency Deutschland, die in einer Schwachstellenanalyse "Transparenzmängel, Betrug und Korruption im Bereich der Pflege und Betreung" im letzten Jahr aufgezeigt hat. Leopold: "Es bleibt keine Zeit mehr zum Überlegen, es braucht keine neuen Studien und Image-Kampagnen, es ist an der Zeit zu handeln!"



Reinhard Leopold c/o SHG Angehörige u.
Ehrenamtliche in der Heimmitwirkung
- Internet- und Öffentlichkeitsarbeit -
Rembertistraße 9
28203 Bremen

Tel.: 0421 / 33 65 91 20
Skype: Heim-Mitwirkung
eMail:   presse@heim-mitwirkung.de
Internet: www.heim-mitwirkung.de

"Heim-Mitwirkung.de"
Bremer Selbsthilfe-Initiative von Angehörigen und Ehrenamtlichen, gegründet
Anfang 2006,
engagiert sich generationsübergreifend in der Heim-Mitwirkung. Ziel ist die
Verbesserung der Interessenvertretung insbesondere von Heim-Bewohnern sowie
von pflegenden und begleitenden Angehörigen.

Bundesverfassungsgericht soll sich mit Pflegemängeln in Deutschland befassen

2014-02-19

TV-Kritik „Maischberger“: Mit Fehl und Tadel - FAZ.NET-Frühkritik - FAZ

TV-Kritik „Maischberger“
Mit Fehl und Tadel



 · 
Sandra Maischberger diskutierte in ihrer
Sendung das explosive Thema Familienpflege. Für seine Brisanz gab es
viele Beispiele. Doch es explodierte nichts.



Von einer Talkshow könnte man erwarten, dass die Gäste miteinander reden. In einer Sendung, die nach
„Sprengstoff für die Familie?“ fragt, sollte deutlich werden, was dort
zerstört wird – und vielleicht, wer den Zünder betätigt. Wenn es um
„Pflege“ geht, könnte man sich vorstellen, dass das Teilkasko-System der
Pflegeversicherung hinterfragt wird oder auch der fürsorgliche Ansatz
traditioneller Pflege, die in Gefahr läuft, den Menschen mit
Unterstützungsbedarf zum Objekt zu machen, statt ihm so viel
Selbstbestimmung zu ermöglichen wir irgend möglich.
In Sandra Maischbergers gestern am späten Abend ausgestrahlter Folge von „Menschen bei Maischberger“ ging es, angesichts des Themas überraschend, gepflegt langweilig zu.

TV-Kritik „Maischberger“: Mit Fehl und Tadel - FAZ.NET-Frühkritik - FAZ

"Maischberger" : "Satt-und-sauber-Pflege" fehlt jegliche Empathie - Nachrichten Panorama - DIE WELT

2014-02-17

Pflege: VdK schlägt Alarm | Politik

Immer mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen – Verband fordert Sozialausgleich

Pflege: VdK schlägt Alarm

Wiesbaden.
Immer mehr Menschen in Hessen und Niedersachsen sind auf Sozialhilfe
angewiesen, wenn sie zum Pflegefall geworden sind. 2012 sind die Zahlen
nach Auskunft des VdK Hessen-Thüringen in Hessen um 3,5 Prozent und in
Niedersachsen um 2,6 Prozent gestiegen.

Hessens VdK-Chef Karl-Winfried Seif nennt die Zahlen alarmierend. In Thüringen
liege der Anstieg sogar bei neun Prozent. Die Kosten seien um vier bzw.
sieben Prozent gestiegen.
Seif fordert daher, die Leistungen der Pflegeversicherung an die steigenden
Kosten anzupassen. Die Forderung nach mehr privater Vorsorge sei falsch,
viele Menschen könnten sich das nicht leisten: „Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
Eine umfassende Pflegereform wird von den Sozialverbänden und Krankenkassen
zwar seit Langem gefordert, doch selbst der erste Schritt lässt auf sich
warten:

Pflege: VdK schlägt Alarm | Politik

2014-02-07

Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert - München - Abendzeitung München



AZ-Serie: Wege zur Pflege 

Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert

Tina Angerer,
07.02.2014 07:00 Uhr

Fünf Jahre lang hat Sabine B. ihre Mutter täglich in einem mit „sehr gut“
bewerteten Pflegeheim besucht. Sie sagt: „Mit Würde hat der Alltag dort
wenig zu tun“
AZ-Serie: Wege zur Pflege: Im Pflegeheim: Wehrlos ausgeliefert - München - Abendzeitung München

2014-02-04

Kein Platz für geistig behinderte Senioren | shz.de

Pflege-Einrichtungen in SH - Kein Platz für geistig behinderte Senioren

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts
Plötzlich Rentner - und dann? Diese Frage ist für Menschen mit Behinderung besonders schwierig. Immer mehr Menschen mit Behinderung werden pflegebedürftig. In Schleswig-Holstein hapert es an der Pflege.
Kiel | Immer mehr Menschen mit geistigen, psychischen und körperlichen Behinderungen erreichen im Norden das Seniorenalter. Nach Angaben der Koordinierungsstelle soziale Hilfen der Kreise in Schleswig-Holstein nahm die Zahl der über 60-jährigen Menschen mit Behinderung, die Leistungen zum Wohnen erhielten, in Schleswig-Holstein allein im Zeitraum von 2010 bis 2012 um 231 auf 1918 zu – ein Anstieg um rund 14 Prozent. Laut einer Umfrage unter 13 Einrichtungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands bedürfen dort derzeit von 716 Menschen mit geistigen Behinderungen 210 der Pflege. „Wir rechnen in den kommenden fünf bis zehn Jahren mit einem Anstieg des Anteils der Pflegebedürftigen um 20 Prozent“, sagt Sprecher Jan Dreckmann. Das sei ganz klar überwiegend bedingt durch eine neu entstehende Generation von Senioren.

Fakt ist: Während der Nazi-Diktatur wurden viele Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen systematisch im Rahmen des sogenannten Euthanasie-Programms ermordet. „Seit Kriegsende entsteht so in Deutschland eine Gruppe von Behinderten, die es zuvor nicht gab“, heißt es lapidar in einer Erklärung des Kieler Sozialministeriums.
Kein Platz für geistig behinderte Senioren | shz.de

2014-01-31

In der Pflege ist die Altersarmut weiblich | WAZ.de

Lokales

In der Pflege ist die Altersarmut weiblich

31.01.2014 | 00:17 Uhr

Bochum wird nicht nur immer älter. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung
wird im Alter auch immer ärmer. „Die Entwicklung ist besorgniserregend“,
warnt Dr. Heide Ott, Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, im
WAZ-Gespräch.

In der Pflege ist die Altersarmut weiblich | WAZ.de

Pflege: Vivantes stellt Strafanzeige gegen Ex-Chef Bovelet - Berlin Aktuell - Berliner Morgenpost

 31.01.14, 07:05

Pflege

Vivantes stellt Strafanzeige gegen Ex-Chef Bovelet

Der Berliner Klinikkonzern Vivantes wirft Ex-Chef
Joachim Bovelet Untreue vor. Es geht um 900.000 Euro für die Einrichtung
eines Senioren-Pflegeheims. Wirtschaftsprüfer stießen auf
Ungereimtheiten.
Von
Joachim Fahrun

Pflege: Vivantes stellt Strafanzeige gegen Ex-Chef Bovelet - Berlin Aktuell - Berliner Morgenpost

Bundesgesundheitsministerium korrigiert Pflege-TÜV

30. Januar 2014
.Qualität in der Pflege

Bundesgesundheitsministerium korrigiert Pflege-TÜV

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR)
korrigiert. Diese treten jetzt zum 1. Februar 2014 in Kraft. Einen
Monat später als geplant.
Pflege-TÜV
Seit dem 1. Januar 2014 sollten die
überarbeiteten und damit schärferen Kriterien zu den umstrittenen
Pflege-Noten, mit denen die Qualität von Pflegeheimen bewertet wird,
bereits gelten. Doch das Bundesgesundheitsministerium hat die Einführung
um einen Monat verschoben.



Gesundheitsstadt Berlin - Bundesgesundheitsministerium korrigiert Pflege-TÜV

2014-01-29

Erwin Rüddel im Bundestag jetzt Pflege-Experte der CDU | NR-Kurier.de

Erwin Rüddel im Bundestag jetzt Pflege-Experte der CDU

Der Windhagener
Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) wurde am Dienstag (28.1.) in
der Arbeitsgruppe Gesundheit seiner Bundestagsfraktion zum
pflegepolitischen Berichterstatter der CDU/CSU gewählt. Er will die
Pflegeversicherung reformieren und dafür sorgen, dass Pflegezeiten bei
der Rentenberechnung besser berücksichtigt werden.


Erwin Rüddel im Bundestag jetzt Pflege-Experte der CDU | NR-Kurier.de

Männer pflegen oft aus Dankbarkeit

Männer pflegen oft aus Dankbarkeit

Ludwigsburg (dpa) - Ist von Pflege die Rede,
denken viele in erster Linie an Frauen. Dabei ist jeder dritte
Pflegende ein Mann. Für manche von ihnen ist das eine Möglichkeit, ihrer
Partnerin oder Mutter etwas zurückzugeben. (...)


Laut den Daten des Bundesfamilienministeriums übernimmt in Deutschland
etwas mehr als jeder dritte Mann (36 Prozent) die Pflege seiner Frau,
Mutter oder einer anderen weiblichen Angehörigen. Im Fokus stehe der
pflegende Mann aber viel weniger als die pflegende Frau:
Männer pflegen oft aus Dankbarkeit

2014-01-28

Gesundheitssystem: Transparency legt Betrug im Pflegesystem offen | ZEIT ONLINE

Gesundheitssystem 

Transparency legt Betrug im Pflegesystem offen

Falsch berechnete Pflegestufen, "verkaufte" Patienten: Das Pflegesystem bietet laut Transparency Deutschland viele Betrugsmöglichkeiten. Es werde zu wenig kontrolliert.
Die Anzahl an Pflegebedürftigen steigt, Milliarden werden deswegen in die Pflegeversicherung eingezahlt. Doch die Altenpflege biete zahlreiche Möglichkeiten zu Betrug und Korruption, heißt es in einer neuen Studie der Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland.

Weil es zu wenige Kontrollen, zu lasche Regeln und zu viel Bürokratie gebe, böten sich für die Betreiber von Heimen und ambulanten Pflegediensten zahlreiche Wege, das System auszunutzen, teilte Transparency bei der Vorstellung der Untersuchung mit.

Als Beispiele nannte Transparency unter anderem Fälle, in denen Ärzte von Pflegediensten Honorare für die Überweisung von Patienten erhielten. Auch "verkauften" Pflegedienste lukrative Patienten an andere
Pflegedienste.

Studien-Autorin Barbara Stolterfoht sagte, manche Heimbetreiber würden absichtlich weniger Fachkräfte
beschäftigen als vorgeschrieben. Fliege das auf, argumentierten sie, sie fänden nicht genug Pflegekräfte. Oft werde auch Geld gemacht, indem eine Heimimmobilie überteuert an einen Betreiber vermietet werde. In anderen Fällen würden ambulante Dienste mehr Pflegeleistungen aufschreiben und abrechnen als sie tatsächlich geleistet hätten.

Gesundheitssystem: Transparency legt Betrug im Pflegesystem offen | ZEIT ONLINE

2014-01-25

2014-01-23

Gesundheit: Gröhe verspricht schnelle Pflegereform - Politik - Aktuelle Politik-Nachrichten - Augsburger Allgemeine

Gesundheit

Gröhe verspricht schnelle Pflegereform

Mit zügigen Reformschritten will die
Bundesregierung höhere Leistungen und mehr Betreuung für Millionen
Pflegebedürftige in Deutschland schaffen.

Bundesgesundheitsminister Gröhe spricht bei der Eröffnung des Deutschen Pflegetages in Berlin.
Foto: Bernd von Jutrczenka (dpa)
Bessere Bedingungen soll es für die Pfleger geben. Verbesserungen
in der Pflege seien ein Schwerpunkt der Regierung, kündigte
Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zur Eröffnung des Deutschen
Pflegetags am Donnerstag in Berlin an.

«Wir wollen am 1. 1. 2015 Leistungsverbesserungen bereits in Kraft
treten lassen», sagte er im rbb-Inforadio. Der Präsident des Deutschen
Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, mahnte: «Der Druck des Handelns ist
gigantisch groß.»

Gesundheit: Gröhe verspricht schnelle Pflegereform - Politik - Aktuelle Politik-Nachrichten - Augsburger Allgemeine

17.01.2014 Flashmobs im WDR auf Frau-TV: "Jeder hat das Recht auf die Toilette zu gehen!" - Förderverein Pflegekammer Niedersachsen

 17.01.2014 Flashmobs im WDR auf Frau-TV: "Jeder hat das Recht auf die Toilette zu gehen!"
Der Flashmob "Pflege am Boden"
mag nur eine schlaglichtartige Erscheinigung für ganze 10 Minuten sein.
Aber jetzt steht fest: Jeder zweite Samstag im Monat ist Flashmobtag
für die Pflege von Menschen in ganz Deutschland.

Der vierte Flashmob am 11. Januar 2014 hat nun die Aufmerksamkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gefunden, die sonst nur Pflegekritikern wie Claus Fussek
zuteil wird, der sich immer wieder verständnislos über das
Stillschweigen der Pflegeberufe gewundert hatte. Nun bekommt er eine
Antwort auf sein sehr berechtigtes Anliegen.

Seit Oktober 2013 haben sich in monatlichen Flashmobs in mittlerweile 75 deutschen Städten
Pflegerinnen und Pfleger für 10 Minuten auf den Boden gelegt, um die
Bevölkerung, die Presse und die Politik symbolisch darauf aufmerksam zu
machen, dass die Pflege buchstäblich am Boden liegt.

Das die Pflege nach wie vor als Frauenberuf gilt mit typischen
Merkmalen wie geringe Bezahlung und hohem Anteil an
Teilzeitbeschäftigten, mag hier den Ausschlag gegeben haben, denn das Magazin Frau-TV des WDR hat den entsprechenden Beitrag ausgestrahlt. Der Protest klingt leise und wenig fordernd. Aber die Worte sind erschütternd.

"Für einen Toilettengang sind beispielsweise drei Minuten eingeplant", informiert die Kommentatorin.
"In drei Minuten schaffen Sie das nicht, mit einem älteren Menschen zur
Toilette zu gehen. Und die Zeit wird einfach eingespart. Das bedeutet,
der Bewohner bekommt eine Vorlage bzw. eine Windel an und wird einfach
nicht mehr zur Toilette geführt. Und das ist unmöglich! Das ist
menschenunwürdig in meinen Augen, weil, jeder hat das Recht auf die
Toilette zu gehen. Und wenn er Hilfe benötigt, dann hat er diese Hilfe
gefälligst auch zu bekommen." So beschreibt die Altenpflegein Daniela Engelmann aus Dortmund die Realität alter Menschen und ihrer Pflegekräfte in Pflegeheimen.

Der Protest "Pflege am Boden" ist leise, aber er greift mehr und mehr
um sich - wie die zunehmende Überforderung der Pflegekräfte und die
gesellschaftlich und politisch unverantwortliche Vernachlässigung pflegebedürftiger Menschen in Deutschland.

Schauen Sie sich hier den wenige Minuten langen Fernsehbericht im WDR an: Frau-TV - Pflege am Boden

Lesen Sie außerdem:

17.01.2014 Flashmobs im WDR auf Frau-TV: "Jeder hat das Recht auf die Toilette zu gehen!" - Förderverein Pflegekammer Niedersachsen

2014-01-22

Kampf gegen Pflegenotstand geht weiter :: Homepage - Nachrichten - Politik - Politik :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

Kampf gegen Pflegenotstand geht weiter

Das Gutachten der Regensburger Juristin Susanne Moritz zeigt
Folgen: Der Sozialverband VdK und ein Münchner Anwalt legen
Verfassungsbeschwerde ein.

Im ersten Senat beim Bundesverfassungsgericht könnte entschieden werden, ob der Pflegenotstand gegen das Grundgesetz verstößt. Foto: dpa

Im ersten Senat beim Bundesverfassungsgericht könnte entschieden werden, ob der
Pflegenotstand gegen das Grundgesetz verstößt. Foto: dpa


Von Maria Gruber, MZ
Regensburg.
Die Regensburger Juristin Susanne Moritz hat den ersten Schritt getan –
auf einem Weg, an dessen Ende ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts
stehen könnte. Ein Urteil, in dem die Regierung aufgefordert werden
könnte, das zu tun, was seit Jahren versäumt wird: Gesetze zu
verabschieden, die den Pflegenotstand beenden oder zumindest lindern.

Kampf gegen Pflegenotstand geht weiter :: Homepage - Nachrichten - Politik - Politik :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

2014-01-11

Sozialverband VdK prüft weiterhin Verfassungsbeschwerde für eine bessere Pflege | epd

Sozialverband VdK prüft weiterhin Verfassungsbeschwerde für eine bessere Pflege
München (epd). Der Sozialverband VdK will bei einer Verfassungsbeschwerde zur Verbesserung der Pflege nicht locker lassen. Der Verband prüfe "weiterhin intensiv" die juristischen Möglichkeiten, in einem Musterverfahren Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht einzulegen, erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Marscher am Donnerstag in einer Pressemitteilung des VdK-Bayern. Im Moment verfestige sich der Eindruck, dass eine Verfassungsbeschwerde "gute Chancen zur Durchführung" habe, sagte Mascher, die auch die bayerische VdK-Vorsitzende ist.
Sozialverband VdK prüft weiterhin Verfassungsbeschwerde für eine bessere Pflege | epd

2014-01-10

Verbände und Kassen fordern schnelle Pflegereform

10.01.2014

Verbände und Kassen fordern schnelle Pflegereform

Berlin – Sozialverbände und Krankenkassen drängen die große Koalition zu einer schnellen und umfassenden Pflegereform. Vor allem die Demenzkranken sollten stärker von Leistungen der Pflegeversicherung profitieren – wie seit Jahren geplant. Der Pflege­beruf müsse dafür deutlich gestärkt werden, so dass auch genügend Pfleger zur Verfü­gung stehen, verlangen sie.

Verbände und Kassen fordern schnelle Pflegereform
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