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2012-09-14

Hilferuf aus Altenheim - Pflegepersonal in der Seniorenresidenz „Schloss Schmerwitz“ fühlt sich überlastet - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

14.09.2012

    Hilferuf aus Altenheim

    Pflegepersonal in der Seniorenresidenz „Schloss Schmerwitz“ fühlt sich überlastet


    SCHMERWITZ - Lauter konnte der Hilferuf von Mitarbeitern in der Seniorenresidenz „Schloss Schmerwitz“ kaum sein. Das Pflegeteam hat mit einer „Überlastungsanzeige“ die Einrichtungsbetreiberin, die Domus Verwaltungs GmbH in Karlsruhe, mit offenkundigen Unzulänglichkeiten konfrontiert.
    In dem Schreiben ist von „fehlendem Pflegepersonal beziehungsweise Betreuungskräften“ für die Senioren die Rede. In der Folge könnten „wichtige pflegerische Aufgaben nicht oder nur unzureichend ausgeführt werden“, heißt es da. „Wir sehen uns nicht mehr in der Lage, Pflegemängel mitzutragen, die durch die schlechte Pesonalbesetzung und fehlenden Pflegehilfmittel ausgelöst werden“, steht in dem Brief, mit dem schnellstmögliche Veränderungen gefordert wurden.
    Hilferuf aus Altenheim - Pflegepersonal in der Seniorenresidenz „Schloss Schmerwitz“ fühlt sich überlastet - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

    2012-08-11

    Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen  // Mayen · Mayen · Mayen-Koblenz · Städte & Gemeinden · Eifel · Wochenspiegel


    Mayen, Mayen-Koblenz

    Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen

    stp | 10.08.2012
    Über 70 Teilnehmer sprechen am Samstag, 18. August, in Mayen auf dem Inklusions-Auftakt über die Umsetzung der UN- Behindertenkonvention in der Region Mayen-Koblenz
    Auf Initiative der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mayen-Koblenz kommen am 18. August Menschen mit Behinderungen, Heim- und Einrichtungsträger, Vereine und Selbsthilfegruppen, Unternehmen und Vertreter der Stadt Mayen und des Landkreises Mayen-Koblenz zusammen, um das erste gemeinsame Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Region Mayen zu gründen. Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechts-Konvention in ganz Deutschland geltendes Recht. Sie beschreibt, dass Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen ganz selbstverständlich dazu gehören sollen. Die Realität sieht bisher meist anders aus. Behinderte Kinder gehen immer noch überwiegend in Sonderschulen, sie lernen vielfach Berufe in besonderen Berufsbildungswerken oder sie gehen in geschützte Werkstätten für behinderte Menschen, sie leben vielfach in Heimen. (...)
    Informationen unter 0 26 51 / 96 91 17.

    Neues Netzwerk für Inklusion von Menschen mit Behinderungen  // Mayen · Mayen · Mayen-Koblenz · Städte & Gemeinden · Eifel · Wochenspiegel

    2011-07-01

    Der Zivi stirbt aus.- behindert-barrierefrei e. V. | Blog

    Der Zivi stirbt aus. Er betreut z.B. geistig Behinderte. Ab 1. Juli kein Wehrersatzdienst mehr

    (...)"Die Zivis haben neuen Schwung und neue Ideen in unsere Einrichtung gebracht." Dass sie demnächst komplett ohne die jungen Arbeitskräfte auskommen muss, ist für Dirr nur schwer vorstellbar. "Sie waren bei uns vollwertige Mitarbeiter und aufgrund ihrer Unbeschwertheit beliebt." Vor allem bei Betreuenden, die sich selber noch im Jugendalter befinden, seien die Wehrdienstverweigerer mit ihrer lockeren Art bestens angekommen. Die Aussetzung des Zivildienstes stellt die Lebenshilfe Donau-Iller vor große Herausforderungen. Zwar gibt es auch noch Praktikanten und FSJler, diese könnten aber laut dem neuen Lebenshilfe Geschäftsführer Ralf Schäfer den Zivi nicht ersetzen. "Der Zivildienst war im Prinzip die einzige Möglichkeit, junge Männer für den sozialen Bereich zu gewinnen. 10 Prozent aller Wehrdienstverweigerer haben sich später für einen sozialen Beruf entschieden, diese Arbeitskräfte fallen nun weg."

    Auch aus finanzieller Sicht waren Zivildienstleistende äußerst attraktiv für soziale Einrichtungen, da 40 Prozent aller Kosten durch das Bundesamt für Zivildienst übernommen wurden. Den Restbetrag - ungefähr 600 Euro im Monat - trug die Lebenshilfe selbst. Eine Kleinigkeit im Vergleich zu den Kosten, die normale Betreuungskräfte verursachen, wie Lebenshilfe Geschäftsführer Ralf Schäfer erläutert: "Wenn wir als Ersatz für die Zivildienstleistenden neue Stellen schaffen, werden sich die Kosten mindestens verdreifachen." Für die Lebenshilfe Donau-Iller, die sich mit 70 bis 80 Prozent über Pflegesätze finanziert, aber auch auf Spenden angewiesen ist, stelle der Wegfall des Zivildienstes ein eklatantes Problem dar, betont Ralf Schäfer.

    Dem neuen Bundesfreiwilligendienst, der von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht ab Juli eingeführt wird, stehen die Verantwortlichen der Lebenshilfe skeptisch gegenüber.

    behindert-barrierefrei e. V. | Blog

    2011-06-11

    HWelt - Widerstand von Menschen mit Behinderungen zeigt Erfolg

    Widerstand von Menschen mit Behinderungen zeigt Erfolg Drucken E-Mail
    Freitag, 10 Juni 2011
    Hannover - Von Menschen mit Behinderungen war nach Auffassung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen zu Recht kritisiert worden, dass der geplante Zensus 2011 (Volksbefragung) Menschen mit Behinderungen ihrer Teilhabe und Selbstbestimmung „beraubt“. Durch das Zensusgesetz ist vorgesehen, dass behinderte Menschen in Wohnheimen nicht selbst befragt werden, sondern die Einrichtungsleitungen die Antworten geben. Dies hatte zu Unruhe und Besorgnis sowohl bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Wohnheimen wie zum Teil bei deren Einrichtungsleitungen geführt. Auch der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen hatte dieses Verfahren kritisiert.

    In einem konstruktiven Abstimmungsprozess mit der Fachgruppe Zensus des zuständigen Landesbetriebes (LSKN) wurde nun ein Verfahren vereinbart, das sowohl den Interessen der Menschen mit Behinderungen wie des Zensus 2011 gerecht wird. Es ist nun auch vorgesehen, dass die Befragung mit der Einrichtungsleitung im Beisein der einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner durchgeführt wird. Die Erhebungsstelle bzw. die/der Erhebungsbeauftragte fragt vorab bei der Einrichtungsleitung ab, wie viele behinderte Menschen den Zensus-Erfassungsbogen selbst ausfüllen wollen. Die Einrichtung bekommt dann eine entsprechende Anzahl an Bögen zur Verfügung gestellt. Die Menschen mit Behinderungen können dann den Erfassungsbogen ausfüllen und dabei, wenn notwendig, die Hilfe der Fachkräfte in den Einrichtungen nutzen. Anschließend werden die Erfassungsbögen zentral an die Erhebungsstelle zurückgeschickt. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein Verfahren zu finden, das der im SGB IX und im Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention vorgesehenen Selbstbestimmung und Teilhabe weitgehend gerecht wird“, so Karl Finke.

    „Für die Zukunft wünsche ich mir allerdings, dass alle Institutionen lernen, gleich auf die behinderten Menschen zuzugehen und mit ihnen gemeinsam die notwendigen Schritte abzustimmen. Dazu wird sicherlich der in Arbeit befindliche Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einen wesentlichen Beitrag leisten können“, so Karl Finke.

    Quelle: Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen

    HWelt - Widerstand von Menschen mit Behinderungen zeigt Erfolg

    2011-05-20

    Motto: Alle sollen „mittendrin statt außen vor“ sein - Laichingen: Stadt Nachrichten, Bilder und Veranstaltungen aus Laichingen - schwaebische.de

    Nachrichten Laichingen

    Motto: Alle sollen „mittendrin statt außen vor“ sein

    Die Vertreter der Einrichtungsträger, die sich mit Menschen mit Behinderungen und mit Menschen mit seelischen Erkrankungen beschäftigen, freuen sich auf die Aktionswoche in Laichingen: Sozialdezernent Günter Weber vom Landratsamt (von links hinten) sowie Senta Fezer (Regionalleiterin Bruderhausdiakonie), Alexander Sommer (Klientenvertreter im Alb-Donau-Kreis), und Matthias Rehm (Werkstattleiter St. Elisabeth-Stiftung, Heggbacher Werkstattverbund) sowie vorne von links: Klientin Pavica Krause, Ute Spannbauer (Regionalleiterin LWV-EIngliederungshilfe) und  Laichingens Hauptamtsleiterin Jutta Schmid-Harscher.
    Die Vertreter der Einrichtungsträger, die sich mit Menschen mit Behinderungen und mit Menschen mit seelischen Erkrankungen beschäftigen, freuen sich auf die Aktionswoche in Laichingen: Sozialdezernent Günter Weber vom Landratsamt (von links hinten) sowie (Foto: helen walter)
    Laichingen (hel) / hel „Mittendrin statt außen vor“ lautet das Motto der „Tage der Menschen mit Behinderungen“ in Laichingen von Dienstag bis Samstag, 24. bis 28. Mai. Die Initiative, ursprünglich mal vom Landesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen, soll ein wichtiges Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen und findet in Laichingen zum ersten Mal statt.
    Vorab haben die Vertreter der Einrichtungsträger, die sich mit Menschen mit Behinderungen und mit seelischen Erkrankungen befassen, über diese Veranstaltung informiert. Hinter den Aktionstagen stecken mehrere Absichten.
    Motto: Alle sollen „mittendrin statt außen vor“ sein - Laichingen: Stadt Nachrichten, Bilder und Veranstaltungen aus Laichingen - schwaebische.de

    2011-03-10

    Expandiert Herzogsägmühle? - Peiting - Schongau - Lokales - merkur-online

    Peiting - Ist Herzogsägmühle gezwungen, sich weiter in Richtung der Nachbargemeinden auszudehnen? Geht es nach dem politisch bereits beschlossenen Inklusions-Gedanken, dann wird daran kein Weg vorbeiführen.

    Inklusion: Von oben gewollt, von unten verhasst? 
    Alle Individuen sind gleich - und zwar ohne, dass Normalität vorausgesetzt wird. Das ist der Inklusionsgedanke, dessen Umsetzung die Vereinten Nationen und auch die Bundesregierung Deutschland beschlossen haben. Klingt nach viel philosophischen Bla-Bla, hat es aber in sich. Denn Herzogsägmühle-Direktor Wilfried Knorr ist sich sicher: Davon, wie der Gesetzmacher den Gleichheits-Gedanken bei Behinderten und Nicht-Behinderten umsetzt, hängt die Zukunft des Diakoniedorfs ab. Denn: „Alle Sondereinrichtungen werden damit in Frage gestellt.“



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