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2012-02-18

Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren -Karneval | DerWesten

Karneval

Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren

17.02.2012 | 07:15 Uhr
Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren
Alles nur ein Missverständnis? Prinzessin Claudia und Prinz Michael aus Moers dürfen nun doch beim Nelkensamstagszug vorneweg fahren. Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool
Moers. Nun also doch: Das behinderte Prinzenpaar aus Moers darf vor dem Karnevalszug herfahren. Der Versicherungsstreit entpuppte sich angeblich als Fehlinformation. Doch der Karnevalsverein und die Caritas gehen noch immer auf Nummer sicher: Claudia und Michael sollen in den Starterwagen.
Was zum Beispiel in Mülheim und in vielen anderen Städten in NRW gang und gäbe ist, dass nämlich behinderte Menschen selbstverständlich auf den Zugwagen an Karneval mitfahren können und auch vom Veranstalter versichert sind, ist in Moers zum Problem geworden.

Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren -Karneval | DerWesten

2012-02-16

Moers: Narrenzug ohne Behinderte | RP ONLINE

Moers

Narrenzug ohne Behinderte

VON DIRK MÖWIUS - zuletzt aktualisiert: 16.02.2012
Moers (RP). Mit Michael I. und Claudia I. haben die Caritas Werkstätten Niederrhein in diesem Jahr ein besonders engagiertes Prinzenpaar. Gern würden sie im Nelkensamstagszug mitfahren – doch das wird nicht erlaubt.


Wo sie auftreten, herrschen Stimmung und gute Laune: Das Caritas-Prinzenpaar Michael, der Köchelnde und Claudia, die Liebende, beim Kappenball in Rheinberg. Gern wären sie auch beim Nelkensamstagszug dabei. Foto:
Michael Hertgens ist begeisterter Karnevalist. Seit vielen Jahren steht er bei den Sitzungen in St. Marien Hochstraß auf der Bühne und lässt die Herren des Elferrates tanzen. Auch eine Büttenrede im Zwiegespräch gab es von ihm schon zu erleben. Eine besondere Leistung, denn Michael Hertgens ist geistig-behindert.
Er lebt im Kardinal-von-Galen-Haus, dem Wohnheim von Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein, Lebenshilfe und Verein für spastisch Gelähmte an der Römerstraße und arbeitet auch bei den CWWN. In diesem Jahr machten die CWWN ihn zu Michael, dem Köchelnden, dem Prinzen der Werkstatt. Gemeinsam mit seiner Prinzessin Claudia Schmitz aus Scherpenberg, ebenfalls behinderte Mitarbeiterin der CWWN, begeistert er bei ihren engagierten Auftritten mit purer Freude am Karneval.
Info
Kulturausschuss
Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval KGK, die Dachorganisation von zur Zeit 22 angeschlossenen Karnevalsgesellschaften und Vereinen, richtet den Nelkensamstagszug von Homberg nach Moers aus.
So wurde auch der Wunsch wach, beim ENNI-Nelkensamstagszug dabei zu sein. Eine Mitfahrgelegenheit wurde gefunden – auf dem Wagen des lokalen Radiosenders Radio KW. Doch daraus wird wohl nichts. Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval als Veranstalter des Nelkensamstagszuges erlaubt dies nicht – aus Sicherheits- und versicherungstechnischen Gründen.
"Sicherheitsrisiko"
Kaum zu glauben: In Zeiten von Inklusion an den Schulen und "Teilhabe und Selbstbestimmung" als Prinzip der Behindertenpolitik werden geistig-behinderte Menschen zum Sicherheitsrisiko erklärt.
Moers: Narrenzug ohne Behinderte | RP ONLINE

Henning I. – Kinderprinz mit Down-Syndrom | RP ONLINE

Henning I. – Kinderprinz mit Down-Syndrom

zuletzt aktualisiert: 13.02.2012 - 02:30
Stolberg (dpa) Wenn Henning erzählt, sprudelt es aus ihm heraus. Worte geraten ins Stolpern. Egal, der Junge ist begeistert, und das muss raus. Fröhlich erklärt er die Orden, die er bisher bekommen hat. Stolz zeigt er jeden einzelnen, legt sie sorgsam auf den Wohnzimmertisch. Einen ganzen Berg mit Orden. Einer davon ist von ihm. Ein hübscher, lustiger Orden mit drei Clowns und einem Bild von Henning I., Kinderprinz von Stolberg-Vicht bei Aachen.
Der zwölfjährige Henning hat das Down-Syndrom, eine angeborene Chromosomenveränderung, die bei ihm zu geistigen und feinmotorischen Einschränkungen führt. Nach der Geburt mussten Wolfgang und Karin Evertz das erst mal verkraften. "Ich habe darüber nachgedacht, was er alles nicht können wird", sagt die Mutter. Jetzt sieht sie, was er alles kann: Fahrradfahren, das Schwimmabzeichen Seepferdchen hat er gemacht, zusammen mit den anderen Kindern ist er zur Kommunion gegangen. Und jetzt also Karnevalsprinz! "Upps. Geht doch. Er überrascht mich immer wieder", sagt die Mutter.
: Henning I. – Kinderprinz mit Down-Syndrom | RP ONLINE

2012-02-12

Meins bleibt meins ? - Nachrichten aus Moers Kamp-Lintfort Neukirchen-Vluyn Rheurdt und Issum | DerWesten

Karneval für alle

Meins bleibt meins ?

10.02.2012 | 16:51 Uhr
Meins bleibt meins ?
Die Prinzenrolle ist kein Handicap für das jecke Paar der Caritas-Werkstätten. Foto: Volker Herold
Moers. Michael und Claudia feiern als Moerser Prinzenpaar groß und mit Herz – leider nur inoffiziell.
Die Tanzfläche im Kulturzentrum Rheinkamp ist leer. Kurz vor Schluss der Kappensitzung rocken Polizisten, Teufel, Zauberer und Clowns zum „Anton aus Tirol“ jetzt die Bühne, während im Seitengang das Moerser Prinzenpaar auf seinen Auftritt wartet. Prinz Michael „der Köchelnde“ drückt seiner Prinzessin Claudia „der Liebenden“ fest die Hand. Von Nervosität keine Spur. Darüber sind die zwei, die auch im wirklichen Leben ein Paar sind, längst hinweg. Dabei sind sie streng genommen nur inoffiziell in der Moerser Prinzenrolle.
Offiziell wurde die vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval in dieser Session nicht besetzt – es gab keine Bewerber. „Wir hatten keine Probleme, ein Prinzenpaar zu finden“, sagt Norbert Lipperheide. Der Leiter der Moerser Zweigstelle der Caritas Werkstätten Niederrhein, in der Menschen mit Behinderung arbeiten, zeigt sich selbstbewusst: Prinz ist Prinz.

Eine ganz normale Angelegenheit

Zum ersten Mal in seinen 38 Jahren jecker Geschichte ist das Prinzenpaar der Caritas-Werkstätten in diesem Jahr außerhalb der eigenen Feiern aufgetreten. „Da es in diesem Jahr kein offizielles Moerser Prinzenpaar gibt, haben die Hochstraßer unser Paar angefragt“, sagt Lipperheide, für den das erste Auswärtsspiel eines gehandicapten Regentenduos eine ganz normale Angelegenheit war. Vielleicht war sie lange überfällig:
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2012-02-01

Inspiriert vom olympischen Gedanken - volksfreund.de

Inspiriert vom olympischen Gedanken

Unter dem Motto "Im Himmel bricht die Hölle aus" lädt die AG zur Integration Jugendlicher mit Behinderung (BAG) zur ersten integrativen Karnevalsparty für Menschen mit und ohne Behinderung am Karnevalssamstag ins Haus der Jugend ein.

Bitburg. Dabei sein ist alles: Das Feuer, das rund 1200 Athleten mit geistiger Behinderung vergangenes Jahr zu Special Olympics in Bitburg entzündet haben, glüht weiter. "Damals ist die Idee entstanden, dass in Bitburg Behinderte und Nicht-Behinderte auch zusammen Karneval feiern könnten", sagt Gerd Wanken, Leiter des Haus der Jugend (HDJ) Bitburg, das sich seit fast 30 Jahren für die Integration von Jugendlichen mit Behinderung starkmacht. Bisher hat die BAG (siehe Extra) intern Karneval gefeiert. "Diesmal wollen wir uns für einen größeren Kreis öffnen und sind gespannt auf die Resonanz", sagt Wanken.
Inspiriert vom olympischen Gedanken - volksfreund.de

2011-03-06

Marl Aktuell/Sonntagsblatt im Vest » Behinderte feiern ausgelassen Karneval

Bereits zum 12 Mal hatten die Diakonie Werkstätten aus Wulfen und Marl ihre Mitarbeiter mit geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderungen zu dieser Veranstaltung eingeladen. Auf der Bühne wurden Tänze und Sketche aufgeführt und es wurde kräftig gesungen und geschunkelt. Schön und bunt kostümiert wurde drei Stunden lang ausgelassen gefeiert.Marl Aktuell/Sonntagsblatt im Vest » Behinderte feiern ausgelassen Karneval

Sein Traum wurde wahr | domradio.de - Katholische Nachrichten

6.3.2011

Sein Traum wurde wahr

In Göttingen kommt der Karnevalsprinz im Rollstuhl

Mit Schunkeln und Gesang geht es für den Karnevalsprinzen Jörg Joachim I. auf das Finale im Karneval zu. Der Saal ist mit gut 300 Närrinnen und Narren des Karnevalvereins „Rheintreue Göttingen“ gut gefüll. Inmitten des rot-weiß kostümierten verleiht der Prinz Karnevalsorden. Die Zeremonie wäre nichts Besonderes, säße der Prinz nicht im Rollstuhl.


Sein Traum wurde wahr | domradio.de - Katholische Nachrichten
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