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2013-07-23

HORIZONT - Presserat ruft zu mehr Sensibilität bei Berichten...



Presserat ruft zu mehr Sensibilität bei Berichten über Behinderte auf

Gehörlose Menschen sollen nicht als „stumm“ bezeichnet werden

Der Presserat ruft im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Menschen mit Behinderung zu mehr Sensibilität auf. Anlass dafür ist ein Zeitungsbericht, in dem eine gehörlose Frau als „stumm“ bezeichnet worden war. Der Österreichische Gehörlosenbund (ÖGLB) wandte sich deshalb an den Presserat. Dieser empfiehlt nun, bei Berichten über Menschen mit Behinderung besonders verantwortungsvoll und sensibel vorzugehen, wie es am Montag in einer Aussendung hieß.
HORIZONT - Presserat ruft zu mehr Sensibilität bei Berichten...

2013-01-09

Bürokratie-Dschungel: Behinderte im Kreis geschickt « DiePresse.com


Bürokratie-Dschungel: Behinderte im Kreis geschickt

01.01.2013 | 18:25 |   (Die Presse)
Bis zu 16 Stellen sind zuständig, wenn Menschen mit sozialen Problemen Unterstützung benötigen. Der Rechnungshof kritisiert die Tücken der Verwaltung.

Wien/Graz/Ett. Jeder Politiker redet mittlerweile von Bürokratieabbau und Vermeidung von Doppelgleisigkeiten. Die Realität sieht für viele Betroffene noch immer ganz anders aus. Auch im Sozialbereich müssen sich Menschen mit Behinderung, Krankheit und/oder finanziellen Schwierigkeiten erst durch die Verwaltung durchkämpfen, weil weder Bund noch Länder Kompetenzen abtreten wollten. So gibt es „für Menschen mit Behinderungen bis zu 16 Ansprechpartner“, wie der Rechnungshof jetzt in einem aktuellen Bericht über das zum Sozialministerium gehörende Bundessozialamt und die Sozialabteilung des Landes Steiermark bemängelt.
Bürokratie-Dschungel: Behinderte im Kreis geschickt « DiePresse.com

2012-12-15

Entwicklungszusammenarbeit: Barrierefreiheit als Ziel - BIZEPS-INFO

Text: Magdalena Kern · 13. Dezember 2012 16:31 Uhr

Entwicklungszusammenarbeit: Barrierefreiheit als Ziel

Konsens der entwicklungspolitischen NGOs Österreichs
Hände halten einen Globus
Soeben hat der Dachverband der österreichischen Hilfsorganisationen ein neues Konsenspapier "Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe" veröffentlicht. Die AG GLOBALE VERANTWORTUNG zeigt damit, dass Behinderung in der Arbeit der Nichtregierungsorganisationen ein wichtiges Thema ist.
Der Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung ist durch zahlreiche Untersuchungen und Berichte belegt. Menschen mit Behinderungen in einkommensschwachen Ländern leben oft in prekären Verhältnissen und sind meist vom Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt ausgeschlossen.
In der internationalen Entwicklungszusammenarbeit werden die Rechte von Menschen mit Behinderungen selten berücksichtigt. Oft fehlt das Bewusstsein für die Barrieren, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind. Dies hat in der Praxis zur Folge, dass Menschen mit Behinderungen in der internationalen Hilfe weder mitgedacht noch einbezogen werden.
Angesichts dieser Herausforderungen schlossen sich 2010 österreichische Entwicklungsorganisationen und Behindertenverbände zu einer Arbeitsgruppe "Behinderung und Entwicklung" zusammen, um sich gemeinsam mit dem Thema Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit auseinanderzusetzen.

Entwicklungszusammenarbeit: Barrierefreiheit als Ziel - BIZEPS-INFO

2012-12-02

Königsberger-Ludwig: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung ist Arbeitsauftrag - BIZEPS-INFO

Text: SPÖ · 2. Dezember 2012 12:10 Uhr

Königsberger-Ludwig: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung ist Arbeitsauftrag

Zahlreiche Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen erreicht - Inklusion muss alle Lebensbereiche umfassen

Ulrike Königsberger-Ludwig
"Der Internationale Tag für Menschen mit Behinderungen soll uns alle daran erinnern, wie wichtig die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen sind", betont SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig und weiter: "wobei ich in der täglichen Arbeit oft noch das grundlegende Verständnis vieler Menschen für dieses wichtige Thema vermisse."
Königsberger-Ludwig: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung ist Arbeitsauftrag - BIZEPS-INFO

2012-07-26

Österreich: Kritik am Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen - Cultural Broadcasting Archive

Kritik am Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen
AUDIO 120726_PK_NAP
  • MP3
  • 128 kbps
  • 18:32 Min.
  • 16.98 MB
Pressekonferenz am 26. Juli 2012 von Helene Jarmer, Behindertensprecherin der Grünen, und Experten Martin Ladstätter, Mitarbeiter bei BIZEPS (Zentrum für Selbstbestimmtes Leben) zum Thema: „Kritik am Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen“.
 Der Entwurf wurde sogar geheimgehalten und auch nicht im Nationalrat diskutiert, obwohl Jarmer einen diesbezüglichen Antrag im Parlament gestellt hat. Vier Jahre nach der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen und zwei Jahre nach dem Beschluss des Ministerrates, einen Nationalen Aktionsplan (NAP) zu deren Umsetzung zu erstellen, wurde der NAP am 24. Juli 2012 im Ministerrat beschlossen.

Jarmer: "Es bleibt abzuwarten, ob es sich bei den im NAP enthaltenen Maßnahmen um reine Ankündigungen und Absichtserklärungen handelt oder ob sie verbindlich von den Ministerien umgesetzt werden."

Die Enttäuschung bei den Betroffenen ist groß so Martin Ladstätter:

Kritik am Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen - Cultural Broadcasting Archive

2012-07-15

Nationaler Aktionsplan: Damit Inklusion Vision bleibt - BIZEPS-INFO

Text: Martin Ladstätter · 15. Juli 2012 06:31 Uhr

Nationaler Aktionsplan: 

Damit Inklusion Vision bleibt

Jetzt wird es ernst: Die Regierung wird in den nächsten Tagen einen Nationalen Aktionsplan zum Thema Behinderung beschließen. Ein Kommentar.
Deckblatt Nationaler Aktionsplan 2012-2020
Knapp 20 Jahre nach Verabschiedung des Behindertenkonzeptes im Jahr 1992 entschloss sich die Politik einen "Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen" zu erstellen. Diese gute Idee weckte Hoffnungen, die nun bitter enttäuscht werden.
Nationaler Aktionsplan: Damit Inklusion Vision bleibt - BIZEPS-INFO

2012-06-29

Licht ins Dunkel der Pflege - derStandard.at › Inland

Licht ins Dunkel der Pflege

Irene Brickner, 28. Juni 2012, 19:39
  • Artikelbild
    foto: ap/öser
    Neuland in Sachen Menschenrechtskontrolle: Auch wie Alte, Pflegebedürftige und behinderte Personen in Österreichs Heimen leben, wird ab Juli transparenter.

Volksanwaltschaft kontrolliert ab Juli alle Anhaltungsorte - auch Sonderschulen im Visier

Wien - Die Premiere werde wahrscheinlich noch in diesem Sommer, sicher aber im Herbst stattfinden, sagt Getrude Brinek. Dann würden am Eingangstor eines Pflege- oder Altersheims erstmals die Menschenrechtskontrollore von einer der sechs neuen Besuchskommissionen der Volksanwaltschaft anläuten - unangekündigt und mit Kompetenzen ausgestattet, im Fall krasser Missstände Sofortmaßnahmen einzuleiten.
Begutachtet würden dann etwa "Medikation und Fixierung, Ausstattung und Hygiene, Betreuungsintensität und Freizeitangebote", zählte die Vorsitzende der Volksanwaltschaft am Donnerstag bei einem Hintergrundgespräch auf. Im Mittelpunkt der Inspektionen werde die Frage stehen, ob die Menschenrechte der Bewohner trotz Freiheitseinschränkung, wie sie an diesen Orten stattfindet, in vollem Umfang gewährt sind.
"In Polizeiarresten, Schubhaftanstalten und Gefängnissen gab es derlei unangemeldete Besuche bereits bisher. In Einrichtungen der sozialen Versorgung hingegen betreten wir Neuland", erläuterte Brinek.
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2012-06-09

Umfassende Sachwalterreform gefordert - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

Umfassende Sachwalterreform gefordert

5. Juni 2012, 18:36

Das Sachwaltersystem braucht dringend Reformen - Behindertenvertreter fordern mehr Selbstbestimmung, der Seniorenbund eine Alterswohlfahrt

Wien - Mit der massiven Kritik am heimischen Sachwalterschaftssystem hat der Monitoringausschuss im Sozialministerium eine Welle von Forderungen nach einer grundlegenden Neuregelung losgetreten. Alle Parlamentsparteien sowie Vertreter von Behinderten- und Pensionistenorganisationen sind für eine Reform. Letztere plädieren analog zur Jugendwohlfahrt für eine Art Alterswohlfahrt. Den Grünen ist eine bundesweite Regelung wichtig.
Der unabhängige Monitoringausschuss - zuständig für die Überwachung der Einhaltung der UN-Konvention "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" - bezeichnet das geltende Gesetz als "nicht menschenrechtskonform". Die Bestimmung des Willens durch eine dritte Person stehe in einem unauflöslichen Spannungsverhältnis zum Menschenrecht auf Selbstbestimmung. Die meisten beeinträchtigten Menschen seien sehr wohl in der Lage, Entscheidungen zu treffen.

Umfassende Sachwalterreform gefordert - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

"Überall, wo es Freiheitsentzug gibt, sind Menschenrechte in Gefahr" - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

"Überall, wo es Freiheitsentzug gibt, sind Menschenrechte in Gefahr"

Stefan Hayden, 11. April 2012, 19:23
  • Artikelbild
    foto: apa/fohringer
    Gertrude Brinek bei ihrer Angelobung als Volksanwältin im Juli 2008.

Vor allem der soziale Bereich sei ein blinder Fleck, sagt Volksanwältin Gertrude Brinek

Ab 1. Juli wird das Aufgabengebiet der Volksanwaltschaft erweitert. Dann werden auch präventiv - mit Unterstützung des Menschenrechtsbeirats - staatliche und private Einrichtungen auf Einhaltung der Menschenrechte kontrolliert. Im Interview mit derStandard.at erklärt die derzeitige Vorsitzende der Volksanwaltschaft, Gertrude Brinek, wo es unentdeckte Missstände gibt, was bei menschenrechtlichen Prüfungen wichtig ist und welchen Einfluss die Volksanwaltschaft auf das Parlament hat.
derstandard.at: Wo sind derzeit die Lücken im Menschenrechtsschutz in Österreich?
Brinek: Man hat das Hauptaugenmerk bisher stark auf Abschiebungen und das Handeln der Polizei gerichtet. Menschenrechte gehen weiter und sind überall, wo es Freiheitsentzug gibt, in Gefahr. Da geht es um Krisenzentren, Kinder- und Jugendwohlfahrt. Überall dort, wo ich einen Teil meiner Autonomie abgebe, in psychiatrischen Einrichtungen, Altenpflegeheimen oder Demenzstationen. Wenn man auf einer psychiatrischen Station erkennt, dass die Menschen in Bettzeug liegen, das nicht gewechselt wird, wenn sie unterernährt sind, dann ist das menschenwürdelos, das sind Menschenrechtsverletzungen.
derstandard.at: In welchen Bereichen erwarten Sie, dass die meisten Missstände aufgedeckt werden?
Brinek: Von den 4.200 Einrichtungen, die neu dazukommen, entfallen etwa 2.500 auf Pflege und Soziales. Diese Einrichtungen wurden bisher ja nicht wirklich geprüft, und Personen, die sich an der Grenze zwischen Psychiatrie und Demenzstation bewegen, sind nicht die typischen Leute, die der Volksanwaltschaft schreiben. Sondern die werden von der Besuchskommission entdeckt. Ich erwarte, dass aus diesem Feld der erste große Schwung an Beschwerden, an Missstandsfeststellungen und an Empfehlungen entsteht. Noch dazu, wo etwa Anhaltezentren der Polizei über die Jahre vom Menschenrechtsbeirat alt und den Kommissionen geprüft wurden. Die sind ziemlich gut geprüft, die Einrichtungen aus dem sozialen Bereich waren aber bisher ein blinder Fleck.
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Behindertenvertreter fordern Abschaffung der Sachwalter - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

Behindertenvertreter fordern Abschaffung der Sachwalter

4. Juni 2012, 08:59

Kreis an Vertrauenspersonen gefordert

Behindertenvertreterinnen fordern die schrittweise Abschaffung der Sachwalterschaft und "ein Ende der Entmündigung" von behinderten und psychisch kranken Menschen in Österreich, berichtet das Ö1-Morgenjournal. Die Zahl der Sachwalterschaften ist in fünf Jahren von 40.000 auf fast 60.000 gestiegen.

Früher wurden behinderte oder psychisch kranke Menschen entmündigt. De facto habe sich daran wenig geändert, sagt Bernadette Feuerstein, die Vorsitzende des Behinderten-Dachverbands "Selbstbestimmt Leben". Es würde jetzt nur besachwaltet heißen, aber das gleiche passieren.  Die Betroffenen "werden entmündigt und es wird ihnen ihr freier Wille genommen."
Behindertenvertreter fordern Abschaffung der Sachwalter - Sozialpolitik & Armut - derStandard.at › Inland

2012-03-17

Mit dem Elternwahlrecht zur Inklusion? - bildungsklick.de

Österreich

Mit dem Elternwahlrecht zur Inklusion?

Große regionale Unterschiede in Österreich


16.03.2012 - (Brigitte Schumann) In Österreich wurde bereits 1993 das Wahlrecht für Eltern von Kindern mit Behinderungen eingeführt. Nicht die Fachleute, sondern die Eltern sollten für ihr Kind entscheiden, ob es eine allgemeine oder eine Förderschule besuchen solle. Im Nationalen Bildungsbericht (2009) ist die Entwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Österreich insgesamt und in den einzelnen Bundesländern untersucht worden. Das Ergebnis sollte Eltern, die dieses Modell nun auch von deutschen Bildungspolitikern offeriert bekommen, skeptisch stimmen. Für die Steuerung einer inklusiven Entwicklung ist es allemal ungeeignet.

Bild: bikl.de
Der Nationale Bildungsbericht stellt fest, dass sich die bundesweite Integrationsquote seit dem Jahr 2000/01 bundesweit bei ca. 50 % eingependelt hat und seitdem stagniert. Gleichzeitig legt er offen, dass es erstaunliche regionale Disparitäten in der Entwicklung der gemeinsamen und getrennten Förderung von Kindern mit Behinderungen gibt.  Während in der Steiermark die Integrationsquote von Kindern mit Behinderungen bei 83,4 % liegt, beträgt sie in Niederösterreich nur 32 %. Auch Vorarlberg und Tirol sind Bundesländer mit hohen Segregationsquoten und einer deutlichen Sonderschulorientierung, demgegenüber fallen die entsprechenden Quoten in der Steiermark, dem Burgenland und in Oberösterreich eher gering aus.

Unterschiedliche Elternwünsche in den Regionen?

Sehr deutlich tritt der Bildungsbericht der Auffassung entgegen, dass sich in den unterschiedlichen Entwicklungen ein unterschiedlicher Elternwunsch ausdrückt. Er führt die Unterschiede zurück "auf lokale und regionale Traditionen sowie den diesen zugrunde liegenden Einstellungen, Haltungen, Kompetenzen und Verhaltensweisen der Professionellen, insbesondere von den Schulbehördenvertreter/innen". Der Bericht hält als Ergebnis fest: "Das Ausmaß getrennter bzw. gemeinsamer Erziehung und Bildung scheint beliebig zu sein und weniger vom Elternwunsch als den Einstellungen und Haltungen der Professionellen und dem vorhandenen Angebot abzuhängen."   Für Prof. Feyerer, Leiter des Instituts für Inklusive Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Linz, steht fest: "Die Verankerung des Elternwahlrechts anstelle eines Rechtsanspruchs, wie es die UN-Konvention  heute unmissverständlich vorsieht, hat zu einer "Alles ist möglich, aber nichts ist fix"-Politik geführt. In manchen Regionen kam es zu vorbildlichen Entwicklungen, in machen Regionen zu einem heute höheren Segregationsquotienten als 1993. Insgesamt zu einer Doppelgleisigkeit und damit sicherlich zur teuersten Variante, der Aufrechterhaltung beider Systeme. Will man flächendeckende und leistbare Inklusion erreichen, ist das Elternwahlrecht also sicherlich kein Weg."

Elternwahlrecht: Verstoß gegen die UN-BRK

Jahrzehntelang haben Eltern von Kindern mit Behinderungen in Deutschland vergeblich von der Politik das Recht eingefordert, zwischen Förderschule und Regelschule wählen zu können. Just zu dem Zeitpunkt, wo die UN-Konvention dem einzelnen Kind mit Behinderung einen individuellen Rechtsanspruch auf inklusive Bildung garantiert und die progressive Realisierung eines inklusiven Schulsystems fordert, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die Vorzüge des Elternwahlrechts entdeckt. Zum Zwecke des Elterwahlrechts muss zwingend das Förderschulsystem aufrecht erhalten werden. Wie man den Elternwillen in die gewünschte politische Richtung lenken kann, haben die Juristen der KMK ebenfalls aufgezeigt: Mit dem Argument des Kindeswohls kann der Staat seine Interventionsrechte nutzen und Elternwünsche korrigieren.
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2012-02-27

Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe | OTS-Meldungen | Meine Abgeordneten

Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe

Aussender: SPÖ-Parlamentsklub
2012-02-27 12:44:51
Wien (OTS/SK) - Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Behinderung (NAP) wird die Leitlinien der österreichischen Behindertenpolitik für die kommenden Jahre festlegen. Der vorliegende Entwurf wird heute in einer öffentlichen Veranstaltung diskutiert und die Inputs werden in die Erstellung des NAP einfließen. Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, betont dazu: "Der NAP wird alle Gesellschaftsbereiche umfassen, die Rechte von Menschen mit Behinderung stärken und so für mehr Teilhabe sorgen. Darum ist es umso wichtiger, dass auch die Betroffenen selbst - die Menschen mit Behinderung - umfassend in den Entstehungsprozess des Aktionsplans eingebunden werden."
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2012-02-10

Tabuthema Kinderhospiz: Betreuung noch immer nicht flächendeckend - Gesellschaft - derStandard.at › Panorama

Palliative Pflege

Tabuthema Kinderhospiz: Betreuung noch immer nicht flächendeckend

10. Februar 2012 11:54
  • Artikelbild
    Foto: privat/sabine reisinger
    In Österreich gibt es keine flächendeckende Kinderhospizbetreuung, sagt Sabine Reisinger.


    • Der 10. Februar ist der Tag für Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen - Das Thema ist ein gesellschaftliches Tabu - zum Leid der mindestens 2500 betroffenen Familien

      Weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit widmet der Verein Kinderhospiz Netz den 10. Februar einem Thema, über das nur selten gesprochen wird: Kindern, die todkrank sind. "Die Tatsache, dass auch Kinder sterben können, ist noch immer ein Tabu. Am meisten leiden darunter die Angehörigen - das Schweigen lässt sie vereinsamen", sagt Sabine Reisinger, Mitgründerin von Kinderhospiz Netz.
      Seit 2005 bemüht sich der Verein um Aufmerksamkeit, Unterstützung und Begleitung von todkranken Kindern und deren Angehörigen. Wo es keine Chance auf Heilung gibt, beginnt die Hospizarbeit. Sie hat die Erleichterung der Umstände für sterbende Patienten und deren Angehörige zum Ziel. Während es in allen österreichischen Bundesländern palliative Pflegeeinrichtungen für Erwachsene gibt, sieht die Betreuung für Kinder schlecht aus.
      Tabuthema Kinderhospiz: Betreuung noch immer nicht flächendeckend - Gesellschaft - derStandard.at › Panorama

      2012-02-01

      Immer mehr Kinder werden in Sonderschule abgeschoben > Kleine Zeitung

      Zuletzt aktualisiert: 01.02.2012

      Immer mehr Kinder werden in Sonderschule abgeschoben

      Obwohl sie eigentlich ein Auslaufmodell sein sollte, werden immer mehr Kinder in die Sonderschule geschickt. Besonders oft sind Kinder mit einer nicht-deutschen Muttersprache betroffen. Eine UN-Konvention fordert die Abschaffung dieser Schulform.

      Foto © APA
      Während über die Abschaffung der Sonderschulen debattiert wird, nimmt die Aussonderung im österreichischen Bildungssystem zu: So steigt die Segregationsquote - also der Anteil an Pflichtschülern, die eine Sonderschule besuchen - seit der Jahrtausendwende kontinuierlich an, wie die Tiroler Sozialwissenschafterin Petra Flieger im APA-Gespräch bemängelt. "Die schulische Aussonderung nimmt wieder zu", schließt Flieger daraus. So habe die schulische Integration in Österreich sogar "zu einer Stärkung des Sonderschulwesens und zu einer Zunahme der Segregation im österreichischen Bildungssystem geführt".

      Immer mehr Kinder werden in Sonderschule abgeschoben > Kleine Zeitung

      Sonderschule: Ministerium für "inklusive Regionen" « DiePresse.com

      Sonderschule: Ministerium für "inklusive Regionen"

      (DiePresse.com)
      Schritt für Schritt sollen in Modellregionen u.a. bestehende Sonderschulen schrittweise zu inklusiven Bildungseinrichtungen geöffnet werden.
      Nachdem Bund und Länder bis zuletzt an der Erhaltung der Sonderschulen festgehalten haben, ist in einem Arbeitspapier des Unterrichtsministeriums zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nun von "inklusiven Regionen" wie jener im Tiroler Außerfern als "Ausgangspunkt für die flächendeckende Weiterentwicklung des inklusiven Schulsystems in Österreich" die Rede. Dort gibt es seit zehn Jahren keine Sonderschulen mehr. Ein Sonderpädagogisches Zentrum (SPZ) koordiniert und organisiert dort die Ressourcen und betreut die Pädagogen.

      Sonderschule: Ministerium für "inklusive Regionen" « DiePresse.com

      Behinderte Menschen können nichts dafür, dass der Staat Geldprobleme hat - BIZEPS-INFO

      Text: Martin Ladstätter · 31. Jänner 2012 06:37 Uhr

      Behinderte Menschen können nichts dafür, dass der Staat Geldprobleme hat

      Ein wunderbarer Text in Leichter Lesen findet sich im Tätigkeitsbericht der steiermärkischen Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung.
      Siegfried Suppan
      Der steiermärkische Behindertenanwalt, Mag. Siegfried Suppan, erläutert dort im Vorwort in leichter Sprache, warum bei der derzeitigen Finanzkrise nicht bei Leistungen für behinderten Menschen gespart werden darf. Hier der wirklich lesenswerte Text:
      Behinderte Menschen können nichts dafür, dass der Staat Geldprobleme hat - BIZEPS-INFO

      2012-01-30

      UNO will Sonderschulen abschaffen, Schmied dagegen | Unzensuriert.at

      29. 1. 2012

      UNO will Sonderschulen abschaffen, Schmied dagegen

      Die Vereinten Nationen fordern in einer Konvention von 2008 ein "integratives Bildungssystem" für Behinderte. Dies nahmen Organisationen und Politiker in Österreich, vor allem die ÖVP und die Grünen, als Anlass, einmal mehr die Abschaffung der Sonderschulen zu fordern. Die Organisation Lebenshilfe betrachtet Sonderschüler als vom Bildungssystem ausgeschlossen, sie würden "auf einem lebenslangen Sonderweg am Rande der Gesellschaft" gehalten. Unterrichtsministerin Schmied stellt sich der Kritik jedoch entgegen: Die UN hätte sich nicht explizit gegen Sonderschulen ausgesprochen.
      UNO will Sonderschulen abschaffen, Schmied dagegen | Unzensuriert.at

      2012-01-26

      Inklusive Bildung: Die Sonderschule hat ausgedient - BIZEPS-INFO

      Text: Dr. Franz-Joseph Huainigg · 26. Jänner 2012 06:54 Uhr

      Inklusive Bildung: Die Sonderschule hat ausgedient

      Ministerin Schmieds Beharren auf dem Status quo - Kommentar im Standard vom 25. Jänner 2012
      Franz-Joseph Huainigg
      In Österreich gibt es derzeit rund 27.000 Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Hälfte dieser Kinder besucht eine Sonderschule, die andere Hälfte eine Integrationsklasse in einer Regelschule. Das ist seit 10 Jahren unverändert. Das doppelgleisige System ist das teuerste überhaupt, aber im Sinne der Schüler/-innen nicht das sinnvollste.
      Daher plädiere ich für die Schließung der Sonderschule zu Gunsten eines qualitätsvoll inklusiven Unterrichts. Von den neuen Rahmenbedingungen, wie zwei Lehrer/-innen, offener Unterricht, individualisierte Lehrpläne etc. würden nicht nur die behinderten, sondern auch die nicht behinderten Kinder profitieren. (...)

      Inklusive Bildung: Die Sonderschule hat ausgedient - BIZEPS-INFO

      2012-01-12

      Barrierefreiheit abgeschaut - Wiener Zeitung Online

      Barrierefreiheit abgeschaut


      Von Petra Tempfer
      • Behindertengleichstellungsgesetz dient als Vorbild bei internationalem Gipfel.

      Wien.
      Viele Hürden blockieren den Weg zur Barrierefreiheit.

      Viele Hürden blockieren den Weg zur Barrierefreiheit.© www.BilderBox.com

      Man muss nicht jedes Gesetz neu erfinden. Manchmal genügt es, bei anderen abzuschauen. Genau das ist das Ziel der ersten internationalen "Zero"-Konferenz über "Good Policies for Disabled People", die am 22. und 23. Jänner im Palais Niederösterreich in der Wiener Innenstadt stattfindet. Rund 200 Parlamentarier und Politiker wie Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Vertreter von NGOs und Stiftungen, Wissenschafter und Aktivisten der Behindertenrechtsbewegung aus fünf Kontinenten kommen zusammen, um acht vorbildliche Gesetze in Sachen Barrierefreiheit vorzustellen.
      Barrierefreiheit abgeschaut - Wiener Zeitung Online

      2012-01-11

      Salzburg investiert kräftig - in Aussonderung - BIZEPS-INFO

      Text: Martin Ladstätter · 11. Jänner 2012 06:59 Uhr

      Salzburg investiert kräftig - in Aussonderung

      "Trotz Sparpaket wird das Land Salzburg 2012 als einer der größten Investoren des Bundeslandes auftreten und eine Rekordsumme von 101 Mio. Euro investieren", kündigt ORF-Salzburg an. Ein Kommentar.

      Salzburg investiert kräftig - in Aussonderung - BIZEPS-INFO
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