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2013-05-23

Aschaffenburg: Inklusionsklasse steht vor dem Aus | Unterfranken | Nachrichten | BR.de

Aschaffenburg 

Inklusionsklasse steht vor dem Aus

Zwei Jahre nach der Gründung einer Inklusionsklasse an der Aschaffenburger Christian-Schad-Grundschule steht das Projekt auf der Kippe. Der Grund: In der Klasse, in der behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet werden, fehlt ein Schüler.

Aschaffenburg: Inklusionsklasse steht vor dem Aus | Unterfranken | Nachrichten | BR.de

2012-12-13

Inklusion auf die lange Bank geschoben | Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen


Inklusion auf die lange Bank geschoben

Logo LAGNRW
LAG Gemeinsam leben, Gemeinsam lernen NRW e.V. mittendrin e.V.
PRESSEMITTEILUNG
13.12.2012
WEITER WARTEN AUF`S MENSCHENRECHT
Landesregierung schiebt Schulgesetz für die Inklusion behinderter Kinder ins nächste Jahr

Die Tagesordnung der letzten Sitzung des Düsseldorfer Landtags vor Weihnachten hat bei den Eltern behinderter Kinder Wut und Enttäuschung ausgelöst. Entgegen aller Versprechungen bringt die Landesregierung das 9. Schulrechtsänderungsgesetz nun doch in diesem Jahr nicht mehr in den Landtag ein. Die Novelle sollte - nach nunmehr drei Jahre währender Diskussion im Landtag - endlich erste gesetzliche Weichenstellungen für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems vornehmen. "Wenn das so weiter geht, ist für die betroffenen Kinder wieder ein Schuljahr verloren", kritisiert Eva-Maria Thoms vom Elternverein mittendrin e.V..

Zwar liegt ein Gesetzentwurf aus dem Schulministerium seit Wochen vor, doch können sich Regierung und Verbände nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Es geht um Geld, vor allem um Geld, das schon im Schulsystem steckt, aber niemand zum Umverteilen hergeben will. "Von der Illusion, dass hier tatsächlich das in der UN-Konvention garantierte Menschenrecht auf inklusive Bildung in ein Gesetz gegossen wird, müssen wir uns wohl verabschieden", sagt Bernd Kochanek, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft "Gemeinsam leben, Gemeinsam lernen" in NRW.
Hinter den Kulissen haben sich Regierung und Verbände im Streit festgefahren: Die Regierung will Förderschulen UND inklusiven Unterricht, ohne dass es zusätzliche Kosten verursachen soll. Anderen geht es um den Erhalt von Systemen und lieb gewonnenen Abläufen oder um den Versuch, mit dem Systemwechsel die eigene Kostenstruktur zu verbessern. Die Rechte der Kinder werden im Gesetzentwurf ebenso wie in den Verlautbarungen der Kommunalverbände und der Lehrerverbände stets vor allem dort beschworen, wo es den eigenen Interessen dient. Die Bereitschaft sich tatsächlich zu bewegen, um Kindern mit und ohne Behinderung ein gemeinsames Leben und Lernen zu ermöglichen, scheint erschreckend gering. Statt dessen werden in den Regionen Ängste vor Schulschließungen geschürt und abenteuerliche Zahlen über Kosten und Schülergruppen in den Raum geworfen. Tatsächlich haben laut Statistik unter jeweils hundert Schülerinnen und Schülern gerade einmal 6 einen besonderen Förderbedarf. Die Zahl der Schüler mit Seh- oder Hörbehinderungen liegt bei unter 2 auf tausend Schülern, die Zahl der Schüler mit körperlichen und geistigen Einschränkungen bei einem Betroffenen unter 200 Schülern. Dies sollte bei entsprechender Umverteilung der Mittel jede Schule in Nordrhein-Westfalen auffangen können.
"Vor der Landtagswahl 2010 ist uns versprochen worden, spätestens bis zum Halbjahr 2011 den freien Zugang zur Regelschule zu ermöglichen", erinnert sich Ulrike Hüppe von der LAG Gemeinsam leben, Gemeinsam lernen. Statt dessen sei nun schon die Umsetzung fürs Schuljahr 2013/14 in Gefahr. "Somit wird wieder einem Jahrgang Kinder längerfristig Sonderbeschulung zuteil - denn das Recht auf einen Wechsel nach der Einschulung in die Förderschule ist auch im nun aufgeschobenen Gesetzentwurf nicht vorgesehen."
Ihre Ansprechpartner:
Bernd Kochanek
http://www.gemeinsam-leben-nrw.de/
Eva-Maria Thoms
http://www.eine-schule-fuer-alle.info/
Inklusion auf die lange Bank geschoben | Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen

2012-09-21

"Inklusion": Wenn das Kind auf die Förderschule gehen muss - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

02.09.12

"Inklusion"

Wenn das Kind auf die Förderschule gehen muss

Wer ADHS oder emotionale Probleme hat, muss gehen: Lehrer werden schwierige Kinder los, indem sie diese auf dem Papier als behindert darstellen. Eigentlich hatte die Politik das Gegenteil angestrebt.
ADHS Kind
© Theo Barth "Ich bin ja sowieso doof, Mama": Lisa Bahlhaus leidet an ADHS. Ihre Lehrerin attestierte der Neunjährigen aber gleich "sonderpäda-gogischen Förderungsbedarf"

Es waren nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien, als Lisa Bahlhaus (Name geändert, d. Red.) tränenüberströmt von der Schule nach Hause kam. Die Lehrerin hatte angekündigt, nach den Ferien werde die ganze Klasse ein Theaterstück aufführen, und jetzt verteilte sie schon einmal die Rollen. Nur Lisa bekam keine.
Schließlich, sagte die Lehrerin vor der Klasse, werde die Neunjährige nach den Ferien nicht mehr da sein, sondern auf die Förderschule wechseln. Was das heißt, davon hatten Lisa und ihre Klassenkameraden eine ziemlich genaue Vorstellung. "Ich bin ja sowieso doof, Mama, ich muss auf die Doofenschule", sagte sie zu Hause.
Die Klassenlehrerin hatte in den Wochen zuvor beim Gelsenkirchener Schulamt erwirkt, dass Lisa einen Vermerk in ihre Schulakte bekam: "Sonderpädagogischer Förderbedarf mit dem Förderschwerpunkt Lernen" stand da. Mit anderen Worten heißt das: Lisa ist behindert. Zumindest auf dem Papier. Denn die Eltern, die an diesem Sommervormittag auf der Terrasse ihres Gelsenkirchener Einfamilienhauses sitzen und vor Nervosität Kette rauchen, haben den Beweis, dass dies nicht stimmt – in Form eines ärztlichen Gutachtens.
Es bescheinigt, dass Lisa in Wahrheit unter ADHS leidet, dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. "Die Lehrerin wollte Lisa ganz offensichtlich loswerden", sagt der Vater.

Seit mehr als drei Jahren gibt es die Inklusion

Der Fall von Lisa Bahlhaus könnte ein Einzelschicksal sein, ein bedauerlicher Irrtum von Pädagogen und Schulbeamten. Schließlich gibt es in Deutschland seit mehr als drei Jahren die Inklusion.
Seit März 2009 gilt eine entsprechende UN-Konvention, die der Bundestag zuvor beschlossen hatte. Sie besagt, dass alle Menschen, mit Behinderung oder ohne, an allen Lebensbereichen gemeinsam teilhaben sollen. In deutschen Schulen wird demnach schon bald eine halbe Million behinderter Schüler in den Regelschulunterricht integriert, die dafür umgebaut werden.
Doch tatsächlich passiert in der Bundesrepublik momentan vielerorts genau das Gegenteil:
 

"Inklusion": Wenn das Kind auf die Förderschule gehen muss - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

2012-08-07

Gezerre um das Menschenrecht Inklusion: Eine gehörlose Schülerin in den Mühlen der Bürokratie

Gezerre um das Menschenrecht Inklusion

Eine gehörlose Schülerin in den Mühlen der Bürokratie

von Prof. Dr. Köpcke-Duttler
07.08.2012

Ein gehörloses Mädchen möchte auf eine ganz normale Schule gehen. Doch weder der Bezirk Schwaben noch das bayerische Kultusministerium wollen die Kosten für einen Gebärdendolmetscher übernehmen. Ein Beispiel dafür, dass das Menschenrecht auf gemeinsames Leben und Lernen immer noch alles andere als Realität ist, meint Arnold Köpcke-Duttler.
Gezerre um das Menschenrecht Inklusion: Eine gehörlose Schülerin in den Mühlen der Bürokratie

2012-01-12

Experten machen sich für Integration behinderter Schulkinder stark - kischuni.de

12.01.2012 | Schule | Hamburg | Hamburg

Experten machen sich für Integration behinderter Schulkinder stark

Die Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes machen sich bei Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) für die Integration behinderter Schulkinder stark.

Experten machen sich für Integration behinderter Schulkinder stark - kischuni.de

2011-12-22

B2B-Deutschland.de - Aktuelles Mecklenburg-Vorpommern - Neustart bei Integration behinderter Schulkinder

20.12.2011, 17:52 Uhr

Neustart bei Integration behinderter Schulkinder

Neustart bei Integration behinderter Schulkinder
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Bevollmächtigte soll Brodkorb beim Thema Inklusion zur Seite stehen

Bei der Integration behinderter Kinder in reguläre Schulen versucht Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) einen Neustart. Er kündigte an, den Arbeitsbereich, den ihm Vorgänger Henry Tesch (CDU) hinterließ, zu ordnen. Die bisherige Umsetzung der Inklusion habe "schon etwas Unsystematisches", räumte Brodkorb am Dienstag in Schwerin ein. Darum hob er nun eine neue Bevollmächtigte ins Amt. Den Posten übernimmt für zwei Jahre die Rostocker Pädagogik-Professorin Katja Koch.

B2B-Deutschland.de - Aktuelles Mecklenburg-Vorpommern - Neustart bei Integration behinderter Schulkinder

2011-10-26

Bildung: Inklusion: Bayern hat noch einiges zu lernen :: Homepage - Nachrichten - Oberpfalz & Bayern :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

Inklusion: Bayern hat noch einiges zu lernen

An der Schule Nittendorf werden Kinder mit Behinderung unterrichtet. Sie brauchen Förderung, aber keine Sonderbehandlung.

        Inklusion ganz praktisch: Lehrerin Birgit Rauscher übt mit Leni und Jonas Buchstaben.
Inklusion ganz praktisch: Lehrerin Birgit Rauscher übt mit Leni und Jonas Buchstaben.
von Isolde Stöcker-Gietl, MZ

Nittendorf. Eine Ladung Rasierschaum klebt an Lenis Händen. Das Mädchen befühlt den Schaum und schmiert ihn dann mit langsamen Bewegungen auf eine Glasplatte. Erst rauf, dann runter und dann entlang eines Querbalkens. Ein großes A ist entstanden. Ein neuer Buchstabe. Lernen mit allen Sinnen – für die sechsjährige Leni ist das besonders wichtig. Das Mädchen kam mit einem Chromosomendefekt zur Welt. Ihre Sprachentwicklung ist verzögert, ihre motorischen und geistigen Fähigkeiten eingeschränkt. Seit September besucht Leni zusammen mit Jonas, der das Down-Syndrom hat, die erste Klasse der Grundschule in Nittendorf. Beide sind sogenannte Inklusionskinder.
Mit Beginn des neuen Schuljahres hat das Thema Integration von behinderten Kindern in Bayern einen neuen Stellenwert bekommen. 41 Schulen wurden mit dem Prädikat „Inklusionsschule“ versehen. Das Kultusministerium setzt damit die UN-Behindertenrechtskonvention um.

Bildung: Inklusion: Bayern hat noch einiges zu lernen :: Homepage - Nachrichten - Oberpfalz & Bayern :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

2011-10-24

Liste mit konkreten Vorschlägen veröffentlicht - Eltern in Brandenburg wollen besseren Förderunterricht - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

24.10.2011/ 17:25

Liste mit konkreten Vorschlägen veröffentlicht

Eltern in Brandenburg wollen besseren Förderunterricht


Potsdam - Der Landeselternrat hat konkrete Vorschläge für einen besseren Förderunterricht an Brandenburgs Schulen gemacht. In sogenannten inklusiven Klassen, in denen passgenauer Unterricht jenach Können der Schüler angeboten werde, dürften beispielsweise nur maximal 22 Schüler sitzen, heißt es in einer Mitteilung des Gremiums.
Weiter fordert der Rat mehr Sonderpädagogen und weniger Frontalunterricht. In Brandenburgs Schulen soll in den kommenden Jahren nach und nach für alle Kinder - unabhängig von ihren Voraussetzungen -gemeinsamer Unterricht angeboten werden. Dadurch wird die Zahl der Förderschulen vermutlich sinken.
Die rot-rote Landesregierung will damit die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen durchsetzen. Die Pläne stoßen beim Landeselternrat auf Skepsis: "Wir Eltern haben Sorge, dass es so eine Art Sparpackung wird", sagte Christine Schaade, die Sprecherin des Gremiums. Stattdessen müsste mehr Geld in die Hand genommen werden, um den gemeinsamen Unterricht zu gestalten.
"Inklusion wird nicht verwirklicht, indem die Förderschulen des Landes Brandenburg geschlossen und die individuelle Förderung aller Kinder mit und ohne Behinderung reduziert wird", heißt es in einem Antrag der märkischen CDU. Sie hatte ihn auf ihrem Parteitag amvergangenen Wochenende beschlossen.


Liste mit konkreten Vorschlägen veröffentlicht - Eltern in Brandenburg wollen besseren Förderunterricht - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

2011-10-01

Aschheim: Schüler lernen, wie Behinderte das Leben meistern - München Nord - München Nord - Lokales - merkur-online

Schüler lernen, wie Behinderte das Leben meistern

01.10.11|München Nord
Aschheim - Wie meistern Menschen mit Behinderungen ihren Lebensalltag? Dieser Frage gingen Siebtklässler der St.-Emmeram-Realschule im Rahmen des Projekts „Perspektivwechsel" nach.
Gegen Rolli-Fahrer Dennis sind die Schüler chancenlos. Foto: fkn
Gegen Rolli-Fahrer Dennis sind die Schüler chancenlos. Foto: fkn
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein „Gemeinsam Mensch e. V.“ versetzten sie sich in die Situation seh- sowie greifbehinderter Menschen und erforschten den Umgang mit dem Rollstuhl. So konnten sie durch Erfahrung lernen, dass selbst die einfachsten Dinge für Menschen mit Behinderungen zu großen Herausforderungen werden können.

Aschheim: Schüler lernen, wie Behinderte das Leben meistern - München Nord - München Nord - Lokales - merkur-online

2011-09-30

Anfängliche Zurückhaltung weicht schnell - LZ heute - Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

Auetal

Anfängliche Zurückhaltung weicht schnell
Rehren (la). „Inklusion“ – das Wort ist derzeit in aller Munde, aber gelebt wird sie bislang nur selten. Für die Schüler der Klasse 2b der Grundschule Auetal ist das anders. Sie erleben Inklusion.

Ihre Lehrerin Barbara Bürger hat erste zarte Bande zur Tagesbildungsstätte der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland, zur Bürgerwaldschule, geknüpft und seitdem wird Inklusion in der Klasse 2b aktiv gelebt. Geistig behinderte Kinder der Bürgerwaldschule haben in Rehren am Religionsunterricht teilgenommen und Eltern und Kinder aus dem Auetal waren am Weltkindertag in Stadthagen zu Gast und haben dort spielerisch eine „Brücke gebaut“.

„Nach anfänglicher Zurückhaltung ist das Miteinander wie selbstverständlich gewesen“, erzählt Bürger. Ihre 2b sei aber auch eine besonders aufgeschlossene Klasse mit offenen Herzen. Jetzt wird das zunächst noch inoffizielle Projekt fortgesetzt. Einmal pro Woche nehmen Schüler der Bürgerwaldschule am Religionsunterricht im Auetal teil. „Wir sind alle sehr gespannt, wie sich das entwickelt“, sagt Bürger. Sie habe festgestellt, dass der Unterricht anders gestaltet werden muss. „Es ist jetzt ein Unterricht mit allen Sinnen“, so Bürger, handlungsorientierter und bewusster, aber irgendwie doch nicht anders. „Dabei kann jeder lernen, egal ob geistig behindert oder hochbegabt“, stellt die erfahrene Pädagogin fest.
Anfängliche Zurückhaltung weicht schnell - LZ heute - Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

2011-08-25

Dalai Lama verabschiedet sich vor Schülern von Hessen | Hessen - Nassauische Neue Presse - Limburg-Weilburg

Bilderstrecke: Dalai Lama in Hessen
Der Dalai Lama besucht am Montag (22.08.2011) das Kloster Seligenstadt (Kreis Offenbach) mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und dessen Ehefrau Ursula. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter ist zu einem offiziellen dreitägigen Besuch nach Hessen gekommen. Fotos: dpa (14), Thomas Kopp (9)

Dalai Lama verabschiedet sich vor Schülern von Hessen

Mit einem Appell an behinderte Schüler, selbstbewusst durchs Leben zu gehen, hat der Dalai Lama seinen Besuch in Hessen beendet.
Um sich von den Schülern zu verabschieden nahm sich der Dalai Lama wie gewohnt viel Zeit. Foto: dpaUm sich von den Schülern zu verabschieden nahm sich der Dalai Lama wie gewohnt viel Zeit. Foto: dpa Friedberg. «Ihr sollt immer denken: Ich kann es schaffen und ihr sollt nicht aufgeben», sagte das geistliche Oberhaupt der Tibeter am Mittwoch vor Schülern, Eltern und Lehrern einer Schule für Blinde und Sehbehinderte in Friedberg in der Wetterau.

Dalai Lama verabschiedet sich vor Schülern von Hessen | Hessen - Nassauische Neue Presse - Limburg-Weilburg

2011-07-28

UN-Konvention Oldenburg: Alle Schüler sollen an einen Tisch - NWZonline.de

OLDENBURG, 28. Juli 2011

Alle Schüler sollen an einen Tisch

UN-Konvention Diskussion über „Inklusion“ – Behinderte Kinder in Regelschule


Bild
Integration findet an einigen Schulen schon statt – hier in einer fünften Klasse an der IGS Helene-Lange-Schule, die als Integrationsklasse ausgewiesen wurde. Fünf der 25 Schülerinnen und Schüler haben zusätzlichen Förderbedarf. BILD: Lühmann/Archiv Bild vergr��ern
Noch fehlt ein Gesetzesentwurf. In Schule und Stadt werden Vor- und Nachteile diskutiert.

von Karsten Röhr

Oldenburg - Behinderte Kinder lernen gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern. Das ist schon Realität – zumindest für wenige behinderte Schüler in den Integrationsklassen an Grundschulen in der Stadt (Nadorst, Dietrichsfeld und Klingenbergstraße plus Sprachheilklassen in Bürgeresch), der IGS Helene-Lange-Schule und der Hauptschule Alexanderstraße. 19 der 28 Grundschulen beteiligen sich am Regionalen Integrationskonzept (RIKO). Die Grundschule Nadorst wurde als vorbildlich gerade in den bundesweiten Inklusionsatlas aufgenommen.

Un-Konvention Oldenburg: Alle Schüler sollen an einen Tisch - NWZonline.de

2011-07-16

Große Auszeichnung für "Stark im Team" | Südwest Presse Online

Stuttgart/Reutlingen. Der Schülerpreis 2011 ist vergeben. Insgesamt neun Preisträger hat die Stiftung Kinderland am Donnerstag im Porsche-Museum ausgezeichnet - darunter auch Sechstklässler der Schillerschule Orschel-Hagen.
Die Sechstklässler an der BZN-Werkrealschule, Außenstelle Schillerschule, wurden für ihr Projekt "Stark im Team", in dem sie einen mobilen Rollstuhl- und Inklusionsparcours gebaut haben. Im Projekt setzten sich die Schüler mit dem Thema der Inklusion von Schülern und Lehrern mit Behinderungen im Schulalltag auseinander. Dabei ging es darum, sich Chancen und Grenzen der Inklusion bewusst zu machen. Der mobile Rollstuhl- und Inklusionsparcours, der auch an andere Schulen verliehen werden kann, wurde am 2. Juli offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Preis ist mit 20 000 Euro dotiert.
Der Schülerpreis der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg wird jährlich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 an Haupt-, Werkreal- und Förderschulen im Land verliehen, die sich in besonderer Weise in künstlerisch-kreativen oder sozialen Projekten engagiert haben. Die Gewinner kommen diesmal - neben Reutlingen - aus Donaueschingen, Emmendingen, Kehl, Sindelfingen, Vaihingen/Enz, Ulm, Weinheim und Rheinstetten.
Die diesjährigen Gewinner waren engagiert unterwegs: So haben sie unter anderem dreidimensionale Kunstwerke für Blinde erschaffen, eine Ausstellung über Ägypten konzipiert, sich um jüngere Grundschulkinder gekümmert oder einen Zaun für ein Behindertenzentrum saniert. Staatssekretär Dr. Frank Mentrup, der in Vertretung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann an der Preisverleihung teilnahm, würdigte das große Engagement der Schüler: "Die Preisträger verdeutlichen, wie kreativ und mit welchem sozialen Engagement sich die Mädchen und Jungen an herausragenden Projekten in den Schulen beteiligen. Das macht auch deutlich, welch großes Potenzial in ihnen steckt."

Große Auszeichnung für "Stark im Team" | Südwest Presse Online

2011-06-21

Gemeinsam lernen und Spaß haben | inFranken.de

Gemeinsam lernen und Spaß haben

20.06.2011 Ort: Kulmbach Von: Dagmar Besand Bayerische Rundschau
Integration Das neue Schülercafé des Awo-Förderzentrums ist ein Treffpunkt für behinderte und nicht behinderte Schüler. Die Jugendlichen dürfen eigene Ideen verwirklichen und sollen auch selbst Verantwortung für Projekte übernehmen.

Die Cafeteria als Begegnungsstätte für Schüler aller Altersstufen und Gäste - dieses Konzept gefällt Christina Walter, Elias Weigel, Diana Herold, Praktikantin Julia Roßmeisl, Hiltrud Hahn, Leiterin der schulvorbereitenden Einrichtung, Jasmin Wagner und Sabrina Knörrer (von links). Foto: Dagmar Besand
Integration statt Ausgrenzung - diesem Gedanken fühlen sich die Mitarbeiter und Schüler des Awo-Förderzentrums verpflichtet. Seit ein paar Wochen gibt es für dieses Konzept auch einen Raum: ein Schülercafé, das als integrative Begegnungsstätte genutzt wird.
Schülersprecherin Christina Walter aus der 7b ist begeistert von den neuen Räumen: "Das Café können wir für ganz unterschiedliche Veranstaltungen nutzen. Davon haben alle etwas." Dieser Aspekt ist auch für Friederike Ködel wichtig: "Das Café als Treffpunkt ist ideal für unser Haus, denn wir haben viele verschiedene Einrichtungen unter einem Dach", so die Leiterin der Tagesstätte für Kinder mit geistiger Behinderung. Gedacht ist die Begegnungsstätte nicht nur für die Kinder und Jugendlichen des Förderzentrums: "Wir wollen hier auch Veranstaltungen für die Öffentlichkeit anbieten und die Räume Awo-Gruppen zur Verfügung stellen", erzählt Peter Reuschlein. Ob Elternabend, Konzert oder Tanzcafé für Senioren - die Räume können flexibel genutzt werden. Der Leiter der Tagesstätte für Lernbehinderte hat gemeinsam mit Hortleiterin Ilona Krebs und der stellvertretenden Schulleiterin Christina Schödel das inhaltliche Konzept entwickelt. Eine freundliche, warme Atmosphäre war beiden wichtig, damit sich Schüler und Gäste wohlfühlen.

Gemeinsam lernen und Spaß haben | inFranken.de

2011-06-07

Stiftung will Behinderte und Nicht-Behinderte zusammenbringen - AZ-Web.de

Stiftung will Behinderte und Nicht-Behinderte zusammenbringen

Von Sandra Kinkel | 07.06.2011, 18:01
Düren. «Wenn wir in Sachen Integration wirklich etwas erreichen möchten», sagt Hans Diederen, «dann müssen wir bei Kindern und Jugendlichen anfangen. Dann haben wir die Chance, wirklich etwas zu verändern.» Hans Diederen weiß, wovon er spricht.

Der 50-Jährige ist Direktor der niederländischen Stiftung «Gips» aus Limburg, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für eine bessere Integration von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu sorgen. Diederen spricht von «Menschen mit Handicap» und sagt gleich hinterher: «Haben wir nicht alle ein Handicap?»

«Gips» hat ein in Holland außergewöhnliches Programm für Schulklassen entwickelt, mit dem die Stiftung jetzt auch in Deutschland Fuß fassen möchte. «Düren», so Hans Diederen, «ist dabei unsere erste Station.»

Das Konzept des Projektes, das sich ausschließlich durch Spenden und Sponsoren finanziert, ist denkbar einfach, aber gut. «Gips» bildet Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen aus, die dann gemeinsam in eine Schulklasse gehen.

Stiftung will Behinderte und Nicht-Behinderte zusammenbringen - AZ-Web.de

2011-06-06

Vorhandene Barrieren überwinden

Vorhandene Barrieren überwinden
Bild: Krogmeier
Erste Kontakte knüpften am Mittwoch die Schüler der zehnten Klassen des Albertus-Magnus-Gymnasiums mit den Schülern der Vinzenz-von-Paul-Schule in der Bauerschaft Holter.
Bild: Krogmeier
Im Religionsunterricht der zehnten Klassen hatten sich die AMG-Schüler zuvor in einem Projekt mit dem Thema „Präimplantation“ beschäftigt. Dabei kamen auch die Probleme, mit denen Menschen mit Behinderungen täglich leben müssen, ausführlich zur Sprache. Auch auf die Schwierigkeiten in den Familien ging man ein.
„Viele der Schüler hatten dazu bisher keine Beziehungen“, machte dazu Dr. Oliver Rothe, pastoraler Mitarbeiter der Propsteigemeinde St. Stephanus und AMG-Religionslehrer, im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich. Daher wurde vorgeschlagen, einen Besuch in der Vinzenz-von-Paul-Schule zu organisieren und einen Vormittag gemeinsam mit den in der Bauerschaft Holter unterrichteten behinderten Schülern zu verbringen.

Vorhandene Barrieren überwinden

2011-05-10

Bittere Erfahrung nach der Kita - Kölner Stadt-Anzeiger

Bittere Erfahrung nach der Kita

Erstellt 10.05.11, 09:23h
Josefine Berger
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Kita-Leiterin Josefine Berger (Bild: röm)
Frau Berger, gibt es genügend integrative Plätze an Kindergärten im Rhein-Sieg-Kreis?
Josefine Berger: Die Relation zwischen dem Bedarf und den vorhandenen Plätzen ist besser als bei den Schulen. Für bestimmte Regionen ergibt sich allerdings ein unterschiedliches Bild: In Troisdorf etwa kommen nahezu alle behinderten Kinder in integrativen Kitas unter, an der Oberen Sieg dagegen ist der Bedarf nicht komplett gedeckt. Wir haben bei uns darum auch zwei Kinder aus Eitorf. Der Verein, der die Altenrather Kita trägt, ist vor 40 Jahren mit dem Anspruch angetreten, Kinder aus dem gesamten rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis aufzunehmen.
Was machen die Eltern Ihrer Schützlinge für Erfahrungen, wenn sie für ihre Kinder einen Platz an einer integrativen Grundschule suchen?
Berger: Das sind oft bittere Erfahrungen. Körperlich behinderte Kinder, die von ihrer intellektuellen Leistungsfähigkeit in der normalen Grundschule nicht unbedingt Probleme hätten, finden dort häufig keinen Platz. Grund dafür ist unter anderem, dass die Schulen keine Aufzüge haben. Das kann für ein begabtes Rollstuhlkind bedeuten, dass es nicht die wohnortnahe Grundschule besuchen kann, sondern die Förderschule für Körperbehinderte besuchen muss. Auch Eltern von geistigbehinderten Kindern und schwerst mehrfach behinderten Kindern suchen häufig vergeblich nach einem Platz. Denn auch den Grundschulen, die schon den sogenannten „Gemeinsamen Unterricht“ für behinderte und nicht-behinderte Kinder anbieten, fehlt das Fachpersonal.
Wie lässt sich eine echte Inklusion in den Bildungseinrichtungen verwirklichen?

Bittere Erfahrung nach der Kita - Kölner Stadt-Anzeiger

2011-05-07

Interview - Immer häufiger werden Kinder aus der Schule ausgeschlossen - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin

nterview

Immer häufiger werden Kinder aus der Schule ausgeschlossen


Über Chancen und Risken des Senatskonzepts zur Inklusion sprach Florentine Anders mit Professor Michael von Aster, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Krankenhaus Westend der DRK-Kliniken Berlin

Berliner Morgenpost: Was halten Sie von der UN-Konvention Inklusion, die jetzt in Berlin durch die schrittweise Abschaffung der Sonderschulen umgesetzt werden soll?
Michael von Aster: Das Anliegen der UN-Konvention ist natürlich gut, und damit öffnen sich auch große Chancen. Ziel ist es ja, dass die Betroffenen besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Frage ist nur, wie setzt man die Konvention so um, dass tatsächlich eine Verbesserung für die Betroffenen herauskommt. Es reicht nicht, wenn man die förderbedürftigen Kinder einfach nur mit den anderen zusammen in eine Klasse setzt und wenige Stunden Sonderpädagogik dazuaddiert. Wir brauchen meines Erachtens tiefere Reformen unseres Bildungswesens, um uns diesen Zielen wirklich zu nähern. Solche Reformen brauchen Zeit und Gründlichkeit, und sie müssen Unterrichtsformen und -inhalte ebenso einschließen wie die Eignung und Ausbildung der Lehrkräfte. Unsere Schulkultur ist heute noch geprägt von dem Prinzip eines eigennützigen Leistungswettbewerbs. Diese Kultur schafft mehr Verlierer als Gewinner und fördert Gefühle von Neid und Revanche. Um Kinder mit Lernschwächen und Verhaltensproblemen zu integrieren, muss ein Lernklima geschaffen werden, in dem sich auch diese Kinder als erfolgreich erleben können.

Interview - Immer häufiger werden Kinder aus der Schule ausgeschlossen - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin

2011-03-10

Kreis will bei den Integrationshelfern sparen: Rotstift trifft Behinderte -  Ruhr Nachrichten

Kreis will bei den Integrationshelfern sparen: Rotstift trifft Behinderte

KREIS STEINFURT Nach dem Streit um die heilpädagogische Frühförderung gibt es neuen Konfliktstoff. Der Kreis will bei den Integrationshelfern für behinderte Schulkinder sparen

Kreis will bei den Integrationshelfern sparen: Rotstift trifft Behinderte - Ruhr Nachrichten
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