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2014-02-25

Stuttgart: Behindertenbeauftragte im Stress - Nachrichten - Schwarzwälder Bote

Stuttgart 

Behindertenbeauftragte im Stress

Martin Haar,
25.02.2014

Seit November 2012 tritt Ursula Marx als Beauftragte der Stadt für die
Belange von Menschen mit Behinderung ein. Ihre erste Bilanz zeigt: Ihre
Hilfe ist gefragt.


Stuttgart
- Ursula Marx (69) arbeitet am Anschlag. Oder wie sie es formuliert,
„an der Oberkante“ des Ehrenamtes. Vor 15 Monaten hätte sie sich
vermutlich nicht träumen lassen, dass sie so sehr gebraucht wird. Seit
November 2012 tritt sie als Beauftragte der Stadt für die Belange von
Menschen mit Behinderung ein. Zuvor gab es diese Stelle praktisch nicht.
Theoretisch kümmerte sich zuvor das Gesundheitsamt unter der Regie von
Leiter Hans-Otto Tropp darum. (...)

Marx: „Als Schwerpunkte haben sich die Bereiche Wohnen, Schule,
Ausbildung/Beruf, Mobilität, Pflege, Betreuung, Leistungen und
Barrierefreiheit herauskristallisiert.“  (...)
 „Die meisten Beschwerden betreffen den ÖPNV“, sagt Marx, „die Zugänglichkeit, besonders zur S-Bahn, ist durch defekte Aufzüge und Rolltreppen sehr unzuverlässig.“

Stuttgart: Behindertenbeauftragte im Stress - Nachrichten - Schwarzwälder Bote

2014-01-16

Medienprojekte zum Thema Behinderung – Leute gesucht › Leidmedien.de - Über Menschen mit Behinderung berichten.

Medienprojekte zum Thema Behinderung – Leute gesucht

Das Logo Billy redet mit einen anderen Billy. Über einen ist eine Sprechblase, das andere hat einen Notizblock in der Hand. 
Ihr habt Lust und Zeit eure persönliche Geschichte zu erzählen? Dann bewerbt euch bei einem von unseren Medienprojekten.

Für eine TV-Reportage (rbb) über selbstbestimmtes Leben werden junge Erwachsene mit einer Behinderung gesucht! Thema ist die erste eigene Wohnung oder WG, der erste Arbeitsplatz, Studiumsbeginn, die erste Liebesbeziehung). Einfach melden bei
Medienprojekte zum Thema Behinderung – Leute gesucht › Leidmedien.de - Über Menschen mit Behinderung berichten.

2013-12-03

Ruf nach mehr Wohnungen für Rollstuhlfahrer - Behindertenparlament - Radio Bremen


Behindertenparlament

Ruf nach mehr Wohnungen für Rollstuhlfahrer

Das "Bremer Behindertenparlament" hat mehr bezahlbare und rollstuhlgerechte Wohnungen gefordert. Das sei ein wichtiger Schritt Richtung Inklusion, hieß es bei der Parlamentssitzung aus Anlass des Welttages der Menschen mit Behinderungen. Dazu hatten sich mehr als 100 behinderte Frauen und Männer im Plenarsaal der Bremischen Bürgerschaft versammelt.
Ruf nach mehr Wohnungen für Rollstuhlfahrer - Behindertenparlament - Radio Bremen

2013-11-07

Meerbusch: Nachbarn klagen gegen Behindertenheim

Meerbusch Nachbarn klagen gegen Behindertenheim

VON OLIVER WIEGAND - zuletzt aktualisiert: 07.11.2013
Meerbusch (RP). Am Kamperweg 27 in Osterath plant die Evangelische Stiftung Hephata den Bau eines Wohnheims für Behinderte. Zwölf Personen sollen dort in zwei Wohngruppen unterkommen. Anwohnern ist der Bau "zu wuchtig" und zu groß
(...)

Darüber hinaus argumentieren die Bürger, das geplante Behindertenwohnheim verstoße in "in Teilen gegen Bestimmungen des Wohn- und Teilhabegesetzes – WTG, in der die Würde, die Interessen und die Bedürfnisse der Heimbewohner unter besonderen Schutz gestellt werden"

Meerbusch: Nachbarn klagen gegen Behindertenheim

2013-11-06

Düsseldorf: Fachtagung: Günstiger Wohnraum für alle gesucht


Düsseldorf Fachtagung: Günstiger Wohnraum für alle gesucht

VON NICOLE LANGE - zuletzt aktualisiert: 06.11.2013
Düsseldorf (RP). Diakonie wünscht sich von der Wohnungswirtschaft mehr Angebote auch für Migranten, Behinderte und Ältere.
Düsseldorf: Fachtagung: Günstiger Wohnraum für alle gesucht

2013-07-29

Nicht ins Heim: Das wünschen sich die Deutschen im Pflegefall - DAS INVESTMENT


29.07.2013

Nicht ins Heim: Das wünschen sich die Deutschen im Pflegefall


Quelle: Fotolia

My home is my castle: Die Deutschen wollen ihr Zuhause trotz Pflegebedürftigkeit nicht verlassen. Die überwiegende Mehrheit würde eine ambulante Pflege vorziehen.

 Die Deutschen wünschen sich im Pflegefall am liebsten ambulant zu Hause gepflegt zu werden. Ein Umzug zu Verwandten oder in ein Pflegeheim möchten die meisten vermeiden. TNS Infratest führte im Auftrag der R+V Versicherung eine bundesweite Umfrage zur Pflege durch.*

Nicht ins Heim: Das wünschen sich die Deutschen im Pflegefall - DAS INVESTMENT

 Daheim statt heim | Willkommen bei Daheim statt Heim e.V.

 Hilfe daheim statt Milliarden für Heime - UN-Konvention in Deutschland umsetzen!

2013-07-26

Langen: Alleine leben bleibt ein Traum | Kreis Offenbach - Frankfurter Rundschau

Langen 

Alleine leben bleibt ein Traum

 Von Jöran Harders
 
Eine eigene Wohnung zu finden und selbstständig zu leben bleibt oft ein Traum. Foto: imago stock&people
Eine eigene Wohnung, ein eigenes Leben: Was für die meisten Menschen Realität ist, bleibt behinderten Menschen oft verwehrt. Eine passende Wohnung zu finde ist oft schwierig, besonders mit einem geringen Einkommen.

Langen: Alleine leben bleibt ein Traum | Kreis Offenbach - Frankfurter Rundschau

2013-07-19

Kein Mensch darf gezwungen werden, in einem Heim zu leben | kobinet-nachrichten



Kein Mensch darf gezwungen werden, in einem Heim zu leben

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
© ZsL Stuttgart
Stuttgart (kobinet) Das Zentrum selbstbestimmt Leben behinderter Menschen in Stuttgart (ZsL) hat vor kurzem eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl mit den Wahlkreiskandidatinnen und kandidaten aus Stuttgart durchgeführt. Dabei wurde nicht nur deutlich, dass die Inklusion ein langer gesamtgesellschaftlicher Prozess ist, sondern auch deutlich gemacht, dass kein Mensch gezwungen werden darf, in einem Heim zu leben.
Bericht von Fabian Kübler vom ZsL Stuttgart
Kein Mensch darf gezwungen werden, in einem Heim zu leben | kobinet-nachrichten

2013-07-16

Alle unter einem Dach mit dem Wohn-Modell "Wohnen für Hilfe" | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

9. Juli 2013
Generationen

Wohnmodell "Wohnen für Hilfe" - Studenten und Senioren gemeinsam unter einem Dach

Ein alternatives, zunehmend beliebtes und geselliges Wohnmodell, von dem alle Beteiligten profitieren, bietet die Idee "Wohnen für Hilfe" - auch "Wohnen gegen Hilfe", "Wohnen mit Hilfe" oder "Wohnpartnerschaften" genannt.

Alle unter einem Dach mit dem Wohn-Modell "Wohnen für Hilfe" | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

2013-07-11

Trier: Mangelware barrierefreier Wohnraum | lokalo.de

Mangelware barrierefreier Wohnraum

10.7.2013

TRIER. Miserables Zeugnis für den Trierer Wohnungsmarkt- zumindest in puncto barrierefreies Wohnen. Dies ergab eine Umfrage, deren Ergebnis der Beirat für Menschen mit Behinderung heute vorstellte. Gerade einmal vier Prozent der Genossenschaftswohnungen sind barrierefrei ausgebaut. (...)
Anfragen nach barrierefreie Wohnraum werden bislang oft auf das bereits größtenteils ausgebaute Schammatdorf im Trierer Süden verwiesen. Wenig hilfreich, findet der Beirat. "Das kann ja nicht das Ziel sein, das so etwas nur auf eine Ecke in der Stadt konzentriert wird." Poser wird konkreter: "Wir wollen keine "Ghettoisierung" von Menschen mit Behinderung, wir wollen auch in Bezug auf das Wohnen am Leben in der Stadt teilhaben."
lokalo.de | Mangelware barrierefreier Wohnraum

 30 Jahre Schammatdorf: Das Dorf der Integration - Archiv :: Regionen | SWR.de

 Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Zusammen ist man weniger allein | Politik - Berliner Zeitung

 Wo „die Malu“ zu Hause ist | FORUM - Das Wochenmagazin

Zukunftsmarkt Barrierefrei - SBZ


Zukunftsmarkt Barrierefrei

MARKETING: „Experten warnen: Wohnungsnot im Alter“ – so titelte die Bild-Zeitung Ende Juni 2013. Sie bezog sich dabei auf die Studie „Wohnen 65plus“ des Pestel-Instituts, die erhebliche Defizite bei der künftigen Wohnraumversorgung in Deutschland aufzeigt. (...)
Die Marketing-Agentur Thielenhaus & Partner T&P bezeichnet die neue Studie als Einladung an die Sanitärbrache, sich diesem Marktsegment mit der nötigen Konsequenz zu widmen.
Zukunftsmarkt Barrierefrei - SBZ

2013-07-07

SWR Mediathek - Vor Gericht: Störfaktor Behinderte


Vor Gericht: Störfaktor Behinderte

Landesschau Rheinland-Pfalz | 26.6.2013 | 9.25 Uhr | 5:29 min
Die Nachbarn der geplanten Wohnanlage "Rheindörfer Platz" fühlen sich durch die Lautäußerungen und den Anblick der Behinderten, die bald dort wohnen sollen, gestört. Sie wollen deshalb beim Landkreis Mayen-Koblenz einen Baustopp erwirken.
SWR Mediathek - Vor Gericht: Störfaktor Behinderte

2013-07-05

Bottrop: Durch soziale Wohnraumförderung sollen mehr barrierefreie Wohnungen geschaffen werden

Bottrop: Durch soziale Wohnraumförderung sollen mehr barrierefreie Wohnungen geschaffen werden

Pressemeldung vom 4. Juli 2013, 15:11 Uhr
Stadtverwaltung bestätigt Untersuchungsergebnisse zu fehlenden Seniorenwohnungen
Der vom Pestel-Institut ermittelte Bedarf an Seniorenwohnungen wird von der städtischen Abteilung für Wohnungswesen bestätigt. Die Notwendigkeit, Wohnraum zu schaffen, der den geänderten Wünschen und Bedürfnissen von älteren Mitbürgern entspricht, sei seit einiger Zeit erklärtes Ziel der Stadtverwaltung.
So seien in den Jahren 2000 bis 2012 etwa 800 Mietwohnungen unter Einsatz öffentlicher Baudarlehen des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 52 Mio. Euro barrierefrei errichtet werden. "Obwohl so auch familiengerechter Wohnraum geschaffen wurde, ist den Wohnbedürfnissen der Senioren hierbei besonders Rechnung getragen worden", heißt es bei der Wohnungsabteilung. Auch im Jahr 2013 stehe ein Kontingent von 1,9 Mio. Euro bereit, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen: "Die Darlehen werden zunächst für zehn Jahre zinslos, danach für die Dauer von weiteren zehn bzw. 15 Jahren mit einem Zinssatz von 0,5 Prozent und einer einprozentigen Tilgung gewährt. Selbst die augenblicklich ungewöhnlich günstigen Kapitalmarktzinsen liegen höher, so dass es sich für jeden Investor lohnt, geförderten Wohnraum zu schaffen. Die neugeschaffene Wohnung kann zu einer Eingangsmiete von 5,10 €/qm an berechtigte Haushalte vermietet werden."
Neben der Neuschaffung von Mietwohnungen komme zudem der Bestandsanpassung eine bedeutende Rolle zu. Denn mehr als 60 Prozent der Wohnungen im Stadtgebiet sind älter als 40 Jahre und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Barrierefreiheit oder Barrierearmut. "Gerade ältere Menschen wollen aber in ihrer gewohnten Umgebung so lange wie möglich selbstständig leben. Die Reduzierung von Barrieren im Bestand ist daher unbedingt notwendig", betont Abteilungsleiterin Angelika Wurst.
Daher sei es erklärtes wohnungspolitisches Ziel der Stadt Bottrop, darauf hinzuwirken, dass ein großer Teil der vorhandenen Wohnungsbestände demografiefest umgestaltet und damit zukunftsfähig wird. Zu den erforderlichen Maßnahmen für die Anpassung einer Wohnung zählen beispielsweise die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Haus oder zur Wohnung (beispielsweise über Rampe, Aufzug), die Verbreiterung von Türdurchgängen, die Vergrößerung der Bewegungsflächen durch Grundrissänderungen der Wohn- und Schlafräume und die Neugestaltung der Sanitärräume (bodengleiche Dusche, unterfahrbarer Waschtisch).
"Das Land NRW fördert seit Jahren den Abbau von Barrieren im Wohnungsbestand mit zinsgünstigen Baudarlehen. Für das laufende Jahr wurden zunächst 500.000 Euro bereitgestellt. Es werden hier 50 Prozent der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten, maximal 15.000 Euro je Wohnung, mit einer Verzinsung von 0,5 Prozent für zehn Jahre und einer Tilgung von zwei Prozent gewährt", so Angelika Wurst, die weiter ausführt: "Da in diesem Programmjahr noch freie Kontingente zur Verfügung stehen, können entsprechende Förderanträge gestellt werden."
Beratungen zur Neuschaffung von Mietwohnungen oder zur Förderung von baulichen Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren führen die Sachbearbeiterinnen Birgit Buddatsch (Tel.: 70-3585) und Martina Babel (Tel.: 70-3499) in der Abteilung für Wohnungswesen des Stadtplanungsamtes durch.
Quelle: Pressestelle der Stadt Bottrop
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Bottrop: Durch soziale Wohnraumförderung sollen mehr barrierefreie Wohnungen geschaffen werden

Deutscher Mieterbund e.V.: 2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht


Pressemeldung

25.06.2013

2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht

Studie: Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“


Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“: Der Wohnungsmarkt ist auf die steigende Zahl älterer Menschen nicht vorbereitet. Es fehlt an barrierearmen Wohnungen. Ebenso an kleinen Wohnflächen. Darüber hinaus bietet ein seniorengerechter Wohnungsmarkt die Chance, die enorm wachsenden Kosten im Bereich der Pflege wirkungsvoll zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Wohnen 65plus“, die das Pestel-Institut heute in Berlin vorgestellt hat.

Die Wissenschaftler aus Hannover geben darin erstmals auf der Grundlage der neuen Zensus-Zahlen eine Prognose für die Bevölkerungsentwicklung. Demnach werden im Jahr 2035 in Deutschland nahezu 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein – über 40 Prozent mehr als heute. Damit sei bundesweit ein enorm wachsender Bedarf an Senioren-Wohnungen verbunden.

„Mit der starken Zunahme Älterer wird auch die Zahl der Pflegebedürftigen rasant wachsen“, sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther. Bereits 2035 werde es 3,5 Millionen Pflegebedürftige geben. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung werde damit von derzeit rund 2,9 Prozent auf dann 4,5 Prozent steigen. Für das Jahr 2050 erwarten die Wissenschaftler sogar mehr als vier Millionen Pflegebedürftige. Jeder Achtzehnte, der in Deutschland lebt, wird dann auf Pflege angewiesen sein.

Die Ausgaben im Pflegebereich werden explodieren: 2035 erwartet das Pestel-Institut knapp 33 Milliarden Euro an Kosten bei der Pflegeversicherung – ein Plus von 50 Prozent gegenüber heute. Die Hilfe zur Pflege als staatliche Sozialleitung werde dann sogar um das Fünffache auf 18 Milliarden Euro steigen. Insgesamt wird die Pflege im Jahr 2035 rund 25,4 Milliarden Euro mehr kosten als heute, rechnen die Wissenschaftler vor.

Ein Teil dieser Ausgaben ließe sich vermeiden. Voraussetzung sei allerdings ein seniorengerechter Wohnungsmarkt. Entscheidendes Kriterium dabei: Barrierefreie Wohnungen, die eine ambulante Pflege zu Hause ermöglichen.

„Wer heute als älterer Mensch auf Pflege angewiesen ist und keine altersgerecht ausgestattete Wohnung hat, ist gezwungen, schon allein deshalb ins Pflegeheim zu gehen, weil eine ambulante Betreuung in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist. Wenn sich nichts ändert, wird das künftig die Regel sein“, sagt Matthias Günther. Für die Pflegekosten sei dies „fatal“.

Denn für die Mehrkosten der stationären gegenüber der ambulanten Pflege kann, so das Pestel-Institut, von rund 7.200 Euro pro Jahr ausgegangen werden. Dagegen koste der Umbau zur barrierearmen Wohnung durchschnittlich 15.600 Euro. „Rein wirtschaftlich betrachtet, lohnt es sich also, in das altersgerechte Bauen und Sanieren zu investieren“, sagt Matthias Günther. Schon mit den Extrakosten für die Heimpflege lasse sich eine seniorengerechte Wohnungssanierung in gut zwei Jahren finanzieren.

Um wirkungsvoll gegen die „graue Wohnungsnot“ in Deutschland vorzugehen, ist die Schaffung von rund 2,5 Millionen zusätzlichen Senioren-Wohnungen in den kommenden Jahren notwendig, so das Pestel-Institut. Die Gesamtinvestition dafür belaufe sich auf 39 Milliarden Euro. – Zahlen, die auch das Bundesbauministerium in einer Studie vertritt.

Anders als das Fachressort von Bundesminister Peter Ramsauer (CSU) nennt das Pestel-Insitut auch die notwendige Förderhöhe für das altersgerechte Bauen und Sanieren: 540 Millionen Euro jährlich in den kommenden acht Jahren. Studienleiter Matthias Günther erläutert: „Ein Förder-Euro zieht etwa acht Euro an privaten Investitionsmitteln nach sich. Für eine 39-Milliarden-Euro-Investition muss der Staat also eine 4,33-Milliarden-Euro-Förderung schaffen – in diesem Fall verteilt auf acht Jahre.“

Der Wohnungsmarkt für Senioren dürfe nicht länger vernachlässigt werden: „Es wird höchste Zeit, das altersgerechte Bauen und Sanieren stärker zu fördern“, sagt der Leiter der Studie „Wohnen 65plus“, Matthias Günther. Die Politik müsse dabei – neben KfW-Krediten – verstärkt auch auf direkte Bau-Zuschüsse und die steuerliche Abschreibung setzen. „Denn ein Kredit mit zwanzig Jahren Laufzeit stößt bei einem Siebzigjährigen in der Regel nur auf wenig Interesse“, so Günther.

Der Pestel-Studienleiter spricht sich für eine gezielte „Senioren-Wohnungsbau-Förderung“ aus. Ältere Menschen lebten oft in zu großen Wohnungen. Es sei notwendig, ihnen kleinere und damit bezahlbare Wohnungen anzubieten. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Altersarmut. Bereits heute seien rund drei Prozent der Senioren auf Grundsicherung im Alter angewiesen. Ihre Zahl werde in den kommenden zwanzig Jahren auf mehr als 25 Prozent steigen.

Die Studie zum Senioren-Wohnen hat das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“ in Auftrag gegeben. Dazu gehören: der Deutsche Mieterbund (DMB), der Sozialverband VdK Deutschland, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB).

Das Verbändebündnis wirft den Parteien vor, das drängende Thema „Wohnen im Alter“ nicht mit der erforderlichen Aufmerksamkeit zu beachten. Das treffe insbesondere auf die gezielte Vermeidung zukünftiger Kostenbelastungen zu. Bereits in den zurückliegenden vier Regierungsjahren der schwarz-gelben Koalition habe es „so gut wie keine Rolle gespielt“. Mehr noch: „Die jetzige Bundesregierung hat sich gewissermaßen vom altersgerechten Bauen und Sanieren verabschiedet und den KfW-Fördertopf von ursprünglich 100 Millionen Euro jährlich auf Null gesetzt. Die neue Bundesregierung wird sich daran messen lassen müssen, ob sie es ernst meint und 540 Millionen Euro für das Senioren-Wohnen bereitstellt“, so das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“.

Das Bündnis erwartet von den Parteien „entschlossenes Handeln und weniger Taktieren“. Eine spezifische Motivation für die Zielgruppen fehle völlig: „Um freie Investoren zu gewinnen, sind Abschreibungsmöglichkeiten notwendig. Für betroffene ältere Menschen ist eine Zuschussvariante attraktiv“, so das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“. Alles andere sei „Wortklauberei und wird dem Stellenwert nicht gerecht, den das Thema angesichts der Faktenlage haben sollte“.
Deutscher Mieterbund e.V.: 2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen – Pflegekosten-Explosion droht

2013-07-04

Landesseniorenvertretung NRW gibt Empfehlungen zur Inklusion heraus

Empfehlungen zur Inklusion der LSV NRW 21.06.2013 


Logo lsv

Landesseniorenvertretung NRW gibt Empfehlungen zur Inklusion heraus

Den Blickwinkel verändern und sensibel machen


Nein, allgemein gültige Rezepte für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gibt es nicht, und die kann auch die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) nicht anbieten. Was sie aber mit ihren „Empfehlungen zur Umsetzung der Konvention“ als bisher einzige unabhängige Interessensvertretung Älterer getan hat, kann eine große Hilfe für ihre 162 kommunalen Mitglieder darstellen, mit dem Thema „Inklusion“ praxisnah umzugehen.
Aus der Mitte der Mitglieder heraus setzten sich neun Interessierte im Jahr 2012 zum „Arbeitskreis UN-BRK“ zusammen. Ihr Ziel: Hinweise auf die Bedeutung des Themas Inklusion zu geben, vor allem aber Ideen zur Umsetzung vor Ort in den Kommunen – und nicht zuletzt in den Köpfen der Menschen – zu erarbeiten. Denn Barriere-Freiheit beginnt immer mit einer Änderung des Blickwinkels, so waren sich die AK-Mitglieder rasch einig.
Birgit Povel, Vorstandsmitglied und Leiterin des Arbeitskreises: „Die Landesseniorenvertretung richtet ihr Augenmerk auf ältere Behinderte und setzt sich für den Bewusstseinswandel von der Exklusion (Ausschluss) über die Integration hin zur Inklusion (also der vorbehaltlosen Teilhabe) behinderter Menschen ein“. Die auf der Mitgliederversammlung der LSV NRW kürzlich verabschiedete Empfehlung soll nun in den örtlichen Seniorenvertretungen mit Leben erfüllt werden.
Dass es in den Bereichen Gesundheitsförderung, Wohnraum- und Wohnumfeld-Gestaltung, Unterstützungsnetzwerke, Öffentlichkeitsarbeit sowie Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen gerade auf der lokalen Ebene viele Chancen gibt zu Veränderungen, davon sind die Seniorenvertreter überzeugt. Da eine solche Arbeit vor allem mit Sensibilisierung durch Information und Werbung, aber auch durch eigene Aktivitäten und Anregungen geschehen müsse, werde sie mit Sicherheit aber viel Mut und einen langen Atem brauchen.
Eine der wichtigsten Anregungen aus dem Praxis-Teil der Empfehlung, die man übrigens auf der Internetseite der LSV (www.lsv-nrw.de) einsehen und herunterladen kann: Einen engen Schulterschluss mit den kommunalen Behindertenvertretungen suchen oder sich für die Gründung eines solchen Gremiums einsetzen. Anhand von Leitfragen zur Barriere-Freiheit, zur Gewaltfreiheit und zu den Bereichen unabhängiger Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft können sich die kommunalen Seniorenvertretungen ihre eigenen, lokal machbaren Schwerpunkt heraussuchen und weiterentwickeln. Dann wäre ein Ziel des engagierten LSV-Arbeitskreises bereits erreicht. Dessen Mitglieder wollen übrigens auch weiter nah am Thema bleiben.
Direkter Download der Empfehlungen der LSV NRW (PDF-Datei)

www.forum-seniorenarbeit.de - Startseite

2013-07-02

Freiburg: Alternde Kunden, veränderter Bedarf - badische-zeitung.de


Alternde Kunden, veränderter Bedarf

Sanitärhandwerk stellt sich auf neuen Trend ein – Barrierefreiheit / Beispiel aus der Region.
  1. Ein wichtiger Zwischenschritt zur vollen Barrierefreiheit: Badenwannen-Einstiegshilfe. Foto: Kunz


Im Sanitärfach zeichnet sich ein neuer Trend ab. Immer mehr Installateure lassen sich als "Fachbetrieb barrierefreies Bad" zertifizieren, um den Ansprüchen älterer und behinderter Menschen gerecht zu werden.Freiburg: Alternde Kunden, veränderter Bedarf - badische-zeitung.de

Lemgo: Studierendenpreis “Altersgerecht Bauen und Wohnen” – Zweiter Platz geht an die Hochschule OWL


Lemgo: Studierendenpreis “Altersgerecht Bauen und Wohnen” – Zweiter Platz geht an die Hochschule OWL

Pressemeldung vom 2. Juli 2013, 10:12 Uhr
"Altersgerecht Bauen und Wohnen – barrierefrei, quartiersbezogen, integrativ" – unter diesem Titel hatten das Bundesfamilienministerium, die Bundesarchitektenkammer und die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen einen bundesweiten Wettbewerb für Studierende der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur ausgeschrieben. Der zweite Platz ging nach Detmold an die Architektur-Studentinnen Christina Klass, Kerstin Kramme und Lena Wilke für ihr Konzept zu einem barrierefreien Oerlinghausen.
Lemgo: Studierendenpreis “Altersgerecht Bauen und Wohnen” – Zweiter Platz geht an die Hochschule OWL

2013-07-01

Kernen: Video: „Die Wölfe“ kämpfen für ihre Rechte - Waiblingen - Zeitungsverlag Waiblingen

KernenVideo: „Die Wölfe“ kämpfen für ihre Rechte

Nicole Heidrich, vom 29.06.2013 00:00 Uhr
 
Kernen. Behördengänge, Bustouren, Wohnungssuche. Was für die meisten von uns alltäglich erscheint, ist für Menschen mit Behinderung eine Herausforderung. In den Räumen der Diakonie Stetten hat sich deshalb ein unabhängiger Verein namens „Die Wölfe“ gegründet, der für das kämpft, was schon längst geschehen sein sollte: Integration Behinderter in den Alltag.
Kernen: Video: „Die Wölfe“ kämpfen für ihre Rechte - Waiblingen - Zeitungsverlag Waiblingen

2013-06-28

Kritik an Wohn- und Teilhabegesetz | kobinet-nachrichten



Kritik an Wohn- und Teilhabegesetz

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Logo des SoVD
Logo des SoVD
© SoVD
Düsseldorf (kobinet) Zum Beschluss des Landeskabinetts von Nordrhein-Westfalen, das Wohn- und Teilhabegesetz sowie das Landespflegegesetz zu novellieren, erklärte Gerda Bertram, Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) Nordrhein-Westfalen, dass der Ausbau der Pflege-WGs nicht auf Kosten der Qualität erfolgen dürfe.
Kritik an Wohn- und Teilhabegesetz | kobinet-nachrichten

2013-06-15

Landeskirche Hannovers – Blind miteinander leben


Blind miteinander leben

Vier sehbehinderte junge Leute in Hannover bilden Niedersachsens erste Blinden-WG. Kleine Hilfsmittel erleichtern ihnen den Alltag.

Selbstständig auch ohne Augenlicht


Daniela Wacker gießt in ihrer Wohngemeinschaft in Hannover Saft in ein Glas, an dem eine elektronische Eingießhilfe angebracht ist. Bild: epd-bild / Nigel Treblin
Gekonnt streicht der Zeigefinger von Elisabeth Engelhardt über das Spielbrett. „Du bist dran“, ruft sie ihrer Mitbewohnerin zu, nachdem sie ihre schwarze Figur drei Felder vorgeschoben hat. Dass es exakt drei Felder waren, hat die 24-Jährige auf dem „Mensch ärgere dich nicht“-Spielbrett ertasten müssen - denn sie ist blind. Zusammen mit drei weiteren Blinden und Sehbehinderten versucht sie trotz ihres Handicaps ein möglichst normales Leben zu führen. Sie wohnt in Niedersachsens erster Blinden-WG, die Ende 2010 in Hannover eröffnet wurde.
Landeskirche Hannovers – Blind miteinander leben
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