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2014-02-14

Samuel Koch: Auf dem Weg zum Schauspieler - Lifestyle | STERN.DE




Auf dem Weg zum Schauspieler

14. Februar 2014, 07:51 Uhr
Ein Schauspieler im Rollstuhl - das war für Samuel Koch vor seinem
Unfall bei "Wetten, dass..?" keine gute Kombination. Nun hat der
26-Jährige sein Abschlussspiel an einer Schauspielschule bestanden



Samuel Koch, ZDF, Wetten, dass, Schauspieler
"Ich habe Spaß daran, Menschen zum Lachen oder zum Nachdenken zu bringen": Samuel Koch will Schauspieler werden©


Samuel Koch: Auf dem Weg zum Schauspieler - Lifestyle | STERN.DE

2014-01-21

Ex-Rennfahrer im Koma: Wie steht es um Michael Schumacher? - RTL.de

Ex-Rennfahrer im Koma: Wie steht es um Michael Schumacher?

17.01.14 18:31
Dr. Carsten Hermann: Experte für das künstliche Koma 
Chefarzt Dr. Carsten Hermann weiß, dass der Heilungsprozess von Koma-Patienten kaum vorhersehbar ist.

Wird Schumi je wieder der Alte?

Fast genau drei Wochen sind seit Michael Schumachers tragischem
Skiunfall vergangen. Es waren drei Wochen voller Bangen und Hoffen. Drei
Wochen voller Abwarten und Ungewissheit. Laut Schumachers Managerin
wird der Zustand des Ex-Rennfahrers inzwischen als stabil angesehen.
Aber was bedeutet das? Es häufen sich Pressestimmen, die behaupten, dass
Schumi nie mehr der Alte sein wird.


Ex-Rennfahrer im Koma: Wie steht es um Michael Schumacher? - RTL.de

2012-11-20

Niederlande - Prinz Friso zeigt "minimale Zeichen" von Bewusstsein - Aktuelle Nachrichten - Vermischtes - Stars & Promis - Berliner Morgenpost - Berlin


Niederlande

Prinz Friso zeigt "minimale Zeichen" von Bewusstsein

Prinz Friso zeigt nach Monaten im Koma Zeichen von Bewusstsein. Der Sohn der niederländischen Königin war von einer Lawine verschüttet worden.
Foto: dapd

Der seit einem Skiunfall im Februar im Koma liegende niederländische Prinz Johan Friso zeigt "ganz minimale" Zeichen von Bewusstsein. Bis er geborgen und wiederbelebt werden konnte, hatte der Prinz schon schwere Gehirnschäden davongetragen
Der seit einem Skiunfall im Februar im Koma liegende niederländische Prinz Johan Friso zeigt "ganz minimale" Zeichen von Bewusstsein. Bis er geborgen und wiederbelebt werden konnte, hatte der Prinz schon schwere Gehirnschäden davongetragen 
 
Der bei einem Lawinenunglück in Österreich schwer verletzte niederländische Prinz Johan Friso hat nach neun Monaten im Koma erstmals Anzeichen von Bewusstsein gezeigt. Dabei handele es sich um das so genannte Minimalbewusstsein, erklärte das niederländische Königshaus am Montag.
Niederlande - Prinz Friso zeigt "minimale Zeichen" von Bewusstsein - Aktuelle Nachrichten - Vermischtes - Stars & Promis - Berliner Morgenpost - Berlin

2012-11-01

Aug'-in-Aug'-Betroffenheit - mehr als Heuchelei? -- kobinet

31.10.2012 - 08:28

Aug'-in-Aug'-Betroffenheit - mehr als Heuchelei?.

Eine Betrachtung von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz

Hollenbach (kobinet) Eine junge Frau ist im Verkehr verunglückt. Sie hatte keine Schuld, sie war nur zum verkehrten Zeitpunkt am verkehrten Platz. Um ihre Persönlichkeitsrechte zu schützen und nicht in ein laufendes Verfahren einzugreifen, bleibe ich hier im Fiktiven. Die Frau wird schwer verletzt und musste mehrfach operiert werden. Zu der akuten gesundheitlichen Sorge kommt nun auch die über ihr zukünftiges Leben hinzu. Die Klinik will sie möglichst bald loshaben, denn bis zu einem gewissen Zeitpunkt macht sie Gewinn, der aber mit jedem Tag kleiner wird. Nach diesem Tag macht die Klinik Verlust und das mit jedem Tag mehr. So ist das Drängen der Klinik als Wirtschaftsbetrieb erklärbar. Der soziale Dienst der Klinik reagiert nach eingespielten Reflexen und fragt nach, in welches Heim die Frau denn will. Da die Frau gerade dies nicht will, fällt sie angesichts der Alternativlosigkeit des Angebotes in ein tiefes Loch, das ihrem Heilungsprozess gar nicht zuträglich ist. 


Nun könnte der Sozialhilfeträger seine Sternstunde gekommen sehen. Dieser ist laut Gesetz auch ohne Antrag nur aufgrund der Kenntnis der Notlage verpflichtet, initiativ zu werden. Er bleibt jedoch in sicherer Deckung und lässt diese Bürgerin unseres Landes hilflos in der Klinik schmoren. Wenn man die schönen Gesetzestexte liest und die hehren Worte aus den Parlamenten glaubt, versteht man das nicht. Tatsache ist, dass Kostenträger ungestraft Gesetze brechen können, indem sie solchen Opfern die für sie passenden Hilfen vorenthalten. Die Parlamentarier wissen dies und machen nichts. Bei der Veranstaltung im Deutschen Bundestag traf eine Phalanx behinderter Menschen auf ein kleines Häuflein von Abgeordneten. Die Politprominenz hatte sich nach einer fernsehgerechten Visite sehr rasch wieder aus dem Staub gemacht. In den folgenden Gesprächen durften sich die behinderten Menschen dann anhören, dass man ja gar nicht gewusst hatte, wie feindlich Kostenträger mit den hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern umgehen. Zur Wochenmitte dagegen konnte man in der Anhörung im Gesundheitsausschuss einen gegenteiligen Eindruck gewinnen. Dort konnten Vertreter von öffentlich-rechtlichen Organisationen noch kundtun, dass bestehende Gesetze aus Kostengründen ignoriert werden müssen. Es ist einfach die Betroffenheit, die uns in persönlichen Gesprächen gezeigt wird, wenig glaubwürdig, wenn man die Reaktionen vor- und nachher betrachtet...
weiterlesen: 
Aug'-in-Aug'-Betroffenheit - mehr als Heuchelei? -- kobinet

2012-10-22

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE

 

Querschnittsgelähmte Rentner wider Willen

Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
DPA
Mann im Rollstuhl: Immenser Druck der Kranken- und Rentenversicherung
Viele Querschnittsgelähmte könnten nach ihrem Unfall wieder arbeiten. Doch Krankenkassen und Rentenversicherungen erklären sie oft vorschnell zu Frührentnern. Der Verdacht: Die Behinderten werden vor allem aus Kostengründen für arbeitsunfähig erklärt.

Querschnittsgelähmte: Vorschnelle Frühverrentung - SPIEGEL ONLINE

22.10.2012: Reisefreiheit für Behinderte (neues-deutschland.de)


Brandenburg

Reisefreiheit für Behinderte

Brandenburg gilt als Musterland des barrierefreien Tourismus

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Behindert reisen ist überall schwierig – in Brandenburg geht es.
Seine ganze Leidenschaft habe dem Turnen gehört, erzählt Ronny Ziesmer. Der Cottbuser siegte 2003 bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin Mehrkampf und qualifizierte sich im Jahr darauf für die Olympischen Spiele in Athen. Er gehörte zu den Favoriten. Doch dann beendete ein tragischer Sportunfall seine Karriere. Beim Training am Pferd scheiterte er an einem Doppelsalto rückwärts, schlug mit dem Kopf auf den Boden und brach sich die Halswirbelsäule. Seitdem ist Ziesmer querschnittsgelähmt.
Doch er gab nicht auf, treibt weiterhin Sport, fährt jetzt Handbike, einen tiefergelegten Rennrollstuhl. Auf diese Weise ist er viel in Brandenburg unterwegs, und er ist Botschafter für einen barrierefreien Tourismus im Bundesland. »Ich möchte Menschen mit Behinderungen Mut machen und ihnen zeigen, was es hier für tolle Möglichkeiten gibt, die Landschaft aktiv kennenzulernen und sich zu erholen.«
Es gibt eine Menge Angebote, die auf die jeweiligen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern, Blinden und Sehschwachen oder geistig Behinderten eingehen. Selbst an Menschen mit verschiedenen Lebensmittelallergien ist gedacht. Brandenburg gilt in dieser Hinsicht als Musterland.22.10.2012: Reisefreiheit für Behinderte (neues-deutschland.de)

2012-09-19

Behinderung: 7,3 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland


7,3 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland

Im Vergleich zu 2011 zählt das Statistische Bundesamt rund 2,6 Prozent mehr Behinderte.
WIESBADEN (eb). Zum Jahresende 2011 lebten rund 7,3 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das etwa 187.000 (2,6 Prozent) mehr als am Jahresende 2009.
2011 waren somit 8,9 Prozent der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwerbehindert. Etwas mehr als die Hälfte der Schwerbehinderten waren Männer.
Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt und ein gültiger Ausweis ausgehändigt wurde.
Behinderungen treten vor allem bei älteren Menschen auf: So waren 29 Prozent der schwerbehinderten Menschen 75 Jahre und älter; knapp die Hälfte (46 Prozent) gehörte der Altersgruppe zwischen 55 und 75 Jahren an. Nur zwei Prozent waren Kinder unter 18 Jahren.
Mit 83 Prozent wurde der überwiegende Teil der Behinderungen durch eine Krankheit verursacht. Bei vier Prozent der Behinderungen waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Zwei Prozent waren auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen.
Behinderung: 7,3 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland

2012-09-09

Radsport Paralympics: Lauda über Zanardi: "Hatte Tränen in den Augen" - Handelsblatt


Radsport Paralympics 

Lauda über Zanardi: "Hatte Tränen in den Augen"

Der Erfolg von Alex Zanardi bei den Paralympics hat Niki Lauda extrem bewegt. "Ganz offen - und ich schäme mich dafür nicht - aber da hat es mir die Tränen in die Augen gehauen."
Quelle: SID
Alex Zanardis Erfolg hat Niki Lauda bewegt Quelle: SID
Alex Zanardis Erfolg hat Niki Lauda bewegt Quelle: SID
London (SID) - Der Erfolg von Alex Zanardi bei den Paralympics in London hat den dreimaligen Formel-1-Weltmeister Niki Lauda extrem bewegt. "Ganz offen - und ich schäme mich dafür nicht - aber da hat es mir die Tränen in die Augen gehauen. Ich weiß, was dieser Sportler durchgemacht hat", sagte der 63-Jährige dem Nachrichtenmagazin Focus.
Radsport Paralympics: Lauda über Zanardi: "Hatte Tränen in den Augen" - Handelsblatt

2012-07-15

Medienmagazin pro: Journalismus

"Gott ist unschuldig"

"Der Spiegel" hat in seiner aktuellen Ausgabe die beiden Gelähmten Samuel Koch und Philippe Pozzo di Borgo gemeinsam interviewt. Im Magazin sprechen sie über ihre Erfahrungen damit, als Behinderte im Rampenlicht zu stehen – und über Gott.

Koch und Pozzo di Borgo haben vor allem zwei Dinge gemeinsam: Sie sind von den Schultern abwärts gelähmt – und aufgrund ihrer Verletzung populär. Pozzo di Borgos Lebensgeschichte war jüngst im Kinohit "Ziemlich beste Freunde" zu sehen. Samuel Kochs Biografie "Zwei Leben" stürmte die Bestsellerlisten. Durch die Sendung "Stern TV" kamen die ungleichen Männer erstmals in Kontakt: Koch ist 23 und Student, Pozzo di Borgo ist 61, Adelsspross, bis heute wohlhabend und lebt in Marokko. Doch ihr Schicksal verbindet sie. Samuel Koch verletzte sich bei einem Kunststück mit Sprungstelzen in der Sendung "Wetten, dass..?" schwer, Pozzo di Borgos Lähmung ist Folge eines Gleitschirmunfalls.

Der gläubige Christ Koch erklärt im Gespräch: "Mit Sicherheit will Gott körperliche Unversehrtheit für alle. Allerdings glaube ich, dass er eine andere Prioritätenliste hat als ich. Für ihn sind wohl andere Dinge wichtiger, als dass ich mich bewegen kann – leider." Weiter sagt er: "Mir erschließt sich der Sinn meines Unfalls leider noch nicht so recht. Aber ich glaube, dass Gott auch auf krummen Zeilen gerade schreiben kann, beziehungsweise, dass er krumme Wege gerade machen kann und auch ich mir mit der Zeit einen Sinn erarbeiten kann."
Medienmagazin pro: Journalismus

2012-06-27

Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

  http://www.mainpost.de/storage/pic/mpnlneu/swland/4511965_0_1CPQIX.jpg?version=1340715549

RÖTHLEIN
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft

Gerold Schäfer beschreibt seinen Mutmacherlauf – Lesungen geplant
zurück vergrößern weiter
Ein schwerer Verkehrsunfall im November 1979 hat das Leben von Gerold Schäfer radikal verändert. Er verlor ein Bein, einen Arm konnte er nicht mehr benutzen. Im Mai 2008 mussten nochmals zehn Zentimeter vom linken Beinstumpf entfernt werden. Statt der erhofften Besserung schien es so, als werde er nie wieder richtig laufen können. Der Schwerbehinderte biss sich aber – wieder einmal – durch, lernte wieder gehen, wenn auch nicht weit. In dieser Phase entstand die verrückte Idee zu einem Mutmacherlauf durch Deutschland.
 Über die 600 Kilometer in vier Monaten, die der heute 49-Jährige von Juni bis September 2010 von Dresden nach Köln unter seinen einen Fuß und die Prothese genommen hat, ist jetzt das Buch „Der Mutmacherlauf – etwas geht immer“ erschienen.(...)
Als Schäfer losgelaufen ist mit seinem Handwagen und dem Terriermischling Andy als treuem Wegbegleiter, da hat er seine ungewöhnliche Aktion so begründet: „Ich will auf die Lage Behinderter aufmerksam machen“. Er fordere für sie kein Mitleid, sondern mehr Respekt ein. Schäfer ist während und nach dem Marsch vielen Behinderten begegnet, die nun ihm gesagt und geschrieben haben: „Du hast mir Mut gemacht.“ Aber auch etliche Nichtbehinderte haben ihm diesen Respekt gezollt. (...)
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte | WAZ.de

ehinderung

"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte

26.06.2012 | 13:51 Uhr
"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte
"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch setzt sich für mehr Unterstützung für Behinderte ein
Berlin.  Samuel Koch wünscht sich mehr Unterstützung für Behinderte. Er begegne im Alltag immer wieder Hindernissen, die er sich vor seinem Unfall niemals hätte vorstellen können, sagte der 24-Jährige, der seit seinem Auftritt als Kandidat in der ZDF-Show "Wetten, dass..?" gelähmt ist, am Dienstag in Berlin.

"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte | WAZ.de

2012-04-23

Verunglückter "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch: Die Momente nach dem Unfall - Lifestyle | STERN.DE

Die Momente nach dem Unfall

Millionen sahen entsetzt zu: Samuel Koch verunglückte im Dezember 2010 bei "Wetten, dass..?" Seine Arme, Hände und Beine konnte er danach noch bewegen. Dann spürte er die einsetzende Lähmung.
Verunglückter "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch: Die Momente nach dem Unfall - Lifestyle | STERN.DE

2012-04-22

Das zu kurze Leben des Kämpfers Jürgen Markus | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

Das zu kurze Leben des Kämpfers Jürgen Markus

Für eine barriefreie Stadt: Die Uni-Stadt Marburg verleiht erstmals den „Jürgen-Markus-Preis“ und erinnert an einen Betroffenen, der für ein selbstbestimmtes Leben eintrat. Von Klaus Bendel

marburg
Die Oberstadt und das Schloss von Marburg (Foto: Marburg GmbH)

Jürgen Markus, geboren am 12. September 1957 in Bad Driburg, war Ende der 70er Jahre zum Studium nach Marburg gekommen. Im Februar 1982 hatte er sich durch einen Unfall beim Sport eine irreparable Verletzung im Halswirbelbereich zugezogen. Nach neun Monaten Klinikaufenthalt kam er zurück nach Hause, querschnittgelähmt, und nicht mehr in der Lage, eigenhändig seinen Kaffee zu trinken.
Das zu kurze Leben des Kämpfers Jürgen Markus | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

2012-02-24

Gericht lehnt Prozesskostenhilfe für schwerbehinderte Sarah T. ab - Harburg - Hamburg - Hamburger Abendblatt

Gericht lehnt Prozesskostenhilfe für schwerbehinderte Sarah T. ab


Buchholz. Immer noch kämpft die nach einem Autounfall schwerst behinderte Buchholzerin Sarah T. gemeinsam mit ihrem Anwalt Jürgen Hennemann um eine angemessene Zahlung einer Schadenersatzsumme von der Generali-Versicherung. 2010 hatte Hennemann vor Gericht für den höchsten Betrag plädiert, der je in Deutschland eingefordert wurde: 7,2 Millionen Euro. Denn T. ist nach dem Unglücksfall, der während einer Urlaubsreise in Italien passierte, spastisch und hirnorganisch geschädigt. Sie ist auf die ständige Hilfe angewiesen, lebt in beengten Wohnverhältnissen, die die Pflege erschweren. T. kann sich nur mühsam verständlich machen, ist auf ihren Rollstuhl angewiesen. Ihr sieben Jahre alter Sohn lebt auch noch bei ihr.

Gericht lehnt Prozesskostenhilfe für schwerbehinderte Sarah T. ab - Harburg - Hamburg - Hamburger Abendblatt

2012-02-12

Und es hat bumm gemacht - Nachrichten Print - DIE WELT - Motor - WELT ONLINE

Die Welt
Autor: Stefan Anker
| 11.02.2012

Und es hat bumm gemacht

Ein Hamburger Anwalt will im Internet Unfallopfer und Zeugen zusammenbringen
Unter vrvz.de kann sich jeder melden, der etwas beobachtet hat, ohne seine Identität öffentlich machen zu müssen
Mit Autos hat Lazar Vesin, 37, nicht viel am Hut. "Für mich gibt es rote und blaue, da habe ich keine Passion", sagt der Jurist. Trotzdem beschäftigt ihn das, was mit Autos passiert. Vesin ist Rechtsanwalt, und das tägliche Brot seiner Hamburger Kanzlei sind Verkehrsunfälle. Weil viele Auseinandersetzungen im Nachhinein so unbefriedigend verlaufen, versucht Vesin nun, die Rechtssicherheit zu erhöhen: Er hat im Internet eine Plattform gegründet, die Unfallopfer und Zeugen zusammenbringen soll.

Und es hat bumm gemacht - Nachrichten Print - DIE WELT - Motor - WELT ONLINE

2012-01-29

Nach Unfall im Rollstuhl! „So Stefan, jetzt musst du damit klarkommen.“ - behindert-barrierefrei e. V. | Blog

Nach Unfall im Rollstuhl! „So Stefan, jetzt musst du damit klarkommen.“

Freienohl. Stefan Rölleke ärgert sich. Bei der Rückschau auf das „Kyrill“-Jubiläum würden nur die wirtschaftlichen Schäden damals durch den Orkan beklagt. Die Opfer aber würden vergessen. Dabei hat „Kyrill“ auch sein Leben einschneidend verändert. Stefan Rölleke ist seitdem gelähmt.

In der offiziellen Orkan-Bilanz taucht der Freienohler nicht auf. Denn „Kyrill“ hat ihn nicht in der Sturmnacht im Januar 2007, sondern mit dem Abstand eines Jahres getroffen. Der damals 38-jährige Forstwirt war am 11. Februar 2008 mit Aufräumarbeiten im Arnsberger Stadtwald bei Wennigloh beschäftigt. Als Motorsägenführer beim Forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen Feldmann aus Freienohl war Rölleke damit beschäftigt, umgestürzte Bäume von den Wurzeln zu trennen.

„Abstocken“ nennen das die Experten. Die Bäume lagen kreuz und quer. Auch nach einem Jahr standen sie noch unter Spannung. Was genau passierte, weiß man nicht. Auch Stefan Rölleke nicht. Das Amt für Arbeitsschutz hat es später versucht, nachzustellen. Ohne Erfolg. Beim Sägen muss ein Baum hochgeschnellt sein. Er begrub den Freienohler auf einmal unter sich.

Sein Kollege, der Maschinenführer im Vollernter, sah ihn plötzlich nicht mehr. Noch im Hinlaufen zu dem Verunglückten setzte er die Rettungskette in Gang. Ein Hubschrauber landete noch im Wald. „Ich fiel im Wald um und dann wachte ich in Bochum auf“, erinnert sich Rölleke. 17 Tage war er in einer Dortmunder Unfallklinik und 26 Wochen im Bochumer Bergmannsheil.

Die gebrochenen Rippen waren das eine, die wirklich niederschmetternde Diagnose aber waren die vier gebrochenen Wirbel am Rücken. Stefan Rölleke war von der Brust an abwärts gelähmt. Er würde im Rollstuhl sitzen. Irgendwann kam in Bochum der Stationsarzt angerollt mit der brutalen Wahrheit: „So Stefan, jetzt musst du damit klarkommen.“ Der Arzt saß, Folge eines Skiunfalls, selbst im Rollstuhl.

Frührentner

Mit 38 Jahren wurde Stefan Rölleke Unfallrentner, Frührentner. Eine Umschulung für einen Beruf im Büro wäre nichts für ihn: „Ich und schreiben? Das sind zwei Welten.“ 20 Jahre arbeitete er im Forst. Das Schlimmste war bis dahin ein gequetschter Finger gewesen. Waldarbeit ist umgemein gefährlich. Im Windwurf werden ausschließlich erfahrene Leute eingesetzt. Vorwürfe kann er niemandem machen. „Das ist Schicksal. Ich war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.“

Sein Unglück ist als Arbeitsunfall anerkannt. Für ihn begann ein ganz neuer Alltag. Um Details seiner Versorgung musste vor dem Sozialgericht gestritten werden. (...)
behindert-barrierefrei e. V. | Blog

2012-01-17

Grünau: Rollstuhlfahrerin verunglückt in Straßenbahn

Polizeiticker

Grünau: Rollstuhlfahrerin verunglückt in Straßenbahn

S.K.

  • Solche Niederflurwagen nutzen die LVB an Tatrazügen extra, um Behinderten den Zugang zu erleichtern. In Grünau kam es zu einem tragischen Unfall.
    Foto: Andr Kempner
    Solche Niederflurwagen nutzen die LVB an Tatrazügen extra, um Behinderten den Zugang zu erleichtern. In Grünau kam es zu einem tragischen Unfall.
Leipzig. Erneut schwerer Unfall bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB): In der Ratzelstraße ist am Montag gegen 10.45 Uhr eine Rollstuhlfahrerin an der Haltestelle Krakauer Straße verunglückt. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wollte die 77-Jährige mit ihrem Elektro-Rollstuhl in einen Wagen der Straßenbahnlinie 1 hineinfahren.

Offenbar schlossen sich noch während dieses Vorgangs die Türen, so dass das Gefährt eingeklemmt wurde. Trotzdem rollte die Bahn los, wurde erst nach einigen Metern von der Fahrerin gestoppt. Die 77-jährige Betroffene stürzte. Hieß es zunächst, sie habe keinen körperlichen Schaden davongetragen, war am Abend doch von Verletzungen die Rede.
Grünau: Rollstuhlfahrerin verunglückt in Straßenbahn

2012-01-13

Behinderung kann jeden und jede jederzeit treffen | Career Moves - die Job-Initiative für Menschen mit und ohne Einschränkungen | ots.at

Behinderung kann jeden und jede jederzeit treffen


Wien (OTS) - Die Online-Plattform für Menschen mit und ohne Behinderung, 
Career Moves, machte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz auf eine 
vielfach verdrängte Situation aufmerksam. Pro Jahr werden im Schnitt 
mehr als 8.000 ÖsterreicherInnen durch einen Freizeit-, Arbeits- oder 
Verkehrsunfall so schwer verletzt, dass eine bleibende Behinderung die 
Folge ist. Erst dann merken sie, dass es eine Unmenge von Barrieren gibt, 
die überwunden werden müssen. Neben dem Verständis für spezielle 
Bedürfnisse fehlt es auch am Arbeitsmarkt an Chancengleichheit. 
Denn eine Behinderung bedeutet nicht, dass Leistungen und Fähigkeiten 
nicht vorhanden sind. 
Die Behindertensprecherin der Grünen, Parlamentsabgeordnete Mag. 
Helene Jarmer, brachte es auf den Punkt: "Behinderung ist nicht 
heilbar, behindern aber schon." Ihrer Meinung nach gibt es noch 
zu viele Barrieren - vor allem im Kopf -, die in der Gesellschaft 
ein konfliktfreies Miteinander sehr erschweren. Career-Moves-Sprecher
Mag. Gregor Demblin - nach einem Badeunfall querschnittsgelähmt - 
rechnete vor, dass bei rund 35.000 Verkehrsunfällen (Zahl aus 2010) 
mehr als 6.000 Personen schwer verletzt wurden. "Wenn man auch die 
Arbeits- und Freizeitunfälle dazunimmt, gibt es für 8.557 Menschen 
in nur einem Jahr eine bleibende Behinderung." Die Folgen sind 
gravierende: geänderte Lebensperspektive, Ausgrenzung aus Teilen 
des gesellschaftlichen Lebens, aber vor allem: einstellungsbedingte 
Barrieren. "Menschen mit Behinderung werden anders behandelt und 
anders wahrgenommen, was ihnen die Partizipation an der Gesellschaft 
schwer bis unmöglich macht." 
Behinderung kann kann jeden treffen, da die Gesellschaft aber 
dieses angstbesetzte Thema verdrängt, würden "unglaubliche Ressourcen 
vernichtet und unnötige Zusatzkosten" produziert. Denn treffen kann 
dieses Schicksal jeden, vom topausgebildeten Akademiker bis zum Hilfsarbeiter. 

Behinderung kann jeden und jede jederzeit treffen | Career Moves - die Job-Initiative für Menschen mit und ohne Einschränkungen | ots.at

2012-01-05

"Vielleicht gibt es ja ein Wunder" - Freie Presse

"Vielleicht gibt es ja ein Wunder"

Chemnitzer Alborz Zahraiy liegt nach Unglück in einem Spaßbad im Wachkoma - Familie erhält nun eine Million Euro

Zeulenroda/Chemnitz. Es war ein Tag im Januar 2009, der das Leben der Familie Zahraiy veränderte. Mit ihren drei Kindern und einigen Freunden hatte die aus dem Iran stammende Familie einen Ausflug von Chemnitz ins Bad von Zeulenroda in Thüringen unternommen. Fathemeh Zahraiy wollte gerade wieder nach ihren beiden Jungen, 12 und 14 Jahre alt, schauen, aber die Freunde meinten, lass' sie doch, was soll passieren. Kurz darauf rannte Arasto, der ältere der beiden Söhne, an seiner Mutter vorbei in den Erste-Hilfe-Raum: "Komm schnell", ruft er. "Alborz atmet nicht mehr." Dies ist jetzt fast drei Jahre her. Seither liegt Alborz im Wachkoma.

Erst vor dem Amtsgericht, später vor dem Landgericht Gera wurde das tragische Unglück verhandelt und der Ablauf rekonstruiert: Ein Bademeister brachte den Jungen in den Erste-Hilfe-Raum und kümmerte sich um ihn, eine Kassiererin sollte inzwischen den Notarzt verständigen. Sie fühlte sich nicht zuständig und bat einen zweiten Bademeister, das zu übernehmen. Der wiederum sah, dass sein Kollege dem Jungen half und glaubte, die Sache habe sich erledigt. Nur die Eltern wunderten sich, dass keine Hilfe eintraf. Erst dann wurde der Notarzt verständigt. Ein Gerichtsgutachten stellte fest, dass Alborz heute gesund sein könnte, wäre gleich ein Arzt zur Stelle gewesen. Das Landgericht Gera verurteilte im April 2011 die Kassiererin und den Bademeister wegen geringer Schuld zu Geldstrafen.
"Vielleicht gibt es ja ein Wunder" - Freie Presse

2012-01-04

Spendenaktion der Feuerwehren Kemating und Seewalchen

Spendenaktion der Feuerwehren Kemating und Seewalchen
Dienstag, 03.01.2012 10:37 (GMT+1)

In den Sommermonaten wurde der kleine Dominik aus Rosenau (Gemeinde Seewalchen) bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und ist seitdem auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Adaptierungsarbeiten in der Wohnung und der Ankauf eines Fahrzeuges in dem Dominik behindertengerecht transportiert werden kann, war für die Familie sehr kostenintensiv. Aus diesem Anlass wurde beim Stefaniball von der FF Kemating für Dominik eine einmalige Versteigerung gestartet (...)


Spendenaktion der Feuerwehren Kemating und Seewalchen
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